Kundenrezensionen


387 Rezensionen
5 Sterne:
 (136)
4 Sterne:
 (112)
3 Sterne:
 (71)
2 Sterne:
 (38)
1 Sterne:
 (30)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


82 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Grant - Polizist und Zauberlehrling
Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2011 von Belles Leseinsel

versus
39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Geist treibt sein Unwesen
Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Police Constabler durchlaufen, nun hofft er in eine interessante Abteilung zu kommen. Insgeheim befürchtet er aber, dass er auf einen langweiligen Schreibtisch-Job abgeschoben wird. Lesley, seine Kollegin hatte da inzwischen schon mehr Glück, sie konnte ihren Traumjob schon ergattern, was Peter neidisch zur Kenntnis...
Veröffentlicht am 25. Januar 2012 von O`Hara


‹ Zurück | 1 239 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

82 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Grant - Polizist und Zauberlehrling, 28. Dezember 2011
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen des Zeugen und seinen Bericht notieren, dann sich darüber Gedanken machen, ob es jetzt wirklich Geister gibt. Schon ein paar Tage später entscheidet sich Peters weiterer Berufsweg bei der Metropoliten Police und er sieht sich schon hinter einem Schreibtisch einen Berg Papierkram bewältigen als Inspector Nightingale Interesse an ihm zeigt und ehe es sich Peter versieht, ist der er der erste Zauberlehrling der Londoner Polizei seit 50 Jahren.

Der eigentliche Fall des enthaupteten Mannes rückt erst einmal ein wenig in den Hintergrund, wobei dieser Fall die eigentliche Geschichte des Fantasykrimis ist und sich noch äußerst komplex entwickelt. Zuerst jedoch lernt Peter, wie man in London Vampire beseitigt, ein Wehrlicht zaubert, explodierenden Äpfeln ausweicht und durchleidet so manche Lateinstunde. Und dann ist da ja noch der Revierstreit zwischen Mama Themse und Vater Themse, bei dem Peter vermitteln soll. Ja, richtig gelesen, Wassergötter gibt es wirklich und diese Gottheiten haben auch noch Töchter und Söhne. Und an einer Tochter hat Peter bald mehr Interesse als es Mama Themse lieb ist und Ärger ist hier vorprogrammiert.

Zauberlehrling Peter erzählt seine Geschichte selbst und so ist auch der Sprachstil modern, manchmal etwas flapsig und durchsetzt mit einem herrlich schrägen und oft auch bissigen Humor. Peter hat sich zwischenzeitlich auch damit abgefunden, dass er von seinem Meister Nightingale nicht alle Fragen sofort beantwortet bekommt und so nimmt er es einfach hin, dass Gottheiten, Vampire, Wiedergänger und Geister in London leben. Zumal es auch für die Führungsriege bei der Metropoliten Police dies etwas völlig normales zu sein scheint. Und so ist man als Leser bald gar nicht mehr verwundert, als man feststellt, dass das Hausmädchen Molly eine Vorliebe für rohes Fleisch hat und auch sonst ziemlich skurril in ihrem Auftreten ist.

Ben Aaronovitch hat mit seinem Debütroman einen zumeist spannenden, herrlich skurrilen, fantasievollen und fesselnden Fantasykrimi geschrieben, der einfach von der ersten Seite an bestens unterhält. Absolut gelungen finde ich auch die Ortswahl für diesen Krimi, den wo passen Geister und Gespenster besser hin als in das geschichtsträchtige Flair von London mit seinen nebligen und verregneten Wetter. Dies alles verleiht dem Krimi eine atmosphärische Dichte, die perfekt zur Stimmung des Buches passt.

Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle facettenreich beschrieben und überraschen oftmals in ihrem Verhalten. Irgendwie hat jeder so seine kleinen bis großen Macken und wirkt nur auf den ersten Blick normal. Gerade der nüchtern denkende, manchmal etwas in Gedanken versunkene und mit einem guten Schuss herrlich trockenem Humor ausgestattete Peter ist einem sofort sympathisch. Seine Mutter ist eine Afrikanerin aus Sierra Leona und sein Vater ein drogenabhängiger Jazzmusiker. Mit diesen Voraussetzungen konnte Peter ja nur Polizist werden. Besonders gefallen hat mir allerdings das Hausmädchen Molly. Sie wirkt äußerst geheimnisvoll, verschroben und da im Juli 2012 bereits der nächste Band Schwarzer Mond über Soho: Roman veröffentlicht wird, hoffe ich sehr, dass ihre Rolle noch ein wenig ausgebaut wird.

Fazit: Ein komplex angelegter und voll Fantasie versehener spannender Krimi, der durch seinen überaus sympathischen Protagonisten und einem wunderbaren Humor überzeugt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flussgötter, mörderische Geister und britischer Humor, 28. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Ben Aaronovitchs Roman „Die Flüsse von London“ stand lange in meinem Regal, bevor ich mich dazu entschied, es mir vorzunehmen. Aaronovitch war mir bis dahin komplett unbekannt, was allerdings nicht verwunderlich ist: „Die Flüsse von London“ ist sein erster Roman, der auf dem deutschen Markt veröffentlich wurde. Vorher arbeitete der gebürtige Londoner hauptsächlich als Drehbuchautor, unter anderem für die Serien Doctor Who, Jupiter Moon, Casualty und Dark Knight.

Angesichts seines Geburtsortes ist es nicht überraschend, dass Aaronovitch London als Setting für seine Urban Fantasy – Reihe um den Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant wählte. Dieser stöbert während einer scheinbar ganz normalen Mordermittlung den einzigen Augenzeugen der Tat auf. Es gibt nur ein Problem mit dem Zeugen: er ist ein Geist. Es ist diese Begegnung, die Peters Leben drastisch verändert, wird er doch kurzerhand in die Einheit von Inspector Thomas Nightingale versetzt und findet sich als Londons erster Zauberlehrling seit 50 Jahren wieder. Plötzlich muss er sich damit abfinden, dass sich in London Götter, Vampire und Geister tummeln und dann ist da ja auch immer noch der Mordfall, hinter dem weit mehr steckt, als zu Beginn angenommen.

„Die Flüsse von London“ stellt einen völlig anderen Vertreter des Genres Urban Fantasy dar als all die Romane mit einer starken Heldin im Mittelpunkt. Es beginnt schon damit, dass der Protagonist Peter Grant kein typischer Held ist. Er ist kein Charakter von dem man erwarten würde, dass er den Tag rettet, genau genommen ist er nicht mal ein besonders herausragender Polizist. Was ihn trotzdem außergewöhnlich macht, ist seine intelligente Neugier und die Liebe zu Details. Sein Blick auf die Welt inklusive all ihren übernatürlichen Erscheinungsformen gleicht dem Blick durch ein Mikroskop; Grant interessiert sich immer für das Wie und Warum. Aaronovitch versäumt es nicht, ihn dadurch als leicht ablenkbar darzustellen; eine Eigenschaft, die ihm zwar manchmal zum Nachteil gereicht, ihn jedoch auch umso sympathischer und real wirken lässt.
Peters Umgang mit dem Übernatürlichen selbst lässt sich am besten mit einer lässigen Nonchalance beschreiben, für mich ein absolutes Highlight des Buches. Nie flippt er aus, nie reagiert er hysterisch; er nimmt die Dinge einfach, wie sie sind und hat nur wenig Schwierigkeiten, diese in sein Weltbild zu integrieren, wie erschreckend sie auch sein mögen. Ich fand es unglaublich erfrischend, dass es keine einzige Situation gibt, in der Peter eine Sinnkrise bekommt und sich unter Wut und Tränen fragt, wo das alles hinführt, was es bedeutet und wie er damit zurecht kommen soll.
Diese Gelassenheit wird noch unterstrichen durch den wunderbaren und unaufdringlichen britischen Humor, der den Leser das ganze Buch über begleitet. Ben Aaronovitch schildert alle Ereignisse ironisch trocken und mit einer gehörigen Portion Galgenhumor; ich konnte gar nicht anders, als immer wieder laut aufzulachen.
Die Hauptlinie der Handlung an sich ist – von der übernatürlichen Komponente einmal abgesehen – ein typischer und spannender Kriminalfall; der Leser begibt sich zusammen mit Grant auf die Suche nach einem durchgedrehten Mörder, der ganz eigene Motive für seine Taten hat. Dabei gefiel mir sehr gut, dass man immer genau auf dem gleichen Stand bleibt wie Peter. Leser und Protagonist befinden sich dadurch auf Augenhöhe; man teilt seine Verwirrung, seine Unwissenheit, aber auch seine bereits erwähnte Neugier und das Bedürfnis, den Täter unbedingt schnappen zu wollen. Die meisten Krimis und Thriller bringen den Leser in eine dem Protagonisten gegenüber privilegierte Position; oft weiß man mehr als der Ermittler, weil ganze Kapitel aus Sicht des Mörder geschrieben sind. Das ist in „Die Flüsse von London“ nicht der Fall, man brütet quasi neben Peter über den Hinweisen und versucht, das Rätsel zu lösen. Dadurch entsteht eine ganz besondere Ebene der Identifikation und Sympathie.

