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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uhren, Essstäbchen und ein wacher Geist im Alter, 13. Juni 2014
Von 
Kalamaria - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
das sind die Werkzeuge des charmanten James Gerald, der hier mal wieder beweist, wie gut er noch überall mitmischen kann.

Ein englischer Undercover-Agent a.D. mit besten Verbindungen zu China: das ist der 70jährige James Gerald, der zur Hochzeit seines Patenkindes nach Hangzhou/China reist - leider ohne seine geliebte Gefährtin Sheila Humprey, seine ehemalige Kollegin, die durch Babysitter- Pflichten zurückgehalten wird - für James unverständlich: wie kann man mit 67 auf ein Kind aufpassen wollen, wenn man doch seinen Ruhestand im fernen China auf aufregenden Reisen genießen könnte! Nun, zumindest gibt das James die Gelegenheit, einen Auftrag auszuführen - in Hangzhou gibt es nämlich seit kurzem Giftanschläge... und keine Idee, wie man diese stoppen könnte!

Kaum zu glauben, dass dieser Krimi von einer Deutschen geschrieben wurde, ist Marlies Ferber doch Sinologin und England-Kennerin, was man hier auf Schritt und Tritt spürt. Zudem ist der Stil sehr angenehm, locker und flüssig und auch den "british sense of humour" - wo sie den wohl aufgeschnappt haben mag - beherrscht die Autorin bis zur Vollendung. Ich jedenfalls bin durch diese Lektüre zum bedingungslosen 0070-Fan geworden, gerade auch, weil die Charaktere ausgesprochen durchwachsen gezeichnet werden. Gut, James ist natürlich ein Schatz, aber schon bei Sheila fragt man sich von Zeit zu Zeit, wie James denn auf DIE gekommen ist? Nun, wie bei allen ferbeschen Figuren: man sollte sie einfach nicht unterschätzen, was meinen Sie, was alles dahintersteckt. Gespickt mit Rafinesse und köstlichen Ideen durch und durch, liest sich dieses Buch leider viel zu schnell - auch wenn das Ende mehr als gelungen ist, würde man doch zu gerne noch weiterlesen. Gut, dass die Serie inzwischen aus drei Bänden besteht und die Autorin bereits fleißig am vierten arbeitet - da geht dieser wunderbare Lesestoff nicht ganz so schnell aus!

Sie mögen Krimis mit Witz, Stil, Esprit und vor allem: mit wenig Blut und Brutalität? Sie lieben fremde Kulturen und möchten quasi nebenher während Ihrer Krimi-Lektüre das ein oder andere Lehrreiche erfahren? Nun, dann kommen Sie an der Serie von Marlies Ferber um den Agenten 0070 nicht vorbei, denn all dieses (und ich darf Ihnen versprechen: noch viel, viel mehr) präsentiert sich Ihnen hier aufs Trefflichste! Genau mein Ding, diese Serie und wenn Sie meine obigen Fragen alle mit "Ja" beantwortet haben, dann kann ich Ihnen versprechen, dass es auch das Ihrige ist!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Agent im Ruhestand auf geheimer Mission in China, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
Im dritten Band ihrer Reihe um Ex-Geheimagent "0070" überrascht Marlies Ferber mit einer völlig neuen Thematik in einem völlig neuen Setting. Die Story um eine geheimnisvolle Anschlagserie mit politischen Verwicklungen in exotischem Ambiente ist nicht nur ungemein spannend. Die Autorin zeichnet zudem überaus kenntnisreich ein Bild vom Alltagsleben im modernen China. Sie vermittelt die Denkweise der Menschen, begleitet die Vorbereitungen auf eine chinesische Hochzeit, stattet der Peking-Oper einen Besuch ab, enthüllt menschenverachtende Züge der großen Politik und lenkt den Blick auf die wachsende Rivalität zwischen den neuen Supermächten China und Indien. Und bei alldem kommt natürlich auch die - in Wahrheit im Mittelpunkt stehende - Entwicklung der Beziehung zwischen dem raubeinigen Agenten James und dem eigenwilligen "Bond-Girl" Sheila nicht zu kurz, die sich wieder ein Stück näher kommen ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschüttelt, nicht gerührt..., 27. Juni 2014
Von 
T. Jannusch "rumble-bee" (Velbert) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
Nein, geschüttelt wird chinesischer Tee natürlich nicht! Obwohl er ein Auslöser für die Ermittlungen von "Null-Null-Siebzig", James Gerald, ist. Aber mich hat es geschüttelt, und zwar oft vor Lachen! Selten bin ich so gut unterhalten, und gleichzeitig informiert worden.

