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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend - ja. Lustig - eher weniger.
Inhalt
Seit Nina mit 15 Jahren vor über 30 Jahren gebissen wurde, fristet sie ein tristes Dasein als Vampir. Von wegen unbeschreiblich schön und unglaublich stark - Vampire sind schwach, dauernd krank und sehen dementsprechend auch so aus. Und das schlimmste ist, dass Nina jeden Dienstag nachts mit anderen Vampiren die "Selbsthilfegruppe für abstinente...
Vor 22 Monaten von Kaugummiqueens Bücherstube veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Mehr erwartet
Nachdem ich ich ein absoluter Fan der Triologie um Cadel Piggott bin war ich auf dieses Buch sehr gespannt und voller Erwartungen. Diese wurden jedoch leider enttäuscht. Blutsbande war im Vergleich doch eher langweilig und von mäßiger Story.
Vor 13 Monaten von Kathrin Schmidt veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend - ja. Lustig - eher weniger., 28. November 2012
Inhalt
Seit Nina mit 15 Jahren vor über 30 Jahren gebissen wurde, fristet sie ein tristes Dasein als Vampir. Von wegen unbeschreiblich schön und unglaublich stark - Vampire sind schwach, dauernd krank und sehen dementsprechend auch so aus. Und das schlimmste ist, dass Nina jeden Dienstag nachts mit anderen Vampiren die "Selbsthilfegruppe für abstinente Vampire" besuchen muss, die natürlich Pflicht ist. Denn die australischen Vampire ernähren sich nicht von Menschen- sondern von Meerschweinchenblut. Das Leben könnte also nicht langweiliger und elender verlaufen, bis ein Vampir aus ihrer Gruppe tot aufgefunden wird - mit einem Holzpflock durchstochen, was eine der wenigen Möglichkeiten darstellt, einen Vampir wirklich zu töten. Und weil sie alle so schwach sind und panische Angst haben, macht sich Nina mit Dave, einem anderen Vampir, und Father Rámon, einem katholischen Pfarrer, der die Selbsthilfegruppe leitet und kein Vampir ist, auf die Suche nach dem Mörder, der unglücklicherweise die Adressen von allen Vampiren besitzt.

Meine Meinung
Von diesem Buch erhoffte ich mir eine lustige Parodie, die mich herzlich zum Lachen bringt. Doch was das betrifft, wurde ich leider enttäuscht. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber wirklich lustig fand ich das Buch nicht. Klar, es war recht zynisch und ab und an, vor allem am Anfang, wo die Umstände erklärt wurden, musste ich ein paar Mal schmunzeln, aber das war es auch schon. Was nicht heißt, dass ich das Buch schlecht fand. Tatsächlich hat es mir sogar ganz gut gefallen, denn es war ein spannender "Thriller" mit kleinen Road-Trip Momenten, gefälligen Charakteren und ein wenig Nervenkitzel am Ende.

Die Charaktere in dem Buch haben mir allesamt ziemlich gut gefallen. Nina als Protagonistin wirkte sehr sympathisch. Das Buch ist aus ihrer Sicht und in der Ich-Perspektive geschrieben. Sie leidet sehr darunter, ein Vampir zu sein, was ich dank ihrer Beschreibungen gut nachvollziehen konnte. Wer also durch Twilight und sonstige Vampirromane geblendet wurde, wird hier ein neues Bild finden: Nina beschreibt sich und die anderen als extrem blass und dürr, alle haben gebeugte Haltungen und ihnen ist ständig schlecht oder sie haben Kopfschmerzen. Ihre Augen fangen bei hellem künstlichen Licht sofort an zu bluten, ebenso wie die Ohren bei zu lauter Musik. Sie zerfallen bei Sonnenlicht zu staub und sind auch sonst recht schwach und unspektakulär. Um ihre Zeit zu vertreiben schreibt Nina unter einem Pseudonym eine Vampirreihe, in der die wunderschöne Zadia Bloodstone genau das verkörpert, was Nina und die anderen nicht sind: nämlich schön und stark und mutig. Ihre zynische Art hat mir gut gefallen, ebenso wie ihre Schlagfertigkeit und ihr teilweise aufkommender Mut.

