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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Roman ist spannend geschrieben, voller historischer Hintergrundinformationen und aktuellen politischen Anspielungen
Auch mit seinem mittlerweile siebten Kriminalroman um den nun fast auf die sechzig zugehenden Kriminalkommissar Proteo Laurenti zeigt der früher im Verlagswesen (Berlin Verlag) tätige Veit Heinichen, dass ihm seine neue Identität als Kriminalschriftsteller und als Chronist und Kulturhistoriker seiner neuen Heimat Triest gut bekommt.

Schon in...
Vor 18 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Frage des Stils
Wieder eine gut recherchierte Geschichte des Autors in drei Handlungssträngen: Britische Unterhausabgeordnete wird nach einem Seitensprung in Grado erpreßt; ein deutscher Programmdirektor wird im Zuge von Filmarbeiten in Triest ermordet und aus einem Kaffee-Importbetrieb werden wertvolle Kaffeesorten gestohlen. Darunter solche, bei welchen eine asiatische...
Veröffentlicht am 8. August 2012 von Dr. Peter Joham


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Frage des Stils, 8. August 2012
Von 
Dr. Peter Joham "pjoham" (Klagenfurt, Kärnten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wieder eine gut recherchierte Geschichte des Autors in drei Handlungssträngen: Britische Unterhausabgeordnete wird nach einem Seitensprung in Grado erpreßt; ein deutscher Programmdirektor wird im Zuge von Filmarbeiten in Triest ermordet und aus einem Kaffee-Importbetrieb werden wertvolle Kaffeesorten gestohlen. Darunter solche, bei welchen eine asiatische Schleichkatze und deren Ausscheidungen eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Die in Äthiopien geborene englische Journalistin Miriam Natisone begibt sich von London auf einen Ermittlungstrip nach Triest, der ihr nicht gut bekommt. Commissario Laurenti trinkt Kaffee und Wein, liest Zeitung und vergnügt sich mit seiner Ärztin. Daneben ermittelt er ein wenig und findet ebenso wenig heraus.
Wie stets bei Veit Heinichen rankt sich der Kriminalroman um gesellschaftlich relevante Themen, einerseits um die Politik des inzwischen entsorgten Premiers und die seiner nördlichen Verbündeten, andererseits um den Filz von Politik, Wirtschaft und den in öffentliche Ämter gehievten Amtsträger. Das ist grundsätzlich, wie auch andere Anmerkungen des Autors zum Thema Sicherheit, nicht übel. Übel bleibt leider die literarische Ausführung. Selbst, wenn man nicht literarische sondern bloß journalistische Kriterien anlegt, bleibt die schriftstellerische Performance einigermaßen schwächlich. Damit, dass der Autor das Plusquamperfekt zwar unnot- aber weitwendig strapaziert, und damit den Lesefluss ziemlich stört, habe ich mich abgefunden. Die Staatsanwältin Iva Volpini mutiert auf Seite 356 plötzlich zur Ermittlungsrichterin (Wo war denn da der Lektor?)und der durchaus männliche Fluss Natisone wird seltsamerweise weiblich (Seite 119). Da und dort hapert es auch mit den Fällen und die Handlung holpert sprachlich dahin. Dialoge zu schreiben - zugegebenermaßen nicht leicht - ist nicht des Autors Sache, weshalb die handelnden Personen aus diesen auch kein Profil gewinnen. Alles in allem ein Kaleidoskop und Sammelsurium an Recherchen und Informationen über italienische Staats- und Regionalpolitik, Logen, Beziehungen, die Mafia, das faschistische Engagement Italiens in Abessinien und eine Bewertung der Persönlichkeit des Duca d'Aosta. Und alles in allem ein sehr guter bis ausgezeichneter Plot, dessen Umsetzung hingegen schlicht bis dürftig. Die Anrufung des Nothelfers St. Veit hilft zwar bei Schlangenbiß und Bettnässen, ersetzt allerdings nicht ein ordentliches Lektorat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Roman ist spannend geschrieben, voller historischer Hintergrundinformationen und aktuellen politischen Anspielungen, 7. März 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Keine Frage des Geschmacks: Ein Proteo-Laurenti-Krimi (Taschenbuch)
Auch mit seinem mittlerweile siebten Kriminalroman um den nun fast auf die sechzig zugehenden Kriminalkommissar Proteo Laurenti zeigt der früher im Verlagswesen (Berlin Verlag) tätige Veit Heinichen, dass ihm seine neue Identität als Kriminalschriftsteller und als Chronist und Kulturhistoriker seiner neuen Heimat Triest gut bekommt.

