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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Grant ermittelt weiter und ist noch immer Zauberlehrling
Vorbemerkung

Man sollte den ersten Teil Die Flüsse von London: Roman gelesen haben, um die Lektüre von "Schwarzer Mond über Soho" ohne größere Irritationen auch wirklich genießen zu können.

Zum Inhalt

Peter Grant ist Polizist und Zauberlehrling. Sein Vorgesetzter und Lehrer in Magie, Nightingale,...
Veröffentlicht am 2. Juli 2012 von H. Keller

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Behäbiges Zwischenspiel
"Die Flüsse von London" von Ben Aaronovitch bereiteten mir vor über einem Jahr fluffige Lesestunden. So freute ich mich sehr, als mein Brüderchen mir zum Geburtstag den zweiten Teil der fantastischen Krimireihe schenkte. Der schließt nahtlos an den Vorgänger an, so dass man diesen auf jeden Fall vorher gelesen haben sollte.
Wieder machte es...
Vor 17 Monaten von Sendorra veröffentlicht


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Grant ermittelt weiter und ist noch immer Zauberlehrling, 2. Juli 2012
Von 
H. Keller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
Vorbemerkung

Man sollte den ersten Teil Die Flüsse von London: Roman gelesen haben, um die Lektüre von "Schwarzer Mond über Soho" ohne größere Irritationen auch wirklich genießen zu können.

Zum Inhalt

Peter Grant ist Polizist und Zauberlehrling. Sein Vorgesetzter und Lehrer in Magie, Nightingale, kämpft noch mit den Folgen einer schweren Schussverletzung, so dass sein Schützling in den zwei aktuellen Mordserien weitestgehend allein ermitteln muss.

Es sterben in Soho verschiedene Jazzmusiker an scheinbar natürlichen Ursachen. Doch es ist Magie im Spiel. Deshalb ermittelt Peter Grant. Von der Mordkommission wird Peter gleichzeitig herangezogen, um nach einer mysteriösen Frau zu suchen, die ihre Opfer tötet, indem sie ihnen auf unerklärliche Weise die Geschlechtsteile abbeißt.

Bei seinen Ermittlungen dringt Peter tiefer in die Geschichte der Magie ein, erfährt einiges mehr über seinen Chef und die (noch immer viel zu) geheimnisvolle Molly, muss nebenbei Ash, dem Sohn von Vater Themse das Leben retten, begegnet Chimären und kümmert sich um seine entstellte Kollegin Lesley, die sich nur langsam von den schweren Gesichtsverletzungen erholt, die ihr während der Ereignisse um Covent Garden ein Magier zugefügt hat.

Peter Grant muss schließlich eine Entscheidung treffen und erkennen, dass es einige Dinge gibt, die er nicht beeinflussen kann und dass es andere Dinge gibt, die eintreten, wenn man fest an sie glaubt.

Meine Einschätzung zum Buch

Ben Aaronovitch lässt uns schon ein Bisschen mehr hinter die Kulissen schauen. Dennoch bleiben viele Fragen, die ich beim ersten Teil hatte auch im zweiten Teil unbeantwortet: Wer und was ist Molly? Welche Rolle kann der Hund Toby wirklich spielen? Wieso altert Nightingale nicht? Braucht es eine besondere Begabung für das Erlernen von Magie? usw. usf.

Die Täter der Jazzmusiker-Morde kann Peter ermitteln. In den anderen Fällen aber bleibt die Identität der Mörder vorerst ungeklärt. Im Gegensatz zu "Die Flüsse von London" weist Aaronovitch dieses Mal deutlicher auf eine Fortsetzung hin, indem er unseren Protagonisten mit einem mächtigen Gegenspieler konfrontiert, dessen Identität, Rolle und vor allem Absichten im Dunkeln bleiben aber für die nahe Zukunft viel Arbeit für den Polizisten und Zauberlehrling Peter Grant verheißen.

Schreibe und Wortwitz des Autoren sind auch in "Schwarzer Mond über Soho" super. Die vielen kleinen versteckten Anspielungen auf die Realitäten im aktuellen London finde ich super. Allerdings hatte ich an manchen Stellen den Eindruck, dass der Held Peter Grant in Gedanken gerne faselt und etwas zu viel plappert. Mein Lesefluss ist dadurch zum Stocken gekommen.

