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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Blut der Elfen
Geralt aus Riva hat Ciri, die Enkeling von Calanthe, der Löwin von Cintra, gefunden und gerettet. Er nimmt sie mit sich nach Cer Mohen und erzieht sie als Hexerin, nur ohne die Mutation durchzuführen, denn dieses Wissen ist verloren gegangen. Ciri lernt mit dem Schwert umzugehen, zu kämpfen, Körperbeherrschung, alles was ein Hexer braucht, nur ist sie...
Veröffentlicht am 8. August 2010 von callisto

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anders als die Kurzgeschichtensammlungen
Ich selbst habe die Kurzsgeschichtensammlungen um den Hexer geralt geliebt und an einem Tag verschlungen. Ich hatte sie auch garnicht so sehr als "Kurzgeschichten", wie sie betitelt werden, empfunden, denn es gibt ja durchaus einen roten Leitfaden, aufeinanderfolgende und zusammengehörige Handlungen in den einzelnen Geschichten, deshalb hatte ich mir eigentlich...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von Schnuff Schnuff


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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Blut der Elfen, 8. August 2010
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman (Taschenbuch)
Geralt aus Riva hat Ciri, die Enkeling von Calanthe, der Löwin von Cintra, gefunden und gerettet. Er nimmt sie mit sich nach Cer Mohen und erzieht sie als Hexerin, nur ohne die Mutation durchzuführen, denn dieses Wissen ist verloren gegangen. Ciri lernt mit dem Schwert umzugehen, zu kämpfen, Körperbeherrschung, alles was ein Hexer braucht, nur ist sie kein Hexer, sie ist ein Mädchen und schon bald eine Frau. Die Hexer sehen sich vor einem Problem. Jahrhundertelang haben sie Jungen ausgebildet, aber ein Mädchen... Mit den speziellen Bedürfnissen der Frauen sind sie schlichtweg überfordert. Daher bittet Geralt Tess Merigold zu sich nach Cer Mohen. Sie soll ihnen helfen und ihnen zeigen, wie man mit einem weiblichen Kind umzugehen hat. Schon bald jedoch erkennt Tess, dass Ciri magische Fähigkeiten hat, die ihr selbst und ihrer Umwelt gefährlich werden könnten, jedoch ihre Fähigkeiten reichen nicht aus das Kind zu unterrichten, dazu wäre nur Yeneffer, Geralts Ex-Geliebte und Zauberin fähig, aber die beiden haben ein ... angespanntes Verhältnis, zumal er auch was mit Tess hatte.
Man kommt überein das Mädchen zu Nenneke in den Tempel der Melitele zu schicken, um ihr einerseits den Kontakt zu Gleichaltrigen zu ermöglichen, sie aber andererseits vor der restlichen Welt verbergen zu können, denn verschiedene Geheimdienste versuchen das Kind aufzuspüren und aus Staatsraison zu eliminieren.

Auch wenn die Reihe eingeteilt wird in Kurzgeschichten und die eigentliche Sage, so kann ich das nicht unterstützen. Die ersten beiden Bände Das Schwert der Vorsehung: Zweiter Band der Geralt-Saga und Der letzte Wunsch: Erster Band der Geralt-Saga sind wichtige Vorgeschichte der 5 Bände der Hauptsaga und ohne diese kaum wirklich zuverstehen, denn sie führen die Personen ein, etwas was in "Das Erbe der Elfen" nicht mehr der Fall ist. Auch wie Ciri zum Kind der Vorsehung für Geralt wurde und was es mit seiner stümischen Beziehung zu Yeneffer auf sich hat, wird in diesen Büchern erzählt.

Ich habe das Buch schon länger auf polnisch bei mir auf dem SUB, habe meist jedoch schon nach wenigen Seiten aufgegeben, da diese Bücher sprachlich wahrlich nichts für Anfänger sind. Sapkowskis Sprache passt sich wunderbar der Situation an. Ist es eine ruhige Szene, so wird alles lang und breit wunderbar blumig mit herrlichen Vergleichen geschildert, geht es hart zur Sache, wie in einer Schlacht, so sind die Beschreibungen teilweise nur eine aneinanderreihung von Ein-Wort-Sätzen oder sehr kurzer Sätze.
Das ist etwas was ich sehr schätze und was auch einen guten Autor meiner Meinung nach ausmacht, dass er die Sprache dem Tempo der Situation anpasst. In einer Schlacht oder einer schnellen Actions Szene sind langatminge Sätze einfach nicht angebracht und das beherrscht Sapkowski meisterlich.
Auch sprühen viele Szenen vor Wortwitz und Ironie.