Nach der Lektüre von „Die Flüsse von London“ bin ich zum Aaronovitch-Fan mutiert; zum Glück sind bereits zwei weitere Bände um Peter Grant in Deutschland erschienen, der vierte Band folgt im Mai. Ich kann dieses Buch nur wärmstens Liebhabern des englischen Humors empfehlen, die keine Schwierigkeiten haben, sich vorzustellen, dass London noch vielseitiger ist als bisher angenommen. Ich bin sehr erleichtert, dass das Genre Urban Fantasy doch noch Romane hervorbringt, die völlig frei von Klischees und Stereotypen sind und wohl bekannten Stoff humoristisch neu schreiben. Ben Aaronovitch hat mich so umfassend überzeugt, dass ich „Die Flüsse von London“ direkt an meine Eltern weitergereicht und darauf bestanden habe, dass sie es auch lesen. Persönlich freue ich mich bereits jetzt auf weitere Abenteuer mit Peter, Lesley und den Flussgöttern Londons.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Geist treibt sein Unwesen, 25. Januar 2012
Von 
O`Hara "scarleth" (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Police Constabler durchlaufen, nun hofft er in eine interessante Abteilung zu kommen. Insgeheim befürchtet er aber, dass er auf einen langweiligen Schreibtisch-Job abgeschoben wird. Lesley, seine Kollegin hatte da inzwischen schon mehr Glück, sie konnte ihren Traumjob schon ergattern, was Peter neidisch zur Kenntnis nimmt.

Es ändert sich alles, als Peter Grant zu einem Tatort in Covent Garden gerufen wird, einem unbescholtenen Bürger wurde einfach so der Kopf abgeschlagen. Peter trifft sogar auf einen Zeugen, der nähere Angaben zum Verbrechen machen kann. Aber bald dämmert ihn, dass dieser Zeuge wohl ein Geist sein muss, den nur er allein zu sehen bekommt.
So wird Peter dem Polizeiinspektor Thomas Nightingale, einen der letzten Zauberer von England zugeteilt. Bei ihm soll er in die Lehre gehen und die Grundlagen der Magie lernen.

Eigentlich werden in diesem Buch zwei Geschichten erzählt, einmal dreht sich alles um die Aufklärung der rätselhaften Morde. Der andere Teil dreht sich um die Befriedung und Waffenstillstand von Themsegott- und Göttin. Flussgötter ins Spiel zu bringen, ist zwar ein interessanter Einfall, hat aber mit dem anderen Handlungsstrang rein gar nichts zu tun und ist somit für mich ziemlich überflüssig, da der Autor die Teile nicht miteinander verflechten konnte. Es sind äußerst zivilisierte Flussgötter und tragen somit auch wenig für die Spannung der Geschichte bei.

