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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Perle im Meer der Krimi-Literatur
Ob der Lektor des Taschenbuchverlages weiß, dass er eine Perle unter seinen Autoren hat? Wohl kaum, denn sonst hätte der Verlag die drei weiteren Bücher von Krajewski schon herausgebracht oder deren Erscheinen wenigstens angekündigt. Hier stimmt einfach alles: jedes Wort, jeder Satz, jede Beschreibung, jede Szene. Man müßte Polnisch...
Am 31. März 2006 veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okkultismus, Sex und Mord
Eberhard Mock, Kriminalrat und später Kriminaldirektor der Breslauer Kriminalpolizei, ist ein karrierebewußter Mann, der nach Hitlers Machtergreifung gezwungen ist seine Fahne nach dem neuen politischen Wind zu richten. So ist er auch mal bereit einen unschuldigen jüdischen Geschäftsmann wegen Mordes zu beschuldigen, weil dies die Gestapo in ihren...
Veröffentlicht am 29. Juli 2003 von Krimi-Vielfraß


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Perle im Meer der Krimi-Literatur, 31. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Roman (Taschenbuch)
Ob der Lektor des Taschenbuchverlages weiß, dass er eine Perle unter seinen Autoren hat? Wohl kaum, denn sonst hätte der Verlag die drei weiteren Bücher von Krajewski schon herausgebracht oder deren Erscheinen wenigstens angekündigt. Hier stimmt einfach alles: jedes Wort, jeder Satz, jede Beschreibung, jede Szene. Man müßte Polnisch können, um herauszufinden, ob das Werk im Original auch so stimmig ist wie in der deutschen Fassung. Ein Dankeschön an den Autor und an den Übersetzer! Glückliches Polen, einen solchen Schriftsteller zu haben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Krimi-Einheitsbrei, 15. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Kriminalroman (Taschenbuch)
Dies ist mein erster Roman von diesem Autor. Die Geschichte und deren Protagonisten, insbesondere die Hauptfigur des Kommisars Mock, fallen aus dem üblichen Krimi-Einheitsbrei positiv heraus. Kommissar Mock verletzt viele gute Sitten eines braven Krimi-Kommisars - er ist der "Dirty Harry" in den 1930er-Jahren im damals deutschen Breslau!! Ich sympathisierte von Kapitel zu Kapitel immer mehr mit diesem enfant terrible und fühlte mich zusehend in die Geschichte und den Zeitgeist herein gezogen. Das Buch war einem Wochenende vertilgt. Ich werde weitere Bücher der Kommisar-Mock-Reihe ordern und bin gespannt, ob das Niveau gehalten wird.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okkultismus, Sex und Mord, 29. Juli 2003
Von 
Krimi-Vielfraß "N.F." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Roman (Taschenbuch)
Eberhard Mock, Kriminalrat und später Kriminaldirektor der Breslauer Kriminalpolizei, ist ein karrierebewußter Mann, der nach Hitlers Machtergreifung gezwungen ist seine Fahne nach dem neuen politischen Wind zu richten. So ist er auch mal bereit einen unschuldigen jüdischen Geschäftsmann wegen Mordes zu beschuldigen, weil dies die Gestapo in ihren propagandistischen Plänen unterstützt. Zudem setzt Mock alles daran seine angestrebten Ziele zu erreichen und schreckt dabei selbst vor Hilfsmitteln nicht zurück, die eigentlich für einen Polizeibeamten absolut tabu sein müßten.
Auch Mocks neuer Mitarbeiter, gerade aus Berlin nach Breslau versetzt, Kriminalassistent Herbert Anwaldt steht seinem Chef, wenn es um die Anwendung gesetzeswidriger Methoden zur Aufklärung eines Verbrechens geht in nichts nach. Der alkoholkranke Anwaldt hat zudem erhebliche private Probleme, die ihn in einem so großen Umfang psychisch zu belasten scheinen, daß es an ein Wunder grenzen mag, daß er seinen Beruf überhaupt noch ausüben kann.
Dennoch gehen beide Hauptdarsteller, Mock und Anwaldt, eine merkwürdige Symbiose ein die zueinander paßt und so zwielichtich beide auch erscheinen mögen kann der Leser sich einer gewissen Zuneigung gegenüber den beiden Männern nicht entziehen.
Dem polnischen Autor Krajewski gelingt es das Breslau der 30er Jahre auferstehen zu lassen und den Leser auf eine Zeitreise in die schlesische Metropole zu entführen. Ein toller Erzählstiel, mit vielen unterschiedlichen Handlungscharkteren durchsetzt, läßt das Lesevergnügen kurzweilig erscheinen.
