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249 von 274 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linda Wallanders Debüt!
"Vor dem Frost" ist der erste Wallander-Roman, in dem nicht der altbekannte Kommissar Kurt Wallander, sondern seine Tochter Linda die Hauptperson ist. Der Roman spielt im Sommer 2001, und Linda hat gerade die Polizeihochschule abgeschlossen. Noch nicht im regulären Polizeidienst, aber eben schon fertig mit der Ausbildung, wohnt Linda zunächst als Gast bei ihrem...
Veröffentlicht am 19. März 2003 von dmb2005

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörspiel "Vor dem Frost" der hörverlag 2003 CDs
Aktuelle Presserezension:
Hörspielbearbeitung zu Henning Mankells Buch
„Vor dem Frost" durch „der hörverlag" (2003)
Technische Angaben / Sprecherliste:
Hörspiel, Laufzeit ca. 135 Min.
2 MC, 19,95 € / 33,90 sFr, ISBN 3-89940-225-1
2 CD, 19,95 € / 33,90 sFr, ISBN 3-89940-179-4
Sprecher: Axel Milberg,...
Veröffentlicht am 31. Juli 2003 von Guido Feldhaus


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249 von 274 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linda Wallanders Debüt!, 19. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Vor dem Frost" ist der erste Wallander-Roman, in dem nicht der altbekannte Kommissar Kurt Wallander, sondern seine Tochter Linda die Hauptperson ist. Der Roman spielt im Sommer 2001, und Linda hat gerade die Polizeihochschule abgeschlossen. Noch nicht im regulären Polizeidienst, aber eben schon fertig mit der Ausbildung, wohnt Linda zunächst als Gast bei ihrem Vater. Von ihm erfährt sie auch von den eigenartigen Vorfällen, die zu der Zeit in Schonen passieren, so werden mehrere Tiere grausam getötet, und eine Wissenschaftlerin verschwindet, und wird später tot aufgefunden. Als schließlich auch eine alte Freundin Lindas verschwindet, beginnt diese, anfangs gegen den Willen ihres Vaters, mit eigenen Ermittlungen...
Mit "Vor dem Frost" ist Henning Mankell wieder einmal ein klasse Buch gelungen. Wie schon bei den älteren Wallander-Romanen ist auch dieses äußerst spannend und sehr atmosphärisch, und doch anders, als die Romane mit Kurt Wallander. Denn nicht nur der Vorname der Hauptperson hat sich geändert, sondern mit ihm auch die Perspektive, schließlich hat Linda einen völlig eigenen Blickwinkel auf die Dinge, und denkt und fühlt auf ihre Weise. Somit verbindet dieses Buch alte Stärken mit der frischen Person Linda Wallander, und macht beim Lesen einfach richtig Freude!
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124 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Generationenwechsel ?, 10. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zweierlei finde ich an diesem Buch bemerkenswert. Erstens scheint es Mankells Antwort auf den 11.September zu sein. Eine Gruppe gläubiger Fanatiker, inszeniert im Dschungel Guyanas einen Massenselbstmord. Versprengte dieser Gruppe sammeln sich zum Angriff auf Menschen und Kirchen in Skåne und laufen sich mit Morden und Entführungen warm.
Zweitens bereitet Mankell offensichtlich einen Generationswechsel vom alternden, zu fetten, saufenden, ewig gestressten, Diabetes geplagten und mit allem hadernden Kurt zu seiner unsicheren, aufbrausenden und Selbstmord gefährdeten Tochter Linda hin. In diesem Buch hat Linda ihr Debüt als zukünftige Polizeiaspirantin. Sie sucht über lange Strecken ihre Freundin Anna und hat das unbestimmte Gefühl, dass diese in irgendeiner Form mit den Vorkommnissen in Ystad zu tun hat. Sie fädelt sich zunächst gegen den Wiederstand ihres Vaters, in die Ermittlungen ein. Nachdem Kurt Wallander einige Zusammenhänge besser erkennt lässt er sie an seiner Seite mitarbeiten.
Ehrlich gesagt, Kurt Wallander als Einzelkämpfer hat mir persönlich besser gefallen. Besonders die Passagen in denen Linda ihre Freundin Anna sucht, fallen eher zäh aus. Mankell deutet sehr versteckt eine Parallelbegabung zu ihrem Vater an. Aber bevor Anna mit ihrem Vater gleich ziehen kann, muss Henning Mankell sich noch viel einfallen lassen.