Die (magische) Krimigeschichte konnte mich auch nur teilweise überzeugen. Der Autor hat zwar einen humorvollen, flüssigen Schreibstil, aber durchgehende Spannung konnte er nicht bieten. So steuerte der Krimiteil in der Oper zu einem vorgezogenen Höhepunkt, um dann beim eigentlichen Finale den Leser enttäuscht zurückzulassen. Ein banales Finale, da hat es sich der Autor doch recht leicht gemacht.
Insgesamt gesehen eine nette Unterhaltung, aber sicherlich noch steigerungsfähig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, skurril und fantasiereich, 23. Januar 2014
Von 
Nabura - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Peter Grants Anwärterzeit bei der Metropolitan Police in London steht kurz vor ihrem Ende, da trifft er am Schauplatz eines Mordes auf einen Geist, der die Tat beobachtet haben will. Peter kann kaum glauben, was er da sieht. Am nächsten Tag erfährt er, dass er seine weitere Laufbahn mit einem Schreibtischjob bestreiten soll. Das ist so gar nicht die Zukunft, die Peter sich erhofft hat. Bei seinen Versuchen, den Geist wiederzufinden, begegnet er jedoch Chief Inspektor Thomas Nightingale – und wird kurz darauf zu dessen neuem Mitarbeiter im Feldeinsatz. Nightingale beschäftigt sich als Polizist mit übernatürlichen Angelegenheiten, und so wird Peter zum Zauberlehrling. Er lernt Magie zu wirken, muss eine Mordserie aufklären und Nebenher auch noch den Streit zwischen Flussgöttern schlichten…

Das Cover des Buches ist mit einem Stadtplan von London, durch den eine blutrote Themse fließt, ansprechend gestaltet. Die Lupe deutet auf im Buch stattfindende Ermittlungen hin und vom Klappentext versprach ich mir eine Mischung aus Fantasy und Krimi. Diese Mischung wird bereits auf den ersten Seiten gelungen umgesetzt. Während Peter ganz normale, ordentliche Polizeiarbeit ausführen will, trifft er auf einen Geist und kann selbst gar nicht glauben, dass es so etwas geben soll. Ich wurde als Leserin in der Realität abgeholt und lernte gemeinsam mit Peter schrittweise mehr über all das Übernatürliche, das im London dieses Buches gibt.

Das Buch hält auch im weiteren Verlauf die Balance zwischen der Spannung eines Krimis und skurriler Fantasy. Durch die ganze Handlung zieht sich eine Mordserie, bei der es auch häufiger brutal und blutig zugeht, sodass das Buch trotz eventuell in die Irre führender Zauberlehrling-Thematik klar für Erwachsene gedacht ist. Durch die Zusammenarbeit mit der „normalen“ Mordkommission wird hier auch durchaus einiges an gewohnter Ermittlungsarbeit geleistet. Die Fantasyelemente sind gleichzeitig aber stark ausgeprägt – bei der Mordserie hat etwas Übernatürliches seine Hände im Spiel, außerdem wird Peters Magietraining beschrieben sowie diverse rein Übernatürliche Angelegenheiten, die er regeln muss und bei denen es auch häufiger humorvoll zugeht. Mich konnte diese Mischung voll überzeugen.

Mit dem Protagonisten Peter Grant hat Ben Aaronovitch einen zugänglichen, sympathischen Charakter geschaffen, in den man sich gut hineinversetzen kann. Sein Vorgesetzter Nightingale wirkt mysteriös und lässt mich noch mit einigen Fragen bezüglich seiner Vergangenheit zurück. Mit Lesley und Beverley hat der eher schüchterne Peter außerdem gleich zwei hübsche Damen, die ihn bei seinen Ermittlungen unterstützen und durch eigene Verstrickungen dafür sorgen, dass die Handlung abwechslungsreich bleibt.

