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350 von 379 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Alptraum einer Frau
WARUM? Das ist die zentrale Frage, die sich durch dieses Buch zieht. Warum wurde die junge Parlamentsabgeordnete Merete von der Fähre entführt und nun in einem Verlies gefangen gehalten? Sie selbst kann sich das auch nicht erklären - auch wenn sie immer wieder von einer blechernen Lautsprecherstimme danach gefragt wird und ihr bei einer falschen Antwort...
Veröffentlicht am 22. September 2009 von Nathalie K.

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meiner Meinung nach zu wenig Spannung, zu viel Langeweile ... Schade!
Ich hatte aufgrund der vielen positiven Bewertungen diesen Roman gekauft .Leider musste ich schon bald feststellen, dass die anfänglich spannende Geschichte sich als völlig unglaubwürdig erwies, zumindest für mich.

Der Autor kann meiner Meinung nach die anfängliche Spannung nicht aufrecht erhalten und die Geschichte und die...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2012 von Nadine


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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Größtenteils langweilig und zu bemüht, 22. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Carl Moerck ist Polizist und aus seiner Sicht am Tiefpunkt seiner Laufbahn angekommen: Beim letzten Einsatz wurde sein einer Teampartner erschossen, der andere schwer verletzt und gelähmt. Er selbst überlebte knapp, macht sich aber bittere Vorwürfe. Da es keiner mehr mit ihm aushält, schiebt ihn seine Dienststelle in den Keller und "befördert" ihn zum Leiter des neuen Sonderdezernats- mit ihm als einzigen Mitarbeiter. Er schafft es, einen Halbtagsassistenten als Putzkraft zugewiesen zu bekommen. Das Sonderdezernat wurde eingerichtet, um nicht gelöste Fälle von "besonderem Interesse" wieder aufzunehmen. Moerck ist kaum motiviert, doch seine Hilfskraft Assad dafür umso mehr. Dieser stößt ihn auch auf die seit Jahren verschwundene Politikerin Merete, die angeblich über Bord ging und ertrank. Ihr Bruder, Tatverdächtiger und einziger Zeuge, ist geistig behindert. Eher widerwillig nimmt sich Moerck des Falles an. Doch bald schon fesseln ihn die vielen Ungereimtheiten. Eine Leiche wurde niemals gefunden- ertrank Merete wirklich?
Ich habe den Roman mit gemischten Gefühlen begonnen. Das ganze Genre der "nordischen Thriller" hat mich bislang noch nicht wirklich interessiert, hier aber fesselte mich der Klappentext: Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist hier jetzt seit 126 Tagen. Dein Geburtstagsgeschenk: Wir lassen das Licht jetzt ein Jahr an.
Da es gleich auf der ersten Seite angeschnitten wird, ist es keine Überraschung, dass Merete noch lebt - sollte man meinen. Tatsächlich findet die Handlung auf 2 Erzählebenen statt: Merete, Jahre in der Vergangenheit, sitzt in einem hermetisch abgeriegelten Raum. In der "Gegenwart" befasst sich Moerck mit dem Fall. Es tun sich bald Abgründe auf- auch im eigenen Präsidium. Die Kollegen haben mehr als schlampig ermittelt, so dass Moerck seine Ermittlungen nicht auf Grund seines besonderen Spürsinns vorantreiben kann, sondern nur, weil seine Kollegen damals gepfuscht haben. Der Ermittler von damals ist heute noch dabei, er und Moerck können sich nicht ausstehen und Moerck zählt ihm genüsslich seine Fehler auf- natürlich nur in Gegenwart des Chefs. Unausstehlicher Charakterzug. Moerck ist mir eh reichlich unsympathisch. Die eigentliche Polizeiarbeit übernimmt die ungelernte Putzkraft Assad, der trotz reichlich dubioser Vergangenheit in einer Polizeidienststelle angestellt wird- einfach, weil er den Portier so lange nervte, bis er den Job hatte. Moerck verbringt seine Tage am liebsten mit Solitaire spielen. Auch wenn er einige psychologische Tiefschläge erlitten hat, ist sein Verhalten trotzdem nervig. Er scheint es auch darauf anzulegen, jeden in seiner Umgebung zu vergrätzen, sogar die, die nett zu ihm sind. So "leiht" eine sehr wertvolle und seltene Playmobilkollektion, um einen geistig Behinderten damit spielen zu lassen, und heuchelt hinterher eine Entschuldigung. Warum kauft er nicht für 15 € im Supermarkt das benötigte Set?
Assad ist ein Ermittlungsgenie, dass sogar noch den hartnäckigsten Fall des Präsidiums löst. Und was das kriminaltechnische Institut mit seinen Spitzenleuten nicht schafft, kriegt Assads Kontakt in extrem kurzer Zeit perfekt hin. Assad ist das genaue Gegenteil von Moerck: überdreht, laut und absolut von sich selbst überzeugt. Mir ging er fürchterlich auf den Wecker.
Einig die Stellen mit Merete im Bunker haben mich im wahrsten Sinne des Wortes gefesselt. Ihre Situation wurde sehr beängstigend und beklemmend dargestellt. Weil ihre Szenen in der Vergangenheit liegen, wird ein großer Zeitrahmen beschrieben und man weiß auch nicht, ob sie es übersteht, und wenn ja, in welcher Verfassung. Das Ende hingegen ist absolut unglaubwürdig: nicht nur ein Wunder, sondern gleich zwei sind im letzten Kapitel nötig. Da wäre mir ein glaubwürdigeres, aber eventuell "traurigeres" Ende lieber gewesen. Aufgrund der Bunkerszenen gebe ich noch gnädige 3 (von 5) Sterne.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen psychologisch, spannend und mitreißend - wow!, 16. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen (Taschenbuch)
Was ist grausamer als der Tod? Das Warten auf ihn...
Wenn jedes Fünkchen Hoffnung verloren, jeder Glaube an Besserung geschwunden ist und die Qualen unerträglich werden - erst dann bittet man: Erbarmen!

Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«

Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Jedes Tier im Käfig hat es besser... Doch die Politikerin gibt nicht auf, versucht die psychologischen Schikanen zu bewältigen, stößt an die Grenzen ihrer Kraft und schöpft selbst daraus noch neuen Mut...

Auf der anderen Seite findet man den ebenfalls nicht unterzukriegenden Ermittler, der eher aus Strafe als aus Lob befördert wurde. Auch er gibt nicht auf, sondern kämpft sich durch das Mobbing seiner Kollegen, politische Machenschaften und durch den nicht immer einfachen, aber dafür umso effektiveren Umgang mit seinem zwangsauferlegtem Mitarbeiter. Er gräbt sich durch Falschaussagen, verdeckte Spuren und durch die Last seines eigenen Schicksals. Gefangen in grausamen Erinnerungen treibt ihn die Wut voran. Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen sollte nicht mehr als eine Zwangsbeschäftigung sein - und wird zum psychobelastendem Lebensinhalt eines gedemütigten Mannes...

Wie kein anderer schafft es Jussi Adler-Olsen das Grauen zu beleben. Hintergründig und Abgrund los spannend erschafft der Autor Bilder im Kopf des Lesers, die sich nicht verdrängen lassen. Verzweifelt will man der Handlung auf den Grund gehen, das Geheimnis lüften -ja, sogar hilfreich dem Kommissar zur Seite stehen. Dann wieder packt einen die Ohnmacht vor der Brutalität, mit welcher das Opfer gequält wird, ohne ihm körperliche Schmerzen zu bereiten. Die Kraft der Psychologie wirkt stärker als ein Messer im Rücken...

Der Autor verzichtet auf aufbauschende Wortwahl, sondern lässt die sachlich erzählten Handlungen einen eigenen Weg ins Unterbewusstsein des Lesers erlangen. Mal schleichend langsam, dann wieder voller Kraft und ohne Vorwarnung. Menschlich und unmenschlich zugleich! Schon die ersten paar Zeilen des Buches nehmen den Leser gefangen und lassen ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los.

Dabei springt die Handlung hin und her - mal Gegenwart, dann Vergangenheit, mal Täter, mal Opfer, mal Kommissar... So vielfältig wie die Handlung sind auch die Charaktere, das Umfeld und die Rahmengeschichte.

