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am 15. November 2005
In "Wallanders erster Fall" zeichnet Mankell ein paar Stationen des Werdegangs von Kommissar Wallander nach. Angefangen vom Wechsel zu der Kriminalpolizei in Malmö bis kurz vor "Mörder ohne Gesicht".
Wie (fast) immer versteht es Mankell perfekt, den Leser in die Rolle Wallanders zu versetzen und sorgt für kurzweiligen Lesegenuss.
Die zwangsweise kürzeren Geschichten sind etwas einfacher aufgebaut und können daher nicht in dem Maße durch die Komplexität und Tiefe begeistern wie die übrigen Fälle. Deswegen nur 4 Sterne.
Dennoch kommen nicht nur Wallander-Fans auf ihre Kosten. Viele wichtige Personen im Umfeld Wallanders lernt man erst in diesem Band (näher) kennen, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist.
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am 22. Mai 2002
In "Wallanders erster Fall" erfahren wir, wie der Kommissar zu dem Menschen und Polizisten geworden ist, den wir aus den bisherigen Romamen kennen.
Mankell versucht zu beschreiben, wie sich die Gesellschaft und folglich auch der junge Kommissar entwickeln.
Leider ist an einigen Stellen klar zu spüren, daß dieser "Prolog" erst nach den anderen Fällen (Mörder ohne Gesicht, Die Falsche Fährte, Die weiße Löwin, Der Mann der lächelte, Mitsommermord, Die Brandmauer) entstanden ist.
Zu systematisch wurden bereits vorhandene Informationen in die "Historie" eingebaut.
Diese Tatsache kann jedoch nicht verhindern, wieder die für Mankell typische Spannung aufkommen zu lassen.
Insgesamt kommt "Wallanders erster Fall" wohl nicht an die Vorgänger heran, befriedigt aber die Neugier der Leser nach Wallanders Vorgeschichte und bietet einen guten Krimi - also gute Unterhaltung.
Wer bisher noch kein Mankell Fan ist, sollte mit den Vorgänger-Werken anfangen, da hier doch kein "klassischer" Mankell vorliegt.
Die Lust auf mehr - und auf "Wallanders erster Fall" wird sich ohnehin einstellen.
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am 21. Mai 2002
Man kann nur hoffen, dass niemand, der Henning Mankell und seinen Kurt Wallander noch nicht kennt, auf die Idee kommt, mit seinem ersten Fall einzusteigen. Insbesondere die vier ersten Erzaehlungen in diesem Buch sind weder besonders typisch, noch aussergewoehnlich spannend. Vielleicht sind sie einfach zu kurz. Ausserdem sind sie offensichtlich lediglich dazu gedacht, Wallanders Vorgeschichte etwas zu fuellen. Bei allen Faellen kommen die Taeter, ihre Motive und ihr Handeln zu kurz. Das kann Mankell besser, wie er in der "fuenften Frau" und in "Mittsommermord" eindrucksvoll bewiesen.
Trotz aller Schwaechen hat mir dieses Buch ein kurzweiliges Wochenende beschert.
P.S. Deute ich das Vorwort richtig und Mankell erfreut uns in Zukunft mit den Faellen von Kurt Wallanders Tocher Linda?
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. November 2003
Ach Kurt, warst du jemals jung? Hast du nicht dein ganzes Leben, als 20- wie als 40jähriger, mit den gleichen Problemen gerungen? Immer Beziehungsstress, egal, ob die Frau Mona, Baiba oder Emma heißt, und egal, ob frisch verliebt oder längst geschieden. Und immer der Schmerz an der Welt, der Ungerechtigkeit, der wachsenden Gewalt. Und immer der Vater, dieser eigensinnige Auerhahn-Maler. Der einzige Unterschied zwischen dem jungen und dem alten Kurt: Den jungen treibt es mit aller Macht zur Kripo, der alte bezweifelt ständig diese Entscheidung.
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Je länger Mankells Geschichten sind, je breiter er sie auswalzt, desto besser sind sie. Das Schema der längeren Erzählungen "Der Tod des Fotografen" und "Die Pyramiden" ist denen der Romane ähnlich: Mit den ersten Abschnitten wird der Leser mitten ins Geschehen plaziert und folgt Wallanders Spuren und denen seiner Ermittlungsgruppe (aber auch Wallanders dauernden Grübeleien). Diese beiden Erzählungen und auch "Der Mann am Strand" reichen an die Qualität der Romane heran.
Die Titelerzählung "Wallanders erster Fall" erscheint mir zu konstruiert, als hätte Mankell um Wallanders Stichverletzung, die in denen Romanen öfter erwähnt wird, eine Geschichte zusammengebaut. Auch Wallanders Verliebtheit ist nicht ganz nachzuvollziehen (oder liegt es daran, dass man das Ende kennt?). Man fragt sich, warum er Mona - oder besser: sie ihn - überhaupt geheiratet hat, denn anscheinend hat die Chemie zwischen ihnen nie gestimmt. Auch "Der Mann mit der Maske" sagt mir weniger zu: Für eine gute Krimierzählung zu wenig Substanz und Inhalt; um eine politische Botschaft zu transportieren, zu diffus, dazu geben Mankells Afrikaromane mehr her.
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am 25. Oktober 2003
Mit diesem Werk legt Mankell die Lebensgeschichte seines Kommissars Kurt Wallander vor dem ersten Buch "Mörder ohne Gesicht" dar. Die Krimis des großen Schweden leben üblicherweise von der detaillierten Zeichnung der Personen - häufig auch der Antagonisten. Genau dies kommt hier aber zu kurz.
In diesen Fällen die allesamt vor dem ersten Roman liegen, zeichnet sich zwar ein gewisses Psychogramm von Kurt Wallander ab, es ist aber vergleichsweise undifferenziert und dünn. Wollte Mankell den jungen Wallander beschreiben, so hätte er das nicht über mehrere Kriminalfälle machen dürfen. Hier geht zu viel Energie in die Lösung der Fälle und zu wenig in die Charakterstudien, die Persönlichkeit des Kurt Wallander kommt einfach zu kurz. Wollte Mankell jedoch ein paar zusätzliche Fälle von Wallander schildern, so kommt die Spannung und der Inhalt zu kurz (immer bezogen auf die zuvor erschienen Wallanderbücher).
Da dieses Werk als letztes entstanden ist, empfiehlt es sich auch, es als Vervollständigung der Wallanderreihe zu lesen, als Einführung ist es denkbar ungeeignet - denn alles kommt zu kurz und die Lust auf mehr, wird hier nicht wirklich aufkommen.
Die hier vorliegende Sammlung sind auch keine Kurzgeschichten im klassischen Sinn, es sind vielmehr gekürzte Romane. Wollen Sie einfach mal etwas von Mankell lesen, dann lassen Sie die Finger von diesem Buch. Wenn Sie jedoch die ersten Bände gelesen haben, können Sie sich an diesem Stück auch nicht vorbeischwindeln, denn Sie werden sich immer fragen, was habe ich denn nun versäumt. Und so schlecht, dass man davon abraten müsste ist es auf gar keinen Fall - sie werden nicht zu kurz kommen.
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am 18. Juni 2002
Ein echter Wallander Fan muss diese Kurzgeschichten-Sammlung natürlich haben, jedoch war ich persönlich etwas enttäuscht.
Was Anfangs sehr interessant klang (Erzählungen über Wallanders Polizistenkarriere) entwickelt sich zu einer Aneinanderreihung von einzelnen Geschichten, die stets nach dem gleichen Schema ablaufen.
Besonders ärgerlich fand ich die ständigen lebensgefährlichen Attacken auf unseren Helden, der sich natürlich aufrappelt und weiterkämpft, gepaart mit den Konflikten mit seinem Vater.
Diese Geschichten reichen beiweitem nicht an einen Mittsommermord oder Die falsche Fährte heran, aber wie gesagt: Der Vollständigkeit halber.
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am 17. Dezember 2005
Ich hatte schon so viel über Mankell und seine Wallander-Fälle gehört, dass ich unbedingt ein Buch davon lesen musste. Was liegt da also Näher, als mit dem ersten Fall anzufangen? Da hätte ich mir allerdings viel mehr versprochen!
5 Kurzgeschichten werden hier erzählt, die ziemlich knapp gehalten werden und bei denen kaum Spannung aufkommt. Also leider ganz weit entfernt von dem was ich mir erhofft hatte: spannende Krimis!
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am 10. Oktober 2002
Nachdem ich 'Die Fünfte Frau' vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen hatte, war ich doch sehr gespannt auf das neueste Werk von Mankell.
Mein Urteil: naja. Zum Teil wirkt der Rückblick und die darin eingebundenen Kriminalfälle Wallanders etwas gestelzt. Die gewohnte Tiefe fehlt einfach bei der Aneinandereihung der Kurzgeschichten. Wirklich gut haben mir nur 'Tod des Fotografen' und 'Die Pyramide' gefallen. Dabei immer wieder köstlich die 'Vater-Sohn'-Beziehung, die in einer spektakulären Pyramidenbesteigung gipfelt (ups, mehr sei hier nicht verraten) *g*...
Fazit für Wallander-Fans:
lesenswert bei gedämpften Erwartungen - solide, aber nicht außergewöhnlich.
Fazit für Wallander-Neulinge:
lieber einen früheren Wallander lesen!
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am 19. Dezember 2012
Nachdem mich bereits Jo Nesbo und Hakan Nesser mit ihren Büchern begeistert hatten, traute ich mich nun auch an den umstrittenen Mankell heran. Umstritten deswegen, weil auch in meinem näheren Umfeld die Meinungen auseinander gingen. Zudem wurde mir von den Fürspechern ans Herz gelegt, nicht mit "Wallanders erster Fall" zu beginnen. Doch wie die Jugend so ist, konnte ich auch nicht hören. Chronologie muss sein! ;)

Was kann ich also berichten? Henning Mankells Schreibstil unterscheidet sich deutlich von den anderen mir bekannten (oben genannten) Autoren. Aus diesem Grund erschließt sich für mich nicht, warum so oft Vergleiche zwischen Ihnen hergestellt werden. Vergleichen kann man sie wirklich nicht! Das bitte ohne Wertung verstehen!

Der erste Band, auch wenn er als letzter geschrieben worden ist, beleuchtet in Form von Kurzgeschichten die Vorgeschichte von Wallanders weiteren Fällen. Im Gegensatz zu den meisten Einsteigern fand ich das sehr gut. Es half mir mich auf den ruhigeren Erzählstil der Kommissars einzustellen und die weiteren Figuren kennenzulernen. Die aufgeführten Geschichten sind jedoch von unterschiedlicher Qualität. Einige regen richtig das Lesevergnügen an und andere bremsen dies dann wieder aus durch einen zäheren Handlungsverlauf. Mir persönlich hat sein erster Fall und die Geschichte um den Fotographen sehr gut gefallen. Aber das ist Geschmackssache und variiert sicherlich von Leser zu Leser.

Dieser Roman bekommt von mir durchschnittliche 3 Sterne und ordnet sich damit gut in die Eindrücke der anderen Leser ein. Ich finde, dass auch Neueinsteiger dieses Buch gut zur Hand nehmen können. jedoch sollte sie sich nicht abschrecken lassen, falls es doch nicht so gefallen sollte, denn das weiterlesen lohnt sich defintiv!

Wallander kommt für mich zwar nicht an einen Van Veteeren heran ... macht aber dennoch Spaß zu lesen!
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HALL OF FAMEam 9. Mai 2004
Nach den acht Wallander-Romanen (geschrieben in den Jahren 1991
bis 1998) hat Henning Mankell mit "Wallanders erster Fall" ein Buch mit Erzählungen nachgeschoben. Von besonderem Interesse ist dabei sein "erster Fall". Er endet genau dort, wo der erste Wallander-Roman "Mörder ohne Gesicht" beginnt: am 8. Januar 1990. Und er zeigt darin, wie Wallander zum Kriminalpolizisten wurde, und das sein folgendes Leben bestimmendes Trauma, wie auf ihn als junger Polizist ein Messerattentat verübt wurde.
Die Erzählung "Wallanders erster Fall" wird durch weitere durchwegs spannende Erzählungen ergänzt:
"Der Mann mit der Maske", der Tod eines Menschen auf der Flucht;
"Der Mann am Strand", der mißglückte Versuch einer späten Rache;
"Der Tod des Fotografen", ein Mord im Gefolgen eines Ehebruchs;
und "Die Pyramide", ein kurzer Roman, der mit dem Absturz eines Flugzeugs beginnt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Insgesamt ist das Buch ein würdiger Abschluß der Wallander-Serie, das wie viele der Wallander-Romane ***** verdient.
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