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Kundenrezensionen

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Beschrieben werden die Nachkriegsjahre in Berlin aus der Perspektive eines Kindes. Das macht auch diese gewiss harte und grausame Zeit erträglich. Die Perspektive des kleinen Jungen wird konsequent durchgehalten. Der Leser erfährt auch sehr viel über das Berlin dieses Zeit. Gerade wenn man im heutigen Berlin lebt ist es sehr interessant zu lesen, wie es vor über einem halben Jahrhundert war. Man gerät als Leser auch nicht in Versuchung, diese Zeit als Idylle wahrzunehmen, dafür ist sie doch zu hart. Insgesamt sehr lesenswert. Ich freue mich auf die weiteren Bände, in denen der Autor das weitere Leben und Wachsen des Jungen in Berlin beschreibt. Der Autor zeigt sehr genau, die Geschichte aus der Perspektive der sogenannten kleinen Leute, die diese Geschichte nicht gestalten, sondern oft genug nur erleiden müssen. Er zeigt sehr genau, wie die "da oben" das Leben alle beeinflussen und zeigt, wie die Politik den Alltag aller bestimmt.
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am 19. November 2002
Wunderschön geschriebenes Buch über einen Jungen im nachkriegs Berlin. Seine Streiche sind doch nicht als Streiche gemeint, oft will er doch nur seiner Mutti eine freude machen und dabei geht eben mal das Radio kaputt und das komplette Haus in der Ossastrasse ist ohne Strom. Oder die psychischen Qualen die er ausstehen muss als er seiner Klasse eine Blumenbank verspricht die eigentlich seiner schmöckwitzer Oma gehört. Es hat mich stark an die Erzählungen meines Papa's erinnert die er mir aus seiner nachkriegszeit in Magdeburg in stillen Stunden erzählte und dabei feuchte Augen bekommen hat. An meine Kindheit konnte mich dieser Junge auch erinnern z.b. wenn ich abends noch in den dunklen Keller musste und hinter jeder Ecke ein böser Mann auf mich wartete um mir schlimmes zu tun oder wenn man es einfach nur gut gemeint hat und die Erwachsenen es eben nicht so sahen und einen dann einfach in die "Erziehungsanstallt" stecken wollten. Jeder der etwas über eine Kindheit aus dieser Zeit wissen möchte oder aber seine eigene Kindheit wieder auferstehen lassen möchte sollte sich dieses Buch nach Hause holen.
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am 26. Mai 2001
Horst Bostzky gelingt es sehr gut den Alltag von Manfred zu beschreiben. Manfred, der seine Jugend im Nachkriegs-Berlin verbringt, erlebt viele kleine Abenteuer und es wird deutlich, welche Auswirkungen der Krieg auf diese Generation hat. Aber das sind alles nur Randhandlungen - im Vordergrund steht immer Manfred. Besonders sympatisch ist die Oma aus Schmöckwitz. Zwischendurch wird der Autor bei der Beschreibung einiger Szenen sehr ausführlich und die Handlung dadurch etwas schleppend - dafür einen Punkt Abzug. Ansonsten bin ich sehr gespannt auf den nächsten Teil...liegt bereits zum Lesen bereit.
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Beschrieben werden die Nachkriegsjahre in Berlin aus der Perspektive eines Kindes. Das macht auch diese gewiss harte und grausame Zeit erträglich. Die Perspektive des kleinen Jungen wird konsequent durchgehalten. Der Leser erfährt auch sehr viel über das Berlin dieses Zeit. Gerade wenn man im heutigen Berlin lebt ist es sehr interessant zu lesen, wie es vor über einem halben Jahrhundert war. Man gerät als Leser auch nicht in Versuchung, diese Zeit als Idylle wahrzunehmen, dafür ist sie doch zu hart. Insgesamt sehr lesenswert. Ich freue mich auf die weiteren Bände, in denen der Autor das weitere Leben und Wachsen des Jungen in Berlin beschreibt. Der Autor zeigt sehr genau, die Geschichte aus der Perspektive der sogenannten kleinen Leute, die diese Geschichte nicht gestalten, sondern oft genug nur erleiden müssen. Er zeigt sehr genau, wie die "da oben" das Leben alle beeinflussen und zeigt, wie die Politik den Alltag aller bestimmt.
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am 18. April 2008
H. Bosetzky schafft es, uns sehr authentisch in die Berliner Nachkriegsjahre mitzunehmen und alles mit Auge und Herz eines kleinen Schuljungen aufzunehmen.
Wenn ich mit Menschen, die auch als Kinder die Nachkriegszeit in Berlin erlebt haben, über Episoden aus dem Buch spreche, werden wunderbare eigene Erzählungen wach, die die Erlebnisse im Buch bestätigen. Viele im Buch erwähnte Straßenspiele laden direkt zum Nachspielen ein.
Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.
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am 17. Dezember 2005
H. Bosetzky lässt die Zeit nach '45 wieder lebendig werden, und dies mit viel Liebe zum Detail. Er schildert seine Kindheit so anschaulich, spannend und witzig, dass man sofort alle weiteren Romane von ihm lesen möchte. Bei diesem Buch habe ich meine Umgebung vergessen und bin in die Welt meines Vaters (auch Schlüsselkind einer alleinerziehenden Mutter) eingetaucht. Trotz der teilweise dramatischen Handlung musste ich immer wieder schmunzeln und lachen.
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am 2. Januar 2014
Heinz Bosetzky schildert - dem Vernehmen nach stark autobiographisch eingefärbt - die Kindheitsjahre seines Helden Manfred Matuschewski im Nachkriegs-Neukölln: während sich der Vater noch in Kriegsgefangenschaft befindet, geht die Mutter einem anstrengenden 48-Stunden-die-Woche-Job nach und hat beim besten Willen abends nicht mehr die Kraft, sich um Hausaufgaben, Haushaltsaufgaben und die Erziehung eines neunjährigen Sohnes zu kümmern, die ihr immer mehr entgleitet...