Die Ermittlungen bezüglich der Mordserie ziehen sich durch das ganze Buch, werden aber immer wieder durch andere Thematiken unterbrochen. So ließ die Spannung durch längere Abschweifungen immer wieder etwas nach und wich skurrilen oder humorvollen Szenen. Zum Ende hin spitzt sich die Situation immer weiter zu und führt zu einem relativ frühen Höhepunkt, zu dem die eigentliche Auflösung etwas blasser erscheint. Diese war außerdem nicht intuitiv verständlich und ich musste nochmal zurückblättern, um alles verstehen zu können. Der Genremix und die Charaktere haben mir insgesamt aber sehr gefallen, sodass ich die Serie gerne weiterlese.

„Die Flüsse von London“ bietet einen Genremix der eher ungewohnten Art: Eine Kriminalhandlung für Erwachsene wird mit Fantasy-Elementen verknüpft. Wer diese Idee interessant findet, sollte das Buch unbedingt ausprobieren, denn tolle Charaktere und eine Mischung aus spannenden, skurrilen und humorvollen Szenen sorgte bei mir für großes Lesevergnügen. Auch London-Fans kommen auf ihre Kosten. Ich werde die Serie ganz sicher weiterverfolgen und bald den zweiten Teil, „Schwarzer Mond über Soho“, lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der mit einer Prise Fantasy und einer Messerspitze Humor garniert wurde!, 22. August 2012
Von 
Ankas Geblubber - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London (Audio CD)
"Ein bisschen Harry Potter, ein bisschen Diana Gabaldon und ein bisschen Charles Dickens, Magie, Zeitreise und Londoner Stadtgeschichte sind die Zutaten, die diesen Roman zu einem besonderen Leseerlebnis machen."
Westfälische Nachrichten über "Die Flüsse von London"

Wenn einen die Kurzbeschreibung nicht neugierig machen kann, dann tut es gewiss dieses tolle Zitat.
Magie, Zeitreise und Londoner Stadtgeschichte - alles drei finden wir in Ben Aaronovitchs "Die Flüsse von London", von Harry Potter oder gar Jamie fehlt aber jede Spur, denn der Autor schafft mit seinem Roman eine komplett neue Welt, die weder ein Abklatsch von Hogwarts noch von Mrs. Gabaldons Highland-Saga ist. Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der mit einer Prise Fantasy und einer Messerspitze Humor garniert wurde!
Peter Grant ist Police Constable in London und macht von Anfang an mit seiner sympathischen, gewissenhaften Art einen tollen Eindruck. Er wird zu einem Tatort gerufen, an dem ein Mord begangen wurde. Während seine Kollegen im Dunkeln tappen, begegnet er einem ganz besonderen Zeugen. Mr. Wallpenny hat den Mord beobachtet und kann den Täter beschreiben - das einzige Problem: er ist ein Geist!
Doch das ist nicht alles, denn kurz darauf trifft Peter auf Inspector Nightingale, den letzten Zauberer Englands. An seiner Seite versucht Peter das Verbrechen aufzuklären, wird zu seinem Zauberlehrling und merkt schnell, dass Vampire, Geister und andere paranormale Wesen nicht länger seiner Fantasie angehören.

Mich hat dieses (doch recht kurze) Hörbuch bestens unterhalten! Es war lustig, spannend und kurzweilig. Mir hat es Spaß gemacht, ein anderes, magisches London kennen zu lernen, das aber dem gewöhnlichen Auge verborgen bleibt. Nightingale führt seinen neuen, wssbegierigen Zauberlehrling Schritt für Schritt in "seine Welt" ein, macht ihn mit den "Flusswesen" Mutter und Vater Themse bekannt und nimmt ihn auf Außeneinsätze mit, wenn es z.B. darum geht, ein Vampirpärchen auszuräuchern.

