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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortsetzung der Reihe und kleiner Ausflug in das Thema Bausünden
Wenn man schon andere Bände aus der Reihe gelesen hat bleiben einem zwei Abneigungen des Autors in keiner Weise verborgen: Er ist kein Freund der Bürokratie und er hat sehr differenzierte Meinungen zum Thema Stadtplaner in Großstädten, hier am Beispiel von London. Seine kleinen bösen Bemerkungen zum Thema Architektur und Bürokratie...
Vor 7 Monaten von Scimitar veröffentlicht

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ja, was will er uns da eigentlich erzählen?
Nach drei Bänden sind auch mit die Charaktere ans Herz gewachsen. Ich war gespannt, was wohl kommt. Hier meine Liste der Minus- und Pluspunkte:
Plus:
1.) Der Sprachwitz. Es macht schlichtweg Spaß, Ben Aaronovitch zu lesen.
2.) Die Charaktere. Das Personal ist einfach liebenswert.
3.) Die Idee: Diese Mischung aus Fantasy- und Krimielementen...
Vor 6 Monaten von Claus Dreckmann veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortsetzung der Reihe und kleiner Ausflug in das Thema Bausünden, 25. April 2014
Von 
Scimitar "axel02" (Aachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Kindle Edition)
Wenn man schon andere Bände aus der Reihe gelesen hat bleiben einem zwei Abneigungen des Autors in keiner Weise verborgen: Er ist kein Freund der Bürokratie und er hat sehr differenzierte Meinungen zum Thema Stadtplaner in Großstädten, hier am Beispiel von London. Seine kleinen bösen Bemerkungen zum Thema Architektur und Bürokratie gehören mit zum größten Lesevergnügen zum sehr gut übersetzten neuen Band der Reihe.

Auf der Suche nach dem namenlosen Magier begegnet der Crew des "Folly" eine Reihe von merkwürdigen Todesfällen und eine Reihe von ungewöhlichen Morden. Einige Hinweise führen zu einem merkwürdigen Hochhaus namens "Skygarden", welches von einem deutschen, vor den Nazis geflohenen Architekten entworfen worden sind, aus dessen Haus ein Buch über die "Kunst" gestohlen wurde. Auf der Suche nach den Tätern erleben alle Beteiligten noch einige Überraschungen.

Ich warte jetzt schon sehr gespannt auf das nächste Buch aus der Reihe, dieser Band war wieder ein großes Lesevergnügen und voller britischem Humor. Klare Leseempfehlung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemeinsam für ein seltsames London, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Taschenbuch)
Inzwischen ist Peter schon über ein Jahr im Folly und auch Lesley ist bei ihnen geblieben. Immer noch sind sie auf der Jagd nach dem Gesichtslosen, auch wenn ihre Suche immer wieder durch neue magische Zwischenfälle unterbrochen wird. Zum Beispiel durch das Buch über alte Magie, das jemand bei einem Buchhändler zu verkaufen versucht. Oder der Frau ohne Gesicht, die tot in einem Waldstück gefunden wird. Oder dem vermeintlichen Selbstmord in der U-Bahn. Nach und nach verdichten sich diese und andere Fälle, und weisen auf Skygarden Tower hin – ein architektonisches Meisterwerk an Hochhaus, dass vom etwas seltsamen Erik Stromberg geplant wurde. Einem Mann, der sich früher mit Magie beschäftigte.

Die Ermittlungen führen sie quer durch London und Umgebung und am Ende kommen sie nicht umhin, selbst in das seltsame Gebäude einzuziehen ….

---

Nachdem der 3. Teil eher durchwachsen war, konnte ich es diesmal kaum erwarten, den neuen Band in der Hand zu halten. So ein klein wenig wiederholt sich das Muster vom letzten Band, denn auch hier dauert es eine Weile, bis die Geschichte an Fahrt gewinnt. Peter und Lesley werden zu verschiedenen Fällen gerufen, die zuerst alle für sich stehen. Nach und nach finden sie Zusammenhänge und deuten auch den Gesichtslosen mit herein.