Der Plot insgesamt erscheint mir etwas konstruiert. Warum die Fanatiker in Kurt Wallanders Revier einfallen wollen, ist mir beim Lesen des Buches an keiner Stelle richtig klar geworden. Eine diffuse Abneigung gegen Abtreibungen ist mir zu wenig für einen derartigen Rundumschlag.
Insgesamt jedoch, ein echter Mankell. Seine präzisen Schilderungen psychischer Hintergründe und sozialer Verhältnisse sind unerreicht. Es lohnt sich also, das Buch zu kaufen und wenn auch nur, um zu erfahren, wie es weiter geht, auch nach dem Frost.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörspiel "Vor dem Frost" der hörverlag 2003 CDs, 31. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Hörspiel (Audio CD)
Aktuelle Presserezension:
Hörspielbearbeitung zu Henning Mankells Buch
„Vor dem Frost" durch „der hörverlag" (2003)
Technische Angaben / Sprecherliste:
Hörspiel, Laufzeit ca. 135 Min.
2 MC, 19,95 € / 33,90 sFr, ISBN 3-89940-225-1
2 CD, 19,95 € / 33,90 sFr, ISBN 3-89940-179-4
Sprecher: Axel Milberg, Ulrike C. Tscharre, Andreas Fröhlich u.v.a.
Regie: Sven Stricker
Produktion: der hörverlag 2003
„der hörverlag" setzt, mit der Umsetzung des neuen Buchs „Vor dem Frost" von Henning Mankell, eine langjährige Hörspiel-Tradition fort. Bereits zum fünfzehnten Mal inszenieren die Münchener gewohnt professionell eine Vorlage des schwedischen Bestsellerautors. Nach dem Ende der Wallander-Ära, schreibt seine Tochter die kriminalistische Familiengeschichte fort. Linda Wallander hat soeben die Polizeihochschule abgeschlossen, als sie durch ihren Vater von skurrilen Ereignissen erfährt, die sie mehr und mehr persönlich betreffen und in einen emotionalen Strudel hinabreißen. Auf Ystads Polizeistation gehen Telefonate ein, welche von mysteriösen Brandstiftungen künden. Tiere werden bei lebendigem Leib verbrannt. Zunächst begleitet Linda ihren Vater nur als seine Tochter bei den Ermittlungen. Plötzlich verschwindet jedoch ihre Freundin Anna spurlos und „Vor dem Frost" wird zu ihrem ersten eigenen Fall.
Dem „hörverlag" gelang, mit der Verpflichtung von Axel Milberg (Kurt Wallander) -demnächst auch als Kieler Tatortkommissar in der ARD zu sehen- und Ulrike C. Tscharre als starke und gleichsam gefühlvolle Linda, ein genialer Schachzug. Das Duo schafft es, den Vater-Tochter-Konflikt glaubwürdig darzustellen und diesen geschickt in die Kriminalhandlung einzuflechten. Etwas stehen beide allerdings im Schatten des kongenialen Erzählers Andreas Fröhlich, der seit seiner Rolle als Nachwuchsdetektiv Bob, in der legendären Europa-Hörspielreihe „Die drei Fragezeichen", Kultstatus erlangte. Geadelt wurde Fröhlich durch seine unnachahmliche Interpretation der Hauptfigur in David Finchers Endzeit-Filmdrama „Fight Club". Insgesamt ist dem „hörverlag" ein dichtes und fesselndes Krimi-Hörspiel gelungen, das selbstredend nicht über die Schwächen des Mankell-Neulings hinwegtäuschen kann. Der Wahlafrikaner zeigt sich in seinem neuen Roman weniger als Autor düsterer Hochspannung -wie noch in „Mittsommermord" oder „Die falsche Fährte"- denn als Kritiker weltwirtschaftlicher Zusammenhänge. Die Thematik eines globalen, religiösen Fanatismus und seine Vermengung in den (leider) immer noch aktuellen Zusammenhang „11. September 2001" erscheinen künstlich und ermüdend (vgl. „Die weiße Löwin"). Beides begründet seinen Anspruch als Weltverbesserer aufs Neue. So werden in erster Linie eingefleischte Wallander-Fans begeistert sein. Eine stark facettenreiche Portraitierung der Figur Linda leistet der Autor bisher nicht. Zu eng ist ihre Anlehnung am Vorbild des Vaters, was auf die Dauer recht penetrant wirkt, wie auch die erneute Darstellung der Familiengeschichte der Wallanders. Hennig Mankell sollte zukünftig wieder an die bewährte Tradition von Krimis mit wenigen Personen, an überschaubaren, zeitlich eng begrenzten Schauplätzen anknüpfen und Weltgeschichte außen vor lassen. Das fördert merklich die Spannung und Glaubwürdigkeit seiner Romane und wird auch wieder breitere Leserkreise begeistern.