Dieser Roman besticht eindeutig mit seiner skurrilen Story und seinem "british" angehauchten Humor.
Dietmar Wunder verleiht jeder Person eine eigene, einzigartige Stimme, sodass es mir schwer fiel zu glauben, dass dieses Hörbuch durchgehend von ein und derselben Person gesprochen wird. Ein unglaublich toller Hörschmaus! Er ist es auch, der vereinzelte Längen erträglich gemacht hat. Sind meine Gedanken zwischenzeitlich mal abgeschweift, waren sie promt zurück, wenn Dietmar Wunder einen neuen Charakter sprechen ließ. (Hört euch unbedingt die Hörprobe an - ist er nicht großartig?)

Komplett fesseln konnte mich die Geschichte nicht. Stellenweise war sie mir zu verwirrend oder zu skurril. Trotzdem bin ich sehr neugierig auf Peters nächsten Fall und freue mich darauf, seine Magierausbildung weiter zu verfolgen. Band 2 "Schwarzer Mond über Soho" ist bereits als Buch erschienen. Ich werde jedoch wieder auf das Hörbuch warten (erscheint voraussichtlich Anfang Oktober 2012), denn auch wenn Peter es nicht ganz geschafft hat, mich in seine magische Welt zu entführen, so ist es Dietmar Wunder voll und ganz gelungen, mich zu verzaubern!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heiterer und spannender Fantasy-Krimi, 15. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In "Die Flüsse von London" lässt Ben Aaronovitch seinen Protagonisten Peter Grant, einen frischgebackenen jungen Polizisten, von dunklen Ereignissen berichten, die London und ihn heimsuchen und derentwegen sich sein Leben grundlegend ändert. Er tritt nach seiner Polizeiausbildung einer besonderen Abteilung in der Polizei bei und wird Zauberlehrling. Sein direkter Vorgesetzter sowie Meister führt ihn schrittweise in die Magie und in die Tätigkeit als "Zauberer bei der Polizei" wie auch in alle damit verbundenen Regeln ein. Gleichzeitig muss Peter Grant Morde aufklären, Naturgeister im Zaum halten und London vor dunklen Mächten schützen, von der Bürokratie des Londoner Polizeiapparates ganz zu schweigen.

Einschätzung

Das Buch geizt nicht mit direkten und indirekten Anspielungen auf den aktuellen britischen Kultur- und Gesellschaftskontext. Der Autor lässt z.B. die Londoner Elite, getrieben von einem rachsüchtigen Geist, als randalierenden Mob durch die Stadt ziehen, was angesichts der Jugend- und Studentenrevolten, die das reale London während der vergangenen Jahre erlebt hat, eine durchaus geschickte Form sozialer Kritik ist (egal, ob sie der Autor so gedacht hat). Der Protagonist ist nigerianischer Abstammung; die Göttin der Themse stammt aus Sierra Leone - sehr elegant verpackt der Autor multikulturelle Realitäten in seiner Geschichte, ebenso wie soziale Unterschiede, die auch die "Karriere" des Helden bedingen, dessen Mutter Putzfrau und dessen Vater Jazzmusiker sind.

Außerdem werden augenzwinkernd Bezüge zu moderner Fantasy und Science Fiction hergestellt (u.a. Harry Potter, Dr. Who, Krieg der Sterne), was dem Genre-Fan durchaus sympathisch und Grund genug sein dürfte, zu diesem Buch zu greifen.

