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am 16. September 2012
In seinem neunten Wein-Krimi entführt Autor Paul Grote seine Leserschaft ins mondäne Baden-Baden zur dort stattfindenden Wine Challenge. Hier tummeln sich nicht nur ca. 150 Weinkenner, Journalisten und Winzer aus aller Welt um an die 4000 Weine zu testen und zu prämieren, auch Wein-Guru Alan Amber - verehrt und verhasst - höchstpersönlich gibt sich die Ehre. Bevor jedoch Henry Meyenbeeker, in Spanien lebender deutscher Weinjournalist ihn interviewen kann, liegt der britische Starverkoster ermordet in seinem Hotelzimmer.

Von nun an beginnt für Henry ein mörderischer Wettlauf: erpresst vom Veranstalter der Wine Challenge, muss er den Täter unbedingt vor der Polizei finden. Er stößt dabei immer tiefer in die dunklen Seiten der glitzernden Welt des Weines vor und gerät dabei selbst immer tiefer in einen tödlichen Strudel aus Gewalt, Erpressung und Mord ...

Man merkt von Beginn an, dass der Autor sein journalistisches Handwerk gelernt hat: er versteht es hervorragend Spannung und Wissen in einem Plot zu verschmelzen. Stellenweise sind die Erzählungen und Informationen von und über die verschiedenen Weine so begeisternd, dass der Kriminalfall fast schon zur Nebensächlichkeit gerät, doch schon in der nächsten Sequenz drängt der kriminalistische Teil gekonnt nach vorne, um wieder den Führungspart im Plot zu übernehmen. Dieses Wechselspiel zwischen Nervenkitzel und Information ist äußerst spannend und absolut gelungen!

Mit diesem Kaiserstuhl-Roman von Paul Grote kommen Krimifreunde als auch Weinenthusiasten auf ihre Kosten, denn dieser ist wie ein trockener Weißburgunder: Spannung und Information im Roman halten sich die Waage wie Frische und Gehalt beim Wein. Einzig der Showdown lässt zu wünschen übrig, hier hätte dieser ansonsten sehr gute Krimi wirklich mehr verdient.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. September 2012
Wie jedes Jahr gibt es einen neuen Weinkrimi von Paul Grote; diesmal ist es bereits der neunte! Sonst sind es eigenständige Krimis, der jetzige ist es fast eine Fortsetzung von "Rioja für den Matador"; den vorher gelesen zu haben, ist sicher kein Muss, aber vielleicht noch etwas von Vorteil.
Die Krimi-Geschichte ist interessant - es geht sogar um deutlich mehr als ein Verbrechen - da gibt es sogar drei Themen; dieser Krimi zieht sich aber etwas hin und ist dadurch nicht allzu spannend, erfüllt aber gut den ihm in einem Weinkrimi zugedachten Zweck, die Informationen über Wein leicht wie nebenbei mit aufnehmen zu können.
Beim Wein geht es viel um die Weine des Kaiserstuhls - eigentlich nur dessen Burgunder, aber da gibt es ja auch eine große Vielfalt wie weiße, graue, frühe rote und späte rote.... Dann ist auch eine kleine Verkostungsreise durch Südspanien dabei, etwas Rioja kommt vor, und es wird intensiv beschrieben, wie es bei einem großen Weinverkostungs- und Weinprämierungs-Event zugehen könnte.
Wie meist bei Paul Grote gibt es dazu noch viel Soziologie mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik, diesmal sogar heftiger als in früheren Grote-Krimis; spanische Politik und Zeitgeschichte kommen auch nicht so gut weg.
Paul Grotes Weinkrimis sind die Klassiker diese Genres; dem wird auch dieser gerecht; ich freue mich schon auf den nächsten, der hoffentlich in einem Jahr erscheint und bin gespannt, um welche Weine es dann gehen wird.
