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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein nicht alltäglicher Krimi!
In Henning Mankells zweitem Krimi um den schwedischen Kommissar Wallander wird die Aufklärung des Mordfalls um zwei Leichen, die in einem Rettungsboot an die schwedische Küste getrieben sind, schnell von etwas viel größerem abgelöst. Kommissar Wallander wird nach Riga geordert, um seinen dortigen Kollegen bei der Aufklärung des Mordes an...
Am 29. Mai 2000 veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wallander ermittelt in Riga (sehr düstere Stimmung)
Diesmal verschlägt es den in einem Mordfall an zwei Letten und einem lettischen Major (Polizisten) ermittelnden Wallander nach Riga. Eine sehr beklemmende Stimmung kommt auf, wenn unser Kommissar aus Schweden von allen Seiten beschattet wird.

Wie soll er herausbekommen, wer den lettischen Major ermordet hat, wenn alle sich vor der Wahrheit drücken und...
Veröffentlicht am 29. Juni 2006 von Lesemaus


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein nicht alltäglicher Krimi!, 29. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
In Henning Mankells zweitem Krimi um den schwedischen Kommissar Wallander wird die Aufklärung des Mordfalls um zwei Leichen, die in einem Rettungsboot an die schwedische Küste getrieben sind, schnell von etwas viel größerem abgelöst. Kommissar Wallander wird nach Riga geordert, um seinen dortigen Kollegen bei der Aufklärung des Mordes an einem lettischen Polizisten zu helfen, der kurz zuvor noch Amtshilfe in Schweden geleistet hatte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird die Verwirrung beim Leser immer größer, was eigentlich mit dieser Forderung nach Amtshilfe bezweckt worden war. Diese Verwirrung des Lesers paßt aber ganz gut, da der Kommissar selbst auch eher im dunkeln zu tappen scheint. Als er nach der scheinbaren Lösung des Falls abermals, dieses Mal aber illegal, nach Riga kommt, wird der Krimi vollends sehr düster und chaotisch. In diesem Krimi versteht Mankell es sehr gut, die Gefühle seines Kommissars auch auf den Leser zu übertragen, man hat irgendwann keine Chance mehr, sich im Chaos der Beziehungen in Riga noch zurechtzufinden, und schließlich wundert es auch nicht mehr, das der anfängliche Mordfall immer mehr in noch größeren Verschwörungen untergeht. Kommissar Kurt Wallander ist trotz seiner vielen Schwächen und seiner Unsicherheit oder vielleicht auch gerade deswegen sehr sympathisch. Er verkörpert nicht den strahlenden Helden, sondern macht durchaus auch Fehler, unter denen er dann sehr leidet. Auch die Beziehungen zu seinen Mitmenschen sind nicht ungetrübt, weder pflegt er zu all seinen Kollegen ein besonders freundschaftliches Verhältnis noch schafft er es, zu seinem Vater oder seiner Tochter ein wirklich gutes Verhältnis aufzubauen, von seiner geschiedenen Frau ganz zu schweigen. Am besten kann es aber sicher jeder Leser nachvollziehen, wenn Kommissar Wallander wieder einmal völlig verschreckt und mutlos auf seine immer verwirrender werdende weitere Umwelt (Schweden, Europa, usw.) reagiert und versucht, sich eher auf seine nähere und für ihn leichter durchschaubare Umgebung zu konzentrieren. Alles in allem ein bemerkenswerter Krimi! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend wie immer - und aus der Reihe fallend, 12. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
„Hunde von Riga" hat (wie auch „Die weiße Löwin") nicht nur die Aufdeckung eines Mordfalles mit allen ihren doch eher persönlichen Hintergründen zum Thema, sondern Thema sind Hintergründe viel größerer Gestalt. Henning Mankell beschreibt hier die Zeit des Umbruchs in den Baltikumstaaten, das korrupte System, die Angst und das Misstrauen der Menschen, was ihm sehr gut gelingt. Wiederum wird einem klar, was seine eigentliche Stärke ausmacht: Nämlich die Beschreibung des Zustandes der oder einer Gesellschaft, sehr einfühlsam, anschaulich und glaubwürdig.