Verfasser:
Guido Feldhaus
D-24105 Kiel
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen was ist den das?, 29. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Gebundene Ausgabe)
Um es kurz und bündig zu sagen:das ist nicht das was man sich von einem Buch von Henning erwartet.In "Vor dem Frost" ist die Handlung mehr als schleppend.Linda,Wallanders Tochter hätte in diesem Roman die Möglichkeit gehabt als große Protagonistin aufzutreten.Das ist ihr aber durch diese heillose Durcheinander verwährt geblieben.
Mankell hat versucht zu viele Geschehnisse zur selben Zeit in eine spannende Geschichte zu packen.Was ihm leider nicht gelungen ist.
Das ewige Verschwinden von Linda's Freundinnen,religiöse Fanatiker (aus dem Massenselbstmord vor vielen Jahren um Jim Jones in Guyana) und dann noch die Anspielung auf den 11.September sind einfach zu viel auf einmal.Und dann noch Kurt Wallander: in dieser Geschichte wirkt er nicht gerade wie man ihn sonst eigentlich kennt als kompetenter Kommissar.Sondern als "grantelnder" und sehr unzufriedender und im allgemeinen mehr an seine Pensionierung denkender Mann.
"Vor dem Frost" war übrigens auch das erste Buch von Henning Mankell das ich nicht in einer Woche geschafft habe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch mit Kurt Wallander und schon mit Linda Wallander, 18. September 2005
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Taschenbuch)
Henning Mankell beginnt nach 8 Kurt Wallander-Romanen (von "Mörder ohne Gesicht" bis "Die Brandmauer) und einem Kurt Wallander-Sammelband ("Wallanders erster Fall" u.a. Fälle) mit "Vor dem Frost" (dtv 20831 - "Innan frosten", 2002) offenbar ganz langsam Abschied von Kurt Wallander zu nehmen und beabsichtigt offenbar seine Romanserie, deren Handlungen vorwiegend in Ystad und Umgebung spielen, mit dessen Tochter Linda Wallander fortzusetzen. Dieser Roman ist sichtlich als eine Art Übergangslösung vorgesehen, in dem beide auftreten. Er als alter nachdenklicher Kommissar, sie als forsche zupackende Noch-nicht-Polizistin. Der Plot ist etwas weit hergeholt und führt über die Motive von Jim Jones Sekte, deren Mitglieder in Guayana Selbstmord verübten oder ermordet wurden, hinaus zum Märtyrerdenken und -werden im Auftrag eines "Propheten" und im Dienst zweifelhafter "Religiosität". Linda Wallander, Polizeianwärterin, die ihren Dienst noch nicht angetreten hat, geht zu einer Zeit, in der in Schonen Schwäne, Ställe und Zoogeschäfte mit Tieren angezündet werden, dem Verschwinden ihrer Freundin Anna nach, die plötzlich wieder auftaucht. Dann wiederum verschwindet deren gemeinsame Freundin Zebra. Ihre Recherchen bringen sie dazu, einen Zusammenhang zwischen all den Ereignissen herzustellen, ohne jedoch Beweise zu haben, und Weiterungen, nur unbekannt welche, zu ahnen. Diese Weiterungen basieren allerdings auf einem schwachen Plot - es ist nicht ganz klar, warum das alles gerade so geschieht. Trotz dieses schwachen Plots ist das Buch allerdings sehr spannend, was für die bekannten schreiberischen Qualitäten von Henning Mankell spricht. Daher 4**** und nicht weniger. Interessant wird sein, wie es mit der Generationenfolge im Hause Wallander weitergeht. Wie lange wird Kurt Wallander noch mitmischen? Ab wann wird Linda Wallander in seine Fußstapfen als Kriminalkommissar treten? Welche Rolle wird in Zukunft Kommissar Stefan Lindman, bekannt aus "Die Rückkehr des Tanzlehrers" im Privatleben von Linda Wallander und beruflich in Ystad einnehmen?