Bevor man sich versieht, ist die Geschichte auch schon durch. Ein richtiges Finale mit entsprechender Dramatik und Steigerung bleibt der Autor dieses Mal schuldig; vielleicht, weil ein Teil der Story im dritten Band weitererzählt werden soll. Eine Menge anderer Andeutungen in Nebenhandlungen muss auch weiter entwickelt werden, denke ich: Wie geht es weiter mit Lesley? Welche Konsequenzen hat ein Versprechen, das Peter einem Mädchen aus seiner Verwandtschaft gibt? Welche Rolle spielen noch die Flussgötter? Wird das Folly doch zu einem Anlaufpunkt für übersinnliche Wesen?

Fazit

Natürlich lesenswert. Etwas schwächer als der erste Band. Vermutlich vor allem als Übergang zum dritten Band vorgesehen. Habe trotzdem eine Menge Spaß beim Lesen gehabt.

Kaufempfehlung? Ja, doch man sollte den ersten Band gelesen haben und ein offenes Ende mit reichlich offenen Fragen hinnehmen können.

Vier Sterne sind verdient.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schrill, witzig abgefahren!, 22. August 2012
Von 
Edith Nebel "giora60" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
VORNEWEG: Es ist unbedingt zu empfehlen, Band 1, DIE FLÜSSE VON LONDON; gelesen zu haben, ehe man sich an den SCHWARZEN MOND ÜBER SOHO wagt, weil einen sonst die schiere Fülle merkwürdiger Fakten und das gewaltige „Personalaufkommen“ erschlägt. Rund 50 (!) mehr oder weniger menschliche Gestalten wuseln durch diesen Roman. Sie haben auf verschiedenste Weise miteinander zu tun werden demzufolge auch immer wieder erwähnt. Man sollte schon wissen, wer wer ist, um der Story folgen zu können. Leicht ist das nicht!

WAS MAN WISSEN MUSS: Die Geschichte spielt im London der Gegenwart. Constable Peter Grant, Sohn eines weißen, drogensüchtigen Jazzmusikers und einer aus Afrika stammenden Putzfrau, arbeitet bei einer geheimen Spezialeinheit der London Metropolitan Police, die sich mit übernatürlichen Ereignissen beschäftigt. Diese Einheit, genannt „Folly“, besteht aus zwei Personen: Der Chef ist DCI Thomas Nightingale, der nur so aussieht wie ein Mann um die 40, in Wahrheit aber Jahrgang 1900 ist. Für einen Magier nichts Ungewöhnliches. Der zweite Mann ist Zauberlehrling Peter Grant, der junge Polizist aus einfachen Verhältnissen, der bis vor kurzem noch gar nichts von seinem magischen Potenzial ahnte.

Die beiden Männer leben und arbeiten in einer alten Londoner Villa, zusammen mit Hund Toby, der spüren kann, wenn Magie im Spiel ist, und mit Haushälterin Molly, die nicht wirklich der menschlichen Rasse angehört. Sie spricht nicht, altert kaum, hat mehr Zähne als normal wäre und eine Vorliebe für rohes Fleisch. In diesem Band erfahren wir, wie Molly ins Folly kam.

Nach einer Schussverletzung, die er sich in Band 1 zugezogen hat, ist DCI Nightingale noch sehr geschwächt, und so bleibt der Löwenanteil der Arbeit an Azubi Peter hängen. In nichtmagischen Angelegenheiten hilft ihm gelegentlich seine Kollegin Constable Lesley May, die derzeit wegen einer schweren Gesichtsverletzung, die sie sich im letzten Fall zugezogen hat, im Krankenstand ist.

DIE AKTUELLEN FÄLLE: Derzeit beschäftigt sich das Folly mit einer ungewöhnlichen Häufung plötzlicher Todesfälle unter Londons Jazzmusikern. Der Kryptopathologe Dr. Abdul Haqq Walid, bekennender Schotte, hat Nightingale und Grant hinzugezogen. Auch Walid ist imstande das Vestigio, die Spuren, die magisches Treiben auf Gegenständen hinterlässt, wahrzunehmen. In diesem Fall erklang jedes Mal die Melodie eines Jazzklassikers aus den 30-er Jahren, BODY AND SOUL, wenn man sich über eine der Leichen beugte. Das ist ja auch nicht gerade normal.