Natürlich gibt es ein Wiedersehen mit diversen anderen Personen aus vorangegangenen Bänden. Zach wird zum häufigen Gast und auch Beverly, die inzwischen bei den Flussgöttern lebt, spielt eine Rolle. Wo sie ist, sind natürlich auch die anderen Flussgötter nicht weit, auch wenn es diesmal ein bisschen so wirkt, als wären sie extra in diese Geschichte hineinkonstruiert wurden. Einen größeren Part bekam dafür die geheimnisvolle Varenka, die Peter und Lesley schon im letzten Band nicht geheuer war.

Im Vergleich zum Anfang hat Peter sich deutlich weiterentwickelt und ist nicht mehr so tollpatschig und auch Lesley wirkt bei weitem sympathischer und “gewachsener”. Sie sind ein eingespieltes Team, wobei sich Peter immer noch lieber dem Erforschen von Hintergründen als dem Lernen neuer Zaubersprüche widmet.

So ein klein wenig hadere ich diesmal mit mir und dem Buch. Auf der einen Seite fand ich es nach einer anfänglichen Durststrecke super, auf der anderen Seite eher so “na ja”. Wie immer schreibt Aaronovitch flüssig und witzig und größtenteils recht spannend, wobei sein trockener und oft bissiger Humor vieles aufwertet. Trotzdem hat die Geschichte um Peter Grant für mich ein klein wenig seine Leichtigkeit vom ersten und zweiten Band verloren. Zum einen ist das sicherlich durch die erwachsen gewordenen Protagonisten begründet, aber gerade Peters Unüberlegtheit machte eigentlich immer richtig Spaß. Inzwischen stehen dagegen häufig die Ermittlungen im Vordergrund, auch wenn Peter immer noch den einen oder anderen Bock schießt.

Trotzdem komme ich von Peter und dem Folly einfach nicht los und hatte meinen Spaß beim Lesen. Auch bin ich jetzt schon sehr gespannt, wie es in Teil 5 weitergeht – das Ende diesen Bandes versprach auf jeden Fall so einiges.
Und eine Leseempfehlung gibt es natürlich trotzdem wieder – die ganze Story macht einfach zu viel Spaß. ;)
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiteres witziges Abenteuer um die Bewohner des Follys, 30. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Kindle Edition)
Mit großer Spannung (bereits im Februar vorbestellt ;-)) habe ich das 4. Band von Ben Aaronovitch über den Polizei-Zauberlehrling Peter Grant und seine Kollegin Lesley May erwartet. Ben Aaronovitch versteht es einmal mehr, den Leser mittels Witz und einer sehr bildlichen Sprache zu fesseln.

Peter, Lesley und „die Nachtigall“ stoßen bei ihrer Jag nach dem Gesichtslosen auf den Skygarden Tower, in dem bereits allerlei magische und nicht-magische Wesen ihr Unwesen getrieben haben. Die Story liest sich gut und flüssig, doch kommen altbekannte Charaktere, wie z.B. Beverley etwas kurz, auch wenn neue Bekanntschaften, wie die einer Baumnymphe, geschlossen werden. Insgesamt fehlt es Band 4 – bis auf den Schluss, der mich wahrlich überrascht hat (!!) – etwas an einem überzeugenden, fesselnden Spannungsbogen. Es ist vielmehr ein „vor-sich-hin-ermitteln“ untermalt mit den herrlich witzigen/zynischen Gedankengängen von Peter:

z.B. „Der Aufzug war frei von Graffiti und Urin, was erfreulich ist, aber die Kabine war winzig – ein Ausdruck des festen Glaubens des Architekten, dass das Proletariat unbelastet bourgeoisem Zierrat wie beispielsweise massiven Möbeln sein fröhliches Dasein führte.“ (Kindle Edition; Seite 217)

oder

„Die (sagen wir mal) Kirschbäume begrenzten eine Seite von etwas, was unverkennbar ein Spielplatz gewesen war, bis die Stadt alle Spielgeräte entfernt hatte – wahrscheinlich um zu verhindern, dass hier Kinder spielten.“ (Kindle Edition; Seite233)

oder

„Der Kaffee kam. Der Espresso war tatsächlich exzellent und hatte die unverzügliche Wirkung, in etwa wie ein aromatischer elektrischer Zaun.“ (Kindle Edition, Seite 279)

