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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen428
3,8 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 17. Oktober 2013
Es war für mich das 1. Mal, daß ich einen britischen Fantasie-Krimi gelesen habe.
Er hat mir gefallen. Manchmal musste ich sehr aufmerksam lesen, weil die komplizierten
Erklärungen in verschiedenen Situationen mit Themse Vater und Themse Mutter und deren
Flüsse-Kinder etwas anstrengend sind. Die Figur der Molly mit ihrer mystischen Art hat mir sehr gut gefallen
Für mich hätte es noch etwas spannender sein dürfen. Viele Rezensenten fanden den Humor gut.
Da muss ich leider passen. Ich lache zwar gern und leicht, hier jedoch fand ich nichts Lustiges.
Nach ein paar Büchern dazwischen werde ich sicher die Fortsetzung lesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Mai 2012
Format: TaschenbuchVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
So ein bezauberndes Buch war mein Hauptgedanke beim Lesen dieses wirklich schönen Fantasykriminalromans für Erwachsene. Ein bißchen Magie, ein bißchen Spannung, ein wenig platzende Köpfe, Vampire, Götter, Liebe, Eifersucht, Geister. Herrlich, am Liebsten wäre ich in den Flüssen versunken und nie wieder aufgetaucht. Der Stil ist allerdings durchaus kein wirklich einfacher, es läßt sich nicht rasch weglesen, sondern verlangt die Aufmerksamkeit des Lesers und zwar die komplette, immer wieder macht der Autor Gedankensprünge oder flitzt von einer Szene zu einer anderen, deren Zusammenhang man erst später erkennt. Für mich nicht dramatisch, sondern irgendwie reizvoll.
Gegen Ende des Buches scheint er jedoch irgendwie zu viele lose Enden zusammenführen zu wollen und verliert ein wenig den Faden oder die Bodenhaftung, macht aber nichts, ich habe es trotzdem mit Begeisterung gelesen und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Mutter Themse und Vater Themse, Molly, Beverley, Lesley und Peter.
Anmerken möchte ich, daß es sich hier trotz des irgendwie putzigen Covers ganz klar nicht um ein Jugendbuch handelt und jüngere Leser vermutlich eher etwas verstört wären, bzw. sicherlich auch die ein oder andere nette schlüpfrige Anspielung nicht verstehen.
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Kurzbeschreibung
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«

Meinung
Dies ist der 1. Teil der Buchreihe, einer Mischung aus Krimi und Fantasy-Roman, mit viel Humur und etwas skurilen Elementen. Viele sagen, der Nachfolger von Harry Potter, finde ich aber nicht, meiner Meinung nach hat er nichts damit gemeinsam.

Die Handlung begann schon ab der ersten Seite an spannend und interessant. Ich erhielt Einblick in die Londoner Polizeiarbeit, welche äußerst authentisch dargestellt wurde. Es machte mir Spaß mittendrin im Geschehen zu sein und viele unerewartete Ereignisse und Wendungen machten das Ganze zu einem riesigen Lesespaß, sodaß ich ganz gespannt auf den zweiten Teil „Ein Wispern unter Baker Street“ bin, welches schon auf meinem SuB liegt.

Die Charakteren wurden von Herrn Aaronovitch sehr gut in Szene gesetzt und mir gefiel ihr Umgehen untereinander. Viele bissige Dialoge trieben mir ein Lächeln auf die Lippen, so gut war das Ganze dargestellt. Vorallem Peter Grant, der Hauptprotagonist war mir sehr ans Herz gewachsen. Er war sympathisch und authentisch und ich konnte mich gut mit ihm identifizieren. Aber auch alle anderen hatten ihren Platz in der Geschichte und gefielen mir gut. Auch die Ortsbeschreibungen fand ich klasse, ich konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen.

Der Schreibstil vom Autor gestaltete isch als flüssig, bildlich und sehr fesselnd. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und Seite um Seite wurde ich mehr in die Geschichte gezogen. Ein wahres Kopfkino. Ein Manko gabs allerding, mir waren die Kapitel viel zu lange. Ich habe es gerne, mal eine Verschnaufpause zwischen den Kapiteln zu haben, bei diesem Buch hier zog es sich etwas, bis wieder ein Kapitel fertig durchlesen war.