Die polizeilichen Ermittlungen führen tief hinein ins Gangstermilieu. Dort geht es nicht nur um Drogen und Korruption, dort treiben Gestalten ihr Unwesen, die sich mit wesentlich fieseren Angelegenheiten beschäftigen. Da graust es sogar Peter Grant, und der ist einiges gewöhnt.

Auf einmal gibt es eine Querverbindung zu einem anderen Fall, den das Folly schon länger an der Backe hat: In den Clubs von London ist eine exotische Schöne unterwegs, die ihren Begleitern mit ihrer Vagina dentata das beste Stück abbeißt.

Kein Zweifel: Es ist schwarze Magie im Spiel. Aber wer übt sie aus? Schwer zu sagen. Niemand hat je das Gesicht des Schwarzmagiers gesehen. Auf einem Dachgarten in der Berwick Street kommt es schließlich zum hochdramatischen Showdown zwischen dem Folly und dem gefährlichen Unbekannten …

WAS ES SONST NOCH ZU SAGEN GIBT: Nicht alle Fälle, an der Peter Grant und Thomas Nightingale derzeit arbeiten, werden in diesem Band geklärt. Ein Fall löst sich auf tragische Weise, ein anderer wird uns schätzungsweise in den Band 3 begleiten. Genau wie die Fragen, die noch immer nicht beantwortet oder in diesem Band erst aufgeworfen wurden. Wer offene Fragen nicht scheut und sich mit einer komplexen, skurrilen Geschichte voll schrägen Humors anfreunden kann, bei der man am Schluss tatsächlich Mitleid mit Monstern und Massenmördern bekommt, dem seien die Abenteuer von Constable Peter Grant und seinen Kollegen ans Herz gelegt.

Die trockenen, teilweise schwarzhumorigen Dialoge sind überaus unterhaltsam. Ich-Erzähler Peter Grant, der sich für alles und jedes interessiert und nur seine Zauberübungen langweilig findet, kommt von Hölzchen auf Stöckchen und lässt keine Gelegenheit aus, über die Zustände in London oder Großbritannien im allgemeinen abzulästern. Irgendwie ist man hier permanent am Grinsen.

So schrill und abgefahren macht Urban Fantasy selbst solchen Lesern Spaß, die das Genre sonst nicht mit der Feuerzange anfassen würden. Nur, wie gesagt, das hohe Personenaufkommen ist ein bisschen anstrengend. Da kann man schon mal die Orientierung verlieren und den einen oder anderen Hinweis verpassen, weil man auf die Schnelle nicht weiß, wer dieser oder jener Kerl nun wieder ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Behäbiges Zwischenspiel, 8. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
"Die Flüsse von London" von Ben Aaronovitch bereiteten mir vor über einem Jahr fluffige Lesestunden. So freute ich mich sehr, als mein Brüderchen mir zum Geburtstag den zweiten Teil der fantastischen Krimireihe schenkte. Der schließt nahtlos an den Vorgänger an, so dass man diesen auf jeden Fall vorher gelesen haben sollte.
Wieder machte es Spaß Zauberlehrling und Police Constable Peter Grant durch Londons magische Seiten zu begleiten. Doch leider reicht der zweite Band nicht an den ersten heran. "Schwarzer Mond über Soho" wirkt eher wie ein Zwischenspiel, das hauptsächlich auf den dritten Teil hinarbeitet.

=== Bleiche Ladys und böse Hexenmeister ===

Peter paukt weiter Latein, übt Werlichter und Feuerbälle, trainiert das magische Handwerk, welches sein Lehrmeister und letzter Magier Englands Detective Inspector Thomas Nightingale ihm näher zu bringen versucht. Nightingale leidet noch unter den Folgen seiner Schussverletzung, so dass sein Lehrling größtenteils auf sich gestellt den thaumaturgischen Verbrechen in London auf den Grund geht. Auch auf seine Kollegin Lesley muss der charmante Taugenichts die meiste Zeit verzichten, da sie noch mit ihrem - von einem bösen Geist zerstörtem - Gesicht laboriert.
Als nun gleich mehrere hochtalentierte Jazzmusiker bei ihrem Auftritt auf nur scheinbar natürlich Weise sterben, die penisabtrennende Bleiche Lady weiter ihr Unwesen treibt und sich Hinweise auf einen Magier mit zweifelhaften moralischen Beweggründen häufen muss Peter schauen, wie er zurecht kommt. Hach, und dann ist da noch die hübsche, leidenschaftliche Simone, die ihm den Kopf verdreht.