Man kann das Buch natürlich in zweierlei Hinsicht bewerten. Einerseits als Fortsetzung einer Reihe, und andererseits als "Krimi an sich". Ich will beides versuchen, und zwar nacheinander.

Als Teil einer Reihe ist das Buch sehr konsequent geschrieben. Das Wort hört sich sperrig an, ist aber nicht so gemeint! Die Autorin, Marlies Ferber, hat sich zwei Protagonisten ausgesucht, mit denen sie wirklich lebt, und deren Werdegang sie glaubwürdig schildert. Bereits in zwei Fällen haben der 70jährige James und seine Freundin Sheila die Fährte von Verbrechern aufgenommen. Diesmal verschlägt es sie nach China, genauer gesagt, nach Hangzhou. James will offiziell "nur" zu einer Hochzeit, gerät inoffiziell aber doch wieder in den Bann seiner ehemaligen Agententätigkeit. Und Sheila...? Schreibt ihm erst E-Mails, wird dann besorgt, und dann... aber lest selbst!

Schön ist an diesem Buch, dass sich die Beziehung von James und Sheila in immer neuen Facetten darstellt. Erst im letzten Band waren sie sich ihrer Gefühle füreinander sicher geworden, und schon jetzt gibt es Eifer- und Sehnsucht, versteckte Taktiken und nicht ganz so versteckte Vorwürfe. Ferner hat mir auch gut gefallen, dass auf die vorigen Fälle zwar Bezug genommen wird, aber sehr dezent.

Als Krimi an sich ist das Buch sicher ungewöhnlich. Es kommt ohne viel Blutvergießen aus, punktet aber dafür mit sehr viel Hintergrundwissen zu China. Das wird sehr gekonnt und flüssig mit der Handlung verbunden, und hat mich voll überzeugt. Es gibt chinesische Legenden und Sprichwörter, sowie viele Einsichten in die östliche Mentalität, und wie sie uns Europäer sehen. Da kann man sich als Leser so manches Mal an die eigene Nase fassen!

Der Fall selbst kann kaum chinesischer sein. Die Qualität des weltberühmten chinesischen "Drachenbrunnentees" ist durch eine Vergiftungsaktion gefährdet. China vermutet internationale Sabotage, und bittet James um Hilfe. Was James nicht alles auf sich nimmt, um zu ermitteln! Er gibt sich als Wissenschaftler aus, erträgt so manchen bürokratischen Irrsinn, und trickst die Behörden - und die gegnerische Seite - am Ende doch aus. Wirklich köstlich! Solche Stäbchen hätte ich auch gerne...!

Der Spannungsbogen ist genau so gestaltet, dass man als Leser auch Chancen hat, mitzuraten. Letzten Endes ist eines der Tatmotive sogar mit James' weiterem privaten Umfeld verbunden... das ist wirklich herzergreifend, und stellt moralische Fragen. Die erfreulicherweise ein wenig offen gelassen werden.

Zuerst fand ich nur ein wenig schade, dass Sheila über weite Strecken des Buches ein wenig im Hintergrund bleibt. Das wird jedoch durch einen Knalleffekt am Schluss wieder wett gemacht. Außerdem ist sie ja, in Mails und Telefonaten, sowieso immer präsent.