"Waschen kann einem Kranken nur schaden. Einem Gesunden übrigens auch. Erinnert ihr Euch an den alten Schrader? Dem hat seine Frau einmal gesagt, er soll sich waschen, und kurz darauf ist er gestorben."
"Weil er von einem tollwütigen Hund gebissen wurde."
"Wen er sich nicht gewaschen hätte, hätte ihn der Hund nicht gebissen." (S. 170)

Ich liebe die Szene auf einem Boot, auf welchem Geralt als Wächter engagiert ist. An Bord ist auch ein Wissenschaftler. Er streitet sich mit Geralt welcher Gattung und Art das Monster wohl angehört, und als dieses endlich zuschlägt und Geralt um sein Leben kämpft kommentiert der Wissenschaftlerdie Situation einfach wunderbar:

"Was ist das? Was für eine Art? Solche Tiere gibt es nicht! [...] So ein Tier kann es nicht geben! Zumindest darf es so was nicht geben! [...] Das ist ein Gliederfüßer! Ordnung Amphipoda! Klasse Großkiefrige!! "(S 228 ff)

und nach dem Kampf hat er nichts besseres zu tun, als dem Vieh einen Namen zu geben und sich zu beschweren, dass ein seltenes Exemplar der Wissenschaft verlorengegagen ist.
Jedes Kapitel wird von kleinen Auzügen aus der Literatur von Geralts Welt eingeleitet. Mein liebster Auzug steht vor Kapitel 2

Intoleranz und Aberglaube waren immer den Dummen unter dem Pöbel zu eigen und werden, wie mich deucht, niemals vollends ausgerottet werden, denn sie sind ebenso ewig wie die Dummheit selbst. Wo heute Berge aufragen werden dereinst Meere sein, wo heute Meere wogen, werden sich dereinst Wüsten ausbreiten. Aber die Dummheit bleibt die Dummheit. (S. 56 )

Leider enthält das Buch keine Karte der Länder, aber das ist kein Manko der deutschen Ausgabe, diese Karte gibt es auch im polnischern Orginal nicht. Leider verstehe ich nicht, warum das "Blut der Elfen" mit "Das Erbe der Elfen" übersetzt wurde. Der Orginaltitel ist deutlich vielschichtiger, weil er mit Blut sowohl das Erbe der Elfen als auch deren Freiheitskampf und Blutvergießen umfasst, diese Tiefe ist dem deutschen Titel abhanden gekommen.

Insgesamt keine hohe Fantasy Literatur, die sich mit Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag oder andere des gleichen Kalibers messen könnte. Es passiert nicht wirklich viel im ersten/dritten Band. Das Buch lebt von der Wunderbaren Sprachgewandheit des Autors, von Situationskomik und den interessanten Charaktären, ist aber kein Reißer in Sachen Spannung und Action. Es hat eher viel mit Politik, Intriegen und ethischen Ansichten (warum sich Hexer strikt neutral verhalten) zu tun. Aber als Liebhaberin alles polnischen finde ich es toll, dass es endlich ein bekannter polnischer Autor geschafft hat, in Deutschland verlegt zu werden.

Die Reihe:
Der letzte Wunsch: Erster Band der Geralt-Saga
Das Schwert der Vorsehung: Zweiter Band der Geralt-Saga

Das Erbe der Elfen: Roman
Die Zeit der Verachtung: Roman
Feuertaufe: Roman
Der Schwalbenturm: Roman
Die Dame vom See: Roman
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandiose Fantasy mit Längen, 18. November 2008
Von 
H. Lösch (Dresden, Sachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ließt man Rezensionen über die Hexer Romane oder das entsprechende Computerspiel, wird man immer mit Wörtern wie "erwachsen", "schmutzig" oder auch "brutal" konfrontiert. Dies liegt daran, dass Sapkowski mit seinem Hexer einen Antiheld geschaffen hat. In einer Fantasywelt in der nicht Gut gegen Böse oder Weiß gegen Schwarz kämpft, sondern alles grau ist. So steckt hinter manchem Monstrum ein Wesen welches mehr Züge von Menschlichkeit besitzt als so mancher Ritter, Geistlicher oder einfacher Bauer.

