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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Little Bee
„Little Bee“ erzählt die Geschichte der sechzehnjährigen Little Bee aus Nigeria. Vor der Verfolgung in ihrer Heimat flüchtet sie nach Großbritannien und verbringt ihre ersten zwei Jahre dort in einem Abschiebegefängnis. Nach ihrer Entlassung macht sie sich auf die Suche nach Sarah und Andrew, einem britischen Paar, welches sie in...
Vor 19 Monaten von *LIVE.LOVE.READ. veröffentlicht

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Little Bee
Zum Inhalt:

Little Bee ist ein Flüchtlingsmädchen aus Nigeria. Nach zwei Jahren in einem englischen Abschiebegefängnis ist sie endlich frei. Sie macht sich auf den Weg zu Andrew und Sarah, die sie von einer Begegnung an einem nigerianischen Strand her kennt. Eine Entscheidung, die alles auf den Kopf stellt…

Meine Meinung:...
Vor 18 Monaten von SaFi veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Little Bee, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
„Little Bee“ erzählt die Geschichte der sechzehnjährigen Little Bee aus Nigeria. Vor der Verfolgung in ihrer Heimat flüchtet sie nach Großbritannien und verbringt ihre ersten zwei Jahre dort in einem Abschiebegefängnis. Nach ihrer Entlassung macht sie sich auf die Suche nach Sarah und Andrew, einem britischen Paar, welches sie in Nigeria kennengelernt hat. Durch einen schrecklichen Vorfall in der Vergangenheit ist das Leben dieser drei Menschen eng miteinander verknüpft.

In den ersten beiden Kapiteln erhält der Leser viele Informationen, sowohl über Little Bee, als auch über Sarah, welche die Geschichte abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählen. Mir erschienen diese beiden Kapitel wie sinnloses „BlaBla“ und ich war ein wenig besorgt, dass sich dies durch das ganze Buch zieht. Ab dem dritten Kapitel hat sich dies jedoch wesentlich gebessert, der Autor hat einen Spannungsbogen aufgebaut und ich habe vor allem einen Bezug zu den Protagonisten erhalten. Von hier an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, so sehr war ich von Chris Cleaves wundervollem Schreibstil und der Geschichte gefesselt. Dabei verwendet der Autor viele wunderschöne Sätze, welche ich am liebsten alle in mein kleines Zitate-Büchlein geschrieben hätte.

Die Geschichte erzählt von den schönen Momenten im Leben, vor allem aber von den schrecklichen Momenten im Leben. Natürlich schaue ich die Nachrichten und bekomme auch Meldungen von steigenden Flüchtlingszahlen oder Völkermorden mit, aber häufig zieht dies auch einfach als eine Meldung von vielen an mir vorbei. Fast schon schmerzhaft macht Chris Cleave hier den Lesern bewusst, wie viel Leid die Menschen in Nigeria ertragen mussten / müssen und wie schwer ihr Leben ist, sowohl in Nigeria als auch später als Flüchtling in einem anderen Land. Deswegen habe ich das Buch gewissermaßen als sehr aufrüttelnd empfunden, nicht zuletzt auch, weil besonders Little Bee den Leser immer wieder direkt anspricht. Doch auch Sarah hat ihre Probleme und Sorgen, mit denen sie umgehen muss. Und auch wenn Sarahs Probleme nicht so lebensbedrohlich sind wie die von Little Bee, so sind sie doch auch existentiell und werden im Verlaufe der Geschichte nicht vernachlässigt. In „Little Bee“ zeichnet der Autor das Leben zweier sehr unterschiedlicher Frauen und zeigt, wie sie sich trotz aller Sorgen und Nöte, vor allem aber auch trotz aller Unterschiede, gegenseitig helfen und unterstützen können.

Insgesamt habe ich die Geschichte und auch die Handlungen der Protagonisten als authentisch empfunden und habe Little Bee und Sarah für ihren Mut bewundert. So viel Courage, wie sie Sarah an den Tag legt, ist nicht selbstverständlich. Unverständlich fand ich jedoch Sarahs Verhalten am Ende, denn hier handelt sie an einem Punkt recht unverantwortlich und bringt ihren kleinen Sohn wissentlich in Gefahr, was ich nicht nachvollziehen kann. Insgesamt finde ich aber auch das Ende authentisch und der Gedanke daran, dass Little Bees Geschichte nur eine von vielen ähnlichen schlimmen Geschichten ist, trieb mir die Tränen in die Augen.

