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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannender Thriller mit lässigem neuen Ermittlerduo
Die junge Frankfurter Hauptkommissarin Emilia Capelli bekommt eine neue Partnerin und auch gleich einen neuen Fall auf den Tisch: In der Gefriertruhe einer Lagerhalle wird die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Das Ehepaar, das sie findet, wurde von einem Unbekannten per Brief zum Fundort beordert und hat rein gar nichts mit der Toten zu tun. Nach und...
Vor 6 Monaten von MemmiHH veröffentlicht

versus
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für meinen Geschmack (noch) zu viel verschenktes Potenzial
Damit keine Missverständnisse aufkommen: meine drei Sterne sind nicht als "Aburteilung" gemeint, sondern als Hinweis, dass da meiner Meinung nach "noch mehr geht". Ich habe das Buch zwar recht flott "heruntergelesen", und es als reinen Thriller als durchaus befriedigend empfunden. Dennoch hat es Schönheitsfehler.

Zunächst...
Vor 7 Monaten von T. Jannusch veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannender Thriller mit lässigem neuen Ermittlerduo, 2. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Die junge Frankfurter Hauptkommissarin Emilia Capelli bekommt eine neue Partnerin und auch gleich einen neuen Fall auf den Tisch: In der Gefriertruhe einer Lagerhalle wird die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Das Ehepaar, das sie findet, wurde von einem Unbekannten per Brief zum Fundort beordert und hat rein gar nichts mit der Toten zu tun. Nach und nach werden immer mehr Leichen gefunden, und die Ermittlerinnen stellen fest, dass sie es hier mit einem perfiden Serienkiller zu tun haben, der nach einem bestimmten Muster vorgeht. Recht bald führt die Spur zu Psychiater Sander Westen, irgendwie waren alle Opfer mit ihm bekannt. Ist er etwa selber der Täter?

Durch die kurze knackige Sprache und die teilweise recht flapsigen Dialoge lässt sich der Roman sehr gut lesen, und aufgrund der sehr häufig wechselnden Perspektiven ist der Leser sofort mitten im Geschehen. Man erhält tiefe Einblicke nicht nur in die Gedankenwelt der beiden gar nicht so unterschiedlichen Kommissarinnen Emilia und Mai Zhou, sondern auch in die der Opfer und nicht zuletzt in Sander Westen, was einen auf die Spur des Mörders führt. Dadurch hat der Leser einen Wissenvorsprung vor den beiden Polizistinnen und fiebert um so mehr mit den beiden mit.

Die Autorin versteht es außerordentlich gut, die Geschichte Stück für Stück logisch aufzubauen und auch die Spannung immer mehr zu steigern. Wie Emilia und Mai Zhou nach und nach immer mehr Puzzlestücke zusammen setzen ist äußerst gelungen, und natürlich ermittelt man als Leser atemlos mit. Nicht zuletzt lebt die Story auch stark von den beiden sehr lässigen Kommissarinnen, die sich zusammenraufen müssen. Beide sind mit dominanten Eltern geschlagen, die sich mit ihren Jobs nicht anfreunden können, und kämpfen tagtäglich gegen Vorurteile gegenüber Frauen bei der Polizei an. Die ehrgeizige Emilia gibt sich besonders tough und kämpferisch und arbeitet dreimal soviel wie ihre männlichen Kollegen, die zierliche Asiatin Mai Zhou wird meist unterschätzt und in bestimmte Rollenmuster gedrängt. Emilia macht es ihr zudem auch sehr schwer, sich an ihren neuen Job und an die neue Partnerin zu gewöhnen...

Man merkt, dass die Autorin selbst Psychologin ist, immerhin spielt die Psychologie eine große Rolle im Roman, und die Motive des Mörders werden auch sehr profund vermittelt. Schon durch Polizeipsychologe Koss erhält der Leser Hinweise auf die Seele des Täters, und durch Westen erfährt der Leser einiges über menschliche Abgründe und wird auf die Spur des Mörders geführt. Zum Schluss entwickelt sich der Thriller mehr in einen „Actionfilm“ mit wilden Autojagden. Meines Erachtens hätte man gerade den Schluss und die psychologische Komponente der Motive des Mörders sogar noch weiter ausbauen können, z.B. warum der Mörder bestimmte Menschen als Finder der Leichen auswählt, aber das ist Geschmackssache und tut der Spannung keinen Abbruch. Anfangs wird man vermutlich ein wenig überrollt von den vielen Namen und Perspektiven, fast Schlag auf Schlag folgen die Toten, und jedes Opfer, jeder Finder wird zum Hauptdarsteller, aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird. Die Wechsel folgen außerdem recht schnell und abrupt, so dass man immer am Ball bleiben muss, was den Thriller aber zu einem echten Pageturner macht. Doch fügt sich alles schlüssig zusammen, und auch die beiden Ermittlerinnen haben sich zusammen gefunden.

