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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2013
Ich bin ein Liebhaber der Flavia de Luce-Reihe aus der Feder von Alan Bradley und kam dadurch irgendwie auf die aktuelle Taschenbuch-Ausgabe von Ben Aaronovitch.

Der Autor sagte mir nichts, allerdings lasen sich die ersten Zeilen des Buches in der Buchhandlung so genial, dass ich es mir kaufte und nun froh bin, diesen Autor kennenlernen zu dürfen.
In der Vita durfte ich dann gleich erfahren, dass Ben Aaronovitch seines Zeichens Drehbuchautor für "Doctor Who" ist / war.

Bei diesem Band handelt es sich wohl um den schon dritten Teil seiner Krimireihe um den "Zauberlehrling" Peter Grant, seines Zeichens Police Constable in London. Aber auch ohne die Vorkenntnisse bereitet das dem Verständnis keinen Abbruch.
Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich schon blöd grinsend, teils laut lachend im Zug gesessen habe, wenn ich den Roman schmökere. Es liest sich herrlich unkompliziert, der Erzählstil ist so gut mit ironisch-sarkastischen Andeutungen und Aussagen gespickt, wie es nur der gute alte britische Humor kann. Als Tüpfelchen auf dem i empfinde ich dann die herrlichen (gut aufgeteilten) Anspielungen auf diverse britische (Kult)-Serien / Autoren oder Filme. Wer Sherlock Holmes, Doctor Who und James Bond kennt, wie liebt, weiß die Begrifflichkeiten einzuordnen, die dem schon äußerst gelungenen Humor noch mehr Tiefe verleihen. Schön sind auch die zahlreichen Erklärungen zu Londons Innenstadt, dass man dem Protagonisten wahrlich auf Schritt und Tritt folgen kann. Wunderbare Zeitvertreib!
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Ben Aaronovitch lädt uns wieder ein ins beschauliche London. Es wird wieder gemordet und gemeuchelt was das Zeug hält und wie so oft, geht es nicht immer mit den richtigen Dingen zu.

Police Officer Constable Grant hat in den letzten zwei Folgen schon ordentlich Erfahrung und Rüstzeug sammeln dürfen und so geht er gut vorbereitet in sein drittes Abenteuer hinein.

Dieses Mal ist aber nicht alleine, sondern Leslie May, die wir in der letzten Folge schon kennenlernen durften , begleitet sie auf weiten Strecken dieses Abenteuers. Sein Mentor und Ausbilder Nightengale ist in dieser Folge auch wieder deutlich präsenter als zuletzt noch.

Gemeinsam bilden sie ein illustres Trio, das die magische wie wirklich Welt in London gekonnt in Atem hält und für die ein oder andere kleinere wie größere Katastrophe sorgt.

Besonders gut an dieser Folge- die ich nebenbei für die bisher Beste – halte , hat mir gefallen das ich als Hörer einen sehr detaillierten und umfassenden Einblick, in die Charaktere von Constable Peter Grant und Leslie May erhalte. Sicherlich kannte ich gerade den Ersteren natürlich aus den vorherigen Folgen, aber durch diese Folge alleine, bekam ich nochmal einen sehr umfassenden und tiefgehenden Blick auf ihn, seine Art und Denkweise.
Constable Leslie May kannte ich hingegen noch gar nicht so gut, was sicher aber durch diese Folge auch merklich geändert hat. Sie ist mir sehr positiv aufgefallen und mir gefielen die Szenen in denen sie auftrat, agierte und kommunizierte unheimlich gut. Auch das Frauenbild, das sie in der Folge präsentierte , ist eines mit dem ich mich ungesehen identifizieren kann. Interessant fand ich ebenfalls das Verhältnis von Peter und Leslie, wir dürfen gespannt sein, was ich dahingehend noch erwarten wird.

Die Geschichte ist meiner Meinung nach die bisher spannendste und beste der drei Folgen. Ich habe mir das Hörbuch schon einmal angehört, ganz zu Beginn der Serie, als noch keine andere Folge gehört hatte und habe nur Bahnhof verstanden.

Dieses Mal sollte es anders sein und ich habe jede Minuten genossen, die ich in London und der magischen Welt des Constable Grant verbringen durfte.
Ja, die Serie hat Suchtfaktor das muss ich zugeben. Die Hörbücher sind ein bisschen so wie eintauchen, wohlfühlen und erleben. Ben Aaronovitch gelingt es wirklich mich immer wieder mit seinen wortgewaltigen , ja auch komplexen Erzählungen für sich zu gewinnen.

