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61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstieg in die Underdog-Literatur.
Mit Bukowski werden Sex, Schweinkram und Gossensprache in Verbindung gebracht. Buk hat nie ein Blatt vor den Mund genommen und mit seiner stilsicheren Beschreibung des Amerika von 1950 - 1985 war er immer am Puls der Zeit. Schon zu Lebzeiten Bukowskis zu erkennen, dass hier ein ganz Großer die Reiseschreibmaschine klappern lässt, das haben die wenigsten...
Veröffentlicht am 24. Januar 2007 von Thomas Knackstedt

versus
10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Essentiell, aber kein Klassiker
Ein grundlegender Teil von Bukowskis Oeuvre ' endlich erfährt der interessierte Leser Fragen, die ihn schon lange bewegen: Warum wurde Henry Chinasiki, Bukowskis Synonym, so wie er ist? Wie war es mit ihm und den Frauen in der Schule? Von was für Eltern stammt dieser manchmal sympathische Alkoholiker und "Gesellschaftsanalytiker" eigentlich ab? Wie kam er zum...
Veröffentlicht am 25. September 2007 von Odysseus


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61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstieg in die Underdog-Literatur., 24. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend: Roman (Taschenbuch)
Mit Bukowski werden Sex, Schweinkram und Gossensprache in Verbindung gebracht. Buk hat nie ein Blatt vor den Mund genommen und mit seiner stilsicheren Beschreibung des Amerika von 1950 - 1985 war er immer am Puls der Zeit. Schon zu Lebzeiten Bukowskis zu erkennen, dass hier ein ganz Großer die Reiseschreibmaschine klappern lässt, das haben die wenigsten geschafft. Für viele Leser war Buk gleichbedeutend mit Pornografie und Gewalt. Auch wenn ich das nie so sah, so sind Bände wie Fuck-Machine oder Leben und Sterben in Uncle Sams Hotel nicht jedermanns Sache. Jedenfalls nicht zum Einstieg bei Bukowski. Dafür empfehle ich Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend. Hier zeigt Bukowski, dass er als Erzähler wirklich etwas taugt. In einer Sprache, die jeder versteht, auch ohne ein Philosophiestudium in der Tasche zu haben, berichtet der Außenseiter über die Schwierigkeiten seiner Kindheit. Vom versoffenen, autoritären Vater über eine schwache Mutter und die Anfeindungen in der Schule. Buk ist schonungslos und offen, wie immer, aber in diesem Band breitet er ein schriftstellerisches Spektrum vor uns aus, dass der Amerikanischen Erzählung in Romanform am Nähesten kommt. Fast eine Jugend fesselt den Leser, der Bukowski noch nicht kennt. Und seine Fans gehen mit ihm zurück zu den Wurzeln. Mit einem Augenzwinkern werden sie feststellen: Buk, du alter Hund, du warst schon als Kind ein seltsamer Typ.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...mitten aus dem Leben, 27. Oktober 2002
Jeder, der dieses Buch liest, wird irgendeine Gemeinsamkeit mit dem jungen Hank entdecken, über unerträglichen Sonntagsausflüge, den ersten Suff, die erste Frau, die ersten melancholischen Anflüge, Hass, Neid, Neugier, Verzweiflung, Ohnmacht der Jugend, selten so detailliert erinnert erzählt, nie langweilig, ich jedenfalls fühlte mich ständig erinnert an Lebensabschnitte meines eigenen Lebens, konnte dieses Buch nicht einmal aus der Hand legen. Sehr zu empfehlen!!!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hanks Bestes!, 22. Mai 2003
Viele kennen Bukowski nur als den obszönen, den vulgären, den ganz witzigen, versoffenen und nicht ernst zu nehmenden Schriftsteller, den kein Deutschlehrer leiden kann.
Ich bin kein Fan der Gedichte, Short Stories mag ich nicht sonderlich (obwohl einige von B. sehr gut sind) und auch die Romane haben mich nicht alle umgehauen. Aber dieser Roman gehört für mich zum Besten, was ich je gelesen habe! Wer in erster Linie an dreckigen und obszönen Textstellen interessiert ist, der sollte lieber zu Miller greifen. Bukowski treibt heute keinem mehr die Schamesröte ins Gesicht. Was mich immer an den Romanen gestört hat, war der Storyaufbau. "Der Mann mit der Ledertasche", "Faktotum" und "Das Liebesleben der Hyäne" wirken auf fast jeder Seite wie aneinander gereihte Short Stories. Dennoch sind sie sehr lesenswert, weil Bukowski einfach einen fantastischen Stil hat. Zwischen dem ganzen Dreck und Bier steckt so viel Gefühl, dass es fast schon weh tut. Man muss es nur lesen können.
In "Das Schlimmste kommt noch" nun vereinigt B. diesen großartigen Stil mit einer wirklich interessanten Geschichte: seiner eigenen. B. berichtet über seine Jugend bis etwa zum 20. Lebensjahr. Jeder Zeile ist viel Frust anzuspüren, gleichzeitig aber auch dieses erhabene Gefühl, es trotzdem zu was gebracht zu haben. Mit viel Charme, Tempo und Wortwitz schafft B. es, eine über lange Zeit furchtbare Jugend ohne Sentimentalitätskeule so rüber zu bringen, wie es ein guter Erzähler tun muss: mit viel Hingabe und dem Gespür für die wichtigen Details.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der bittere Geschmack der Armut, 10. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Chinaskis Kindheit endete, kaum daß sie begann: in dem trostlosen Mief der Kehrseite des amerikanischen Traumes. Vom Vater verachtet, von den Mitschülern verstoßen, bei den Lehrern verpönt, entwickelt sich Hank Chinaski (das Alter Ego Bukowskis) zusehends zum verbitterten Haßklumpen, jedoch ohne den (späteren) Hollywood-Flair der Angry Young Men.