Schon in seinen anderen, zum Teil für das deutsche Fernsehen verfilmten Büchern der Reihe, hat er immer wieder sorgfältig, fast wie ein Psychoanalytiker, die Geschichte und die Gegenwart der Hafenstadt Triest und seiner angrenzenden Gebiete beschrieben und sie genutzt für die Erfindung faszinierender Kriminalgeschichten, die deshalb so spannend und gut zu lesen sind, weil sie der Realität der Gesellschaft von Italien im Allgemeinen und den Provinzen um Triest im Besonderen entsprungen sind. Man hat niemals den Eindruck, irgendetwas an Heinichens Büchern sei übertrieben, dem Krimiplot geschuldet, sondern auf fast jeder Seite springt einem die italienische Realität aus Korruption, Seilschaften und finanziellen Machenschaften entgegen. Über das Phänomen, dass viele Italiener, besonders die im Norden, einem Mann wie Berlusconi, dem der Geruch von Skandal und Kriminalität anhaftet, immer wieder ihre Stimme geben, dass er etwas abbildet und lebt vom Traum vieler vor allem männlicher Italiener, davon ist auch in diesem neuen Kriminalroman von Veit Heinrichen die Rede.

Aber auch über Kaffee erfährt der Leser viel Neues, von dem es Sorten gibt, die fast so teuer sind wie Gold, und für den der Hafen von Triest einer der bedeutendsten Umschlagsorte der Welt ist. Über die großen Kaffeeröster und ihre Geschäfte und über einen Fall von Erpressung einer ausländischen Politikerin.

Als Proteo Laurenti der Fund einer Wasserleiche gemeldet wird, ahnt er noch nicht, dass das schwergewichtige Opfer deutscher Nationalität später eine zentrale Bedeutung bei der Aufklärung eines Falles spielen wird, bei dem die Wasserleiche nicht der einzige Tote bleibt. Er weiß auch noch nichts von der englischen Parlamentsabgeordneten, die von einem Mann aus Triest mit intimen Bildern erpresst wird und von deren Freundin Miriam, einer aus Äthiopien stammenden Journalistin, die nach Italien reist, um den Fall aufzuklären und dabei in eine große Gefahr gerät. Denn die Männer hinter den Kulissen sind mächtig und wollen sich durch diese Erpressungsgeschichte nicht ihre Geschäfte verderben lassen.

Veit Heinichen gibt die Erfindung der Journalistin Miriam mit ihrer äthiopischen Familiengeschichte auch in diesem Buch wieder die Gelegenheit, sehr kritisch eines der dunkelsten Kapitel italienischer Kolonialgeschichte zu beschreiben, einer Zeit, die in der Geschichtsschreibung Italiens und in seiner aktuellen Politik massiv verdrängt wird. Ähnlich wie seine Geschichte mit Libyen, die nun angesichts der dramatischen Entwicklungen in Nordafrika langsam zum Vorschein kommt.

Natürlich hat Proteo Laurenti auch wieder eine Freundin, dieses Mal ist es die junge Tochter seines ehemaligen Arztes. Obwohl er seine Frau liebt, braucht Laurenti offenbar doch immer wieder sexuelle Affären neben seiner Ehe, eine Tatsache, die Heinichen als gegeben nimmt und gar nicht groß problematisiert. Zu einem echten italienischen Mann scheint das einfach dazu zu gehören, oder?

Der Roman ist spannend geschrieben, voller historischer Hintergrundinformationen und aktuell-politischen und gesellschaftlichen Anspielungen. Ein richtiger Lesegenuss.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen enttäuschend, 16. Juni 2011
Als Heinichen-Fan wartet man fieberhaft auf den nächsten Roman und dann ist man zum ersten Mal schwer enttäuscht. Die permanente linksgestrickte politische Botschaft als Seitenfüller und die ständigen Berlusconi-Prügel ermüden, schlimmer: sie langweilen.
Überhaupt unterzieht Heinichen die meisten Charaktere, die so klar gezeichnet waren in den anderen Romanen, einer Komplettsanierung, die ihnen leider nicht bekommt, ob das nun den neuerlich fremdgehenden Proteo oder Galvano betrifft. Tobte Proteo in "Die Toten vom Karst" noch vor Wut und Eifersucht, als der Versicherungsvertreter Laura umgarnt, so nimmt er es in "Keine Frage des Geschmacks" nachgerade locker hin, sie nackt auf dem Schiff eines Gigolos aus dem Hafen segeln zu sehen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen mehr als enttäuschend, 10. Januar 2012
Von 
Wer hat denn das Geschrieben? Heinichen selbst zwischen zwei üppigen Quallen-Mahlzeiten oder irgendwelche Assistenten anhand von Notizen? Selten habe ich (eingefleischte Heinichen-Leserin) ein so mühsames Buch gelesen. Fransige Handlungsstränge, offen bleibende Andeutungen, unlogische Personenführung, wild durch die Gegend irrende Wildschweine und seitenlange Belehrungen und Tiraden über Berlusconis Italien ohne jeden Pfiff. Aber immerhin keine Rezepte. Fans sollten dieses Buch auslassen und auf eine bessere Zukunft hoffen!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Frage des Geschmacks, 24. Juni 2011
An und für sich ein Veit Heinichen - Fan, bin ich von diesem neuen Buch sehr enttäuscht. Heinichen ergeht sich zum Teil zusammenhanglos in unendlichen Tiraden über Politik, Korruption, etc. Die Handlung des Krimis ist zum Teil unverständlich, es gibt keinen "roten Faden" und am Ende des Buches fehlt komplett die Auflösung. Man wartet praktisch auf eine Fortsetzung dieser Geschichte.Auch die ausserehelichen Eskapaden Laurentis und seiner Gattin sind an den Haaren herbeigezogen. Schade !
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein genialer Laurenti-Krimi, 27. Juni 2011
Ich habe den neuen Laurenti-Krimi während des Urlaubs an der Adria gelesen, nicht allzu weit von Triest entfernt. Und es war genial und süchtig machend - nach zwei Tagen war ich leider viel zu schnell durch!

