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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Liebe zu den Büchern
Umberto Eco, italienischer Semiotik-Professor, profunder Mittelaltersexperte, gefeierter Romanautor, Liebhaber alter Bücher und noch viel, viel mehr beschäftigt sich in seinen Vorträgen, Kolumnen, Aufsätzen oder Vorworten regelmäßig auch mit Büchern und Literatur und einige seiner Beiträge aus den letzten 20 Jahren sind in dem beim...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von Amazon-Kunde

versus
31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für normale Bücherliebhaber ist nur der erste Teil interessant
Ich kaufte das Buch eigentlich nur, weil ich mit kleinen Bänden von oder über Eco gute Erfahrung gemacht habe und der Titel ansprechend klang. Meinem Vorredner muss ich aber zustimmen: auf mich wirkt es wie die Wiederverwertung von verfügbarem, irrelevanten Material. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass wirklich enthusiastische Sammler sich den...
Veröffentlicht am 18. September 2009 von Christian Tietze


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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für normale Bücherliebhaber ist nur der erste Teil interessant, 18. September 2009
Von 
Christian Tietze "divinedominion" (Gütersloh, Ostwestfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich kaufte das Buch eigentlich nur, weil ich mit kleinen Bänden von oder über Eco gute Erfahrung gemacht habe und der Titel ansprechend klang. Meinem Vorredner muss ich aber zustimmen: auf mich wirkt es wie die Wiederverwertung von verfügbarem, irrelevanten Material. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass wirklich enthusiastische Sammler sich den Aufsatz über "Hanau 1609" ansehen wollen, nur des Aufsatzes wegen.

Neben den ersten Kapiteln, zusammengefasst zum Abschnitt "Über Bibliophilie", ist dieser Band voll mit solchen kürzeren Texten über Antiquariate und deren Kataloge, voll mit Details zum Büchersammeln (welche Editionen es von welchem Band gibt und was Kataloge so alles falsch verzeichnen). Ein paar interessante Anekdoten waren dort auch versteckt, das meiste musste ich aber vielmehr überfliegen als genießen, um mich nicht ob des Fehlkaufes zu sehr aufzuregen.

Ich finde, dieser Band ist nur Liebäugelei mit dem Namen "Eco"; alle weiteren Abschnitte nach dem Ersten scheinen mir nur Blähwerk zu sein und nichts substanzielles beizutragen. Wo es anfangs noch um Bücherliebe ging, geht es später bloß noch um gelehrtes Gefasel von Eco über seltene, alte Bücher. Mit einer Kunst des Bücherliebens hat das dann nur noch wenig zu tun, viel mehr mit der Ausprägung Ecos eigener Bücherliebe. Die wollte ich aber auf diese Weise nicht lesen, dafür hätten mir die ersten drei Essays genügt. Die sind wirklich ganz gut gewesen. Leider enttäuscht der Rest zu sehr; ich werde diesen Band jedenfalls nicht an all zu prominente Stelle setzen, obwohl ich ihn ganz hübsch aufgemacht finde.

---

Alternative EMPFEHLUNG:

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Büchern von Alberto Manguel gemacht, ebenfalls ein Viellesender, ein Bibliophiler. Seine Bücher haben aber nicht diesen seltsam unangenehm gelehrten Unterton, den ich im vorliegenden Eco-Band auffand (und den ich für Eco gar nicht so typisch finde). Der Bibliophile, der sich Ecos "Kunst des Bücherliebens" kauft oder den Kauf erwägt, kennt Manguels zurecht gerühmte Bücher aber gewiss schon. Für alle anderen unglücklichen Suchenden kann ich in diesem Falle Manguel an Ecos statt nur empfehlen!

