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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakt, präzis, kurzweilig
Für einen Laien wie mich war das Buch eine prima Einführung in die Hauptthemen der Evolutionsbiologie.

Aufbauend auf der vom Autor selbst gestellten Aufgabe, Darwins Theorien einem Aktualitätstest zu unterziehen, erfahren wir, was von Darwins Erkenntnissen noch stimmt, was nicht, und wo Darwin richtig lag, aber die wissenschaftliche Entwicklung...
Veröffentlicht am 2. April 2009 von s2711a

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber mit inhaltlichen Schwächen
Der Autor Ulrich Kutschera diskutiert in diesem Buch, was man aus Sicht der modernen Biowissenschaften unter Evolution versteht. Er beschreibt die Geschichte der Evolutionstheorie sowie den Lebenslauf ihrer Protagonisten und legt dar, welche Entwicklungen in der Evolutionsbiologie seit Darwin stattgefunden haben. In den weiteren Kapiteln referiert der Autor über die...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Philosophicus


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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakt, präzis, kurzweilig, 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Für einen Laien wie mich war das Buch eine prima Einführung in die Hauptthemen der Evolutionsbiologie.

Aufbauend auf der vom Autor selbst gestellten Aufgabe, Darwins Theorien einem Aktualitätstest zu unterziehen, erfahren wir, was von Darwins Erkenntnissen noch stimmt, was nicht, und wo Darwin richtig lag, aber die wissenschaftliche Entwicklung das Bild bedeutend präzisiert hat.

Das Buch zeichnet sich durch eine kompakte, aber präzise Darstellung aus. Sehr lobenswert ist die gelungene ausgewogene Mischung von wissenschaftlich und biografisch Wissenswertem, besonders in Hinblick auf die Darwin-Wallace Kontroverse und die angemessene und anerkennende Würdigung von Merezhkowskys bahnbrechendem Beitrag zur Rolle der Mitochondrien und Chloroplasten in der Zelle. Auch die würdigende Erwähnung von Snider-Pellegrini zur Kontinentaldrift-Theorie war angemessen und daher willkommen. All das ist einprägsam, präzise, aber immer kurzweilig dargestellt.

Die Zahl der Illustrationen und Abbildungen war reichlich, die Bibliografie zu weiterführender Literatur gibt ausreichend Hilfestellung, und das Register erfüllte meine Ansprüche.

Etwas unbefriedigend waren die Einlässe zum Thema Kreationismus. Der Durchschnittsleser ist sicher nicht so sehr wie der Autor Attacken der Kreationisten ausgesetzt, aber es liegt doch in der Natur der Dinge, daß eine wissenschaftliche Diskussion mit Vertretern dieser Überzeugungen nicht möglich ist. Daher überraschte mich, daß Kutschera dem Thema insgesamt an die immerhin 10 Seiten über verschiedene Kapitel im Buch verteilt eingeräumt hat. Da er sich nun schon der Sache annahm, hätte ich mir allerdings eine saubere und endgültige Widerlegung der zentralen kreationistischen Argumente, vielleicht in einem separatem Kapital zusammengefaßt, gewünscht. Konkret: eine klare Definition und Besprechung des wissenschaftlichen Sprachgebrauchs der Begriffe '"Tatsache"' unter Abgrenzung von "'gesicherter Erkenntnis"', gefolgt von "'Verifizierung"', "'Falzifizierung"' und die Prinzipien deduktiver und induktiver Beweisführung würden das Buch mit großem Gewinn abrunden.

DerMinderbewertung einer Rezensentin aufgrund fehlender neuester Erkenntnisse in der Genetik kann ich mich nicht anschließen. Kutschera hat sich diese Aufgabe gar nicht gestellt. Er wollte ein einfach verständliches Buch zur historischen Entwicklung der Evolutionsbiologie seit Darwin schreiben. Das hat er mit großem Erfolg getan. Wer ein Fachbuch zu den neuesten Entwicklungen in der Genetik sucht, sollte eben etwas anderes lesen. Inhaltsangaben von Büchern sind heutzutage allenthalben verfügbar.

