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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker
Die "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne ist natürlich in erster Linie ein Klassiker höchster Güte und da die vorliegende Version eine nicht mehr vom Urheberrecht geschützte Version ist, muss man sich ein wenig mit veralteten Wörtern rumschlagen. Aber stört dies bei den Abenteuern vom Prof. Lidenbrock und seinem Neffen...
Veröffentlicht am 21. Mai 2012 von Pascal Scheffler

versus
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht eingestaubt...
Obwohl das Buch inzwischen weit über 100 Jahre alt ist, kann die erzählte Geschichte durchaus faszinieren, mich zumindest. Hab das Buch fast am Stück gelesen und war eigendlich recht positiv überrascht, weil es bei mir doch schon eine weile vor sich her vegetierte. Die Geschichte handelt von dem deutschen Geologen Professor Lindenbrock und seinem...
Veröffentlicht am 6. November 2005 von Thomas Walther


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker, 21. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne ist natürlich in erster Linie ein Klassiker höchster Güte und da die vorliegende Version eine nicht mehr vom Urheberrecht geschützte Version ist, muss man sich ein wenig mit veralteten Wörtern rumschlagen. Aber stört dies bei den Abenteuern vom Prof. Lidenbrock und seinem Neffen?
Kein bisschen!
Meine Ambition, zum Lesen dieses Buches, war endlich mal das Werk zu lesen von dem so viele spätere Autoren und Filmemacher inspiriert wurden und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte braucht zwar ein wenig um in Fahrt zu kommen und hat für meinen Geschmack ein viel zu schnelles Ende gefunden, aber im gesamten haben wir hier wirklich ein altes Meisterwerk für lau, welches auf jeden Fall lesenswert ist. Hervorheben möchte ich noch die vielen damalig richtigen wissenschaftlichen Anmerkungen und die gute Idee das Buch wie einen Reisebericht zu schreiben. Man könnte wirklich denken fast alles, außer das Ende, wären so passiert.
Fazit:
Es kostet nichts und ist immernoch ein Meisterwerk. Man darf sich natürlich nicht an der alten Schreibweise stören lassen und den teils sehr veralteten Wörter. Zur kleinen Info, weil es so oft vorkommt, "Oheim" heißt Onkel. :)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterhaltsam, 28. Mai 2012
Eine unterhaltsame Geschichte.
An die veraltete Sprache bzw. den veralteten Schreibstil (z.B. "thun" anstatt "tun") hat man sich schnell gewöhnt und es macht die ganze Geschichte eigentlich nur interessanter.
Hier und da vielleicht etwas langatmig, aber insgesamt humorvoll und leicht verständlich geschrieben.
Als kostenloses e-Book durchaus empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen phantasievolle Geschichte ..., 1. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... von Jules Verne. Mir waren bis jetzt ja nur der Titel dieses Autors bekannt. Auch dass das Werk schon sehr alt ist wusste ich (1864 um genau zu sein). Da ich kein großer Fan von Romanen aus dem vorigen Jahrhundert bin (wegen Sprache, ausdrucksweise) war ich am Anfang ein wenig skeptisch, jedoch wurde diese Skepsis gleich nach den ersten Seiten über Bord geworfen, da "Reise zum Mittelpunkt der Erde" in sehr zeitgemäßer, moderner Art und Weise geschrieben ist. Man hat nicht den Eindruck, dass der Roman schon im 19.Jahrhundert geschrieben wurde. Natürlich ist die Geschichte sehr phantastisch und teilweise auch sehr an den Haaren herbeigezogen, jedoch wusste ich von Anfang an, dass das Werk dem Genre "Fantasy" zuzuordnen ist. Meiner Meinung nach ist es ein sehr detailverliebtes Werk, da dem Leser nahezu die kleinsten Details der Handlung nähergrbracht werden. So werden die Wände im Tunnel oder gewisse Knochen, Steine bis ins kleinste Detail beschrieben. Jedoch trägt diese exakte Beschreibung dazu bei, dass man sich die Geschichte und den Ort der Handlung sehr bildlich und lebhaft vorstellen kann, was meiner Meinung nach auch wichtig bei einem Buch ist. Das Buch hat mit seinen ca. 300 Seiten genau die ideale Länge und nicht wirklich Passagen dabei, die nur als Seitenfüller dienen. "Reise zum Mittelpunkt der Erde" lest sich wirklich locker und leicht und ist auch jedermann zu empfehlen. Da es weder gewalttätige noch brutale Passagen gibt, ist dieses Werk auch für Kinder geeignet. Im großen und ganzen ist das Werk von Jules Verne ein Klassiker der einmal gelesen werden sollte. Den einen Punkt muss ich leider abziehen, da mir der Schluss doch ein wenig zu abgehoben ist. Ich persönlich konnte mir diesen nicht wirklich bildlich vorstellen bzw. mir geht das ganze dann doch schon zuviel ins fantastische. Was genau passiert und ob die Reise überhaupt gelingt möchte ich nicht verraten ;-). Es soll sich jedoch jeder selbst ein Bild von "Reise zum Mittelpunkt der Erde" machen.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen noch besser als erwartet, 1. November 2011
Jules Vernes Erzählungen kannte ich fast nur in Form seiner Verfilmungen. Doch ihn zu lesen, ist um ein vielfaches aufregender. Sehr angenehme, nicht allzu lange 45 Kapitel, die nicht nur die Ereignisse dieser fantastischen Reise, sondern auch den damaligen Stand der Naturwissenschaften, die Lebensumstände und die Charaktere in hervorragender Weise widerspiegeln. Die Ortographie, die quasi naturbelassen ist, gibt dem Ganzen noch eine gehörige Portion Authentizität - oder "Aechtheit", wie es im Buch heißen würde. Bestens!
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46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stellvertreter Rezension, 11. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte mit dieser Rezension einfach mal ganz grundlegend das tolle Angebot loben, dass man sich hier die guten alten Klassiker für den E-Book-Reader ganz kostenlos und schnell herunterladen kann. Die Tatsache, dass es dennoch immernoch Leute gibt, die sich darüber beschweren, dass die Texte nicht in den Regeln der neusten Rechtschreibreform verfasst hier angeboten werden ist meiner Meinung nach einfach lachhaft. Deshalb für mein Lieblingswerk unter den kostenlosen Klassikern, die man sich in der Printversion, bei gleicher Rechtschreibung, noch für Geld kaufen muss 5 Sterne und ein riesiges Lob an Amazon dafür, dass es dieses Angebot überhaupt gibt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 10. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Reise zum Mittelpunkt der Erde: Roman (Taschenbuch)
Tja, ich habe in meiner Jugend sehr viel an Jules Verne gelesen, aber dieses Buch noch nicht. Ich kannte die Geschichte aus diversen Filmen. Vor einigen Wochen ist mir dieses Buch in den Schoß gefallen und ich habe es binnen zwei Tagen ausgelesen. Es ist ein wirklich spannender Roman aus dem 19. Jahrhundert, der nie langweilig wird und eindurcksvoll geschrieben ist.

