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4.0 von 5 Sternen Ein sensibler Roman
Das Zitat aus "Le Monde" auf der Umschlagrückseite entspricht der Wahrheit. Gantherets Buch ist "ein dichter Roman von großer Sensibilität".
Wer an einer feinfühligen, präzisen Sprache seine Freude hat, kommt bei diesem Roman auf seine Kosten. Manche Passagen sind so intensiv und poetisch geschrieben, dass es ein wahrer Genuss ist, sie zu...
Veröffentlicht am 14. Mai 2010 von Melanie Weiss

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider nicht so gut wie gantherets erster roman
Nachdem mir Gantherets kafkaesker Erstling "Verlorene Körper" sehr gut gefallen hat, habe ich vor kurzem "Das Gedächtnis des Wassers" gelesen und war doch ein wenig enttäuscht.

Der Plot hört sich zunächst nicht schlecht an, ein Pariser Psychoanalytiker kommt nach langer Zeit in sein Heimatdorf in den französischen Alpen...
Veröffentlicht am 2. Januar 2011 von Lee Terra-Tour


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider nicht so gut wie gantherets erster roman, 2. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Gedächtnis des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Nachdem mir Gantherets kafkaesker Erstling "Verlorene Körper" sehr gut gefallen hat, habe ich vor kurzem "Das Gedächtnis des Wassers" gelesen und war doch ein wenig enttäuscht.

Der Plot hört sich zunächst nicht schlecht an, ein Pariser Psychoanalytiker kommt nach langer Zeit in sein Heimatdorf in den französischen Alpen zurück, wo er mit der tragischen Ermordung seiner Jugendliebe konfrontiert wird, so daß die Erinnerungen wieder hochkommen, zumal die Schwester der Toten dieser äußerlich sehr ähnelt.

Leider hat man bei der Lektüre das Gefühl, dass der Handlungsstrang im Prinzip zwar tragend erscheint, aber ein wenig zu offensichtlich und gewöhnlich ausgeführt ist. Die Verdächtigen - ein inzestuöses Geschwisterpaar - werden zwar recht schön dubios dargestellt, die Auflösung aber ist dann letzten Endes sehr unspektakulär und unmotiviert, so daß man sich schon fragen muss, ob es hier keine bessere Variante gegeben hat. Auch die von den anderen Rezensionen so hochgelobte Sprache hat mir keineswegs so gut gefallen wie in "Verlorene Körper": Die Metaphern wirken oftmals zwanghaft hinkonstruiert oder zu weit hergeholt, der Satzbau ist häufig wegen der fehlenden Verbindungen sperrig und schadet dem Lesefluß, manchmal wirkte die Sprache aufmich bemüht poetisch, und ziemlich gestört hat mich die Macke, dass die wörtliche Rede nur durch Spiegelstriche eingeleitet wird, so dass man gelegentlich nicht weiß, wer gerade redet. Diese Methode sollte hoffentlich langsam wieder in der Versenkung verschwinden, auch wenn sie überaus modern anmutet.

Positiv ist hervorzuheben, dass mit Perspektivenwechsel gearbeitet wird, jedes Kapitel wird nach dem Anfang aus der Sicht einer anderen Person erzählt, was durchaus für Abwechslung sorgt. Allerdings hätte ich mir, wie gesagt, einen trickreicheren Ausgang gewünscht, und die Dialoge mit der Schwester der Getöteten sind meiner Meinung nach recht blaß geworden, man hat dabei das Gefühl, so etwas schon öfter gelesen zu haben.

Schade!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sensibler Roman, 14. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Gedächtnis des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Das Zitat aus "Le Monde" auf der Umschlagrückseite entspricht der Wahrheit. Gantherets Buch ist "ein dichter Roman von großer Sensibilität".
Wer an einer feinfühligen, präzisen Sprache seine Freude hat, kommt bei diesem Roman auf seine Kosten. Manche Passagen sind so intensiv und poetisch geschrieben, dass es ein wahrer Genuss ist, sie zu lesen.
Die Geschichte selbst ist interessant erzählt und gut konstruiert, wenngleich nicht so spannend, dass sie mich vollends in ihren Bann ziehen konnte.
Ein beachtliches Buch, das ohne Zweifel lesenswert ist. Eine Empfehlung für alle Liebhaber sensibler Prosa, die sprachlich aus dem vollen schöpft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unentschieden..., 7. August 2012
...bin ich in der Beurteilung dieses Romans. Ginge es nur und ausschließlich um Sprache und wie man mit ihr Atmosphäre entstehen läßt, ginge es eigentlich um Poesie - dieses Buch hätte sicherlich die volle Punktzahl verdient. Hier entstehen Menschen durch die Sprache, die ihnen der Autor angedeihen läßt, es raunt ähnlich wie die Bäche und Wälder in der Szenerie dieser Geschichte, einer alpinen Bergwelt, vor der sich das Drama entfaltet. Das Drama jedoch ist der Grund, nicht volle Sternzahl zu geben, zu bekannt, zu unoriginell ist diese Geschichte und sind letztendlich auch die Figuren in dieser Geschichte.