Es geht in diesen Romanen und der darin beschriebenen Welt nicht zwangsläufig um jemanden der die Geschicke der Welt mit seinem Schwert bestimmt. Sondern viel mehr um jemanden, der sich aus all dem Zank und Hader heraus halten will. Es geht nicht darum, wie der Held in güldener Rüstung die Maid aus den Fängen einer Bestie befreit, sondern viel mehr wie aus einer Bestie eben jene Maid wird. Es werden Dinge wie Rassenhass, Krieg, menschliche Überheblichkeit und Verzweiflung in einer Weise beschrieben, die 99% der Fantasy Romane zu Kinderbüchern degradiert.

Dabei fokusiert sich die Geschichte vielmehr auf die Charaktere als es in vielen anderen Büchern geschieht. Es geht zu einem großen Teil um Gesagtes und Gefühltes, weshalb sich manches Kapitel in, meist sehr unterhaltsamen aber schier endlosen, Dialogen verliert. Dies ist gut und schlecht gleichermaßen. Denn zum einen werden Dinge wie eine unglückliche Liebe in einer Intensität beschrieben, wie sie nur verstehen kann, wer sie selbst fühlen musste. Zum anderen muss man sich manchmal jedoch zwingen den nächsten Satz zu lesen, da die Hauptgeschichte durch solcherlei Gespräche meist nur vor sich hin tröpfelt.

Einen großen Dank muss ich an dieser Stelle dem Übersetzer aussprechen. Er hat es geschafft das Geschriebene in unseren Sprachgebrauch zu portieren, als hätte Sapkowski es selbst im Deutschen verfasst. Deshalb noch einmal: Vielen Dank für diese grandiose Arbeit.

Nun zur Wertung. 4 Sterne für ein solch grandioses Werk? Ja! Zugegebener Maßen handelt es sich um eine Erstveröffentlichung und daher kann man auch gern etwas mehr zahlen. Aber 25Euro sind doch etwas viel. Gerechtfertig wäre dies vielleicht wenn dem Buch noch eine Karte beigelegt worden wäre, wie es bei der Enhanced Edition des Computerspiels getan wurde. Dies hätte so einige Beschreibungen leichter verständlich gemacht.

Ein weiterer Grund für die Bewertung ist, dass tatsächlich recht wenig passiert. Es ist zwar nicht so, wie manch einer hier geschrieben hat, sprich "Alte Männer erziehen kleines Mädchen", dennoch passiert auf den rund 400 Seiten kaum etwas das die Geschichte tatsächlich voran bringt. So etwas kann man meiner Meinung nicht mit 4 folgenden Bänden rechtfertigen. Denn die Anzahl der Bücher sollte durch die Geschichte und nicht die Geschichte durch die Anzahl der Bände bestimmt werden. Zumal das vorliegende Buch über gerade einmal 400 Seiten verfügt und somit weit unter dem Durchschnitt liegt.

Fazit:
Das Buch ist etwas zu teuer geraten, beschreibt jedoch eine Welt die man sich durchaus als real vorstellen kann, mit Personen die sehr nachvollziehbar handeln und auf unterhaltsame Art miteinander interagieren. Dabei werden einige komplexe Themen besprochen die zum Nachdenken anregen und nicht dem Zweck dienen, dem Roman einen pseudo intelektuelles Mützchen aufzusetzen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvolle, epische Fantasy-Saga, 17. November 2008
"Das Erbe der Elfen" knüpft an die Geschehnisse aus Das Schwert der Vorsehung" an, hat man diesen Band nicht gelesen, fällt das Verstehen von Anspielungen und Zusammenhängen schwer. Den ersten Roman der Geralt-Pentalogie zeichnen dieselben positiven Eigenschaften aus wie die Kurzgeschichten: ein intelligenter Plot, der weitaus mehr Facetten und Tiefgang bietet als die typischen Fantasyquesten, vielschichtige Charaktere, raffinierte Sprache, trockener Humor und schnelle Dialoge. Zudem kommt noch ein Grad an Realismus hinzu, der besonders erstaunlich ist, da sich Sapkowski im Fantasygenre typischer Rassen wie Elfen und Zwerge bedient. Doch der Detailreichtum seiner Welt und die realistischen Konflikte von Rassismus über Krieg bis hin zu Gleichberechtigung, die sich dort zutragen und die mit der wirklichen Historie nicht wenig gemein haben, verleihen der Geschichte etwas so Plastisches, das man sich ihrem Sog kaum entziehen kann.

