Kundenrezensionen


21 Rezensionen
5 Sterne:
 (14)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit ist immer anders....
.... sagt eine der Nebenfiguren des Romans und trifft damit das Thema des Buches. Nichts ist so einfach, wie es scheint, immer wieder muss man als Leser seine Sympathien überdenken. Es gibt keine finsteren Schurken kontra reine Lichtgestalten - was gerade vor diesem Zeithintergrund eine große Verlockung wäre - sondern alles sind kleine Mitläufer, die...
Veröffentlicht am 31. Januar 2007 von Frankypistor

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Krimi
Man konnte es lesen,der Inhalt war allerdings wohl Utopie.Vieleicht eine Art Geschichtskrimi der in den 2. Weltkrieg eingebunden war OK
Vor 6 Monaten von Norbert Meyer veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit ist immer anders...., 31. Januar 2007
Von 
Frankypistor "frankypistor" (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Wer übrig bleibt, hat recht (Taschenbuch)
.... sagt eine der Nebenfiguren des Romans und trifft damit das Thema des Buches. Nichts ist so einfach, wie es scheint, immer wieder muss man als Leser seine Sympathien überdenken. Es gibt keine finsteren Schurken kontra reine Lichtgestalten - was gerade vor diesem Zeithintergrund eine große Verlockung wäre - sondern alles sind kleine Mitläufer, die eher zufällig zu Stützen oder Gegnern des Nationalsozialismus mutieren. Viele hatten anfangs Hitler zugejubelt, noch mehr ließen sich in den nächsten Jahren vom nationalen Pathos und der Volksgemeinschaftsideologie anstecken und bekamen erst kalte Füße, als sich das Ende dieses Reiches des Bösen abzeichnete, als die alliierten Bomber das nach Deutschland zurück trugen, was deutsche Flieger zuvor Coventry und Rotterdam angetan hatten.

In dieser Endphase des Dritten Reiches spielt die Handlung, ein klassischer Wettlauf zwischen Mörder und Ermittler, wobei schrittweise auch die Kulisse an bedrohlicher Intensität zunimmt. Der immer schlimmere Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung, die Brutalität des untergehenden Regimes und zugleich seine innere Fäulnis (jeder versucht, noch schnell in die eigene Tasche zu wirtschaften) bilden einen gespenstischen Hintergrund, vor dem sich immer neue Aspekte menschlicher Schwäche und bornierten Eigennutzes der Figuren enthüllen. Doch selbst der ermittelnde Gestapo-Mann hat seine emotionale Bürde zu tragen, ist von seiner Frau verlassen worden, die klarer als er die Schecken des Regimes erkannte, und wünscht sich immer öfter, anders gehandelt zu haben, als es noch möglich war. Doch er hat ja nur Befehlen gehorcht...

Ich habe selten ein so spannendes, vielschichtiges und zugleich aufrüttelndes Buch über die Schlussphase des Dritten Reiches gelesen. Als Krimi ist es einfach Spitzenklasse, hat mehr Atmosphäre als jeder Wallander Krimi und vor allem vermittelt es einen Einblick in eine Zeit, die manche heute wieder schönbrüllen wollen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dicht, überraschend, authentisch, 15. August 2002
Wie gings zu im letzten Weltkriegswinter. In der völlig zerstörten Stadt Berlin, wo täglich die Tommys mit ihren Bombern kamen? Wie lebten die Menschen unter derartigen Umständen. Was machten die Umstände aus den Menschen?
Eine schöne Aussicht haben Sie hier, sagt der Gestapo Mann Kalterer zu einem 70jährigen Sozi, den er in dessen Wohnung verhört. "Ja," sagt der alte Mann, "alle beneiden mich um diese Aussicht. Und das beste ist: Sie ändert sich fast täglich." Der Gestapo Mann Kalterer schlägt ihm danach den Kopf zweimal mit voller Wucht auf die Tischplatte. Routiniert, so wie er es in seiner Ausbildung bei renitenten Verdächtigen gelernt hat.
Haas, der Mann, den er jagt, marodiert einstweilen in einem Blutrausch durch die Stadt. Er hat alles verloren, was ihn aufrecht hielt und auf der Spurensuche nach dem Untergang seiner Familie kommt alles schlimmer und schlimmer.
