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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen6
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am 3. Dezember 2009
Das geheimnisvolle "Fischer House" steht im Mittelpunkt des Erstlingswerkes von F.G Cottham. Dabei handelt es sich um ein Haus, das offenbar von bösen Mächten besessen ist. Eine Studentin, die es betritt, stirbt, zwei andere werden wahnsinnig und versuchen sich umzubringen. Nur der Journalist Paul Seaton scheint sich dem Haus und seinem dämonischen Kräften entgegen stellen zu können; immerhin hat er ja bereits eine Begegnung mit ihm überlebt...

Das Haus ist böse. Das ist manchmal so mit Häusern. Oder Orten. Oder Autos. Ich hatte mal ein Fahrrad, auf das das Wort "Böse" auch zutreffen würde, aber das ist eine andere Geschichte.
Spukhäuser sind eine alte Erfindung, das Thema wird immer mal wieder, mehr oder weniger erfolgreich, von ambitionierten Autoren aufgegriffen.
Von Shirley Jacksons "Spuk in Hill House" über "The Amitiville Horror" bis hin zu Straubs "Schatten der Nacht" oder gar dem Animationsfilm "Coraline" sind Häuser immer wieder als mysteriöse, geheimnisvolle, gefährliche und sogar mordende Akteure dargestellt worden.
Seinen Höhepunkt erreichte in jüngster Zeit dieses Thema mit dem (experimentellen) Buch von Danielewski "Das Haus", einem 830 Seiten starkem Versuch, die Architektur des Schreckens auch bildlich umzusetzen.
Dagegen wirkt "Das Haus des Bösen" geradezu wie ein leises Stimmchen in einem gewaltigen Chor. Und doch vermag Cottham hier ein überzeugendes Buch vorzulegen. Auf den knapp 350 Seiten wird nichts ausgelassen; Esoterik, Nationalsozialismus, Geheimgesellschaften, Verschwörungen, Satanismus abgerundet mit den Kriegserlebnissen eines Veteranen und einem Schuss Religiosität. Auch historische Persönlichkeiten dürfen auftreten; Aleister Crowley etwa oder Hermann Göring.
Einem weniger talentierten Erzähler wäre bei all diesen Ingredienzien der rote Faden sicher entglitten und auch Cottam schlittert manches Mal dicht am Abgrund. So funktionieren einige Szenen nicht, ohne dass dem Leser klar wird, wie konstruiert sie eigentlich sind. Dabei bedient sich Cottam einem Trick; der allwissende Erzähler erzählt die Geschichte des Protagonisten, der wiederum weite Teile des Buches erzählt.
Sprachlich ist der ehemalige Journalist Cottam seinem Thema gewachsen; er ist ein routinierter und sicherer Erzähler, der spannend und interessant sein Thema präsentiert. Das es sich bei diesem Thema eigentlich nur um die Variation eines bereits oft behandelten handelt, kann im Laufe des Buches vergessen werden.

Fazit: ohne zu langweilen wird die Geschichte eines Spukhauses erzählt. Über das wackelige Ende wird der geneigte Leser gerne hinwegsehen, denn Cottham hat mit diesem Buch ein sehr unterhaltsames Stück Horror / Suspenseliteratur geschrieben.
Auf die nachfolgenden Werke darf man sicher gespannt sein!
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am 12. April 2010
Der hervorragenden Rezension von "Sherlock Holmes" kann ich mich nur anschliessen. Ein schönes und doch leises Buch, von der ersten bis zur letzten Seite von einer tiefen Melancholie durchzogen. Ein Mann blickt auf sein Leben zurück, sieht das Wenige Licht darin, die dramatischen Niederlagen, die Begegnungen und dunklen Orte, die alles verändert haben und stellt sich noch einmal seinen Dämonen der Vergangenheit.
Letzteres scheint unausweichlich, denn andere Personen ziehen die Fäden im Hintergrund. Über drei Zeit- und Erzählebenen schreibt F. G. Cottam eine packende Geschichte, die man immer weiter lesen will. Man kann seinem Schicksal wohl nicht entrinnen. Auch der Romanheld muss das feststellen. Die Story, der an sich krude Mix, wo natürlich ein Aleister Crowley nicht fehlen darf, fasziniert doch letzlich. Der Leser ist MIT seinem Romanhelden und deswegen ist das etwas banale und leicht holprige Ende leicht zu verschmerzen.