Ein Rettungsboot mit zwei erschossenen Männern aus den Ostblockstaaten, das an die schwedische Küste angeschwemmt wird, ist der Anfang für eine anfangs gewöhnliche Wallander-Ermittlung. Die Geschichte fängt allerdings erst richtig an, als der Kommissar überraschenderweise nach Riga bestellt wird, um dort bei den Ermittlungen zu helfen. Alles ist ihm fremd in diesem Land und seine Rolle erscheint ihm selbst undurchschaubar.
Sobald Wallander in Riga eintrifft, ändert sich, so finde ich, auch der Erzählstil. Die Landschaften, die Straßen dort, alles ist über und über grau und hoffnungslos. Es mag einem manchmal ein wenig übertrieben erscheinen, jedoch mochte es zu dieser Zeit, als das Buch geschrieben wurde, einem schwedischen Kommissar in Lettland tatsächlich so wie beschrieben vorgekommen sein. In einigen Szenen wie auch der Beschreibung z.B. des Major Liepa habe ich auch erstmals ein Talent für Komik bei dem Autor entdeckt.
Das Buch ist wie die anderen auch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und nicht aus der Hand zu lesen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen detaillierte Charakteraufarbeitung, 1. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
Wieder einmal hat Henning Mankell einen weiteren Roman seines doch nicht so perfekten Protagonisten Kurt Wallander meisterhaft verfaßt auf den deutschen Markt gebracht. Zwar ist dieses Meisterwerk im mittleren Teil etwas langatmig, was aber durch die geniale Ausgestaltung und Ausfüllung des Charakters von Kurt Wallander schnell wieder wettgemacht werden kann. Er ist nicht einer dieser Alltagshelden mit der glücklichen Familie, dem Erfolg und dem Erfülltsein im Beruf und einem perfekten Körper. Nein, seine Frau hat ihn verlassen, seine Tochter hat versucht, sich umzubringen, er leidet an Übergewicht und würde am liebsten ein ruhiges Leben als Nachtwächter in einer großen Firma tätig sein. Gerade diese Fehler sind es, die diesen Charakter so interessant machen.Es zeigt sich, daß Menschen sehr wohl unsicher und erfolglos sein dürfen, und man nicht immer einem bestimmten Ideal nachlaufen muß. Hinzu kommt noch, daß sich Mankell in seinen Rommanen immer genau mit dem Phänomen der Kriminalität an sich befaßt. Es wird nicht mehr, sondern immer grausamer. Er hinterfragt die Verbrechen, sucht dessen Ursprünge in den gesellschaftlichen Verhältnissen und versucht auch schon einmal ,wie in "Die weiße Löwin" ,einen Mitschuldigen aus dem Land zu schleusen. Alles in allem hat Mankell so eine perfekte Romanreihe geschaffen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwedischer Kommissar zwischen den Fronten der Perestroika, 22. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
Bei dem hier von Kommissar Wallander zu lösenden Fall handelt es sich nur vordergründig um einen reinen Kriminalfall im Zuge dessen ein am Anfang der Geschichte stehender Doppelmord aufzuklären ist. Wallander gerät bei den Ermittlungen zusehends immer tiefer in politische Verflechtungen, die ihren Ursprung in den baltischen Ländern und dort in Lettland haben. Das Buch spielt kurz nachdem in Deutschland die Mauer gefallen war und der Ostblock im Begriff war, sich aufzulösen. Wallander gerät - zunächst unfreiwillig - zwischen die Fronten der (kriminellen) Verfechter des alten sowjetischen Systems und den Kämpfern für eine nationale Freiheit. Wallander, der zu Hause zusehends "polizeimüder" geworden war, steht bei den Ermittlungen in Riga, bei denen er zu Hilfe gerufen worden war, vor einem