Letzten Endes gebe ich dem Buch alle fünf sehr wohlverdienten Sterne. Denn es ist für ein sehr breites Publikum geeignet: Für Fans von James und Sheila. Für Liebhaber klassischer britischer Krimis. Für Leser, die auf spielerische Weise mehr über China wissen wollen. Und - für Leser, die einfach nur auf der Suche nach guter Unterhaltung sind!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Charmanter Kriminalroman mit sympathischen Hauptfiguren und trockenem Humor, 10. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
"Mord in Hangzhou" ist der dritte Teil der Krimireihe "Null-Null-Siebzig" von Marlies Ferber. Neueinsteiger müssen sich keine Sorge machen, auch ohne Kenntnis der vorherigen Bücher ist "Mord in Hangzhou" ein Lesevergnügen.
Marlies Ferber hat einen Kriminalroman geschrieben, dessen Atmosphäre an Agatha Christies Miss Marple-Romane erinnert. Hinzu kommen Anspielungen auf den bekanntesten Agenten Ihrer Majestät, James Bond. Auch Gerald hat seine Gadgets, auf die scheinbar kein Geheimagent verzichten kann. Neben der obligatorischen modifizierten Armbanduhr trägt der Ex-Agent chinesische Essstäbchen bei sich, die mit einer leichten Fingerbewegung einen Gegner unblutig aber effektvoll außer Gefecht setzen können. Mit seinen siebzig Jahren gehört Gerald garantiert noch nicht zum alten Eisen.
Während James Gerald den kühlen Engländer gibt, der während seiner aktiven Agentenzeit nicht für eine ernsthafte Beziehung offen war, ist seine jetzige charmante Partnerin Sheila das genaue Gegenteil. Die ehemalige Sekretärin des SIS sprüht vor Leben und wirkt nicht wie eine Seniorin. Anders als Miss Moneypenny konnte sie sich ihren Geheimagenten am Ende doch noch schnappen.

Stimmiges Lokalkolorit sorgt dafür, dass Hangzhou, die Hauptstadt der Provinz Zhejiang im Osten Chinas, vor dem inneren Auge des Lesers lebendig wird. Kein Wunder, laut ihrer Danksagung hielt sich die Autorin selbst einige Zeit in Hangzhou auf. Der Einbezug der jüngeren Geschichte des Landes und deren Folgen für die Bevölkerung runden das Gesamtbild ab. Wenn dann die Autorin auch noch ihre ganz eigene Theorie zu den Lebensmittelskandalen, die selbst bis zur deutschen Presse vordringen, entwickelt, sorgt dies für packende Unterhaltung.

Der Kriminalfall gestaltet sich nach einer anfänglichen leichten Durststrecke als spannend mit überraschenden Wendungen und einer unvorhersehbaren Auflösung ohne Logiklöcher. James Geralds trockener Humor und die nonchalante Art, mit der er sich seiner Gegner entledigt, sorgen beim Lesen immer wieder für Schmunzler. Ein weiteres Sahnehäubchen ist der Epilog, der James Geralds Ermittlungen unter einem ganz neuen Gesichtspunkt sehen lässt.

Fazit: "Mord in Hangzhou" ist ein charmanter Kriminalroman mit sympathischen Hauptfiguren und trockenem Humor. Die Lösung des Kriminalfalls ist überraschend und nicht vorhersehbar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Undercover in China, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
Man könnte James Gerald (70) und seine Sheila (67) für ein ganz normales britisches Rentnerpaar halten. Das sind sie aber nicht. James war Agent des SIS (Secret Intelligence Service) – des britischen Geheimdiensts - und Sheila Humphrey war 40 Jahre lang seine Sekretärin. Seit die beiden im Ruhestand sind, ist die attraktive Witwe James‘ Nachbarin und Lebensgefährtin.