Die Umschlaggestaltung des Buches weiß zu gefallen. Aber was soll denn diese DEUTSCHE Übersetzung des Originalltitels? IM HAUS DES BÖSEN klingt nach einem billigen, kleinen Buch, ähnlich einem schlechten B-Movie. Im Buch geht es weitläufig um verlorene Seelen und auch der Autor sah es so. Deswegen seine Titelwahl THE HOUSE OF LOST SOULS. Weswegen dann keine adäquate bzw. genaue Übersetzung des Originals? Schade.

Aber...einfach kaufen, lesen und geniessen.
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am 21. Januar 2011
Mir hat das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, ich fand, es fing recht rasant an, man ist sofort mitten in der Handlung drinnen und will immer wissen, wie's weitergeht. Ein bissl als Bremse fand ich den etwas langen Rückblick von Seaton auf sein eigenes Leben bis zum Handlungszeitpunt.

Da ich Storys über Geister, Spukhäuser, böse Satanisten & Co. sehr mag fand ich das Buch genau nach meinem Geschmack und wer diese Richtung liebt - zugreifen!
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am 16. Mai 2012
Eigentlich fängt das Buch wirklich spannend und vielversprechend an, bis die Hauptfigur beginnt seinen Vorgeschichte mit diesem Haus zu erzählen.
Seitenweise langweilige Beschreibungen über Musik und sein damaliges Umfeld, haben mich immer wieder Seiten überblättern lassen und dabei ist mir nicht mal etwas Wichtiges von der Handlung entgangen. Ein paar spannende Seiten gibt es zwar schon ab und an, aber ich hätte gern mehr über die düsteren Gestalten im Buch gelesen, anstatt der langatmigen Lebensgeschichte der Hauptfigur.
Und das plötzliche, unverständliche Ende schießt dann echt den Vogel ab.
Die Idee zum Buch ist super, die Umsetzung sehr schlecht!
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am 17. November 2014
Sehr gute Story. Hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Man kann gut mit den Protagonisten mitfühlen. das Buch ist sehr gruselig und spannend.
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am 11. September 2010
Ich kann die vorigen Rezensionen nicht nachvollziehen.
Nachdem ich den Rückentext gelesen hatte, kam ich nicht drum herum dieses Buch zu kaufen. Sehr vielversprechend, zumal ich gerade auf der Suche nach Grusellektüre war, schien es mir genau das Richtige für mich zu sein.
Leider wurde ich eines Besseren (oder sollen wir lieber sagen, eines Schelchteren?) belehrt.
Wochenlang habe ich mich durch dieses, gerademal knapp 350 Seiten starke, Buch gequält, immer in der Hoffnung, dass etwas Spannendes passiert. Etwas, dass die durch Titel, Cover, Rückentext und schlussendlich den klangvollen Aufdruck "Adrenalingeladene Prosa", in mir aufgebaute Erwartungshaltung in irgendeiner Weise Rechnung tragen würde.
Leider falsch gedacht.
Die Story plätschert die meiste Zeit nur so dahin, es dreht sich überwiegend um die langatmige Lebensgeschichte des Protagonisten. In dem gesamten Buch habe ich nur ein bis zwei spannende Seiten gefunden. Und auch die konnten es nicht rausreißen.
Ich kann an dieser Stelle leider keine Empfehlung aussprechen, für mich absolut vergeudete Lesezeit.chen, für mich absolut vergeudete Lesezeit.
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