=== Es passiert nicht viel ===

"Schwarzer Mond über Soho" beginnt behäbig, fliest plätschernd an Mordfällen und Jazzkonzerten vorbei und steigert sich zu einem gemütlichen offenen Finale, das Neugierde auf den dritten Teil der Reihe weckt. Irgendwie passiert nicht viel. Im Vorbeigehen klären sich die Mordfälle auf und werden übermenschliche Wesen vorgestellt, die kurz darauf die Bühne auch schon wieder verlassen. Viel wird angerissen, wenig zu Ende gebracht. Allein der geheimnisvolle, richtig fiese Magier vermag Spannung zu erzeugen. Allerdings so spät, dass es diesen Band auch nicht mehr rettet. Das offene Ende dürfte dagegen viele Leser verärgern.
Buchhändler und Drehbuchautor ("Doktor Who") Ben Aaronovitch schrieb mit dieser 416-seitigen Fortsetzung kein Meisterwerk. Doch lässt sich das Buch flüssig und gut lesen. Als ironische, fluffig-trashige Lektüre mit einer angenehmen Portion schwarzem Humor weckt „Schwarzer Mond über Soho“ die Lust auf den dritten Band: "Ein Wispern unter Baker Street".
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Fortsetzung!, 20. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
INHALT Innerhalb kürzester Zeit sterben zwei Jazzmusiker eines merkwürdigen Todes. Beide haben die gleiche magische Aura um sich. Peter Grant findet heraus, dass beide Musiker im gleichen Club gespielt haben. Besteht da ein Zusammenhang? Zeitgleich sterben aber auch noch andere Männer eines sehr grausamen und brutalen Mordes – auf der Toilette. So begibt sich der junge magische Constable auf Spurensuche quer durch Soho…

MEINE ERWARTUNGEN Ich habe den ersten Band aus dieser Reihe, Die Flüsse von London, derzeit an meinen Chef verliehen. Er war genauso fasziniert wie ich von diesem Roman. Das machte mir wieder Lust auf Peter Grant und Co. und so las ich los. Ich wollte wieder einen spannenden Krimi, mit einer Portion Magie, Witz und Kuriosität. Einfach gute Unterhaltung auf ganzer Bandbreite.

MEINE EINDRÜCKE Normalerweise sage ich ja nichts zur Aufmachung eines Buches. Aber seht euch dieses Cover an! Es ist bunt, poppig und passt wunderbar zum Inhalt des Buches. Denn dieser ist ebenso bunt und poppig, ein klein wenig skurril und schräg. Fast ein durchgeknallter Comic.

Die Handlung beginnt eigentlich erst recht harmlos. Sie knüpft an das Ende des ersten Bandes an, führt den Leser somit behutsam zurück nach London. Auch der erste Tote scheint noch nichts Ungewöhnliches zu sein, vielmehr dient auch er dazu, den Leser wieder in die magische Welt Peter Grants zurückzuführen. All die Begriffe und Besonderheiten werden wieder aufgegriffen und so taucht man langsam und genüsslich in die Handlung ein. Nach und nach nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf, sie wird immer verzwickter und skurriler. Damit steigt aber auch die Spannung. Gleichzeitig präsentiert uns Ben Aaronovitch immer wieder tolle Häppchen seines schrägen Humors.
Neben alten bekannten Figuren wie Peter Grant, seinem Vorgesetzten Nightingale und seiner Kollegin Lesley fügen sich auch immer mehr neue Charaktere in die Geschichte ein. Ähnlich einem "normalen", skandinavischem Krimi bedarf es hier etwas mehr an Konzentration, um die Toten, Zeugen und Ermittler den zwei Fällen gut zuordnen zu können. Daher ist es auch nicht ratsam, längere Pausen zwischen den Lesestunden einzulegen, da man sonst leicht die Übersicht verlieren könnte. Alle Figuren sind aber liebevoll ausgestaltet, haben ihre ganz eigenen Macken und sind so unverwechselbar einmalig.

