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35
4,2 von 5 Sternen
Das Auge des Leoparden: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Das Auge des Leoparden" ist der erste Roman von Henning Mankell, den ich gelesen habe und ist seit langem endlich wieder einmal ein Buch, das mich berührt und gefesselt hat. Für mich ist die Geschichte des Schweden Hans Olofson, den es schließlich nach Afrika verschlägt, die Geschichte eines Menschen, der es nie schafft, sein Leben bewußt in die Hand zu nehmen sondern sich nur passiv treiben lässt. Obwohl er immer wieder Entscheidungen trifft, sind diese meist das Ergebnis eines plötzlichen Impulses oder einfach nur ein hilfloser Versuch, irgendetwas zu tun.
Hans Olofson flieht vor seinem Leben in Schweden, vor seinem trinkenden Vater, einem im Wald gestrandeten Seemann, vor der eigenen Perspektivenlosigkeit als armes Kind der Unterschicht und nicht zuletzt auch vor sich selber und der Notwendigkeit, sich dem Leben zu stellen und etwas daraus zu machen. Der Schwede landet in Afrika, das ihn mehr ängstigt, als alles, was er bisher kennengelernt hat. Er begegnet Armut, Rassismus und Hass, dem Niedergang der Kolonialherrschaft, unüberbrückbaren Differenzen zwischen der armen schwarzen Bevölkerung und den reichen Farmern.
In seiner Naivität glaubt Olofson an den Verhältnissen zumindest im kleinen etwas ändern zu können, muß aber mehr und mehr erkennen, wie sinnlos seine Bemühungen sind. Henning Mankell zeichnet hier ein sehr zutreffendes Bild davon, wie verloren und tatsächlich fremd man sich als Europäer im Afrika jenseits der ausgetretenen Touristenpfade fühlt.
Für mich ist "Das Auge des Leoparden" ein Buch, über das man noch lange nachdenkt, nachdem man es zu Ende gelesen hat.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Februar 2004
Der Afrikaroman von Henning Mankell „Das Auge des Leoparden" erschien in Schweden bereits 1990. In Deutschland ist es der dritte Afrikaroman nach der „Chronist der Winde" und „Die rote Antilope".
„Das Auge des Leoparden" ist größtenteils ein sehr unruhiges Buch, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Geschichte um den Protagonisten Hans Olofson von Mankell als Wechselspiel zwischen seinem Leben in Schweden vor seinem Gang nach Afrika und seinem Leben danach inszeniert wird. Die Unruhe, die dem Buch innewohnt, spiegelt sich aber auch im Charakter Hans Olofsons wieder und scheint daher nicht ungewollt. Schon früh auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens und seinem Platz in der Welt, unternimmt der Sohn eines gestrandeten Seemanns, der von seiner Frau und der Mutter seines Sohnes verlassen, ein unzufriedenes Dasein als Holzfäller fristet und immer mehr dem Alkohol zum Opfer fällt, im Alter von 25 Jahren eine Reise nach Afrika.
Kurz sollte sein Aufenthalt in Afrika werden, letztlich vergehen fast 20 Jahre, bis Hans Olofson wieder schwedischen Boden betritt. In dieser Zeit findet Olofson zwar eine Aufgabe, die ihn ausfüllt und seine Energie fordert, dennoch ist er weiter beständig auf der Suche nach sich selbst. In dieser fortdauernden Suche vermischen sich Erlebnisse seiner Jugend in Schweden und sein Bemühen, Afrika und die Mentalität seiner Menschen zu verstehen.
Mankell veranschaulicht in „Das Auge des Leoparden" insbesondere die große kulturelle Kluft zwischen Afrika und Europa und zeigt auf, worin beim Versuch Afrika zu verstehen eins der größten Probleme der Europäer liegt.
Ein Buch voller Symbolik, das einem Afrika näher bringt, dessen Unruhe sich im Kontext des Buches wiederfindet, letztendlich aber gleichermaßen für den Leser als auch für den Protagonisten nur teilweise weicht.