Das Buch hat bei mir Appetit auf mehr ausgelöst, weil Kutschera es versteht, seine Wissenschaft als ein spannendes und zukunftsträchtiges Feld darzustellen.
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55 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neue, humane Darwinismus und seine Gegner, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
So sollte eine Einführung in die Evolutionsbiologie aussehen - ohne unnötige Kompliziertheit, aber auch nicht zu vereinfachend, wenn es sein muss. In zehn Kapiteln werden die wichtigsten und interessantesten Grundlagen der Evolutionstheorie abgehandelt. Man erfährt nicht nur etwas über die neuesten biologischen Entdeckungen, sondern bekommt auch eine kurze Einführung in die Geschichte und eine Widerlegung kreationistischer Argumente.

Dass klare Aussagen nicht jedem gefallen, das musste schon Darwin erfahren und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Getroffene Hund bellen und so ist die wütende Kritik der erbitterten Darwin-Gegner, der Kreationisten verschiedener Couleur, ein großes Lob.

Es ist schon interessant: Während man Darwin selbst und auch 'Klassiker' wie Ernst Mayr und selbst Richard Dawkins weitgehend in Frieden lässt, entlädt sich der ganze Hass der Darwin-Feinde an neueren Autoren. Und zwar vor allem an deutschen Autoren, die den Mut haben, die Theorien Darwins und der neuen Evolutionsbiologie ernst zu nehmen und für ein breites Publikum ansprechend und lesbar darzustellen. Ist es ein Zufall, dass Autoren wie Axel Meyer, Ulrich Kutschera, Thomas Junker, Sabine Paul und Franz M. Wuketits von denselben Leuten verfolgt werden? Wohl kaum.

Wer sind die Urheber der kreationistischen Kampagne?

Aktiv sind hier zum einen die Anhänger der christlich-fundamentalistischen Studiengemeinschaft "Wort und Wissen". Zu Ihren Vordenkern gehören Reinhard Junker und Siegfried Scherer, die ein Pseudo-Lehrbuch der Evolution verfasst haben, in dem sie sich bemühen zu zeigen, dass die Evolution sich nicht als übergreifendes Erklärungsprinzip biologischer Phänomene eignet. Da ihr mittelalterliches Weltbild mit der gesamten modernen Naturwissenschaft (d.h. nicht nur der Biologie, sondern auch der Geologie, der Physik und der Kosmologie) im Widerspruch steht, es also wenig Argumente gibt, die für es sprechen, versuchen sie nun umgekehrt, die wissenschaftliche Kritik zu diskreditieren, soweit sie die Möglichkeit dazu haben.

Interessant ist noch ein anderer Punkt: Sieht man sich die besonders gehässigen Kommentare an, so fällt auf, dass diese nur zum Teil von erklärten Kreationisten verfasst wurden. Führend sind hier vielmehr vor allem die Jünger des ,Kooperations'-Propheten Joachim Bauer. Es ist ihnen natürlich unbenommen, für die esoterisch angehauchten Ideen ihres Gurus Reklame zu machen. Woher aber kommt der von regelrechtem Vernichtungswillen geprägte Hass auf Autoren, die eine andere Sicht der Dinge haben? Sieht so das von Bauer gepriesene "Prinzip Menschlichkeit" aus? Schämen sollte man sich für so etwas.

Wie auch immer: Im Windschatten von Bauers pseudo-inhaltlicher Darwinismus-Kritik und mit seiner tatkräftigen Unterstützung ist ein Sammelbecken für all die feigen Kreationisten entstanden, die nicht den Mut haben, sich offen zu ihrer Meinung bekennen. Auch Bauer selbst lehnt es nach außen hin ab, sich als Kreationist (= Schöpfungsgläubiger) zu outen. Es ist hier auch nicht der Ort, genauer auf seine Ideen einzugehen. Nur folgendes: Wo kommen denn die von ihm so betonten biologischen "Grundprinzipien" Kooperativität, Kommunikation und Kreativität her? Bauer kann (will?) nicht angeben, wie sie entstehen, sie sind einfach da - und so etwas nennt man gemeinhin ein Wunder.

Jedenfalls ziehen die Bauer-Anhänger und die christlichen Fundamentalisten seit Monaten höchst einträchtig an einem Strang, wenn es darum geht, den in der Öffentlichkeit bekanntesten Kritikern kreationistischer Ideen zu schaden. Alles Zufall oder was?