Auch mit dem Schluß war ich so gar nicht zufrieden. Ich erhielt zwar einige Informationen, trotzdem blieben viele Fragen offen und es kam viel zu schnell. Daher für mich nicht befriedigend und ich hoffe, das ich im nächsten Teil diese finde.

Cover
Sehr schönes Cover, das einem ins Auge sticht. Titel und Bild passen perfekt zum Inhalt des Buches. Hauptfarbe beige-rot.

Fazit
Dieser erste Teil der Reihe „Die Flüsse von London“ konnte mich überzeugen und ich fand ihn sehr angenehm zu lesen. Spannung und auch brititscher Humor halten sich die Waage. Die nächsten drei Teile liegen schon auf meinem SuB und warten darauf, gelesen zu werden.Er bekommt von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.
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am 20. Juni 2014
Die Geschichte dreht sich hier um Constabler Peter Grant, bei dem sich nicht nur der Leser wunder, wie er Polizist werden konnte, weshalb man ihn am liebsten auch hinter einen Schreibtisch arbeiten lassen würde. Er ist ein naiver Tollpatsch, was ihm seine Arbeit erschwert, aber ihn vor allem sympathisch macht. Welcher andere würde auch einfach mal so einen Geist als Zeugen befragen, als wäre es das normalste der Welt. So geschieht es auch, dass er doch nicht hinter einem Schreibtisch, sondern als Zauberlehrling endet, bei dem einzigen anderen Magier in London. Thomas Nightingale bietet einen angenehmen Kontrast zu Peter und ist deshalb ebenso liebenswert wie er. Er ist ein älterer Mann mit Stock und Anzug, also genau so, wie man sich einen englischen Gentleman vorstellt. Er ist sehr weise und wird zu einer Art Vaterfigur für Peter. Aber natürlich birgt auch er ein Geheimnis, das aber wenig überraschend ist. Die Kombination aus diesen passt einfach, was diesem Buch auch einen gewissen Reiz verleiht. Man kann sich die beiden richtig gut in einem Film oder einer Serie vorstellen.
Der Rahmen der alle Handlung bildet hier die Enthauptung eines Mannes, doch werden hier noch viel mehr Geschichten in eineinader verflochten. So muss Peter nicht nur den Umgang mit Magie lernen, was den einen oder anderen Lacher bereithält, sondern muss sich auch noch mit den beiden rivalisierenden Familien der Themsegottheiten herumschlagen, die schon sehr nervig sein können. Leider verliert sich die Geschichte zeitweise in der Vielzahl von Handlungen und wirkt dadurch manchmal wirklich langatmig. Besonders die Geschichte um die Themsegötter hemmt die Spannung des eigentlichen Mordes, der viel zu lange nur im Hintergrund dahinplätschert. Zum Ende hin wird dies wieder besser und auch der Lesefluss steigt deutlich an.
Besonders gut gefallen hat mir aber dennoch die Mischung aus Fantasy und Krimi, da es sich hier nicht um die üblichen Fantasyfiguren handelt, die man so schon tausendmal erlebt hat. (Nagut so neue sind Geister jetzt nun auch nicht) Es wirkt erfrischend anders. Außerdem ist London genau die richtige Stadt für eine solche Geschichte, da man ihr diese mystische zweite Welt absolut abkauft.
Der Schreibstil ist wirklich angenehm und vor allem sehr lustig. Der Autor schafft es den Leser zu begeistern und in diese bunte, magische Welt hineinzuziehen.

Fazit:
Ich bin ein großer Fan von Urban-Fantasy, Krimis und alles Britische, weshalb ich dieses Buch einfach lesen musste. Leider muss ich vielen Kritikern des Buches in einem Punkt zustimmen, da es sich zur Mitte hin leider tatsächlich selbst in der Geschichte verliert. Zum Ende wird dies aber besser, weshalb man das Buch auf keinen Fall in der Mitte abbrechen sollte, Meine Hoffnungen liegen in den folgenden Bänden, die ich definitiv auch lesen werde, da Ben Aaronovitch einen angenehmen Schreibstil und wirklich gute Ideen hat.
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am 15. Januar 2013
Warum ich in letzter Zeit immer wieder bei phantastischer Literatur lande, weiß ich auch nicht genau. Eigentlich kann ich damit nicht viel anfangen. Aber bei diesem Buch habe ich angefangen und es auch dank des wundervollen Humors und der eingewobenen Londoner Geschichte genussvoll zu Ende gelesen.