Ebenso mochte ich auch Ninas Mutter Estelle sehr gerne, die nun schon über 70, eine starke Kettenraucherin und immer noch sehr besorgt um Nina ist. Während andere Mütter oder Väter ihre infizierten Kinder verjagten (oder sogar dem Sonnenlicht aussetzten), hat Estelle ihre Tochter nie im Stich gelassen und sich immer um sie gekümmert. Dennoch ist sie kein liebevoller Mensch im eigentlichen Sinne: sie ist rau und kann auch sehr grob werden, wenn sie jemanden nicht mag, hilft in dem Buch den verängstigten Vampiren aber wo sie nur kann, auch wenn sie dabei immer grummelig ist.

Alle Charaktere aufzuzählen wäre jetzt zu mühselig, bzw. würde zu lange dauern, aber alle hatten ihre schönen, skurrilen Eigenheiten, wie Gladys, die immer jammert; Birgit, die mit über 80 immer lächelt und strickt, weil sie nichts anderes tun kann, da ihre Hüfte so schmerzt; Horace, der immer im schwarzen Cape rumläuft und sehr gehässig sein kann oder Dave, der die ruhige Seele der Selbsthilfegruppe ist und Nina bei der Suche nach dem Mörder unterstützt.

Interessant fand ich die Idee, dass Vampire, die den ersten "Blutrausch" überstanden und dabei keinen Menschen angegriffen haben, besser mit Situationen zurecht kommen, in denen Blut fließt, als Vampire, die sich ihrem Blutrausch hingegeben haben.

Die Handlung beginnt eigentlich recht schnell, da die Leiche des Vampires Casimir schon ziemlich am Anfang gefunden wird und die Selbsthilfegruppe vor eine schwierige Entscheidung stellt: wie gehen sie damit um, dass ein Vampirjäger nun ihre Adressen besitzt und sie womöglich auch noch töten will? Also nisten sich alle bei Nina und deren Mutter ein, da Estelle tagsüber die Vampire schützen kann, während diese "tot" sind - denn am Tage liegen sie wie im Koma, sie bekommen nichts mit, atmen aber auch nicht und haben keinen Herzschlag.

Nach einigen Diskussionen und Überlegungen fahren Nina, Dave und Father Rámon zu einem ihrer wenigen Verdächtigen. Da die Strecke doch recht weit ist, wirkt dieser Teil der Handlung ein wenig wie ein Road Trip, was mir ziemlich gut gefallen hat. Nina und Dave haben mir ihrem Vampirismus ein echtes Handicap, sind stark eingeschränkt und vollkommen auf die Hilfe von "normalen" Menschen angewiesen.
Während dieser Suche passiert den Dreien auf der Reise allerhand Zeug und treffen sogar einen Werwolf, von deren Existenz man bisher nichts wusste. Dieser Werwolf, Reuben, spielt für die weitere Handlung noch eine wichtige Rolle. Er stellt als "Heißblüter" oder eher Warmblüter einen krassen Gegensatz zu den Vampiren da, die Kaltblüter sind, und nicht nur einmal ist Nina von Reubens Temperament und Energie sowohl beeindruckt als auch eingeschüchtert.

Die Auflösung des Mordes an Casimir erfolgt kurz nach der Mitte des Buches, aber das ist nicht mehr das eigentliche Problem der Vampire. Estelles Haus hat sich in ein Asyl verwandelt und nachdem Nina, Dave und Father Rámon Reuben mit sich genommen haben, gerät alles drunter und drüber und tatsächlich befinden sich die Drei und auch der Leser auf einer kleinen Verfolgungsjagd, und erleben versuchten Mord, Kidnapping und Infizierung. Dieser Teil ist sogar wirklich sehr aufregend und sorgt für den ein oder anderen Nervenkitzel, bis am Ende alles aufgelöst werden kann.

