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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Grant - Polizist und Zauberlehrling
Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2011 von Belle's Leseinsel

versus
37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Geist treibt sein Unwesen
Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Police Constabler durchlaufen, nun hofft er in eine interessante Abteilung zu kommen. Insgeheim befürchtet er aber, dass er auf einen langweiligen Schreibtisch-Job abgeschoben wird. Lesley, seine Kollegin hatte da inzwischen schon mehr Glück, sie konnte ihren Traumjob schon ergattern, was Peter neidisch zur Kenntnis...
Veröffentlicht am 25. Januar 2012 von O`Hara


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und lustig zugleich, 16. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Wie meine Vorgänger bereits schrieben, ist das Buch sehr spannend. Man verschlingt es, weil man gerne wissen möchte, wer nun der Täter ist. Die verschiedenen Handlungen machen es einem nicht leicht, im Voraus zu erahnen, wer der Täter ist, sodass es bis zum Ende sehr spannend bleibt.

Einen Stern Abzug gab es für die hin und wieder vorkommenden Gedankensprünge, die den Anschein erweckten, dass der Autor sich da etwas vergallopiert hat und den Lesefluss dadurch erschwert. Das macht es dem Leser schwer dem Verlauf zu folgen. Darüber hinaus ist das Ende zwar ein Showdown, aber es hätte auch etwas gekürzt sein können.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames und spannendes Abenteuer, was auf jeden Fall lohnt. Insbesondere für LEser, die es gerne etwas phantasievoller mögen, aber nicht gleich allzu stark abgedreht. Ich empfehle es dennoch für Liebhaber von etwas bizarreren Fantasy-Romanen wie "Monstrumologe" oder Walter-Moers-Romanen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend vom Anfang bis zum Ende!, 6. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist kein billiger Abklatsch von Harry Potter. Der Leser wird gleich von Anfang an ins Geschehen hineingerissen. Man weis nie welche Wendung als nächstes eintreten. Auch die Fantasy-Wesen die im Buch auftreten entsprechen nicht den typischen Klischees. Besonders die Idee mit der Themse finde ich sehr gelungen.

Dieses Buch hat mich positiv sehr überrascht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lustige Modern Fantasy mit viel schwarzem Humor, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Peter Grant und seine Kollegin Lesley May, beide frisch gebackene Constables, werden zu einem Mordfall im Covent Garden in London gerufen. Dem Opfer wurde der Kopf abgeschlagen und Peter erfährt von einem Zeugen, dass die Tatwaffe ein Baseballschläger war. Dumm nur, dass der Zeuge ein Geist ist und nur Peter ihn sehen und mit ihm reden konnte. Doch bald stellt sich heraus, dass Peter magische Fähigkeiten besitzt und seine Vorgesetzten das nutzen wollen: er wird in die magische Abteilung der Polizei versetzt, wo er eine Ausbildung zum Zauberer absolvieren soll. Schon nach kurzer Zeit können Peter, sein neuer Vorgesetzter Thomas Nightingale und Lesley den mutmaßlichen Mörder ausfindig machen, doch scheint dieser sich nicht unter Kontrolle zu haben und bringt seine Frau, sein Kind und sich selbst um. Bald stellt sich heraus, dass der Mord im Covent Garden nur der Beginn einer nicht enden wollenden Mordserie ist, hinter der starke Magie steht, der sich Peter eigentlich noch lange nicht gewachsen fühlt.

