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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen8
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Format: Taschenbuch|Ändern
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Florian Ziesel, 32, hat in seinem Leben noch nichts auf die Reihe gekriegt: Er hat kein Abi, keine Berufsausbildung, keine Frau, keinen Ehrgeiz und keinen Plan. Den Job in der Anzeigenabteilung eines Zeitungsverlags hat ihm seine Mutter besorgt, und da wurstelt er nun lustlos vor sich hin. Einziger Lichtblick in dem Laden: seine Kollegen Gerd und Mats, die für ihn mit der Zeit zu guten Kumpels geworden sind.

Florian hat eine schmuddelige Wohnung und ein noch nicht abbezahltes Motorrad. Und seit neuestem eine attraktive Fitnesstrainerin als Nachbarin: die blonde Neele Pfeiffer. Die gräbt er nun nach allen Regeln der Kunst an. Leider ist er auch auf diesem Sektor ziemlich schimmerlos und latscht von einem Fettnapf in den anderen.

Neele ist ebenso hübsch wie launisch und zeigt nur dann Interesse an Florian, wenn sie etwas von ihm will. Dass er ihr beim Umzug hilft und die Schrankwand aufbaut, zum Beispiel. Oder dass er auf ihren Boston-Terrier Lilly aufpasst. Mit Hunden hat er’s zwar nicht so, aber was tut man nicht alles für die Frau seiner Träume? Er macht es ihr aber auch einfach, ihn auszunutzen, indem er ihr seine Hilfe förmlich aufdrängt.

Anscheinend sind Mats, Gerd und Florian in der Pubertät steckengeblieben. Sie lästern über Kunden, verhunzen aus Jux Anzeigenmotive und Graphiker Mats vertreibt sich die Arbeitszeit mit dem Zeichnen einer Cartoonserie. Irgendwann ist es soweit: Florian hat den Bogen überspannt. Zuviel kreativer U n f u g, zu wenig produktive Arbeitsleistung. Er wird gefeuert. Halbherzig erwägt er, seinem Leben jetzt eine neue Richtung zu geben und doch noch eine Berufsausbildung zu beginnen. Aber dann siegt wieder seine altbekannte Luschigkeit und er macht das, was er am besten kann: gar nix.

Diesmal ist es Nachbarin Neele, die ihm einen Job verschafft: Als Rezeptionist und Mädchen für alles im Hundehotel Top Dog Deluxe. Und das, wo er weder mit Hunden noch mit Kunden umgehen kann! Und natürlich lassen auch in diesem Job die großen und kleinen Katastrophen nicht lange auf sich warten. Wo Florian herumwirtschaftet, ist das Chaos nicht weit.

Weil er bei seiner Traumfrau Neele nicht so recht weiterkommt, denkt er sich zusammen mit seinen Kumpels eine tierisch spektakuläre Aktion für eine Liebeserklärung aus. Wird Neele ihm dafür glückselig in die Arme sinken – oder macht er sich damit zum größten T r o t t e l der westlichen Hemisphäre? Dreimal dürft ihr raten ...

Autorin Katrin Einhorn hat schon herrlich schräge Einfälle! Vom Nacktmull-Cartoonisten über den Desktop-Psychologen bis hin zu den Hundeflüsterern im Top Dog Deluxe Hotel. Eine interessante Geschäftsidee, übrigens. Schade, dass der Held so eine laue Lusche ist und auch nicht wirklich eine Entwicklung durchmacht. Er wird wohl ewig ein Faultier bleiben, das keine Initiative ergreift, keine Verantwortung übernimmt und das man stets „zum Jagen tragen“ muss. So ein Kerl ist für eine Frau kein ebenbürtiger Partner, sondern eher wie ein (weiteres) Kind. Seine Angebetete, Neele, kommt auch nicht sympathischer rüber. Eine launische, unehrliche und egoistische Zicke mit einem „Zebralächeln“. Ich habe mir da immer ein grinsendes Pferd vorgestellt, das seine riesigen Zähne zeigt.

