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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsam am Rande der Gesellschaft
Dieses Buch ist eine Überraschung, ja eine wunderbare Entdeckung. Hier zeigt sich ein Schriftsteller von außergewöhnlicher Qualität, ein Dichter mit einer wunderbaren Begabung, der mit großer Sensibilität und sprachmächtig zu erzählen weiß. Die Geschichte: Ein Fischer verliert bei eine Ausfahrt seinen Sohn. Ist dies an sich...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2008 von Günter Nawe "Herodot"

versus
1.0 von 5 Sternen Fantasy als Realismus verkauft
Ein Fischer kehrt ohne seinen Sohn zurück in den Hafen, wird es Mordes verdächtig, wegen Fahrlässigkeit verurteilt und muss nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis in einer feindlichen Stadt, die ihn ihre Verachtung spüren lässt neu beginnen. So weit so gut. Allerdings siedelt der Autor die Geschiche in Falmouth an. Aber Falmouth ist real...
Vor 1 Monat von Drotto veröffentlicht


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsam am Rande der Gesellschaft, 30. Dezember 2008
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Einen Augenblick allein (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine Überraschung, ja eine wunderbare Entdeckung. Hier zeigt sich ein Schriftsteller von außergewöhnlicher Qualität, ein Dichter mit einer wunderbaren Begabung, der mit großer Sensibilität und sprachmächtig zu erzählen weiß. Die Geschichte: Ein Fischer verliert bei eine Ausfahrt seinen Sohn. Ist dies an sich schon schlimm genug, setzt die Gesellschaft der Hafenstadt noch einen drauf. Sheppard wird wegen fahrlässiger Tötung an seinem Sohn verdächtigt und verurteilt. Für viele Menschen in seiner Stadt war es jedoch Mord.
Nach Jahren kehrt er aus dem Gefängnis zurück und versucht, sich wieder einzufinden: in sein Leben, in eine Gesellschaft, die ihn immer noch ablehnt. Doch steht er am Rande der Gesellschaft, lediglich von Betty und einem pakistanischen Ladenbesitzer vorurteilsfrei akzeptiert.
Er erlebt und erleidet Einsamkeit in höchstem Maße - nur dadurch innerlich gemildert, als er in Gedanken bei Luke weilt, seinem Zellengenossen im Gefängnis.
Der französische Schriftsteller Philippe Besson erzählt kraftvoll, voller Empathie für seine Figuren, für Menschen am Rande der Gesellschaft. Er erzählt von dem Schweigen, das sie umgibt, und den großen und kleinen Geheimnissen des Lebens.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 12. Februar 2009
Von 
Thorsten Mettner (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Einen Augenblick allein (Taschenbuch)
Ein wunderbarer Roman. Atmosphärisch düster, und doch so positiv endend. Mit Ausnahme von "Zeit der Abwesenheit" kann ich allen Bessons empfehlen, die schnörkellos erzählte Geschichten mögen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mitfühlend,hommage an die liebe, 26. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einen Augenblick allein (Taschenbuch)
Ein total magisches Buch --dies ist meine Meinung ,weil die Erzählweise dich auf magische weise
immer weiter in diese Geschichte einbindet ---einsaugt----
Das Buch handelt von einer Abrechnung mit sich selber--die Abrechnung über einen Mord -der keiner war--oder doch?????
Der wunderbar, ungewöhnliche, subtile --Schreibstiel von Besson
ist ein Fest für jeden der gute Bücher mag.
EIN FEST FÜR ALLE SINNE
---Eine hommage an die Liebe-----
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1.0 von 5 Sternen Fantasy als Realismus verkauft, 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Einen Augenblick allein (Taschenbuch)
Ein Fischer kehrt ohne seinen Sohn zurück in den Hafen, wird es Mordes verdächtig, wegen Fahrlässigkeit verurteilt und muss nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis in einer feindlichen Stadt, die ihn ihre Verachtung spüren lässt neu beginnen. So weit so gut. Allerdings siedelt der Autor die Geschiche in Falmouth an. Aber Falmouth ist real viel zu groß, viel zu anonym, als dass dort - nahe der Jetztzeit! - ein Verhalten möglich wäre, wie der Autor es schildert. Das Verhalten der Bewohner passt zu einem kalabrischen Dorf des vorigen Jahrhunderts, nicht zu einer Universitäts- und Industriestadt in England.
Dieser schwere Missgriff macht misstrauisch. Wenn sich der Autor so wenig Mühe bei der Wahl des Schauplatzes macht, hat er nicht auch bei der Handlung vielleicht das erstbeste Klischee verwandt statt komplexe Menschen zu untersuchen? Und in der Tat, bei jedem der Mini-Absätze, in denen die Gedanken und Taten des Helden in einer bemüht gedrechselten Sprache vorgelegt werden, kann man sich regelrecht vorstellen, wie Besson sich einen düstertiefen Grundton im Hinblick auf das niemals zweifelhafte happy-ending "Lösung" (die auch absurd ist, aber das nebenbei) am Schreibtisch in Paris (oder so) zusammenmixt. Vorgetäuschte Intellektualität - nichts weiter.
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5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Atmosphäre, 1. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Einen Augenblick allein (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch sehr schnell gelesen, weil es so spannend und wunderschön ist. Die Art wie Philippe Besson die Gefühle und den Ort beschreibt ist so berührend. Sehr zu empfehlen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einen Augenblick allein ..., 20. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Einen Augenblick allein (Taschenbuch)
... ist man gern mit diesem Buch. Sehr einfühlsam erzählt, wenn das Ende auch etwas vorhersehbar ist. Geschickt gelingt es dem Autor, durch sprachliche Eleganz und einprägsame Bilder Nähe zu schaffen, sowohl zu der Umgebung, die für die Geschichte sehr wichtig ist, als auch zu dem Protagonisten. Ein schöner Roman.
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Einen Augenblick allein
Einen Augenblick allein von Philippe Besson (Taschenbuch - August 2008)
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