Wie die Bäche dieser Bergwelt raunt es von Mord und Vergangenem, das sich nicht bezwingen und begraben läßt: Der Psychiater (ein Übersetzungsfehler? Das, was dieser Hauptprotagonist des Romans tut, sieht eher nach Therapie und Analyse aus, aber dies nur am Rande) Paul kehrt in das Dorf seiner Kindheit zurück, um das Gut seines Vaters zu verkaufen. Zugleich ist ein Haus, welches auf der Wiese, die ihm als Kind die liebste war, errichtet wurde, zu erstehen und er überlegt, es sich als Wochenend- und Urlaubsherberge zuzulegen. In den Tagen vor Ort kommen nicht nur die Erinnerungen an das archaische dörfliche Leben seiner Kindheit hervor, sondern natürlich auch die an seine große Jugendliebe Claire, deren Eltern eben jenes Haus auf der Wiese bauen ließen und die eines Tages tot im Bergbach lag, erschlagen. Wie ein Damoklesschwert scheint der Tod dieses Mädchens über dem Dorf, das nur noch von wenigen Menschen bewohnt wird, zu hängen - niemand redet darüber und doch ist das Ereignis immerwährend da. Vor allem das Geschwisterpaar Aline und Baptiste - er offenbar ein Schwachsinniger - scheinen Dunkles zu wissen oder zu erahnen hinsichtlich dessen, was damals geschah, hatte sich ihr Vater doch nur Tage nach dem Ereignis erhängt. Und nun taucht mit der jungen Béatrice, einer Pinaistin, die jüngere Schwester Claires auf und bricht in Paul auch die Erinnerungen an seine gescheiterte Beziehung zu seiner langjährigen Freundin auf...

Da wird gemordet und Inzest betrieben, da sind die Bewohner dieser Bergwelt wie selbstverständlich Menschen, die die eigenen Bedürfnisse nicht äußern können, weshalb sie schnell zu Gewalt zu neigen scheinen, da sind nicht nur die junge Béatrice, sondern auch der Psychiater Paul jeweils Nachzügler, die ihren Eltern den Verlust früherer Kinder erleichtern sollen, da haben beide den Verlust einer Liebe durchlitten - die eine durch den Tod, der andere durch einen Bruch der Beziehung - und natürlich kann ausgerechnet der Psychiater/Psychologe, jedenfalls der therapeutisch Tätige, nicht sagen, woran seine Beziehung eigentlich zerbrochen ist.

Etwas viel Klischee, etwas zu viel Symbolik. Gerade die Tatsache, daß sowohl Paul und Béatrice "Stellvertreter" sind, läßt tief blicken. Francois Gantheret ist selbst praktizierender Psychoanalytiker und in dieser Eigenschaft ganz sicher vertraut mit den Lehren des in Frankreich nicht nur populären, sondern auch anerkannten Analytikers Jacques Lacan. Dem nun erschien der Phallus als Symbol einer Abwesenheit, nämlich der Abwesenheit der Vagina, die Leben zu spenden in der Lage ist (dies ist eine STARK vereinfachte Darlegung seiner Lehre zum Thema). Béatrice bringt es in einem Gespräch mit Paul auf den Punkt: Sie ist ein Symbol der Abwesenheit ihrer Schwester, der ermordeten Claire. Aus diesem Symbol spinnt Gantheret ein feines Netz verschiedenster Anspielungen: Pauls Freundin, die keine Kinder kriegen konnte, Béatrice, die erst in der Musik leben kann, der dort alles in Fluß gerät, die ansonsten die große Kälte der Erstarrung spürt, Paul, dem die Sprache fehlt, um zu benennen, was seiner Freundin fehlte in der Beziehung (Lacan übrigens ist auch ein Vertreter der Lehre, daß das Unterbewußtsein schon sprachlich strukturiert ist), Aline, die sich der Sprache, besser: deren Anwendung, lange verweigert und sich auf das Äußern des Notwendigsten beschränkt, schließlich ihr Bruder, der zwar sprechen kann, dies aber quasi nie tut und schließlich die Dorfbewohner in Gestalt der Alten, die meinen, man könne Unrecht unter Schweigen begraben und damit wenn nicht ungeschehen machen, so doch weit in das Unterbewußtsein abdrängen und dort in Vergessenheit geraten lassen...der Roman scheint mit diesen Versatzstücken psychologischen Strukturalismus` zu spielen. Zumal sprachliches Unvermögen - v.a. bei Alines/Baptistes Vater - an Gewalt gekoppelt wird, was einerseits vielen psychologischen Theorien entspricht, andererseits jedoch auch wieder, in Koppelung an den "einfachen", "primitiven" Bergbewohner zum Klischee gerinnt.