Fazit:

„Little Bee“ berührt, vor allem ist das Buch aber auch aufrüttelnd und öffnet die Augen für das Leid einiger Menschen auf dieser Welt. Trotz dieses schweren Themas ist das Buch wunderschön, was auch an der tollen Schreibe des Autors liegt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwerwiegendes Thema, unvergessliche Geschichte, 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch bereits vor einigen Monaten gelesen und es hat mich tief bewegt. Es ist eine der wenigen Geschichten, an die ich immer wieder denken muss. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musste nach der letzten Seite erst mal sacken lassen, was ich gelesen habe.
Little Bee erzählt die Geschichte um ein afrikanisches Mädchen, das vor dem Krieg und seinem traurigen, brutalen und chaotischen Alltag flieht. Durch eine tragische Zufallsbegegnung einige Jahre vor ihrer Flucht kennt sie ein englisches Paar zu dem sie sich auf den Weg macht.
In diesem Buch wird - vermutlich nur im Anriss - erzählt, in welcher (für die meisten von uns Europäern unvorstellbaren) Situation die Frauen in Kriegsgebieten wie z.B. Ruanda täglich leben, was die Menschen dort ertragen und erfahren müssen.
"Little Bee" hat mich zu tränen gerührt, erschreckt, zum Lachen gebracht und fast schmerzhaft klar gemacht, wie unheimlich gut, sicher und selbstbestimmt ich im sicheren Deutschland jeden Tag lebe.
Nichts für ganz zarte Gemüter, aber wirklich, wirklich gut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch, das man so schnell nicht vergißt, 6. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Für Chris Cleave ist "Little Bee" sein 2.Roman und ich finde er packt ein "heißes Eisen" an, an dem sich die Industriestaaten irgendwann verbrennen werden.Asylpolitik, ein Thema, was sich in letzter Zeit immer mehr verschärft hat, nicht zuletzt für die afrikanischen Flüchtlinge, die jüngst in Italien strandeten.

Little Bee ist Nigerianerin und aus ihrem Land geflohen, um dem Tod zu entgehen,dem ihre Familie schon zum Opfer gefallen ist.Um die Ausbeutung des Landes, die "schwarzes Gold"in Mengen zur Verfügung hat, nicht publik werden zu lassen, werden die Menschen verfolgt und getötet,die Augenzeugen dieses Raubbaus sind.

In Chris Cleaves Buch"Little Bee"kommen zwei Stimmen zu Wort, die in abwechselnden Kapiteln ihre Gedanken und Eindrücke äußern.