Die Flüsse von London ist der erste Roman von Ben Aaronovitch und ein guter Einstieg, meiner Meinung nach. Das Setting halte ich für gelungen und es ist dem Autor gelungen, eine andere Magie darzustellen, als Joanne K. Rowling es getan hat. Es gab ja die Befürchtung, dass Aaronovitch sich zu sehr von Harry Potter hat beeinflussen lassen. Dies kann ich aber definitiv verneinen, der Autor entwickelt eine neue Art von Magie, die er mit Wissenschaft gleichsetzt und zu erklären versucht, was ihm auch ganz gut gelingt. Laut ihm war Isaac Newton, einer der Begründer der modernen Physik und Wissenschaft, gleichzeitig auch der Begründer der modernen Magie, was ich für äußerst geistreich halte. Außerdem gibt es einige lustige Spitzen und Bemerkungen über Harry Potter. Allgemein ist der Schreibstil des Autors sehr witzig und zynisch, oft kommt schöner schwarzer Humor durch, was ich immer sehr gerne mag. Mehrmals musste ich laut auflachen beim Lesen.
Ich konnte mich augenblicklich mit der Hauptperson Peter identifizieren, er war mir unglaublich sympathisch. Erfrischend fand ich, dass sich keine Liebesgeschichte angebahnt hat und dass Peter kein liebeskranker Troll ist, sondern einfach nur ein junger Kerl, der auf keine bestimmte Frau steht, sondern sich von vielen angezogen fühlt - aber eben nur sexuell. Das klingt vielleicht zunächst mal recht platt, aber sind wir mal ehrlich: die meisten Männer Mitte 20 haben weniger Interesse an einer Liebe, die ewig hält, sondern denken manchmal eher mit einem anderen Körperteil. Und das macht es realistisch.
Warum das Buch Die Flüsse von London heißt, verrate ich nicht, sonst würde ich ein wenig zu viel von der Handlung weg nehmen, aber ich denke, dass ein anderer Titel möglicherweise ein wenig besser gewesen wäre, denn meiner Meinung nach machen die Flüsse nur 1/3 des Buches aus.
Allgemein ist das wirklich ein sehr gelungenes Buch und ich werde sicher bald den zweiten Teil, Schwarzer Mond über Soho, lesen, der Ende Juni erschienen ist. Aber ich denke, dass die Geschichte noch ausbaufähig ist und würde mich freuen, dann mehr über Aaronovitchs Vorstellungen über die Magie zu lesen, als in diesem Band möglich war und daher vergebe ich abschließend 4 von 5 Sternen.

Weitere Buchrezensionen finden Sie auf meinem Blog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der mit einer Prise Fantasy und einer Messerspitze Humor garniert wurde!, 22. August 2012
Von 
Ankas Geblubber - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London (Audio CD)
"Ein bisschen Harry Potter, ein bisschen Diana Gabaldon und ein bisschen Charles Dickens, Magie, Zeitreise und Londoner Stadtgeschichte sind die Zutaten, die diesen Roman zu einem besonderen Leseerlebnis machen."
Westfälische Nachrichten über "Die Flüsse von London"

Wenn einen die Kurzbeschreibung nicht neugierig machen kann, dann tut es gewiss dieses tolle Zitat.
Magie, Zeitreise und Londoner Stadtgeschichte - alles drei finden wir in Ben Aaronovitchs "Die Flüsse von London", von Harry Potter oder gar Jamie fehlt aber jede Spur, denn der Autor schafft mit seinem Roman eine komplett neue Welt, die weder ein Abklatsch von Hogwarts noch von Mrs. Gabaldons Highland-Saga ist. Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der mit einer Prise Fantasy und einer Messerspitze Humor garniert wurde!
Peter Grant ist Police Constable in London und macht von Anfang an mit seiner sympathischen, gewissenhaften Art einen tollen Eindruck. Er wird zu einem Tatort gerufen, an dem ein Mord begangen wurde. Während seine Kollegen im Dunkeln tappen, begegnet er einem ganz besonderen Zeugen. Mr. Wallpenny hat den Mord beobachtet und kann den Täter beschreiben - das einzige Problem: er ist ein Geist!
Doch das ist nicht alles, denn kurz darauf trifft Peter auf Inspector Nightingale, den letzten Zauberer Englands. An seiner Seite versucht Peter das Verbrechen aufzuklären, wird zu seinem Zauberlehrling und merkt schnell, dass Vampire, Geister und andere paranormale Wesen nicht länger seiner Fantasie angehören.