Empfehlenswert!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 16. März 2005
Hans Olofson, gebürtiger Schwede, wollte eigentlich nur für eine kurze Stippvisite nach Afrika, aber nach 20 Jahren, eher zufällig in den Besitz einer Hühnerfarm geraten, lebt er immer noch dort. Seine Ideale von größerer sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit zwischen Schwarz und Weiß sind der Angst gewichen, dass es ihm ähnlich gehen könnte wie einigen seiner weißen Nachbarn, die von Banden ermordet wurden.
Was und wieviel Mankell aus seiner eigenen Autobiografie dem Protagonisten auf den Leib geschrieben hat, kann man nur vermuten. Dass zwischen Europäern und Afrikanern nicht nur Unterschiede in der Lebensform und der Denkart bestehen, führt das Buch drastisch vor Augen; darüber hinaus vermittelt es jedoch noch das Gefühl, dass es niemals eine Annäherung geben kann. Selbst Hans Olofson, der das Beste für die Arbeiter auf seiner Farm will, scheitert mit seinen sozialen Plänen, denn das, was er als "das beste" ansieht, hat in den Augen der Afrikaner eine andere Bedeutung. Umgekehrt bleiben ihm die wahren Bedürfnisse und Wünsche der Afrikaner aber auch letztlich verborgen.
Alles in allem könnte man daraus eine pessimistische Aussage des Autors über die Verständigung und die Gemeinsamkeit von Schwarz und Weiß, von Europa und Afrika herauslesen, wenn nicht Mankell durch sein eigenes Leben und seine Aufenthalte in Afrika das Gegenteil beweisen würde.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2004
„Warum bin ich der, der ich bin, und kein anderer?" fragt sich der Protagonist Hans Olofson schon als kleiner Junge. Fortan ist sein weiteres Leben geprägt von der Suche nach sich selbst und einem Sinn in seinem Leben. Aufgewachsen in der nordschwedischen Provinz bei seinem trunksüchtigen Vater und ohne die Mutter je gekannt zu haben prägen Verwirrung, Furcht, Antriebslosigkeit und das nie verebbende Gefühl, im Grunde nicht gebraucht zu werden, seine Kindheit und Jugend.
Der Traum eines anderen liefert ihm als jungen Erwachsenen ein Motiv für eine Reise in das postkoloniale Afrika, wo er letztendlich zwanzig Jahre verbringen wird, weiterhin auf der Suche nach seinem eigenen Ich und bestrebt, seinen Platz in der fremden, von krassen Gegensätzen und zahllosen Ungerechtigkeiten geprägten postkolonialen Gesellschaft zu finden. Das Aufeinandertreffen der europäischen und der afrikanischen Kultur beschreibt Mankell dabei treffend als „zwei verschiedene Formen von Armut, die sich gegenüberstehen, und deren gemeinsamer Treffpunkt ihre eigene Perspektivlosigkeit ist" - was auch die Situation Hans Olofsons auf den Punkt bringt. War er in seiner Kindheit für seinen besten Freund damals nur der „Knappe", kehren sich nun die Verhältnisse ohne eigenes Zutun unversehens um und er rutscht durch glückliche Umstände in die Rolle eines weißen Farmers mit einem Heer afrikanischer Untergebener unter sich. In seinem Bemühen, alles richtig und gut zu machen, muss er im Lauf der Zeit jedoch einsehen, dass althergebrachte Wertmaßstäbe und Denkmuster nicht allgemeingültig sind. Zugleich wird er immer mehr mit seiner eigenen Angst konfrontiert, die ihn zwar schon am Tag seiner Ankunft in Afrika in Empfang genommen hat, ihn im Zuge der wachsenden Spannungen zwischen den Kulturen jedoch zunehmend vereinnahmt.
In seinem nach dem „Chronist der Winde" besten (Afrika-) Roman thematisiert Mankell die Kluft zwischen der europäischen und afrikanischen Kultur anhand einer anschaulich beschriebenen Selbstfindung. Dabei vermittelt er dem Leser immer wieder Denkanstöße, überkommene Ansichten und Denkweisen zu hinterfragen und sich mit seinem eigenen Afrikabild auseinander zu setzen.