Die Feinde der Aufklärung haben meist ein feines Gespür und sie haben gemerkt, dass hier eine neue Generation von Evolutionsbiologen schreibt, die es geschafft hat, Darwins Ideen in humaner und lebensbejahender Weise für unsere Zeit zu interpretieren.
Also: Wer wirklich etwas über Darwin und der moderne Evolutionsbiologie erfahren will, der sollte die Bücher von Axel Meyer, Ulrich Kutschera, Franz M. Wuketits, Sabine Paul und Thomas Junker lesen. Es lohnt sich!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber mit inhaltlichen Schwächen, 27. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Der Autor Ulrich Kutschera diskutiert in diesem Buch, was man aus Sicht der modernen Biowissenschaften unter Evolution versteht. Er beschreibt die Geschichte der Evolutionstheorie sowie den Lebenslauf ihrer Protagonisten und legt dar, welche Entwicklungen in der Evolutionsbiologie seit Darwin stattgefunden haben. In den weiteren Kapiteln referiert der Autor über die Geschichte der Geochronologie und beschreibt die radiometrischen Methoden zur Altersbestimmung von Erde und Mond. Es folgen Ausführungen über die Paläobiologie, die Theorie der Symbiogenese und über die Sequenzierung des Genoms. Im letzten Kapitel präsentiert der Autor schließlich ein von ihm so bezeichnetes "Synade-Modell" der Evolution, das er als integrative Erweiterung der Evolutionstheorie betrachtet.

Zu den Stärken des Buchs zählen zweifelsohne die wissenschaftshistorischen Aspekte hinsichtlich Darwins Lebenswerk und der Geschichte der Evolutionstheorie. Besonders interessant ist das 4. Kapitel, in dem Darwin als Begründer einer Reihe weiterer Theorien vorgestellt wird, was dem Laien kaum bekannt sein dürfte. Leider hat das Buch auch Schwächen, die den Blick auf die positiven Aspekte trüben. Zunächst fällt auf, dass die einzelnen Themen lose aufeinander folgen, ohne dass ersichtlich wird, was der Inhalt des einen Kapitels mit dem anderen zu tun hat. So ist z. B. der Exkurs über die Systematik der Käfer (Kap. 5) durchaus interessant, hat aber mit dem eigentlichen Thema wenig zu tun. Des Weiteren werden einige Thesen vertreten, die unfreiwillig komisch wirken. Dazu zählt beispielsweise die Behauptung, Darwin habe deshalb gezögert, seine evolutionären Ansichten darzulegen, weil seine Villa "möglicherweise von protestierenden Christen umstellt worden" wäre (S. 105).

In das Buch haben sich auch diverse Fehler eingeschlichen. Beispielsweise werden zu Ernst Haeckel drei verschiedene Geburts- und Sterbedaten angegeben. Das chemische Element mit dem Symbol Nd heißt Neodym, nicht Neodynium, und das Element mit dem Symbol Sm heißt "Samarium", nicht Samardium, wie es im Buch mehrfach heißt. Weiterhin sind bei vielen Zitaten die Quellenangaben unzureichend, und einige Referenzen decken sich nicht mit den Angaben im Quellenverzeichnis. Durch all dies entsteht der Eindruck, als sei das Buch unter starkem Zeitdruck zustande gekommen. Außerdem werden wissenschaftstheoretische Schlüsselbegriffe wie "Faktum", "Tatsache" oder "Beweis" missverständlich charakterisiert, was es erkenntnistheoretisch versierten Kreationisten erleichtert, einzuhaken, wenn es die Tatsache Evolution infrage zu stellen gilt.

Abschließend sei erwähnt, dass das "Synade-Modell", das Kutschera als integrative Theorie zu den Antriebskräften der Makroevolution" vorstellt, drei Basisfaktoren beschreibt, nämlich die natürliche Selektion, die Symbiogenese sowie die Veränderlichkeit der Umwelt. Aber was daran integrativ oder neu sein soll, entbirgt sich dem Rezensenten nicht. Integrativ ist das Modell deshalb nicht, weil es sich mit dem eigentlich Interessanten an der Evolution, nämlich mit den epigenetischen Antriebskräften der so bezeichneten Makroevolution, gar nicht erst beschäftigt. Außerdem ist es schon seit langer Zeit Lehrbuchwissen, dass Umweltveränderungen evolutionäre Anpassungen forcieren und dass die Symbiogenese einen wichtigen Beitrag zur Evolution leistet.