Leider wird Jules Verne von sehr vielen Menschen der heutigen Zeit als "Kinderautor" belächelt, was natürlich nicht stimmt. Zu seiner Zeit waren Erwachsene seine Zielgruppe. Ich bin wieder auf den Geschmack gekommen und habe mir einen weiteren Roman von Verne gekauft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Abenteuer in eine unbekannte Welt!, 13. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Reise zum Mittelpunkt der Erde: Roman (Taschenbuch)
Jules Verne hat hiermit einen seiner besten Romane geschrieben. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und lebhaft geschrieben.
Natürlich ist fast alles, was sich Jules Verne über eine "Reise ins Innere der Erde" ausgedacht hat, heutzutage nicht mehr wissenschaftlich haltbar. Aber zur damaligen Zeit war das, was er schrieb, außerordentlich fortschrittlich; beruhte doch viel "Wissen" zu dieser Zeit ebenso auf gewagten Hypothensen oder man wusste es schlichtweg nicht. Jules Verne war also damals durchaus auf der HÖhe seiner Zeit! - Wenn man bedenkt, dass dieser Roman vor über 100 Jahren geschrieben wurde!
Jules Verne war an technischen, naturwisschenschaftlichen und geologischen Sachverhalten als Abkömmling einer sehr angesehenen franz. Ingenieursfamilie an diesen neuen Entwicklungen, die sich zu seinen Lebzeiten ständig die Bahn brachen, selber immer höchst interessiert. Kaum wurde etwas Neues entdeckt oder erfunden, so regte das die Phantasie dieses Autors sofort an; er überlegte sich, welche Möglichkeiten es dadurch für die Menschen geben würde. Daraus sind seine Romane entstanden.
Für Jules Verne war Technik und Naturwissenschaft ein Abenteuer, in einer sich durch neue Erfindungen zu seiner Zeit sehr schnell verändernden Welt, die Wunder möglich, und die größten Wünsche der Menschheit befriedigen und deren Horizonte und Möglichkeiten ungewöhnlich erweitern zu können schien.
Jules Verne hat diese Entwicklungen mit größtem Interesse verfolgt. Er war immer auf dem neusten Wissensstand.
Daraus sind seine Romane entstanden.
Für Verne schien es in greifbare Nähe zu kommen, dass der Mensch schon bald Möglcihkeiten haben würde, in Kürze die Welt zu umrunden, auf den Mond zu fliegen (hat sich ja alles auch als möglich erwiesen), auf den Grund des Meeres zu kommen oder eben selbst in den Mittelpunkt der Erde reisen zu können.
Ausgerechnet Letzteres sollte dem Menschen nie möglich werden (Magme im Erdinnenkern!). Nichtsdestoweniger war dieses Buch eines der besten, weil spannendsten Romane Jules Vernes'.
Jules Verne gilt heute als Erfinder des "Science Fiction", in einer Zeit, in der der Mensch noch daran geglaubt hatte, dass Alles technsich möglich und beherrschbar sein würde. Er war "technik- gläuig" bis zum Äußersten!
Natürlcih war Verne zu seiner Zeit mit einigen seiner Träumen und Vorstellungen dabei nach heutigem Maßstab natürlich auch oft genug sehr naiv.
Als technisch sehr begabter, aber auch sehr fantasievoller Mensch ist es Verne gelungen, ein großes Publikum mit dieser Literaturgattung bis an den heutigen Tag zu erreichen, und beileibe nicht nur technisch interessierte Menschen! Nein, eine besondere Leistung Vernes' liegt eben auch daran, dass er vielen "ncihttechnischen" Menschen die Faszination des INgenieurs quasi mit seinen Romanen "übersetzt" hat, in eine Sprache, die Jeder verstehen würde.