undurchschaubaren Geflecht von Begünstigung, Korruption und Bespitzelung. Keiner kann keinem trauen und jeder überwacht jeden. Ohnmächtig muß Wallander miterleben, wie kaltblütig und gefühlskalt die Privilegierten und (noch?) Mächtigen zur Durchsetzung ihrer Ziele und zur Besitzstandswahrung brutal rohe Gewalt einsetzen. Eine Welt, in der ein Menschenleben offensichtlich nichts mehr Wert ist. Letztendlich gelingt es Wallander, die geheimen Dokumente eines Vermächtnis eines lettischen Kollegen, mit dem er zusammen an der Aufklärung des Doppelmordes gearbeitet hatte und der im Zuge der Ermittlungen selbst zum Opfer wurde, aufzuspüren und sie der richtigen Seite für die "Öffentlichkeitsarbeit" zuzuspielen. Auch in seinem zweiten Fall bleibt es bei einer nur sehr einseitigen "Liebesbeziehung" des Kommissar, der am Ende erschöpft doch an seinen heimischen Schreibtisch zurückkehrt, um weiter im ländlichen Schonen seiner alten Polizeiarbeit nachzugehen.
Mankell hat offensichtlich das Geschehen und der "Aufbruch" im ehemaligen Ostblock Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts tief bewegt und zu dieser Geschichte inspiriert. Es handelt sich durchweg auch um ein politisches Buch in dem Mankell sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennt und für Rechtsstaatlichkeit eintritt. Er erteilt jeder Form von Absolutismus, Korruption und Unterdrückung eine klare Absage. Die Botschaft kommt dankenswert klar `rüber. Wobei es sich nicht um eine trockene oder abgestaubte Geschichte handelt, die zudem vielleicht auch noch belehrend wirken soll, sondern vielmehr um einen Top-Krimminalroman, der durchgängig spannend ist und seine hohe Authentizität und Glaubwürdigkeit durch die äußerst menschlichen Charaktere und sehr bildhaften und detailierten Beschreibungen der trostlosen Verhältnisse in diesen armen Ländern erfährt. Resümee: ein wirklich lesenswertes Buch!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurt Wallander auf der Flucht, 5. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
Mankell gibt diesmal mächtig Gas; fast scheint es, er wolle beweisen, dass er auch Action schreiben kann. Sein Held Wallander muss diesmal nicht im beschaulichen Schonen, sondern im düsteren, bedrohlichen Riga ermitteln. Sein erster Besuch dort endet noch wie das Hornberger Schießen - aber beim zweiten Mal geht gewaltig die Post ab. Da entwickelt der brave Wallander gelegentlich schon James-Bond-Qualitäten. Das ist alles sehr spannend, und den will ich sehen, der das Buch vor dem Ende weglegt. Ein paar Einwände stellen sich erst hinterher ein: Dass der Einstieg mit den beiden Toten im Schlauchboot doch etwas zu lange braucht, dass die Story ein paar logische Brüche hat (warum holen die Letten ihn eigentlich nach Riga?) oder dass der Showdown ein bißchen arg die Hollywood-Klischees bedient (kommt und verfilmt mich...). Der lakonischere "Mörder ohne Gesicht" hat mir besser gefallen. Aber was soll's: Bei den zehn Beck-Romanen von Sjöwall/Wahlöö gabs ja auch ein oder zwei schwächere - und man hat trotzdem weitergelesen. Der Gesamteindruck zählt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wallander ermittelt in Riga (sehr düstere Stimmung), 29. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
Diesmal verschlägt es den in einem Mordfall an zwei Letten und einem lettischen Major (Polizisten) ermittelnden Wallander nach Riga. Eine sehr beklemmende Stimmung kommt auf, wenn unser Kommissar aus Schweden von allen Seiten beschattet wird.