Insgesamt hinterlässt die Lektüre einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist das Buch eine gelungene Würdigung von Darwins Lebenswerk. Zugleich enthält es das wichtige Plädoyer, sich von den kampfrhetorisch aufgeladenen Begriffen Darwinismus und Neodarwinismus zu lösen. Mit Recht betont der Autor, dass sich die moderne Evolutionsbiologie nicht mehr auf den Darwinismus stützt, sondern auf ein komplexes Theoriensystem. Und ohne Frage verfolgt das Buch das wichtige Ziel, Interesse an der Evolutionsbiologie zu wecken, um ihr den Stellenwert in der Gesellschaft zu verschaffen, der ihr zukommen müsste. Leider ist zu befürchten, dass es aufgrund verschiedener Schwächen nicht den Erfolg haben kann, der dem Werk vor dem Hintergrund allgegenwärtiger kreationistischer Demagogie zu wünschen wäre.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit heißer Nadel gestrickt, 30. Dezember 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Ich legte mir das Buch zu, um aus deutscher Sicht etwas über den aktuellen Stand der Evolutionsbiologie zu erfahren, bin aber leider ziemlich enttäuscht worden und habe mich dann durch die mehr wissenschaftshistorische Materie gequält, die nicht so sehr mein Interessenschwerpunkt ist.
Der Titel dieses Buches sollte meiner Meinung nach eher "Geschichte der Evolutionsforschung" als "Tatsache Evolution" lauten, wird doch über weite Teile eher über Historie als über aktuelle Forschung geschrieben.
Außerdem hat die unnötige Anhäufung von Abkürzungen (z. B., u. a., d. h., Mio. J. und mehr) im Fließtext, Plenken bei Bindestrichen und Klammern und die Verwendung französischer Anführungszeichen meinen Lesefluss gestört. Ich hatte den Eindruck, dass hier am Korrekturlesen gespart wurde, da es dazu noch einige Schreibfehler gibt und die angesprochenen Formfehler auch nicht durchgängig sind.
Unpraktisch ist ist außerdem, dass der Index deutlich zu mager ausgefallen ist (4 1/3 Seiten, zweispaltig), so dass das Buch für mich noch mehr an praktischem Wert verliert, da viele angesprochene Themen nicht unmittelbar auffindbar sind.
Dies war mein erster Versuch mit deutschsprachiger Literatur zum Thema und ich werde es mir doppelt überlegen, ob ich den Versuch wiederholen werde, zumindest nicht mit Kutschera.
Autoren wie Donald Prothero (Evolution: What the Fossils Say and Why It Matters) und Richard Dawkins (The Ancestor's Tale), die man beide unbedingt im Original lesen sollte, sind sprachlich und faktisch von ganz anderem Kaliber und zeigen, wie man die spannenden Themen Evolution und Evolutionsforschung fesselnd vermitteln kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der "Newtonsche Mozart" der Biologie, 7. Mai 2009
Von 
HG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
"Neben der Bibel hatte im christlichen Kulturkreis bisher kaum ein Buch eine derartige Wirkung wie Charles Darwins 'Origin of Species' (1859, 6. Auflage 1872). Das vor 150 Jahren erstmals veröffentlichte, schwer verständliche Werk wird zwar häufig zitiert, aber im Gegensatz zur 'Heiligen Schrift' selten im Detail studiert.", so beginnt Ulrich Kutschera sein Buch. Der Autor hat Darwins Werk offensichtlich verinnerlicht. Denn sein über 300 Seiten starkes, eng bedrucktes Buch, zeigt auf verständliche Art und Weise "was Darwin wirklich sagte, wo er sich geirrt hat und welche seiner fünf Theorien zum Artenwandel durch nachfolgende Forschungen bestätigt werden konnten." Seinen zehn Kapiteln hat er Darwins englischsprachiges Originalwerk zu Grunde gelegt und dieses auch mehrfach zitiert.