Ihr Verhältnis zueinander macht ebenfalls eine Entwicklung durch, die man sehr schön verfolgen kann. Nach und nach lernen sie, sich aufeinander zu verlassen und verstehen sich schon sehr früh ohne Worte. Diese Entwicklung kann der Leser anhand der Gedanken verfolgen, besonders die von Emilia, an welchen uns die Autorin teilhaben lässt und die immer mehr Einigkeit verraten. Und wenn dann die eine der anderen das Leben rettet, ist sowieso alles klar. Bei solchen starken Protagonistinnen werden die anderen Kollegen zu Nebendarstellern, sind aber dennoch wichtig für das Ermittlerteam.

Fazit: Tolles Debüt mit einem lässigen neuen Ermittlerduo, das sehr viel Potential hat. Der Thriller hält absolut, was die Leseprobe versprochen hat! Hoffentlich kann die Autorin das Niveau halten, dann können alle Thrillerfans sich auf eine spannende neue Reihe mit vielen neuen Fällen freuen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frankfurter Frauenpower, 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Angelockt durch einen merkwürdigen Brief findet ein Ehepaar in einer leerstehenden Lagerhalle in Frankfurt die Leiche einer Frau. Das Opfer wurde bei lebendigem Leib zersägt und in einer Gefriertruhe abgelegt. Inszeniert wurde das Ganze noch durch die Beigabe einer toten Katze und zerkleinerten Farnteilen.

Den Fall übernehmen Hauptkommissarin Emilia Capelli und die ihr als neue Partnerin zugeteilte Mai Zhou. Die beiden müssen schnell feststellen, dass es sich bei der Frauenleiche bereits um das vierte Opfer einer ganzen Serie handelt. Jeder einzelne Mord des Serientäters ist eine makabre Inszenierung, die Morde brutal. Erst nach und nach erkennen die beiden Ermittlerinnen welch grausamen Muster der Täter folgt…

Emilia Capelli, von allen nur kurz „Em“ genannt, ist überhaupt nicht begeistert, als ihr als neue Partnerin die junge Halbasiatin Mai Zhou vor die Nase gesetzt wird. Em gilt als „Weiberinkompatibel“ und hatte die frei gewordenen Stelle schon gedanklich mit ihrem Freund Tom besetzt. Doch nun muss Em sehen, wie sie mit Mai Zhou klar kommt. Zhou ist erst 26 Jahre alt, aber bereits hochqualifiziert. Em ist zwar nur zwei Jahre älter, die beiden Frauen sind jedoch grundverschieden. Nur eines haben sie gemeinsam: der Ehrgeiz spornt beide an, diesen Fall zu lösen.

Mit ihrem Erzählstil konnte die Autorin Judith Winter besonders bei mir punkten. Die Sprache ist recht locker, besonders genial fand ich immer wieder die gedanklichen Kommentare, die die beiden Protagonistinnen so von sich geben. Man wird von Beginn an in die Geschichte hineingeworfen und ist sofort mitten im Geschehen. Die Erzählperspektiven wechseln vielmals, was die stets vorhandene Spannung nochmalig erhöht. Auch die Erzähltaktik fand ich sehr gelungen. Nach und nach wird das Muster erst klar, nach dem der Täter vorgeht. Erst zum gelungenen Finale wird klar, um wen es sich dabei handelt.

Auch das Cover war eines der schönsten, das ich seit langem gesehen habe. Der Titel, der mir am Anfang gar nichts sagen wollte, wird ebenfalls noch schlüssig erklärt.

Alles in allem ein großartiger Auftakt einer Serie mit den beiden Kommissarinnen. Auf den nächsten Fall freue ich mich schon jetzt.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für meinen Geschmack (noch) zu viel verschenktes Potenzial, 31. Januar 2014
Von 
T. Jannusch "rumble-bee" (Velbert) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Damit keine Missverständnisse aufkommen: meine drei Sterne sind nicht als "Aburteilung" gemeint, sondern als Hinweis, dass da meiner Meinung nach "noch mehr geht". Ich habe das Buch zwar recht flott "heruntergelesen", und es als reinen Thriller als durchaus befriedigend empfunden. Dennoch hat es Schönheitsfehler.

