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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Dezember 2010
Auch dieser Weinkrimi von Paul Grote ist wie die 6 davor nach dem gleichen Muster geschrieben: Ein deutscher Weinkenner reist in ein Weinanbaugebiet im Ausland, diesmal die Champagne, und muß dort (diesmal auch bei sich zu Hause in Köln) gegen Verbrechen, bis hin zu großen Verschwörungen, kämpfen; dabei bleiben die Paul-Grote-Weinkrimis immer wieder lesenswert: die vielen gut recherierten Informationen über Wein bzw. hier vor allem den Champagner wirken nicht belehrend, sondern sind leicht zu lesen. Der Krimi ist ausreichend spannend; dabei ist der Autor diesmal ganz von der Weltwirtschaftskrise beinflusst, und die Investment-Banker bekommen ihr Fett weg.
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Die Welt des Weins ist scheinbar keine glückselige Angelegenheit, denn mit "Der Champagner-Fonds" legt der Autor Paul Grote (geb. 1946) bereits seinen fünften Kriminalroman vor, der im Milieu des Weinbaus spielt. Bisher erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag: "Rioja für den Matador" (dtv 20930), "Verschwörung beim Heurigen" (dtv 21018), "Der Portwein-Erbe" (dtv 21082) und "Der Wein des KGB" (dtv 21160).

Dieses Mal steht Philipp Achenbach, der Chef-Verkoster eines Kölner Weinimporteurs, im Mittelpunkt der Handlung. Mit Beunruhigung beobachtet er, dass sich Langer, sein Chef, für den er seit zehn Jahren arbeitet, in letzter Zeit verändert hat. Dem Inhaber eines der größten Weinimporthandlungen in der Domstadt geht es anscheinend nur noch ums Geld, um die Finanzen der Firma, um Kosten und Umschlagsgeschwindigkeiten. Für die Belange der Mitarbeiter, der Lieferanten und Winzer, für die Weine, ja selbst für die Kunden hat er kaum noch ein Ohr. Dabei hat er alles aufgebaut.

Langer redet zwar von Wein, doch meint er Geld. Nun will er mit einem Champagner-Aktienfonds die Firma wachsen lassen und Spekulationsgewinne machen. Achenbach soll die Sache vorbereiten und die entsprechenden Strukturen schaffen. Doch der hat Zweifel und misstraut den Fondsmanagern. Sein Chef wirkt gehetzt und nervös. Beeinflussen ihn die falschen Leute?

Trotzdem sagt Achenbach zu, schließlich hängt die Existenz seiner Familie von dem Job ab. Zuerst soll er in die Champagne reisen, um dort Kontakt zu einigen Winzern aufzunehmen. Als er vor Ort ist, kommt er einem umfangreichen Betrug auf die Schliche. Achenbach beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Kein ungefährliches Unterfangen, denn er gerät zwischen die Fronten. Schließlich hat er nicht nur Unbekannte zum Gegner sondern auch seinen eigenen Chef.

"Der Champagner-Fonds" ist ein spannender Weinkrimi mit viel Romantik und Flair. Paul Grote zeigt auf dramatische Weise, dass es in der globalisierten Weinwirtschaft offenbar nicht nur friedlich zugeht. Der Leser erfährt nebenbei einiges zum Weinanbau und zur Weinherstellung.

Manfred Orlick
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am 30. Mai 2011
Paul Grothes Krimi ist im Großen und Ganzen sehr gut recheriert um den Champagner. Den Protagonisten Phillip kann man sich sehr gut vorstellen. Die Leute in der Champagne sind mir etwas zu klischeehaftig, wie sich der deutsche Durchsschnittslehrer und Bildungsbürger die Franzosen und Frankreich allgemein vorstellt. Das hat mich dann doch vergrätzt. Phillips Milieu in Köln ist gut gelungen, das Champangemilieu einfach zu billig. Landschaftliche Beschreibung alles okay, jedoch die Phillip bekochende und becircende Champagnerwitwe ist eher aus einem 70erJahre Roman. Auch Campagnerwinzer haben Streß, sind voll in der Vermaktung, auch dort werden minderwertige Lagen, auf denen vor ein paar Jahren noch Rüben wuchsen, nun mit Champagnertrauben bepflanzt und ab in die Flasche, habe da einige Einblicke. Die Sache mit dem Fonds ist jedoch richtig aktuell, später dümpelt mir die Geschichte doch etwas hin, es ist auch fraglich, warum der Chef Philip auf die Fährte gesetzt hat, da er ihn kennt, und eigentlich etwas verdunkeln wollte. Auf den letzten Zeiten wird das zwar erklärt, ist mir jedoch zu konstruiert.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Februar 2011
Philipp Achenbach ist Einkäufer des Kölner Weinimporteurs France-Import, Anfang 50 und geschieden. Er liebt seine Arbeit und schätzt seinen Chef. Mit seinem Sohn Thomas, 22, BWL-Student, kommt er gut aus. So einen Hals kriegt Philipp allerdings, sobald die Rede auf die Banken und die von ihnen verursachte Krise kommt.