Mich hat dieses (doch recht kurze) Hörbuch bestens unterhalten! Es war lustig, spannend und kurzweilig. Mir hat es Spaß gemacht, ein anderes, magisches London kennen zu lernen, das aber dem gewöhnlichen Auge verborgen bleibt. Nightingale führt seinen neuen, wssbegierigen Zauberlehrling Schritt für Schritt in "seine Welt" ein, macht ihn mit den "Flusswesen" Mutter und Vater Themse bekannt und nimmt ihn auf Außeneinsätze mit, wenn es z.B. darum geht, ein Vampirpärchen auszuräuchern.

Dieser Roman besticht eindeutig mit seiner skurrilen Story und seinem "british" angehauchten Humor.
Dietmar Wunder verleiht jeder Person eine eigene, einzigartige Stimme, sodass es mir schwer fiel zu glauben, dass dieses Hörbuch durchgehend von ein und derselben Person gesprochen wird. Ein unglaublich toller Hörschmaus! Er ist es auch, der vereinzelte Längen erträglich gemacht hat. Sind meine Gedanken zwischenzeitlich mal abgeschweift, waren sie promt zurück, wenn Dietmar Wunder einen neuen Charakter sprechen ließ. (Hört euch unbedingt die Hörprobe an - ist er nicht großartig?)

Komplett fesseln konnte mich die Geschichte nicht. Stellenweise war sie mir zu verwirrend oder zu skurril. Trotzdem bin ich sehr neugierig auf Peters nächsten Fall und freue mich darauf, seine Magierausbildung weiter zu verfolgen. Band 2 "Schwarzer Mond über Soho" ist bereits als Buch erschienen. Ich werde jedoch wieder auf das Hörbuch warten (erscheint voraussichtlich Anfang Oktober 2012), denn auch wenn Peter es nicht ganz geschafft hat, mich in seine magische Welt zu entführen, so ist es Dietmar Wunder voll und ganz gelungen, mich zu verzaubern!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heiterer und spannender Fantasy-Krimi, 15. April 2012
Von 
H. Keller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
In "Die Flüsse von London" lässt Ben Aaronovitch seinen Protagonisten Peter Grant, einen frischgebackenen jungen Polizisten, von dunklen Ereignissen berichten, die London und ihn heimsuchen und derentwegen sich sein Leben grundlegend ändert. Er tritt nach seiner Polizeiausbildung einer besonderen Abteilung in der Polizei bei und wird Zauberlehrling. Sein direkter Vorgesetzter sowie Meister führt ihn schrittweise in die Magie und in die Tätigkeit als "Zauberer bei der Polizei" wie auch in alle damit verbundenen Regeln ein. Gleichzeitig muss Peter Grant Morde aufklären, Naturgeister im Zaum halten und London vor dunklen Mächten schützen, von der Bürokratie des Londoner Polizeiapparates ganz zu schweigen.

Einschätzung

Das Buch geizt nicht mit direkten und indirekten Anspielungen auf den aktuellen britischen Kultur- und Gesellschaftskontext. Der Autor lässt z.B. die Londoner Elite, getrieben von einem rachsüchtigen Geist, als randalierenden Mob durch die Stadt ziehen, was angesichts der Jugend- und Studentenrevolten, die das reale London während der vergangenen Jahre erlebt hat, eine durchaus geschickte Form sozialer Kritik ist (egal, ob sie der Autor so gedacht hat). Der Protagonist ist nigerianischer Abstammung; die Göttin der Themse stammt aus Sierra Leone - sehr elegant verpackt der Autor multikulturelle Realitäten in seiner Geschichte, ebenso wie soziale Unterschiede, die auch die "Karriere" des Helden bedingen, dessen Mutter Putzfrau und dessen Vater Jazzmusiker sind.

Außerdem werden augenzwinkernd Bezüge zu moderner Fantasy und Science Fiction hergestellt (u.a. Harry Potter, Dr. Who, Krieg der Sterne), was dem Genre-Fan durchaus sympathisch und Grund genug sein dürfte, zu diesem Buch zu greifen.

