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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen157
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am 27. März 2001
Dieses Buch ist mein dritter Mankell, und hat mir bis jetzt von der Wallander Reihe am besten gefallen. Ich hatte das Glück diese in der korrekten Reihenfolge lesen zu können, wobei jedes neue spannender als der Vorgänger war. Leider wurden die Titel in Deutschland nicht dem Entstehungsdatum gemäß veröffentlicht. Aber genau dies ist beim Lesen der "weißen Löwin" wichtig. Auch wenn das Buch für den "uneingeweihten" Leser ein absolutes Thriller-Vergnügen darstellt, bietet es für den "wissenden" darüber hinaus noch mehr. Die persönliche Entwicklung des Kommissars macht die 7-teilige Serie (lt. DTV-Lektorat sind und bleiben es 7 an der Zahl) gerade so reizvoll. Während man beim zweiten Teil ("Die Hunde von Riga") wohl noch gut ohne den ersten ("Der Mörder ohne Gesicht") auskommt, könnte es bei der weißen Löwin doch irritieren, wenn man nicht weiß, mit wem Kurt Wallander in Briefkontakt steht. Wer also chronolisch vorgehen möchte, dem sei hier mit der vom Verlag verbrieften Reihenfolge geholfen: 1. Der Mörder ohne Gesicht 2. Die Hunde von Riga 3. Die weiße Löwin 4. Der Mann, der lächelte 5. Die falsche Fährte 6. Die fünfte Frau 7. Mittsommermord
Viel Spaß beim Lesen. Denn den hat man wirklich!!!! Wie schade, daß nach dem 7. Teil dann alles vorbei sein soll.
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am 6. Januar 2001
Vorab: ich bin ein Kommissar-Wallander-Fan. Mit diesem Krimi geht Mankell über den Rahmen eines Kriminalromanes weit hinaus. Er beschreibt auch die politische Brisanz in Südafrika ausgehend von einem Geheimbund der Buren. Letztlich beginnt hier die Mordgeschichte, auch wenn der Mord, mit dem Wallander sich zu befassen hat, in Schweden passiert. Allerdings ist dieser Mord nur ein Teil des Romanes. Kommissar Wallander ist nur einer von mehreren Akteuren, aus deren Erlebniswelt die Ge-
schichte erzählt wird. Akteure in Südafrika, ein KGB-Spezialist ohne Heimat sowie Wallanders persönliche Seelenleben sind tragende Bestandteile des Krimi-Romanes. Interessant und gekonnt läßt Mankell die Erzähl- stränge zusammenlaufen. Allerdings gibt es Längen, wenn der Autor seinen Protagonisten verläßt. In Afrika werden Hintergründe & Ereignisse der Zeit Le Klerck/Mandela beleuchtet. Es tut gut, wenn man bereits die Krimis "Mörder ohne Gesicht" & "Die Hunde von Riga" kennt, denn der Kommissar hat noch Erinnerungen und Unverarbeitetes, was ihn hier noch zu schaffen macht. Fazit: Ich habe den Krimi im Urlaub gelesen & das ist ein richtiges Urlaubsbuch.
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am 19. September 2001
Es liegt sicher am ausserordentlichen literarischen Talent Henning Mankells , dass es ihm gelungen ist, mit Kurt Wallander eine Figur geschaffen zu haben, die den Leser trotz ihrer Normalitaet ( geschiedene, alleinlebende Vaeter in den 40gern mit gelegendlichen Alkoholproblemen, unuebersehbarem Bauchansatz und der Vorliebe fuer ungesunde Ernaehrung, die sich in die Arbeit stuerzen um nicht an der eigenen Langweiligkeit zu ersticken, gibt es reichlich) fesselt und die Lust auf mehr erzeugt.
Die "DIE WEISSE LOEWIN" führt den Leser in eine Welt, in der zunaechst alles nach der Tristesse eines normalen Polizeiapparates in einer schwedichen Kleinstadt aussieht die aber dann vollkommen umschwenkt in die Welt des organisierten Verbrechens.
Meisterhaft verknuepft Mankell den Mord an einer jungen Immobilienmaklerin mit Geschehnissen, die weit ausserhalb Schwedens ihre Ursache haben und letztendlich Teil eines minutioes geplanten Mordkomplotts an einer Figur der Zeitgeschichte sind: Nelson Mandela.
Die Kluft zwischen krimineller Aktion im Kleinstadtmilieu und geheimdienstlerisch organisiertem Mord ueberwindet Makell zwar nicht muehelos aber er ueberwindet sie. Und das Wallander im Verlaufe der Geschichte mehrmals an seinem Verstand zweifelt und fast zum amoklaufenden Irren wird, ist durchaus nachvollziehbar. Jene Momente, in denen der Leser selbst genauso unsicher ist wie Wallander, weil beide nicht wissen, ob sie etwas übersehen, überhört oder überlesen haben, gleichzeitig aber die Bedrohung geradezu greifen können, zählen mit zu den stärksten in - allen - Wallander Romanen.