Allerdings weist der Roman, obwohl auch dieser eher episodenhaft seine Geschichte erzählt, mehr Längen auf als die Kurzgeschichten. Allzu öde wird er freilich nie, aber doch wirkt mancher sich über viele Seiten erstreckende Dialog zu gedehnt, manche Szene zu ausgeschlachtet. Schade ist auch, dass die so amüsanten Anspielungen auf Märchen fast gänzlich fehlen, die einen großen Reiz in den vorangegangenen Bänden ausmachten.

Für die einen Fans der Saga erfreulich, für andere eher ein Ärgernis ist die Geschenkbox, in der der Band daherkommt, und der Wechsel des Formats vom einfachen Taschenbuch zum Paperback. Die Geschenkbox enthält zudem noch zwei Hochglanzpostkarten. An sich ist dies für Sammler sicher eine nette Idee, es wäre jedoch wünschenswert gewesen, zeitnah eine einfache und damit preiswertere Version auf den Markt zu bringen. Wer den nicht gerade geringen Preis zahlen möchte, darf sich auf ein Lesevergnügen ganz im Stile Sapkowskis freuen: mitreißend, witzig, tiefgründig, innovativ, sprachgewaltig und bewegend. Über einige wenige Schwächen kann man hinwegsehen, denn mit "Das Erbe der Elfen" hat der polnische Autor die Weichen gestellt für eine anspruchsvolle, epische Fantasy-Saga, die man nicht verpassen darf.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anders als die Kurzgeschichtensammlungen, 22. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman (Taschenbuch)
Ich selbst habe die Kurzsgeschichtensammlungen um den Hexer geralt geliebt und an einem Tag verschlungen. Ich hatte sie auch garnicht so sehr als "Kurzgeschichten", wie sie betitelt werden, empfunden, denn es gibt ja durchaus einen roten Leitfaden, aufeinanderfolgende und zusammengehörige Handlungen in den einzelnen Geschichten, deshalb hatte ich mir eigentlich vorgestellt, dass die Romanreihe ebenso sei, mit dem einzigen Unterschied, dass die einzelnen Kapitel chronologisch aneinanderhängen.

Vielleicht war es diese Erwartung, die mich ein wenig enttäuscht hat, den ich finde das Buch zum Teil etwas langatmig, mit zu vielen unnötigen Elementen - Einzelne Kapitel, so zB die Konferenz der Könige, hat mich nahezu zu Tode gelangweillt - Klar, es bringt Hintergrundwissen und ist für die Geschichte mit Sicherheit von Bedeutung, aber es war für mich weder spannend noch unterhaltsam zu lesen. Ich musste mich "durchkämpfen" und wünschte mir Sapkowski hätte sie auf 3, anstelle auf 30 Seiten ausgeführt. Ebenso fand ich Yennefers und Ciris Unterricht gegen Ende in dieser Ausführung unnötig - Es war für mich interessanter als die Konferenz, da es hier immerhin um Hauptpersonen der Geschichte ging, und damit wohl ausgedrückt werden sollte, wie die Bindung der Beiden zustandekommt, sowie wohl etwas Hintergrundwissen über die Magie dieser Welt vermitteln sollte, aber auch hier fand ich die Ausführung einfach zu langatmig. Das für das Verständinis des Buches durchaus notwendige Hintergrundwissen wird dem Leser nicht einfach als Wissen präsentiert, sondern langatmig ausgeschmückt.