Unter anderem:
Tagebuch eines Lesers
Die Bibliothek bei Nacht
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für bibliophile Menschen und solche, die es werden wollen, 3. Mai 2009
Das Buch ist kein Lesebuch im klassischen Sinn. Es ist vielmehr eine Hommage. Ein Loblied auf das gedruckte Werk, das Jahrhunderte überdauert hat und man dem man sich - als Jäger und Sammler - wahrlich ein ganzes Leben lang beschäftigen kann. Umberto Ecos Bibliothek führt 30.000 Exemplare und kann ohne Zweifel als eine unglaubliche Sammlung einer Privatperson angesehen werden. Mit diesem Buch gibt der Autor zum Einen Einblicke in seine Sammlung. Das mag mitunter sperrig sein, ja für manche sogar langweilig, aber es zeugt von Schätzen der menschlichen Kultur, Sprache und Verwirrungen. Es ist ein subtiles Gefühl, das einem beschleicht - nämlich die Gewissheit, dass Umberto Eco ein sehr gebildeter Mensch ist und dass die menschliches Zivilisation zeit ihrer Existenz versucht hat in irgendeiner Form weiterzuleben. Sei es durch - wie Eco es nennt - steinerne Enziklopädien (Bauwerke wie die Pyramiden oder Kathedralen) oder sei es durch das gedruckte Wort. Wie sich die Zukunft in Zeiten des Internet entwickeln wird, wagt der Autor nur vorsichtig zu prognostizieren, aber er beschreibt in einem Text die Gefühle, die ein E-Book-Reader haben muss, der anstatt einer Seele, viele Seelen in sich trägt.