Gut hat mir gefallen, dass das Buch so geschrieben wurde, als hätte Nina höchstpersönlich ein Jahr nach den Ereignissen beschlossen, alles, was passiert ist, als Roman zu schreiben - so erfährt der Leser, dass alle Namen in dem Buch erfunden sind, was ich wirklich ganz amüsant fand.

Fazit
Auch wenn das Buch meine eigentlichen Erwartungen nicht erfüllt hat, so konnte es mich doch gut unterhalten und fesseln. Die vielen Witze fehlen zwar, aber der Zynismus war oft zu spüren. Die Handlung war interessant und die Idee dahinter, besonders hinter den Vampiren, konnte mich begeistern. Endlich mal keine Superhelden, die glitzern und aussehen wie Götter. Dennoch hätte ich mich persönlich über ein wenig Witz mehr gefreut (oder vielleicht bin ich auch die einzige, die es nicht ganz so lustig fand), deswegen bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

Weitere Buchrezensionen gibt es auf meinem Buchblog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen witziges, etwas anderes Vampirbuch, 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Blutsbande. Bekenntnisse einer Vampirin (Taschenbuch)
Im großen und ganzen lag ich mit meinen Erwartungen völlig richtig, es war fast genauso wie erwartet. Man bekommt ein lustiges Buch, mivt viel Spannung und definitiv keinen gewöhnnlichen Vampirroman.

Der Schreibstil war sehr lustig, allerdings nicht allzu detailreich (vor allem bei manchen, sonst sehr ekligen Szenen zum Thema "Wie trinken Vampire"). Da es in der Ich-Perspektive der Hauptperson geschrieben wurde, war, wie man später bemerkte, nicht alles objektiv, vor allem die Vampire selbst werden sehr negativ dargestellt, weil Nina es hasst, ein Vampir zu sein.

Da ich schon gerade beim Thema bin, die Charaktere waren fast alle sympathisch und lustig. Jeder der Vampire hat irgendwelche komischen Eigenarten und definitiv haben wir es hier zumindest zu Beginn des Buches mit richtigen Anti-Helden zu tun. Im Verlauf der Geschichte wird dann allerdings einigen klar, was eigentlich in ihnen steckt und überrascht stellen sie fest, dass sie sogar mutig sein können. Auch wenn nicht alle Charaktere einen Wandel durchziehen, ist es doch schön zu beobachten, dass es einige tun.

Die Geschichte fand ich wirklich toll. Allein die Grundidee ist wirklich super. Endlich mal haben wir keine Super-Vampire, die megageil aussehen und zudem noch selbstlos und übermächtig sind. Nein, die Vampire hier sind das komplette Gegenteil. Schwach, untersetzt, und so hübsch oder hässlich, wie sie eben als Mensch waren. Dazu kommt, dass ihnen ständig schlecht ist und sie komisches schwarzes Zeug erbrechen.
Wenn man dann die ganzen Charaktere kennen gelernt hat, geht die Geschichte auch richtig los. Ein Mitglied der Selbsthilfegruppe (auch mal eine geile Idee, eine Vampir-Selbsthilfegruppe :D) wird umgebracht. Doch wer war es? Sobald die ersten Hinweise gefunden wurde, nimmt die Geschichte rasant an Fahrt zu und es überschlagen sich eigentlich nur noch die Ereignisse. Kaum denkt man, 'puuh, endlich geschafft', kommt ein neues Problem hinzu. Das Buch ist so voller Spannung und Action, dass man es kaum noch weglegen kann. Und das beste ist, die ganzen Ereignisse sind fast nicht vorhersehbar und treffen einem jedes Mal mit voller Überraschung.