Wer noch keinen Roman aus der Wallander-Reihe gelesen hat sollte nicht unbedingt mit diesem anfangen.
Hierzu sind "Der Mann der Laechelte" und "Die falsche Faehrte" besser geeignet.
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am 12. September 2003
Wie schon bei "Die Hunde von Riga" nimmt Mankell auch bei "Die weiße Löwin" Bezug zur Zeitgeschichte. Diesesmal ist es der Zusammenbruch des Apartheit-Regimes in Südafrika. Buren planen einen Anschlag auf Nelson Mandela. Dazu wird in Schweden ein Attentäter ausgebildet. Während dieser Ausbildung geschieht ein Mord und Wallander steht im Zentrum der Ermittlungen.
Im Gegensatz zu den beiden ersten Wallander-Krimis ist der Roman nicht mehr nur aus der Sicht von Wallander geschrieben. Abwechselnd sieht man durch die Augen der Attentäter in Schweden, des Komisars, der Polizei/Staatsanwaltschaft in Südafrika sowie der burischen Verschwörer (Der Roman spielt über weite Strecken in Südafrika).
Wallander steht nicht so im Zentrum des Geschehens wie bei den anderen Krimis der Reihe und im zweiten Teil des Buches sind die Wallander-Passagen die eindeutig schlechtesten. Seine Handlungen sind zu unlogisch und unwahrscheinlich. Sein privater Feldzug sowie die Passivität der restilchen Polizei einfach nur unglaubwürdig. Das Buch bietet aber auch hier noch solide Durchschnitts-Krimi-Qualität', da Mankell ist ein genialer Erzähler ist. Die südafrikanischen Teile des Buches fesselten mich außerdem ungemein.
Der Roman hat 5 Sterne verdient. Ich bin allerdings der Meinung, dass er nicht ganz so gut wie "Die falsche Fährte" ist, welchen ich als ersten Wallander lesen würde.
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am 4. Juli 1999
Warum der Verlag Mankell in der Tradition Sjöwall/Wahlöö sieht, ist nicht unbedingt klar erkenntlich. Die durchaus zugespitzte Gesellschaftskritik von Sjöwall/Wahlöö kommt bei Henning Mankell so nicht vor, aber die Zeiten haben sich eben auch geändert. Mankell hat seine Erzähltechnik gegenüber "Mörder ohne Gesicht" verfeinert und er nervt nicht mehr mit stereotypen Wetterbeschreibungen, die auch gar nicht nötig sind. Auch so schafft er es, die Landschaft Südschwedens als einen der Schauplätze dieses Krimis lebendig werden zu lassen. Die Konfrontation zwischen dem Provinzpolizisten Wallander und dem eiskalten, sadistischen ehemaligen KGB-Mann Konovalenko kommt jedenfalls glaubwürdig und differenziert rüber.Die südafrikanische Dimension verleiht dem Krimi einen zusätzliche Reiz. Daß doch einige in ihrer Häufung etwas seltsame Pannen und Zufälle eine immer größere Rolle spielen - nun gut, vielleicht ist das ja so im Leben. Mankell hat die Handlungsstränge gut in der Hand und es gelingt ihm, sie zu einem insgesamt glaubwürdigen und differenzierten Krimi zu verweben. Dieser Krimi gehört zu der Sorte, die man fast zwanghaft zu Ende liest und das ist für mich ein klarer Qualitätsbeweis.
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am 16. August 2009
Mit den ersten beiden Teilen "Mörder ohne Gesicht" und "Hunde von Riga" hat sich Henning Mankells Wallander neben Nessers Van Veeteren und Indridasons Erlendur Sveinson zu meinen Lieblingsermittlern gemausert. Ich muß also froh sein, in chronologischer Reihenfolge angefangen zu haben. Denn dieser dritte Teil kann das hohe Niveau der ersten beiden Bücher nicht halten. Die Handlungsweisen des Hauptprotagonisten sind ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr nachvollziehbar. Warum z. B. nimmt er einen Hauptverdächtigen bzw. Hauptzeugen, Victor Mabascha, als er ihn findet nicht mit aufs Revier sondern privat zu sich mit nach Hause?? Warum beginnt er, aus meiner Sicht, einen Privatkrieg mit Konovalenko?? Warum diese Heimlichtuerei während der ganzen Ermittlungen die diese wiederum wohl eher ins Gegenteilige gelenkt haben?! Des weiteren sind am Schluß des Romans doch viele Zufälligkeiten im Spiel. Da funktionieren Faxgeräte nicht mehr oder viele Polizisten scheinen ihren Beruf nicht sonderlich ernst zu nehmen. Im Gegensatz zu manchen Vorreszendenten mußte ich mich zwar nicht durch den Roman quälen, jedoch zieht sich der Schluß schon arg hin.