Vielleicht ist es auch einfach ungewohnt für mich, nachdem sich die Kurzgeschichten ausschließlich mit Geralt befassten, so wenige von ihm in diesem Buch zu sehen: Triss, Ciri, Yennefer, zahlreiche Könige und Zauberer (bei denen man ja auch mitgeteilt bekommt, wer es mit wem treibt, wer wie viele Kinder hat, welches Kind davon welche Ambitionen oder Partner hat...alles einfach zu viel und für die Handlung unnötig zu wissen!), die ich schon kaum noch zuorden oder auseinader halten kann und sonstige Personen, bekommen in diesem Buch zusammengenommen bei weitem mehr Beachtung als Geralt, und vielleicht stört mich das so sehr, nachdem mir der Character in den Kurzgeschichten so sehr ans Herz gewachsen ist. Für mich hätte man das Buch um gut 100 Seiten kürzen können, es werden Sachen, deren tiefe Bedeutung ich nicht nachvollziehen kann, zu ausführlich beschrieben, ich bekomme tiefe Einsicht über Charactere, die mich kaum interessieren, Geralt bleibt auf der Strecke.

Insgesammt finde ich den Roman durchaus gut und lesenswert und freue mich auch auf die weiteren Bände, finde aber, dass das Lesevergnügen für mich, zumindest im Vergleich zu den Kurzgeschichten, geringer ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die düstere Seite des Hexers. Geschichtsbände vs. Pentalogie., 21. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman (Taschenbuch)
So viel vorweg:
Wie so viele Geralt-Fans bin ich über das grandiose Computerspiel "The Witcher" auf diesen Fantasy Zyklus aufmerksam geworden. Dem internationalen Erfolg des Computerspiels, dessen muss man sich bewusst sein, haben wir diese wunderbare Übersetzung ins Deutsche zu verdanken. Da ich selbst befürchtete, die Story des Spiels würde die eine oder andere Pointe oder gar ganze Handlungsstränge vorwegnehmen, darf ich an dieser Stelle beruhigen: Spiel und Bücher haben, ausser das sie sich die selbe Welt teilen, nichts miteinander zu tun!

Wie sieht es mit den Geschichtsbänden ("Der letzte Wunsch", "Schwert der Vorsehung") aus, muss man diese gelesen haben um die Pentalogie zu verstehen ?

Antwort:
Prinzipiell muss man nicht. Der Rahmen in dem die Geschichte stattfindet wird im ersten Kapitel von "Das Erbe der Elfen" sehr sehr grob umrissen. Aus mehrerlei Gründen würde ich es aber unbedingt empfehlen sich die beiden Geschichtsbände zu Gemüte zu führen.
Vor allen Dingen bekommt der Leser ein Gefühl für die Welt des Hexers - das Leben ist hart und fordert den Menschen und Nichtmenschen einiges ab, dennoch arrangieren sich die meisten mit ihrem Schicksal und es herrscht doch eine größtenteils entspannte Atmosphäre - ein Umstand der sich im Laufe der Geschichte jedoch grundlegend ändern sollte. Die teilweise recht derben aber unglaublich witzigen Dialoge zeichnen die Geschichtsbände aus. Natürlich könnte einiges besser laufen für unsere Helden, aber sie nehmen Rückschläge mit Humor. Den Geschichten mangelt es Aufgrund der Kürze vielleicht an Tiefgang, aber der hohe Unterhaltungswert macht dies mehr als wett.
Es zeichnet sich jedoch ab, dass Geralt nolens volens in etwas gerät, das sich seiner alleinigen Kontrolle entzieht. Der Hexer ist nicht mehr nur seines eigenen Glücks Schmied, sondern trägt plötzlich auch Verantwortung für andere Menschen. Für jemanden der sich schon aus berufsgründen tagtäglich in Lebensgefahr begiebt eine unangenehme Situation - umso mehr für einen Charakter wie Geralt, der für seine persönliche Freiheit sogar die Liebe seines Lebens zu opfern bereit ist.

Geralt verändert sich. Eine erhebliche Anzahl schwerer Verletzungen sowie die Tatsache, dass die Konsequenzen seiner Handlungen weit über das eigene un/wohlergehen hinausgehen, schlagen sich schwer auf sein Gemüt. Die Leichtigkeit der Geschichtsbände geht in der Pentalogie verloren, dafür gewinnen Story und Charaktere an Tiefe.