Vor dem Hintergrund, dass Mankell durch seine Afrikaaufenthalte über einiges an Wissen über den schwarzen Kontinent verfügen muss, ist dann aber doch erstaunlich, dass er den kenyanischen Mau-Mau-Aufstand (Mau-Mau: geheime Untergrundorganisation der Kikuyu im Kampf gegen die britische Kolonialherrschaft in Kenya) mit den Maasai in Verbindung bringt (S. 140) - vielleicht will er an diesem Beispiel aber lediglich den Wissensstand des Protagonisten über Afrika zum Ausdruck bringen.
Auf jeden Fall aber ist „Das Auge des Leoparden" eines seiner besten Bücher und unbedingt empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. September 2007
Henning Mankells Afrika-Roman "Das Auge des Leoparden" zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben Hans Olofsons, dem Protagonisten.
Dieser verbringt eine triste Kindheit in Schweden. Er bewohnt mit seinem Vater eine Holzhütte, seine Mutter hat die Familie kurz nach seiner Geburt verlassen. Der Vater verdient seinen Unterhalt mit Holzfällen, was dem gestrandeten Seemann nur unter Zuhilfenahme von Alkohol gelingt. Die Sorge um seinen Sohn Hans verhindert, dass er weiter zur See fährt und so fristet Hans eine trostlose Kindheit. Eines Tages lernt er Sture kennen, einen Sohn aus gutbürgerlichem Hause und die beiden freunden sich an. Zu ihnen gesellt sich noch Janine, die durch Ärztepfusch ihre Nase verlor, und die Existenzen dieser drei Gestalten verflechten sich miteinander. Eine Mutprobe sorgt dafür, dass diese glückliche Zeit für Hans ein jähes Ende findet, denn infolgedessen wird Sture querschnittsgelähmt und Hans fühlt sich schuldig. Die Tragödie setzt sich fort. Als junge Erwachsene entwickelt sich zwischen Hans und Janine schließlich auch eine sexuelle Beziehung. Janine fühlt sich von Hans im Stich gelassen, als er die von ihr begangenen stillen Demonstrationen peinlich findet und nicht zu ihr öffentlich bekennt. Janine bringt sich um. Hans bricht sein Leben in Schweden ab und folgt Janines Traum- er fliegt nach Afrika, um eine Missionsstation zu besuchen. Und er, der keine innere Heimat in Schweden hat, sucht eine neue in Afrika. Er lernt die Mastertons kennen, die ihm die verwitwete Eierfarmerin Judith Fillington vorstellen. Hans beschließt, seinen Aufenthalt in Afrika zu verlängern, um Judith zu helfen.
Kunstvoll verflochten erzählt Mankell von dem Leben des innerlich zerissenen und unruhigen Hans Olofson. Dabei wechselt er von Kapitel zu Kapitel zwischen Hans Kindheit in Schweden und seinem späteren Leben in Afrika. Durch diese Parallelerzählung wird deutlich, dass Armut nicht nur bedeutet, wenig Essen, wenig Kleidung, armselige Hütten etc. zu haben, sondern auch eine innere Armut sein kann wie sie z.B. durch die Mastertons dargestellt werden. Mankell zeigt die Kluft auf, die zwischen Weißen und Schwarzen, aber auch zwischen Armen und Reichen gleich welcher Hautfarbe existiert. Durch seine stimmungsvolle Sprache fühlt man sich schnell sowohl in die düsteren Wälder Schwedens als auch in die hitzige Stimmung Afrikas versetzt. Es ist ein unruhiges und nachdenkliches Buch. Besonders gefällt mir, dass Mankell den geschilderten Arfikanern ihr eigenes Gesicht und ihre innere Würde lässt. So habe ich mitgenommen, dass die Seele Afrikas durchaus reich ist- reich an Würde und innerlicher Freiheit.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2006
Ein Mann im Fieberwahn eines Malariaanfalls, so beginnt das Buch. Die Lebensgeschichte des Schweden Hans Olofsson, der vor einer scheinbar perspektivlosen Zukunft in Nordschweden nach Afrika flieht und dort strandet, aber nach über 19 Jahren dort einsehen muss , auch hier gibt es keine Zukunft für ihn. Afrika zu verstehen und begreifen, wird uns Weißen wohl nie ganz gelingen, egal wieviel Zeit wir dort zubringen. Henning Mankell vermittelt dem Leser diese intensiv-melancholische Stimmung so lebendig, dass man sich selber in der Handlung vorzufinden glaubt. Ein Leseerlebnis!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2007
