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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der dritte Fall für Peter Grant
Der dritte Fall für Peter Grant, Polizist, Zauberlehrling und Mitglied der Spezialtruppe für Verbrechen mit magischem Hintergrund: diesmal muss er sich mit Gespenstern und sonstigen übernatürlichen Kreaturen im Londoner Untergrund herumschlagen. Und das scheinen nicht alle harmlose überfahrene Sprayer zu sein, denn als in einer U-Bahn-Station ein...
Vor 13 Monaten von Julia veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas langsamer als die ersten beiden Bände
Ein Whisper unter Bakerstreet ist der dritte Band rund um Peter Grant, den Zaubererschüler bei der Londoner Polizei. Wer die ersten beiden Bände mochte, weiß schon, was er erwarten kann (und wer nicht, sollte sich auch nicht für den dritten interessieren :-) Dieser Band führt die Selbstironie und das Akte-X-mäßige geschickt weiter...
Vor 10 Monaten von Peer Sylvester veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der dritte Fall für Peter Grant, 27. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Der dritte Fall für Peter Grant, Polizist, Zauberlehrling und Mitglied der Spezialtruppe für Verbrechen mit magischem Hintergrund: diesmal muss er sich mit Gespenstern und sonstigen übernatürlichen Kreaturen im Londoner Untergrund herumschlagen. Und das scheinen nicht alle harmlose überfahrene Sprayer zu sein, denn als in einer U-Bahn-Station ein erstochener Mann gefunden wird, lassen sich an der Mordwaffe deutliche Spuren von Magie feststellen. Dumm nur, dass das Opfer nicht nur Kunststudent, sondern auch Sohn eines amerikanischen Senators war und Peter deshalb FBI-Agentin Kimberley Reynolds an die Seite gestellt wird, die von übernatürlichen Phänomenen gar nichts hält...

Ich habe schon die letzten beiden Fälle von Peter Grant mit großem Vergnügen gelesen und Ben Aaronovitch scheint mit jedem Band besser zu werden. Der trockene englische Humor ist schon auf den ersten Seiten spürbar. Vor allem die Schilderungen, wie der moderne Polizeiapparat mit so etwas altertümlich-abstrusem wie Magie umgeht, sind einfach köstlich. Die Protagonisten gewinnen merklich an Tiefe, vor allem Lesley, die im 2. Band ja nur als Randfigur vorkam und immer noch mit den Auswirkungen ihrer Gesichtsdeformation zu kämpfen hat, spielt wieder eine etwas größere Rolle und entwickelt sich zu einer starken Partnerin für Peter. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist der Kriminalfall diesmal klarer strukturiert und der dominierende Handlungsstrang. Alte Fragen werden zwar wieder aufgegriffen und weiterentwickelt, nehmen aber deutlich weniger Raum ein, was der Geschichte guttut, weil der Spannungsbogen nicht immer wieder abfällt. Bisher der beste Zauberkrimi von Ben Aaronovitch!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peter Grant zum Dritten - der amüsante Wahnsinn geht weiter, 23. Mai 2013
Von 
K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Nach den Ereignissen in "Schwarzer Mond über Soho" ist nun auch Peters Kollegin Lesley in das Londoner Pendant zur Ghostbuster-Zentrale eingezogen - zumindest in dienstlicher Form, wobei sie offiziell wegen ihrer Verletzungen noch krankgeschrieben ist. Nach einem kleinen Einsatz für eine Verwandte Peters wird die Sonderabteilung unter der Leitung von Nathan Nightingale aber zum Tatort eines Mordes an dem Sohn eines amerikanischen Senators gerufen, wo so "seltsame" Sachen aufgefallen sind, über die die "normale" Polizei nicht so gerne redet.

Schnell sind die ungewöhnlichen Ermittler in einen neuen Bereich der Londoner Unterunterwelt eingespannt, wo sie sowohl alten Bekannten, wie auch ganz neuen Wesenheiten begegnen - und Peter entnervt feststellt, dass Lesley sehr viel schneller das Zaubern lernt als er.