Der Schreibstil ist ähnlich dem in Die Flüsse von London. Manch ein Leser kommt damit nicht zurecht. Denn er ist manchmal etwas sprunghaft: so referiert Peter Grant zum Beispiel zwei Absätze lang über einen magischen Terminus und springt dann plötzlich zurück zum Fall. Aber daran kann man sich gewöhnen, vor allem wenn man ganz in die Geschichte eingetaucht ist. Das Besondere am Schreibstil ist mit Sicherheit der Humor. Ich empfinde ihn als sehr britisch, schräg und sarkastisch. Dabei überschreitet er aber nicht die Grenzen des Geschmackvollen, sondern ist immer an passenden Stellen eingesetzt.

Insgesamt habe ich wirklich nichts an Schwarzer Mond über Soho auszusetzen. Wem schon Die Flüsse von London gefallen hat, der wird auch die Fortsetzung mögen. Ben Aaronovitch ist für mich ein absolut moderner Schriftsteller, dem es wunderbar gelungen ist, genreübergreifend einen unterhaltsamen und fesselnden Roman zu schreiben. Ach, nicht nur einen…es sind ja jetzt schon zwei…

FAZIT Schwarzer Mond über Soho zeichnet sich durch eine gekonnte Mischung aus spannendem Kriminalfall, wunderbarem Humor und einer Prise Magie aus. Alles zusammen ergibt einen tollen Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 3. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho (Audio CD)
Den Inhalt bitte ich der Beschreibung bei Amazon zu entnehmen.

REIHE, AUFBAU

SCHWARZER MOND ÜBER SOHO ist der zweite Band. Im Gegensatz zu vielen modernen Krimis, die in sich geschlossen sind, rate ich hier dringend zu chronologischem Lesen. Der Autor nimmt sehr viel Bezug auf Teil 1, ohne dies zu erklären. Ohne Kenntnis der Charaktere und Vorgeschichte dürfte das Buch zwar verständlich aber reizlos sein. Der Autor geht direkt in die Handlung und hält sich nicht mit aufwändigen Erklärungen auf. Zugegeben, ich wünschte, ich hätte den ersten Teil nochmals kurz überflogen vor dem Lesen.

Das zweite Abenteuer wirkt auch mich ein bisschen wie ein Lückenfüller. Es werden neue Handlungsfäden begonnen, alte Fragen zum ersten Band werden nicht beantwortet. Auch endet das Buch ziemlich abrupt und bereitet ohne Umwege den Weg zum dritten Band, WHISPERS UNDER GROUND, der auf Deutsch bisher noch nicht erschienen ist.

GENRE, STIL, AUTOR, SPRACHE

Aaronovitch ist bekannt vor allem als Autor der Serie DR. WHO, und der Reihe um Peter Grant merkt man das Britische sehr schön an. Staubtrockener, intelligenter Humor, manchmal so subtil, dass man genau hinhören muss. Auch die Atmosphäre der Stadt London hat er wunderbar eingefangen, er vermag es Bilder im Kopf des Lesers zu erzeugen. Seine Reihe lässt sich klar der Urban Fantasy zuordnen, und seine Art des Umgangs mit der Magie gefällt mir sehr. Er hat etwas ganz Eigenes geschaffen, das ich seitdem oft zitiert habe und das mir seit dem Lesen des ersten Bandes immer wieder durch den Kopf spukte, sobald in anderen Büchern Magie praktiziert wird.

So humorvoll und unterhaltsam das Buch anmutet, ist es dennoch recht komplex und eignet sich nicht zum Nebenbeihören. Viel hintergründiger Humor (der ja den Reiz des Buches ausmacht) würde verlorengehen, außerdem werden wichtige Schlüsselszenen recht unauffällig dargestellt, sodass auch dem weiteren Verlauf des Buches schwer zu folgen ist, sobald man etwas überhört. Für meinen Teil muss ich sagen, dass ich beim dritten Band wohl wieder zum Buch greifen werde.