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nur streckenweise gewohntes Lesevergnügen, 29. Juli 2003
Von 
Henning Kolf (Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Gebundene Ausgabe)
Gleich vorweg:
Die drei Sterne sind eher meinem Respekt vor dem Gesamtwerk des Autors geschuldet als verdient.
Nicht dass mir ansonsten die Art Mankells zu schreiben nicht gefallen würde. Ganz im Gegenteil, ich zähle "Mittsommermord" und "Mörder ohne Gesicht" zu meinen erklärten Lieblingsbüchern. Ich mag es, wenn sich Geschichten langsam entwickeln, bin kein Fan vorwiegend amerikanischer Plots, die schwarz-weiß daherkommen und keinen Raum für Zwischentöne lassen. Es hat mich nie gestört, dass die eine oder andere Metapher, die Mankell gewählt hat, unbeholfen und spröde daherkommt. Ich habe es nicht als nervend, sondern eher als angenehmen Wiedererkennungseffekt empfunden, dass Mankell gewisse (Charakter)eigenschaften seines Protagonisten Wallander - allen voran figürliche, emotionale und sonstige Schwächen mit einer depressiven Grundhaltung - wie ein Mantra in sämtlichen Büchern ständig wiederholt. Auch dass viel übers Wetter fabuliert wird, ohne dass der Bezug zur Story und den Akteuren stets erkennbar ist, hat mich nicht davon abhalten können, die Wallander-Romane stets in einem Zug zu Ende zu lesen, weil es mir nicht gelingen wollte, das Buch aus der Hand zu legen.
Dass mir "Vor dem Frost" so gar nicht gefällt, kann also nichts mit dem zu tun haben, was die "Anti-Mankell-Fraktion" dem Autor üblicherweise vorwirft.
Als Grund für mein Unbehagen fällt mir folgendes ein:
Als "Roman des Übergangs", weg von Kurt Wallander, hin zur Tochter Linda und womöglich Stefan Lindman findet sich, vor allem auf den ersten 300 Seiten, wenig Vertrautes. Was an sich nicht tragisch wäre, wenn es Mankell gelingen würde, Kurt Wallander durch Figuren gleicher Präsenz zu ersetzen, und sei es nur, weil der Leser sich in der einen oder anderen Facette der Persönlichkeit des Protagonisten wiederzuerkennen glaubt. Linda Wallander bleibt recht konturlos, man hat fast den Eindruck, die neue Hauptfigur und der Autor blieben einander ein wenig fremd. Was erklärbar wäre, da Kurt Wallander der Gedankenwelt eines männlichen Autors mittleren Alters möglicherweise leichter zu entsprechen mag als die wesentlich jüngere weibliche Protagonistin.
Hinzu kommt, dass Mankell seiner Heldin die ersten 300 Seiten nicht wesentlich mehr zugesteht, als sich über das Verschwinden ihrer Freundin Anna Gedanken zu machen und sich zu fragen, ob sie ihre zukünftige Rolle als Polizeianwärtein auszufüllen vermag oder nicht.
Bis auf einen bizarren Mord relativ am Anfang der Geschichte, der zudem seltsamerweise relativ nebensächlich bleibt, passiert zunächst nicht viel. Im dritten Drittel des Buches passieren dann noch einige Verbrechen und die Geschichte gewinnt an Fahrt, zumal auch Kurt Wallander und den übrigen Ermittlern mehr Bedeutung beigemessen wird.
Auch für einen, der es mag, dass Geschichten sich entwickeln, etwas spät.
Zudem sind auch die Säulen des angebotenen Motivs - religiöser Wahn - vielleicht etwas schwach, um die Last des Plots alleine zu tragen.
Wenn ich dann noch lese, dass Mankell ein Tonband verschwinden läßt und er Linda einem Zeugen gegenüber eine Stimme imitieren läßt, damit der Zeuge die Stimme auf dem nicht mehr vorhanden Band identifizieren kann, beginne ich nun wirklich am Autor zu zweifeln.....
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade!, 14. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer hier auf einen typischen Wallander Fall hofft, wird leider enttäuscht!
Dieser neue Roman von Mankell ist in seiner Qualität nicht halb so gut wie all die anderen "Wallander-Abenteuer".
Ein kleines Beispiel: hier sieht man nicht in Wallanders Gedanken hinein, sondern in die seiner Tochter Linda, welche die Hauptfigur des Romans zu sein scheint. Kurt Wallander selbst geht völlig unter. Er erscheint lediglich als genervter, überarbeiteter und strenger Vater.
