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Kundenrezensionen

804
4,0 von 5 Sternen
Winterkartoffelknödel: Ein Provinzkrimi (dtv Unterhaltung)
Format: TaschenbuchÄndern
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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2011
Ich habs ja nicht mit Krimis, aber ich hab mich hier wirklich mal von den ganzen Rezis leiten lassen und es nicht bereut. Im Gegenteil: 2. und 3. Teil werd ich auch lesen.
Vieles ist vorhersehbar, aber egal.
Franz Eberhofer spricht frei Schnauze und wenn wir alle mal ehrlich sind, ist das Leben genau SO!
Ich fands lustig zu lesen, die Story ist ganz nett.
Wer aber wirklich nur auf die harten Krimis steht, der sollte von dem Buch die Finger lassen. Es geht zwar um Morde und deren Aufklärung, aber eben auf gut bayrisch und mit ganz viel Hausmannskost dazu.
Die Oma schiesst den Vogel ab. Die hab ich gleich in mein Herz geschlossen, spätestens aber als sie die Bofrostausgaben der letzten 25 Jahre durchblätterte zwecks Ermittlungen für den Franz!
Für diese Art von Humor muss man gemacht sein.
Und ich bins-jawohl.
Freu mich auf die nächsten Ausgaben vom Eberhofer Franz.
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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2010
Herrlich dieser erfrischend lustige Krimi von Rita Falk. Mit 220 Seiten lässt sich diese Geschichte im Hand um Drehen an einem Tag lesen und danach ist man fast schon traurig, dass das Buch zu Ende ist. Ein Glück nur, dass auf der letzten Seite sich schon eine neue Geschichte anzubahnen scheint, die auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt.

Die Geschichte spielt in dem bayrischen Ort Niederkaltenbach, das es zwar vom Namen her nicht gibt, aber stellverstretend für alle bayrischen Dörfer steht. Dort ermittelt der Dorfgendarm Franz Eberhofer, der von München in die Provinz strafversetzt wurde. So wirklich zu ermitteln scheint es am Anfang nichts zu geben, doch alleine die Dorfcharaktere wie der Metzger Simmerl oder der Installateur Flötzinger, die in ihrer herrlich typischen bayrischen Art leben, lassen die Geschichte schon interessant werden. Als dann auch noch nach und nach die ganze Familie Neuhofer durch tragische Unfälle stirbt, hat der gute Franz genug zu tun. Denn neben seinem Beruf muss er sich auch noch um seine herzenslustige Familie mit der schwerhörigen Oma, dem invaliden Vater und dem schleimigen Bruder kümmern.

Ich musste öfters beim Lesen lachen durch die herrlich bayrische Erzählweise des Polizisten Franz und ich denke die Geschichte ist nicht nur was für bayrische Leser. Ich hoffe es gibt bald eine Fortsetzung und bis es soweit ist, kann man sich die Zeit gut mit dem Ausprobieren der Rezepte beschäftigen, die die Autorin noch im Anhang geschrieben hat. Denn all diese Gerichte werden im Buch von der Oma gekocht, so dass einem beim Lesen des öfteren mal das Wasser im Munde zusammenläuft.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2011
..........wird man mit einem wunderbar humorvollen und kurzweiligen Buch belohnt.

Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, dachte ich auch "oje, das ist ja seltsam. Soll ich nicht lieber abbrechen?" - aber nein, ich habe weitergelesen und mit jeder weiteren Seite hat mir das Buch besser gefallen.

Franz Eberhofer beschreibt die Dinge und Geschehnisse aus seiner Sicht und seiner Denkweise. Dies liest sich sehr flott und unterhält bestens. Ich musste öfters vor mich hingrinsen und die Seiten lasen sich wie im Flug. Zum Glück ist ja bereits der zweite Fall mit Franz Eberhofer erschienen.

Zuerst werde ich mir aber auf jeden Fall noch das Hörbuch anhören - denn ich kann mir vorstellen, dass dies ein besonderes Schmankerl ist.