Für diese Sätze muss man Ben Aaronovitch einfach mögen. Sie sorgen für den größten Spaß am Buch. Ich hoffe sehr, dass Band 5 jedoch wieder etwas spannender vom Gesamtaufbau ist, was das – für mich dann doch sehr überraschende Ende – andeuten lässt …

Ein weiteres Lesevergnügen, das viel zu schnell vorbei war ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen War schon witziger, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Kindle Edition)
Der Stil bleibt bei jedem Buch gleich, man ist sofort wieder "drin". Allerdings empfinde ich das dem Autor ein wenig die Ideen ausgehen, das Buch dreht sich im Kreis und baut kein neues Genre auf........ Naja aber insgesamt gesehen würde ich mir auch das Nächste Buch wieder kaufen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ja, was will er uns da eigentlich erzählen?, 5. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Taschenbuch)
Nach drei Bänden sind auch mit die Charaktere ans Herz gewachsen. Ich war gespannt, was wohl kommt. Hier meine Liste der Minus- und Pluspunkte:
Plus:
1.) Der Sprachwitz. Es macht schlichtweg Spaß, Ben Aaronovitch zu lesen.
2.) Die Charaktere. Das Personal ist einfach liebenswert.
3.) Die Idee: Diese Mischung aus Fantasy- und Krimielementen ist sehr charmant.

Minus:
1.) Die Geschichte. Mühelos plaudert Ben Aaronovitch vor sich hin. Und wenn er seine Story bei einer Party als Smalltalk erzählen würde, wäre ihm eine riesige Fangemeinde sicher. Aber beim Lesen entpuppt sich die Story über lange, lange Strecken als spannungsarmes Dahergerede, um im Bild zu bleiben. Das ist Dampfplauderei auf hohem Niveau, aber die Geschichte dahinter ist sehr, sehr dünn. Ich gestehe allerdings, dass das Buch zum Ende hin noch ein paar Überraschungen liefert.
2.) Die Charaktere: Ja, ich mag das Personal. Aber schön wäre es, wenn sich die Charaktere weiter entwickeln würden. Irgendwie fühle ich mich wie ein TV-Soap-Junkie, der gerade die vierte Staffel seiner Lieblings-Soap konsumiert hat und sich fragt, warum es keine Cliffhanger gibt, keine Turn-a-rounds etc..