Auch ist es nicht Wallander der ermittelt, sondern Linda. Die Geschichte geht nur sehr schleppend voran, die Spannung fehlt.
Bisher habe ich alle Wallander Romane in wenigen Tagen verschlungen- was bei diesem Buch leider nicht der Fall ist. Schade!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen, 8. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Taschenbuch)
Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist, wie man es von Mankell kennt, sehr brutal, aber ich denke, dass was schockt sind die menschlichen Abgründe die sich auftun und dass man begreifen muss, wozu wir in fanatischer Raserei fähig sind. Der Plot ist sehr spannend konzipiert und man muss das Buch in einem Rutsch durchlesen, weil man es nicht aus der Hand legen kann. Meiner Meinung nach ist es nicht der beste Krimi von Mankell, ich mag die mit dem alten Wallander lieber. Andererseits bekommt man einige interessante Einblicke aus der Sicht Linda Wallanders über ihren Vater. Leider schafft sie es nicht, sie so in das Leserherz zu schleichen wie ihr Vater. Manchmal schwächelt Mankell auch mit seiner Wortwahl. Dennoch für einen Krimi, der ja keine sehr anspruchsvolle Literatur sein will, 4 Sterne!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viele Wiederholungen, 11. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer noch keinen Wallander-Krimi gelesen hat, ist gut bedient. Denn dem fallen diese unzähligen Wiederholungen nicht auf, wenn von früheren Fällen oder Personen zu lesen ist, die man ja alle schon kennt. Auch störte mich die ständige Wiederholung der Frage: Warum wird Linda Polizistin? Irgendwann will ich es auch als Leser nicht mehr wissen.
Das Thema Kurt Wallander und sein Vater wurde in früheren Büchern zur Genüge abgehandelt. Jetzt ist der Vater schon lange tot und das Thema füllt immer noch sehr viele Seiten.
Und der eigentliche Kriminalfall des Buches kommt zu kurz und zu langweilig daher.
Was die früheren Mankell-Krimis zu Bestsellern gemacht hat, nämlich die genaue Beschreibung der Ermittlungsarbeit, das vermisse ich hier zu sehr.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlüssig genug, 25. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vor dem Frost: Roman (Gebundene Ausgabe)
Den neuen Mankell kann ich nur als durchschnittlich bezeichnen. Der Autor legt zwar zu Beginn ein paar *Köder* für seine Leser aus, die echt neugierig werden lassen und mich über viele,viele Seiten bei der Stange gehalten haben. Aber alles in allem lässt er seine beiden Hauptpersonen zu oft zu ausführlich rückblicken, sich erinnern, sich streiten,sich wieder gut verstehen. Die eigentliche Krimihandlung zieht sich sehr zäh dahin und verblasst ein wenig vor dem privaten Hintergrund Linda/Kurt.
Das Thema (religiöser Fanatismus) ist zwar ein wahrhaft ernstes, aber Mankell verliert sich in zu vielen Details,einiges ist zu konstruiert, um nachvollziehbar real zu wirken.
Für mich kein Krimi der Extraklasse, wenn auch die Personen so schön vertraut sind und man sich als Leser *heimisch* fühlt in Ystad und Umgebung; es gibt bessere Romane,v.a. auch vom Autor selbst.
Dieser- VOR DEM FROST- ist für mich nicht stimmig/nicht *rund* genug.
Zu viele Zufälle, zu viele Ungereimtheiten... Mankell hat zu viel gewollt mit diesem Roman.Uns Linda näher bringen,Familienkonflikte aufarbeiten,auf religiöse Führer und ihre vita hinweisen(auch sie sind letzlich Opfer einer Vergangenheit)und dann das Ganze in den Zusammenhang zum 11.September stellen... meiner Meinung nach ist das reichlich gewagt. Alles zu bemüht, zu offensichtlich aufklärerisch! Seht, nicht nur in uns fremden Religionen gibt es Terrorismus, nein auch in der bei uns verbreiteten,christlichen Religion können böse Fanatiker ,vermeintlich guten Willens, Schlimmstes anrichten. Der erhobene Zeigefinger, und dass er uns Lesern aber auch jedes Detail, das zu religiösem Wahn führen kann, erklärt, nervt!
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Vor dem Frost: Kurt Wallanders 10. Fall
Vor dem Frost: Kurt Wallanders 10. Fall von Henning Mankell (Taschenbuch - 1. März 2011)
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