Dass er unter diesen Umständen von den aktuellen Plänen seines Chefs, Herrn Langer nicht begeistert ist, liegt auf der Hand. Auch wenn dieser mit Beförderung und Gehaltserhöhung lockt. Langer möchte nämlich für einen erfolgreichen britischen Investmentbankers die Abwicklung eines Champagner-Fonds übernehmen.

Wie das funktionieren soll, erklärt ihm der Chef so: "Ich als Anleger gebe jemandem Geld. Der kauft verschiedene Champagner und lagert sie. Der Champagner steigt im Wert, was abhängig ist von der Marktentwicklung, Dauer der Lagerung, vom Namen des Produzenten und einigen anderen Faktoren." (Seite 47)

France-Import würde dabei den deutschen Anteil verwalten, den Champagner nach Deutschland bringen und dort den Kunden anbieten. Doch Philipp Achenbach ist skeptisch. Nach seiner Kenntnis ist Champagner schon aus rein produktionstechnischen Gründen als Spekulationsobjekt ungeeignet, denn eigentlich sollte er nach dem Degorgieren noch drei Monate lang ruhen. Was ist, wenn in der Zwischenzeit der Preis wieder sinkt?

Während Sohn Thomas nach dem Fondsmanager, einem gewissen Mr. Goodhouse, recherchiert und lauter positive Informationen über einen seriösen Geschäftsmann findet, fährt Philipp Achenbach nach Reims. Die Gelegenheit, sich dort das Champagnerlager der Fondsgesellschaft anzusehen, kann er sich nicht entgehen lassen.

Obwohl Achenbachs Besuch im Champagnerlager angekündigt war, empfängt man ihn provozierend unverschämt und lässt ihn erst gar nicht hinein. Unverhoffte Hilfe erhält er von einem der Arbeiter. Was dieser weiß und welche Interessen er verfolgt, sagt er nicht, aber er lässt Philipp Achenbach und dessen Sohn nachts heimlich in die Lagerräume, damit sie sich selbst Reim und Vers auf die Geschichte machen können. Was die beiden Deutschen dort entdecken, verleiht dem Begriff "Etikettenschwindel" eine ganz neue Dimension!

Wenn der Geschäftsführer des Fonds hier seine eigene trübe Suppe kocht, müssen Fondsmanager Goodhouse und Achenbachs Chef dringend gewarnt werden! Aber mit dieser gut gemeinten Aktion reiten sich Vater und Sohn erst so richtig in die Sch***. Auf einmal haben sie nicht nur die Polizei am Hals, sondern auch noch ein paar Erfüllungsgehilfen der Fondsgesellschaft. Und die sind alles andere als zimperlich. Doch Philipp Achenbach glaubt inzwischen zu wissen, wo er hintreten muss, damit dieser Gegner in die Knie geht ...

Es ist schon praktisch für einen Autor, wenn er einen grantelnden und illusionslosen Helden wie Philipp Achenbach schafft, der keine Angst vor plakativen Äußerungen hat. Ihm kann man ungestraft politisch unkorrekte Äußerungen in den Mund legen, die man sonst so nicht publizieren würde. Der Leser grinst und freut sich, wenn die Mächtigen der Welt mal so richtig ihr Fett wegkriegen - auch wenn er erkennt, wo man vielleicht noch ein wenig differenzieren könnte.

Manchmal könnte man Achenbach und Sohn schütteln, weil sie in ihrer Naivität meinen, es allein mit Frechheit, gesundem Menschenverstand und der Hilfe guter Freunde mit professionellen Kriminellen aufnehmen zu können. Spannend für den Leser ist das allemal. Man muss auch kein Wein- oder Champagnerkenner sein, um der Handlung folgen zu können und Geschmack daran zu finden. Obwohl man schon ein bisschen schneller ahnt, wo der Hase im Pfeffer liegt, wenn man wenigstens der Spur nach weiß, wie Champagner hergestellt wird.
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am 21. August 2010
Ich bin eigentlich kein Konsument zeitgenössischer Literatur. Mein guter belletristischer Geschmack ging vermutlich irgendwo auf halbem Weg zwischen Henry Millers "Opus Pistorum" und den Lustigen Taschenbüchern verloren, ganz genau weiss ich es selbst nicht. Die Frage, weshalb ich dann berufen sein sollte, über eine Krimineuerscheinung zu schreiben, erscheint deshalb nicht unberechtigt. Die Antwort ist jedoch aus gleich zwei Gründen einfach. Immerhin ist nämlich mein zwar nur geringer, aber in Grundzügen doch vorhandener strafrechtsdogmatischer und kriminalistischer Verstand an den (Minder-)Meinungen meiner Bonner und Münsteraner Professores geschult. Darüber hinaus handelt es sich bei dem hier zu besprechenden Werk nicht um eine beliebige Räuberpistole, sondern um einen Vertreter aus der Gattung "Weinkrimis". Genauer: es handelt sich um einen Weinkrimi, dessen Handlung champagnerzentriert ist. Das wiederum ist sozusagen der archimedische Punkt, denn auch mein Handeln ist champagnerzentriert.

