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am 2. September 2009
Veit Heinichen, seit langen Jahren in Triest lebender Schriftsteller, hat 2001 mit seinem Commissario Proteo Laurenti die Krimibühne betreten und ist mittlerweile von ihr nicht mehr wegzudenken. Sinnfälligerweise wird er seitdem immer wieder mit Donna Leon und deren Commissario Guido Brunetti verglichen und es wird darauf hingewiesen, daß er ihr längst das Wasser reichen kann. Das trifft zu. Auch mit seinem neuen, nunmehr fünften Band der Reihe um Proteo Laurenti stellt Veit Heinichen unter Beweis, daß er sein Metier absolut beherrscht. Doch nicht nur, weil Triest eben nicht Venedig ist, sind seine Romane völlig anders als die von Donna Leon. Begegnet uns in Guido Brunetti ein linksliberaler Bürgerlicher mit einer Familie und zwei Kindern, der ein relativ normales Familien- und Eheleben führt und dessen Fälle selten wirklich spektakulär aufgemacht sind, ist bei Heinichens Proteo Laurenti alles etwas lebendiger, hektischer, aufgeregter, unkonventioneller.

Er ist zwar glücklich verheiratet mit Laura, aber seit Jahren hat er ein Verhältnis zu einer Staatsanwältin aus dem benachbarten Kroatien. Eine Beziehung, die in den letzten Büchern sehr leidenschaftlich war, doch in der letzten Zeit sind die Treffen mit Zivna Ravno aus Pula seltsam nüchtern geworden. Als Laurenti und Zivna sich zu Beginn des neuen Buches in der kleinen Wehrkirche des slowenischen Dorfes Hrastovlie treffen, um die Bilder des Totentanzes" anzuschauen, teilt sie ihm kühl mit, daß sie ihre Beziehungen von leidenschaftlichem Sex auf gute Freundschaft umstellen möchte. Laurenti verlässt sie empört und wütend und wird nach seiner Rückkehr nach Triest mit einem neuen Fall konfrontiert. Es geht um eine auch im europäischen Kontext bedeutungsvolle Forschungseinrichtung in Triest, den AREA Science Park, die auch als Außenstelle der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA fungiert. Ein Ehepaar aus Slowenien, die dort kurz hinter der Grenze einen kleinen Bauernhof betreiben, ist dort mit Reinigungs- und Hausmeistertätigkeiten beschäftigt. Damjan Babic und seine Frau Jozica verdienen sich ein kleines Zubrot, indem sie für eine Konsulin eines niemals im Buch näher bezeichneten osteuropäischen Staates, der in die EU strebt, Fotografien von geheimen Forschungsdokumenten erstellen. In Wirklichkeit werden sie nach China weiter verkauft.

Als Damjan Babic mehr Geld verlangt, wird die Konsulin aktiv und Laurenti und sein Team mit der ehrgeizigen Inspektorin Pina Cardareto bekommt einen Haufen Arbeit, nachdem das slowenische Ehepaar mit ihrem Auto einen Abhang hinunter gestürzt wird , wobei Damjan stirbt, seine Frau aber so schwer verletzt wird, daß sie keine Aussage machen kann.

Die Spuren führen die Polizei letztlich zu einem alten Bekannten aus den früheren Büchern. Denn hinter allem steckt kein anderer als Viktor Drakic, dessen Schwester Tatjana nach langer Haft eine Aliasidentität als Konsulin Petra Peskera angenommen hat und mit ihrem Bruder zusammenarbeitet.