Kutschera legt nach einem einleitenden biografischen Teil, in dem er auf das Leben und das wissenschaftliche Gesamtwerk des großen englischen Naturforschers eingeht, dar, welche Rolle der Zufall in der etwa 3,5 Milliarden Jahre andauernden Evolution gespielt hat. Gleichzeitig begründet er umfassend, warum die Evolutionsforscher das Andersartigwerden der Organismen im Verlauf der Jahrmillionen seit langem als Tatsache akzeptiert haben. Zudem gibt er einen wunderbaren Ein- und Überblick zu den Theorien des Biologen und Geologen Charles Darwin. Hier wird ersichtlich, welch ein vielseitiger und genialer Naturforscher der britische Privatgelehrte eigentlich war.

Ulrich Kutschera schildert die Weiterentwicklung von Darwins klassischer Deszendenztheorie über den Neo-Darwinismus bis zur modernen Evolutionsbiologie, die heute ein System verschiedener Theorien aus den Lebens- und Erdwissenschaften darstellt. Hierbei stellte der Autor auch die Biografien und Werke einiger anderer bedeutender Evolutionsforscher, die zu Unrecht im Schatten von Darwin stehen, vor.

Letztendlich schließt er mit einer neuen integrativen Theorie vom Verlauf und den Antriebskräften der Evolution in allen fünf Organismen-Reichen der Erde, die zwar weit über Darwins klassische Theorien hinausführt, jedoch ohne dessen Grundprinzipien zu widersprechen. "Dieses Synade-Modell der Makroevolution basiert auf der Symbiogenese, die für den Ursprung der ersten Mehrzeller verantwortlich war, der natürlichen Selektion und der Dynamischen Erde.", erläutert Kutschera.

Dass das Buch auf einer Lehrveranstaltung, die der Autor über mehrere Jahre hinweg an der Universität Kassel durchführte, basiert, merkt man dem Werk zuweilen an. Es wirkt an manchen Stellen etwas unstrukturiert und fragmentarisch. Auch der sogenannte rote Faden geht mitunter verloren. Das macht es dem Leser, der sich aufgrund des nicht ganz einfachen Duktus des Autors und der vielfältigen Fachtermini zumindest schon einmal mit den Grundlagen der Biologie beschäftigt haben sollte, nicht immer einfach, den durchaus spannenden Fakten und Gedankengängen des Kasseler Pflanzenphysiologen und Evolutionsbiologen zu folgen.

Fazit:
Eine Einführung in das Thema der Evolutionsbiologie hat Ulrich Kutschera nicht geschrieben, aber eine durchaus interessante Ergänzung und Konkretisierung zum bisherigen allgemeinen Wissen zur Evolution. "Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte" zeigt auf interessante Art und Weise wie aktuell Charles Darwins Erkenntnisse für die Wissenschaft heute noch sind. Gleichzeitig verschweigt es aber auch nicht die zum Teil marginalen Fehldeutungen und Mängel der Theorien des großen Briten, dessen 200. Geburtstag am 12. Februar 2009 begangen wurde.

"Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn, außer im Lichte der Evolution." (Theodosius Dobzhansky, 1900-1975, US-amerikanischer Zoologe russischer Herkunft)
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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessaante Details - doch nicht unbedingt für Laien, 25. März 2009
Von 
Oliver Schmid (Ulm Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Mein Eindruck über dieses Buch sind geteilt.
Es ist interessant zu lesen, man erfährt viele Details aus dem Leben und Wirken verschiedener Evolutionsforscher, die man in anderen Büchern nicht findet. Man bekommt einen guten Eindruck vermittelt, wie Evolution funktionniert und bekommt jede Menge interessanter Beispiele an die Hand.

Das Buch beruht - wie der Autor im Vorwort schreibt - auf einer seiner Vorlesungen. Genau hier liegt der Knackpunkt: das Buch enthält stellenweise doch eine ganze Reihe von Fachbegriffen, die ein Nicht-Biologe nicht ohne Weiteres verstehen wird, ohne im Lexikon nachzuschauen. Ein Glossar wäre hier nützlich gewesen. Wer z.B. nicht weiß, was ein Allel ist, wird sich bei einigen Abschnitten wohl schwer tun; einige Grundkenntnisse sollten schon vorhanden sein.