Die besagte Handlung könnte nun, wie stets bei guten Krimis, zeitloser nicht sein. Es geht um Geldgier und die Macht des schönen Scheins. Deren Gewandung ist vorliegend höchst modern und wie sich der Danksagung des Autors entnehmen lässt, waren die Finanzmarktkrisen der jüngsten Vergangenheit ein ergiebiger Inspirationsquell. Daraus ergibt sich eine gegen Ende immer vertrackter werdende Komposition, die hier nur andeutungsweise ausgebreitet werden soll: der Chef des angesehenen Kölner Weingroßhändlers 'France-Import' lässt sich auf die Verstrickungen eines betrügerischen Champagner-Fonds ein. Sein Chefeinkäufer Achenbach ist zunächst ahnungslos, wittert jedoch alsbald Unrat. Er geht der Sache auf eigene Gefahr in der Champagne nach. Dabei entsteht so mancher Sach- und Vermögensschaden und es wird gestorben.

Das Lektorat war gegen den allgemeinen Trend recht gründlich, bei den französischen Akzenten hätte ich mir eine konsequentere Haltung gewünscht. Denn wer Dom Pérignon mit Akzent schreibt, sollte ihn der Rhône (S. 37), dem Pétrus (S. 91), dem Dîner (S. 196) und wunderbaren Château Les Crayères (S. 342) nicht vorenthalten. Ob die Fehler, die sich bei Ludwig XV. auf S. 105 und S. 192 eingeschlichen haben, einer allgemein antiroyalistischen Haltung geschuldet sind, vermag ich indes nicht zu beurteilen. Auf S. 112 wäre hingegen zu wünschen gewesen, dass der Falsche Mehltau, bzw. Peronospora nicht nur verstümmelt wiedergegeben worden wäre. Etwas später fällt auf, dass die Wertigkeit von Grand Crus und Premier Crus etwas verrutscht zu sein scheint (S. 180 und 238), auf S. 192 wirkt es dann schon mehr als freudianisch, wenn aus dem mittleren Namenspartner von Acker, Merrall & Condit zumindest phonetisch ein Teil von Merrill Lynch & Co. wird. Über die Art, wie in Krimis mit dem StGB und der StPO umgegangen wird, werde ich nicht richten, solange ich den Eindruck habe, dass es dramaturgisch zweckmässig und umgangssprachlich nicht zu beanstanden ist. Glücklicherweise gibt es in Grotes Krimi keinen Grund zur Beanstandung, denn es geschehen keine Patzer, die so nicht auch im täglichen Polizeigeschäft anzutreffen sind ' Lob dafür!

Der Reiz dieses gut erzählten Krimis liegt, der Gattungsname deutet es an, weniger in der Ausgefeiltheit seines plots, als im Champagnerwissen, das der Autor en passant weitergibt. In dieser Technik ist er nach sechs anderen Weinkrimis meisterlich geübt und so wirken die eingeflochtenen Passagen keineswegs unnötig belehrend. Frei von Schnitzern ist das Buch trotzdem nicht. Denn auch wenn Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier die mit Abstand am weitesten in der Champagne verbreiteten Rebsorten sind, so sind sie doch entgegen der Behauptung auf S. 18 nicht die einzigen für die Champagnerherstellung zugelassenen Rebsorten. Im Gegenteil, historische und vergessen geglaubte Rebsorten wie Arbane, Petit Meslier, Pinot Gris und Pinot Blanc erleben gerade eine kleine Renaissance.