Little Bee beginnt mit der Geschichte, indem sie über ihre Erfahrungen im englischen Abschiebelager berichtet,in das sie durch dramatische Ereignisse und nach ihrer Flucht gelangt ist.
Sarah und Andrew, ein englisches Ehepaar, dass um seine Ehe zu retten, Urlaub in Nigeria macht, lernen Little Bee kennen, als afrikanischen Soldaten sie und ihre Schwester, die geflüchtet waren, töten wollen. Um Little Bes Leben zu retten, opfert Sarah den Mittelfinger ihrer Hand,Andrew ist nicht dazu bereit und versucht sich einzureden, dass er dieses Ereignis nicht beeinflussen kann und nicht für alle Schicksale der Welt verantwortlich ist.
Bei der Auseinandersetzung mit den Soldaten, verliert Andrew seine Papiere, die Little Bee an sich nimmt und nach der Entlassung aus dem Abschiebelager, sind Sarah und Andrew ,die einzige Fluchtmöglichkeit,die Little Bee hat. Der Zeitpunkt an dem Little Bee bei Sarah eintrifft, ist allerdings schlecht gewählt, denn ihr Mann hat sich gerade das Leben genommen. Seine Depressionen haben nach dem Aufenthalt in Afrika und seinem Erlebnis mit den Soldaten noch zugenommen und ihm keinen anderen Ausweg gelassen.Die Bemühungen Sarahs, Little Bee zu helfen und mit dem Tod ihres Mannes fertig zu werden, werden eindrucksvoll von Sarah erzählt, ebenso Little Bees Geschichte, die neben ihrer ständigen Angst entdeckt zu werden, mit dem Kulturschock fertig werden muss, der sie befällt, als sie englischen Boden betritt.Die Lebensweise der Engländer und die Bedeutung ihrer Sprache sind für sie eine nur schwer zu überwindende Barriere.
Zu Anfang dieses Buches war ich etwas irritiert, weil ich nicht wusste, was der Autor mit seinen Anfangskapiteln bezweckte. Diese Irritation hat sich aber schnell gelegt und ich kann sagen,dass ich ein Buch gelesen habe, dass mich tief berührt und nachdenklich zurückgelassen hat.
Anhand der Geschichte von Andrew und Sarah wird dem Leser veranschaulicht,welche Mechanismen Menschen anwenden, um sich nicht "mit dem Elend anderer Leute"auseinandersetzen zu müssen.Dem einen gelingt dies perfekt, ein Zweiter versucht zu agieren und sein Möglichstes zu tun und ein Dritter zerbricht daran. Doch Tatsache ist,dass wir alle an dem Elend dieser Menschen beteiligt sind.Durch unseren Wohlstand, der auf der Ausbeutung sogenannter "Dritte Welt Länder" aufgebaut wurde.Kriege werden geführt, um an Rohstoffe heranzukommen und die Leidtragenden sind die einfachen Bürger dieser Länder, die unter Verfolgung, Hunger und Folter zu leiden haben. Wenn dann diese Leute versuchen in unsere Länder zu flüchten, da ihnen sonst der Tod droht,erleben sie hier Ablehnung, Respektlosigkeit und Gewalt.

Little Bee öffnet dem Leser die Augen über ein Thema, dass wir am liebsten unter den Teppich kehren möchten. Die Asylpolitik der Industriestaaten ist und bleibt menschenunwürdig.Wir müssen uns entscheiden, entweder den Menschen vor Ort zu helfen und sie nicht zum Müllabladeplatz unserer aussortierten Technologien und Waffen zu machen, oder ihnen einen menschenwürdigen Platz in unserer Gesellschaft zu geben.

Erwähnen möchte ich hier auch ein Buch,dessen realen Geschichten sich um das Thema Asylpolitik in Österreich drehen"Allein zu Hause" von Susanne Scholl.Eindringlich und erschreckend zugleich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem Leben von Little Bee, 17. Februar 2013
Von 
Mona Frick (Stuttgart, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
erschüttert schließe ich das Buch und bin sehr bewegt von dem Leben und Leiden des jungen Mädchens Little Bee, das aus ihrer Heimat fliehen konnte. Intelligent ist sie und findet ihren Weg zu einer weißen Familie in England, mit der sie schicksalshaft verbunden ist.
Wunderbar geschrieben, mit zahlreichen Bildern, bewegend, manchmal auch unterhaltsam. Ein Buch, das einem wieder vor Augen hält, wie gut es einem geht und die Augen öffnet für das Schicksal Anderer.
Ein durch und durch empfehlenswertes Buch, wenn es einen auch traurig macht. Aber daran ist nicht die Geschichte Schuld, sondern das Leben und die Menschen, die anderen Gewalt antun, sei es direkt körperlich oder bürokratisch und damit das echte Leid verursachen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Little Bee hallt nach, 30. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Little Bee, ein 16 jähriges Mädchen aus Nigeria, ein gutgemeinter Zufall im Abschiebegefängnis, ein Journalistenehepaar, Geheimnisse und die Gespenster der Vergangenheit, die die Drei miteinander verbinden.Sarah und Andrew führen seit fünf Jahren ihre Ehe. Sie fliegen im dritten Jahr ihrer Ehe in einen Erholungsurlaub nach Nigeria. Dort am Strand kreuzen sich die Wege von den Beiden und Litte Be.Diese Begegnung und die Erlebnisse an diesem Tag und an diesem Strand lassen Sarah und Andrew nicht mehr los.Ihre Unbeschwertheit ist an diesem Tag verloren gegegangen. Als Little Bee 2 Jahre nach dem Vorfall am Strand einfach bei den Beiden in der Türe steht, holen die Gespenster der Vergangenheit alle wieder ein...