Zunächst einmal ist das Buch ein recht konventioneller Thriller. Wie es so Mode ist, gibt es einen Prolog, in dem ein Opfer gerade stirbt, und sich fragt, warum. Daraufhin geht erst die Haupthandlung um die beiden Ermittlerinnen los. Diese Handlung hat einen recht guten Spannungsbogen, der sich stetig steigert, und in einem nahezu filmreifen Finale endet.

Warum bzw. wofür dann meine Kritik? Das Buch wird ja u.a. damit beworben, dass es einen Konflikt zwischen den beiden Ermittlerinnen gibt, die sehr unterschiedlich sind. Emilia Capelli, genannt Em, ehrgeizige deutsche Jung-Ermittlerin mit italienischen Wurzeln, und Mai Zhou, Halbchinesin, die sogar in Quantico studiert hat. Doch diese Konstellation ist für mich viel zu sehr im Hintergrund geblieben. Sie ist nicht viel mehr als ein "Aufhänger" für das Buch. Ganz klar im Vordergrund steht der Fall, und die reine Ermittlungsarbeit.

Für mich hat es fast keinen Konflikt gegeben - die bei weitem meiste Erzählzeit wurde auf das Ermitteln verwendet, und das fand ich schade! Jeweils nur eine jämmerliche Szene, in dem die jeweilige Ermittlerin mit ihrem privaten Umfeld vorgestellt wird. Und gefühlte zwei Szenen, in denen sich die beiden tatsächlich angiften. Das ist mir zu wenig! Und es werden so viele interessante Erzählansätze einfach fallen gelassen! Mai Zhou ist - peinlicherweise - gerade auf dem Damenklo, als sich genau dort Em mit ihrem Ex streitet. Und was passiert? Nie wieder ist davon im Buch die Rede! Oder Tom Ahrens, Ems Lieblingskollege und Kumpel, der eigentlich Mais Posten hätte bekommen sollen. Er kommt im weiteren Verlauf des Buches einfach nicht mehr vor! Enttäuschend! Und so geht das eben weiter.

Ich vermute beinahe, dass da ein Lektor im Spiel war, der das Buch auf seine jetzige Länge heruntergekürzt hat. Aus irgendwelchen verkaufstechnischen Gründen. Ich persönlich hätte jedoch gerne 50 oder von mir aus auch 100 Seiten mehr in Kauf genommen, und dafür mehr Privates und tatsächliche Konflikte gelesen.

Ferner hat sich für mein Empfinden die Autorin unterschiedlich gründlich mit ihren beiden Hauptfiguren befasst (oder auch hier ist wieder gekürzt worden...) Ich finde Mai Zhou einfach viel gelungener als Emilia Capelli. Ich habe eine ebenfalls halbchinesische Kollegin, und die hat mir bestätigt, dass Mai Zhou gut getroffen ist, besonders in ihrer kulturellen Zwiespältigkeit. Emilia ist hingegen für mich das reinste Klischee von "karrieregeiler, privat blockierter, ehrgeiziger Ermittlerin". In sie konnte ich mich wesentlich schlechter hinein versetzen.

Mein letzter Kritikpunkt betrifft die Tatsache, dass es etliche Rechtschreib- und Grammatikfehler im Buch gibt. Mich persönlich stört so etwas immens! Das hätte einfach nicht sein dürfen. So hat Mai Zhou beispielsweise von ihrem chinesischen Vater 36 berühmte Weisheiten mit auf den Weg bekommen. Im ganzen (!) Buch werden sie falsch geschrieben - es heißt "Stratageme" mit "a" und nicht "Strategeme"!! Um nur ein Beispiel zu nennen. (Ganz nebenbei bemerkt: die chinesischen Zitate zu Beginn der Kapitel waren mir auch ein wenig willkürlich gewählt, sie hatten nicht viel mit dem Buch zu tun, waren teilweise auch sinnentstellt. Wiederum mit Rückfrage bei meiner chinesischen Kollegin.)

Welches Fazit ziehe ich also? Sicherlich gibt es Thriller-Fans, die das Buch lieben werden. Dagegen ist auch weiter nichts zu sagen. Einem kritischen Leser wie mir wird aber auffallen, dass die Autorin eigentlich hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Ermittlerinnen und ein spannender Fall, 10. Juni 2014
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Emilia Capelli arbeitet in Frankfurt in der Abteilung für Kriminaldelikte. Dass ausgerechnet sie nun eine Frau als Partnerin bekommen soll, passt ihr so gar nicht. Schon bald müssen sie ihren ersten gemeinsamen Fall bearbeiten: Die Zivilistin Christina Höffgen hat von einem Unbekannten die Aufforderung erhalten, eine bestimmte Adresse aufzusuchen mit dem Hinweis „ihr Name ist jennifer“. Gemeinsam mit ihrem Mann findet sie ein altes Lagerhaus und eine zersägte Frauenleiche in einer Gefriertruhe. Emilia und Mai finden bald heraus, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Können Sie ihn aufhalten, bevor der nächste Mord geschieht?