Aber was heißt hier „Ruhestand“? Die beiden haben immer noch Kontakt zu ihren früheren Kollegen. Als James zur Hochzeit seines chinesischen Patensohns Xiao Long nach Hangzhou in die chinesische Provinz Zhejiang eingeladen wird und Sheila aus familiären Gründen nicht mitreisen kann, kommt das seinem Ex-Chef David Grenville sehr gelegen. Da könnte James doch eigentlich gleich einen Undercover-Auftrag erledigen …

In Hangzhou ist es in jüngster Zeit zu Sabotage-Aktionen und Giftanschlägen gekommen, und jetzt ist an der Universität auch noch ein Mord geschehen. Das geht schon in Richtung Terrorismus, und der SIS hat den Chinesen Hilfe zugesichert. James lässt sich nicht lange bitten und nimmt an der Uni von Hangzhou als vorgeblicher Biologie-Professor an einem Kongress internationaler Senior-Experten teil. Sheila darf davon nichts wissen. Für sie fährt er einfach nur zu einer Hochzeit.

Als ein Giftanschlag auf die Künstlerinnen der Yue-Oper verübt wird, verdächtigt man die Schauspielerin Feng Huang, die Verlobte seines Patenkinds. Dann wird einer der Senior-Experten ermordet aufgefunden. James glaubt weniger denn je an einen politischen Hintergrund. Er durchleuchtet die Vergangenheit verschiedener Personen aus dem Umfeld von Oper und Universität und fördert Erstaunliches und Tragisches zu Tage.

Auf einmal erscheint Sheila im Hotel. Sie hat ihre Termine umarrangiert und ist ihrem James nachgereist. Das Problem ist, dass er sie nicht in die Geschehnisse einweihen darf. Doch wenn sie misstrauisch wird und sich selbst ihren Reim macht, reagiert sie vielleicht falsch und verschlimmert die Situation. Wobei … viel schlimmer kann es ja kaum mehr kommen! Denn nun steht James selbst unter Mordverdacht. Jetzt wird sich zeigen, wer wirklich auf seiner Seite steht …

Geheimdienstgeschichten sind immer voller Finten, Tricks und Winkelzüge. Nie weiß man, wer Freund oder Feind ist und was die anderen auf ihrer geheimen Agenda haben. James weiß nicht einmal, was von ihm erwartet wird. Haben seine Auftraggeber tatsächlich Interesse an der Aufklärung der Morde und Giftanschläge? Oder haben seine Ermittlungen nur eine Beschwichtigungsfunktion und man hofft im Grunde, dass er scheitert? Das kommt für ihn allerdings nicht in Frage.

James Gerald, unser Agent Null-Null-Siebzig, hat sich tatsächlich verändert, seit er mit Sheila zusammen ist. Ein bisschen schrullig und taktlos ist er immer noch, aber so ungesellig und rücksichtslos ehrlich wie in den ersten beiden Bänden wirkt er nicht mehr. Es ist fraglich, ob er das moralische Dilemma, in das ihn diese Geschichte bringt, in seiner aktiven Zeit überhaupt als ein solches wahrgenommen hätte. Er hätte seine Ergebnisse präsentiert und fertig. Jetzt überlegt er, welche Folgen es hat, wenn redet und wenn er schweigt. Er ist in letzter Zeit schon sehr viel einfühlsamer geworden. Das macht ihn gleich viel sympathischer.