Wieder eine Geschichte von großem Unterhaltungswert - und voller Informationen zu Londons Architektur und Geschichte. Da skann ein wenig den Handlungsfluss stocken lassen, doch Londonfans wird das wohl eher weniger stören. Mir gefiel es auf jeden Fall.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angenehme Kurzweil mit Earl Grey Geschmack, 9. Juni 2013
Ich bin ein Liebhaber der Flavia de Luce-Reihe aus der Feder von Alan Bradley und kam dadurch irgendwie auf die aktuelle Taschenbuch-Ausgabe von Ben Aaronovitch.

Der Autor sagte mir nichts, allerdings lasen sich die ersten Zeilen des Buches in der Buchhandlung so genial, dass ich es mir kaufte und nun froh bin, diesen Autor kennenlernen zu dürfen.
In der Vita durfte ich dann gleich erfahren, dass Ben Aaronovitch seines Zeichens Drehbuchautor für "Doctor Who" ist / war.

Bei diesem Band handelt es sich wohl um den schon dritten Teil seiner Krimireihe um den "Zauberlehrling" Peter Grant, seines Zeichens Police Constable in London. Aber auch ohne die Vorkenntnisse bereitet das dem Verständnis keinen Abbruch.
Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich schon blöd grinsend, teils laut lachend im Zug gesessen habe, wenn ich den Roman schmökere. Es liest sich herrlich unkompliziert, der Erzählstil ist so gut mit ironisch-sarkastischen Andeutungen und Aussagen gespickt, wie es nur der gute alte britische Humor kann. Als Tüpfelchen auf dem i empfinde ich dann die herrlichen (gut aufgeteilten) Anspielungen auf diverse britische (Kult)-Serien / Autoren oder Filme. Wer Sherlock Holmes, Doctor Who und James Bond kennt, wie liebt, weiß die Begrifflichkeiten einzuordnen, die dem schon äußerst gelungenen Humor noch mehr Tiefe verleihen. Schön sind auch die zahlreichen Erklärungen zu Londons Innenstadt, dass man dem Protagonisten wahrlich auf Schritt und Tritt folgen kann. Wunderbare Zeitvertreib!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiterer gelungener Ausflug ins magische London, 23. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Nach “Schwarzer Mond über Soho” ist “Ein Wispern unter Baker Street” der dritte Band um den Londoner Bobby und Zauberlehrling Peter Grant.

Schon das Cover von des Buches reiht sich perfekt an die zwei vorangegangenen Bände an: Neben den Wimpel mit dem Namen des Autors befinden sich erneut zwei Totenköpfe – einer von beiden wispert auf diesem Cover ein “pssssst”. Auch die Londoner Karte ist wieder auf dem Cover zu finden. Diesmal weist ein skelettierte Hand auf einen blutigen Fleck inmitten der Karte, auf den nächsten Tatort.

Ein Toter in der U-Bahn lässt nicht unbedingt eine übernatürliche Todesursache vermuten. Als Peter die magische Aura der Tatwaffe – eine Tonscherbe – erkennt, liegen die Ermittlungen jedoch schnell in seiner Hand. An der Seite seiner ehemaligen Kollegin Leslie, die mittlerweile als inoffizielles Mitglied der Abteilung für Übernatürliches gilt, macht sich Peter an die Ermittlungen.

Auch dieses Mal nimmt Ben Aaronovitch gekonnt den Faden aus den vorangegangenen Bänden auf. Und so beginnt “Ein Wispern unter Baker Street” mit einer eher inoffiziellen Mission von Leslie und Peter. Auf den dringenden Wunsch von Peters Mutter gehen die zwei der Geisterentdeckung eines Schulmädchens, Abigail, nach. Mit der später folgenden Ermittlungen hat diese Entdeckung eher weniger zu tun, sie liefert aber guten Stoff für ein paar spätere Seitenhiebe der Kollegen und vielleicht auch für ein weiteres inoffizielles Teammitglied.

Aber auch der (all-)tägliche Ärger lässt nicht lange auf sich warten. Ein amerikanischer Toter vor dem Frühstück und eine wirklich merkwürdige Tatwaffe rufen sowohl Peter als auch eine FBI-Agentin auf den Plan. Eine FBI-Agentin, die von der von der Magie Londons keine Ahnung hat – noch nicht.