Veit Heinichen hat wieder ein extrem spannendes Buch geschrieben mit Action und einem sehr interessanten Vexierbild einer Gegend und ihrer Gesellschaftsstruktur, die schon immer multikulturell geprägt war, auch in der Kriminalität, nach der Öffnung der Grenzen jedoch ein noch bunteres Bild bietet. Man spürt fast auf jeder Seite, wie Veit Heinichen seine Heimat liebt und die Menschen, denen er dort begegnet.
Diese Reihe wird mit Sicherheit noch lange bestehen und auch gut verkauft werden.
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HALL OF FAMEam 7. November 2009
Totentanz" (dtv 21161 - Erstausgabe 2007) von Veit Heinichen ist nach "Gib jedem seinen eigenen Tod" (dtv 20516 - Erstausgabe 2001), "Die Toten vom Karst" (dtv 20620 - Erstausgabe 2002), "Tod auf der Warteliste" (dtv 20756 - Erstausgabe 2003) und "Der Tod wirft lange Schatten" (dtv 20994 - Erstausgabe 2005) dessen vierter Roman mit dem sympathischen triestinischen Ermittler Vice-Questore Proteo Laurenti. Im Gegensatz zum Vorgängerroman, wo der Plot unnötig komplex und unwahrscheinlich war, ist er diesmal straight" - vielleicht zu einfach. Diesmal geht es wieder - wie schon oft in der Krimiserie um den kroatischen Mafiose Viktor Drakic. Sechs lange Jahre musste sich Laurenti mit dem die Grenzen, Wohnorte und Pässe rasch wechselnde Kriminellen matchen. Diesmal geht es um kontaminierten Müll, Industriespionage im Triestiner Area Science Park, einen damit zusammenhängenden Autounfall" mit einem Toten und einer Schwerverletzten, eine toten Sensationsjournalistin, die den Zusammenhängen auf die Spur gekommen ist, und Laurenti, der bald erkennt, dass hinter allem wieder Viktor Drakic dahintersteckt. Dabei wird zuerst Laurentis Frau Laura attackiert und schließlich auf Laurenti selbst ein Attentat verübt. Doch dank seiner süditalienischen Inspektorin Pina Cardareto, die mit Hilfe des ausgemusterten Gerichtsmediziners Galvano und ihres Vorgängers im Dienste Laurentis, Sgubin, gelingt es Drakic eine Falle zu stellen, in der er sich auch verfängt. Totentanz" ist etwas besser als der Vorgängerroman, reicht jedoch nicht an den Beginn der Serie heran.
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am 1. Juni 2010
Die schon im ersten Buch Heinichens eingeführten Geschwister, Viktor und Tatjana Drakic, machen wieder ihre üblichen üblen Geschäfte. Sie, durch eine Gesichtsoperation äußerlich nicht erkennbar, besorgt als Konsulin eines osteuropäischen Landes die notwendigen falschen Papiere, um etwa Giftmüll als Autobahnunterbau nach Slowenien zu verschieben. Er hat um etliche Millionen ein absolutes Präzisionsgewehr entwickeln lassen, an dem auch die Amerikaner interessiert sind. Und er koordiniert die Geschäfte von seiner kroatischen Insel aus.
Wer unbequem oder neugierig ist, wird beseitigt. So ein slowenisches Ehepaar und eine Journalisten, die in der rechten Szene tätig ist.
Nicht ganz klar ist, warum auch Laurenti in die Schußlinie gerät. Er ermittelt zwar im Fall der Journalistin, kommt aber eigentlich zu keinen wesentlichen Erkenntnissen. Aber die Drakic's wollen ihn loswerden. Zunächst wird seine Frau beinahe vergewaltigt, dann wird er selbst zum Opfer.
So wie Laurenti selbst, dem seine slowenische Staatsanwältin und Geliebte den Laufpass gegeben hat, ist der ganze Roman gedämpft und desorientiert. Es agiert das altbekannte Personal, wobei Galvano extrem überzeichnet wird. Es fehlen nicht die Hinweise auf des Autors bevorzugte Lokale, dafür aber dem Buch die Spannung. Das Verbrecherumfeld der vorherigen Romane agiert wie gehabt, das Ganze wirkt aufgewärmt und nicht frisch gekocht. Auch der Showdown in der Opicina-Trambahn mag verfilmt spektakulär wirken, im Buch beeindruckt er mäßig.
Fazit: Heinichen hat diesmal kein Thema, sondern recycelt seine vorangegangenen Romane.
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am 3. April 2011
Ein Buch ohne Substanz, mit platten Charakteren, ohne Höhepunkt, humorlos und ohne Esprit - wer es bis zum Ende liest, hat zu viel Zeit.
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