Eines der Hauptanliegen des Autors ist Aufklärungsarbeit und er warnt vor dem wachsenden EInfluß der Kreationisten. So wird er nicht müde, in jedem Kapitel mehrfach zu betonen, dass die Evolution keine Theorie ist, sondern durch unzählige Erkenntnisse mittlerweile als Tatsache anerkannt ist. Natürlich hat er damit recht, aber wenn man diese Aussage alle 10 Seiten liest, dann kann das auf Dauer auch nerven. Das halte ich für unnötig - den die Beispiele, die Kutschera beschreibt, sprechen eigentlich für sich und der potentielle (gebildete) Leser dieses Buches wird sowieso kaum an der Richtigkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse zweifeln - und Kreationisten werden dieses Buch vermutlich eh meiden wie der Teufel das Weihwasser.
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15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fakten, Fakten, Fakten, 28. Mai 2009
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Das Buch bietet eine breiten Überblick über den derzeitigen Stand der Evolutionsforschung. Vom Leben und Werk des großen Begründers dieses Forschungszweiges, Charles Darwin, ausgehend, stellt Ulrich Kutschera eine Vielzahl von Entdeckungen und Theorien der letzten 150 Jahre dar.
Dabei werden aber großteils nur Fakten aneinander gereiht, weshalb das Buch teilweise etwas mühsam zu lesen ist. Auch werden viele interessante Themen nur kurz angerissen, der Leser wird stattdessen auf Literaturangaben verwiesen. Da diese immer wieder in Klammern angegeben sind, wirkt der Text außerdem oft unübersichtlich, derartige Hinweise hätten besser in Fußnoten gehört.
Dennoch ein gutes Buch, das Interesse weckt und den Leser dazu animiert, sich in das eine oder andere Themengebiet weiter zu vertiefen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Darwins Evolutionstheorie aus heutiger Sicht, 23. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Mit Ulrich Kutschera legt hier einer der führenden Evolutionsbiologen Deutschlands seine Einschätzung zu Charles Darwins Evolutionstheorie aus heutiger Sicht vor. Man erkennt seine Bedeutung auch daran, dass er Vorsitzender der AG Evolutionsbiologie im Verband deutscher Biologen ist. In dem Buch kann Kutschera - anders als in seinem Lehrbuch - genau auf die Aspekte der Evolution eingehen, die ihn interessieren und er kann sein eigenes Synade Evolutionsmodell entwickeln. Solche persönlich motivierte Bücher gefallen mir besser als Lehrbücher. Ich hatte dieses Jahr bereits zwei ältere Darwin-Biographien gelesen und war daher um so erstaunter, wie interessant Kutscheras Auseinandersetzung mit Darwins Theorien ist.

In dem reichlich bebilderten Buch (103 s/w Abbildungen) zum Darwin-Jahr 2009, versucht Kutschera darzulegen, "was Darwin wirklich sagte, wo er sich geirrt hat und welche seiner fünf Theorien zum Artenwandel durch nachfolgende Forschungen bestätigt werden konnten." (S. 11) Er versucht darzulegen, "welche Rolle der Zufall in der etwa 3500 Millionen Jahre andauernden Evolution gespielt hat", und er will in diesem Zusammenhang auch "auf statistisch betrachtet sehr unwahrscheinliche Zufallsereignisse hinweisen." (S. 11) Außerdem will er umfassend begründen, warum die Evolutionsforscher die Evolution "seit langem als Tatsache akzeptiert haben." (S. 11)

Auch auf Weiterentwicklungen der Evolutionstheorien geht er ein, z. B. auf die wichtige "synthetische Theorie der biologischen Revolution" der 1930er und 1940er Jahre ("The modern Synthesis"). Darauf geht er aber tatsächlich nur recht kurz ein (S. 88-94) und verweist statt dessen auf seine ausführlichere Darstellung in seinem Lehrbuch "Evolutionsbiologie".

Ausführlich geht er auf die "Anti-Darwinsche" Symbiogenesis-Theorie ein - auch Endosymbiose genannt (Kapitel 8). Er erkennt sie nicht nur an, sondern stellt sich als bedeutenden Schritt in der Makroevolution heraus. Danach entstanden erste tierische und pflanzliche Zellen durch Symbiose von Zellen mit Bakterien. Für Kutschera war die Symbiogenese "der eigentliche 'Motor' oder 'Urknall' der Makroevolution der Organismen der Erde." (S. 309)

Kutschera stellt ausführlich Constantin Merezhkowsky (1855-1921) vor, auf den die ersten Endosymbiosetheorien zurückgehen. Das ist lobenswert. Tatsächlich hat ihn damals kaum einer ernst genommen, man hat ihn tatsächlich verlacht. Dass diese Theorie wieder diskutiert wurde und schließlich anerkannt wurde, geht vor allem auf die unbequeme Lynn Margulis (geb. 1938) zurück. Auf sie geht Kutschera allerdings erstaunlicherweise nur mit wenigen Sätzen ein (S. 251).