Seine Ermittlungen führen Peter in die magische Unterwelt – im wahrsten Sinne des Wortes und mit weit engeren Kontakt, als er sich je hätte vorstellen können. Geführt von dem zwielichten Demi-Fae Zach macht er einige Entdeckungen und stößt auf jede Menge Scheiße – Schweinescheiße um genau zu sein. Es gibt aber auch erfreulichere Augenblicke, zumindest wenn man Zach und Peter Glauben schenken darf: Sie genießen den Anblick von Leslie, die mit nichts weiter bekleidet als einer Thermoweste und einen Schlüpfer durchs Folly rast, auf jeden Fall in vollen Zügen.

Ich habe beim Lesen weit mehr als nur Leslies Anblick genießen können. Mit seiner gewohnten humorvollen (und britischen) Erzählweise hat mich Ben Aaronovitch erneut in den Bann gezogen, mich auf einen weiteren Ausflug in die dunkelsten Ecken des magischen Londons mitgenommen, ein Wiedersehen mit alten Bekannten organisiert und gegen Ende mit Lust auf einen erneuten Ausflug zurückgelassen – ich hoffe, ich muss nicht allzulange darauf warten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wiedersehen mit guten alten Bekannten, 31. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
In diesem Band der "Flüsse von London"-Reihe trifft man neben den Hauptcharakteren (der Belegung des Folly) auch einige andere alte Bekannte wieder, und natürlich gibt es auch neue Charaktere, von denen sich die eine oder der andere noch mal in weiteren Büchern zeigen könnten.
Fundort einer Leiche ist ein U-Bahn-Tunnel. Von dort geht es noch wesentlich weiter in den Untergrund, als es Peter Grant lieb ist. Lesley, im ersten Band spektakulär verletzte Kollegin von Peter Grant, nimmt eine aktivere Rolle als in den anderen beiden Bänden ein - und wird inoffiziell zum zweiten Magielehrling Nightingales - ohne Peter vom Rang der Hauptperson zu verdrängen. Nightingale hält sich weitgehend im Hintergund - sein Lehrling arbeitet wesentlich intensiver mit der Mordkommission zusammen. Und mit der Transportbehörde.
Ein alter innerpolizeilicher "Gegner" der magischen Einheit der Polizei, Seawoll, leitet die Ermittlungen zur Aufklärung des Mordes an einem amerikanischen Studenten. Es mischt sich auch das FBI ein, Missverständnisse sind vorprogrammiert.
Es kommt zu Verfolgungsjagden in Londons Untergrund - dabei stellt Nightingale fest, dass auch er noch nicht alles kennt.

Alles in allem hatte das Buch Tempo, Witz (die englische Kunst des sich selbst Belächelns wird von Peter Grant ausgiebig gepflegt) und kommt mit viel weniger Blut und Sex aus als die beiden Vorgänger. Was für mich ein Plus war.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas langsamer als die ersten beiden Bände, 19. August 2013
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Ein Whisper unter Bakerstreet ist der dritte Band rund um Peter Grant, den Zaubererschüler bei der Londoner Polizei. Wer die ersten beiden Bände mochte, weiß schon, was er erwarten kann (und wer nicht, sollte sich auch nicht für den dritten interessieren :-) Dieser Band führt die Selbstironie und das Akte-X-mäßige geschickt weiter. Allerdings habe ich tatsächlich so ein bisschen das Gefühl, dass der Drehbuchschreiber Aaronovitch sich ein bisschen zu sehr an Serien orientiert hat: Dieser dritte Teil bringt die überspannende Geschichte nicht wesetnlich weiter (da kommen wohl noch so einige Bände), sondern konzentriert sich auf den "aktuellen" Mordfall. Und hier geht es ziemlich beschaulich zu: Grant reist von A nach B und wieder zurück, dann mal wieder zu C, dann nach B, wieder zu D... Und jedes Mal weist der Autor (durch Grant) daraufhin, dass eben so echte Polizeiarbeit aussieht. Mag sein, ist aber dennoch etwas ermüdent. Zumal die Auflösung am Ende etwas Knall auf Fall kommt und den langen Aufbau in meinen Augen nicht rechtfertigt. Auch sehe ich nicht, wo die FBI-Agentin eine für die Story wichtige Rolle spielen würde.

