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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2009
Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen, mich aber auch reichlich über zahllose fehlerhafte Details geärgert. Wenn man eine Satire verfaßt, muß man hinsichtlich des Objekts seines Spottes bestens informiert sein. Leider ist Herr Rosendorfer das oft nicht. Mitunter hat man das Gefühl, er schreibt wider besseres Wissen, nur um Herrn Wagner noch eins und noch eins auswischen zu können. Seine Inhaltsangaben zu den Opern (insbesondere zum Ring) strotzen vor Fehlern und Unkenntnis, das tut teilweise richtig weh - gerade weil die Attitüde, mit der er sich dem alten Wagner nähert, eigentlich sehr erfrischend ist verglichen mit der allerorten zelebrierten Heldenverehrung. Dennoch gibt es eine Unmenge an köstlichen Denkanstößen und ich kann gerade den 'unbeschuhten' Hardcore-Wagnerianern empfehlen, mal ein bißchen von jemandem nicht ganz so bewanderten an ihrem Allerheiligsten rütteln zu lassen. Übrigens findet sich auch im 3. Akt der 'Frau ohne Schatten' in der Partie der Kaiserin ein Sprung über 2 Oktaven. Wozu Rosendorfer also ausgerechnet ein zu recht vergessenes Kuriosum wie 'Ernani' für diesen Rekord ausgräbt, das weiß der Himmel...
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am 1. Dezember 2008
Ich bin weder eine "beschuhte" noch eine "unbeschuhte" Wagnerianerin, aber ich war diese Jahr das erste Mal live in Bayreuth und habe die Gesamtperformance dort sehr genossen.

Danach habe ich zunächst das Buch "Bayreuth für Anfänger" vom selben Autor gelesen und dann dieses Buch "Wagner für Fortgeschrittene" (dafür halte ich mich schon). Ich kann die Meinung von Herrn Rosendorfer, er würde für die eine Arie "O don fatale" (Eboli) aus Don Carlos das Gesamtwerk Wagners hingeben, verstehen, teile sie aber nicht. Obwohl ich tendenziell auch Verdi-Fan bin.

Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam, auch wenn das nicht gerade Denkmalspflege für Wagner war. Die Einlassungen des Autors über die Charaktereigenschaften des Wagner-Clans fand ich insgesamt fair und schlüssig hergeleitet.

Was aber gar nicht geht, ist, eine der beiden neuen Festspielleiterinnen mit "Fräulein Regisseurin Katharina Wagner" (Seite 41) zu titulieren. Was für eine Entgleisung. Ich habe ihre Inszenierung der "Meistersinger" gesehen und den anschließenden Tumult des buh-rufenden Publikums miterlebt. Aber das war nichts gegen diese Ehrabschneidung.
Das hätte Herr Rosendorfer eigentlich nicht nötig. Denn wenn er all die Quellen, die er zitiert, auch gelesen hat, dann habe ich allerhöchsten Respekt vor seiner profunden Expertise. Er bewertet die schriftlichen Elaborate Wagners so oft als unverdaulich. Ich muss sagen, dieses eine Wort "Fräulein" ist mir sehr schwer im Magen liegen geblieben, quasi unverdaulich.

Und noch etwas Unverdauliches: Am Ende des Buches (Seite 260), wo es um das Thema Erlösung geht, wird u. A. behauptet, beim Tannhäuser ginge es um so etwas relativ Banales, wie die Erlösung von einer Hautkrankheit (überhaupt ist dort sehr viel von Hautkrankheit die Rede, warum nur?). Ich zermartere mir das Hirn, ich kenne den Tannhäuser sehr gut, ich komme nicht drauf, was gemeint sein könnte. Vielleicht doch eine Verwechslung mit Siegfried?

Insgesamt finde ich, man kann das Buch sehr gut auch zumindest "beschuhten" Wagnerianern schenken. Wenn die Humor haben, dann haben die großen Spaß dran. Ich werd's versuchen.
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am 14. Dezember 2015
als Vorbereitung auf Wagnervorführungen für Menschen wie mich, die immer lachen mussten, wenn sie Wagner hörten und sich nicht vorstellen konnten eine Oper durchzustehen - jetzt ist alles anders und ich freue mich auf die nächste Oper
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am 24. Oktober 2008
Warum schreibt ein Autor 288 Seiten über einen Menschen,dessen gesamtes Werk er für eine Serie von Verdi aus dem Don Carlos eintauschen würde ?

Es muss eine Strafarbeit sein ? Schon die Widmung: Herrn Verdi ein Buch über Wagner zu widmen, ein Name, der in Bayreuth bei Strafe lebenslanger Ächtung nicht genannt werden durfte,schon die Widmung läßt Böses vermuten.

Herr Wagner wird zur Brust genommen- und wie.

Dass er nur 1,66 gross ist, wird natürlich besonders anschaulich, wenn er Ludwig dem 2ten mit 1,90 gegenübersteht. Für einen Handkuss bedurfte er wohl schon eines Hochsprungstabes.

Richard Wagner hat reichlich durch Werk und Leben eingeladen, sich über ihn das Maul zu zerreissen und keine Gelegenheit davon lässt Herbert Rosendorfer aus.

Kein Charaktermangel bleibt unerwähnt, nein, die wichtigeren werden mehrfach aufgezählt,ob es nun seine Verschwendungssucht oder seine feige Anschleimerei war.

Der Antisemitismus wird natürlich auch ausgebreitet, und zugleich Erklärungen dafür geliefert. Steigerungsstufe: der feige Antisemit.

Die Schriften von Wagner fallen mehrfacher Häme zum Opfer. Sie seien "schwerfällig,staubtrocken,ausufernd, milde gesagt, schwer lesbar."

Aber auch der Kern des Werks wird von Herbert Rosendorfer aufgespiesst.
Keine der Parodien bleibt unerwähnt." Was für Eier möchtest du zum Frühstück? Erda: Weiche, Wotan, weiche... ( Insider werden sich jetzt Kringeln vor Lachen)

Überdies fällt der Schriftsteller Herbert Rosendorfer über den Schriftsteller Wagner das Urteil, er sei ein ungeschickter und sorgloser Dramatiker.

Durchgängig entwickelt der Fabulierer Herbert Rosendorfer seinen saritischen Blick auf das " Hohe Haus" und das gesamte Gedöns.

Wagner schreibt viel zu Erlösung. Was dies denn sei, lasse der Munkler im Dunkeln; wem aber der Barbier Sevilla gefalle, der wisse, wovon er erlöst sei, wenn er nach sieben Stunden aus dem Parsifal wanke.

Vielleicht war es doch keine Strafarbeit, schaut man auf die vielen Schriften, die Rosendorfer zu Wagner verfasst hat, wird klar: Von dem hat Herbert Rosendorfer ungeheuer profitiert. An wem hätte er sich so herrlich und nachhaltig reiben können, wenn da nicht Richard Wagner gewesen wäre?

Den Wagnerianer ,läsen sie es denn ( an Frau Neu-Intendantin Katharina lässt er ebenso kein gutes Haar wie an Regisseuren wie Schlingensief) wird dies Werk gar nicht gefallen. Umfassende Götter-Dämmerung.

Denjenigen, die Wagner solide und dauerhaft ablehnen, ist dies schierer Lesegenuss.

Und der Autor ? Wird eine Hass-Liebe zu Richard Wagner haben.
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am 8. Mai 2012
Wie bleibt man immun gegen betonschweres Pathos? Die Ironie hilft oft und so tut es auch der Autor. Ganz ungezwungen und fließend bearbeitet Herbert Rosendorfer Richard Wagner, seine Zeit, seine Familien, sein Werk, wobei dem der meiste Platz eingeräumt wird. Es geht heiter bis zum Ende des Buches, wirkt allerdings am Ende etwas gequält, der Autor wollte offenbar auch aus dem letzten Wort über Wagners Werk noch ein Quäntchen Sarkasmus herausquetschen.
Entgegen der Behauptung am Anfang des Buches keine Inhaltsangaben der Oper zu bringen, beschreibt der Autor im letzten Teil die "Ring"-Tetralogie sehr ausführlich und, nach meinem Geschmack, etwas Comedy-ähnlich, er versucht aus allen nur möglichen krummen Stellen der Oper Kapital zu schlagen. Dass in Märchen auch so gut wie alles nicht plausibel ist und die Logik sucht man dort vergebens, weiß jeder: Rotkäppchen und Großmutter bleiben nach dem Aufenthalt im Bauch des bösen Wolfes putzmunter und keiner macht da einen Aufstand.
Trotz dieser Schwächen habe ich das Büchlein mit viel Vergnügen gelesen.
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am 14. August 2013
Meine guten Erfahrungen wurden bestätigt,bin sehr zufrieden.Lese seit langer Zeit Rosendorfer und nutze die diese kleinen Büchlein, als Mitbringsel bei "Spontaneinladungen"
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am 13. Mai 2013
eine verlässliche sofortige Sendung des Buches. Auch die Abbuchung des Betrages wurde wie immer reibungslos getätigt. Vielen Dank bis zu einer nächsten Bestellung. I.T.
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am 8. Dezember 2012
Man hat wieder viel Neues erfahren als alter Wagner-Anhänger.
Empfehlenswert für alle, die Wagner gerne haben.

Keine weiteren Angaben sidn erforderlich
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