Die Geschichte hingegen ist teilweise brutal und die eine oder andere Szene führt einem mit Schrecken vor Augen, zu welchen Handlungen Menschen fähig sein können. Zudem lassen die Methoden aller im Roman agierenden Behörden rechtsstaatliche Prinzipien nicht einmal ansatzweise erkennen. So gehört u.a. die Zusammenarbeit mit Verbrechern und Mördern hier zum Alltag.
Der Gesamtplot der Geschichte erscheint "weit hergeholt" und unrealistisch, doch ist durchaus dazu angetan die Fantasie spielen zu lassen.
Mein Fazit: Interessanter Tripp in eine brutale Vergangenheit.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein polnischer Krimi im deutschen Breslau der 30er Jahre, 11. August 2002
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Roman (Taschenbuch)
Marek Krajewski, Dozent an der Universität Wroclaw, hat mit "Tod in Breslau" (btb 72831 - "Smierc w Breslau", 1999) einen Krimi verfaßt, der im damals deutschen Breslau der 30er Jahre spielt. Hauptfigur ist Kriminalrat Eberhard Mock, der mit einem grausamen Dreifachmord im Zug Berlin-Breslau konfrontiert wird. Die 17jährige Baronesse Marietta von der Malten, ihre Gouvernante und ein Bahnbeamter werden nach Eintreffen des aus Berlin kommenden Zuges im Bahnhof Breslau tot aufgefunden. Mock fühlt sich an einen Ritualmord erinnert, da eine mysteriöse Botschaft in einer unbekannten Sprache mit Blut an die Wand geschrieben wurde und - ausgerechnet - Skorpione eine tragende Rolle spielen. Im Zuge der Ermittlungen wird auch ein jüdischer Händler mit exotischen Tieren verhört. In der Folge wird er von der Gestapo als idealer Täter gefoltert, zu einem Geständnis erpreßt und in einen Selbstmord getrieben. Der Fall scheint gelöst. Mock kann damit leben, da die rasche Aufklärung seine Karriere fördert. Doch Mock wird vom Vater der Ermordeten, der - wie Mock - nicht an die Täterschaft von Friedländer glaubt, genötigt, den Fall weiter zu verfolgen. Zur Unterstützung erhält er den jungen Kriminalassistenten Herbert Anwaldt aus Berlin, der sich nach alkoholischen Eskapaden in Breslau bewähren soll. Anwaldt beginnt im Auftrag von Mock die Ermittlungen von vorne, dringt in die Familiengeschichte derer von Malten ein, geht der mysteriösen Inschrift nach und versucht die Rolle der Skorpione zu ergründen. Die letztendliche Auflösung des rätselhaften Mordes liegt dann in der weit zurückreichenden Vergangenheit. Alles in allem ein interessanter Krimi der das deutsche Breslau mit all seinen Adeligen, seinen Bürgern und seiner Unterwelt - durch einen polnischen Autor! - wiedererstehen läßt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schurken und Perverse, 4. August 2002
Von 
Thomas Mickeleit (Schwarzenbruck Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Roman (Taschenbuch)
Ein spannendes Buch, das man "in einem Rutsch" liest. Das historische Breslau lebt wieder auf - nur, wer kennt es noch so. Es ist das Verdienst des polnischen Autors, einer deutschen Leserschaft den verlorenen Osten nahezubringen (wenns denn so alles stimmt). Erinnert insoweit an Harris' "Vaterland". Alle Akteure im Buch sind Schurken und Perverse. Die Helden haben nicht symphatische Schwächen, sondern der ermittelnde Kriminaldirektor Mock und sein Assistent Anwaldt sind tief verstrickt und gehörten nach damaligen wie heutigen Maßstäben aus dem Dienst entlassen. Für einen Krimi nett. Wenn es ein Sittengemälde des Breslau der 30er Jahre vermitteln soll, dann schießt Krajewski deutlich übers Ziel hinaus.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein polnischer Krimi, 11. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Roman (Taschenbuch)
Dieser polnische Krimi spielt im damals deutschen Vorkriegs-Breslau, in Nebenschauplätzen auch in Berlin, Dresden und in Vorkriegspolen. Ein dreifacher Mord in einem Zug ruft den Breslauer Kriminalrat Mock, der in einer unbefriedigenden Ehe lebt, sowie seinen aus Berlin zubeorderten Assistenten, einen Alkoholiker, auf den Plan. Im Laufe der Ermittlungen, in die die politischen Entwicklungen der frühen dreißiger Jahre hineinspielen, wird eine Vermengung aus Unterwelt, staatlich gestützter Gewalt, orientalischen Sekten und Rotlichtmilieu geschildert, durch den sich die Hauptfiguren kämpfen müssen. Im Verlauf der Geschichte entdecken und entwickeln sie ihre Eigeninteressen, die sie ebenfalls zunehmend gegen die Staatsgewalt, die ihnen zunehmend zuwider ist, durchsetzen.