Fazit: Das Buch ist nicht schlecht, wenn am denn schon Fan ist. Aber einen neuen Leser gewinnt man so nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann nicht mit den anderen mithalten - bis aufs Ende, 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Taschenbuch)
Ich würde Lesern der Reihe das Buch nach wie vor empfehlen, da das Ende genial ist - dafür müssen die Erwartungen bis dahin sehr niedrig geschraubt sein. Liebenswerte, altbekannte Charaktere, schöne Schauplätze - aber nichts passiert, bis auf die besagten letzten 30 Seiten. Zeitweise vergisst man sogar, an welchem Fall Peter gerade dran ist bzw. welcher 'Bösewicht' unter welchem Verdacht steht, da sich alles etwas zieht. Der Wortwitz gelingt ihm wie immer großartig und man kann nur hoffen, dass das nächste Buch am spannenden Cliffhänger ansetzt und in der altbewährten Qualität weiter macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider der schwächste Aaronovitch, 17. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Taschenbuch)
Mir gefielen die ersten drei Bände dieser Reihe ausnehmend gut. Es hat durchaus etwas für sich, in Romanen konstant mit dem nahezu gleichen Personal zu arbeiten, aber etwas mehr Abwechslung und zusätzliche Ideen dürften es dann schon sein. Der Grundplot ist gut und überzeugend, die Umsetzung kam mir aber eher vor wie copy & paste (Kopieren und Einfügen) der vorherigen Romane. Das größte Manko: bis auf eine entwickeln sich die Hauptfiguren nicht und die Nebendarsteller spulen ihre bekannten Rollen ab. Schade! Ich hoffe, der fünfte Band wird wieder besser und bringt die Wende.
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4.0 von 5 Sternen Es geht gewohnt spannend weiter, 27. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Taschenbuch)
Peter und seine Kollegin Leslie sind neben ihrer Magierausbildung immer noch dabei, den Spuren des rätselhaften schwarzen Magiers zu folgen. Offenbar hat dieser ebenfalls Lehrlinge gehabt und nach diesen sogenannten "kleinen Krokodilen" suchen die beiden jetzt. Zumindest, wenn ihnen kein neuer Fall dazwischen kommt. Doch eine Frauenleiche führt sie schließlich auf die Spur eines magischen Buches aus der Bibliothek von Weimar und zu der berühmt-berüchtigten Londoner Hochhaussiedlung Sky Garden. Peter und Leslie quartieren sich dort undercover ein, um herauszufinden, worin das Geheimnis des Gebäudes besteht. Peters Wissen über Architektur erweist sich dabei als ein entscheidender Vorteil für die beiden. Denn das Gebäude diente allem Anschein nach einem magischen Zweck - und plötzlich tauchen auch der schwarze Magier und seine Handlager auf der Bildfläche auf. Zwar gelingt es Peter schließlich deren Pläne zu durchkreuzen, doch ihren geheimnisvollen Gegner kann er nicht enttarnen - eine böse Überraschung hindert ihn daran...

Witzig und ironisch wie gewohnt erzählt Peter Grant, seines Zeichens Magierlehrling und Polizist von einem neuen Fall seiner Spezialabteilung bei der Londoner Met. Der Fall selbst ist solide konstruiert, die Handlung nimmt schnell Fahrt auf. Und endlich wird auch die Hintergrundgeschichte energisch vorangetrieben, der schwarze Magier spielt eine entscheidende Rolle und als LeserIn erfährt man einiges mehr über die Geschichte der Magier in England (und auch Deutschland). Nachdem ich jetzt auch endlich einmal in London gewesen bin, erkannte ich auch einige Orte wieder bzw. konnte mir nun unter den liebevollen, detailreichen Beschreibungen der Londoner Örtlichkeiten etwas vorstellen. Das Buch endet mit einer echt fiesen Überraschung für Peter - damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet (ich will aber nicht spoliern, darum keine genaueren Infos). Und nun geht gemeinerweise das Warten auf Band 5 los - seufz.
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4.0 von 5 Sternen Magie und Architektur, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Kindle Edition)
In Teil 4 der Serie geht es ums Bauen. Ich hatte schon länger den Verdacht, dass der Autor Architekt ist oder zumindest mal werden wollte. Diesmal lebt er diese Liebe voll und ganz aus. Leider geht dabei die Handlung etwas unter, bzw. stellenweise ist sie fast gar nicht vorhanden. Auch die Spannung geht streckenweise verloren und alles ist ein wenig vorhersehbar. Bis auf den Schluss – den hätte ich so dann doch nicht erwartet.

Wie in den früheren drei Bänden erwartet der Autor leider auch dieses Mal, dass man den Stadtplan von London furchtbar interessant findet – ist es denn wirklich wichtig, wenn der Held von A nach B fährt, welche Straßen er dafür passiert?
Inzwischen ist es außerdem durchaus ratsam, die Vorgängerbände gelesen zu haben. Denn auch wenn es genau genommen ein Fall für sich ist, ist das Buch gespickt mit Anspielungen und Personen, die in den früheren Büchern mitgespielt haben. Und leider wird nicht mal ein Halbsatz darauf verschwendet, sie vorzustellen.

Wenigstens ist Peters Kollegin Lesley nicht mehr so überbordend vertreten. Mit ihrem 'Alles besser wissen' und 'Alles besser können' und 'Peter möglichst als Trottel hinstellen' hat sie mich doch ziemlich genervt. Sie weiß zwar immer noch alles besser, aber wenigstens handelt nicht mehr jeder zweite Satz davon.