Das Buch wird jenen gefallen, die sich eine Bibliothek einrichten wollen, die Freude am Buch haben und damit meine ich nicht die Taschenbuchausgabe einer x-beliebigen Schundromans und es wird jenen gefallen, die von einem leichten Glücksgefühl durchflutet werden, wenn sie ein neues Buch ins Regal stellen können. Unter diesem Aspekt sollte Umberto Ecos Werk auf keinen Fall fehlen.
Wer Unterhaltung sucht, wird woanders fündig.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Liebe zu den Büchern, 5. August 2009
Von 
Amazon-Kunde "Der Buchvorleser" (Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Umberto Eco, italienischer Semiotik-Professor, profunder Mittelaltersexperte, gefeierter Romanautor, Liebhaber alter Bücher und noch viel, viel mehr beschäftigt sich in seinen Vorträgen, Kolumnen, Aufsätzen oder Vorworten regelmäßig auch mit Büchern und Literatur und einige seiner Beiträge aus den letzten 20 Jahren sind in dem beim Hanser Verlag erschienenen Sammelband "Die Kunst des Bücherliebens" zusammengefasst.
Eco gibt unter anderen Literaturtipps zur (abwegigen) Diskussion um die Persönlichkeiten von Shakespeare und Bacon, beschäftigt sich mit der Seele eines E-Books und dessen Leid mit dem rasanten Wechsel seiner Persönlichkeiten, setzt sich mit den verschiedenen ersten Ausgaben eines mehr als 400 Jahre alte Buches auseinander und reflektiert über Bibliophilie und stellt die Sichtweisen eines Büchersammlers vor.
Wie gewohnt ist es überaus unterhaltsam, Ecos Ansichten zu lesen und ihm in Expertenkreise zu folgen, Diskussionen unter Fachleuten und Sammlern nachzuvollziehen oder einfach nur etwas zu lernen.
Ecos Belesenheit und die Art der Präsentation seiner Ansichten und Thesen sind wirklich etwas ganz Besonderes und bereiten dem geneigten Leser nicht nur richtig viel Spaß sondern bedienen oft genug auch den wunderbaren aha-Effekt. Grandios!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verlags-Recycling, 14. Juni 2009
Von 
Floetelei (Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Dieses Buch ist nichts für den "normalen" Bücherliebhaber unter uns. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Vorträgen, Einführungen und Aufsätzen, die Eco zwischen 1992 und 2004 verfasst hat. Der Verlag hat diese mehr oder weniger losen Fäden zu einem Buch mit ansprechendem Titel verbunden, der aber etwas in die Irre führt, um nicht zu sagen: eine Mogelpackung kennzeichnet. So was nennt man andernorts Recycling. Zum Teil sind die Themen sehr speziell, zu speziell. Ich jedenfalls bin beim Text "Der seltsame Fall der Hanau 1609" ausgestiegen. Darin geht es um ein Buch, das in den Sammlerkatalogen völlig unterschiedlich vermerkt ist. Es ist eine Insider-Sammlergeschichte und wohl auch nur für solche von Interesse. Für mich als normal sterblichen Bücherkäufer jedoch, der sich mit Raritäten weder auskennt noch sie sich jemals leisten könnte, völlig belanglos und auch unverständlich. Amüsant sind hingegen die Kapitel: "War Shakespeare zufällig Shakespeare?" sowie "Innerer Monolog" eines E-Books. Witzig auch Ecos Antworten auf die dämliche Frage, die manche Besucher beim Blick auf heimische Regale stellen: "Haben Sie all diese Bücher gelesen?" Ich wähle für mich Variante Drei aus: "Nein, das sind nur die, die ich noch bis Ende der Woche lesen muss." Nun, Ecos Buch habe ich tatsächlich bereits gelesen. Es wäre aber nicht unbedingt nötig gewesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sprachbegabte aufgepasst!, 7. Dezember 2009
Von 
N. Elsaesser "NICKEL" (St. Gallen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wer sehr gut italienisch, lateinisch, französisch und englisch spricht wird mit diesem buch sicher mehr informationen erhalten als ich, aber auch mit etwas latein und durchschnittlichem englisch macht das buch grosse freude wenn man bücher liebt.
mit gewohnt süffisanter art und einer für meinen geschmack manchmal etwas übertriebenen detailausschmückung (aber natürlich bei weitem noch nicht auf ulysses niveau) gibt das buch einen sehr interessanten einblick in die welt der antiquare und sammler alter werke.
für eco liebhaber sicher zu empfehlen, sonst vielleicht etwas schwer verdaulich.
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2.0 von 5 Sternen Warum dieses Buchz?, 9. Juni 2012
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Bücherliebens (Taschenbuch)
Es ist ein Kreuz! Sobald ein Schriftsteller eine bestimmte Berühmtheit erreicht hat, muss alles, aber auch alles, was er absondert, zwischen zwei Buchdeckel gepresst werden. So auch hier: Der erste Teil "Über Bibliophilie", für den Nichtspezialisten noch der interessanteste des Buches, vereinigt einige Aufsätze und Vorträge zu diesem Thema, die durchaus den einen oder anderen geistreichen Gedanken enthalten. Da aber auch Eco kein Jungbronnen der Orginalität sein kann, wiederholen sich diese Ideen in jedem der Aufsätze, was den Leser eher nervt. Die beiden nächsten Teile "Historica" und "Literarische Narren" sind nur etwas für den kleinen Kreis von Menschen, die wirklich alte Bücher sammeln. Man fragt sich wirklich, warum diese Aufsatzsammlung in großer Auflage und mit einem etwas marktschreierischen Titel unters Volk gebracht werden musste.
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wahrlich kein Lesevergnügen ..., 26. April 2009
Sorry Umberto Eco, was soll das Ganze?? Es fängt ja noch ganz sinnig an, man erfährt ein wenig über den Zauber von Büchern, über die Notwendigkeit, sie zu retten im Horizont von Technisierung, E-Book u.ä.

Nach Seite 45 beginnt dann aber das, was nur noch als großes Grauen beschreibbar ist, da verliert sich jmd. in der Betrachtung, wissenschaftlich mag sein, aber nicht lesbar und hochgradiig uninteressant. Die Kunst, einem das Buch zu vergraulen, so wäre schließlich mein Fazit nach 195 Seiten, wo die Langeweile einen dann kaum mehr verlässt. Ein vollends überflüssiges Buch und einfach schade ums Geld
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen, 4. Februar 2010
Von 
G. Falinski "geier 2501" (münster/westf.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Habe das Buch zu Weihnachten verschenkt und große Freude damit ausgelöst. Ich persönlich war von der prompten Lieferung und der Geschenkeverpackung beeindruckt.
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Die Kunst des Bücherliebens
Die Kunst des Bücherliebens von Umberto Eco (Taschenbuch - 1. April 2011)
EUR 8,90
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