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am 2. Oktober 2012
Der Krimi ist sehr flott und spannend geschrieben und offenbart gründliche Weinkenntnisse. Wer sich in Spanien, Norditalien und Südbaden etwas auskennt, wird sich an den detaillierten Angaben über diese Gegenden, ihre Weingüter und Weine erfreuen. Gegen Ende wird die Darstellung etwas konfus, bleibt aber dennoch dramatisch. Für Weinfreunde ein lesenswerter Krimi.
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am 20. November 2014
Der Versuch, möglichst alle bisher getrennt ermittelnden Aufklärer in einem Band zu vereinen geht gewaltig schief. Die Vielzahl von Personen führt gelegentlich zu Verwechslungen. Die Handlung hat Brüche. Die Rückblenden wirken willkürlich und oft unlogisch. Es ist Schade, das ein sehr guter Autor sich derart überfordert und daran so kläglich scheitert.
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am 5. November 2012
Mit Spannung erwartete ich den neuen Weinkrimi von Paul Grote. Bislang habe ich alle seine Krimis gelesen und so waren auch dieses Mal meine Erwartungen recht hoch. Um es vorweg zu sagen, es ist Herrn Grote nach meinem Geschmack wieder mal ein solider und guter Krimi gelungen. Was mich jedoch bei seinem neuesten Werk etwas gestört hat, ist die aus meiner Sicht Überfrachtung mit Weindetails. Bislang fand Herr Grote immer ein gutes und angenehmes Maß die Krimigeschichte mit Weininformationen zu würzen. Hier jedoch empfand ich die Weininformationen als zu viel. Die Krimihandlung tritt an vielen Passagen in den Hintergrund und ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich die Weinpassagen überflogen habe um direkt wieder in die Krimihandlung einsteigen zu können. Als IHK-geprüfter Weinfachberater habe ich ein natürliches Interesse an Informationen über Wein, Weinbau und Terroir. Hier jedoch hätte ich mir mehr Focus auf die Kriminalgeschichte gewünscht.
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am 3. April 2016
Im Mittelpunkt des spannenden Krimis stehen der Weinjournalist Henry Mayenbecker (Rioja für den Matador) sowie der Fotograf Frank Gatow (Bitterer Chianti). Die Wege der beiden Protagonisten früherer Grote-Romane kreuzen sich in Baden-Baden anlässlich einer groß angelegten Weinverkostung, in deren Verlauf der renommierte und eitle Weinkritiker Alan Amber tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wird. Die Story führt den Leser mit gut recherchierten Fakten in die Welt der Weinverkostung ein, wobei ganz nebenbei die Weinregion Kaiserstuhl sowohl eine önologische als auch touristische Hommage erfährt.
Bei der Lösung des Falles arbeiten Henry und Frank erfolgreich zusammen. Aber nicht nur die Burgunder des Kaiserstuhls bestimmen den Handlungsrahmen, sondern auch ein der Alkoholsucht verfallener Winzer, der nach dem Unfalltod (?) von Frau und Sohn sein Weingut an den Verleger verloren hat, der die Baden-Badener Wine-Challenge organisiert. Hinter dem schönen Schein regieren kaltblütig verfolgte Wirtschaftsinteressen, Erpressung und Arroganz. Darüber hinaus erfährt man aufschlussreiche Internas über gekaufte Weinauszeichnungen sowie über die wechselseitigen Abhängigkeiten von Weinkritikern und Spitzenwinzern.
Bei all dem bleibt jedoch die Story nicht auf der Strecke: Mit gekonnt angelegten Spannungsbögen und kurzweiligen Handlungssträngen wird der Leser bei der Lektüre gehalten. Überraschend ist das Ende, bei dem der übliche Showdown zu einem Besäufnis gerät - eine gelungene Persiflage auf manchen gestelzt wirkenden Handlungsschluss.