Zu Beginn des Buches lernt man die Ermittler sehr ausführlich kennen. Emilia ist über ihre neue Partnerin alles andere als begeistert, hatte sie sich doch ihren alten Ausbildungskameraden Tom Ahrens als neuen Partner erhofft. Zwar konnte ich ihre Enttäuschung, dass Tom nicht ihr neuer Partner wurde, nachvollziehen. Doch ihre Vorurteile gegenüber einer Frau als Partnerin und ihr daraus resultierendes Verhalten ließen Emilia vor allem zu Beginn hochnäsig und von sich selbst eingenommen wirken.

Meine Sympathien waren daher gleich zu Beginn bei Mai Zhou, die für das eisige Verhalten, das ihr entgegenschlägt, so gar nichts kann. Schnell stellt sich heraus, dass hinter Mais hübscher Fassade eine toughe Kämpferin steckt. Ihren facettenreichen Charakter fand ich sehr interessant und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Für die Vorstellung von Emilia und Mai nimmt sich das Buch einige Zeit, und hier geht es mehr um die privaten Hintergründe der beiden und die Unstimmigkeiten zwischen ihnen. Der Fall deutet sich vage in kurzen Kapiteln an, in denen man Personen kennen lernt, deren Rolle für das Geschehen noch unklar ist. Was haben der Gerichtsprozess um die vermeintliche Mörderin ihres Ehegatten und ein nervöser Uhrmacher mit Emilia und Mai zu tun? Mit dem Fund der ersten Leiche wird es dann endlich ernst für die zwei Ermittlerinnen. Ich fand die Vorstellung, als ahnungslose Zivilistin einen Brief zu erhalten, der zu einer Leiche führt, absolut gruselig. Ein zweiter Mord und Briefe am Tatort zeigen, dass es sich um einen schon länger aktiven Serienmörder zu handeln scheint. Durch den Fund mehrerer älterer Leichen wird die Spannung kontinuierlich in die Höhe getrieben und die Ermittler geraten unter Druck.

Von diesem Zeitpunkt an ist das Tempo der Handlung hoch. Schritt für Schritt decken Emilia und Mai Zusammenhänge auf und versuchen durch die Befragung von Personen aus dem Umfeld der Opfer, dem Täter auf die Spur zu kommen. Die Kapitel aus der Sicht von Opfern und Verdächtigen geben nur vage Hinweise auf die mögliche Identität des Mörders, sorgen aber für einen Gruselfaktor und für Spekulationen, wer hinter alldem stecken kann.

„Siebenschön“ überzeugt mit dem spannenden Fall eines Serienmörders, der an seinen Tatorten mysteriöse Symboliken hinterlässt. Das Ermittlerduo soll wohl noch in weiteren Fällen ermitteln, weshalb die Vorstellung von Emilia und Mai zu Beginn reichlich Platz einnimmt, bevor der Fall richtig losgeht. Während ich mit Emilia nur sehr langsam warm wurde, hat Mai sich gleich meine Sympathien sichern können. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für die beiden!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neues Ermittlerduo, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Kindle Edition)
Emilia Capelli ist mit gerade mal 28 Jahren schon Hauptkommissarin bei der Mordkommission.
Jetzt braucht Em wie sie von Freunden genannt wird einen neuen Partner.
Dafür hat sich ihr befreundeter Kollege Tom vom Rauschgiftdezernat beworben und Emilia rechnet ihm gute Chancen aus.
Doch dann kommt alles ganz anders. Emilia wird zu ihrem Vorgesetzten ins Büro gerufen und der teilt ihr mit, dass Mai Zhou ihr neuer Partner wird.
Mai ist 26 Jahre alt, stammt aus Hongkong und die besten Referenzen.
Für Emilia allerdings hat sie einen großen Fehler, sie ist eine Frau. Emilia kann sich nicht vorstellen mit einer Frau als Partner zusammenzuarbeiten.
Sogleich sind die beiden Frauen auch mit ihrem ersten gemeinsamen Fall beschäftigt.
Ein Serienmörder der seine Opfer wahrlich präsentiert treibt sein Unwesen.
Emilia und Mia wissen der Täter wird wieder Zuschlagen aber haben keinerlei Hinweise auf den Täter.