In dieser Folge standen Action, Spannung und Dramatik auch sehr im Vordergrund. Die Morde mussten aufgeklärt werden, es gab einiges zu beachten. Dadurch das der Autor schon in den letzten beiden Folgen viel Aufklärungsarbeit geleistet hatte, konnte er es sich nun leisten sich voll und ganz auf die Geschichte zu konzentrieren.

Spannung kam in keinem Fall zu kurz, es gab so viele Szenen bei denen ich einfach nur atemlos und gespannt zu hören musste, mit fiebernd und zitternd was die Constables erleben und erreichen würden.

Natürlich lernen wir in dieser Folge auch wieder neue magische Wesen kennen. Sie gehören einfach dazu und machen einen Hauptbestandteil dieser komplexen Geschichten aus. Wir lernen sie wie im vorbei gehen in den Nebenschauplätzen kennen. Der Autor macht es so geschickt, das wir zunächst überhaupt keine Ahnung haben, wen und was wir da kennenlernen. Erst zum Schluss, löst sich meist die ganze Tragweite des Gehörten auf Ich bin immer wieder von Neuem fasziniert, was der Autor sich für jede neue Folge einfallen lässt.

Dadurch wirkt nicht eine Folge wie die andere, wir werden immer wieder mit neuen Figuren , magischen Wesen und Wendungen überrascht , die in meinen Augen jede Folge einzigartig und abwechslungsreich machen.

Der Sprecher Dietmar Wunder, macht auch in dieser Folge wieder einen guten und soliden Job. Er weiß mit seiner Stimme umzugehen und die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die Szenen passend und richtig fürs Ohr rüber zu bringen. Ich kenne den Sprecher ja schon aus den vorherigen Folgen und war daher in freudiger Erwartung eines Wiederhörens.

Das FAZIT

Der dritte Teil “Whispern unter Baker Street” war in meinen Augen, der bisher beste Teil, da die Charaktere eine neue Tiefe bekommen, aber auch die Geschichte durch Dynamik, Spannung und Magie mich nicht nur fesseln , sondern vollkommen überzeugen kann. Ich habe noch keinen Autor gefunden, der so komplexe Geschichte so mühelos erschaffen kann.

Ich freue mich auf den bereits schon erschienenen viertel Teil “Ein böser Ort” und auf den noch dieses Jahr kommenden fünften Teil.
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am 27. Mai 2013
Der dritte Fall für Peter Grant, Polizist, Zauberlehrling und Mitglied der Spezialtruppe für Verbrechen mit magischem Hintergrund: diesmal muss er sich mit Gespenstern und sonstigen übernatürlichen Kreaturen im Londoner Untergrund herumschlagen. Und das scheinen nicht alle harmlose überfahrene Sprayer zu sein, denn als in einer U-Bahn-Station ein erstochener Mann gefunden wird, lassen sich an der Mordwaffe deutliche Spuren von Magie feststellen. Dumm nur, dass das Opfer nicht nur Kunststudent, sondern auch Sohn eines amerikanischen Senators war und Peter deshalb FBI-Agentin Kimberley Reynolds an die Seite gestellt wird, die von übernatürlichen Phänomenen gar nichts hält...

Ich habe schon die letzten beiden Fälle von Peter Grant mit großem Vergnügen gelesen und Ben Aaronovitch scheint mit jedem Band besser zu werden. Der trockene englische Humor ist schon auf den ersten Seiten spürbar. Vor allem die Schilderungen, wie der moderne Polizeiapparat mit so etwas altertümlich-abstrusem wie Magie umgeht, sind einfach köstlich. Die Protagonisten gewinnen merklich an Tiefe, vor allem Lesley, die im 2. Band ja nur als Randfigur vorkam und immer noch mit den Auswirkungen ihrer Gesichtsdeformation zu kämpfen hat, spielt wieder eine etwas größere Rolle und entwickelt sich zu einer starken Partnerin für Peter. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist der Kriminalfall diesmal klarer strukturiert und der dominierende Handlungsstrang. Alte Fragen werden zwar wieder aufgegriffen und weiterentwickelt, nehmen aber deutlich weniger Raum ein, was der Geschichte guttut, weil der Spannungsbogen nicht immer wieder abfällt. Bisher der beste Zauberkrimi von Ben Aaronovitch!
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Nach den Ereignissen in "Schwarzer Mond über Soho" ist nun auch Peters Kollegin Lesley in das Londoner Pendant zur Ghostbuster-Zentrale eingezogen - zumindest in dienstlicher Form, wobei sie offiziell wegen ihrer Verletzungen noch krankgeschrieben ist. Nach einem kleinen Einsatz für eine Verwandte Peters wird die Sonderabteilung unter der Leitung von Nathan Nightingale aber zum Tatort eines Mordes an dem Sohn eines amerikanischen Senators gerufen, wo so "seltsame" Sachen aufgefallen sind, über die die "normale" Polizei nicht so gerne redet.