Kutschera geht auch kurz auf die moderne Genetik und die Bedeutung der DNA ein und sieht darin eine Bestätigung Darwins (Kapitel 9). Schließlich stellt er eine integrative Theorie zu den Antriebskräften der Markroevolution vor, die er Synade-Modell nennt (Kapitel 10).

Die Tatsache, dass es da in der Evolution "statistisch betrachtet sehr unwahrscheinliche Zufallsereignisse" gegeben haben muss (z. B. S. 11, S. 310), lässt ansich noch genügend Raum für gelegentliche Schöpfungsakte eines Schöpfers. Diese passen allerdings nicht in das traditionell reduktionistische und letztlich atheistischen Weltbild der Biologen, dem sie sich verbunden fühlen. Es ist erstaunlich, wie oft Kutschera auf den biblischen Kreationismus eingeht und diesen kritisiert. Kutschera fühlt sich offenbar durch die Kreationismusbewegungen herausgefordert.

Das Buch ist "ein Schatzkästlein für alle, die sich schon mit den Grundlagen der Biologie befasst haben und jetzt ein wenig tiefer blicken wollen." (Rückumschlag) Dieser Aussage von 3sat kann ich wärmstens zustimmen, ich fand das Buch außerordentlich interessant.

Fazit: Hier analysiert einer der führenden deutschen Evolutionsbiologen, wo Darwin Recht behalten hat, wo er sich geirrt hat und wie "seine" Evolutionstheorien bis heute weiterentwickelt wurde. Ich fand das Buch sehr interessant, und der Leser wird wieder in die Zeit Darwins und seiner Zeitgenossen zurückversetzt. Auch wesentliche Weiterentwicklungen der Evolutionstheorien bis heute werden dargestellt und in Beziehung zu Darwin gesetzt. Ich kann das Buch deshalb sehr empfehlen. Den neusten Stand der Evolutionsforschung darf man nicht erwarten, das ist nicht Absicht dieses Buches. Es geht um Darwins Einschätzung heute, und die hat Kutschera - soweit ich das beurteilen kann - gut herausgearbeitet.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eilige Zusammenfassung zum Darwin - Jahr?, 21. Juni 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Kutschera gehört zu den "realen" Wissenschaftlern, die naturwissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse und das Faktenwissen zur Evolution in populärwissenschaftlichen Büchern weiterzugeben suchen. In einer Zeit, wo in Einzelstaaten der USA immer wieder Versuche unternommen werden, den Unterricht an Schulkindern mit diesem (teils offensichtlichen) Wissen gesetzlich zu untersagen, wo selbst hier im Rezensentenbereich gezielt abfällige Bemerkungen und aberwitzig verdrehte Argumente aufgeworfen werden, lobt es den Autoren, zur Unterrichtung breiter Bevölkerungsschichten einmal die tatsächlichen Fakten zusammenzutragen, die sich seit 150 Jahren Darwin auf der Grundlage von dessen Entdeckungen ergeben haben. Das Ansinnen verdient ganz viele Sterne.
Neben den in anderen Rezensionen hier positiv angemerkten Dingen finde ich aber die Durchführung des Werkes nicht sehr gelungen. Darwins Schaffen und das mehrerer anderer grundlegender Begründer der Evolutionswissenschaften und dann die Themen wie Selektion, Tatsachen und Theorien, Design ohne intelligenten Planer, Erdgeschichte, Alter der Erde... das ist schon ein erheblicher Bogen, der da gespannt wird. Wenn dabei auch stets das Ziel verfolgt wird, zu zeigen, was Darwin nicht wissen konnte, bleibt doch gerade Platz, um gewisse Themen nur anzusprechen.

Viele Male wird auf folgende Kapitel verwiesen, das lässt alles eine Struktur vermissen, wie will man so Zusammenhänge klar darstellen? Der Text enthält im Lesefluss unzählige Klammern mit immer wiederholten Jahresangaben, z.B. mit Darwins Eckdaten, bis zur Unleserlichkeit - und das, obwohl doch wenig Platz für das zu Beschreibende vorgegeben zu sein schien. Auch wiederholen sich einige Aussagen in unterschiedlichen Kapiteln, oft dreimal, wie das "unintelligente Zahndesign" von Elefanten. Da hätte man den Platz nutzen und darauf hinweisen können, dass auch andere Pflanzenfresser, wie die ganz alltäglichen Pferde, kein "unintelligentes", sondern ein eher sehr "intelligentes", sprich: genau an die Umgebung, in der die Tiere sich in langen Zeiträumen entwickelten, angepasstes Gebiss verfügen, dessen Zähne die Abnutzung beim Kauen harter Nahrung durch ständiges Nachschieben aus den Zahnfächern ausgleichen. Wenn die Zähne am Ende ihrer Länge angekommen sind, verlieren die Gebisse allerdings noch die letzten verbliebenen Stummel, können fortan nicht mehr kauen und müssen in der freien Natur verhungern. Vielleicht werden sie, dermaßen geschwächt, vorher auch Opfer von Raubtieren und nähren diese.

Gut wäre es gewesen, grundsätzlich das Denken zu fördern, dass es in der Natur kein Design gibt, das ein Lebewesen sich wie im Einkaufsladen aussuchen kann, selbst wenn es mit dem Bewusstsein ausgestattet wäre, zu erkennen, welche bestimmte Eigenschaft ihm fehlt, um diese flugs zu entwickeln.
Jedes Lebewesen muss zeitlebens mit der Ausstattung zurecht kommen, die ihm zur Verfügung steht und wenn es damit weiterleben und Nachkommen in die Welt setzen kann, dann diese auch.

Während die ersten 230 Seiten nach ganz gutem geschichtlichen Anfang (wie andere Bücher auch) also, wie oben beschrieben, zeitweilig repetierend, zeitweilig Dinge nur ansprechend, so vor sich hin plätschern, beginnt dann ein zweites Buch, dessen Tempo und Inhalte merklich anziehen, weil dann ja nur noch neunzig Seiten übrig sind, schließlich am Ende der Argumentationskette aus Sybiogenese und molekulare Archäologie des Genoms das zugegeben interessante Synade - Modell vorzustellen. Bei der DNA wirft der Autor kurz mit Fachbegriffen um sich. Um hier Zusammenhänge darzustellen, wären ein paar Grafiken für Laien erhellender gewesen. Für Leser mit Vorwissen ist der vorgestellte Inhalt ein wenig zu dünn. Immerhin wird das Buch hier sogar spannend, weil es entlang der Argumentationskette auf ein offensichtliches Ziel zusteuert.

Diese Spannung und Übersicht fehlt dem offenbar schnell zusammengestellten Gesamt - Sammelsurium ansonsten, deswegen glaube ich nicht, dass es Dr. Kutschera gelungen ist, einer breiten Leserschaft das moderne Theoriensystem auf interessante Art näher zu bringen. Leider.

So geht er auch jeglichem Konfliktstoff aus dem Wege, den gewöhnlich auch Schlüsse aus belegten Tatsachen bergen. Schließlich sind die Modelle und das Wissen im stetigen Wachsen begriffen. Zu oft haben Kreationisten bei gewissen Widersprüchen schon eingehakt und sie aus ihrer Sicht interpretiert. Aber deswegen auf eine Diskussion (bis auf ein paar olle Karamellen) überwiegend zu verzichten, lässt keine ebenfalls Spannung aufkommen.
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18 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr umfassend und mit viel Witz geschrieben, 17. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte (Taschenbuch)
Der Autor beschreibt leicht verständlich eine der komplexesten Fragen unseres Daseins. Er vermeidet dabei ideologische Übergriffe, und bleibt bei der Sache. Einige kleine Anmerkungen was manche Schlussfolgerungen angeht wären sicherlich zu machen, aber die flüssige und witzige Schreibweise besticht schliesslich doch mehr als der Versuch mit pedantischer Kritik auf etwas hinzuweisen. Es scheint wohl noch niemandem vorher gelungen zu sein Evolutionsbiologie so unterhaltsam, holistisch und umfassend darzustellen. Sehr empfehlenswert!
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Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte
Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte von Ulrich Kutschera (Taschenbuch - 1. Januar 2009)
EUR 14,90
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