Siebenschön ist der Auftakt zu einer neuen Ermittlerreihe von Judith Winter und auch das Debüt der Autorin.
Zu Beginn des Buches überwiegt der Zickenkrieg etwas wodurch mir die Spannung zu kurz kam.
Dies hat sich aber in der 2. Hälfte des Buches geändert. Das Buch wurde dann immer spannender und war zum Ende hin kaum noch zu überbieten.
Die 2 Ermittlerinnen sind gänzlich verschieden, allerdings beide auch sehr Karrierebewusst was am Anfang natürlich zu Reiberein führte.
Aber beide Protagonistinnen sind mir als Leser sehr sympathisch.
Der Ort wo diese Krimireihe spielt ist Frankfurt was mir als Frankfurterin natürlich sehr gut gefällt.
Ich finde Siebenschön ist ein gelungenes Debüt von Judith Winter und freue mich auf ein Fortsetzen der Reihe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues Ermittler-Duo mit Potential, 5. Februar 2014
Von 
CabotCove - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Emilia Capelli ist eine 28-jährige Kommissarin der Abteilung Kapital­delikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main und zeichnet sich durch unermüdlichen Fleiß und schier bodenlosen Ehrgeiz aus. Sie lebt quasi für ihren Job. Als ihr Partner Vaterschaftsurlaub nimmt, hofft sie auf Tom als neuen Partner, einen alten Bekannten, doch ihr Chef entscheidet anders und setzt ihr Mai Zhou vor die Nase. Eine Frau, ausgerechnet... Denn mit anderen Frauen kann Em so gar nicht zusammenarbeiten...

Auch Mai Zhou hat so ihr Päckchen zu tragen: sie ist nicht die "typische" Asiatin und musste sich schon ofter anhören, dass man dies oder jenes von einem Mädchen wie ihr nicht erwartet hätte...

Die beiden jungen Frau misstrauen sich vom ersten Moment an und Probleme sind vorprogrammiert. Doch die beiden „Streithennen“ müssen bald ihren Weg finden, denn ein brutaler Mörder lässt ihnen keine Zeit für Spielchen. Er inszeniert die Leichen auf äußerst bizarre Art und Weise und scheint den Ermittlerinnen immer einen Schritt voraus zu sein...

Was braucht ein guter Thriller..??

„Siebenschön“ ist ein flüssig geschriebener und durchweg spannender Thriller, der den Leser von Anfang an zu fesseln weiß. Das Spannungslevel flacht zu keinem Zeitpunkt merklich ab und Judith Winter hat mit Em und Mai zwei Ermittlerinnen ins Leben gerufen, die interessant und glaubwürdig sind.

Aber gerade deswegen hätte ich gern mehr über die Beiden erfahren. Die Autorin schneidet die Hintergründe der Beiden zwar an und zuviel Persönlichkeitsstruktur lenkt meines Erachtens allzu oft nur von der eigentlichen Geschichte ab, aber hier war mir das schlichtweg doch zu wenig insgesamt.
Die beiden Figuren hätten mehr „ausgefüllt“ werden müssen... Nicht, dass sie komplett "blutleer" sind, das nicht – aber etwas mehr Information hätte nicht geschadet. Ich vermute, dass die Autorin das in kommenden Thrillern um die Beiden nach und nach nachholen wird, aber meiner Meinung nach hätte das gerade im ersten Buch den Beiden noch mehr Tiefgang verliehen. So blieben sie nur an der Oberfläche und man kann sich noch kein rechtes Urteil über sie bilden. Irgendwas hat mir einfach gefehlt...

Dass die Geschichte in verschiedenen Erzählperspektiven geschildert wird, ist sehr gut gemacht und gibt dem Buch noch mehr „Drive“.

Also ~~ Spannung durchweg hoch, Figuren ausbaufähig, Lesefluss angenehm und überraschende Wendungen auch vorhanden, das macht für mich einen guten Thriller aus und dass ich gern mehr Persönliches von den Ermittlerinnen hätte, schmälert die gute Story (noch !) nicht, denn ich hoffe, dass Judith Winter das beim nächsten Thriller wirklich nachholt und gut und spannend unterhalten wurde ich mit „Siebenschön“ allemal.