Über Ben (Denis) Aaronovitch, 1964 in London geboren ist gar nicht so viel in Erfahrung zu bringen. Selbst sein eigener Blog strotzt nicht gerade vor Informationen. Ende der 80er Jahre schrieb er Drehbücher und Fernsehspiele. Nachdem dies jedoch auslief, sah er sich gezwungen, bei der Buchhandelskette Waterstones als Buchhändler zu arbeiten. Und hier kam ihm die Eingebung: ich schreibe jetzt selbst Bücher. Ben Aaronovitch hat mittlerweile einen Sohn, eine eigene Buchhandlung und lebt in Wimbledon, London.

Zum Buch:

Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley werden als kurz vor dem Ausbildungsabschluss stehende Polizisten zu einem Tatort gerufen. Ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Bei der Sicherung des Tatorts entdeckt Peter einen Mann. Aber die Sache hat einen Haken: er ist ein Geist. Peter nimmt pflichtbewusst alle Daten auf. Das hat er schließlich in der Ausbildung gelernt.

Kurze Zeit später sieht er Lesley auf seiner ersehnten Arbeitsstelle landen und findet sich selbst plötzlich als Lehrling der Magie in den Händen Inspector Nightingales wieder. Nach mehreren Jahrzehnten gibt es in London plötzlich wieder einen Zauberlehrling. Peter lernt, wie man mit Vampiren umgeht, ein Wehrlicht hervorbringt und andere nützliche Dinge. Die Ermittlungen zum Mordfall treten erst einmal auf der Stelle. Aber dann nimmt die Geschichte Fahrt auf. Ein weiterer Mord muss aufgeklärt werden, bei dem offenkundig Magie im Spiel war und ganz nebenbei kümmert sich Peter noch um rivalisierender Flussgötter.

Alles in allem eine Menge Stoff für einen Roman und Ben Aaronovitch schafft es fast immer, den Leser bei der Stange zu halten. Allerdings haben die beiden Fälle (Geist und Flussgötter) nur marginal miteinander zu tun, so dass hier wohl auch ein Handlungsstrang ausgereicht hätte. Der Autor schien sich nicht entscheiden zu können, was für ein Buch er denn schreiben wollte. Nichtsdestotrotz ist ihm ein spannendes und in Teilen skurriles Werk gelungen.

Der Roman lebt von seinen originellen und zum Teil geheimnisvollen Charakteren. Peters Mutter kommt aus Sierra Leona und sein Vater ist ein drogenabhängiger Jazzmusiker. Peter selbst ist ein grundsympathischer Mann, der Teenagerprobleme noch nicht ganz ablegen konnte, aber schon den ersten Schritt über die Erwachsenenschwelle getan hat. Neben Peters Ausbilder, einigen Geistern, den Flussgöttern und anderen Figuren, hat mir besonders das Hausmädchen Molly gefallen. Sie macht neugierig.

Das Buch durchzieht ein trockener, typisch britischer Humor. Es liest sich anders als andere Bücher, was auch seinen Erfolg erklären dürfte. Zwischen den Zeilen gibt es Anspielungen auf aktuelle gesellschaftliche Zustände der Stadt oder auch auf das Verhältnis der Nachbarn Londons zueinander.

Peter erzählt hier seine komplexe Geschichte selbst und das macht sein Erleben unmittelbar. Als Leser ist man direkt dabei, wenn er durch die Straßen Londons wandert, mit verbrannten Fingern, auf der Suche nach Magie. Besonders hat mir die Beschreibung Peters kurzer "Zeitreise" gefallen (ohne zu viel zu verraten). Seine Wanderung durch die alten Stadtteile Londons bis zu deren Ursprüngen las sich herausragend.