....endet für Hans Olofson in einem schier unendlichen Alptraum. Als junger Mann bereist er den Kontinent ohne eigentlich wirklich zu wissen was er in diesem fremden und exotischen Land verloren hat. Einer Zufallsbekanntschaft mit reichen, weißen Farmern verdankt er seine Einstellung als Lageraufseher in einer Eierfarm die er später übernehmen wird. Lange Jahre gehen ins Land in denen sich Hans Olofson immer mehr selbst entfremdet. Als ein grausamer Mordanschlag auf die weißen Farmer verübt wird lebt er in nicht enden wollender Angst, den er ist der nächste, das spürt er. Nach 20 Jahren kapituliert Hans Olofson. Die ewigen Korruptionen, Falscheit der vermeindlichen Freunde und die Hexerei haben aus ihm einen gebrochenen Mann gemacht. Er verlässt Afrika, ein Land das er trotz der 20 Jahre in denen er dort lebte nie kennen gelernt hat. FAZIT: Dieses Buch dürfte jedem der zu oft "Jenseits von Afrika" gesehen hat die Suppe versalzen. Ein Kitschfreier, bedrückender und ehrlicher "Erlebnissbericht".
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2006
ich bin wahrlich kein Afrikakenner, aber nach der Lektüre des Buches habe ich das Gefühl, einen tieferen Blick in die afrikanische Seele geworfen zu haben als nach der Lektüre von -zig Sachbüchern.
Ja, es werden anfangs einige Vorurteile bedient, m.E. werden allerdings alle Aspekte des schwarz-weissen Verhältnisses beleuchtet und ich halte Henning Mankell für weise genug, differenziert dieses heikle Thema anzugehen. Unabhängig vom Plot des Buches hat mich dieser Aspekt des Buches sehr berührt.
Absolut lesenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2007
Hans Olofson, ein Schwede, der nach tragisch-skurillen Erlebnissen in seiner Jugend beschließt in Afrika sein Glück zu suchen, wird durch einen Zufall zu einem "mzunga" einem Reichen Mann. Als weißer Farmer erlebt er die Entkolonialisierung des Landes mit all den dabei entstehenden Wirrungen.

Mankell schreibt aufrührend und tiefgreifend von dem Land, das wir Europäer wohl nie wirklich verstehen werden. Die tragische Rolle des Protagonisten passt perfekt in das wohl realistisch gezeichnete Bild, das Mankell von Afrika zeichnet.

Leider sind mir die weiteren Figuren seines Romans alle etwas zu sehr psychotisch und skurill.

Dadurch wird der Roman zu einem zu düsteren und depressiven Werk, welches jede Hoffnung in sich ersticken lässt. Die vielen grausamen Erlebnisse in Schweden tragen zu einer Stimmung bei, die mir ein wenig den Spaß am Lesen verdorben hat.

Fazit: Mankell versteht etwas von Afrika und zeichnet durch die Beschreibung von Ereignissen in Afrikas jungeren Geschichte ein aktuelles Bild von den Problemen des Kontinents. Leider überspannt er etwas den Bogen durch die vielen grausigen Erlebnisse in der Jugned seines Protagonisten Hans Olofson.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2010
Den junge Schweden Hans Olofson verschlägt es nicht zufällig aber doch ungeplant nach Afrika.
Obwohl er das eigentlich nicht vor hatte, bleibt er 18 Jahre in Sambia und leitet dort eine Farm.
Der Roman erzählt einerseits diese Geschichte in Afrika, andrerseits aber auch in Rückblenden die Vorgeschichte in Schweden.
Der Afrikateil gefällt mir, lässt er einen doch ganz gut - auch wenn das ein subjektiver Blick ist - verstehen, mit wieviel Missverständnissen und Irrtümern das Verhältnis von Schwarzen und Weißen belastet ist.
Die Geschichte an sich hat spannende Momente, aber das macht Mankell in seinen Kriminalromanen bessser.

Insgesamt aber ein empfehlenswertes Buch für die- und denjenigen, der sich für das Thema Afrika interessiert.
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