Ich habe dieses Buch gestern erst zu Ende gelesen. Es hat mich tief berührt. Chris Cleave führt uns vor Augen wie unbeschwert, frei und selbstentscheidend wir hier in Europa leben. Wie selbstverständlich wir Dinge hinnehmen, die an vielen Orten der Entwicklungsländer nicht vorhanden sind. Wie aufgrund der Bodenschätze und dem damit verbundenen Geld, Krieg geführt wird und die Bevölkerung einfach "abgeschlachtet" wird und die Einheimischen dort gegen diese rohe Gewalt nichts unternehmen kann. Wie viele Flüchtlinge schlimme, alptraumhafte Schicksale erleben und auch keine Chance haben diesem zu Entkommen.In diesem Buch wird durch Little Bee das Thema Flüchtlinge, Abschiebehaft, Asyl und Abschiebung angerissen. Wie Chris Cleave es angerissen hat ist unglaublich. Mit Leichtigkeit, Witz, Trauer und Liebe und Hoffnung schafft Chris Cleave es, die Spannung bis auf die letzten Seiten zu halten.
Dieses Buch hallt nach, lange. Es hat seine 5 Sterne einfach verdient, ob in der Thematik, Schreibweise oder im Spannungsbogen. Ich kann diese Buch einfach nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grausame aber gute Geschichte über den Wert des Menschen, 6. August 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Little Bee steht vor der Haustür in Kingston-upon-Thames. Der Mann den sie nach zwei Jahren im englischen Abschiebegefängnis aufsucht hat sich erhängt. Seine Witwe und sein Sohn sind damit überfordert, dass ein hübsches sechzehnjähriges Mädchen das wie die Queen spricht auf einmal da ist.

Sarah, Andrews Witwe, hatte sich vor Jahren einen Finger abgeschnitten, am Strand in Nigeria, bei einem Urlaub und damit Little Bee das Leben gerettet. Ihr Mann Andrew konnte das nicht und deswegen mußte Little Bee's Schwester qualvoll sterben, nach Vergewaltigungen und Peinigungen, die an Unmenschlichkeit nicht zu übertreffen sind.

Und warum das Alles? Weil das Dorf von Little Bee das dem Erdboden gleichgemacht wurde und wo keine Menschenseele mehr lebt - außer Little Bee -, inklusive Frauen, Kinder, Alte, Schwache, weil eben dieses Dorf am falschen Ort steht: im erdölreichen Nigerdelta in Nigeria und die Ölfirmen gierig die Hände danach austrecken.

Der Roman ist hart, er ist ehrlich. Es geht ums nackte Überleben. Menschen sterben, weil andere Menschen keinen Mut haben, oder Angst haben die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Menschen sind gefangen in ihrem Labyrinth aus Alltagssorgen, Zukunfts- und Verlustängsten, mit Ausnahme von Little Bee.

Dieser Roman von Chris Cleave geht unter die Haut und läßt niemanden mit dem Herz am rechten Fleck ungerührt. Es ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität, mit einem furchtbaren aber menschlichen Ende.

Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich vorzubringen habe: Das Ende. Ich hätte gern noch weitergelesen, schweren Herzens, aber das Ende wirft bei mir Fragen auf, ob die Protagonistin den Tod findet oder nicht, und wenn ja, warum sie kurz vor dem Tod glücklich ist zu sterben, weil sie das erste Mal den Jungen, auf den sie in England aufgepaßt hat, nackt und ohne Maske sieht. Das hat sich mir nicht ganz erschlossen und läßt mich etwas rätselhaft zurück.

Aber empfehlenswert ist der Roman auf jeden Fall, denn er zeigt menschliche Abgründe, die jeder von uns in sich hat und jeder vor derselben Frage steht und die Frage der Fragen anders beantworten muß oder will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Pflichtlektüre, 4. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Durch Zufall bin ich am Flughafen über dieses Buch gestolpert. Hat dazu geführt, dass ich kein Auge während des Nachtflugs zugedrückt habe und dem verlockendem Filmangebot im Flugzeug die kalte Schulter zeigte. Zuhause mit Jetlag fertig gelesen. Man kann es einfach nicht weglegen, dieses Buch Little Bee.