Schnell sind die ungewöhnlichen Ermittler in einen neuen Bereich der Londoner Unterunterwelt eingespannt, wo sie sowohl alten Bekannten, wie auch ganz neuen Wesenheiten begegnen - und Peter entnervt feststellt, dass Lesley sehr viel schneller das Zaubern lernt als er.

Wieder eine Geschichte von großem Unterhaltungswert - und voller Informationen zu Londons Architektur und Geschichte. Da skann ein wenig den Handlungsfluss stocken lassen, doch Londonfans wird das wohl eher weniger stören. Mir gefiel es auf jeden Fall.
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am 31. Mai 2013
In diesem Band der "Flüsse von London"-Reihe trifft man neben den Hauptcharakteren (der Belegung des Folly) auch einige andere alte Bekannte wieder, und natürlich gibt es auch neue Charaktere, von denen sich die eine oder der andere noch mal in weiteren Büchern zeigen könnten.
Fundort einer Leiche ist ein U-Bahn-Tunnel. Von dort geht es noch wesentlich weiter in den Untergrund, als es Peter Grant lieb ist. Lesley, im ersten Band spektakulär verletzte Kollegin von Peter Grant, nimmt eine aktivere Rolle als in den anderen beiden Bänden ein - und wird inoffiziell zum zweiten Magielehrling Nightingales - ohne Peter vom Rang der Hauptperson zu verdrängen. Nightingale hält sich weitgehend im Hintergund - sein Lehrling arbeitet wesentlich intensiver mit der Mordkommission zusammen. Und mit der Transportbehörde.
Ein alter innerpolizeilicher "Gegner" der magischen Einheit der Polizei, Seawoll, leitet die Ermittlungen zur Aufklärung des Mordes an einem amerikanischen Studenten. Es mischt sich auch das FBI ein, Missverständnisse sind vorprogrammiert.
Es kommt zu Verfolgungsjagden in Londons Untergrund - dabei stellt Nightingale fest, dass auch er noch nicht alles kennt.

Alles in allem hatte das Buch Tempo, Witz (die englische Kunst des sich selbst Belächelns wird von Peter Grant ausgiebig gepflegt) und kommt mit viel weniger Blut und Sex aus als die beiden Vorgänger. Was für mich ein Plus war.
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am 26. Januar 2016
Obwohl ein Mordopfer im U-Bahnhof Baker Street eindeutig erstochen wurde, ist es Peter schnell klar, dass der Fall etwas mit seinem Spezialgebiet – magischen Straftaten – zu tun hat. Den Kollegen von der Mordkommission kommt es eher spanisch vor, dass der Mann kurz vor seinem Tod von den Überwachungskameras aufgenommen wurde, wie es aus dem Tunnel auf den Bahnsteig wankte, auf den Aufnahmen der benachbarten Station jedoch nicht auftaucht, wie er und sein Mörder den Tunnel betraten. Auch von seinem Mörder findet sich keine Spur, obwohl alle Notausgänge des Streckenabschnitts ordnungsgemäß verschlossen sind. Bei der Jagt nach der Lösung des Falls gerät Peter nicht nur in U-Bahn- und sonstige, teilweise in keinem Plan verzeichnete Tunnel, sondern auch ins berühmte Abwassersystem Londons, in welchem er mehrmals ein unfreiwilliges Vollbad nimmt.
Wie schon von den vorhergehenden beiden Bänden gewohnt, gelingt es Ben Aaronovitch auch hier wieder, einen spannenden Kriminalfall mit viel Wortwitz und Humor zu verbinden. Vielleicht sollte man auf die Cover dieser Buchreihe eine Suchtgefahr-Warnung aufdrucken, denn wer diese Bücher ließt, wird süchtig nach der nächsten Fortsetzung. Die einzelnen Figuren sind mit all ihren Macken detailreich ausgearbeitet. Dazu kommt sehr viel Londoner Lokalkolorit. Jeder, der dieser Stadt schon mal einen etwas ausführlicheren Besuch abgestattet hat, wird zahlreiche Plätze wiedererkennen. Bei den zahlreichen architektonischen Kommentaren kann man nur vermuten, dass Police Constable Peter Grant sein besonderes Interesse für Architektur wohl von seinem Erfinder geerbt haben muss.
Gerade bei einem solchen, ansonsten nahezu perfektem Buch muss man allerdings ein paar Worte zum absolut nicht perfekten Klappentext verlieren. Wenn man letzteren nach dem Lesen des Buches nochmals ließt, drängt sich einem nämlich die Frage auf, ob der Verfasser dieses Klappentextes das Buch überhaupt gelesen hat. Wie schon erwähnt, liegt die Leiche eben nicht im Tunnel nahe der Station sondern auf dem Bahnsteig dieser. Und die FBI-Agentin hat felsenfeste religiöse Überzeugungen? Komisch, mir ist beim Lesen keine einzige Äußerung der Amerikanerin aufgefallen, die auch nur im Entferntesten religiös deutbar wäre. Aber wie gesagt betrifft diese Kritik lediglich den Klappentext, jedoch keinesfalls das Buch an sich.