Um die dramatische Dynamik des Seelenlebens der Protagonisten und der düster werdenden Umwelt zu verstehen, darf man sich "Das Schwert der Vorsehung" und "Der letzte Wunsch" keinesfalls entgehen lassen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man bedenkenlos alle sieben Bände kaufen kann. Eine mitreissende Geschichte in einer grandiosen Fantasy Welt!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Anknüpfung an die alten Bücher, 10. Januar 2009
Scheinbar hat J. Seibold "hysterika" nicht die vorigen Hexerbücher gelesen.
Es ist dringend zu empfelen das man die ersten hexerbücher lesen sollte bevor man Zu "Das Erbe der Elfen" greift. Es sind viele Anspielungen und Verknüpfungen an die älteren Bücher dabei, wie zB. Charaktere oder Erwähnung von Orten.
Die Dialoge sind lebending, teilweise schreibt der autor sie so als würde der Leser danebenstehen und beschreibt was passiert nur durch die worte der charaktere die sehr gut durchdacht wirken.

Allerdings gebe ich zu, das es ab und an etwas langatmig wird (vorallem am Anfang des Buches), was meistens jedoch als vorbereitung für einen humorvollen abschnitt dient, und sich damit wieder locker aufwiegt. Das Buch unterscheided sich hauptsächlich von den älteren dadurch, dass der Leser nun nicht mehr ständig Geralts Begleiter ist, sondern die Welt diesmal auch aus anderen Blickwinkeln betrachtet wird.

Das Buch is recht Anspruchsvoll geschrieben aber im Vergleich zu den älteren Büchern deutlich flüssiger zu lesen.

Ich bin gespannt ob man es schafft dieses Jahr noch das nächste Buch aus dem polnischen zu übersätzen...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen frische Abwechslung zum episch kämpfenden, legendär handelnden Fantasy-Alltag, 29. November 2008
Wiedereinmal beweißt Sapkowski ,dass er mit Hilfe von fantastisch lebensnahen Figuren in einer relativ weltfehrnen Welt unglaublich lebensnahe Geschenisse erzählen kann.
Er schreibt von Konflickten mit nicht nur zwei gegenüberliegenden Meinungen("Gut" und "Böse") ,sondern von mehreren komplexen Beweggründen ,die so gut herrüber gebracht werden ,dass es erschreckend ist solch einer ,in einer fantasierten Welt ,lebenden Person diese auch noch nachvollziehen zu können.
Heutige Klischees wird man auch im Buch wieder finden können. Durch die distanzierte Betrachtung dieser Banalitäten wird das ganze unglaublich humorvoll und spassig. Durch die lebensnahe Beschreibung von so ziehmlich allem ,wird das Band zu keinem für Kinder. Ich will dennoch auf keinen Fall von diesem Buch abraten ,es ist lediglich nur mit etwas - sagen wir - Lebenserfahrung zu lesen ,die die meisten Jugendlichen durchaus erfüllen können.
Lediglich das öftere springen in Raum und Zeit nach Kapiteln läst sich bemängeln. Dieses wird aber oft durch Gewöhnung oder Vorkenntniss gemildert. Desshalb ist es auch zu empfehlen die beiden vorherigen Bücher nicht nur zum Lese- sondern auch zum Inhaltsverständniss zu lesen.
Negative Kritk kann ich nicht viel aussetzen ,da ich persönlich dazu neige jedem Menschen keiner Perfektion anzuhängen.
Alles in Allem kann ich das Buch nur empfehlen: Es regt zum denken an, läst einen staunen ,dass man auch so handeln könnte und bringt frische Abwechslung in den kämpfenden Fantasy-Alltag.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu empfehlen für jeden Fantasiefan, 6. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman (Taschenbuch)
Der Autor schafft nicht nur eine bereits bekannte und doch gleichzeitig völlig fremde Welt für den Leser, er besticht dabei auch mit feinen Witz, der manchmal etwas versteckt liegt.
Die Charakere sind schön aufgebaut und man weiß meistens schon nach kurzer Zeit, ob man sie mag oder nicht. Es sind keine oberflächigen Personen, kein typischer Held und die Prinzessin, die gerettet werden muss.
Und noch dazu kann man, sollte man von den Romanen nicht genug bekommen, sich auch auf die Games stürzen. Oder anderherum, so wie bei mir. Auch wenn ich eine kleine Leseratte bin, kann ich nicht jedes Buch kennen. Und da ich gerne zocke (weiblich oder nicht) und mir die Games gut gefallen haben, habe ich mir zunächst Probehalber das erste Buch gekauft. Diesen Kauf habe ich alles andere als bereut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Ausbildung der Vorherbestimmung, 4. September 2013
Von 
Jan-niklas Bersenkowitsch "buecherwiese2" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Geralt und Ciri sind glücklich. Trotz all der Unbill die sie beide erleiden mussten sind sie, der Hexer und die ehemalige Prinzessin, nun endlich miteinander vereint, Beschützer und Beschützte, Ziehvater und Ziehtochter. Geralt tut das, was er kennt und gelernt hat: er versucht Ciri zur Hexerin auszubilden. Das gelingt ihm und seinen Mithexern auch. Doch natürlich gibt es auch das eine oder andere Problem (viele von denen sie alle als unaufgeklärte Männer nichts wissen) und deswegen rufen sie Hilfe in die Ordensburg der Hexer, während überall außerhalb der abgeschotteten Heimstatt der Monsterjäger sich die Zeichen für einen größeren Konflikt verdichten.