Wie soll er herausbekommen, wer den lettischen Major ermordet hat, wenn alle sich vor der Wahrheit drücken und ihn austricksen wollen. Wem kann er trauen? Die einzigen auf die Wallander sich in Riga verlassen kann sind seine altbewährte Intuition und die Witwe des verstorbenen Majors.

Wallander sucht einen unbekannten Mörder, der in den Reihen der Obersten zu suchen ist. Dabei gerät er immer tiefer in die politischen Verwicklungen Lettlands hinein und wird bald selbst zum Verfolgten.

Mankell ist definitiv ein Autor mit dem man sich anfreunden muss. Dies ist mein drittes Buch des schwedischen Erfolgsautors und mittlerweile kann ich nachvollziehen, warum seine Wallander- serie so beliebt ist. Mankell schafft es einfach eine furchtbar gedrückte und düstere Stimmung in Hunde von Riga" aufkommen zu lassen. Man kann richtig nachfühlen, wie Wallander sich fühlt, wenn er von einem Punkt zum nächsten hetzt immer in der Angst verfolgt oder beschattet, vielleicht sogar getötet zu werden. Ein sehr beklemmendes Buch, aber dennoch sehr gut geschrieben. Ich bin zudem erstaunt wie wenig ich über Lettland und die anderen baltischen Länder wusste.

Umgehauen hat mich das Buch nun nicht, denn dazu war es zu beklemmend. Dennoch weiß ich nicht recht, ob ich dem Buch nicht Unrecht tue, wenn ich jetzt sage, dass es schlecht ist, nur weil es düster geschrieben ist. Denn wenn ein Buch solche Emotionen erzeigen kann, dann ist es auf gar keinen Fall ein schlechtes Buch. Gefesselt hat Hunde von Riga" mich trotzdem auf seine Weise. Definitiv ist auch, dass ich es nicht so schnell vergessen werde.

Abschließend kann ich das Buch jedem empfehlen, der mehr über die politische Lage in Lettland erfahren möchte, jedem der Spannung und sehr düstere Stimmung erwartet und jedem, der wissen möchte wie es mit Wallanders Privatleben weitergeht. Denn die Witwe des Majors spielt auch in späteren Bänden eine Rolle.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Portrait einer düsteren Welt im Untergang, 29. August 2004
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es muss dringend davon abgeraten werden, das vorliegende Buch etwa als Beleitlektüre einer Reise nach Riga zu lesen. Das Riga, in dem die „Hunde" Kommissar Wallander und die unschuldigen lettischen Freiheitskämpfer jagen, hat mit dem Riga der Europäischen Union etwa so viel zu tun wie der Bundesrepublik unter Hitler und unter Adenauer. Es ist stattdessen ein Roman über das Baltikum der frühen Neunziger Jahre, bei dem Riga als Chiffre einer Orwellschen Welt erscheint, die sich mit Mord und Totschlag gegen ihr Verschwinden im Orkus der Geschichte sträubt. Was ist der Plot? Zwei Russen aus Lettland werden in einem Shlauchboot an die schwedische Küste gespült, kurz darauf wird ein lettischer Major, der diese Vorgänge in Schweden untersuchten soll, bei seiner Rückheer nach Riga ermordet. Kommissar Wallander reist nun nach Riga, um den beiden dortigen Polizeiobersten bei der Aufklärung des Falles zu unterstützen. Dabei wird er in ein undurchsichtiges Gesprinst aus Verbrechen und Politik verwickelt, vor dessen Hintergrund die lettischen Freiheitskämpfer vor ihren übermächtigen Gegnern aus Geheimdienst und Polizei wie die kleinen Elben auf Kriegspfad wirken. Keine Frage, dass der wackere Wallander ihnen nach Kräften, wenn auch reichlich ungeschickt hilft, bis alles in einem großen deus ex machina Finale auf dem Dach eines Rigaer Kaufhauses zu einem guten Ende kommt - wenn man von dem armen Wallander absieht, der wieder leer ausgeht und ohne Frau und Freunde allein in seine düstere schwedische Wohnung zurückkehren muss. Alles in allem solide Gebrauchskunst mit viel weniger Lettlandkolorit., als man hätte erwarten können - aber immerhin eine neue Ration Wallander Kost für Wallander Junkies.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen düsterer Politthriller, 30. Januar 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