Ergo: wenn ich alles abwäge, komme ich auf 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Siebenschön Spannend bis zum Schluss, 4. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Die 28-jährige taffe Emilia Capelli ist Ermittlerin bei der Mordkommission in Frankfurt. Nun hat sich ihr Partner in den Erziehungsurlaub verabschiedet und Emilia hofft einen Freund als neuen Partner zu bekommen. Doch ihr Chef macht ihr da einen Strich durch die Rechnung und stellt ihr die 26 jährige Chinesin Mai Zhou zur Seite, die frisch von einer Fortbildung aus Amerika zurückkehrt. Emilia findet sich nur sehr schwer damit ab und macht es Mai nicht leicht mit ihr zusammen zu arbeiten. Da meldet Christina Höffgen einen Leichenfund und verweist auf einen anonymen Brief an sie.
Schnell wird klar dass es bereits mehrere Opfer geben muss. Allen Konflikten zum Trotz müssen sich Emilia und Mai zusammen raufen, denn es gilt einen skrupellosen sehr intelligenten Serienmörder zu stellen, der mit Ihnen ein Spiel spielt.
Zunächst scheint es keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern zu geben doch nach und nach stellt sich heraus, dass auch die Opfer eine Leiche im Keller haben und irgendwie haben sie alle etwas direkt oder indirekt mit dem den Psychotherapeuten Westen zu tun. Wer versucht Westen zu schaden? Und wieso spielt der Täter sein Spiel nach dem Abzählreim „Zehn kleine Negerlein“?

Die Wesensart der Hauptcharaktere Emilia und Mai sind vielschichtig und intersannt und wurden gut beschrieben, man spürt Emilias Wut genauso wie Mais innerliche Zerrissenheit, allerdings können meiner Meinung nach die privaten Abschnitte noch etwas weiter ausgebaut werden, was sicherlich bei den Nachfolgern geschehen wird. Das Buch ist in abwechselnder Sichtweise geschrieben, so dass nicht nur die Gefühle von Emilie und Mai bekannt werden, sondern man auch kurz in die Opfer eintaucht.
Der Spannungsbogen beginnt gleich am Anfang des Buches und zieht sich durch bis zum Showdown.
Leider war die Schrift im Buch für mich, trotz Lesebrille, etwas zu klein.
Die Autorin Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bevor sie sich selbständig machte. Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in der Nähe ihrer Heimatstadt.
Fazit: Ein spannender Thriller von der ersten bis zur letzten Seite, ein neues Ermittlerteam das vielversprechend ist, eine neue Krimi-Serie die süchtig machen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Frankfurtkrimi, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt

Emilia Capelli von der Mordkommission der Kripo Frankfurt erhält eine neue Kollegin an ihre Seite gestellt: Die ehrgeizige, 26 Jahre junge Mai Zhou. Mai ist chinesischer Abstammung, sehr diszipliniert und hervorragend ausgebildet. Einziges Problem, Emilia mag nicht so gerne mit Frauen zusammen arbeiten und reagiert ihrer neuen Kollegin gegenüber recht distanziert. Doch für Animositäten bleibt keine Zeit. Die Frankfurter Polizei wird von einer besonders perfiden Mordserie in Atem gehalten. Ein Täter kündigt die Fundorte seiner Opfer mit rätselhaften Briefen an, die er an scheinbar unbeteiligte Personen richtet. Die Leichen sind jeweils an sehr auffälligen Fundorten mit charakteristischen Stoffen oder Gegenständen drapiert. Die Abstände zwischen den Morden nehmen ab und scheinen einer mathematischen Regelmäßigkeit zu folgen. Emilia und ihr Team suchen nach Gemeinsamkeiten der Opfer.

Meine Meinung

Dieser Krimi vereint für mich alles Wesentliche, was ein spannender Krimi braucht. Er bietet sehr viel Stoff zum Miträtseln wie geheimnisvolle Briefe mit Hinweisen, interessante Funde bei den Leichen, Symbole in Verbindung mit den Mordopfern und vieles mehr. Die polizeilichen Ermittlungen sind ausführlich und nachvollziehbar beschrieben. Sie beinhalten sowohl gerichtsmedizinische Methoden, aber auch Psychologen und Computerspezialisten sind mit im Team. Im Laufe des Buches werden die beiden Hauptfiguren Emilia und Zhou mit ihrem familiären Umfeld eingeführt, so dass man eine gute Vorstellung von ihnen gewinnt. Einzelne Abschnitte aus Sicht der Opfer erlauben einem die Angst und Panik nach zu empfinden.