Das alles klingt jedoch interessanter, als es sich dann literarisch darstellt. Gantheret ist ein bisschen zu gerissen, zu intellektuell, zu hintersinnig einerseits, andererseits wird ihm dann sowohl das Setting seiner Geschichte, als auch das Personal zu bekannt, zu wenig eigen, eben zu klischeehaft. Und alles gerät ihm zum Symbol: Die Berge, die Bäche, die Musik, das Wetter usw. Allem ist etwas eingeschrieben, das die Geschichte widerspiegelt. Und das ist gerade in einer Bergwelt gefährlich, steht diese doch seit Menschengedenken literarisch in der Pflicht, symbolisch sein zu müssen.

Es bleibt also ein kurzes Stück Prosa, das sprachlich wirklich zu überzeugen weiß (dank auch an den Übersetzer Dirk Hamjeoltmanns), in seiner Story und den Protagonisten leider zu sehr abfällt. Deshalb am liebsten dreieinhalb Sterne, da dies nicht möglich ist eben leider "nur" drei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen düster, tiefsinnig, ehrlich, 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Gedächtnis des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Hallo,
wieder einmal ein Zufallsfund. Für meine Zugrückfahrt von Göttingen wollte ich ein Buch, das kein Krimi ist, dennoch aber eine spannende Geschichte bereit hält und nicht zu dick ist :-). In meine Hände viel Francois Gantherets Buch, das mir die Zeit prima vertrieben hat. Ich mag anlytisch-düstere Geschichten und "das Gedächtnis des Wassers" traf hier voll ins Schwarze. Dichte Beschreibungen, gefühlvolle Ausführungen und eine bemerkenswert schöne, anschauliche und ehrliche Sprache taten das Übrige. Dunkle Charaktere, Fetzen von Verliebtheit in vielen Figuren, eine gebirgsmäßig gedrungene, aber auch erfrischende Atmosphäre (je nach Stimmung), ein Plot, der hält und der nur eine Art Hintergrundton für den spielerischen Umgang Gantherets mit der Sprache darstellt, macht das Buch zu einem Hochgenuß. Die eingestreuten psychologischen Raffinessen runden das Ganze ab. Klare 5 Sterne und herzlichen Dank!
Hervorheben möchte ich den Übersetzer Dirk Hemjeoltmanns, der hier Großes geleistet hat.
Viele Grüße
Stephan Peters
Kommunikationsberater und Rhetoriktrainer
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5.0 von 5 Sternen sprachliche Dichte mit Zugang zur seelischen Tiefe, 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Gedächtnis des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Auch mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert aufgrund der präzisen, klaren und zugleich symbolhaften Verwendung von Sprache. Wasser als Symbol für das Unbewußte wird hier sehr facettenreich in die Geschichte eingebunden. Eine Kriminal- und Liebesgeschichte die nicht in die üblichen Kategorien passt, sich mit Tabus wie Inzest beschäftigt und dabei eine ungewöhnliche Nähe zu den Hauptfiguren herstellen kann aufgrund der tiefgründigen Wortwahl.
Selten hat mich die Sprache eine Buches so sehr beeindruckt.
Der Kauf des nächsten Buches des Autors ist schon getätigt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein lyrischer Roman, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Gedächtnis des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Es war nicht die Spannung, die mich nicht mehr aufhören ließ mit dem Lesen. Es war diese wunderschöne, dichte, im Grunde so einfache Sprache.
Man erfährt die Augenblicke der Leere zwischen den beiden Welten, Paris und den Savoyer Alpen. Man erfährt den Zwiespalt dieses Mannes, der der Einsamkeit der Großstadt nur entfliehen kann durch die Einsamkeit des Gebirges. Etwas von ihm blieb immer zurück, an beiden Orten.
Eine grandiose Parabel über die Macht der Erinnerung und des Innewerdens in den kleinen Augenblicken der Schwebe.
Ein wunderschönes Buch.
Man merkt, dass der Autor Psychoanalytiker ist. Er kann in den Menschen lesen.
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4.0 von 5 Sternen Intensiv, sprachlich ungewöhnlich, 24. September 2012
Das alles durchdringende Gefühl dieses Romans ist die Einsamkeit, das Sehnen nach etwas, das unerreichbar scheint. Es werden dem Leser zwei Handlungsstränge geboten. Zum einen ist das der ungeklärte Mord an Claire. Dieser Strang schreitet kontinuierlich fort und klärt sich zum Ende hin auf.