Fazit:
Ein neues aufregend-witziges Abenteuer Peter Grants mit extremem Suchtfaktor.
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am 23. Mai 2013
Nach “Schwarzer Mond über Soho” ist “Ein Wispern unter Baker Street” der dritte Band um den Londoner Bobby und Zauberlehrling Peter Grant.

Schon das Cover von des Buches reiht sich perfekt an die zwei vorangegangenen Bände an: Neben den Wimpel mit dem Namen des Autors befinden sich erneut zwei Totenköpfe – einer von beiden wispert auf diesem Cover ein “pssssst”. Auch die Londoner Karte ist wieder auf dem Cover zu finden. Diesmal weist ein skelettierte Hand auf einen blutigen Fleck inmitten der Karte, auf den nächsten Tatort.

Ein Toter in der U-Bahn lässt nicht unbedingt eine übernatürliche Todesursache vermuten. Als Peter die magische Aura der Tatwaffe – eine Tonscherbe – erkennt, liegen die Ermittlungen jedoch schnell in seiner Hand. An der Seite seiner ehemaligen Kollegin Leslie, die mittlerweile als inoffizielles Mitglied der Abteilung für Übernatürliches gilt, macht sich Peter an die Ermittlungen.

Auch dieses Mal nimmt Ben Aaronovitch gekonnt den Faden aus den vorangegangenen Bänden auf. Und so beginnt “Ein Wispern unter Baker Street” mit einer eher inoffiziellen Mission von Leslie und Peter. Auf den dringenden Wunsch von Peters Mutter gehen die zwei der Geisterentdeckung eines Schulmädchens, Abigail, nach. Mit der später folgenden Ermittlungen hat diese Entdeckung eher weniger zu tun, sie liefert aber guten Stoff für ein paar spätere Seitenhiebe der Kollegen und vielleicht auch für ein weiteres inoffizielles Teammitglied.

Aber auch der (all-)tägliche Ärger lässt nicht lange auf sich warten. Ein amerikanischer Toter vor dem Frühstück und eine wirklich merkwürdige Tatwaffe rufen sowohl Peter als auch eine FBI-Agentin auf den Plan. Eine FBI-Agentin, die von der von der Magie Londons keine Ahnung hat – noch nicht.

Seine Ermittlungen führen Peter in die magische Unterwelt – im wahrsten Sinne des Wortes und mit weit engeren Kontakt, als er sich je hätte vorstellen können. Geführt von dem zwielichten Demi-Fae Zach macht er einige Entdeckungen und stößt auf jede Menge Scheiße – Schweinescheiße um genau zu sein. Es gibt aber auch erfreulichere Augenblicke, zumindest wenn man Zach und Peter Glauben schenken darf: Sie genießen den Anblick von Leslie, die mit nichts weiter bekleidet als einer Thermoweste und einen Schlüpfer durchs Folly rast, auf jeden Fall in vollen Zügen.

Ich habe beim Lesen weit mehr als nur Leslies Anblick genießen können. Mit seiner gewohnten humorvollen (und britischen) Erzählweise hat mich Ben Aaronovitch erneut in den Bann gezogen, mich auf einen weiteren Ausflug in die dunkelsten Ecken des magischen Londons mitgenommen, ein Wiedersehen mit alten Bekannten organisiert und gegen Ende mit Lust auf einen erneuten Ausflug zurückgelassen – ich hoffe, ich muss nicht allzulange darauf warten.
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Im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden gefällt mir an diesem Teil der Reihe, dass sich Ben Aaronovitch auf die Lösung eines Falles fokussiert. Bisher war es immer so, dass das Team um den Zauberer und Police Constable Peter Grand mehrere Fälle gleichzeitig löste, was der Handlung nicht unbedingt gut tat. Wie die anderen Bände, ist auch "Ein Wispern unter Baker Street" insgesamt gut lesbar und unterhaltend. Allerdings schafft es der Autor immer noch nicht, Spannung aufzubauen und seine Protagonisten weiterzuentwickeln. Zudem wiederholt sich viel und ist gleich aufgebaut. Auch "nervt" es inzwischen, ständig lesen zu müssen wie "echte" Polizeiarbeit funktioniert und die Witze wirken an vielen Stellen unpassend und gekünzelt. Dies ist sehr schade, da meiner Meinung nach, weiterhin Potential in den Ideen des Autor liegt.
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am 24. September 2014
Nach all seinen Magie-Trainingsstunden und der ewigen Lateinpaukerei freut sich Peter Grant, mal wieder zu einem „richtigen“ Mordfall gerufen zu werden. Nahe der Baker Street wird in einem U-Bahn-Tunnel ein Toter gefunden: Kunststudent, amerikanischer Staatsbürger und zu allem Überfluss auch noch der Sohn eines Senators. Doch Peter hat sich zu früh gefreut, denn diesem Mord haftet wieder einmal Magie an. So kommt es, dass die Ermittler in kürzester Zeit eine FBI-Agentin an der Backe haben, vor der man natürlich den Umgang mit Magie bzw. deren Existenz überhaupt verschweigen muss. Und auch sonst gestalten sich seine Ermittlung nicht gerade leicht, gerät er doch in Londons Untergrund auf Abwege und in so manche gefährliche Lage. Doch es wäre nicht Peter, wenn er sich nicht immer aus jeder Situation herauswinden könnte.

„Ein Wispern unter Baker Street“ ist der dritte Teil der „Rivers of London“-Reihe. In gewohnter Manier, ungestüm und abseits des Normalen gehen Peter und Lesley ihre Ermittlungen an. Thomas Nightingale erweist sich wieder mal als Retter in der Not und auch Molly spukt weiterhin im Folly herum und kümmert sich um das Wohl der Bewohner. Auch der markante Schreibstil von Ben Aaronovich hat mir wieder sehr viel Lesespaß bereitet. Flapsige Umgangssprache, mehr oder weniger versteckter Sarkasmus gepaart mit schnodderigen Sprüchen von Peter – immer wieder schön. Beispiel: Lesley erklärt einem kleinen Mädchen, warum sie eine Maske tragen muss = „Mein Gesicht ist auseinandergefallen, weil ich den Mund zu weit aufgerissen habe“. Hier musste ich wirklich laut loslachen.

Und obwohl mir das Buch wieder sehr gut gefallen hat, fand ich diesen Teil nicht ganz so stark wie die Vorgänger. Der Fall war stellenweise wenig greifbar und plätscherte als Handlung an mir vorbei. Das Mitfiebern bei den Ermittlungen hat sich bei mir gar nicht einstellen können. Auch die Suche nach dem Gesichtslosen konnte mich nicht fesseln, diese lief irgendwie nebenbei mit, aber war nicht wirklich greifbar.

Fazit: Ein gelungener dritter Teil, der trotz ein paar kleinerer Schwächen überzeugen konnte. Wenn man Sarkasmus und unorthodoxe Ermittlungsmethoden mag und einer Mischung aus Fantasy und Krimi nicht abgeneigt ist, hat man mit der Reihe definitiv seinen Spaß.
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am 25. Juni 2014
Wie auch die beiden Vorgängerbände habe ich auch dieses Buch wieder verschlungen. Ich liebe Ben Aaronovitchs ironischen Schreibstil und auch die Idee der unter uns lebenden Magier und der entsprechenden Londoner Spezialeinheit bei der Polizei hat sich kein bisschen totgelaufen.
Schade finde ich nur, wie auch bei den Vorgängern und auch dem Nachfolger, dass die Bildhaftigkeit des Beschriebenen oftmals auf der Strecke bleibt. Manchmal sind die Beschreibungen zu unklar und chaotisch, so dass ich einfach nicht wirklich nachvollziehen kann, was sich da gerade tut; ich sehe kein Bild vor meinem inneren Auge. Meiner Schwester geht das im Übrigen genauso. Deshalb ein Punkt Abzug. Aber dennoch absolut empfehlenswerte Lektüre, wenn man es ein wenig schräg mag!

Hier noch die (derzeitige) Reihenfolge, die unbedingt eingehalten werden sollte!:
1 - Die Flüsse von London
2 - Schwarzer Mond über Soho
3 - Ein Wispern unter Baker Street
4 - Der böse Ort
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