Und dann gibt es auch diesmal wieder reichlich britischen Humor. Dieser trockene Humor ist so grandios und erfrischend, dass man die Stadtplantouren, Personenansammlungen und erzwungenen Architekturnachhilfen glatt verzeiht.
Dazu kommt, dass Aaronovitchs Charaktere, ob sympatisch oder nicht, einfach lebendig sind. In vielen Büchern dieser Art sind sie oft nur holzschnittartig angelegt, bei Aaronovitch atmen sie Leben, entwickeln sich weiter und ändern sich sogar mal radikal. In seine Bücher kann man eintauchen, mit den Helden mitfiebern, den 'Bösen' die Pest an den Hals wünschen... man wird es stets aus vollem Herzen tun.

„Der böse Ort“ hat also unübersehbar seine Schwächen. Aber er hat auch große Stärken und letztlich kann ich sagen, dass mich die Lektüre großartig unterhalten hat.
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5.0 von 5 Sternen Seltsame Dinge geschehen südlich der Themse, 25. August 2014
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Der böse Ort: Roman (Taschenbuch)
„Der böse Ort“ ist der vierte Band der Urban-Fantasy Reihe des britischen Autors Ben Aaronovitch, die uns wieder in das magische London führt. Und diesmal müssen sich Constable und Zauberer in Ausbildung Peter Grant, seine Kollegin Lesley May sowie deren Boss Thomas Nightingale mit mysteriösen Vorkommnissen südlich der Themse auseinandersetzen.

Seltsame Dinge geschehen in der Metropole: ein Verkehrsunfall, der offenbar durch einen bösen Zauber verursacht wird, ein uraltes Zauberbuch aus der Weißen Bibliothek in Weimar, das auf dem Schwarzmarkt auftaucht und ein Stadtplaner, der sich vor eine U-Bahn wirft. Im Laufe der Ermittlungen kristallisiert sich immer stärker heraus, dass all dies mit dem deutschen Bauhaus-Architekten Erik Stromberg und einem seiner Objekte, dem Skygarden Tower, einem berühmt-berüchtigten Sozialwohnungsbau im Stadtteil Elephant & Castle, in Zusammenhang steht. Peter und Lesley mieten sich dort ein und schauen sich genauer um, denn unter den Bewohnern ist vom begabten Künstler bis zum Serienmörder alles zu finden…

Um diesen Roman in vollen Zügen genießen zu können, ist es meiner Meinung nach unabdingbar notwendig, die bisherigen Romane der Reihe (Die Flüsse von London, Schwarzer Mond über Soho, Ein Wispern unter Baker Street) gelesen zu haben. Denn in gewohnter Manier schöpft Ben Aaronovitch aus dem Vollen und bombardiert seine Leser mit einer Vielzahl von Personen, die teilweise bereits aus den Vorgängerbüchern bekannt sind, teilweise aber auch neu eingeführt werden – Flussgötter, der Gesichtslose, die kleinen Krokodile und eine russische Nachthexe, um nur einige zu nennen. Dazu kommen dann noch jede Menge Tote und magische Ereignisse, sodass ein Einsteiger in die Serie mit Sicherheit komplett den Überblick verliert.

Die Geschichte an sich ist anfangs wirr und gewinnt erst allmählich Kontur, denn sie scheint sich aus vielen zusammenhanglosen Ereignissen zusammenzusetzen, deren Relevanz für den Plot erst ungefähr nach der Hälfte ersichtlich ist. Aber dann geht es Schlag auf Schlag!

Was mir bei Aaronovitch immer wieder großes Vergnügen bereitet, sind die fantasievollen, atmosphärisch dichten Schilderungen der verschiedenen Londoner Boroughs, die alle ihre Besonderheiten haben, kombiniert mit einer Prise Übersinnlichem und dem typisch britischen Humor des Autors.
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Der böse Ort: Roman
Der böse Ort: Roman von Ben Aaronovitch (Taschenbuch - 1. Mai 2014)
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