Wer kein Herz für Waschlappen und Kratzbürsten hat, wird sich schwer tun mit den beiden. Ein paar unvermutete Handlungsschlenker machen die fehlende Begeisterung für Flori und Neele wieder ein bisschen wett. So ist die Geschichte nett und unterhaltsam, aber nicht wirklich berührend.
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am 26. April 2014
„Liebesköter“, ein kurzweilig geschriebener Roman, der von einem chaotischen Mann, einer jungen Frau und ihrem Hund handelt.
Ein vielversprechendes Cover und auch der Titel passend – eigentlich sollte einem eine gute Lektüre erwarten. Doch ein schwieriger, nein eher zählflüssiger Anfang macht es einem nicht leicht, sich in die Geschichte zu vertiefen.
Florian, Anfang 30, arbeitet bei einer Kölner Zeitung in der Anzeigenabteilung. Das ihm der Job irgendwie auf den Zeiger geht, keine Freude bringt, lieber verbringt er seine Zeit mit den Freunden Mats und Gerd, stellt sich schnell heraus. Doch dann taucht da diese neue Nachbarin auf und mit ihr die Hundedame Lilly. Diese nimmt auf nichts Rücksicht, nicht mal Florians heißgeliebtes Motorrad ist vor ihr sicher. Dass Lilly an sein Motorrad pinkelt, nein, dass findet Florian nicht gut. Allerdings hat er sich in Neele verguckt, wenn da nicht seine Antipathie gegen Hunde wäre. Im Prinzip ist hier schon alles erzählt.
Neele findet Florian überhaupt nicht toll. Und da wäre dann noch seine Mutter. Ständig mischt sie sich in sein Leben ein. Florian, ein Chaot, nichts ordentliches gelernt, seine Wohnung nun ja, Sauberkeit, aufräumen, nicht seine Stärken. Solche Typen gibt es. Und sie kommen durch im Leben, irgendwie.
Was der Autorin gut gelungen ist, sind die Beschreibungen der Protagonisten. Etliche Szenen sind amüsant, nett, nicht mehr. Dass für beide die Geschichte ein Happy-End haben könnte, vorhersehbar.

Fazit:
Alles in allem ist „Liebesköter“ eine Geschichte, die sich Ruck-zuck lesen lässt. Mehr aber auch nicht. Eben so mal für zwischendurch, einige humorvolle Stellen bringen einen zum Schmunzeln.
Schade, ich hatte bei der Vorgabe des Titels und des ansprechenden Covers weit mehr erwartet. Die Grundidee ist gut, aber der Rest plätscherte vor sich hin.
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am 7. April 2014
Fakten:
Taschenbuch, dtv, erschienen: 01.03.2014, 255 Seiten, 9,95€

Autorin:
Die Triererin Katrin Einhorn, Jahrgang 1979, arbeitete nach ihrem Studium in den Zweigen Germanistik und Französisch als Gymnasiallehrerin in Luxemburg und Trier, wo sie auch heute mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Kindern sowie der Boston-Terrier-Hündin Maggie, die Pate für ihren Debüt-Roman stand, lebt. Geschrieben hat sie schon in ihrer Kindheit, wo von ihr verfasste Kurzgeschichten in der Trierer Regionalpresse veröffentlicht wurden. Seither schlummerte auch schon der Wunsch in ihr, Bücher zu schreiben. Dieses Vorhaben packte sie jedoch erst so richtig an, als sie sich in Elternzeit befand und während ihre Kinder schliefen mit dem Laptop auf dem heimischen Sofa und dem Hund neben sich, ihren Debüt-Roman schrieb, für den ihr Mann aufmerksamer Testleser war. Die Erscheinung ihres 2. Romanes mit dem Titel “Hebammel” ist für das Herbst-/Winterprogramm 2014 des dtv-Verlages geplant. Außerdem schreibt sie als freie Mitarbeiterin für diverse Zeitschriften Glossen und Kurzgeschichten.

Handlung:
Florian Ziesel, 32, Mitarbeiter in der Anzeigenabteilung einer Kölner Zeitung, Bewohner einer total chaotischen kleinen Wohnung im ländlichen Kölner Bereich, wird von seiner Mutti “Schätzchen” genannt, er nennt sie “Muttchen” und sich selbst bezeichnet er als (ehemalige) “Schlapptüte”. Er ist eher ein Anti-Held, dem das Wohl seine Motorrades über Allem steht und der sich ansonsten gerne von seinen Freunden Gerd und Mats leiten lässt und bisher nicht gerade als “Ladykiller” durchs Leben gegangen ist. Dies soll sich ändern, als in die Wohnung über ihn die langbeinige, gut aussehende Fitness-Trainerin Neele mit ihrer glubschäugigen, fledermausohrigen Boston-Terrier-Hündin Lilly einzieht. Florian lässt keinen Fettnapf aus, um Neele zu beeindrucken und für sich zu gewinnen. Doch dann ändert sich durch seine Trotteligkeit auf einmal sein Leben und führt in auf ganz neue Wege – aber auch in das von ihm gewünschte Happy End …?!