Kalterer, der karrieregeile Gestapo Mann, hat noch Hoffnung. Hoffnung seine Frau wieder zu gewinnen. Seine Frau Merit, die die Nazis hasst und sich vor ihm ekelt.
Kalterer und Haas sind die beiden Haupt-Charaktere in diesem fantastischen Sittenbild, das seinen Detailreichtum wohl den Hauptberufen der beiden (!) Autoren verdankt. Sie sind Historiker und sie sind noch etwas: Begnadete Geschichtenerzähler, die es verstehen den Leser in einen Sog von Spannung zu ziehen, der gegen Ende hin immer noch mehr zunimmt. Ein unglaubliches Debüt!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS, 22. November 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wer übrig bleibt, hat recht (Taschenbuch)
Amerikanische Schriftsteller haben die Fähigkeit, politische Traumata allgemeinverständlich und unterhaltsam auf zu bereiten und tragen so dazu bei, dass sich eine ganze Nation damit befasst und wenigstens darüber spricht. Das Dritte Reich war über eine Generation lang höchstens ein Thema im Geschichtsunterricht oder ein Thema für Gedenkreden im November. Birkefeld und Hachmeister ist es in einem sehr spannenden Krimi gelungen, das Thema Diktatur, Polizeistaat, Mitläufertum und Widerstand in den ganz normalen Alltag ganz normaler Menschen zu bringen. Und damit zwingen sie den Leser, sich mit diesen Themen ganz persönlich zu befassen. Raum für Selbstgerechtigkeit bleibt da nicht mehr.
Ich hoffe, dass man von diesem Autorenduo noch vieles lesen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie dem Leser Schwarz-Weiß-Denken ausgetrieben wird...., 23. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Wer übrig bleibt, hat recht (Taschenbuch)
Kurzbewertung? Hervorragend.
Einen bessere Titel als das Brentano-Zitat: "wer übrig bleibt hat recht" gibt es nicht. Ohne vorgreifen zu wollen bestätigt sich nur, dass manche Menschen immer auf die Füsse fallen und das Selbstbetrug (Kalterer) das Leben doch recht angenehm macht. Sehr detailgenau zeigen die Autoren die Grauen des Bombenkrieges und dessen Folgen für die Zivilbevölkerung und auch die seelischen Krater die in den Bombenopfern entstehen die überlebten. Zwar nicht so schonungslos wie ein Gert Ledig in seinen Büchern, aber trotzdem atmosphärisch dicht. Bei den Protagonisten des Romans kann man sich auch nicht entscheiden wer von beiden mehr Verachtung verdient, bzw. an wen man gerade seine Gunst verschenkt. Haas der Mitläufer der durch eine unbedachte Äußerung im KZ landet oder Kalterer der Karrierist der sich auf den berühmt-berüchtigten Befehlsnotstand und seine "Etappen-Hengst"-Karriere berufen will und doch ganz genau weiß das er sich etwas vorlügt. Alles in allem - äußerst lesenswert, gerade in Zeiten wo in Demokratien wieder über die Zulässigkeit von Folterungen diskutiert wird und Lager für spezielle Menschen errichtet werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kult-Roman!!!!, 27. August 2003
Erst hatte ich mich dem Buch zögerlich genähert - zu außergewöhnlich, zu fremdartig, zu historisch belastend schien mir der Zeitraum zu sein, in dem sich der Roman abspielt doch bereits nach den ersten Seiten war ich so gefesselt, daß ich das Buch an einem Wochenende verschlungen habe. Whow! Endlich mal kein Skandinavien-Einheitsbrei, kein biederes Regional-Gesülze deutschsprachiger Krimi-Langeweiler, sondern ein Stück praller deutscher Wirklichkeit, ein lehrreiches und überdurchschnittlich spannendes Sittengemälde über eine Zeit, die einem das Fürchten lehrt und der eine Brutalität und Grausamkeit innewohnt, die der üblich konstruierten Krimi-Ästhetik