JAZZ

Schon im ersten Band klang sehr viel Jazz an, denn der Protagonist ist Sohn eines berühmten Musikers. Hier wird der Jazz quasi zum Hauptthema der Ermittlungen. Es wird sehr viel über die Musik, die Musiker, die Instrumente, die Stilrichtungen geredet, Variationen einzelner Songs werden auseinandergenommen, auch gibt es einige scherzhafte Anspielungen für Insider, das gesamte Buch eine große Hommage. Ich denke, man muss Jazz nicht mögen, und man muss sich auch nicht auskennen, wenn man dieses Buch liest. Aber es ist auf jeden Fall hilfreich ;-)

SPRECHER

Dietmar Wunder (Adam Sandler, Daniel Craig) wurde als Sprecher für das Hörbuch gewählt, und er passt hervorragend zur Rolle des Peter Grant. Er spricht den Text ruhig und mit der richtigen Prise Betonung an den wichtigen Momenten, auch sein Tempo ist ideal. Wie für Wunder üblich gelingt es ihm, sich zurückzunehmen und alleine den Inhalt wirken zu lassen. Auch, wenn ich zukünftig das Buch ungekürzt und zum Lesen statt Hören für mich wählen werde, hat der Verlag mit diesem Sprecher alles getan, das Bestmögliche aus dem Hörbuch herauszuholen.

FAZIT

Der zweite Band hat mir sehr gefallen, er wird der Reihe gerecht. Trotzdem wirkt er ein bisschen wie ein Lückenfüller für den folgenden Band und ließ mich etwas unzufrieden zurück. Ansonsten aber hat Aaronovitch mit Peter Grant ein kleines Meisterwerk geschaffen, das in vielerlei Hinsicht aus dem Mainstram des modernen Fantasy herausragt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Magischer Krimi, 9. September 2014
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho (Audio CD)
(Hörbuchfassung)

Constable Peter Grant wird zum Zauberer ausgebildet. So ist es naheliegend, dass er bei der Londoner Polizei der kleinen Spezialeinheit zugeordnet ist, die sich um magische Phänomene kümmert. Denn zwischen dem geschäftigen Leben in Soho, treiben sich allerhand düstere Gestalten und Halbwesen herum. Als ein Jazzmusiker bei einem Auftritt mitten aus dem Leben gerissen wird,
erkennt Grant schnell, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Er denkt eine regelrechte Serie an Todesfällen und Morden auf, der Spur alle zu einem Jazz-Club führen, der im 2. Weltkrieg von deutschen Bombern dem Erdboden gleichgemacht wurde.....

Die Geschichte erscheint mir an vielen Stellen unausgereift und nicht immer in sich schlüssig. Man kann sagen, dass der Autor versucht hat, sehr viel in den Handlungsverlauf rein zu packen, ein wenig Historie, ein wenig Gesellschaftskritik, Jazz, Vampire, Schimären, Magie und natürlich das Grundgerüst eines Krimis. Das Ganze unterhält schon auf seine Weise, aber häufiger kam ich an den Punkt, dass ich so bei mir dachte: das habe ich auch schon mal runder und schlüssiger gehört. Zu viele Morde, zu viel Zufalle und dass da eben erst der Constable Grant kommen muss, der nach Jahrzehnten all die schrecklichen Verbrechen aufzudecken befähigt ist.

Als definitiven Pluspunkt betrachte ich wiederum, dass es im Roman um Magie geht, die über das Hantieren mit Zauberstäben hinausreicht.

Die Geschichte wird von Dietmar Wunder gelesen, der den verschiedenen Figuren versucht unterschiedliche Stimmen zu geben. Er liefert eine solide Leistung ab.

Das Hörbuch umfasst 3 CDs mit ca. 4,5 Stunden Hörzeit.
Das Cover wirkt auf mich auch eher semiprofessionell

Fazit: Harry Potter trifft auf Sherlock Holmes....durchschnittliches Hörvergnügen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Witzige Mischung aus Krimi und Fantasy!, 1. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu …

Erster Satz:
Es ist eine traurige Tatsache des modernen Lebens, dass man, wenn man lange genug fährt, früher oder später London hinter sich lassen muss.

Meine Meinung:
Witzige Mischung aus Krimi und Fantasy!