Fazit:
Die Cover-Gestaltung ist sowohl von der Farbkombination, als auch von der Foto-Auswahl sehr ansprechend präsentiert. Auf dem Foto ist die Boston-Terrier-Hündin Maggie zu sehen, die der Autorin gehört und Pate stand für die gleichrassige Hündin Lilly im Buch, so dass der Leser vom Hund gleich ein Bild im Kopf hat.
Das Buch hat 255 Seiten, deren Schriftbild leider recht klein ist und damit nicht sooo angenehm zu lesen. Dies wird aber durch die Aufteilung in 34 angenehm kurze Kapitel locker wieder wettgemacht.
Es handelt sich hierbei um einen Debüt-Roman, in dem Katrin Einhorn als Autorin aus der Perspektive eines Mannes schreibt. Der Schreibstil ist sehr humorvoll, jedoch in der ersten Hälfte des Buches teilweise ein wenig langatmig, trotz der vielen lustigen Szenen.
Ich hatte gerade in der 1. Hälfte ein wenig Probleme, mit dem Protagonisten und den Nebencharakteren “warm zu werden”, da diese alle irgendwie nicht so sonderlich sympathisch rüberkommen und zunächst ein wenig farblos bleiben. Daher hat sich das Lesen auch ein wenig in die Länge gezogen bei mir. So ungefähr ab der Mitte des Buches ändert sich das jedoch und war froh, dass Buch doch bis zum Ende gelesen zu haben, weil die Geschichte einen richtig netten Verlauf nimmt und ich dann doch noch viel Spaß beim Lesen des Buches hatte.
Von der Grundidee her ist das mal etwas anderes, da hier auch die geliebten Vierbeiner eine große Rolle spielen und indirekt ja nicht unbeteiligt am Verlauf der Geschichte und dem Happy End – wie auch immer das ausfällt – sind.
Insgesamt war es ein süßer, gelungener Debüt-Roman, der aus einer netten Idee hervorging und ab Buchmitte sehr angenehm und lustig zu lesen war, lediglich die Protagonisten hätten dem Buch noch ein bisschen mehr Sympathie geben sollen, daher gebe ich 4 von 5 möglichen Punkten.

Ein ganz großes Dankeschön an dtv, die mir diesen Roman netterweise als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben :-)
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am 7. Dezember 2014
"Liebesköter" ist ein äusserst witziges, kurzweiliges und unterhaltsames Buch. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe mich hervorragend amüsiert! Auf das nächste Buch von Katrin Einhorn freue ich mich schon sehr!!
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am 27. Februar 2014
Als Hundefan und Frauenromanleserin war dieses Buch quasi Pflicht. Der Klappentext klang vielversprechend.

Kurz zum Inhalt: Florian, arbeitsscheuer Motorradfan, arbeitet in der Anzeigenabteilung einer Zeitung. Sonst verbringt er seine Zeit beim Schlafen in seiner chaotischen Wohnung oder mit seinen beiden Freunden Mats und Gerd.
Der Einzug einer neuen Nachbarin bringt frischen Wind in sein Leben, doch bekleckert er sich bei der ersten Begegnung mit der blonden langbeinigen Schönheit nicht gerade mit Ruhm. Als hilfsbereiter und netter Nachbar scheinen die folgenden Annäherungsversuche vielversprechend - ihr zuliebe mutiert er sogar zum Hundefreund. Doch spätestens mit dem Antreten des neuen Jobs in einem Hundehotel gerät alles aus dem Ruder...

Angefangen hat das Buch nur mäßig, wären die letzten Seiten samt überraschender (aber sofort durchschaubarer) Wendung nicht gekommen, hätte ich dem Buch nur drei Sterne gegeben. Mir fehlte anfangs auch irgendwie die Empathie für den Protagonisten - Florian ist faul, drückt sich vor jeglicher Arbeit, er wurschtelt sich so durch.

Es ist alles in allem eine nette Geschichte, ließt sich flüssig und ich war in zwei Tagen damit fertig. Allerdings ist es für mich halt eine Geschichte unter vielen, nichts, was mich vom Hocker gerissen hätte, weder von der Originalität noch vom Witz. Aber: "Liebesköter" ist in meinen Augen durchaus eine unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch.
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am 23. März 2014
Ich habe das Buch bei einer Bekannten gesehen. In Abwandlung des Zitats von Julius Caesar "ich kam, ich sah, ich las", hatte ich den Roman in kurzer Zeit gelesen. Ich, der ich ein bekennender Freund von Krimis bin, war überrascht, wie kurzweilig auch ein sogenannter Liebesroman sein kann. In ansprechender Ausdrucksform werden die handelnden Personen humorvoll und detailliert beschrieben. Es machte mir einfach Freude, das Buch zu lesen.
Nach den Hinweisen zur Autorin handelt es sich hier um ein Erstlingswerk; da kann man nur hoffen, dass noch weitere Bücher folgen werden.
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am 3. März 2014
Ich hab erst 3 Kapitel gelesen und schon sehr viel gelacht. Vor allem die Redewendungen und die schön eingebauten Peinlichkeiten des Alltages gefallen mir gut.
Ich habe das Buch nun ausgelesen. Es ist einfach so ein schöner Humor, man muß sich einfach die Redewendungen der Autorin mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist ein Buch mit dem man seinen Feierabend versüßen kann.
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am 21. März 2014
Genau die richtige Lektüre zum Frühjahrsbeginn. Die Geschichte macht einfach gute Laune. Ich mag Katrin Einhorns trockenen Humor sehr! Weiterempfehlung 100%
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