Heinichen versteht es, verschiedene Handlungsstränge quasi unabhängig voneinander starten zu lassen - irgendwann während der Geschichte bemerkt man Zusammenhänge, bis sich die Handlungsstränge irgendwann begegnen und vielleicht auch wieder trennen. Dies bezieht sich sowohl auf die Kriminalfälle, als auch auf das private Thema Untreue, das die Erzählung durchzieht.
Genial, dass Laurenti seine Frau beim Seitensprung beobachtet, während er selbst mit seiner Geliebten im Strandbad ist - er reagiert zwar zornig, aber was kann er seiner Frau schon vorwerfen, wenn er selbst nicht treu ist? Interessant auch die subtile "Sag's zwischen den Zeilen"-Kommunikation zwischen Laurenti, seiner Frau und seiner (ebenfalls untreuen) Tochter.
Nicht, dass ich Untreue persönlich begrüße, aber sie ist ein Teil der Gesellschaft und von Heinichen sehr gut beschrieben.

Es wurde kritisiert, dass der Fall während des Romans nicht abgeschlossen wird. Stimmt! Aber alle wesentlichen Fragen werden beantwortet, und bei Laurenti kommt es nicht auf das formale Ende der Ermittlungen an, sondern um alles, was dahinter steckt.

Die aktuellen politischen Anspielungen finde ich sehr witzig. Berlusconi bekommt viele Hiebe ab, aber eine Persönlichkeit wie er wird das gut verkraften.

Veit Heinichen hat wieder einen interessanten Ausflug in die Geschichte der Region gemacht - diesmal die Besetzung Äthiopiens durch Italien. Schön dargestellt über die Figur Miriam Natisone. Ein Bild, das für Atmosphäre sorgt: Der Tisch mit dem Wappen der Savoyer. Ein Rätsel: Sind Miriam und Lele Geschwister? So ein Buch gefällt mir - es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden. Hauptsache, man stellt sich die Frage!

Last but not least eine kritische Anmerkung - die Restaurant-, Bar- und Weinwerbung könnte etwas dezenter daher kommen.

Trotzdem: Weiter so, Herr Heinichen! Ich warte schon auf den nächsten Laurenti!
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5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr schön wieder den Charakter beschrieben und man konnte das Buch nicht aus der Hand legen! Triest wäre ein nächster Urlaubstipp.
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1.0 von 5 Sternen Reiseführer für Triest, 16. August 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Keine Frage des Geschmacks: Ein Proteo-Laurenti-Krimi (Taschenbuch)
Habe mir dieses Buch ausgeliehen - hätte ich es gekauft, hätte ich mich ziemlich geärgert. Dieses Buch ist mehr ein Reiseführer für Triest und Umgebung, denn ein Krimi. Eventuell als Anti-Berlusconi-Propagandabuch kann man es noch akzeptieren.
Vor allem hat man nach 385 Seiten das Gefühl, dass der Autor vergessen hat, dem Buch ein Ende hinzuzufügen - oder kommt noch eine Fortsetzung, denn gelöst wurde hier gar nichts...
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4.0 von 5 Sternen Keine Frage das Geschmacks, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine Frage des Geschmacks: Ein Proteo-Laurenti-Krimi (Taschenbuch)
Keine Frage des Geschmacks !
Wieder ein spannender Laurenti-Krimi, einfach super und humorvoll und sehr spannend geschrieben, weiter so !
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3.0 von 5 Sternen Triest, 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine Frage des Geschmacks: Ein Proteo-Laurenti-Krimi (Taschenbuch)
Wen diese Stadt faziniert und wer geschichtliche Entwicklungen interessieren ist mit den Krimis dieses Authors sehr gut bedient. Es ist immer wieder eine Freude sie zu lesen und spannend sind sie obendrein. Wer sie alle list bekommt zudem noch eine Familiengeschichte dazu geliefert.
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Keine Frage des Geschmacks: Ein Proteo-Laurenti-Krimi
Keine Frage des Geschmacks: Ein Proteo-Laurenti-Krimi von Veit Heinichen (Taschenbuch - 1. Februar 2013)
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