Der andere Handlungsstrang verläuft nicht linear. Es ist ein verschlungener Pfad mit arabesken Ausbuchtungen. Er ist angefüllt mit den Emotionen der Figuren und bildet ein kaleidoskopartiges Bild menschlicher Leidensfähigkeit. Es geht um Schuld, Sühne, Verzweiflung, Sinnsuche, füllen einer inneren Leere, Inzest, aber auch um die Liebe, Zärtlichkeit, Verantwortung und das Loslassen.

Kraftvolle, intensive Naturbeschreibungen geben den oft flirrenden, luftigen Gedanken eine solide Grundlage, bilden ein urtümliches Pendant.

Sprachlich sticht der Roman aus der Masse hervor. Der Stil ist maskulin und zugleich mondän, verspielt und direkt. Es ist eine sonderbare Mischung, die für mich zunächst gewöhnungsbedürftig war, die dem Gesamtkunstwerk jedoch entspricht und ich somit als stimmig empfand.

Angemerkt sei auch der Umstand, dass der Autor für die direkte Rede Bindestriche verwendet und nicht wie meist üblich Anführungszeichen.
Der Roman hat mich unterhalten und er hat mich berührt.
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5.0 von 5 Sternen Das Gedächtnis des Wassers, 28. August 2012
Von 
Nach vielen Jahren kehrt Paul in seinen Heimatort zurück, um seinen verpachteten Hof zu verkaufen. In dem kleinen Bergdorf ist die Vergangenheit allgegenwärtig, durch den Ort selbst, aber vor allem durch seine Bewohner: Hier wurde damals Pauls Jugendfreundin ermordet - ein Mord, der nie aufgeklärt wurde. Keiner wusste etwas, keiner hatte etwas gesehen ... Doch jetzt findet sich auf die offenen Fragen nach und nach eine Antwort.

Ich habe lange keinen aktuellen Roman mehr gelesen, der so dicht erzählt ist, so viel Atmosphäre hat und eine so poetische Sprache. Gebannt folgt man der Geschichte und mag das Buch keine Minute aus der Hand legen. - Lesen!
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5.0 von 5 Sternen ein besonderer lesegenuss, 17. Juli 2012
ein spannender roman mit feiner unpraetentioeser sprache und gestraffter handlung, den ich von der ersten seite an nicht aus der hand legen wollte/konnte. schoen, dieses buch entdeckt zu haben (andernorts, zugegeben, aber ich moechte meine empfehlung unbedingt hier erwaehnen!).
tragische liebesbeziehungen, familiaere verstrickungen und besonderheiten der lokalen bewohner werden kurz und unverschnoerkelt und dennoch sehr intensiv erzaehlt.
die notiz auf der rueckseite trifft es tatsaechlich genau: ein dichter roman voll sensibilitaet!

die stimmung klingt auch zwei tage nach der lektuere und schon im naechsten buch lesend noch nach. dieses buch gehoert sicher zu denen, die ich auf die beruehmte insel mitnehmen wuerde...

absolute leseempfehlung! 5*+
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5.0 von 5 Sternen Das Gedächtnis des Wassers - lesenswert, 5. Juni 2011
Von 
B. Kugler "Bücherfan" (Michelfeld, BW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Gedächtnis des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Das war mal wieder ein Buch, was einen nicht loslässt, bis man es zu Ende gelesen hat. Sprachlich sehr schön geschrieben, Naturbeschreibungen, so dass man meinen könnte, mitten drin zu sein und die Charaktere der Personen sind auch gut herausgearbeitet.

30 Jahre nach dem ungeklärten Mord an seiner Jugendliebe Claire kehrt Paul in sein Heimatdorf zurück, um den elterlichen Hof zu verkaufen. Bei dieser Gelegenheit spielt er mit dem Gedanken das Chalet zu kaufen, im dem früher Claire gewohnt hat. Er tut es und trifft dort unerwarteter Weise Beatrice, die knapp 20 Jahre jüngere Schwester von Claire. Konfrontiert mit ihrem Anblick kommen alte Erinnerungen hoch und er sinniert über sein Leben nach.

Die Erzählperspektive wechselt ständig zwischen heute und den Tagen des Mordes. Und auch zwischen den Personen. Nicht nur Paul kommt zu Wort, sondern auch das inzestuöse Geschwisterpaar Aline und Baptiste. Sofort kommt der Verdacht auf, dass der etwas sonderbare Baptiste etwas mit dem Mord an Claire zu tun hat. Damals bei den Befragungen im Dorf hat keiner was gesehen und keiner hat etwas gesagt. Eine Lüge, wie sich später herausstellen sollte.

Ein sehr gutes Buch. Lesenswert.
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Das Gedächtnis des Wassers: Roman
Das Gedächtnis des Wassers: Roman von François Gantheret (Taschenbuch - 1. Januar 2009)
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