Peter Grant ist Polizist und ein Zauberlehrling. Sein Chef ist leider der letzte Magier in England und bildet daher Peter aus. Als aber plötzlich seltsame Morde an Jazzmusikern stattfinden, ermittelt Peter. Und die Statistik beweist es, unnatürlich viele Jazzmusiker sterben in den letzten fünf Jahren in London.
Was steckt dahinter? Sind die Toten tatsächlich der Magie zum Opfer gefallen?

Eine interessante Lektüre für zwischendurch. Das Buch war für mich spannend erzählt. Ich habe mich in keinster Weise gelangweilt und hatte meinen Spaß beim Lesen.

Krass sind die Beschreibungen des Autors. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund, um zu erklären wie jemand gestorben bzw. ermordet worden ist. Ich musste mich da schon ein wenig ekeln. Genauso aber hat er hier jede Menge Witz und Charme mit eingebracht. Ich musste schon des öfteren Lächeln über diese witzigen Dialoge. Und dann gab es auch noch die vulgäre Sprechweise mancher Charaktere. Insgesamt gesehen muss man sagen, dass es ein besonderer Erzählstil ist. Das kommt einem nicht so oft unter die Augen.

Zitat: „Halt dich zurück, freche Kröte“ (Seite 54)

Zitat: „ Guter Junge. Jetzt verpissen Sie sich, und hoffen wir, dass Sie mir nicht noch mal unter die Augen kommen müssen.“ (Seite 101)

Zitat: „Nicht! Ich bin kitzlig. Trink erst deinen Tee, du Wilder. Hast du keine Manieren?“ (Seite 205)

Zitat: „Ich nicht, aber Constable Grant hier wird dafür bezahlt, dass er alles glaubt, was unglaublich ist. Er muss auch an Feen und Zauberer und Hobgoblins glauben.“ (Seite 270)

Zum Schluss kann ich sagen, dass ich das Buch gerne weiterempfehle. Ich hab das Buch als Überraschungspost erhalten und wurde auch noch positiv überrascht. Ich denke, es ist der Beginn bzw. der 2. Teil einer neuen Serie rund um den Constable Peter Grant. Es wird spannend sein, zu verfolgen, was der Autor uns da in Zukunft noch alles zaubern wird.
Wer Lust an Witz, Charme, Ironie und auch kein Problem mit vulgärer Sprechweise hat, wird hier sehr viel Spaß am Lesen haben. Ein toller Kriminal- und Fantasyroman!

Ich vergebe 4 Bücher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr schwarzer Humor, mehr Jazz, mehr Sex..., 24. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
Dies war er nun, der 2. Streich von Peter Grant als Zauberlehrling bei der Londoner Polizei...und ich muss sagen, die Story gefällt mir immer besser. Es gibt eine stärkere Prise britischen Humor und als Jazz-Fan finde ich natürlich die vielen interessanten Informationen zu diesem Thema (zum Glück ist Peter's Vater Jazz-Musiker) sehr aufschlussreich und faszinierend. Hinzu kommen die vielen Details zu London, die einen entweder glauben lassen direkt vor Ort zu sein (wenn man die Stadt kennt - ich habe vor Jahren 3 Monate dort gelebt) oder in diese Stadt hineinversinken lässt. Neu waren für mich die doch des Öfteren anzutreffenden "Sex-Szenen". Ohne dass ich jetzt prüde bin, aber ob es sie in diesem Ausmass gebraucht hätte - ich weiss es nicht. Und auch diesmal hatte ich das Gefühl, dass ich der Story nicht immer ganz folgen konnte bzw. war die Story um die Todesfälle irgendwie immer nebensächlich. Es gab immer wieder andere Themen die in den Vordergrund traten (Peter's Affäre mit Simone, der Unfall von Lesley, der Auftritt seines Vaters als Keyboarder etc.) Da habe ich gemerkt, dass ich etwas die "Spur" verliere und plötzlich war der Fall gelöst - das ging mir dann doch etwas zu schnell oder der Weg dahin ging irgendwie an mir vorbei... Aber: ein wahnsinnig guter Cliffhanger am Ende des Buches, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht und ich hoffe, dass mit dem nächsten Band, der in Deutsch leider erst Mitte 2013 erscheint, das Level gehalten oder sogar noch angehoben werden kann. Auf jeden Fall hat sich Peter Grant zu einem meiner neuen Lieblings-Protagonisten gezaubert...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urban-Fantasy mit viel britischem Humor..., 10. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
„Schwarzer Mond über Soho“ von Ben Aaronovitch (dtv) knüpft nahtlos an den ersten Band „Die Flüsse von London“ an. Dieses Mal gelingt es Ben Aaronovitch jedoch viel schneller, in die Handlung einzusteigen und somit zu fesseln. Wie auch im letzten Band gibt es zwei parallel verlaufende, sehr skurrile Kriminalfälle, die für Abwechslung sorgen und mit einigen blutigen Details aufwarten.