Heraus kommt ein Meisterwerk des Bösen, das sich tief ins Unterbewusstsein prägt und oftmals die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen lässt.
Erbarmen ist ein hinreißendes Buch, das garantiert zu den besten Krimis des Jahres gezählt werden muss. Grausam und mitfühlend, spannend und lebendig, eben ein Thriller auf aller höchstem Niveau!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vergangenheit und Gegenwart treffen aufeinander, 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen (Taschenbuch)
Jussi Adler-Olsen präsentiert einen Psychothriller, in dem drei Personen die Hauptdarsteller sind: Auf der einen Seite Carl Morck, der Ermittler des Sonderdezernats Q für ungeklärte Altfälle von besonderem Interesse und seinen syrischen "Assistenten", Hafez el-Assad. Auf der anderen Seite Merete Lynggaards, stellvertretende Vorsitzende der Demokratischen Partei Dänemarks. Die eigentliche Handlung des Romans ist kurz skizziert: Merete verschwand während der Fahrt auf einer Fähre im Jahr 2002 auf zunächst ungeklärte Weise. Seitdem wird sie in einem verbunkerten Verlies festgehalten, ohne ihre Entführer je zu Gesicht zu bekommen. Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei ihrem Versteck um eine Überdruckversuchsanlage, in der stetig über die Jahre der Überdruck erhöht wird. Die Fragen, die sich das Entführungsopfer und auch der Leser stellen sind stets "Wer sind die Entführer ?", "Warum wurde Merete in diese Lage gebracht ?" und "Was ist das eigentliche Motiv ?". Die Antworten darauf finden sich letztendlich in einem zurückliegenden und einschneidenden Erlebnis zweier Familien, aus dem sich das Motiv "Hass" als deutliche Ursache herausstellt.
Adler-Olsens Roman ist dabei auf zwei Handlungsstränge angelegt: Die Nachforschungen Morcks im aktuellen Jahr 2007 und die Geschichte Meretes von 2002 bis 2007. Letztlich treffen sich beide Handlungsstränge in 2007 und steuern dann auf ein typisches, aber spannende Rettungsfinale zu.
Adler-Olsen hat mit diesem Psychothriller sicherlich einen spannenden und auch grausam anmutenden Roman geschrieben. Allerdings hat er noch längst nicht die Klasse eines Stieg Larsson erreicht, auch wenn er von einigen Seiten schon als der neue Larsson angesehen wird meint
Ralf Klewin-von Fintel.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Erbarmen" und zwar mit dem jenigen, der es liest..., 28. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Nachdem ich einige gute Kritiken zum Buch gelesen hatte, wollte ich voller Neugier auch mal reinlesen. Doch leider hat es sich für mich als Fehler herausgestellt. Mit Mühe und Not habe ich mich bis zur Hälfte des Buches durchgekämpft um es letzten Endes dann doch gelangweilt in die Ecke zu werfen, weil einfach nichts spannendes passierte. Einzig und allein die Kapitel in denen es um Meretes Sicht der Dinge geht, konnten mich ein wenig begeistern. Doch selbst das zog sich dahin wie Kaugummi und konnte mich bei weitem nicht zum weiterlesen begeistern.

Ein Thriller soll es sein, ja? Jedoch sollte man bei einem Thriller davon ausgehen, dass man mitfühlt und mitfiebert, vor allem aber auch eine gewisse Spannung aufgebaut wird, doch das hat hier in meinem Fall ganz und gar gefehlt. Um ehrlich zu sein frage ich mich aus welchen Gründen dieses Buch so in den Himmel gelobt wurde. Warum? Desweiteren frage ich mich, woher die Bezeichnung Thriller bei diesem Buch kommen soll. Würde es als Krimi deklariert sein, könnte ich es eher nachvollziehen.

Ich für meinen Teil werde die Finger von dieser Reihe lassen. Ich glaube kaum, dass die nächsten Fälle besser werden als der erste hier.

Erbarmen war das bisher langweiligste Buch, das ich je gelesen habe. Ich habe deutlich mehr erwartet. Der Titel Erbarmen scheint leider Programm zu sein. In dem Fall gibt es von mir leider gar keinen Stern. Tut mir leid. [Zwangsweise musste ich oben einen Stern angeben, ohne geht ja leider nicht.]