"Das Erbe der Elfen", der erste echte Roman um den Hexer Geralt und sein Mündel Ciri, ist ein gut geschriebenes, mit vielen schönen Charakterszenen angereichertes, aber nicht sonderlich von der Handlung getriebenes Buch. Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass es keine Handlung im eigentlichen Sinn gibt. Vieles wird zwar angedeutet doch der Fokus liegt ganz klar auf der Ausbildung Ciris zu einer Hexerin, dann ihrer "Umschulung" und wie es ist ein pubertierendes Mädchen zu sein (zumindest aus der Sicht des Autors). Das liest sich durchaus unterhaltsam und angenehm, vor allem da Ciri ein recht sympathischer Charakter ist, doch hat es wenig mit dem Hexer Geralt zu tun, der nicht viele eigene Szenen hat und im Grunde das letzte Drittel des Buches damit verbringt dem Bisschen Handlung und Action hinterherzurennen, die im Buch zum Schluss hin etwas auftauchen. Das muss man mögen oder zumindest das langsame Tempo akzeptieren, denn dann bekommt man einen guten Auftakt einer Romanserie, der vielleicht nur das große Luftholen vor dem richtigen Start der Handlung ist, die Intrigen, Abenteuer und vielleicht sogar dieselbe Tiefe verspricht, die man im zweiten Kurzgeschichtenband "Das Schwert der Vorsehung" serviert bekam. Das wird sich zeigen müssen, so bekammt man auf jeden Fall ein stilistisch sehr ausgereiftes Buch, mit vielen großartigen Charaktermomenten, geschliffenen (manche würden vielleicht würden sogar sagen zu geschliffenen und cleveren) Dialogen und den üblichen ironischen, teils sehr derben Humor, den man von Sapkowski aus seinen Kurzgeschichten gewohnt ist.

"Das Erbe der Elfen" kommt vielleicht noch nicht an die Brillanz der Kurzgeschichten aus "Schwert der Vorsehung" heran, doch für sich genommen ist es trotz der dünnen Handlung in der Summe seiner Teile ein "gutes" Buch, das Lust auf mehr macht und einen auf jeden Fall nach dem zweiten Band "Die Zeit der Verachtung" greifen lässt (und sei es auch nur in der Hoffnung weniger von Ciri und mehr von Geralt zu lesen).

Vier Sterne, mit dem Blick nach oben gerichtet, da das Potenzial zur Steigerung vorhanden ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 22. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman (Taschenbuch)
Da ich das Spiel "The Witcher" gespielt habe und mir die Geschichte gefallen hat, wollte ich mehr über Geralt wissen. Da ging kein Weg an den Büchern vorbei und ich kann sie nur weiterempfehlen.
Zwar enthalten sie einige ausführliche Beschreibungen über unschöne Situationen wie z.B. Verstümmelung oder Vergewaltigung, die ich lieber nicht gelesen hätte, aber irgenwie passt das in den Schreibstil und gehört auch zur Geschichte dazu.
Und auf der anderen Seite ist der Humor so derbe gut, das ich oft einfach lachen musste. In Bus und Bahn kommt das schonmal gut mit so einem Lachanfall die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Wirklich! Die Bücher lohnen sich!
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Das Erbe der Elfen: Roman
Das Erbe der Elfen: Roman von Andrzej Sapkowski (Taschenbuch - 1. November 2009)
EUR 14,90
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