Ich habe dieses Buch vor Jahren schon einmal gelesen und hatte es als so bedrückend in Erinnerung, dass ich mehrere Jahre gezögert habe, bis der Folgeband "Capri und Kartoffelpuffer" eher zufällig den Weg in meinen Bücherschrank fand. Es lohnt sich aber. Während ich es allerdings beim Folgeband als gelungen empfunden habe, dass der Autor sich auf die Beschreibung beschränkt, ohne jemals sonderlich zu werten, empfinde ich es in diesem Buch eher als Verlust. Es geht hier in weiten Teilen um den Seelenzustand dieses Manfred Matuschewski, der von Ängsten (v.a. Ratten und dunkle Räume, ganz deutlich eine Folge von zu vielen Nächten im Luftschutzkeller) sich einerseits unverstanden fühlt, sich aber andererseits auch unglaublich tolpatschig und unzuverlässig zeigt. Bosetzky beschreibt das zwar im Detail (was ich übrigens für eine sehr tapfere Leistung halte, wenn auch nur die Hälfte autobiographisch ist), es hängt aber auch vieles sehr in der Luft.

Zum darüber hinausgehenden Teil des Inhalts, zwischen verträumten Wochenenden bei Oma im Schmöckwitzer Schrebergarten und einer speziellen Hölle namens Schule kann ich mich auf das beziehen, was ich schon zu "Capri und Kartoffelpuffer" gesagt habe: die auch dieses Mal unglaubliche Menge an Schweinigeleien halte ich für unnötig. Die ausführliche Beschreibungen des Berliner Nahverkehrssystems (insbesondere die Typenbeschreibungen der einzelnen Straßenbahnen) ist etwas für Freaks und Experten (ich bin keiner). Etwas genervt bin ich regelmäßig von Protagonisten, deren größtes Vergnügen darin zu bestehen scheint, wenn sich ein anderer in die Hose macht oder versehentlich in einer entsprechenden Lache Platz nimmt, oder auch die Hose auszieht und in U-Hose (der dann auch regelmäßig ein vorhersehbares Malheur widerfährt...) auf dem Tisch tanzt. Diese übermäßig starke Betonung von Vorgängen der Körperentleerung finde ich irgendwo schon ein bißchen seltsam...
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am 20. Dezember 2006
Hier stimmt wirklich alles: Spannend erzählt, Spaß beim Lesen, die Komik ist eher leise und schmunzelnd, obwohl ich auch einige Male richtig lachen mußte, Sprache und Stil sehr erfreulich und ein Vergnügen.

Hier kommt Kunst noch von Können und ist dabei kein bißchen anstrengend.
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am 29. Februar 2004
Horst Bosetzky beschreibt in diesem Roman das Nachkriegsberlin aus der Perspektive eines Jungen namens Manfred. Die Mutter kümmert sich allein um ihn, da der Vater sich in Kriegsgefangenschaft befindet. Für Sie und auch für den Jungen Manfred ist das Leben nicht einfach und die Mutter wünscht sich merfach die "helfende Hand" des Vaters. Besonders viel Wert wird auf das alltägliche Leben gelegt und die normalen Sorgen und Nöte dieser Zeit werden beschrieben. Mir hat an diesem Buch besonders gut die gefallen, das man schon nach zwei Seiten einfach in die damalige Zeit abtauchen konnte, ohne dass man sie selbst erlebt hat
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am 20. August 2015
Mich haben der Titel und auch die verschiedenen Meinungen auf das Buch aufmerksam gemacht.
Den Anfang finde ich etwas langgezogen. Ein Fussballspiel zwischen den Kindern zu erklären, wie dieses abläuft, ist vielleicht nicht jeder Frau Geschmack. Inzwischen habe ich mich eingelesen, da ich nicht jeden Tag Zeit finde. Es ist interessant, auch als "Rucksack-Berliner" zu lesen, in welcher Ecke der Junge aufwächst. Man kennt die S-Bahnstationen und auch etwas den Kiez Neukölln. Da der Junge sehr viel mit seiner selbstgebauten "kreativen" Eisenbahnanlage spielt, die aus verschiedensten Mitteln zusammengebaut wurde, ist viel Phantasie im Spiel. Es gab nun mal zu dieser Zeit kein Geld. Es wurde mit Lebensmitteln und kaputten Spielsachen getauscht. Als Beispiel in dem Buch - 1 Apfel gegen kaputte Spielzeugfigur. Empfehlenswert ist das Buch.
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