Fazit: Wer beim Lesen nicht einschlafen möchte, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen.
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3.0 von 5 Sternen Verschwundene Politikerin in Kopenhagen, 24. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen (Taschenbuch)
Der Thriller von Jussi Adler Olsen um den ersten Fall von Kommissar Carl Moerck hat zwei Handlungsstraenge.
Im einen steht Carl Moerck zusammen mit der schillernden Gestalt seines Assistenten Assad im Mittelpunkt, und ermittelt im Fall der vor 5 Jahren verschwundenen Politikerin Merete Lynggard.
Dabei dreht es sich aber leider ein Drittel der Zeit um eher langweilige interne Intrigen und Innenpolitik der Kriminalpolizei. Obwohl Carl nicht unsymphatisch ist, wird man nicht richtig mit ihm warm, aber mag sein, dass es so beabsichtigt ist. Die Ermittlung in dem Fall selbst laeuft etwas schleppend, und das Ende ist schon vorhersehbar, wenn auch nicht ganz offensichtlich. Das Verhaeltnis zwischen Carl und Assad ist das einizige, was diesen Handlungsstrang lesenswert macht. Assad hat Carls Ansicht nach merkwuerdige Angewohnheiten, so bringt er z.B. seinen Betteppich und leckere Samosas mit ins Buero, braut einen extrem suessen unausstehlichen Tee, und chauffiert Carl mit 100 Sachen durch die Stadtmitte...
Im zweiten Handlungsstrang geht es um die verschwundene Merete und den Psychoterror, dem sie in ihrem Gefaengnis, einem komplett abgeriegelten und leeren Raum, ausgesetzt ist. Dieser Teil der Geschichte ist sehr aufregend und beklemmend, und haette an sich 5 Sterne verdient. Trotzdem, da die eigentliche Ermittlerstory etwas arm ist, beurteile ich das Buch als nur durchschnittlich. Auch sprachlich gesehen ist das Buch schwach. Das mag zwar vielleicht an einer schwachen Uebersetzung liegen, stoert aber sehr, und laesst das Buch literarisch unbedeutend erscheinen.
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5.0 von 5 Sternen Am Ende weiß man warum..., 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen (Taschenbuch)
...Merete gefangen gehalten wird. Doch der Weg dorthin ist spannend, undurchsichtig und verzwickt.

Zwei Handlungstränge lernt man zunächst kennen.

Da ist zum einen Merete, eine junge aufstrebende Politikerin, die ihre Freizeit mit ihrem, seit einem tragischen Autounfall, an dem sich sich schuldig fühlt und bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, behinderten Bruder verbingt. Merete wird entführt und gefangen gehalten. 5 Jahre lang und nicht einmal sie selbst weiß warum.

Und dann ist da Carl Morck, ein kauziger Ermittler, der seit einer Schießerei, bei der ein Kollege starb und eine schwer verletzt wurde, den Kollegen ehr unbequem ist. Er wird Chef von Sonderdezernat Q, für ungelöste Fälle und landet so bei Meretes Fall.

Jussi Adler Olsen erzählt unheimlich spanndend und schnell. Emotional und gleichzeitig aus einer großen Distanz. Nie hat man das Gefühl das Merete wirklich aufgegeben hat. Vielleicht liegt dies auch an der fehlenden körperlichen Gewalt in der Geschichte. Es ist jedenfalls kein hoffnungsloses Buch.

Adler Olsen liefert einem von Anfang an eine Menge verdächtiger Personen, die in Frage kommen könnten, doch bis fast ganz zum Schluss bleibt man ahnungslos, wer und warum dies getan haben könnte.

Fazit: Ein Buch für alle die unblutige Thriller mögen.

Dass auf dem Buchcover "Der erste Fall für Carl Morck, Sonderdezernat Q" steht, lässt auf spannende Fortsetzungen hoffen.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unterirdisch!, 17. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
1/3 des Buches hätte genügt um zu erzählen, was erzählt werden wollte. Ich weiß nicht, was sich Herr Olson dabei gedacht hat, dieses Buch zu schreiben, aber alles in allem, gleicht es doch eher dem Werk eines 14-Jährigen. Neben der einfachen Sprache und des völlig absurden Motivs, hat das Buch weder Witz, noch Spannung, geschweige denn eine Handlung. Die Charaktere, die sich Herr Olson ausgedacht hat, zeugen von sehr geringem Einfallsreichtum. Der Autor war viel mehr darauf bedacht, dass sie jedes (noch so weit hergeholte) Klischee erfüllen. Die Weise wie die Personen geschildert werden, veranlassen einen Leser wie mich weder dazu mit ihnen zu sympathisieren, noch zu identifizieren,viel mehr überkommt einem das Gefühl, dass es sich um dumpfe Platzhalter handele. Zu dem Umfeld des mürrischen und ausgedienten Ermittlers zählen bspw. seine Exfrau, die meist nur zum Hörer greift um nach Geld zu bitten, sein pubertärer Sohn, der sich den ganzen Tag von lauter Musik beschallen lässt und sein suizidaler Ex-Kollege. Keiner dieser Charaktere war Teil der Geschichte. Die einzige Person, die eine Entwicklung durchmachte, war sein anfangs schusselig erscheinender Gehilfe, der sich mehr und mehr als blitzgescheiter Ermittler entpuppte, doch das war es dann auch schon....
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3.0 von 5 Sternen teilweise sehr fesselnd, 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Carl Morck ist bei seinen Kollegen nicht sehr beliebt. Seine Vorgesetzten haben die Idee, ihn einfach "wegzubefördern". Er bekommt eine neue Abteilung, das Sonderdezernat Q, und darf sich in seinem neuen Büro im Keller um alte Fälle kümmern. Der erste Fall befasst sich mit der Politikerin Merete Lynggaard, die vor fünf Jahren verschwunden ist. Sie befand sich mit Ihrem Bruder auf einer Fähre und wurde danach nicht mehr gesehen.