Also ich muss sagen ich bin ein Mankellfan, ich mag einfach seine düsteren Wallanderkrimis. Das war mein 3. Wallander den ich gelesen habe und ich muss sagen, das Buch kommt nicht ganz an die Falsche Fährte und die fünfte Frau heran. Erstens ist mir der Einstieg mit den 2 Toten im Schlauchbot etwas lang geraten. Dann aber entwickelt sich dieses Buch zum politischen Baltikumthriller. Wallander muss nach Riga (warum wird leider nicht wirklich erklärt. Bei seinem 2. Besuch in Riga geht dann richtig die Post ab, aber lest einfach selbst. Der Schluss ist mir ein wenig zu einfach geraten (typisches Filmende), aber alles im Ganzen wieder mal ein sehr gelungender Mankell.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Baltikum rückt näher, 21. August 2005
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Hunde von Riga (Taschenbuch)
Wer jemals nach Riga reist, sollte dieses Buch spätestens dort lesen. Nach zunächst dahin tröpfelnder Erzählung explodieren die Spannungsmomente in immer neuen Variationen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Lettland mit den Extremen von reich und arm wird authentisch vermittelt. Wenn man dann am Abend durch die schlecht beleuchteten Vorstädte Rigas zieht, kommt man schnell auf die Eindrücke, die Kommissar Wallander gehabt haben mag...
Dieser Krimi ist eine Mischung von psychologischer Beschreibung, hintersinnigem Recherchieren, Beschreibung schwedischer und baltischer Landschaft und Kultur sowie eine Reisebeschreibung in eine nicht so ferne Vergangenheit, wo sich Gott sei Dank das Schicksal des Baltikums auf fast gänzlich friedvolle Weise entschieden hat.
Wer gute Nerven hat, den mitteleuropäischen Kulturkreis mal verlassen und die Fährten der Hunde von Riga aufspüren mag, liegt mit diesem Buch genau richtig.
Ein Buch, das einem Menschen und Land nahe bringt, fast schon näher als jeder Reiseführer.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als der erste!, 2. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Hunde von Riga: Thriller (Taschenbuch)
An der schwedische Küste wird ein Rettungsboot angeschwemmt, in dem zwei engumschlungene Leichen liegen. Doch dies ist nur das Ende eines durchsichtigen Netzes von Macht, Drogen und Korruption. Wallander ist gezwungen nach Riga ind Lettland zu fliegen, um seine Ermittlungen dort fort zu setzten, doch es ist schwierig für ihn mit der völlig fremden politischen Macht und Vorgehensweise zurecht zu kommen. Mehr als einmal muss er sein Leben aufs Spiel setzen um der Wahrheit etwas näher zu kommen.
Der zweite Wallander-Roman ist so spannend, dass ich ihn an einem Tag durchgelen habe. Mankell war sichtlich inspiriert von der Umbruchphase Osteuropas anfang der 90er, was er sensibel in seinem Krimi verarbeitet hat. Der Protagonist wirkt nicht wie eine Romanfigur, die in der Fantasie des Lesers real wird, sondern vielmehr wie eine reale Person, die in ein Buch gepackt wurde. Endlich mal ein Held, der in der brenzligsten Situation aufs Klo muss!
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Hunde von Riga: Thriller
Hunde von Riga: Thriller von Henning Mankell (Taschenbuch - 1. Januar 2000)
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