Das klingt jetzt alles etwas negativer, als es wirklich ist. Das Buch ist durchaus unterhaltsam und witzig und wer die ersten beiden Bände mochte, wird diesen nicht ablehnen. Aber er fällt imho doch etwas ab und ich hoffe beim nächsten Band auf etwas mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas nachgelassen ...., 26. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Peter Grant ist zurück, doch er kommt nicht allein. Lesley, mit der er zusammen die Ausbildung absolvierte, ist nach ihrem Unfall wieder so halb im Dienst und arbeitet genauso halb für das Folly und Nightingale. Zusammen stolpern sie mitten in einen neuen Fall, denn ein junger Mann wird tot in einem U-Bahn-Tunnel gefunden. Als ob das nicht schon genug wäre, ist bzw. war er der Sohn eines US-Senators und das ruft fast automatisch das FBI auf den Plan. Peter wird diesmal Teil des Ermittlungsteams der “richtigen” Polizei und ist der Mordkommission unterstellt. Für ihn ist es keine leichte Situation, denn jeder erwartet von ihm, dass er magische Dinge zwar möglichst schnell aufklärt, dabei aber weder einen Schaden, noch sonstige Dinge zurücklässt. Darüber reden darf er schon gar nicht.

Und so erledigt er seine Ermittlungsarbeit auch größtenteils allein oder mit Lesley zusammen. So ganz nebenbei versuchen sie noch, den Gesichtslosen aus dem letzten Band zu finden und spüren geheimen Studentenverbindungen und dem Londoner U-Bahn-Netz nach. Sie treffen dabei auf Feen, einige Töchter der Flussgöttinnen, einen Erdbändiger und viele andere magische Geschöpfe. Einen wirklichen Plan haben sie lange Zeit nicht und ermitteln kreuz und quer durch London und seine speziellen Plätze. Irgendwann bekommen sie jedoch den entscheidenden Hinweis und von da an geht alles plötzlich sehr schnell. …

(Ich würde euch gern mehr zur Story verraten, aber damit würde ich das Buch eigentlich schon zu Ende erzählen ….)

---

Im nun schon dritten Band entführt uns Aaronovitch in den Untergrund von London. Zusammen mit Peter Grant entdeckt der Leser nicht nur die U-Bahn-Tunnel, sondern er erfährt auch die Geschichte des Bau’s, entdeckt alte und vergessene oder auch unbekannte Tunnel. Und so ganz nebenbei gibt es auch noch einen Rundumschlag zum Thema Keramik und Töpfern, denn schließlich wurde der tote Student mit einer Scherbe erstochen. Einer Scherbe, an der eine ganze Menge Vestigium hängt – dieses Gefühl, das allen Gegenständen anhaftet, die auf irgend eine Art und Weise mit Magie in Berührung kamen.

Anders als in den letzten beiden Bänden dauert es diesmal eine ganze Weile, bis Peter so richtig in Fahrt kommt. Der Anfang ist zwar nett, aber auch nicht viel mehr als das. Zu sehr zieht es sich in die Länge, zu ausführlich werden viele Dinge erklärt. Allerdings betrifft das immer nur die Ermittlungsarbeit oder die Londoner Geschichte. Wer als Quereinsteiger die beiden vorangegangenen Bände nicht kennt, wartet vergeblich auf Aufklärung. Es lohnt sich allerdings, sich durchzukämpfen, denn nach rund 1/3 des Buches gewinnt Peter wieder seine altbekannte Form inklusive seines britischen Humors. Die Geschichte gewinnt zusehends an Fahrt und am Ende überschlagen sich die Ereignisse fast. Ein bisschen schade finde ich dieses ungleiche Verhältnis schon, auch wenn sich die Story wie immer sehr leicht und gut lesen lässt.
Viele alte Bekannte, wie zum Beispiel einige Töchter der Flußgöttin, kommen vor erneut vor und natürlich hat Peter immer noch die gleichen, sturen Vorgesetzten.