Aufbau und Umsetzung der Geschichte sind wirklich sehr gut. Beim Lesen geht der Faden nicht verloren. (Ich habe das Buch in einem Stück ohne Pause durchgelesen.) Im Gegensatz zum übel belehrenden Schreibstil und ausufernden Erläuterungsdrang der Harry-Potter-Fantasy glänzt "Die Flüsse von London" mit vergleichsweise knappen Erklärungen von Hintergründen; denn vieles ergibt sich aus dem Ablauf der Story, die sich ohne Brüche und Pausen entwickelt.
Wer genauer hinschaut, bekommt mit, dass der Autor Drehbücher schreibt (für die Sci-Fi/Fantasy-Serie "Dr. Who" übrigens). Das Buch ist ähnlich einem Filmplot aufgebaut, was bei dem Genre Fantasy durchaus die richtige Herangehensweise ist. Es entsteht keine Langeweile und die Versuchung, schnell mal weiterzublättern, kommt gar nicht erst auf. Allerdings erweist sich das nicht durchgängig als Vorteil: Denn die Entwicklung Peter Grants als Zauberlehrling bei der Londoner Polizei wird zwar recht glaubwürdig dargestellt, allerdings kommen sein Umzug ins Haus seines Vorgesetzten, das Leben in diesem Haus und schließlich die Rolle der Haushälterin Molly (eine Vampirin?) nicht ganz schlüssig rüber. Hier spekuliert der Autor meines Erachtens etwas zu sehr auf die Phantasie seiner Leser. In einer Filmumsetzung würden die Bilder für sich sprechen. Der Autor aber spart im Buch an den genannten Stellen dann leider doch zu sehr an bildlicher Beschreibung. Doch dem gesamten Lesevergnügen tut das keinen Abbruch.

Nett und "very British" erscheint die Einführung des kleinen Hundes Toby, der aus dem Besitz des ersten Mordopfers in den des jungen Polizisten Grant übergeht und (s)eine besondere Rolle bei der Aufklärung der Morde spielt.

Am Ende des Buches bleibt man als Leser durchaus befriedigt, zugleich aber auch sehr neugierig zurück, ob die Geschichte von Peter Grant, dem jungen Polizisten und Zauberlehrling weitergehen wird.

Für dieses Buch gebe ich volle Punktzahl und eine Kaufempfehlung.

Auf den zweiten Band, der im Frühsommer auch auf Deutsch rauskommt, bin ich sehr gespannt, hoffend, dass er mindestens ebenso gut die weitere Entwicklung des Peter Grant und der Stadt London mit ihren Naturgeistern, Dämonen und Wirklichkeiten wie Unwirklichkeiten darstellen wird. Auf dem britischen Büchermarkt ist ja schon ein dritter Band angekündigt, was darauf hindeutet, dass der zweite Forsetzungsband gelungen sein dürfte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Fantasy abseits des Üblichen, 27. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Peter Grant, kurz vor Ende seiner 2jährigen Dienstzeit als Bobbie, ist die Hauptfigur dieses eigentümlichen Romans. Eigentlich soll er in die Datenerfassung abgeschoben werden, weil er, wie seine Kollegin Lesley und seine Vorgesetzten immer wieder anmerken, sehr leicht ablenkbar ist. Doch eine Zeugenbefragung Grants mit einem Geist führt zu seiner Einstellung als Zauberlehrling in der bisherigen Ein-Mann-Sonderabteilung. Dabei ist nichts, aber auch rein gar nichts so, wie man das von anderen berühmten Zauberlehrlingen kennt. Der Roman bewegt sich weit abseits des Üblichen, die Figuren sind wunderbar schräg und erinnern mich ein wenig an Pratchetts Charaktäre, nicht, weil sie davon abgekupfert wurden, sondern weil es solchen Spaß macht, sie kennen zu lernen.