Ein hervorragend geschriebenes Buch. Ein Erlebnis und die Sichtweise von zwei Frauen aus komplett verschiedenen Kulturen. Und das von einem Mann. Ich war skeptisch bin aber absolut beeindruckt.

Nach diesem Buch relativiert man so einige Probleme in seinem eigenen Leben.

Die Erlebnisse des afrikanischen Mädchens, das sollte wirklich JEDER lesen. Wer hat nicht schon mal leichtfertig - zumindest gedanklich - über Asylbewerber geurteilt.
Man muss sich einfach immer bewusst machen: Jeder Mensch hat seine Geschichte!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen durchaus keine leichte Kost, 10. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Die 16jährige Little Bee erzählt in der Ich-Form, wie sie als blinde Passagierin auf ein Schiff in Nigeria gekommen ist, von ihrem Aufenthalt im Abschiebegefängnis, ihrer Entlassung und wie sie in Sarahs Familie Unterschlupf erhielt. Drastische Beschreibungen ihrer Verfolgung in Nigeria und des völlig ereignislosen Aufenthaltes in dem Abschiebegefängnis machen deutlich, wie schrecklich ein Asylantenschicksal sein kann. Um sich sinnvoll zu beschäftigen, lernt Little Bee das Englisch der Königin, denn sie ist überzeugt, dass ihr die Beherrschung der Sprache eines fremden Landes auf Dauer helfen kann, dort zurechtzukommen.

Sarah, Mutter des vierjährigen Charlie, wird an dem Tag Witwe, als Little Bee sich zu ihr durchgeschlagen hat. Sie erzählt ihre Geschichte auch in der Ich-Form, so dass man jeweils einen intimen Einblick in die persönliche Welt der beiden Protagonistinnen erhält. Sarah war mit Andrew verheiratet, der sich eben just an dem Tag umgebracht hat. Nach und nach kommt heraus, was die beiden Frauen aus der Vergangenheit heraus verbindet. Sarah kämpft darum, mit dem Leben klarzukommen, das sie ab jetzt mehr oder weniger alleine bestreiten muss. Voller Zweifel ist sie, kommt aber dennoch zu einigen Entschlüssen und setzt sie auch um.

Wie ich in einigen Kritiken gelesen habe, soll der Roman auch humorvoll sein. Kann ich gar nicht bestätigen. Der einzige Witz wird durch Charlie reingebracht, weil der nur in seinem Batmankostüm durchs Leben geht, aber genau das sorgt im Verlauf der Geschichte immer wieder zu folgenreichen Konsequenzen. Zwei Schicksale, die man durchaus als schwer bezeichnen kann, prallen aufeinander. Die Frage stellt sich, wie die Frauen damit umgehen und was aus ihnen wird.
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5.0 von 5 Sternen Wer hier nicht weint ...., 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Welch ein tolles Buch , hat der Autor Chris Cleave hier zu Blattpapier gebracht . Selten hat mich eine Geschichte so berührt so nachdenklich gemacht und mich so lange an ein Buch gefesselt , wie dieses .

Der Schreibstil des Autors beinhaltet so viele Eigenschaften , mal ist er beinahe poetisch schön und dies auf recht schnörkellose Weise und dann ist er wieder sachlich , rational und dennoch emotional gehalten .

Für mich wahren ganz besonders die einzelnen Charaktere ein großes Highlight , denn diese wirken so echt , so lebendig und manchmal so emotional aufgeladen und tieftraurig , dass ich mir einige Tränchen nicht verkneifen konnte .

Für mich ist das Buch Little Bee ein Mustread , weil es dem Leser so viele neue Seiten aufzeigt und vielleicht sogar das wahre Glück im Leben vermittelt .

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher und natürlich vergebe ich 5 ganz besondere Sterne !
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5.0 von 5 Sternen unglaublich realistisch, 26. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Little Bee: Roman (Taschenbuch)
Nigeria ist ein grausamens Land - sehr kurrupt und rassistisch. Dieser Roman verdeutlicht die Zustände sehr stark. "Little Bee" ist kein "easy reading" Buch, aber es ist realistisch und fesselnd.
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Little Bee: Roman
Little Bee: Roman von Chris Cleave (Taschenbuch - 1. Oktober 2012)
EUR 9,95
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