Ein beeindruckender Kriminalroman aus unserem Nachbarland, der auf mehr hoffen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rachemorde in Schlesien, 2. April 2012
Von 
Jens Neumann (Stadthagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Kriminalroman (Taschenbuch)
Breslau 1933: Zwei bestialische Morde erschüttern die Stadt und Kriminalinspektor Eberhard Mock beginnt mit seinen Ermittlungen. Erste Spur: Mysteriöse, mit dem Blut der Opfer geschriebene Schriftzeichen... Monk beginnt zusammen mit dem Berliner Kollegen Anwaldt die Ermittlungen, welche die beiden Polizisten mitten hinein in einen Fall voller Gewalt und Rache führt...
Nach den teils überschwänglichen Kritiken der Presse, habe ich doch etwas mehr erwartet, als letztlich bei "Tod in Breslau" geboten wird. Die Atmosphäre der Stadt ist teils stimmig, jedoch oftmals nicht viel mehr als eine Aneinandetrreihung von Orts- und Straßennamen. Die Story ist durchaus spannend, wenn auch recht konfus und an manchen Stellen unglaubwürdig - wenngleich mir der Charakter von Eberhard Monk sehr gefällt. Ich hoffe der zweite Band hat etwas mehr zu bieten. :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse!, 10. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Roman (Taschenbuch)
Im Polnischen ist das Buch, sowie weitere drei (ich habe alle vier Bücher an zwei Tagen gelesen) auch einfach excellent, der Leser wird schon auf den ersten Seiten in die stimmungsvolle Atmosphäre der schlesischen Metropole der 20-er und 30-er Jahre mitgenommen und fühlt sich wirklich, wie in eine andere Zeit versetzt. Alle vier Bücher sind bis zur letzten Seite spannend, es gibt wirklich keinen einzigen unnötigen Satz und keine langweiligen Momente. Ich war selbst überrascht, dass solche Bücher, welche auch die Psyche der Protagonisten so treffend wiedergeben, geschrieben mit so einer Präzison, Spannung und mit wunderschönem Stil, welcher sonst wohl nicht zu üblichen Krimis passt, heutzutage noch möglich sind. Es wird künftig bestimmt auch Verfilmungen geben, hoffentlich von den besten Regisseuren und Schauspielern der Welt, damit nicht viel der einzigartigen Atmosphäre der Bücher verloren geht. Krajewskis Bücher vereinen für mich die besten Eigenschaften eines Noire Krimis a'la Raymond Chandler, Spannungsromane von Dan Brown, sowie Arturo Perez-Reverte, mit einem Wort - einfach Weltklasse!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Krimireihe, 7. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Kriminalroman (Taschenbuch)
Die Kriminalromane von Marek Krajewski haben einen besonderen Charme. Die Geschichten spielen sich oft in Bordellen, Kneipen und Gefängnisen ab. Es ist spannend dem Komissar Mock durch die alte Zeit zu begleiten als noch Kutschen durch die Stadt fuhren. Der etwas schwieriege Polizist liebt Frauen und Alkohol. Ich habe alle Teile gelesen und fand sie spannend.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas dick aufgetragen, aber fesslend, 16. Mai 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod in Breslau: Roman (Taschenbuch)
Der Einstieg läßt den Leser erst in gewisser Ratlosigkeit zurück, dann aber nimmt der Krimi mächtig an Tempo auf. Leider versucht der Autor zuviele - leider nicht immer zutreffende - historische Details einzubauen. Angenehm aber ist: die Helden haben auch ihre dunklen Seiten. Mein Fazit: spannend bis zum Ende, und das mit einigen Überraschungen. Zugleich bekommt der Leser ein interessantes Sittengemälde Breslaus vermittelt - und das aus polnischer Sicht.
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Tod in Breslau: Kriminalroman
Tod in Breslau: Kriminalroman von Marek Krajewski (Taschenbuch - 1. November 2009)
EUR 8,95
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