Der Täter tritt zwar schon früh im Buch in Aktion, ist aber bis zum Schluss unbekannt. Die Auflösung endet in einem fulminanten Finale, während dem sich auch Emilia und Mai beruflich näher kommen, weil sie in gefährlichen Situationen einander vertrauen müssen. Für mich fanden alle losen Enden zusammen, so dass ich diesen Krimi als sehr schön abgerundet empfinde und schon Lust macht, auf weitere Folgen mit Emilia und Mai Zhou

Mein Fazit

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Ich mag die leicht sperrigen Hauptfiguren und das Mitraten hat mich ausgesprochen gut unterhalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sterben mit System, 30. Januar 2014
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Christina Höffgen bekommt einen Brief, mit dem sie nun gar nichts anzufangen weiß. Sie schwankt zwischen Neugierde und Angst, doch ihr Mann überredet sie, einfach mal bei der im Brief angegebenen Adresse vorbeizufahren. Dort erwartet die beiden das Grauen in Form einer entstellten Leiche. Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou werden mit dem Fall betraut, bei dem schnell klar wird, dass diese Leiche nicht die einzige bleibt...

"Siebenschön" ist das Debüt von Judith Winter und gleichzeitig der Serienauftakt um die beiden Ermittlerinnen Capelli und Zhou. Das erste Werk der Autorin konnte mich auch direkt überzeugen.

Die Geschichte beginnt verworren und ich wusste in den ersten Kapiteln gar nicht, wie was mit wem zusammenhängt. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr verstand ich, warum mir die Autorin genau dieses Detail vor die Nase gehalten hat. Dabei geht es nicht nur um grausige Morde, sondern auch um das neue Gespann Capelli/Zhou, welches unterschiedlicher nicht sein könnte. Auf der einen Seite gibt es da die gestandene Ermittlerin Em Capelli, die von sich selbst sagt, dass sie mit Männern besser klar kommt. Auf der anderen Seite ist da die ruhige und zurückhaltende Mai Zhou, die aber mehr auf dem Kasten hat, als man ihr im ersten Moment ansieht. Deren Aufeinandertreffen und Beschnuppern hat Judith Winter großartig beschrieben, ohne dabei in die Klischeekiste greifen zu müssen.

Der Fall, an dem die beiden arbeiten, ist schockierend wie rätselhaft. Ich bin von dem Aufbau und auch von der Lösung sehr begeistert, denn die Autorin hat mit ihrem sehr viel Fantasie und ein gutes Auge für Details bewiesen.

Der Stil von Judith Winter ist sehr gut und flüssig zu lesen. Sie hält sich nicht lang mit unnötigen, ausschmückenden Details auf, sondern kommt direkt zum Wesentlichen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass die Privatleben der beiden Frauen sehr im Hintergrund blieben. Und es ist endlich mal ein Thriller, bei dem es nicht um einen Rachefeldzug gegen die Ermittler geht. Toll!

Fazit: ein mehr als gelungenes Debüt, das mich schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten lässt. Eine klare Leseempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diesen Thriller MUSS man lesen, 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Siebenschön: Thriller (Taschenbuch)
Der erste Satz

"Die Nacht war sternenklar und längst nicht so kalt, wie der Wetterbericht angekündigt hatte."

Meine Meinung

Nachdem Em's Kollege in den Erziehungsurlaub startet, bekommt sie eine Partnerin zugeteilt. Ihr Name ist Mai Zhou. Die zwei Frauen sind sich nicht wirklich sympathisch, müssen sich aber zusammenreißen, da in kürzester Zeit grausame Morde geschehen. Die Ermittlerinnen ergänzen sich trotz ihrer Antipathie jedoch hervorragend und machen sich daran die Mordserie aufzuklären. Werden sie den bizarren Killer fassen?

"Wir sind so leicht zu täuschen in diesen Zeiten. Wir verlassen uns auf ein Geräusch, ein Display, die Stimme des Navigationsgerätes, einen Lebenslauf bei Facebook. Und in Wahrheit ist nichts so, wie es scheint.
Seite 150 "

Emilia, kurz "Em" genannt ist eine ziemlich harte Person mit einem weichen Kern. Sie hat sich die vielen Jahre, die sie schon in der Abteilung für Kapitaldelikte arbeitet, einen großen Namen gemacht und versteht es sich unter den vielen männlichen Kollegen durchzusetzen. Sie ist sehr selbstbewusst, was man an ihrem Verhalten erkennen kann. Mit ihr möchte ich mich persönlich niemals anlegen müssen. Manche ihrer Kollegen behaupten sogar, dass sie nicht mit Frauen könnte, was Em aber rigoros von sich abweist.
Mai ist hingegen das komplette Gegenteil von ihrer neuen Kollegin. Sie ist freundlich, zuvorkommend und auch ein bisschen in sich gekehrt. Die große Klappe, die Em zweifelsfrei besitzt, hat Mai nicht. Sie ist der ruhige Part des Duos und dazu auch noch unglaublich intelligent. Trotz ihrer Schüchternheit macht ihr so leicht niemand etwas vor. Mai ist nicht auf den Mund gefallen, wenngleich sie sich anders ausdrückt als Em. Und außerdem betreibt sie einen Kampfsport.