Die Ereignisse sind eher für die hartgesotteneren Krimileser geeignet, denn da werden schon mal Köpfe abgetrennt oder ein Säugling aus dem Fenster geworfen. Doch selbst Krimileser, die ansonsten die Finger von Fantasy lassen, kann ich diesen Roman nur empfehlen: er bringt Abwechslung und Spaß und der Rätselfaktor ist besonders hoch durch die Unwissenheit des jungen Polizisten Grant, der mehr durch die Geschichte stolpert, als sich gezielt von A nach B zu bewegen.

Daher empfehle ich dieses Buch allen Fans von Fantasy und Krimis, die auf der Suche nach Abwechslung von der immer gleichen Standardware sind, die einem aus den Regalen der Buchhandlungen entgegen grinst.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Konkurrenz für Harry Dresden, aber trotzdem ..., 12. Januar 2012
Von 
gdf "mephisto154" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Bei "Die Flüsse Von London", dem ersten Peter Grant Roman von Ben Aaronotich handelt es sich um den besten Versuch, die Harry Dresden Romane von Jim Butcher zu imitieren und auf ihrem Erfolg aufzubauen, den ich bisher gelesen habe.
Daher und für das tolle Titelbild mit Prägedruck gibt es letztendlich doch 4/5 Sternen, obwohl das Buch auch einige Passagen enthält, die auch 0-2 Sterne verdient hätten.

Insgesamt handelt es sich um eine vergnügliche (für den Leser) übernatürliche Mordermittlung, durch die unser junger Held seine ersten Schritte in die Welt der übernatürlichen Bewohner Londons und seine neue Karriere als Polizei-Magier tun kann. Mordfälle, die wohl auf Besessenheit durch einen Geist zurückzuführen sind, bringen ihn und seinen Mentor auf die Spur eines klassischen englischen Theaterstücks und eines bösen Schauspielers aus vergangenen Tagen. Also vom Plot her kann man gegen dieses Buch überhaupt nichts sagen. Unterhaltsam, wenn auch keineswegs spannend, dafür mit einigen Überraschungen angereichert, die ich ihm nicht zugetraut hätte und die Handlung im richtigen Moment in neue Bahnen lenken.
Ich habe dieses Buch in der englischen Leseprobe auf dem kindle angelesen und war absolut begeistert, London nicht nur als absolut nachlaufbare Kulisse eines Krimis vor mir zu sehen, sondern es auch in der Sprache der einzelnen Charaktere wieder zu hören. Glücklicherweise hat dtv darauf verzichtet, dies irgendwie zu versuchen zu übersetzen, so daß zwar die Hälfte des Ortsbezuges einfach wegfällt und man einen Sinn komplett verliert und London nur noch sieht und nicht mehr hört, dafür aber auch mit Versuchen verschont wird, britische Umgangssprache und Redewendungen ins deutsche zu übertragen.

Warum dann aber keine überzeugten 4 oder 5 Sterne?
Bleiben wir doch gleich bei der Übersetzung. Großteils ist das Deutsch verständlich und lässt sich mühelos lesen, ohne daß man es erst ins Englische zurückübersetzen muss, aber es gibt ab und zu einfach Ausreißer. Was bitte ist eine "Judasziege"? (Ich habe es inzwischen gegoogelt, würde einen "Lockvogel" aber trotzdem für die passendere tierische Metaphor handeln) Auch Sätze wie "Ich musste gegen den Drang ankämpfen, ... mein Gesicht zwischen ihre Brüste zu pressen und nur noch zu blubbern, blubbern, blubbern" finde ich etwas ... irritierend.
Die Faszination des Autors mit den großen Brüsten der vorkommenden schwarzen Frauen ist ebenfalls nervtötend. Auf der Jagd nach einem mörderischen Untoten brauche ich keine regelmäßigen Austin Powers Gedächtnis-Erektionen bei meinem Helden.
So charmant der wissenschaftliche Hintergrund ist, den Aaronovitch für Magie und übernatürliche Wesen bietet, so unoriginell ist die eigentliche Zauberei. Jeder der einmal "Ars Magica" gespielt hat, erkennt das System wieder und weiss, wie man Zaubersprüche zusammenstellt und wie alles funktioniert. Außerdem sollte das Grundelement für einen Feuerball nicht eher Feuer anstatt Licht sein?
Ingesamt hätte ich mir sowohl vom Hauptcharakter, wie auch von seiner Kollegin und besten Freundin etwas mehr Skepsis beim Thema Magie gewünscht. Zwei komplett in der Realität verankerte Charaktere haben keine bis kaum Probleme damit, daß es eine zweite, magische Wirklichkeit hinter unserer mundanen Alltagswelt gibt. Etwas mehr Zeit und etwas mehr Charakterentwicklung hätte ich hier gerne gesehen.