Extra erwähnen muss man auf jeden Fall die Rezepte am Ende des Buches und das Glossar. Perfekt!
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103 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Tja, da les' ich nun einen bayerischen Provinzkrimi... Das Genre "Regionalkrimi" ist mir dabei durch die mittlerweile neun (?) Lippe-Krimis schon geläufig, ich wusste also, was mich erwartet. Dachte ich. Aber das hier ist nochmal ganz was anderes.

Inhaltlich kann ich sagen, dass der Kriminalfall fast wie ein Nebenkriegsschauplatz wirkt. Eher sowas, was die Erzählung zusammenhält, aber nicht irgendwie von besonderer Bedeutungsschwere oder Wichtigkeit wäre. Ein Großteil des Buches wird von den örtlichen Gegebenheiten, dem Miteinander der Dorfbewohner sowie den dienstlichen und privaten Problemen des "Gendarms" bestimmt. Und das mit einem wirklich trockenen Humor. Aber jetzt bitte nicht abwerten deswegen. Ich wohne selbst auf dem Land und habe vieles wiedererkannt. Gut beobachtet einfach, vielleicht hier und da etwas überspitzt, aber immer realistisch. Erschreckend realistisch zum Teil. Vielleicht bin ich da auch im Vorteil: Wer auf dem Land lebt, hat z.B. leicht ein Bild von der Oma, dem Handwerker, dem Wirt vor Augen, da bedarf es keiner seitenlangen Beschreibungen.

Stilistisch würde ich mal behaupten wollen, dass Herr Reich-Ranicki darüber die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde. Soll er doch. Und wie kann man den Stil beschreiben? Klar, einfach, sehr direkt. Ein wenig Mundart ("Lokalkolorit"). Zum Vorlesen durchaus geeignet. Vielleicht sowas wie die "Ligne Claire" des Kriminalromans. Und ich glaube gerne, dass eine Autorenlesung echt ein Erlebnis ist.

Was macht den Reiz des Buchs aus? Ich denke, es ist die richtige Mischung aus Inhalt und Stil gepaart mit einer extragroßen Portion Humor. Ich gebe zu, ich habe zwischendurch beim Lesen laut gelacht. Das ist mir bisher nur bei Scheibenwelt-Romanen, "per Anhalter durch die Galaxis" oder dem einen oder anderen Comic passiert. In Zeiten, wo einen Schweden- oder Dänen-Krimis regelmäßig an die Abgründe menschlichen Verhaltens führen, ist dies eine willkommene Abwechslung im Bereich der Krimis.

Der Umfang der Geschichte ist mit seinen gut 220 Seiten zwar nicht so riesig, aber man könnte auch sagen: nicht unnötig in die Länge gezogen. Passend zum Inhalt halt. Beschränkt aufs Wesentliche. (Wobei das immer Ansichtssache ist.)
Einzig der Preis ist daher ein kleiner Wehrmutstropfen, aber immerhin ist der Verlag nicht so unverschämt, das Buch aufgrund des ausklappbaren Schutzumschlags als "gebunden" zu verkaufen (siehe Pratchetts "Club der unsichtbaren..."). Vielleicht kann man sich das Buch ja auch irgendwo leihen...

Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die damit leben können, dass der Kriminalfall nicht unbedingt das Wichtigste in einem Krimi ist. Hoffentlich folgt albald ein zweiter, dritter, vierter Fall.
Aber für alle, die ohne die Abgründe menschlichen Verhaltens, viel Blut, Ekel und Spannung nicht können, ist das wohl eher nicht das richtige Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Inhalt:
Kommissar Franz Eberhofer wurde nach einem traumatischen Vorfall von München in sein niederbayrisches Heimatdorf Niederkaltenbach versetzt. Dort soll er eigentlich allem Stress aus dem Weg gehen und sich nur mit den kleinen, alltäglichen Aufgaben eines Polizeibeamten beschäftigen. Doch wie sich schon bald zeigt, kann es selbst auf dem Land zu mysteriösen Todesfällen kommen. Seine Vorgesetzten glauben nur an Zufälle, doch Eberhofers Spürsinn ist geweckt und er lässt mit Hilfe seines ehemaligen Partners Rudi Birkenberger, der inzwischen zum Privatdetektiv umgeschult hat, nicht locker.