Aufbau und Umsetzung der Geschichte sind wirklich sehr gut. Beim Lesen geht der Faden nicht verloren. (Ich habe das Buch in einem Stück ohne Pause durchgelesen.) Im Gegensatz zum übel belehrenden Schreibstil und ausufernden Erläuterungsdrang der Harry-Potter-Fantasy glänzt "Die Flüsse von London" mit vergleichsweise knappen Erklärungen von Hintergründen; denn vieles ergibt sich aus dem Ablauf der Story, die sich ohne Brüche und Pausen entwickelt.
Wer genauer hinschaut, bekommt mit, dass der Autor Drehbücher schreibt (für die Sci-Fi/Fantasy-Serie "Dr. Who" übrigens). Das Buch ist ähnlich einem Filmplot aufgebaut, was bei dem Genre Fantasy durchaus die richtige Herangehensweise ist. Es entsteht keine Langeweile und die Versuchung, schnell mal weiterzublättern, kommt gar nicht erst auf. Allerdings erweist sich das nicht durchgängig als Vorteil: Denn die Entwicklung Peter Grants als Zauberlehrling bei der Londoner Polizei wird zwar recht glaubwürdig dargestellt, allerdings kommen sein Umzug ins Haus seines Vorgesetzten, das Leben in diesem Haus und schließlich die Rolle der Haushälterin Molly (eine Vampirin?) nicht ganz schlüssig rüber. Hier spekuliert der Autor meines Erachtens etwas zu sehr auf die Phantasie seiner Leser. In einer Filmumsetzung würden die Bilder für sich sprechen. Der Autor aber spart im Buch an den genannten Stellen dann leider doch zu sehr an bildlicher Beschreibung. Doch dem gesamten Lesevergnügen tut das keinen Abbruch.

Nett und "very British" erscheint die Einführung des kleinen Hundes Toby, der aus dem Besitz des ersten Mordopfers in den des jungen Polizisten Grant übergeht und (s)eine besondere Rolle bei der Aufklärung der Morde spielt.

Am Ende des Buches bleibt man als Leser durchaus befriedigt, zugleich aber auch sehr neugierig zurück, ob die Geschichte von Peter Grant, dem jungen Polizisten und Zauberlehrling weitergehen wird.

Für dieses Buch gebe ich volle Punktzahl und eine Kaufempfehlung.

Auf den zweiten Band, der im Frühsommer auch auf Deutsch rauskommt, bin ich sehr gespannt, hoffend, dass er mindestens ebenso gut die weitere Entwicklung des Peter Grant und der Stadt London mit ihren Naturgeistern, Dämonen und Wirklichkeiten wie Unwirklichkeiten darstellen wird. Auf dem britischen Büchermarkt ist ja schon ein dritter Band angekündigt, was darauf hindeutet, dass der zweite Forsetzungsband gelungen sein dürfte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da fehlt etwas - zB. die Spannung, 9. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Man hat mir beigebracht, dass man bei Beurteilungen immer mit dem Positiven anfangen soll.

Also: Das Buch ist ein einem lockeren und geschliffenem Stil verfasst. Der Autor beschreibt bildhaft (wie es für Drehbücher nötig ist) und hat manchen lustigen Einfall bei Situation und Dialogen. Endlich die begehrte Frau im Bett zu haben und mit ihr zu schlafen (mit ihr zu schlafen!) - das hat was, und wird (wie es sich für britischen Humor gehört) völlig unspektakulär, aber gekonnt serviert.

Zum Schreibstil ein Detail:
Da sind zwei Frauen, in jeder Beziehung sehr unterschiedlich, die den Helden zeitgleich begleiten. Der Autor schafft es, allein durch die wörtliche Rede klarzustellen, ob Beverly oder Lesley etwas gesagt hat, die eine formuliert Sätze so, die andere anders. Perfekt!

Ich lese immer 20 min, zweimal am Tag, dann steige ich aus der S-Bahn aus. Die ersten Tage habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Einige Tage habe ich aus Gewohnheit weitergelesen, dann das Buch zurückgegeben ohne das Ende abzuwarten.

Die Geschichte wird, vielleicht durch unendlich viele Nebengeschichten, irgendwann so unspannend und langweilig, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte.