Falls Ihr es bisher geschafft habt, seht Ihr, daß es keine unlösbaren Probleme sind, die ich mit dem Buch habe, sondern einfach nur Kleinigkeiten, die mich aber bei einem erfahrenen Autor in einer dtv-Übersetzung wundern. Ich werde weiter lesen, auf jeden Fall, dafür ist Aaronovitch einfach zu kreativ und zu liebevoll-originell wenn er eigene Ideen auf- und ausbaut, aber doch lieber im englischen Original.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gegen Ende ein wenig konfus... leider, 10. Mai 2012
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
So ein bezauberndes Buch war mein Hauptgedanke beim Lesen dieses wirklich schönen Fantasykriminalromans für Erwachsene. Ein bißchen Magie, ein bißchen Spannung, ein wenig platzende Köpfe, Vampire, Götter, Liebe, Eifersucht, Geister. Herrlich, am Liebsten wäre ich in den Flüssen versunken und nie wieder aufgetaucht. Der Stil ist allerdings durchaus kein wirklich einfacher, es läßt sich nicht rasch weglesen, sondern verlangt die Aufmerksamkeit des Lesers und zwar die komplette, immer wieder macht der Autor Gedankensprünge oder flitzt von einer Szene zu einer anderen, deren Zusammenhang man erst später erkennt. Für mich nicht dramatisch, sondern irgendwie reizvoll.
Gegen Ende des Buches scheint er jedoch irgendwie zu viele lose Enden zusammenführen zu wollen und verliert ein wenig den Faden oder die Bodenhaftung, macht aber nichts, ich habe es trotzdem mit Begeisterung gelesen und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Mutter Themse und Vater Themse, Molly, Beverley, Lesley und Peter.
Anmerken möchte ich, daß es sich hier trotz des irgendwie putzigen Covers ganz klar nicht um ein Jugendbuch handelt und jüngere Leser vermutlich eher etwas verstört wären, bzw. sicherlich auch die ein oder andere nette schlüpfrige Anspielung nicht verstehen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da wäre mehr drin gewesen !, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch lange auf meiner Wunschliste gehabt.Gründe dafür unter anderem die Inhaltsbeschreibung,die doch sehr vielen positiven Rezensionen und auch der aufwendige und schöne Einband.Eigentlich mag ich keine Fantasy oder Horror-Bücher die einen schwarzhumorigen Einschlag haben aber trotzdem wurde es gekauft und gelesen.
Schreibstil des Autors: Etwas "chaotisch"!
Da wird mit Personen und Namen um sich geschmissen die einfach vorab zu wenig beschrieben wurden so das ich mehrfach mal zurück geblättert habe um mich auf den aktuellen Stand zu bringen.Gerade wenn man ein Buch nicht in einem Rutsch liest ist dies etwas nervig.
Die Beschreibungen diverser Gebäude, Stadtteile und Themse-Abschnitte sind sicherlich interessant aber irgendwie teilweise auch überflüssig und machen das Buch nicht spannender.
Der Hauptakteur Constable Grant findet sich meiner Meinung nach viel zu schnell mit den übersinnlichen Vorgängen ab mit denen er von einem Tag auf den anderen konfrontiert wird.Innerhalb von wenigen Stunden/Tagen akzeptiert er Geister,Vampire usw. ohne auch nur mit der Wimper zu zucken und ist nach wenigen Seiten schon selbst ein "halber" Magier.Seine Kollegein bei der ich erst den Part der ungläubigen Scully aus der Akte X Serie erwartet habe ,wird ebenfalls sehr schnell von den übersinnlichen Vorgängen überzeugt.
Alles in allem ist das Buch kein Fleisch und kein Fisch.Es ist nicht so schwarzhumorig das ich darüber lachen oder nur schmunzeln muss.Spannung erzeugt es wegen der chaotischen Erzählweise bei mir ebenfalls nicht.Letztens ist der Versuch mal ein Buch ausserhalb meiner favorisierten Bereiche Thriller,Horror und Fantasy (ohne Humor) zu lesen gescheitert.
Die beiden Folgebücher (3.aktuell nur in Englisch erhältlich) dieser Reihe haben wieder sehr gute Kritiken bekommen aber ich glaube einen zweiten Versuch werde ich wohl mit Constable Grant & Co nicht angehen.
Irgendwie habe ich das Gefühl da wäre eigentlich mehr drin gewesen !
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unheimlich? Sie sind doch der Geist!, 14. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Constable Peter Grant, frisch aus der Probezeit bei der Metropolitan Police London geschlüpft, soll fortan als Schreibtischhengst Papierkram bewältigen. Dabei sieht er sich für alles besser qualifiziert, als dafür! Ein Glück, dass ein kleines Ereignis diese Planung über den Haufen wirft: Bei der Absicherung eines Mordschauplatzes wird er auf einen Mann aufmerksam, der sich als Zeuge ausgibt. Schön und gut, nur leider gibt es ein kleines Problem - der Zeuge ist tot und löst sich zum Beweis vor Peters Augen in Luft auf. Ist Peter verrückt geworden? Auf jeden Fall möchte er die Sache klären und findet sich am nächsten Abend am gleichen Ort ein, wo er sich vor einem Inspector erklären muss. Da er der Meinung ist, nichts sei unglaubwürdiger als die reine Wahrheit, lässt er diese auch gleich los. Diese Offenheit soll Peters Rettung vor dem Schreibtischjob sein, denn Inspector Nightingale ist einziger Vermittler von übernatürlichen Phänomenen und Magier - und er will Peter als Lehrling einstellen.