Ich habe das Buch damals mit 12 Jahren gelesen. Und obwohl ich noch ncihts von Technik verstand, habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen, weil es so spannend war.
Dennoch sollte man nciht all zu jung sein, wenn man dieses Buch liest.

Der Autor ist gerade auch für Menschen geeignet, denen die herkömmliche "Science Fiction" zu "weit hergeholt" und zu unrealistisch ist, und die mit mehr realistischen Elementen in die Bücher, die sie lesen, konfrontiert werden wollen.

Sehr gut sind auch die Illustrationen zum Buch.

Herausragend auch der sehr ausführliche Erklärungsteil am Ende des Buches, die dem heutigen Leser dieses Buch verständlicher und auch interessanter machen, und auf die Bedeutung des Buches hinweisen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend!, 20. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolles Buch, sehr spannend und gut geschrieben. Die altdeutsche Schreibweise gibt dem Leseerlebnis einen besonderen Reiz und ist wie ich finde ohne Probleme zu verstehen.
Für umsonst ein absolutes Muss!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klassiker, der jede generation begeistern wird, 29. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise zum Mittelpunkt der Erde: Roman (Taschenbuch)
Ein stilvoll geschriebener Roman, bei dem der Leser unter anderem viel über Geologie lernen kann. Durch die schönen Illustrationen und zusätzliche Infos im Anhang auch für Fans zu empfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leptotherium, Mericotherium, Mastodon, Megatherium, Lophodion, und wie alle die urweltlichen Ungeheuer heißen, 8. Juni 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hamburg, Sonntag, 24. Mai 1863. Otto Lidenbrock, Professor für Mineralogie am Johanneum, ist ein klassisches Exemplar eines Wissenschaftlers: Genial, was sein Fachgebiet und die Wissenschaft angeht, im täglichen Leben eher ein wenig verpeilt und geizig. Nebenbei ist Professor Lidenbrock ein Wunder von einem Sprachenkenner. Die zweitausend Sprachen und viertausend Dialekte, die man auf der Erde kennt, versteht und spricht . Mit ihm leben die Hausangestellte Matha, sein siebzehnjähriges Patenkind Gretchen und sein zur Waise gewordener Neffe und Erzähler der Geschichte, Axel. Axel ist Lidenbrocks unentbehrlicher Assistent ob er nun will oder nicht (und er will teilweise eher nicht). Dabei liebt Axel das Gretchen und Gretchen liebt ihn und beide wissen nicht, wie er es dem Onkel beibringen sollen.
Eines Abends schleppt Otto Lidenbrock ein altes, abgewetztes Buch an. Eigentlich nichts Besonderes, er schleppt andauernd irgendwelche alte Schinken (Scharteken) an. Diesmal ist es die Heimskringla von Snorro Sturleson, dem berühmten isländischen Chronisten des zwölften Jahrhunderts. Leider hat der Autor in diesem Buch auch noch ein geheimes Manuskript versteckt, das den Weg zum Mittelpunkt der Erde bezeichnet. Sofort ist Lidenbrook Feuer und Flamme. Er packt alles für eine Expedition zusammen und der Arme Axel muss hinterdrein, ob er will oder nicht.
Wird Axel sein Gretchen je wiedersehen?