Ob’s noch weitere Abenteuer der zwei flotten Ruheständler gibt? James lässt gleich mehrfach durchblicken, dass ihm das alles langsam zu anstrengend wird. Wenn das Chaos am schlimmsten tobt, träumt er von einem gemütlichen Abend mit Sheila im heimischen Wohnzimmer. Die zwei müssen ja nicht gleich wieder um die halbe Welt reisen, wenn es sie so stresst. So ein kleiner Fall in der näheren Umgebung wäre auch mal eine feine Sache …
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5.0 von 5 Sternen Nicht eigentlich schon im Rentenalter?, 24. Juni 2014
Ich bin ja kein James Bond Fan und da ich beim Betrachten des Covers, so schön es auch ist, nicht um diese Assoziation komme, wäre das ein Buch gewesen, dass ich wohl nicht gekauft hätte. Allerdings habe ich das Buch geschenkt bekommen und ich hätte wirklich etwas verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte.

James, der pensionierte Undercover Agent, bekommt von seinem chinesischen Freund eine Einladung zur Hochzeit dessen Sohnes. Wie es der Zufall will, „brennt“ es gerade wegen einiger Anschläge auf die Lebensmittelindustrie in der Umgebung von Hangzhou. Der chinesische Geheimdienst hat Unterstützung vom britischen SIS angefordert und so kann man das Angenehme doch gleich mit dem Nützlichen verbinden und James wird kurzerhand reaktiviert. Da seine Lebensgefährtin Sheila nicht mit nach China reist, weil sie sich lieber ihrem Leihenkel widmet, nimmt James den Auftrag an. In China angekommen, wird er als „Senior- Experte“ an der dortigen Uni eingeschleust und soll wegen der Anschläge, die China als Lebensmittelexporteur bedrohen, ermitteln. Als aber auch noch die Schwiegertochter seines Freundes in Gefahr gerät, ist das für James so verhasste Multitasking gefordert. Senior Experte, pah, James läuft zur Hochform auf.

Ich bin wirklich begeistert von Mord in Hangzhou und darf mich wohl am Ende dieses Krimis zu den 0070 Fans zählen. Marlies Ferber hat mich auf allen Ebenen gut unterhalten. Der Krimi bietet wirklich oft durch gekonnte Formulierungen oder gelungene Szenen Anlass zum Schmunzeln und Lachen. Für Spannung ist durchgängig gesorgt und ich war sehr viel am Rätseln und Grübeln. Wie hängen die Anschläge auf die Lebensmittelindustrie mit dem Giftanschlag an der Opernschule, an der die Schwiegertochter probt, zusammen? Und vor allem welche geheimnisvolle Sie, wenn es denn überhaupt eine ist, verbirgt sich hinter den kursiven Einschüben, die eigentlich eindeutig auf den Täter hinweisen? Super gut hat mir der kulturelle Ausflug nach China gefallen. Man bekommt bei diesem Krimi sozusagen gratis noch ein wenig höchst spannende Landeskunde geboten.
Interessant ist auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Sheila und James. Am Schluss bleibt mir nur zu hoffen, dass das Versprechen, das James keinen Fall mehr annehmen wird, das ihm Sheila abgerungen hat, nicht ganz ernst gemeint war. Es wäre wirklich schade, wenn es keine Fortsetzung gäbe, jetzt da ich gerade meine Leidenschaft entdeckt habe.
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5.0 von 5 Sternen Ein neuer Auftrag für James Gerald, 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
Inhalt:
Was macht ein Undercover-Agent, wenn er in Rente geh?
Briefmarkensammeln, Golfspielen oder Kartenspielen mit Freunden?
James Gerald englischer Undercover-Agent a.D. macht nichts von alle dem.
Stattdessen nimmt er allzu gerne neue Aufträge an. Sein neuester führt ihn nach Hangzhou/China, offiziell zur Hochzeit seines Patenkindes, inoffiziell soll er jedoch herausfinden, wer die Chinesische Lebensmittelindustrie durch Giftanschläge sabotiert. Da seine Mission nicht nur geheim, sondern auch sehr heikel ist, tarnt der SIS James als unverdächtigen Pensionär / „Senior-Experte“ und schleust ihn so an der Universität von Hangzhou ein.
Seine ehemalige Kollegin und „Fast“-Freundin, Sheila, kann ihn zunächst nicht begleiten, da sie mit der Betreuung ihres neuen Ziehenkels beschäftigt ist. James hat dafür wenig Verständnis und ist auch ein bisschen Eifersüchtig. So kann er wenigstens in China in Ruhe seinem inoffiziellen Auftrag nachgehen. Kaum in Hangzhou angekommen gibt es weitere Giftanschläge und James hat alle Hände voll zu tun seinen Auftrag zu erfüllen….