Kritik:
Wenn man die Inhaltszusammenfassung so liest, könnte man von einem ganz normalen Regionalkrimi ausgehen, doch weit gefehlt: Rita Falk hat einen Krimi geschrieben, der vor allem durch seine häufig lustigen Alltagsbegebenheiten, vor allem hervorgerufen durch die sehr eigenen Charaktere, glänzt.
Es fängt an mit Eberhofer, der sich ein gewaltiges Trauma eingehandelt hat und die Pistole bei jeder Gelegenheit zieht, seinem Beatles-liebenden Vater, der tauben Oma und seinem buchverkaufenden Bruder mit Händchen für die richtige Frau. Dann kommen noch die Dorfbewohner, Kollegen und Fremden hinzu, die alle so schön charakterisiert werden, dass ich mich bei ihren Gesprächen den ein oder anderen lauten Lacher nicht verkneifen konnte.
Der Fall an sich hat natürlich auch einige unerwartete Wendungen und wäre wahrscheinlich heute noch nicht gelöst, wenn man dem Eberhofer nicht ab und an mal in die richtige Richtung gestupst hätte.
Da ich das Buch als Hörbuch genossen habe, muss ich natürlich auch noch etwas zu Christian Tramitz' Leistung sagen: Eine bessere Wahl als Leser dieses Buches hätte es wohl kaum gegeben. Er geht in den Rollen auf, spricht mit verstellten Stimmen und lässt einen jede Minute der 4 CDs genießen.
Eine Zusammenfassung fällt diesmal leicht: Kaufen und reinlesen oder reinhören. Man kann nichts falsch machen, wenn man in die alltägliche Welt eines niederbayrischen Dorfes eintaucht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 28. April 2011
Winterkartoffelknödel" verspricht Provinz und Tradition und daran hält sich die Autorin auch. Der Leser wird in die Welt einer kleinen bayrischen Provinz entführt und lernt so einige Vorurteile und Klischees kennen.
Franz Eberhofer ist Polizist in dem Dorf und hat sich nach seiner Versetzung von München nach Niederkaltenkirchen an das ruhige und beschauliche Polizistendasein gewöhnt. Er lebt in einem Saustall (kann man durchaus wörtlich nehmen) und verbringt seine Zeit mit der Oma, dem Papa und in der Kneipe. Oma, eine schrullige kleine Rosine (Rosine - O-Ton von Franz) kennt das Dorf wie keine andere und das Dorf kennt sie. Doch dann ist es vorbei mit der Ruhe und Beschaulichkeit....die Ferrari und die Mütze kommen in das Dorf.
???.
Die Ferrari ist eine junge attraktive Frau, die bei den Herren des Dorfes für große Augen und für so manchen Hormonschub sorgt und Mütze ist ihr kleiner Schoßhund. Was macht sie hier? Was hat sie mit dem Sonnenleitnergut zu tun? Und warum stirbt die Familie Neuhofer auf so tragische Weise? Franz Eberhofer geht der Spur nach und klärt so manches auf, was lange im Dunkeln lang.

Die Geschichte erfüllt so ziemlich jedes Klischee und Vorurteil gegenüber bayrischen Provinzen und ist deshalb auch mit einem Augenzwinkern zu lesen. Die bayrische Sprache wird auch so ganz nebenbei noch gelernt. Manchmal greift die Autorin zu deftigen Ausdrücken und Ansichten...ob es nötig ist, muss jeder selbst entscheiden. Der Krimi lässt sich jedoch leicht und schnell lesen und verursacht so manches Schmunzeln.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2012
Ich habe das Buch gerade fertig. Es ist so wie man sich die Gegend, die Leute und die Stimmung vorstellt. Mit etwas Fantasie ist man selbst am Ort. Spannend bis zum Schluss. Es fließt kein Blut. In den letzten Jahren werden im Krimis, Bücher oder Films, die Opfer brutal ermordert. Hier nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Niederkaltenkirchen und Franz Eberhofer sind zwei wahre niederbayerische ' Besonderheiten aus Rita Falks erstem Provinzkrimi.

Die Autorin:
=========

Rita Falk wurde 1964 geboren. Sie lebt mit ihrer Familie ' ihrem Mann, der Polizist ist ' und den drei Kindern in München.