Sehr gut nachvollziehbar sind Protagonist Achenbachs Fahrten durch die Champagne, die Landschaft mit ihren Weinberghügeln, Raps- und Weizenfeldern schildert Grote mit großer Überzeugungskraft und vollkommen authentisch. Jede der Routen lässt sich nachfahren, bis hin zu den beiden Kreiseln zwischen Epernay und Pierry Richtung Côte des Blancs, an denen auch ich mich fast jedes Mal verfahre. Fixpunkte wie die Abtei von Hautvillers oder das oberhalb von Champillon gelegene Royal Champagne tauchen ebenso auf, wie das Grand Cerf in Montchenot oder das Castel Jeanson in Ay, alles Lokale, an denen man in der Champagne ständig vorbeifährt, wo sich das Geschäftsleben abspielt und wo reisende Weinhändler ihre Spesen durchbringen. Aus den Gesprächen, die der Protagonist z.B. mit Michel Drappier, Raphael Bérèche und Bruno Paillard führt wird deutlich, dass er sich zu Recherchezwecken intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hat ' was bei den drei überaus sympathischen Charismatikern übrigens nicht schwerfällt und vielmehr das reinste Vergnügen ist. Zwar habe ich Ausführungen zu sehr reifen und alten Champagnern vermisst, aber immerhin lässt Grote durchblicken, dass nicht jeder Champagner innerhalb von drei Jahren getrunken werden muss. Gleichzeitig bricht er eine Lanze für die kleinen Winzer und handwerklich arbeitenden Erzeuger, selbst wenn man Drappier und Paillard nur noch mit Mühe dazu zählen kann.

Fazit: die knapp 400 Krimiseiten sind so schnell weginhaliert wie der Inhalt einer gut gelagerten Magnum und machen genauso viel Spass.
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am 30. Mai 2016
Der Autor verfügt zweifellos über Weinwissen, doch dieses in lehrbuchhafter Manier immer einzustreuen wirkt häufig gekünselt. Die Klischees, die Bösen und die Guten sind ein Anschlag auf den guten Geschmack. Aber es ist halt so modern, das Bankenbashing, oder die Tiraden gegen die Großen, das böse Geld und das Loblied auf die hilflosen kleinen Leute, in diesem Fall kleinen Winzer.
Die Story bleibt fade, die Spannung fehlt. Die Charaktere sind einfach gestrickt.
Wer einfach nur Zeit totschlagen muss und keine großen Ansprüche an ein Buch hat, wird damit klarkommen. Wer einen leichten Einstieg in die Champagnerwelt sucht und diese schöne Gegend auch mal bereisen möchte, kann ebenfalls zu diesem Buch greifen.
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am 28. Juli 2011
Ich mag die Art wie Paul Grote Wein - Informationen und Krimigeschichte verbindet.
Nicht alle Werke sind gleich gut, aber das vorliegende Buch habe ich mit großem Genuss gelesen.
Geschichte ist in Ordnung - Finanz- und Bankenkrise wird maßvoll reflektiert.
Und es gibt da einen doch deutlich zu vernehmenden Vorwurf, dass offenbar alles immer im Wachstum begriffen sein muss, während die Qualität auf der Strecke bleibt. Das gilt ja nicht nur für Champagner.
Ein wirklich gelungenes Buch. Den nächsten "Grote" werde ich also auch wieder lesen !
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am 12. Mai 2016
Sehr lehrreich und spannend ! Man merkt dass Paul Grothe nicht nur sehr viel von seinem Fach versteht, er schreibt dazu noch hervorragend ! Ich werde das Buch sicher noch einige Male in die Hand nehmen um manches nochmal nachzuschlagen !
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am 19. Februar 2016
Wieder ein lesenswerter Krimi aus der Feder von Paul Grothe, in dessen Mittelpunkt weniger die Aufklärung eines Mordes steht als vielmehr die Wirtschaftskriminalität exemplarisch dargestellt an einem betrügerischen Champagnerfonds. Die Handlung rund um den Weinfachmann Philipp Achenbach basiert wie bei Grothe üblich auf einem gut recherchierten Hintergrund und bereichert den Leser mit nützlichen Informationen zum Thema Champagne und der dort produzierten No-belbrause. Je tiefer sich Achenbach in den dienstlichen Auftrag seines Chefs einarbeitet umso bedrohlicher wird das Leben für ihn und schließlich auch für seinen Sohn. Was haben die beiden Frauen, zu denen sich Philipp hingezogen fühlt, mit den Problemen zu tun, die ihm das Leben zu-sehends schwerer machen? Grothe versteht es schöne Spannungsbögen zu konstruieren, retar-dierende Momente einzubauen um die Lösung des Falles hinauszuzögern. Ein empfehlenswertes Buch.
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am 18. September 2013
Wer Krimis mag und zudem gerne etwas über Champagner und seine Herstellung erfahren möchte, der ist mit diesem liebevoll erzählten Krimi von Paul Grote gut beraten. Über Reben, Weinanbau und -abfüllung erfährt man eine Menge quasi nebenbei und kann sich zudem an der überwiegend gut gemachten Geschichte erfreuen, auf deren Auflösung man am Ende mit einem Gläschen anstossen möchte - wohl bekomms!
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