""Du musst es wollen. Dann erreichst du es auch. Verstehst du? Tief in dir drin darf es kein Wenn und kein Aber geben. Nicht die leiseste Spur. Sonst kannst du die Sache von vornherein vergessen."
Seite 221 "

Ich war gleich ab der ersten Seite total gefesselt von "Siebenschön". Sobald ich mich von dem wundervollen Cover trennen konnte und das Buch aufgeschlagen hatte, war ich sofort hin und weg. Judith Winter kann unglaublich gut schreiben. Die Spannung, die sich mit jeder Seite noch gesteigert hat, war meistens für mich schon fast nicht auszuhalten. Immer passiert irgendetwas. Ständig hat sie mir andere Gedanken durch den Kopf gejagt und mich so auch stets auf die falsche Fährte gelockt. Alles, was vielleicht "logisch" wäre, oder womit man gerechnet hätte, wurde einfach mal eben so im Keim erstickt und schon ging das Rätselraten von Neuem los. Die Wendungen haben mich erschüttert, mir mehrmals eine Gänsehaut beschafft und mich auch ab und zu mal atemlos zurück gelassen.
Die gesamte Geschichte ist absolut phantastisch durchdacht. Es gibt nichts, was nicht wirklich so hätte passieren können, wie Judith Winter es niedergeschrieben hat. Manche Stellen, in denen der Killer vorkommt, haben mir sogar eine Gänsehaut bereitet, weil ich zugegeben ein bisschen Angst bekommen habe.
Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Zum Einen ist da natürlich das Ermittler-Duo Em und Mai. Die Zwei sind einfach wunderbar. Em hat so eine unglaublich toughe Art an sich. Ich habe sie auf der Stelle gemocht. Sie hat es schon nicht leicht, mit so vielen Kerlen an einem Arbeitsplatz zu sitzen. Doch wie sie sich dort durchsetzt ist echt toll. Mai, die im Gegensatz zu ihrer Kollegin eher die zurückhaltende Person ist, hat es mir auch sofort angetan. Anfangs hat sie mir echt Leid getan, weil Em es ihr wirklich nicht leicht macht und sie auch nicht so toll behandelt.
Hinzu kommen verschiedene Sichtwechsel, von z.B. den Opfern und diversen anderen Charakteren, die ich nicht nennen möchte, weil ich sonst zu viel verrate.
Trotz das die Geschichte nicht in der "Ich"-Form erzählt wurde, fiel es mir erstaunlich leicht, mich in jede einzelne Person hinein zu versetzen. Ich habe mit jedem mit gelitten. Sei es Opfer, oder Ermittler, oder alle anderen, die noch hinzu kamen. Natürlich war ich mehr bei dem Ermittler-Duo vereint, aber ebenfalls bei den Nebencharakteren war ich stets mittendrin.
Dies ist vielleicht auch ein Grund, warum ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich letztendlich alles gelesen hatte. Jetzt, nachdem ich weiß, wie es ausgeht, bin ich immer noch genau so begeistert, wie noch zu Beginn der Geschichte. Es ist von vorne bis hinten durchweg ultra spannend geschrieben. Dazu sorgt die ein oder andere Stelle, dass es mir eiskalt den Rücken runter gelaufen ist und ich schon ein bisschen Angst bekommen habe. Diese Tatsachen stehen alle für einen wirklich sehr gelungenen Thriller, welchen Judith Winter mit "Siebenschön" zweifellos erschaffen hat.

Fazit

"Siebenschön" ist ein von Grund auf gelungener Thriller, in dem an Spannung weiß Gott niemals mangelt. Es gibt eigentlich gar nichts, was irgendwie vorhersehbar war. Ständig hat Judith Winter neue Überraschungen parat gehabt, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Die Idee, warum, wieso, weshalb der Killer so handelt, hat mich auch völlig überzeugt. Wie das Buch im Ganzen. Ich bin entzückt darüber, dass es wohl noch mehr Teile von Em und Mai geben wird, denn bei dem Klappentext steht: "Der erste Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou". Nachdem ich wirklich total begeistert von diesem Thriller bin, werde ich auf jeden Fall auch die anderen Bücher von diesem Ermittler Duo lesen. Fitzek Fans, so wie ich einer bin, werden "Siebenschön" lieben.
Ein Satz, den das Buch beschreibt: Diesen Thriller, muss man unbedingt lesen!"

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Siebenschön: Thriller
Siebenschön: Thriller von Judith Winter (Taschenbuch - 1. Februar 2014)
EUR 9,95
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