Weitere Bücher von ihr:

Dampfnudelblues
Schweinskopf al dente

In ihren Büchern sind immer leckere und einfach zuzubereitende regionale Rezepte, die man wirklich mal probieren sollte.

Inhalt und Gliederung:
=================
Niederkaltenkirchen ist ein eigentlich 'langweiliges' Dörfchen in Niederbayern. Man könnte meinen, hier passiert nicht viel, aber Frank Eberhofer hat viel zu tun. Er ist strafversetzt von München in seine ehemalige Heimat und versieht nun hier seinen Dienst. Die Großmutter ist von Beginn an dabei und verwöhnt ihren Franzl. Aber auch zum Wolfi, um ein Bierchen oder zwei oder drei ' zu trinken ' verschlägt es Franz immer mal wieder, wenn er nicht gerade am spannenden Ermitteln ist.

Die Neuhofers aus Niederkaltenkirchen sind es, die diesem Fall die Haupthandlung geben. Die Mutter findet man erhängt im Wald und den Vater trifft ein Stromschlag. Nun lebt nur Hans Neuhofer, muss er auch um sein Leben fürchten?

Meine Meinung:
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Die Charaktere ' wie z. B. die Großmutter, die kaum noch hören kann, aber umso besser kochen usw. ' sind perfekt herausgearbeitet und in die niederbayerische Szene hinein gearbeitet.

Man meint nicht, dass ein Krimi komisch und witzig sein kann, aber es ist so, Rita Falk schafft es, mit Witz und Humor eine zauberhafte Stimmung zu produzieren und so einen abwechslungsreichen und besonderen Regionalkrimi zu schaffen, der fasziniert und in den Bann zieht.

Die mitunter derbe Schreibweise passt irgendwie zum Genre und der Idee des Provinzkrimis, weil sie die Handlung authentisch macht.

Kurze Leseprobe:
=============

Am Nachmittag ruf ich dann den Leopold an in seiner blöden Buchhandlung, was mir einigermaßen schwerfällt. Aber er kennt halt lauter gescheite Menschen. Und so was brauch ich jetzt. Ich brauch nämlich jemanden, der sich mit Berechnungen von Entfernungen und Gewichten auskennt.
'Sagen wir, ich hab einen kaputten Karabiner, an dem ein sattes Gewicht hängt. Kann mir da jemand schon vorher berechnen, wann der durchreißt?', frag ich ihn so.
'Ich glaub schon. Wenn man das ungefähre Gewicht weiß, kann das wahrscheinlich ein jeder, der einigermaßen fit ist in Mathe. Aber zumindest weiß das ein Statiker, vermutlich auch ein Architekt. Aber ich hör mich mal um', sagt der Leopold und ist unerwartet nett zu mir.

Alles zusammen genommen ist das Buch ein wahrer Leckerbissen für Krimifans, die leichte Unterhaltung bevorzugen. Die Schreibweise ist deftig witzig, nachvollziehbar, bildhaft und authentisch. Besser könnte es einfach nicht sein. Die Autorin steigt gleich spannend in die Handlung ein und hält diese ' baut sie immer wieder aus'

Bis zum Schluss wird die Spannung gehalten und gibt dem Krimi einen unterhaltsamen und kurzweiligen Touch. Es macht richtig Spaß, diese Geschichte rund um die wunderbar niederbayerischen Charaktere zu lesen. Der Kommissar wird mit seinen Macken sehr menschlich dargestellt und die Oma mit ihrer Verwöhntour wächst dem Leser sowieso ans Herz.

Alles passt einfach prima zusammen und ergibt im Zusammenspiel diesen herrlich skurilen witzig spannenden Krimi.

Im Glossar werden die Begriffe, die wirklich nur die Leser verstehen, die regional sich auskennen in Niederbayern, erklärt. Danach folgen die Rezeptideen von der Oma.