Das Buch wechselte zwischen den Ereignissen im Jahr 2007, in der das Sonderdezernat Q gegründet wurde, und dem Jahr 2002, in dem die Politikerin entführt wurde.
Ich kam mit den Schreibstil anfangs nicht zurecht. Ich habe zwar verstanden, was passiert ist, aber es fiel mir schwer, weiter zu lesen. Die Art und Weise, wie der Autor die Story aufgemacht hat, fand ich ziemlich profan. Mir fehlte der Pep. Zur Buchmitte wurde es dann rasanter, als die Ermittlungsfehler der damaligen Kommissare ans Licht kamen. Dann war ich auch gefesselt und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings bezweifle ich momentan, daß ich weitere Bücher des Autors lesen werde.
Das letzte Drittel hat mich völlig gefangen und ich war total in der Geschichte drin. Ich habe gefiebert und gelitten. Leider war das Ende für mich nicht so erfüllend, wie ich gehofft habe. Viele Fragen blieben unbeantwortet, auch wenn Meretes Schicksal nachvollziehbar und hoffnungsvoll ist.
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5.0 von 5 Sternen Schrecklich,spannend,und auch Humor!, 18. Dezember 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen (Taschenbuch)
Für mich ein herausragendes Buch.Das Opfer wird über 5 Jahre in einer Druckkammer gefangengehalten.Die Polizei hat nach der Entführung keinen Täter finden können.Erst nach Jahren wird ein traumatisierter Polizist mit dem alten Fall befasst,weil er scheinbar im täglichen Polizeibetrieb hindert.Er hast aber drauf und deckt den Fall nach und nach auf.Am Schluss Wettlauf auf Leben und Tod mit blutigem "Endkampf".Das Buch wechselt in angenehmem Rhythmus zwischen der Sicht des Polizisten und des Opfers.Der Polizist macht sich Vorwürfe,dass in seinem Beisein einer seiner Kollegen getötet und ein anderer so schwer verletzt worden ist,dass er gelähmt ist,die Kollegen schneiden ihn,sein Büro wird in den Keller verlegt,seine Frau ist ins Gartenhaus gezogen und hat etliche Liebhaber....Aber er ist kein typisch nordischer Langweiler mit Depression und Verdruss,er kommt mit der Situation klar und schafft es mit Geschick,das Leben zu meistern.Er bekommt einen arabischen Gehilfen beigestellt,eigentlich zum putzen und für einfache Bürodienste.Der ist aber clever und raffiniert,die Beiden werden nach und nach ein klasse Ermittlerpaar.Das Buch lebt quasi von diesem Duo,und zwar prächtig,weil nichts überzeichnet wirkt,alles in der Balance und somit glaubhaft bleibt.Ohne das "Traumpaar" wäre die Geschichte gerademal guter Durchschnitt und auch zu lang.
Volle Wertung,weil alles passt!
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4.0 von 5 Sternen Spannend und lesenswert!, 1. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen (Taschenbuch)
Ein (wie so oft) kauziger Kriminalist, der (wie so oft) geschiedenen lebt, löst mit Hilfe eines talentierten Gehilfens den Hauptfall und nebenbei noch einen Nebenfall. Die Milieuschilderung ist dennoch erfrischend und bildreich. Die Story ist sehr ausgefallen und neu: eine Politikerin wird entführt und jahrelang gefangen gehalten. Die Polizei hat den Fall zu den Akten gelegt, da sich keine Anhaltspunkte für eine Untersuchung finden lassen. Dann nimmt sich unser Held des Falles an und deckt nach und nach Details auf, die auf eine Gewalttat und ihre Beteiligten schließen lassen. Diese Geschichte trägt durch die gesamte Handlung; der Autor stellt viele Handelnde sehr genau und glaubwürdig dar. Die Auflösung und das Ende fallen dann etwas ab und sind nicht ganz so spannend. Trotzdem: ein rasanter Krimi, den gelesen zu haben man nicht bereut.
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Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller von Jussi Adler-Olsen (Taschenbuch - 1. Februar 2011)
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