Also, sobald man sich an die seltsamen Charaktere gewöhnt hat, und die Geschichte richtig los geht, ist es wirklich ein super Buch.Nicht nur die ganze Action, sondern auch der Humor sorgen dafür, dass man wirklich Spaß am Lesen hat. Und vor allem ist es definitiv etwas anderes. Keine mysteriösen gut aussehenden Typen, sondern richtige Schlaffis sind hier mal die Helden der Geschichte. Also jeder, der mal einen Vampirroman der anderen Art lesen möchte, kaufen gehen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichte Lektüre für zwischendurch, 26. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Blutsbande. Bekenntnisse einer Vampirin (Taschenbuch)
Ich bin auf dieses Buch zufällig in der Bücherrei gestoßen und habe es ausgeliehen. Viele Bücher sind spannend und gut geschrieben, vielschichtig und komplex. Dadurch erfordern sie viel Zeit, die man im Alltag aber nicht hat und die einen aber, da das Buch so spannend ist, dazu bringen, seine Alltagsaufgaben zu vernachlässigen. Dadurch, dass man sich für diese Bücher viel Zeit nehmen muss und diese nicht immer hat, wird man immmer wieder aus der Handlung herrausgerissen und verliert dadurch völlig den Überblick.
Diese Probleme hatte ich mit diesem Buch nicht. Ganz im Gegenteil, es ist seicht, lustig und sehr einfach, aber auch mitreißend geschrieben. Ich habe das Buch die letzten 4 Tage überall hin mitgeschleppt und wenn ich zwischendurch mal 10 Minuten Lehrlauf hatte, weil ich auf jemanden warten musste, oder aber einfach nichts zu tun hatte, habe ich dieses Buch gelsen. Und das kann man mit den wenigsten Büchern machen.
Die Autorin schildert auf eine sehr humorvolle Art das Leben der Vamprin Nina die trotz ihrer 51 Jahre im Körper einer 15 Jährigen steckt. Die Art wie sie sich verhält, redet und ihre Gefühle zum Ausdruck bringt, vermittelt dem Leser das Gefühl dass sie auch innerlich in dem Entwicklungsstadium einer 15 jährigen Stecken geblieben ist.
Mir gefällt der völlig neue Ansatz in Bezug auf das Thema Vampire. Ich habe schon sehr viel in dem Genre gelesen und vieles wiederholt sich natürlich. Daher ist es immer interessant das ganze Thema nocheinmal unter einem ganz anderen Gesichtspunkt mit anderen Vorraussetzzungen zu behandeln.
Alles in allem ist dieses Buch leichte Kost für jung und alt. Man kommt immer wieder schnell in die Handlung rein und kann den Roman daher auch sehr gut gestückelt lesen oder aber wenn man abgelenkt ist oder in einer lauten Umgebung in der man sich nicht so gut konzentrieren kann, da man auch ohne viel Konzentartion und Anstrengung alles gut versteht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von wegen Superkräfte..., 27. Dezember 2009
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Blutsbande. Bekenntnisse einer Vampirin (Taschenbuch)
Etwas skeptisch begann ich dieses Buch, war ich doch ein wenig enttäuscht von meinem ersten Versuch mit dieser Autorin ("Teuflisches Genie"). Die Kurzbeschreibung sprach mich aber so an, dass ich "Blutsbande" trotzdem kaufte. Kein Fehler, wie sich zum Glück herausstellte. Zwar bewahrheitete sich die Voraussage des Klappentextes "Witzig-absurd-bissig!" größtenteils nicht, doch die Geschichte um Nina, die Vampirin wider Willen, ist recht lustig und einfach mal was anderes...

Vampire à la Dracula wird man in diesem Buch nicht finden. Die Blutsauger dieser Story sind weder gefährlich, noch bösartig, sondern eine Gruppe blutleerer und antriebsloser Zombies, die voller Selbstmitleid Tag um Tag ihres Schattendaseins ertragen und sich gegenseitig etwas vorjammern. Nur die Ich-Erzählerin Nina ist da noch anders. Sie versucht, eben nicht in Selbstmitleid zu versinken wie ihre unfreiwilligen Leidensgenossen und ist mit ihrem starken Willen und ihrer grantigen Art eine sehr liebenswerte Untote. Locker und flüssig, mit einem Hauch Sarkasmus erzählt sie ihre Geschichte. Das macht es einem leicht, ihr zu folgen und mitzufiebern, wenn sie sich mit den anderen zum ersten Mal in die "gefährliche" Welt der Lebenden wagt.
Auf der Suche nach dem Vampirjäger entwickelt sich aus der Zweckgemeinschaft der Vampire ein richtig gutes Team, teilweise sogar echte Freundschaft. Einige Charaktere entwickeln sich im Laufe der Story weiter, während andere zwar stillstehen, mit ihren Marotten aber für diverse Lacher sorgen.