Fazit:
Ich mach solche Krimis/Bücher, mit viel Witz, Stil und Esprit. Die zu dem noch sehr gut recherchiert sind und man als Leser in eine fremde Welt eintauchen kann, die man selbst, ich zumindest, noch nicht gesehen habe.
Es hat mit sehr viel Spaß gemacht James bei seinem geheimen Auftrag zu begleiten und ganz Nebenbei viele Dinge über China zu erfahren, es war für mich informativ, amüsant, zugleich spannend und sehr angenehm zu lesen.
Diese Krimiserie macht Spaß, von mir gibt es dafür 5 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Mord in Hangzhou, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
Heute stelle ich euch den Krimi „Mord in Hangzhou“ von Marlies Ferber vor. Es ist der dritte Fall für Agent 0070. Dieses Mal verschlägt es ihn nach China, wo er als Undercover Agent einen Fall aufklären soll. Es geht um vergifteten Tee und um viele Tote Menschen. Ein spannender Fall für James Gerald.

Meine Meinung:

Dieses Buch war wieder mal ein Krimi der Extraklasse. Von vorne bis hinten spannend, mit unerwarteten Wendungen.
Es ist der erste Krimi den ich von Frau Ferber gelesen habe und ich muss sagen, dass ich echt begeistert war davon.
Ich habe festgestellt, dass man die ersten beiden 0070 Bücher nicht kennen muss um dieses genießen zu können. Die Protagonisten werden alle sehr gut beschrieben und man kann beim Lesen eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Wobei Sheila und James wirklich ein Traumpaar und ein Traumermittlerduo sind. Sie passen wirklich gut zusammen und ergänzen sich. Ich fand en Schauplatz China wirklich sehr spannend, denn in dem Krimi konnte man auch sehr gut die Mentalität der Chinesen kennenlernen. Diese höfliche, vorsichtige um den heißen Brei herumredende Art ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Aber James weiß genau wie man mit chinesischen Landsleuten umgehen muss und das fand ich echt interessant. Ich muss sagen dass ich vom Schreibstil der Autorin begeistert bin. Frau Ferber schafft es die Leser von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Sie schreibt flüssig und durchwegs spannend. Ich hatte beim Lesen wirklich großen Spaß beim mitfiebern und miträtseln. Zuerst bin ich völlig im dunklen getappt. Aber irgendwann haben sich die Puzzleteile zusammengefügt und man konnte den Mörder enttarnen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis kam zwischendurch nie Langeweile auf und das Buch war recht schnell ausgelesen.
Natürlich freue ich mich jetzt auch darauf die ersten beiden Bände zu lesen, denn die kann ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.

Dieser spannende Krimi bekommt von mir natürlich 5 Sterne
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5.0 von 5 Sternen orginelle Ermittler, spannender Krimi, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
Offiziell ist James auf der Hochzeit des Sohnes von seinem Freund eingeladen. Aber der SIS, der britische Geheimdienst bittet ihn um seine Hilfe. In China werden Anschläge auf Lebensmittel verübt und James soll nur als eine Art Undercover Agent die Ermittlungen der chinesischen Behörden unterstützen.
Sheila bleibt derweil in England.