Im Nachwort spricht sich die Autorin aus gegen Frauenromane, weil sie meint, dass Männer sich auf das Wesentliche konzentrieren und Cellulite usw. nicht unbedingt schriftlich festgehalten werden müsse. *g*
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2011
Winterkartoffelknödel ist nach Dampfnudelblues das zweite Buch, das ich von Rita Falk gelesen habe und ich muss sagen, dass ich auch dieses Mal nicht enttäuscht wurde. Die gemütliche bayerische Lebensart, die in jeder ihrer Bücher so urkomisch beschrieben wird, bringt den Leser auch in Winterkartoffelknödel immer wieder zum Schmunzeln und Lachen. Die Personen sind wie immer dieselben: Metzger Simmerl mit Anhang, der Flötzinger mit Anhang, Dorfkneipenbesitzer Wolfi, der Birkenberger Rudi, die Mooshamer Liesl, Franz' Dauergeliebte Susi. Und natürlich ist da ja auch noch seine durchgeknallte aber äußerst liebenswerte Familie, die aus der schwerhörigen Oma, dem gerne-mal-einen-Joint-durchziehenden und Beatles hörenden Vater und der ,,alten Schleimsau'' Leopold besteht, der in diesem Buch mit der Rumänin Roxana verheiratet ist.

Auch in Winterkartoffelknödel hat der Dorfpolizist Franz Eberhofer, der von München nach Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, jede Menge beruflich als auch privat zu tun. Denn ein Vierfachmord steht auf dem Plan und eine hübsche Unbekannte macht Franz Eberhofer den Hof... Doch was hat es mit der schönen Mercedes auf sich, die sich als Erbin des Sonnleitnerguts ausgibt und die behauptet es renovieren lassen zu wollen? Und warum kennt man ihren Architekten den ,,Ossi-Klaus'' im Dorf noch als den freundlichen Bofrost-Fahrer? Und dann gibt es da ja noch die kuriose Geschichte mit dem Hans Neuhofer, bei dem die Familienmitglieder auf äußerst seltsame Weise und in kürzester Zeit wegsterben... ist Hans etwa der nächste??? Eine Menge Fragen die geklärt werden wollen...

Wer mit der bayerischen Dialektik vertraut ist oder gerne mal in eine typische bayerische Dorfidylle abtauchen möchte, wird mit diesem Buch seine helle Freude haben. Dazu kommt, dass sich Winterkartoffelknödel sehr flüssig lesen lässt, sodass man es an einem Tag verschlingen kann. Obwohl es vielleicht nicht allzu anspruchsvoll geschrieben ist, finde ich die Provinzkrimis von Rita Falk dennoch außerordentlich unterhaltsam und ich freue mich schon sehr auf ihr drittes Buch!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2012
Rita Falk schreibt sarkastisch und ironisch über das Leben eines in die dörfliche Idylle Bayerns versetzen Polizisten, Franz Eberhofer. In diesem Dorf gibt es Menschen, die man überall auf der Welt trifft.

Rita Falk lässt den nicht besonders hellen Dorfpolizist selbst in der Ich-Form erzählen. Und er sagt, was er denkt, selbstverständlich im bayerischen Dialekt. So hat er seinen ersten Fall zu lösen und stolpert von einer Situation in die nächste. Zu keiner Zeit wirkte es auf mich gestellt oder überzogen. Der Reiz des Romans liegt nicht in der Aufklärung eines Verbrechens, sondern im Drumherum.
Winterkartoffelknödel ist kein Krimi, sondern ein schöner, lustiger Ausflug in die bayerische Provinz. Rita Falk schreibt, wie einem echten Bayer die Schnauze gewachsen ist. Kurze Sätze, manchmal ein bisschen derb und sehr direkt. Die ganz hohe Sprachschule ist das bestimmt nicht, aber es macht Spaß und passt zum ganzen Buch, vor allem zum Cover. Denn solch ein Tischtuch, solche Tassen und auch die Kuckucksuhr finden sich sicher auch im Eberhofer-Haushalt. Die Handschellen natürlich auch. Ich könnte es mir mit einer normalen Erzählweise eigentlich gar nicht vorstellen. Die Geschichte ist immer wieder gespickt von lustigen Anekdoten, die meist die Oma reißt.
Am Ende des Buches findet man ein Glossar, wo die bayrischen Fachausdrücke übersetzt und erklärt werden und im Anhang stehen sechs bayrische Rezepte aus Omas Küche.

Fazit: Wenig Spannung oder Nervenkitzel, wie man es von einem Krimi erwartet, dafür ein heiteres Lesevergnügen mit skurrilen Charakteren.
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