Insgesamt ein sehr lesenswertes und humorvolles Buch. Für mich wird die Serie aber wohl nicht weitergehen, da ich mich mehr für andere Literaturgattungen interessiere. Auch, wenn ich nur ungern auf die Appetit machenden Geschichtsanekdoten Londons verzichte.
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am 10. November 2012
Peter Grant hält sich eigentlich für einen ganz normalen Durchschnittspolizisten, der gerade seine Ausbildung bei der Londoner Met beendet hat. Das ändert sich jedoch, als er den Tatort eines Mordes in der Londoner Innenstadt bewacht und dabei seinen ersten Geist sieht. Gewissenhaft befragt er diesen natürlich als Zeugen - dummerweise hat jener seit Jahrzehnten tote Nicholas Wallpenny auch noch etwas Interessantes beobachtet. Peter, der natürlich niemandem davon erzählen kann, will er nicht für komplett verrückt gehalten werden, beschließt zunächst auf eigene Faust zu ermitteln, wobei er dem seltsamen Inspector Thomas Nightingale begegnet, der offenbar ebenfalls über die übernatürlichen Hintergründe des aktuellen Falles informiert ist.

Am nächsten Tag findet sich Peter plötzlich dessen Einheit zugeteilt und muss erfahren, dass es so einige Dinge in London gibt, von denen er bisher noch nichts wusste. Nightingale ist nämlich der letzte Magier Englands und Peter ehe er sich versehen kann sein Lehrling. Gemeinsam machen sie sich an die Aufklärung des Mordes, der sich bald zu einer ganzen Serie von ähnlichen Vorfällen entwickelt. Es scheint ein Geist in London umzugehen, der Menschen kontrollieren kann und sie dazu bringt, an einer sehr realen Aufführung des traditionellen Kasperletheaterstücks Punch und Judy mitzuwirken. Darüber hinaus gilt es noch ein Vampirnest in Purley auszuräuchern und den Streit zwischen dem Themsegott und der Themsegöttin zu schlichten. Eigentlich mehr als genug zu tun für zwei Polizisten, doch dann wird Nightingale im Einsatz angeschossen und Peter ist plötzlich völlig auf sich allein gestellt...

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich hier um ein wirklich gutes und unterhaltsames Werk handelt, das mir sehr gut gefallen hat. Die Idee ist wirklich gut und mir so bisher auch noch nicht untergekommen, was ebenfalls das Lesevergnügen steigert (im Gegensatz dazu, wenn man dauernd denken muss "Hab ich irgendwo schon mal (besser) gelesen".) Die Hauptfigur ist witzig und symphatisch und auch der Fall wird gut erzählt. Lediglich an einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Erzählung ein wenig langatmig wurde, daher auch der eine Stern Abzug. Das aber bitte nicht missverstehen, das Buch ist echt toll und es macht Spaß es zu lesen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Peter weitergeht und freue mich auf Band 2, der in deutschen Übersetzung zwar noch nicht erschienen, aber immerhin schon angekündigt ist.
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am 2. November 2012
Ich habe das Buch lange auf meiner Wunschliste gehabt.Gründe dafür unter anderem die Inhaltsbeschreibung,die doch sehr vielen positiven Rezensionen und auch der aufwendige und schöne Einband.Eigentlich mag ich keine Fantasy oder Horror-Bücher die einen schwarzhumorigen Einschlag haben aber trotzdem wurde es gekauft und gelesen.
Schreibstil des Autors: Etwas "chaotisch"!
Da wird mit Personen und Namen um sich geschmissen die einfach vorab zu wenig beschrieben wurden so das ich mehrfach mal zurück geblättert habe um mich auf den aktuellen Stand zu bringen.Gerade wenn man ein Buch nicht in einem Rutsch liest ist dies etwas nervig.
Die Beschreibungen diverser Gebäude, Stadtteile und Themse-Abschnitte sind sicherlich interessant aber irgendwie teilweise auch überflüssig und machen das Buch nicht spannender.
Der Hauptakteur Constable Grant findet sich meiner Meinung nach viel zu schnell mit den übersinnlichen Vorgängen ab mit denen er von einem Tag auf den anderen konfrontiert wird.Innerhalb von wenigen Stunden/Tagen akzeptiert er Geister,Vampire usw. ohne auch nur mit der Wimper zu zucken und ist nach wenigen Seiten schon selbst ein "halber" Magier.Seine Kollegein bei der ich erst den Part der ungläubigen Scully aus der Akte X Serie erwartet habe ,wird ebenfalls sehr schnell von den übersinnlichen Vorgängen überzeugt.
Alles in allem ist das Buch kein Fleisch und kein Fisch.Es ist nicht so schwarzhumorig das ich darüber lachen oder nur schmunzeln muss.Spannung erzeugt es wegen der chaotischen Erzählweise bei mir ebenfalls nicht.Letztens ist der Versuch mal ein Buch ausserhalb meiner favorisierten Bereiche Thriller,Horror und Fantasy (ohne Humor) zu lesen gescheitert.
Die beiden Folgebücher (3.aktuell nur in Englisch erhältlich) dieser Reihe haben wieder sehr gute Kritiken bekommen aber ich glaube einen zweiten Versuch werde ich wohl mit Constable Grant & Co nicht angehen.
Irgendwie habe ich das Gefühl da wäre eigentlich mehr drin gewesen !
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Januar 2012
Format: TaschenbuchVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Bei "Die Flüsse Von London", dem ersten Peter Grant Roman von Ben Aaronotich handelt es sich um den besten Versuch, die Harry Dresden Romane von Jim Butcher zu imitieren und auf ihrem Erfolg aufzubauen, den ich bisher gelesen habe.
Daher und für das tolle Titelbild mit Prägedruck gibt es letztendlich doch 4/5 Sternen, obwohl das Buch auch einige Passagen enthält, die auch 0-2 Sterne verdient hätten.

Insgesamt handelt es sich um eine vergnügliche (für den Leser) übernatürliche Mordermittlung, durch die unser junger Held seine ersten Schritte in die Welt der übernatürlichen Bewohner Londons und seine neue Karriere als Polizei-Magier tun kann. Mordfälle, die wohl auf Besessenheit durch einen Geist zurückzuführen sind, bringen ihn und seinen Mentor auf die Spur eines klassischen englischen Theaterstücks und eines bösen Schauspielers aus vergangenen Tagen. Also vom Plot her kann man gegen dieses Buch überhaupt nichts sagen. Unterhaltsam, wenn auch keineswegs spannend, dafür mit einigen Überraschungen angereichert, die ich ihm nicht zugetraut hätte und die Handlung im richtigen Moment in neue Bahnen lenken.
Ich habe dieses Buch in der englischen Leseprobe auf dem kindle angelesen und war absolut begeistert, London nicht nur als absolut nachlaufbare Kulisse eines Krimis vor mir zu sehen, sondern es auch in der Sprache der einzelnen Charaktere wieder zu hören. Glücklicherweise hat dtv darauf verzichtet, dies irgendwie zu versuchen zu übersetzen, so daß zwar die Hälfte des Ortsbezuges einfach wegfällt und man einen Sinn komplett verliert und London nur noch sieht und nicht mehr hört, dafür aber auch mit Versuchen verschont wird, britische Umgangssprache und Redewendungen ins deutsche zu übertragen.