einen authentischen Spiegel vorhält: Die Wirklichkeit ist immer schlimmer als die Fiktion. Die Fiktion ist nur dann schlimmer als die Wirklichkeit, wenn sie das Grauen für die Nachwelt konserviert und dramaturgisch aufarbeitet. Das ist Birkefeld/Hachmeister hervorragend gelungen. Ein Kult-Buch für alle, die nie geglaubt haben, was Papa und Mama,Opa und Oma, Onkel und Tante so alles beim sonntäglichen Kaffeetrinken über eine Zeit geschwafelt haben, die "ja gar nicht so schlecht gewesen wäre, hätte der Führer nicht ausgerechnet den Krieg angefangen und das mit den Juden gemacht..." Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, und zwar für die Ewiggestrigenzur Auffrischung ihrer Gedächtnislücken für die Geschichtsinteressierten als eine Art kultiges Infotainment, das einem den Schlaf raubt und zwar in zweierlei Hinsicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit der Schuld, 7. März 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wer übrig bleibt, hat recht (Taschenbuch)
Die Rollen scheinen klar verteilt - Kommissar und Mörder. Oder doch eher SS-Sturmbannführer und geflohener KZ-Insasse? Täter und Opfer oder doch umgekehrt? Obgleich die Fakten zu Anfang klar sind und man den beiden Hauptprotagonisten als wissender Leser somit nur zum unbekannten Ende ihrer Handlungen folgt, so beinhaltet die Erzählung doch auch überraschende Momente. Dies alles vor der Kulisse des sich auflösenden Berlins 1944/45, sowohl seiner baulichen als auch menschlichen Strukturen. Gerade bei den Schilderungen der Bombenangriffe baut sich vor dem inneren Auge ein beängstigendes Bild der menschlichen Ohnmacht in diesem Inferno auf. Grenzen von Schuld und Unschuld verblassen im Lauf der Handlung immer mehr, so scheint es zumindest. Alles in allem ein über einen Krimi hinausgehender gelungener historischer Roman, dem man vorhandene redaktionelle Schwächen schon mal nachsieht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Zeitgeschichte, 9. August 2003
Das Buch hat zu recht den 3. Preis des Deutschen Krimipreises und den Glauser-Preis für den besten Debütroman 2003 erhalten. Selten ist spannender, nervenaufreibender und informativer über ein Stück deutscher Zeitgeschichte geschrieben worden, in dem die Bombenangriffe, die Untergangsstimmung des 3. Reiches, die Verstrickung des Einzelnen und das Mitmachen vieler Zeitgenossen mit dem Regime zu einem grandiosen Krimiplot verdichtet werden. Der Roman landete auf Platz 6 der zehn besten Krimis der Saison. Für mich steht das Buch auf Platz 1 der Liste, und ich freue mich auf ein weiteres Buch dieses Autorenduos.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen authentische Atmosphäre, 28. Januar 2006
Von 
Henning Kolf (Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wer übrig bleibt, hat recht: Kriminalroman (Taschenbuch)
Das Buch ist zunächst ein Krimi. Ein guter und spannender zumal. Und dies, obwohl der Leser nicht lange über den Täter im Unklaren gelassen wird. Erfreulich stilsicher und mit erzählerischem Talent geschrieben hat das Buch glücklicherweise die Vorurteile, die ich hatte, weil die Autoren akademisch geschulte Historiker sind, nicht bestätigt.
Das Buch ist auch eine authentisch anmutende Beschreibung der anfangs schwierigen und später unmenschlichen Lebensbedingungen in Berlin in der Zeit von Herbst 1944 bis Mai 1945. Atmosphärisch so dicht, dass man fast glauben könnte, die Autoren gäben eigenes Erleben wieder, was tatsächlich eher nicht der Fall sein dürfte. So gelungen, dass im eigenen Kopfkino fast zwangsläufig spannendes Kino entsteht.
Schließlich hat das Buch eine moralische Dimension. Schon Pavel Kohout hat mit dem gleichnamigen Titel seines wohl bekanntesten Buches treffend festgestellt, dass die Zeit des Zweiten Weltkriegs eine "Sternstunde der Mörder" war. Auch "Wer übrig bleibt hat recht" zeigt alle Schattierungen des Bösen, vom kleinbürgerlichen Mitläufer über den Denunzianten bis hin zum Kriegsgewinnler großen Stils, zeigt, dass unter unmenschlichen Bedingungen, wenn übliche gesellschaftliche Regularien nicht mehr greifen, fast jeder als Verbrecher oder gar Mörder taugt. Die Aufklärung eines einzelnen bestimmten Verbrechens hinterläßt in einer derartigen, von jeglichem Recht und jeglicher Ethik befreiten Zeit angesichts der zahlreichen übrigen ungesühnten Verbrechen noch nicht einmal ein Gefühl der Genugtuung, nur Gleichgültigkeit und Leere.
Weitere Ausführungen zum Plot erspare ich den Lesern. Die Amazonseite und die anderen Rezensionen halten dazu genug Information bereit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandios, 14. August 2002
Den Autoren gelingt es, den Sprachgestus der 40er Jahre in Nazideutschland zu einer Melodie zusammenzuführen, die die Akteure immer als massiv Geschädigte auftreten lässt. Die Melange zwischen Biedersinn und Brutalität, die die deutschen Diktaturen peinlich gekennzeichnet hat, gerinnt in diesem Buch zu einer Konturierung der Charaktere, die zu kaum mehr fähig sind, als sich am Leben zu erhalten, wenn sie nicht gerade morden müssen. Aus heutiger Sicht ist bestürzend zu erleben, wie simpel sich Gesellschaften ohne zivilisatorische Grundierung erhalten können, wenn sie nicht besiegt werden oder pleite gehen. So ist es auch nicht überraschend, daß der "arme Held" später sein Auskommen in der Deutschen Demokratischen Republik findet. Atmosphärisch beklemmend sind die dichten Schilderungen der historischen Umstände unter denen sich die die Elenden am Leben zu erhalten versuchen. Gruselig ist die Vorstellung, daß wir alle von solchen Menschen, die jegliche moralische Substanz verloren haben, umgeben sein könnten.
Man legt das Buch aus der Hand und fragt sich: Und, wie geht es weiter? Welche Gestapo oder Stasi-Leute umgeben mich?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Atmosphäre, 27. Februar 2008
Von 
Claudia Kuhn "Kuffelente" (Schönkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wer übrig bleibt, hat recht: Kriminalroman (Taschenbuch)
Zuerst war ich etwas skeptisch als ich den Klappentext las, ein KZ-Häftling der aus dem KZ entkommt und die Leute ermordet, die ihn denunziert haben könnten?! Das klang für mich irgendwie unrealistisch, doch nachdem ich das Buch in die Hand genommen hatte, konnte ich es nicht wieder weglegen. Es ist spannend und schlüssig aufgebaut, auffällig war für mich, dass man nie wirklich Partei ergreift, weder für den Jäger, noch für den Gejagten, der immer wieder deutlich macht, dass er auch kein Unschuldslamm ist, dass sich von Anfang an gegen die Nationalsozialisten eingesetzt hat. Auch mit dem SS-Mann Kalterer wird man nicht wirklich warm, er ist das typische Bild eines Mitläufers, der sich immer damit rechtfertigt doch nur Befehle befolgt zu haben und sein teilweise raues Vorgehen gegen Zeugen vermittelt ein Bild wie ein typischer SS-Mann damals gewesen sein könnte. Besonders gut an dem Buch fand ich, dass die Atmosphäre in einem Berlin, dass von Bombenangriffen zerrüttet und schon halb zerstört ist sehr einfühlbar dargestellt wurde. Noch kein Buch hat mir die Zustände in der Trümmerlandschaft Deutschland so nahe gebracht.

Wirklich sehr spannend und zu empfehlen! Eine ganz neue Art der Geschichtsschreibung, die für die meisten sicher um einiges interessanter als ein trockenes Geschichtsbuch ist. Nicht Jahreszahlen oder Fakten stehen im Vordergrund, sondern Gedanken und Gefühle der Menschen.
Hat mir sehr sehr gut gefallen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Wer übrig bleibt, hat recht: Kriminalroman
Wer übrig bleibt, hat recht: Kriminalroman von Göran Hachmeister (Taschenbuch - 1. Dezember 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,58
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen