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am 24. September 2012
Neuseeland - Dieses Land der Langen Weißen Wolke" hat so viel mehr zu bieten als unberührte Natur, coole Surfer und freundliche Menschen. Und so vielfältig die Natur Neuseelands ist, so vielstimmig ist auch die literarische Landschaft dieser Nation.

Achtzehn ausgesuchte Autorinnen und Autoren mit ihren Geschichten aus knapp 50 Jahren gewähren uns in dieser wirklich gelungenen Anthologie einen vielfältigen, teils ungewöhnlichen und absolut spannenden Einblick in die multikulturelle Gesellschaft Neuseelands. Zwei individuelle Merkmale, die bezeichnend für den Neuseeländischen Nationalcharakter sind, stechen noch vor dem erzählerischen Element heraus: der spürbare Hang zum Pragmatischen und das Dokumentarische. Diese literarischen Merkmale bereichern diese literarische Sammlung durchgehend und heben sie von anderen Büchern dieses Genres merklich ab. Hierfür ist vor allem die Erzählung von Kirsten McDougall, Saubere Hände" ein sehr lesenswertes Musterbeispiel.

Doch dieses Buch hat nicht nur Erheiterndes und Vergnügliches zu bieten: Um Themen wie Erinnerung, Authentizität und Generationswechsel kreisen die Storys genauso wie um Ängste, Beklemmung oder tragisches. Hier stechen vor allem Craig Cliffs beunruhigende Erzählung Kopien" und Pip Admas Kurzgeschichte Der Kuss" heraus. Auch wenn diese beiden Geschichten hier Erwähnung finden, sind die anderen enthaltenen Anekdoten und Darstellungen keineswegs schwächer und verdienten ebenfalls aufgeführt zu werden. Ich kenne kaum eine andere literarische Sammlung, die einerseits für jeden Geschmack etwas zu bieten hat, so viele positive Überraschungen bereit hält und andererseits ein derart hohes Niveau durchhält.

Diese Anthologie setzt die große Tradition bester englisch-sprachiger Short-Storys fort und ist das beste Beispiel dafür, dass die Kurzgeschichte lebt und keineswegs dem Untergang geweiht ist!
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am 25. Dezember 2012
Kurzgeschichtensammlungen sind generell eine gute und meist spannende Möglichkeit, die Literatur eines Landes oder einer Region kennenzulernen, so auch "Ein anderes Land":

Die 18 Kurzgeschichten von ebenso vielen neuseeländischen Schriftstellern sind in den Jahren von 1965 bis 2011 entstanden und bieten eine beeindruckende Vielfalt von Themen. Ob mystisch, heiter und charmant, nachdenklich stimmend, bedrückend oder gar unterschwellig bedrohlich - hier ist für jeden etwas dabei.

Während man in manchen Anthologien gelegentlich Kurzgeschichten als "Seitenfüller" findet, ist in "Ein anderes Land" die Qualität der Geschichten insgesamt hoch, alle sind lesenswert.

Sehr interessant fand ich auch das informative Vorwort des Herausgebers Bill Manhire.
Am Ende werden im Glossar einige Maori-Ausdrücke erklärt und im Autoren- und Quellenverzeichnis die einzelnen Schriftsteller kurz vorgestellt.
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am 18. August 2013
Gut geschriebene Sammlung von Short Stories, die aber manchmal auch nicht einfach zu lesen sind.
Teils mit ziemlich wirren Handlungen, geben manche davon aber doch einen guten Einblick in die Welt hinter dem ERleben als Tourist. Aus manchen Geschichten spürt man förmlich die Tristesse und Einfältigkeit des Lebens auf dem Land. Alles in allem eine nette Sicht auf das Land. Wir haben uns dieses Buch als Einstimmung auf unseren Urlaub dort gekauft und haben es nicht bereut. WEr allerdings eher leichte Kost bei Short Stories gewöhnt ist, für den ist dieses Buch nichts....
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