Warum dann aber keine überzeugten 4 oder 5 Sterne?
Bleiben wir doch gleich bei der Übersetzung. Großteils ist das Deutsch verständlich und lässt sich mühelos lesen, ohne daß man es erst ins Englische zurückübersetzen muss, aber es gibt ab und zu einfach Ausreißer. Was bitte ist eine "Judasziege"? (Ich habe es inzwischen gegoogelt, würde einen "Lockvogel" aber trotzdem für die passendere tierische Metaphor handeln) Auch Sätze wie "Ich musste gegen den Drang ankämpfen, ... mein Gesicht zwischen ihre Brüste zu pressen und nur noch zu blubbern, blubbern, blubbern" finde ich etwas ... irritierend.
Die Faszination des Autors mit den großen Brüsten der vorkommenden schwarzen Frauen ist ebenfalls nervtötend. Auf der Jagd nach einem mörderischen Untoten brauche ich keine regelmäßigen Austin Powers Gedächtnis-Erektionen bei meinem Helden.
So charmant der wissenschaftliche Hintergrund ist, den Aaronovitch für Magie und übernatürliche Wesen bietet, so unoriginell ist die eigentliche Zauberei. Jeder der einmal "Ars Magica" gespielt hat, erkennt das System wieder und weiss, wie man Zaubersprüche zusammenstellt und wie alles funktioniert. Außerdem sollte das Grundelement für einen Feuerball nicht eher Feuer anstatt Licht sein?
Ingesamt hätte ich mir sowohl vom Hauptcharakter, wie auch von seiner Kollegin und besten Freundin etwas mehr Skepsis beim Thema Magie gewünscht. Zwei komplett in der Realität verankerte Charaktere haben keine bis kaum Probleme damit, daß es eine zweite, magische Wirklichkeit hinter unserer mundanen Alltagswelt gibt. Etwas mehr Zeit und etwas mehr Charakterentwicklung hätte ich hier gerne gesehen.

Falls Ihr es bisher geschafft habt, seht Ihr, daß es keine unlösbaren Probleme sind, die ich mit dem Buch habe, sondern einfach nur Kleinigkeiten, die mich aber bei einem erfahrenen Autor in einer dtv-Übersetzung wundern. Ich werde weiter lesen, auf jeden Fall, dafür ist Aaronovitch einfach zu kreativ und zu liebevoll-originell wenn er eigene Ideen auf- und ausbaut, aber doch lieber im englischen Original.
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am 5. Februar 2015
1. Die Flüsse von London
2. Schwarzer Mond über Soho
3. Ein Wispern unter Baker Street

Peter Grant soll nach seiner zweijährigen Ausbildung zum Constable zur Datenerfassung abgeschoben werden. Nochmals zu einem Tatort gerufen trifft er jedoch auf einen Zeugen, der den Mordfall beobachtet haben will. Ungewöhnlich ist, dass dieser Zeuge ein Geist ist. Und schon nimmt Peters Leben rasant Fahrt auf, er wird als Zauberlehrling rekrutiert und versucht an der Seite seines Meisters seltsame Mordfälle magischer Art aufzuklären, von denen London plötzlich heimgesucht wird.

Die Geschichte ist gespickt mit Wortwitz und humorvollen Seitenhieben und erinnert ein wenig an Neil Gaimans „Neverwhere“, auch wenn der Plot ein völlig anderer ist. Leider schafft es der Autor nicht, der Geschichte Dreidimensionalität zu verleihen, Charaktere und Schauplätze bleiben farblos. Das Buch ist eigentlich ein Krimi mit typischer Polizeiarbeit, nur eben mit magischen Elementen wie Geistern, Vampiren, Flussgöttern und ein bisschen Zauberei gewürzt.

In allen großen Büchern findet man eine „Moral“, eine Lehre, die man daraus ziehen kann. Dieses Buch scheint nur geschrieben worden zu sein, um geschrieben worden zu sein. Deshalb bleibt es leider blass und ein wenig enttäuschend. Wer aber gerne mal etwas anderes als den Standardkrimi lesen möchte und trockenen Humor zu schätzen weiß, wird mit diesem Buch nicht allzu falsch liegen, denn auch wenn Mr. Aaronovitch kein großer Geschichtenerzähler ist, Humor hat er.
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am 3. Januar 2013
Nein, einen Roman mit Vampiren und Geistern wollte ich nie lesen. Doch die Flüsse von London balancieren immer wieder an der Grenze zum Fantastischen und haben mir trotzdem Spaß gemacht. Ein wenig skurril, eine atmosphärisch dichte Erzählkunst und Spannung bis zum Schluss. Ich bin gespannt auf das nächste Buch, zumal die Flüsse von London einige Längen hat, die nicht immer ganz mit Spannung gefüllt sind. Aber, beste Unterhaltung, die Lust auf mehr macht.
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