Wirklich spannend ist die Geschichte nicht, denn von Anfang an ist ziemlich offensichtlich, wie sie enden wird. Doch die Umsetzung ist gelungen. Man wird trotz fehlender Spannung gut unterhalten, wird überrascht von manchen Lösungen und Wendungen und die Schwäche dieser Vampire ist die eigentliche Stärke der Story.

Leichte und lustige Unterhaltung für Zwischendurch.
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2.0 von 5 Sternen Mehr erwartet, 14. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutsbande. Bekenntnisse einer Vampirin (Taschenbuch)
Nachdem ich ich ein absoluter Fan der Triologie um Cadel Piggott bin war ich auf dieses Buch sehr gespannt und voller Erwartungen. Diese wurden jedoch leider enttäuscht. Blutsbande war im Vergleich doch eher langweilig und von mäßiger Story.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vampire der anderen Art, 22. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Blutsbande. Bekenntnisse einer Vampirin (Taschenbuch)
"Blutsbande - Bekenntnisse einer Vampirin" ist der neuste Roman der australischen Kinder- und Jugendbuchautorin Catherine Jinks. "Blutsbande" gehört hierbei zu den Büchern für Jugendliche, nicht zuletzt wegen der Figur Nina, einer 51-jährigen Vampirin im Körper eines Teenagers, die noch immer bei ihrer Mutter lebt. Das Erste was dem Leser auffällt: dass die Vampire hier gänzlich aus dem normalen Schema herausfallen - die Vampire sind weder verführerisch noch bedrohlich, vielmehr kränkliche und ständig jammernde Wesen auf Entzug. Dem Leser bleibt nichts anderes übrig als von Anfang an Mitleid mit diesen traurigen Figuren zu haben, zumal sie teilweise so überzogen sind, dass man nur den Kopf schütteln kann. Allein durch diese übertriebenen Figuren, wird der Leser fast ständig und unweigerlich zum Schmunzeln gebracht. Mit Hilfe dieser Figuren und einer Handlung, die oft nicht weniger lächerlich ist, entwickelt sich eine durchaus amüsante und teilweise sogar spannende Handlung.

Im letzten Drittel gibt Catherine Jinks dann die Handlung allerdings aus der Hand. Zuvor hat sie mehrere Handlungsfäden gesponnen, von denen sich dem Leser nur ein einziger voll erschließt. Plötzlich erzählt die Autorin dem Leser aber einfach all das, was er noch nicht weiß, und lässt damit aus dem Spannungsbogen, der sich bis zu diesem Moment aufgebaut hat, komplett die Luft heraus, sodass die nächsten Seiten fast gänzlich ihren Reiz verlieren. Zwar schafft sie es, gegen Ende der Geschichte nochmal etwas Komik aufkommen zu lassen, aber durch die Vorwegnahme des Wissens hat sie sich selber den Wind aus den Segeln genommen und kann den Leser nicht wieder gänzlich fangen.

"Blutsbande - Bekenntnisse einer Vampirin" ist sicherlich als ein Vampir-Buch der anderen Art zu bezeichnen, das allerdings durch den Handlungs-Fauxpas der Autorin am Ende deutlich an Spannung verliert.
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Blutsbande. Bekenntnisse einer Vampirin
Blutsbande. Bekenntnisse einer Vampirin von Catherine Jinks (Taschenbuch - 1. Dezember 2009)
EUR 12,90
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