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am 24. Juni 2003
Dieses Buch hat sich im Vergleich zu "Hunde von Riga" nochmal gesteigert. Wie Henning Mankell den Bogen von der politischen Verschwörung in Südafrika zu Wallander nach Schweden spannt, ist absolut lesenswert. Interessant macht es auch die Tatsache, dass hier der bzw. die Täter mehr oder weniger bekannt sind und deren Gedankengänge beleuchtet werden. So erfährt man auch viel über die Beweggründe der Attentäter. Das Buch bleibt durchweg spannend; es "passiert immer etwas". Im Vergleich zu den bisherigen Büchern war hier die meiste "Action" drin. Auch den Schluß, in dem der Fall schon aufgelöst scheint und an einer Lappalie zu scheitern droht und dadurch an der Spannungsschraube noch weiter gedreht wird und es dann noch zu einem wahren "Showdown" kommt, kann ich hier positiv hervorheben. Das Buch hat mich immer gefesselt, es waren keine "Hänger" vorhanden. Aus diesem Grunde war "Die weiße Löwin" auch das Buch von Mankell, das ich am schnellsten verschlungen hatte. Ich kann nur sagen: "Weiter so, Herr Mankell"! Ich hoffe, dass er dieses Niveau auch bei "Die falsche Fährte" halten kann.
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am 19. Juli 1999
Am Anfang steht der schwedische Kommissar Kurt Wallander vor dem Verschwinden einer jungen Immobilienmaklerin. Als sie wenig später erschossen im Wald aufgefunden wird, scheint ihr Tod vollkommen sinnlos. Doch bald ergeben sich Hinweise auf einen rassistischen Geheimbund, der Schweden missbraucht als Trainingscamp für seine terroristischen Machenschaften in Südafrika, dem krisengeschüttelten Land im Umbruch zwischen Apartheid und Demokratie. Eine wilde Hatz auf die Verschwörer beginnt, eine Jagd gegen die Uhr, bei der auch Wallanders persönliches Umfeld nicht verschont bleibt und er selbst bis an die Grenzen des Erträglichen gehen muss.
Der selbst in Afrika lebende Henning Mankell versteht es, fundierte Sachkenntnisse über das Südafrika der beginnenden 90er Jahre in einem packenden Krimi zu verarbeiten. Sein großes Können besteht in der Authentizität, mit der er seine Figuren zeichnet; an keiner Stelle verfällt er dabei in Klischees oder plakative Schwarz-Weiß-Malerei. Die zweisträngig - in Schweden und Südafrika - angelegte Handlung mit einer zweiten Hauptfigur neben Wallander bringt Variation im Aufbau und gesteigerte Spannung zwischen den beiden (Nord-Süd-)Polen mit sich.
Ein weiterer Thriller der ersten Güteklasse vom schwedischen Erfolgsautor, dem Bestseller 'Die fünfte Frau' ebenbürtig.
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am 20. Februar 2000
Noch nie war ich so gefesselt von einem Kriminalroman, dachte ich doch, ich würde sie alle kennen: Donna Leon, Elizabeth George, Martha Grimes und wie sie alle heißen, keiner von denen hat bei mir dieses Kribbeln auf der Haut verursacht, wie es Henning Mankell mit seiner weißen Löwin schaffte. Es war, als führe ein kalter Luftzug durch meine Haut. Dieses Buch ist manchmal etwas verwirrend, doch es klärt sich alles auf. Natürlich wird in diesem Buch nicht so geschlemmt wie bei Donna Leon, hier wird man auch nicht in die feine Gesellschaft geführt wie bei Elizabeth George, doch das Buch hat seinen eigenen Reiz - gerade bei dieser trüben Jahreszeit. Für alle Krimifans ein Muß und auf jeden Fall ein Versuch wert!
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am 30. September 2004
Daß es nicht unbedingt Logik oder Realitätssinn ist, womit Mankell in seinen Wallander-Romanen punktet, haben wir schon doch schon längst gelernt. Jetzt bleibt die Frage: reicht die Spannung aus, um dieses Manko wettzumachen? In meinen Augen: ja, unbedingt. Einfach wunderbar, wie Mankell den Bogen von der biederen, schwedischen Immobilienmaklerin zu hochbrisanten politischen Ereignissen in Südafrika spannt, und unübertroffen seine Taktik, den Leser immer ein bißchen mehr wissen zu lassen als den Ermittler. Ein absoluter Page-turner. Allerdings muß ich auch feststellen, daß ich noch nie ein Buch mit so vielen Druck- bzw. Rechtschreibfehlern gelesen habe. Hat der Verlag keine Lektoren?
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