Ein Mord, viele Fragen und eine Reihe ominöse Beobachtungen. Die Polizei weiß nicht weiter und es kommt immer mehr der Verdacht auf, dass sich die Ursachen des Falls nicht mit konventionellen Mitteln erklären lassen. Ein Glück gibt es dafür Spezialisten und zu jenen soll auch Peter ausgebildet werden. Dieser nimmt seine neue Position ziemlich gelassen auf, erscheint ihm die Alternative -der Bürojob- doch weitaus schlimmer.
Als Leser ist man durch die Ich-Erzählung auf Peters Sicht eingeschränkt und da dieser nicht sehr viel fragt, bleiben viele Einzelheiten oftmals im Dunkeln, ehe sie sich erst im weiteren Handlungsverlauf zusammenfügen. Den rote Faden verliert man kurzzeitig sogar fast aus den Augen, da viele Informationen nebulöse Andeutungen bleiben.
Ansonsten sind die Figuren sehr gut gezeichnet, humorvoll und authentisch zugleich. Generell hält der Roman viele Schmunzler bereit, sodass einem eine abwechslungsreiche Irrfahrt durch ein neues, mystisches London geboten wird. Unterhaltsame Urban Fantasy mit kriminalistischem Flair!
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Die Flüsse von London: Roman
Die Flüsse von London: Roman von Ben Aaronovitch (Taschenbuch - 1. Januar 2012)
EUR 9,95
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