Ich liebe diese Buchreihe. Es ist ein Krimi, der durch seine wunderbaren Ermittler besticht. Ich mag einfach nicht die typischen hartgesottenen Ermittler, sondern wie hier, die etwas anderen Originellen, Außergewöhnlichen.
James ist schon 70 und eigentlich genauso wie seine Freundin Sheila im Ruhestand, aber er kann es nicht lassen und ermittelt immer wieder mit. Für mich sind die beiden ein originelles Dreamteam.
Hier steht allerdings eher mal James im Mittelpunkt des Geschehens.
Ich mag hier die Mischung aus Kriminalfall in dem James ermittelt und ich als Leser wunderbar mitermitteln kann. Wobei ich den Vorteil habe, dass auch einige Gedanken des Täters in der Geschichte auftauchen und kleine Hinweise liefern und die Spannung hoch halten.
Sehr gelungen fand ich auch die Beschreibungen der chinesischen Kultur, die Gewohnheiten, Sprichworte, das rundet das Buch perfekt ab.
Ich liebe solche subtilen Krimis mit originellen Ermittlern, die nicht vor Blut triefen, sondern in denen ich detektivisch mitermitteln kann beim Lesen und in denen ich wunderbar unterhalten werde.
Vollste Leseempfehlung! Und ich freu mich auf den 4. Band .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen James ermittelt wieder - dieses Mal in China, 19. Juni 2014
Von 
matheelfe - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman (Taschenbuch)
„…Es ist egal, ob die Katze schwarz oder weiß ist. Hauptsache, sie fängt Mäuse!...“

James ist zu einer Hochzeit nach China eingeladen. Gleichzeitig hat er einen Auftrag als Undercoveragent übernommen. Er hat nur zugesagt, weil Sheila leider nicht mitkommen konnte.
Auch das dritte Abenteuer von James lässt an Spannung nichts zu wünschen übrig. Nach der Vergiftung von Quellwasser sind die chinesischen Behörden nervös. Der Verursacher muss schnell gefunden werden.
Lao Zhang ist James` Kontaktmann. Beide finden schnell einen Draht zueinander. Freundschaft und Misstrauen müssen sich allerdings nicht ausschließen. James kann sich gut in die chinesische Mentalität einfügen. Die Gespräche zwischen beiden sind an feinen Anspielungen, unterschwelligen Humor und gekonnten Umschreibungen nicht zu übertreffen. Manche Einschätzungen der Asiaten über uns Europäer sind in ihrer Treffsicherheit nicht von der Hand zu weisen.
Neben der interessanten und abwechslungsreichen Handlung erfahre ich im Buch eine Menge über chinesische Sitten und Gebräuche. Die Schattenseiten der Ein-Kind-Politik für Gegenwart und Zukunft werden ebenfalls thematisiert. Es ist spürbar, dass sich die Autorin in dem Metier auskennt. Ein besonderes Highlight waren für mich die vielen Sprichwörter und Redewendungen, die sich im Text versteckten.
Erfindungsreich ist die Autorin auch bei den Waffen, die sie ihren Agenten in die Hand gibt. Trickreich wie immer darf James agieren. Doch auch Sheila ist für manche Überraschung gut. Die Mails zwischen beiden haben mir oft ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert.
An wenigen Stellen, die kursiv hervorgehoben wurden, kommt die Täterin zu Wort. Dadurch erhält man zum Mitdenken und Miträtseln zusätzlich Futter.
Das Buch lässt sich zügig lesen. Der humorvolle Schriftstil, die gehaltvollen Gespräche und die überraschenden Wendungen machen das Lesen zum Vergnügen.
Das Cover finde ich gelungen. Es passt zur Reihe.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autorin versteht es, eine fesselnde Handlung mit zwischenmenschlichen Problemen, humorvollen Szenen und mehr oder weniger notwendigen Faktenwissen zu verbinden. Gerade Letzteres gibt dem Buch sein besonderes Flair. Ich fühle mich nicht nur gut unterhalten, sondern habe einiges dazugelernt.
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Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman
Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou: Kriminalroman von Marlies Ferber (Taschenbuch - 1. Juni 2014)
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