Bukowskis Stil in diesem Roman, wenn auch gewohnt schnoddrig und direkt, versteckt neben der gewohnten Verbitterung auch eine tiefe Traurigkeit, aus der sein Anti-Held Chinaski keinen Ausweg findet, und die er später nur betäubt durch Exzesse aller Art ertragen kann (davon berichten seine Folgeromane "Faktotum", bzw. "Der Mann mit der Ledertasche").

Ein Seelenzustand, den die Unterprivilegierten jeder Gesellschaft nur allzu gut kennen...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie das Leben - kompromisslos, 6. Juli 2006
Das Schlimmste kommt noch war mein erster Roman von Bukowski. Es wurde mir von einem befreundeten Hobbyschriftsteller empfohlen, mit den Worten »Ich weiß aber nicht, ob Mädchen so etwas gefällt.«

Nun, es hat gefallen.

Was Bukowski ausmacht lässt sich nicht leicht in Worte fassen.

Zu Anfangs dachte ich, es läge an der wirklich gut gelungen Charakterisierung Henrys. Am Ende des Romans wurde mir jedoch klar: Es liegt daran, dass Bukowski vom Leben geschrieben wird. Seine Romane zeigen das, was wir so gut ignorieren können ' die schlechte Seite. Dass es immer etwas gibt, was noch schlimmer ist. Auch wenn man es in diesem Augenblick nicht glauben möchte.

Bukowski schreibt hart und unfair und kompromisslos 'und genau das ist es, was ihn von anderen Schriftstellern unterscheidet.

Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Bukowski.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brutal offen - sehr empfehlenswert, 30. Mai 2003
Ich habe nie zuvor ein Buch von Bukowski gelesen und bin wirklich beeindruckt. Die Geschichte des heranwachsenden Hank hat mich vollkommen eingenommen, ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt. Die Schilderung der Gefühlswelt von Jugendlichen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen hat mir klar gemacht, wie wenig ich eine Ahnung davon habe, was Heranwachsende unter schlechten familiären Verhältnissen erleiden müssen. Trotzdem ist hier keine Gefühlsduselei im Spiel und kein "erhobener Zeigefinger", es ist einfach eine brutal offen geschriebene, witzige, extrem gute Geschichte! Klasse!
Ich werde mir sofort das nächste Bukowski-Werk vornehmen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Buch ist ein Juwel, 13. März 2006
Charles Bukowski ist für ´seinen vulgär-realistischen und selbstironischen Schreibstil bekannt.
Das imponiert mir besonders. Frei nach Bukowski Die Kunst ist es etwas Kompliziertes einfach auszudrücken.
Auch in diesem Buch bringt er wieder gnadenlos alles auf den Punkt, lässt weder ein gutes Haar´an seinen Eltern noch an Amerika (seinem Heimatland).
Zeitweise musste ich bei seinen ungeschönten Darstellungen von Arztbesuchen und Alkoholabstürzen meinen Ekel wirklich herunterschlucken, doch gerade das ist einer der Faktoren, der seine Bücher im Allgemeinen so spannend macht, man kann nachempfinden was er schreibt.
Dieses Buch ist aber gleichzeitig auch sehr tragikomisch , und der Junge Bukowski ist irgendwie liebenswert.
Ich meine sind wir nicht im Herzen alle ein bisschen Bukowski?
Eine trotz des garantierten Ekelfaktors und des Sarkasmus herzerwärmende Loser-story.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Dokument einer verkorksten Jugend, 4. August 2005
Von 
Werner Fletcher (Delbrück Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
„Für alle Väter" lautet die Widmung, die Bukowski seinem autobiographischen Roman voranstellt. Mögen also andere Väter eine glücklichere Hand haben als der verhaßte, despotische Vater des Erzählers.
Nun denn, der wenigstens latent sado-masochistische Charakter, der praktisch jeder Form von Erziehung und Indoktrinierung, sei es im Elternhaus, in der Schule, beim Militär oder sonst wo irgendwie anhaftet, sowie das damit einhergehende besitzideologische Denken, das man anderen Menschen entgegenbringt, dies alles spielt eine wesentliche Rolle in Bukowskis Roman über seine verpfuschte Jugend. Bukowski nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, erst recht kein Feigenblatt (dafür umso häufiger die Schnapsflasche), seine Sprache ist ohne Umschweife, direkt und für einige Leser vielleicht anstößig. Seine Sätze verströmen eine schonungslose Offenheit; eine Ehrlichkeit, die nie aufgesetzt wirkt, sondern stets glaubwürdig bleibt.
Sein Bericht über die verkorkste Kindheit ist aber nicht nur Dokument der Leere und Ödheit dieser Jugend beziehungsweise Kindheit, er spiegelt zugleich auch die Verlogenheit weiter Teile der amerikanischen Gesellschaft wider; die schmutzige, die häßliche Seite des „American way of life". Weiterhin ist das Buch ein Dokument der Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit und hat somit gewissermaßen auch wieder Bezug zu unserer Gegenwart. Daß das Schlimmste noch kommt, wollen wir natürlich nicht hoffen.
Seine Zuflucht aus all dem Schlamassel sucht Chinaski alias Bukowski in Büchern, in Poesie und Phantasie. An einer Stelle schreibt er: „Es gab mir ein gutes Gefühl, über den Baron (ein Phantasieprodukt seines Geistes) zu schreiben. Der Mensch braucht schließlich ein Vorbild. Und da weit und breit keines zu sehen war, mußte man eben eines erfinden, das so war, wie ein Mann zu sein hatte. Das war weder verlogen, noch war es Selbstbetrug. Das andere war verlogener Selbstbetrug: Ohne einen Mann wie ihn durchs Leben zu gehen."
Auch vom Freiheitsdrang des Individuums handelt dieses Buch, der Ich-Erzähler teilt ständig Befreiungsschläge aus gegen alle möglichen Zwänge und Konventionen. Sein Stil ist ordinär und manchmal obszön, doch zugleich auch poetisch, und die Freiheit, die er meint, übersteigt den Freiheitsbegriff, der in einem typischen Durchschnittskopf gehegt wird. Zitat: „Und das Leben des normalen Durchschnittsmenschen war stumpfsinnig und schlimmer als der Tod. Auch Schulbildung war nur eine Falle. Das bißchen Bildung, das zu mir durchgedrungen war, hatte mich nur noch mißtrauischer gemacht. Was waren denn Ärzte, Anwälte, Wissenschaftler? Doch auch nur Menschen, die sich die Freiheit nehmen ließen, selbständig zu denken und zu handeln."
Die letzte Episode oder besser Anekdote, die uns Henry Chinaski alias Charles Bukowski aus seiner Jugend berichtet, ist beherrscht von düsterem Symbolismus, von einem quasi resignierenden Symbolismus: Zwei Marionetten aus Eisen, die zwei Boxer darstellen, kämpfen - von menschlichen Händen mittels eines Hebels gesteuert - gegeneinander in einem Boxautomat. Die Figur, die von Chinaski gesteuert wird, unterliegt in diesem Kampf.
Fazit: Dies war meine erste Bukowski-Lektüre, es wird gewiß nicht meine letzte gewesen sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fast eine Jugend...., 21. November 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend: Roman (Taschenbuch)
Dieser Roman des großen Buk ist mein persönlicher Favorit unter seinen Büchern. Die größtenteils autobiographische Schilderung einer verkorksten Jugend gehört zu dem Tragisch-komischsten, was der Autor je geschrieben hat. Ein Highlight für Fans und dass wohl beste Buch, um in die literarische Welt des Charles Bukowski einzusteigen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das staerkste Buch eines starken Autors!, 3. Januar 2000
Von Ein Kunde
Das staerkste Buch eines starken Autors! Bukowski vermittelt den Horror seines Lebens - und das so klar und schonungslos, daß der Leser eine Gaensehaut bekommt. Dieses Buch legt man erst nach der letzten Zeile in das Regal zurueck. Ein Muss fuer Fans und der beste Grund mit Bukowskis Werk anzufangen.
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Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend: Roman
Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend: Roman von Charles Bukowski (Taschenbuch - 1. Januar 2007)
EUR 9,95
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