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am 26. Dezember 2012
Dass Paul Grote ein fulminantes Wissen über Weine besitzt, hat er schon oft in seinen Krimis bewiesen. In all seinen Büchern stellt er uns eine der Weingegenden dieser Welt vor und würzt seine umfangreichen Kenntnisse mit einer spannenden Krimihandlung. Dieses Mal führt er seinen Helden Henry Meyenbeeker, den wir schon aus “Rioja für den Matador” kennen, nach Baden Baden, wo er an einer “Challenge”, dem offiziellen Prämierungswettkampf ausgewählter Weine teilnimmt. Dass es die dabei vorgestellten Winzer zum Teil wirklich gibt, ist kein Zufall, denn Grote schreibt stets auch über lokale Besonderheiten, historische Hintergründe und kulturelle Eigenarten der Menschen aus der Gegend. Und wie in seinem anderen Krimis hält er auch hier nicht mit Kritik hinterm Berg: an den Manipulationen bei der Weinprämierung, den noch immer vorkommenden Panschereien, der Umwelt- (und Gesundheits-)Belastung bei der Weinproduktion und den harten Bandagen im erbitterten Konkurrenzkampf der Produzenten. Zwar perlt dieses Mal die Krimihandlung etwas zäh den Hals hinunter, doch die fundierten Informationen über Weine und die wunderbaren Beschreibungen des Badener Landes machen auch bei “Sein letzter Burgunder” wieder Lust aufs Reisen - und auf eine ausgiebige Weinprobe.
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am 5. November 2013
Herr Grote schreibt mal so, mal so, d.h. mal mit mehr Fortune, mal mit weniger.
Womöglich war die Recherche in Rumänien schwieriger und dadurch kürzer, was zur Folge hatte, dass die Krimigeschichte den Ton angab. Das tat der Sache gut !
Am Kaiserstuhl hat Herr Grote eindeutig zu viel Zeit verbracht und konnte seinen Drang nicht beherrschen, uns aber auch jedes Detail wikipedia - verdächtig zu erklären. Bei manchen Wissenausflügen kam schon deutlich der Hang zum Besserwisser oder Klugschnacker zu Tage.
Wenn man den Weinkrimi analysiert, erkennt man eine unterdurchschnittliche Mordgeschichte an einem zweifelhaften Weinfachmann. Eine mafiaähnliche Organisation als Täter ist ja schnell gefunden, aber nicht wirklich überzeugend.
Der Fachkunde über die Geschmacksvielfalt der verschiedenen Burgunder konnte ich nicht in Gänze folgen, aber ich habe infolge der Lektüre deutschen Spätburgunder (Pinot noir = Schwarzburgunder ?)mit mehr Aufmerksamkeit verkostet und dabei schon etwas gefunden, was vorher nicht auf meiner Weinkarte stand. Dafür Danke und zwei Sterne.
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am 11. Dezember 2015
Die Geschichte enthält mehrere Erzählstränge, von denen 3 absolut überflüssig sind, die Hauptstory keinen Deut weiterbringen und daher konsequenter weise auch kein Ende haben !!??!
Der für den Titel maßgebliche Mord macht ca nur 1/3 des Gesamttextes aus, der Rest sind weitschweifige Reise, - Landschafts, - Geschichts und überaus langweilig zu lesende Beschreibung von div. Weinsorten, Anbau, Pflege,Geschmack....
Nach 150 Seiten, in denen ABSOLUT nichts passiert, war ich versucht das Buch weg zu legen, aber dann, oh Wunder , wurde es interessant ( ein Mord passiert ( aus heiterem Himmel ).....Jedoch verpufft die Spannung nach 80 Seiten und die Story schleppt sich bis zum Ende auf Seite 427 zu einen höchst unrealistischem und unbefriedigendem Showdown dahin.
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am 7. Januar 2014
Ob der Autor eine 1969er- Vergangenheit hat? Jedenfalls urteilt er sehr einseitig negativ über Politiker, die er wohl alle für korrupt hält. Auch Staatsdiener, wie der Kommissar und seine Assistentin werden negativ dargestellt. Nur sein "Held" und der Fotograf mit dem er sich anfreundet sind anscheinend fehlerfrei und machen alles richtig. Also alles ein bisschen schwarz-weiß-Malerei. Die Beschreibung der diversen Weine ist langatmig; etwas prägnantere Charakterisierungen wären wünschenswert gewesen.
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