Beim Lesen vermisste ich sehr stark die Leichtigkeit der vergangenen Bände. Die Story ist gut und schräg, wie schon die letzten Male, allerdings fehlt ihr einfach das gewisse “Etwas”. Eine Dinge wirken ein bisschen zu abgedreht, wieder andere werden nicht ausgeschöpft. Die angekündigte FBI-Agentin zum Beispiel nervt in Wirklichkeit nicht halb so sehr, wie ich nach dem Lesen des Klappentextes vermutet hätte.

Von mir gibt es diesmal “nur” 4 Sterne, denn die Story hatte mehr Potenzial. Trotzdem kann ich den dritten Band guten Gewissens empfehlen. Leser die London kennen, werden damit wahrscheinlich noch mehr Spaß haben!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zauberhafter Krimi, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Was entsteht, wenn man Krimihandlung mit Fantasy-Elementen und Humor kreuzt? Etwas ganz Eigenwilliges – Urban Fantasy der besonderen Art.

Peter Grant, farbiger Police Constable der Londoner Polizei und Zauberlehrling in Ausbildung hat einen neuen Fall. Ein amerikanischer Student wird erstochen in einem U-Bahn Tunnel gefunden. Und wenn es nur den geringsten Verdacht gibt, dass es nicht mit ganz so rechten Dingen zugeht, wird die Spezialabteilung für Magie hinzugezogen. Peter, seine junge Kollegin Lesley und ihr Lehrer Nightingale. Es ist schon skurril, wie sich die gestandenen Polizisten mit dieser Abteilung so schwer tun und doch nicht ohne sie auskommen wollen. Solide Ermittlungsarbeit gepaart mit Magie, Feen und Flussgöttern. Eine herrlich schräge Mischung.

Ben Aaronovitch hat einen unkonventionellen Stil – modern, frech und humorvoll, wie seine Hauptfiguren – da macht das Lesen mal wieder richtig Spaß. Ob es um das luxussanierte Notting Hill oder die Gepflogenheiten der englischen Polizei geht, stets glänzt er mit ironischen Seitenhieben, die einem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Ganz nebenbei erfährt man auf unterhaltsame Weise viel über Londons Geschichte und den Bau der U-Bahn.

Einen Punktabzug gibt es allerdings. Wenn man die beiden Vorgänger der Serie nicht gelesen hat, erschließt sich einem nicht alles. Ich hätte gerne genauer erfahren, was es mit den Flussgöttern auf sich hat und was um Himmels Willen mit Lesleys Gesicht passiert ist.

Eigentlich ist Urban Fantasy so gar nicht mein Genre. Um so überraschter bin ich, wie gut mir dieses Buch gefallen hat. „Die Chance, auf ein magisches Phänomen zu stoßen, ist umgekehrt proportional dazu, wie verdammt hilfreich es wäre, es zu finden.“ Genau so verhält es sich mit guten Bücher, deshalb bin ich froh, mal wieder per Zufall eins gefunden zu haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ermittlungen im Untergrund, 7. April 2014
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ermittelt gemeinsam mit seiner Kollegin Lesley und seinem Vorgesetzen Nightingale im Fall des Gesichtslosen und der Little Crocodiles. Der entscheidende Durchbruch lässt aber weiterhin auf sich warten. In der Zwischenzeit wird Peter von Detective Inspector Stephanopoulos zum Schauplatz eines Mordes gerufen. Der Amerikaner James Gallagher wurde tot in der U-Bahn-Station Baker Street aufgefunden. An der Mordwaffe, einer alten Tonscherbe, entdeckt Peter ein Vestigium und wird damit Teil der Ermittlungen. Eins jedoch macht der Chef der Mordkommission ihm gleich zu Beginn klar: Diesmal will er einen echten Täter fassen…

Der Beginn des Buches knüpft an die Ereignisse im letzten Teil an. Zunächst einmal hat es mich riesig gefreut, dass Lesley nun im Folly wohnt und von Nightingale in der Magie unterwiesen wird. Ich mag ihren Charakter sehr und nun sah es so aus, als würde sie eine etwas größere Rolle spielen: Nachdem Peters Nachbarskind ihn auf einen Geist hingewiesen hat, geht er gemeinsam mit Lesley diesem Hinweis nach. Außerdem planen die zwei gemeinsam mit Nightingale, wie ihre Ermittlungen im Fall des Gesichtslosen und seiner Schüler weitergehen sollen. Man merkt, dass sich hier langsam ein eingespieltes Team entwickelt, auch wenn man weiterhin auf den Ermittlungsdurchbruch im Fall des Gesichtslosen wartet.