Schade. Der Einstieg gefiel mir.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nüchterne Magie und trockener Humor, 29. Dezember 2012
Von 
M. Wolf (Stechlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
In London werden plötzlich normalerweise friedliche Leute aggressiv und töten andere wegen Nichtigkeiten. Außerdem scheint jemand ihr Gesicht auf magische Weise zu verformen. Sobald die Leute aus dem Banne der Magie kommen, zerfällt ihr Gesicht – was keiner lange überlebt.
Peter Grant ist junger Polizist und in der magischen Abteilung der Londoner Polizei in der Ausbildung. Magie wird hier als physikalisches Phänomen behandelt, das man mit der entsprechenden Begabung, vor allem aber mit viel Mathematik und Latein erlernt.
Zusätzlich zur Mordserie kommt noch ein verwirbelter Streit zwischen den Flussgottheiten, vor allem zwischen Vater und Mutter Themse und ihren unzähligen Nebenfluss-Töchtern und Söhnen.
Peter soll vermitteln, was bei zickigen Lokalgöttern nicht ganz einfach ist.
Der Roman liest sich flüssig, ist manchmal ein bisschen überfrachtet mit Namen und Beziehungen, nicht alle Wendungen erschließen sich beim ersten Lesen.
Aber es gibt immer wieder schönen englischen Humor und eine herrlich nüchterne Betrachtungsweise von Untoten, Vampiren und magischen Geschöpfen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäh......, 5. August 2013
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich hatte das Buch schon länger auf meiner Lesewunschliste und stellte nach der Anschaffung eines Kindle Paperwhite erfreut fest dass es dieses in der Kindle Leihbücherei gibt. Also runtergeladen und vorfreudigst angefangen zu lesen. Das Buch fängt eigentlich auch interessant und spannend an.

Leider kann der Autor den Spannungsbogen dann nicht wirklich halten und irgendwann hat man das Gefühl dass er in der Mitte des Buches gar nicht mehr so recht weiß wo er hin will mit seiner Geschichte. Und auch an anderen Dingen krankt es, die Kapitel sind meines erachtens viel zu lang und lesen sich, besonders im Mittelteil, doch ziemlich zäh. Und auch der für mich wichtigste Teil, die Magie, kommt viel zu kurz und entwickwelt leider auch keine magischen Momente.

Im letzten Drittel des Buch wird es dann auch ein wenig spannender und direkter und rettet die Geschichte noch zu einem, für mich, versöhnlichen Ende.

In den Figuren steckt meines erachtens sehr viel Potenzial und drum gebe ich dem Autor und dem zweiten Band eine Chance. Ich hätte gerne 2,5 Sterne gegeben und runde deswegen auf drei auf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und lustig zugleich, 16. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Wie meine Vorgänger bereits schrieben, ist das Buch sehr spannend. Man verschlingt es, weil man gerne wissen möchte, wer nun der Täter ist. Die verschiedenen Handlungen machen es einem nicht leicht, im Voraus zu erahnen, wer der Täter ist, sodass es bis zum Ende sehr spannend bleibt.

Einen Stern Abzug gab es für die hin und wieder vorkommenden Gedankensprünge, die den Anschein erweckten, dass der Autor sich da etwas vergallopiert hat und den Lesefluss dadurch erschwert. Das macht es dem Leser schwer dem Verlauf zu folgen. Darüber hinaus ist das Ende zwar ein Showdown, aber es hätte auch etwas gekürzt sein können.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames und spannendes Abenteuer, was auf jeden Fall lohnt. Insbesondere für LEser, die es gerne etwas phantasievoller mögen, aber nicht gleich allzu stark abgedreht. Ich empfehle es dennoch für Liebhaber von etwas bizarreren Fantasy-Romanen wie "Monstrumologe" oder Walter-Moers-Romanen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 239 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Flüsse von London: Roman
Die Flüsse von London: Roman von Ben Aaronovitch (Taschenbuch - 1. Januar 2012)
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen