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Kundenrezensionen

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2000
Tracy Chevalier lässt in ihrem Roman vor dem inneren Auge des Lesers sehr bildhaft zwei Welten entstehen und führt sie gekonnt und äußerst spannend immer näher zusammen. Charaktere, Landschaften und Lebensbedingungen werden so lebendig, dass man ganz eintaucht in die Vergangenheit der Hugenotten oder in die Gegenwart eines französischen Dorfes. Man wird so vertraut mit den jeweiligen Protagonisten, dass es richtiggehend weh tut, die Figuren bei den Zeiten-/Kapitelwechseln verlassen zu müssen.
Ich habe 1999 wirklich viele Bücher gelesen, aber ich muss sagen: Danke der Autorin und dem Verlag für dieses in 1999 spannendste und größte Lesevergnügen.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2004
Die junge Amerikanerin Ella zieht mit ihrem Mann nach Frankreich und stellt, mehr aus Langeweile denn aus Neugier, Nachforschungen über ihre Familie an, die vor vielen Jahren aus Frankreich nach Amerika ausgewandert ist. Sie erfährt immer mehr über ihre Familie und wird immer tiefer in die dunklen Geheimnisse hineingezogen, die so lange verborgen gewesen waren. Ella forscht weiter und weiter, auch als sie eines Tages in den Spiegel schaut und entdeckt: Ihr brünettes Haar färbt sich rot, ebenso wie das ihrer Jahrhunderte zuvor verstorbenen Vorfahrin Isabelle du Moulin ...
"Das dunkelste Blau" ist ein wirklich faszinierendes Buch, das das Frankreich des siebzehnten Jahrhunderts, seinen Aberglauben und die Religionskämpfe zu dieser Zeit schildert. Wenn man das Buch erst einmal angefangen hat, legt man es so schnell nicht wieder aus der Hand; man muss einfach wissen, wie es mit Ella und Isabell weitergeht.
Obwohl das Buch immer wieder zwischen dem siebzehnte Jahrhundert und der Gegenwart hin und herspringt, treten eigentlich keine Verständnisprobleme auf.
Fazit: Das Buch ist wirklcih interessant, fesselnd und leicht zu lesen, und nicht so furchtbar schnulzig und schmalzig, wie man das von vielen anderen Romanen her kennt. Also: Sofort lesen, und Sie werden es nicht bereuen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2010
Bin sonst kein Freund von Romanen mit Epochensprung, weil meiner Meinung oft die Geschichte im "jetzt" gegen die Story im "damals" abfällt. Hier aber hat die Autorin den Spagat (fast) geschafft, obwohl mir die Charaktere in den Zeiten der Glaubensverfolgung doch noch einen Tick mehr ans Herz gewachsen waren.
Immer schneller wird der Roman, einem Krimi gleich, und man hält buchstäblich beim Lesen den Atem an.

Schön, dass wir heute leben und solch tolle Bücher lesen dürfen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2009
Die Amerikanerin Ella Turner ist mit ihrem Mann gerade nach Frankreich gezogen, weil dieser dort einige berufliche Aufträge hat, als sie zum ersten Mal einen merkwürdigen Traum hat. Hinterher kann sie sich nur noch an ein intensives, leuchtendes Blau, ein Gefühl von Angst und Bedrohung und einige französische Wörter erinnern. Immer häufiger sucht dieser Traum sie heim und flößt ihr ein diffuses Unbehagen ein. Das hat ihr gerade noch gefehlt, wo sie sich doch sowieso schon mit der Integration in der französischen Kleinstadt schwertut.

Sie beginnt in ihrer Familiengeschichte zu recherchieren, denn ihre Vorfahren stammten ursprünglich aus den nicht weit entfernten Cevennen, und lernt dabei den Bibliothekar Jean-Paul kennen. Nach anfänglicher Antipathie entwickelt er sich zu dem Ansprechpartner, den sie unter den Ortsansässigen zuvor vergeblich gesucht hat.

Vierhundert Jahre zuvor erlebt Isabelle du Moulin hautnah mit, wie der Calvinismus den katholischen Glauben ablöst und rigoros durchgesetzt wird. Wegen ihrer roten Haare gnadenlos verspottet und gar als Hexe verschrien, heiratet sie den Bauernsohn Etienne Tournier, von dem sie vorehelich schwanger geworden ist. Innerlich und heimlich stets der Jungfrau Maria verbunden geblieben, muss sie dennoch mit ihrer Familie bei den Hugenottenverfolgungen im Anschluss an das Massaker in der Bartholomäusnacht fliehen ...

Dass zwischen Ella und Isabelle ein Zusammenhang besteht, ist eigentlich von Anfang an klar, lang bevor die beiden Handlungsstränge zusammenfinden. Ellas blauer Traum hat etwas mit Isabelle zu tun, die ganz zu Beginn des Buches fasziniert eine blau gestrichene Grotte mit einer Figur der Jungfrau Maria betrachtet, transportiert uralte Gefühle und Geschehnisse in die heutige Zeit hinein.

Solch mystische Verflechtungen sind nicht jedermanns Sache, ich mag sie jedoch, sofern sie gut geschrieben sind. Nach dem großartigen "Mädchen mit dem Perlenohrring" war ich hier allerdings ein wenig enttäuscht von Tracy Chevalier. Ein bisschen Mystik, ein bisschen Historisches, ein bisschen Ahnenforschung und in der Gegenwartsgeschichte ziemlich viel Allerweltsromanze: eine glücklich scheinende Ehe, die plötzlich den Bach runter geht, unerfüllter Kinderwunsch, ein zunächst unsympathisch erscheinender attraktiver Fremder - das alles scheint wie aus einer Pilcher-Verfilmung und erreicht leider nicht wirklich Tiefgang. Ella verhält sich unlogisch wie ein verliebter Teenager, und während Isabelles Geschichte gut beginnt, kam sie mir bis zum Ende nicht wirklich nahe. Auch die "Verbindung" zwischen den beiden Frauen und die Herkunft des Traumes erschien mir nicht schlüssig.

Insgesamt ganz nett zu lesen, aber bestimmt kein Muss.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2005
Ich war lange unschlüssig, was von diesem Buch zu halten ist.
Die Handlung besteht eigentlich aus zwei Teilen. Eine Geschichte spielt im Frankreich des 16. Jahrhunderts und beschreibt die Tragödie der rothaarigen Isabelle, die außergewöhnliche, magische Kräfte besitzt und diese an ihre kleine Tochter vererbt, welche dadurch zum Opfer gesellschaftlicher Intoleranz und innerfamiliärer Tyrannei wird. Dies ist sehr mitreißend und atmosphärisch dicht beschrieben. Weitaus weniger gelungen hingegen ist der moderne Teil, in dem Ella Turner, eine Amerikanerin mit französischen Vorfahren, in Frankreich und der Schweiz Ahnenforschung betreibt, wodurch Isabelle la Rousses tragisches Schicksal ans Licht kommt. Dabei werden Parallelen zwischen ihr und der Vorfahrin Isabelle erfunden, die ausgesprochen unglaubwürdig sind. Am ärgerlichsten schien mir die Verbreitung von Klischees über bestimmte Nationen: so sind Franzosen zwar mürrisch, aber interessant, Schweizer hingegen alle brav und langweilig etc.
Die Autorin entwickelt hier mit einer an den Haaren herbeigezogenen Geschichte Ideen über Abstammung, Heimat etc, die mir persönlich eben einfach ziemlich ärgerlich scheinen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2002
Ein spannendes lebendiges Buch, welches kontinuierlich die Geschichte zweier Frauen, die durch mehrere Jahrhunderte getrennt sind, verwebt. Ein Buch, so nachdenklich stimmend, dass man es sofort wieder von neuem beginnen möchte.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2002
Dieses Buch ist ein echter Glücksfall, einmal angefangen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte ist einmal etwas ganz Anderes, die Handlung spielt in Frankreich und der Schweiz. Ella begibt sich auf Spurensuche nach ihren Ahnen. Parallel dazu wird die Geschichte von Isabelle Tournier erzählt, oft sparsam in der Wortwahl, aber das macht alles nur bedrohlicher und spannender.Ein Super-Buch, hoffentlich gibt es bald noch mehr von Tracy Chevalier!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2006
Tracy Chevalier ist längst in der Riege meiner Lieblingsautorinnen angekommen. Nach "Das Mädchen mit dem Perlohrring" nun dieses spannende Werk, das in zwei Erzählzeiten über Engstirnigkeit und Anderssein auf erlebbar-berührende Weise erzählt. Stärker noch als die Geschichte in der Jetztzeit empfand ich die "alte" Geschichte aus den zeiten der Religionskriege - schreckliche Parallelen zur Jetztzeit sind erlaubt!-, die so konsequent und systematisch auf den Höhepunkt zusteuert, dass man sich richtig fürchten kann.