Recht schnell tritt die Rahmenhandlung, die schon im ersten Band begonnen hat und wegen der ich Neueinsteigern empfehle, die Buchserie unbedingt mit „Die Flüsse von London“ zu beginnen, in den Hintergrund. Es gibt einen neuen Mordfall, in dem die Hilfe von Peter, Nightingale und nun auch Lesley benötigt wird. Hier wird klassische Ermittlungsarbeit betrieben, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Peter Gegenständen mit magischem Abdruck hinterherjagt und es wieder einmal mit den verschiedensten übernatürlichen Gestalten zu tun bekommt. Neben der Befragung von Verdächtigen muss auf der Suche nach dem Mörder auch der Londoner Untergrund genauer erkundet werden. Hier darf der Leser sich auf so manche spannende Wendung freuen.

Meine Hoffnung, dass Lesley in diesem Teil eine größere Rolle spielt, wurde nicht enttäuscht. Sie ist Peter neben Nightingale eine wichtige Hilfe bei den Ermittlungen und nie um einen sarkastischen Spruch verlegen. Zusätzlich hat der Autor einige weiter neue Charaktere geschaffen, die in den Ermittlungsfall involviert sind, zum Beispiel den aufgeschlossenen Kumar, der als Sergeant bei der British Transport Police arbeitet, die taffe FBI-Agentin Reynolds und den undurchschaubaren Zach, der scheinbar ein Freund des Opfers war. Diese und weitere Charaktere unterstützen oder behindern Peters Bemühungen auf ihre spezielle Weise und sorgten beim Lesen für Abwechslung.

Die Geschichte ist erneut sehr dicht und komplex, doch da es sich um den inzwischen dritten Band der Serie handelt, hatte ich Zeit, mich an den Stil des Autors zu gewöhnen. Ich hatte zudem das Gefühl, dass es mir dieses Mal etwas besser gelungen ist, den Überblick zu wahren und alle Zusammenhänge zu begreifen. Zwischendurch gibt es auch neue Entwicklungen in der Rahmenhandlung, die scheinbar noch lange nicht beendet ist. So konnte mich das Buch insgesamt überzeugen.

„Ein Wispern unter Baker Street“ bietet Humor, Spannung und Überraschungen. Trotz der komplexen Handlung habe ich den Überblick wahren können und es hat mich sehr gefreut, dass neben dem sympathischen Protagonisten Peter nun auch Lesley eine größere Rolle spielen darf. Von den bisherigen Büchern der Reihe hat mir dieses daher bislang am besten gefallen. Wer die beiden Vorgänger kennt, sollte unbedingt in diesem Band weiterlesen. Neueinsteigern empfehle ich aufgrund der mehrere Bände übergreifenden Rahmenhandlung, unbedingt mit „Die Flüsse von London“ beginnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Handlungsarm, langweilig, kaum noch magisch, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Wispern unter Baker Street: Roman (Taschenbuch)
Der dritte Teil der Saga um den Polizisten Peter Grant, der gleichzeitig Zauberlehrling ist, war sehr enttäuschend. Es kam kaum mehr Spannung auf, die Handlung hangelte sich von einer Beschreibung irgendwelcher Londoner Straßen und Häuser zu nächsten, es passiert herzlich wenig. Eigentlich passiert auf 200 Seiten so viel wie in anderen Büchern im Prolog. Die müde Story wirkt zusammengeflickt und wenig durchdacht. Schade. Der erste Band war noch richtig toll, der zweite noch ganz nett und nun der dritte lohnt sich nicht mehr.
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Ein Wispern unter Baker Street: Roman
Ein Wispern unter Baker Street: Roman von Ben Aaronovitch (Taschenbuch - 1. Juni 2013)
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