Gleichzeitig kehren alte Bekannte wieder, gibt es neue Informationen über die Hintergründe von Peter Grants Ausbilder Nightingale und seine Haushälterin, die aber das ganze noch geheimnisvoller machen, und es erscheint ein Bösewicht, der einiges an Potential zu bieten hat. Das alles verbindet Aaronovitch so entspannt, dass man beim Lesen nur so durch das Buch gleitet und den wahnsinnig witzigen Peter Grant liebend gerne auf seiner Reise durch berufliche und persönliche Katastrophen begleitet, während er irgendwie vom Anti-Held zum „Held der Herzen“ mit überraschenden Anflügen von Professionalität und Magie mutiert.
Vor allem lässt der Autor London im Allgemeinen sowie seine Stadtteile und Bewohner im Besonderen auf eine liebevoll-ironische bis bissige Weise so lebendig werden, dass man in die Atmosphäre eintaucht und den nächsten Trip passend zu den Büchern planen möchte.

Fazit: Die Mischung aus Krimi, Magie, skurrilen Charakteren und viel britischem Humor, bei dem man einige laute Lacher einfach nicht unterdrücken kann, macht die Reihe zu einem wahren Vergnügen – dieser zweite Band ist noch einen Ticken rasanter und fesselnder als der erste und kann, auch wenn einige persönliche Handlungsstränge durchlaufen, durchaus als Einzelband gelesen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwarzer Humor im magischen London, 14. August 2012
Von 
Birgit Goldenbow "Tigrib" (Meerbusch) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schwarzer Mond über Soho: Roman (Taschenbuch)
Ungewöhnlich, ursprünglich und originell geht es weiter bei Constable Peter Grant. Im zweiten Buch hat es der einzige aktive Polizist für Morde mit magischen Komplikationen in London mit Jazzvampiren, einem gesichtslosen Mann und einer bleichen Lady zu tun.

Der Leiter der Abteilung für aussergewöhnliche, magische Fälle und Zaubermeister Nightingale fördert - wenn auch schwer verletzt - weiter Grant's magisches Talent. Inzwischen in der ungewöhnlichen magischen Welt zuhause ermittelt Grant im heutigen London Mordfälle, die nach Magie riechen. Dabei sind seine Mittel und Wege nicht immer gern gesehen - besonders wenn sie zu erheblichem Sachschaden führen - und seine Kollegen von der "normalen" Mordkomssion behandeln ihn mit Skepsis.

Wer sich von einer oder zwei weiteren ungewöhnlich erzählten magischen Mordserien in das heutige London einladen lassen will, in denen merkwürdige Kreaturen mit ebensolchen Angewohnheiten das Geschehen bestimmen, kann den skurillen Humor von Ben Aaronovitch auch in "Schwarzer Mond über Soho" genießen. Auch wenn immer noch viele Fragen offen bleiben, erhalten die Leser einen etwas tieferen Einblick in die Welt der magischen Entwicklungen des letzten Jahrhunderts, inklusive der Auswirkungden des zweiten Weltkrieges auf die Magie.

Fazit:
Originell mit viel Wortwitz erzählt und mit vielen kreativen Ideen gewürzt hält Aaronovitch auch im zweiten Buch seine Leser bei der Stange. Es empfiehlt sich allerdings zunächst das erste Buch "Die Flüsse von London" zu lesen, um einige Gestalten und ihre Rolle im aktuellen Buch verstehen zu können.
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Schwarzer Mond über Soho: Roman
Schwarzer Mond über Soho: Roman von Ben Aaronovitch (Taschenbuch - 1. Juli 2012)
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