Große, gute Erzählkunst!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2002
Betreiben Sie gerade Ahnenforschung ? Sie sollten sich das vielleicht noch einmal überlegen, es könnte Ihr Leben entscheidend verändern. So ergeht es zumindest unserer Romanheldin, der Amerikanerin Ella Turner. Auf Grund mysteriöser Albträume, begibt sich Ella auf die Suche nach Ihren französischen Vorfahren, den Tourniers. Nach und nach kommt sie auf die Spur eines düsteren Familiengeheimnisses. Hierduch verändert sich ihr Leben zusehends.
Eigentlich besteht das Buch aus zwei Storys: eine spielt in der Gegenwart, die andere handelt im Frankreich des 17.Jahrhunderts und beschreibt das Leben der Hugenottin Isabelle du Moulin. Deren Geschichte scheint mit mit den Albträumen von Ella zusammenzuhängen.
Der Zeitenwechsel erfolgt Kapitelweise, wobei die beiden Storys immer weiter verschmelzen. Im vorletzen Kapitel sprignt die Autorin dan Absatzweise zwischen den beiden Geschichten. Dies treibt die Spannung zum Höhepunkt, obwohl der Leser längst ahnt, was dann letztendlich zur schrecklichen Gewissheit wird.
Das Buch verfügt über alles, was ein gutes Buch braucht: es ist spannend und traurig zugleich, ein wenig mystisch und voller Gefühl. Meine klare Leseempfehlung !
Eine kleine Kritik sei dennoch gesagt: der Verlag hätte sich die Mühe machen sollen, die französichen Textpassagen im Anhang zu übersetzen. Nicht jeder ist der französischen Sprache mächtig, und ich finde es sehr ärgerlich, dass mir hierduch einiges entgeht.
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am 28. Juni 2014
Ein Roman, der in zwei Zeitabschnitten spielt:
Während der moderne Anteil der Geschichte recht flott und amüsant zu lesen ist, stößt der Vergangenheitsanteil den Leser in eine dramatisch, bedrückende Atmosphäre, die unaufhaltsam einem tragischen, dunklen Ende entgegenströmt. Unglaublich, die Geschehnisse zu damaliger Zeit, wie religiöse Verblendung und Aberglaube zu schrecklichen Auswüchsen mutiert. Und doch auch tröstend, wie die Ella der Gegenwart dem Ungeheuerlichen auf die Spur kommt und am Ende zu ein wenig Frieden verhelfen kann.

Ich habe das Buch gerade zum zweiten Mal gelesen. Und obwohl ich das Ende noch im Kopf hatte, hat mich die Geschichte wieder nachhaltig beeindruckt. Die Autorin vermag in tiefsinnigen, bildhaften Worten zu schreiben. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen, bevor das Ende gelesen ist.

Besonders beeindruckt und nachdenklich gestimmt, hat mich der Epilog am Schluss des Buches. Was hätte ich an Isabelles Stelle getan …?
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