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am 25. August 1999
Miss Annis Wychwood ist nicht nur schön und intelligent; sie weiß auch ihre Freiheit zu schätzen und lebt ihre Unabhängigkeit in vollen Zügen aus. Sie hat einen sehr würdevollen, sehr langweiligen Bruder und eine dünne hasenzähnige Gesellschafterin, die ihren Mund nicht zukriegt und ständig von irgendwelchen ach so geeigneten Verehrern für Annis redet. Aber Annis denkt gar nicht daran, sich an einen Mann zu binden. Sie möchte ihren Spaß haben, und da kommt ihr die junge, ihrer Tante entlaufene Lucilla gerade recht. Sie ist allerdings nicht auf Lucillas Onkel vorbereitet, der nicht nur ein ziemlich rüdes Verhalten an den Tag legt, sondern außerdem erfrischend interessant ist...
Es ist eine Freude den beiden zuzusehen, wie sie sich zum Entsetzen ihrer jeweiligen Verwandschaft verlieben und sich schließlich gegen alle Widerstände hinwegsetzen können. HERZDAME ist mit viel Witz und Verstand geschrieben, und man merkt diesem Buch sein Alter überhaupt nicht an. Dieses Buch macht einfach Spaß! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. August 1999
Die humorvolle Geschichte um die wohlhabende Annis, die sich mit ihrer stürmisch-selbstbewußten Art über jegliche Konventionen des Rokoko-England hinwegsetzt, führt uns in den mondänen Ort Bath, wo Annis sich mit dem herrischen Vormund ihres neugefunden Schützlings Lucilla oft und gerne verbal duelliert, bis die beiden glücklich zueinanderfinden. Ein echter Lesespaß, locker und luftig geschrieben von der Meisterin historischer Unterhaltungsromane.
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am 23. Mai 2009
Diesen Roman hat Georgette Heyer offenbar allen Dummschwätzern dieser Welt gewidmet, denn in ihrer Geschichte gibt es gleich zwei unsägliche Personen, die ihre Mitmenschen mit ihrem redundanten Geschwätz zu Tode langweilen. Die ledige Kusine und der abgewiesene Verehrer trampeln nicht nur der armen Heldin und ihren Freunden auf den Nerven herum, sondern auch den Lesern. Heyerlich!
Aber es geht eigentlich gar nicht um die beiden Salbader sondern um Fräulein Annis, eine gefeierte Schönheit, die allerdings rein rechnerisch mit ihren 29 Lebensjahren in unverheiratetem Zustand schon zu den alten Jungfern in ihren Kreisen zählt. Aber das stört Annis kein bisschen, denn sie schätzt ihre Unabhängigkeit mehr als alles andere, zumal ihr noch kein Mann so gut gefallen hätte, dass sie seinetwegen ihre Freiheit aufgeben wollte. Ihr zufällige Bekanntschaft mir der jugendlichen Lucilla führt ihr aber deren Vormund, den ungehobeltsten aller groben Klötze und Lebemann Oliver Carleton, über den Weg. In ihm hat Annis endlich ihren Meister gefunden und so ist es nur noch eine Frage etlicher scharfzüngiger Wortgefechte und einiger gesellschaftlicher Widerstände bis Oliver seinem Lotterleben abschwört und Annis ihrer Ehelosigkeit.

Die Herzdame ist eine exquisit geschriebene Geschichte mit scharfsinnig geschilderten, schrulligen Menschen und einer süßen Liebesgeschichte, aber im Vergleich zu anderen grandiosen, herzrührenden und ironischen Heyer-Romanen fehlt hier etwas, der letzte Schliff, das Tüpfelchen auf dem I, das was einen Heyer Roman üblicherweise deutlich von der Massenware des Genres abhebt.
Da fehlt es zum Beispiel an der Handlung: Außer, dass Annis nach Bath zieht und sich einen Backfisch aufhalst passiert nichts Nennenswertes. Und leider wird auch die niedliche Nebenhandlung von Lucilla und Ninian nicht zu Ende erzählt. Auch sind die Charaktere dieses Mal nicht ganz so ausgefeilt und pfiffig wie man es sonst von Mrs. Heyer gewohnt ist. Natürlich ist Kusine Farlow ein typisches Heyer-Unikum, aber die große Dame des Regency hat solche Gestalten auch schon weit witziger und treffender karrikiert. Andererseits, wer je in seinem Leben, und sei es auch nur für zwei Stunden, von einem Menschen Marke "Maria Farlow" zugeschwafelt wurde, wird dennoch viel zum Lachen und Kopf schütteln haben.

Summasummarum ist die "Herzdame" ein ausgesprochen unterhaltsames Buch, das man genussvoll in einem Rutsch durchlesen kann, es hat Witz und Charme und einem schönes Seufz-Ende.
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am 14. August 2002
Wer Jane Austen mag, der ist bei Georgette Heyer genau richtig! Etwas frecher, etwas unkonventioneller, aber auch ungeheuer liebenswert!
Die Dialoge zwischen der gebildeten, unabhängigen und unkonventionellen Annis und dem unhöflichen, kratzbürstigen Weiberhelden Mr. Carleton haben mir immer wieder Tränen die Augen gtrieben vor Lachen. Um die beiden Hauptpersonen agieren aber noch zahlreiche andere skurile und sehr lebendige Figuren wie Mr. Carletons junge Nichte Lucilla, die mit ihrem Jugendfreund Ninian vor ihrer gemeinsamen Hochzeit davon läuft. Unbedingt lesen!
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am 27. März 2014
Dies war mein Einstig in die Welt der Georgette Heyer - was für ein klassischer Fehlgriff! Mahn ahnt es schon - so richtig begeistert bin ich nicht. Die Hauptfigur war mir dann doch ein bißchen arg forsch, manchmal richtiggehend zickig. Insgesamt gefallen mir die Frauen in diesem Roman alle nicht so recht; die Männer sind Frau Heyer besser gelungen.
Ein sehr krasses Frauenfiguren-Beispiel ist Maria Farlow, Miss Annis' Gesallschafterin. Cousine Maria geht Annis mit ihrem nie endenden Redeschwall mächtig auf den Keks. Dummerweise ist besagter Redeschwall so ausufernd, daß Frau Heyer damit MIR auf den Keks geht. Dies geplapper wird wirklich seitenweise ausgedehnt! Ich hab's dann einfach übersprungen.!

Nichtsdestotrotz ist das hier ein unterhaltsames Buch. Die üblichen Stereotype werden bedient, ich bekomm' mein Happy End - und zwischendrin immermal wieder was zum Lachen.

Und wie schön, dass mir wohlmeinende UND wohlinformierte Heyer-Leserinnen später z. B. "Venetia und der Wüstling" ans Herz legten - da liegen ganzen Universen dazwischen!
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