Der Roman erschien 1864. Dementsprechend sind viele der Wissenschaften, die Vernes Theorien widerlegen konnten, noch in den Kinderschuhen. Die Chemie steht an ihren Anfängen, die Biologie war nichts weiter als das Beschreiben von Tieren und Pflanzen und es sollte noch einige Jahre dauern, bis der Streit darum, woraus der Erdkern besteht beigelegt werden sollte. Wenn man ehrlich ist, hat zwar die Wissenschaft bewiesen, dass der Erdkern aus geschmolzenem Eisen ist, aber wenn man googelt, so gibt es immer noch viele Menschen, die das für unmöglich halten und fest davon überzeugt sind, das die Erde innen hohl ist. So wirklich entschieden ist dieser Streit also auch heute nicht. Lidenbrook vertritt die Theorie des Chemikers Humphry Davy, Axel hingegen tendiert zur Theorie der Erdwärme mit flüssigem Kern.
Verne bewegt sich mit seinem Roman an der Spitze der damaligen Wissenschaft. Er verwendet die damals neueste Technik wie Volta'sche Säule (einfache chemische Batterie) in Kombination mit einem Rühmkorff'schen Apparat (Vorläufer der Glühbirne). Eigentlich nichts, was über das heutige Niveau des Schulfernsehens (Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik) hinausgeht, vielen Lesern jedoch Probleme bereiten dürfte. Diese Technikverliebtheit ist die größte Stärke des Romans aber auch seine größte Schwäche (zumindest für heutige Leser, die nicht wirklich firm sind, was die Wissenschaftsgeschichte angeht).
Insgesamt sollte man für diesen Roman schon solide (historische) Biologische und Geologische Grundkenntnisse mitbringen und wissen was Baseltprismen, Klappersteine oder Lykopodien sind oder das Insekten früher als Kerbtiere bezeichnet wurden, Sigillariaceae und Lepidodendraceae ausgestorbene Bärlappgewächse des Karbon und Lycoperdon giganteum ein Bauchpilz ist. Der Autor hätte doch durchaus die Trivialbegriffe verwenden können. Cephalaspiden sind einfach nur Kopfschildschnecken (OK, das hilft jetzt tatsächlich auch nicht viel, aber es gibt tatsächlich Trivialnamen für diese Tiere und Pflanzen). Erschwerend kommt hinzu, dass einige der wissenschaftlichen Namen mittlerweile überholt und umbenannt sind und selbst Biologen, die tatsächlich ein wenig Paleobotanik gehört haben Schwierigkeiten bereiten dürften.

Bei einigen Dingen lag Verne falsch (konnte er aber nicht wissen). Ja, Fische und Höhlentiere bilden ihre Augen zurück, aber nur, weil es dunkel ist und sie nichts bringen, diese Höhle ist aber hell, warum sollten sie somit die Augen zurückbilden?
Pflanzen, die wachsen ohne Photosysnthese?! Gut, die wurde erst viel später entdeckt, aber wie stellt sich Verne vor, dass die Pflanzen sich da unterirdisch ernähren? So weit hat er dann doch nicht gedacht. Nebenbei werden Lebewesen in beschränkten Lebensräumen kleiner und nicht größer.
Auch spiegelt sich in diesem Roman noch die abergläubische Angst vor hohen Geschwindigkeiten wieder. 30 Meilen die Stunde, Oh, mein Gott, da wird einem der Atem fortgerissen. 'kehrten der Luftströmung den Rücken, um nur athmen zu können.'
Snorri Sturluson war tatsächlich ein altisländischer Skalde und bedeutender isländischer Politiker, wurde aber nicht verbrannt.

Dennoch war Verne ein Visionär. Bereits 1864 prophezeit er in diesem Roman. "Also entstanden die unermeßlichen Kohlenlager, welche jedoch durch einen übermäßigen Verbrauch, wenn die Industrie nicht vorsorgt, in drei Jahrhunderten erschöpft werden müssen."

Einige Sprachliche Probleme hat das Buch dennoch, die möglichweise auf Übersetzungsfehlern basieren. So kommen Perspektivwechsel mitten Im Absatz vor. Eigentlich wird die Geschichte von Axel aus der Ich-Perskektive erzählt aber dann gibt es Abschnitte, in denen die Perspektive springt.
"Im Vorbeirennen warf er seinen Stock mit einem Nußknackerknopf in eine Ecke, seinen wider den Strich gebürsteten Hut auf einen Tisch, und rief laut seinem Neffen zu:
»Axel, komm' mir nach!«.
Ich hatte noch nicht Zeit, vom Fleck zu kommen, als der Professor mit lebhafter Ungeduld mir zurief"

Zur Kindle Ausgabe:
Diese ebook basiert auf der zeno.org Version , die auf der Ausgabe Abenteuerliche Reisen von Julius Verne, Band III, Wien, Pest, Leipzig 1874 basiert. Das bedeutet, dass die Rechtschreibung der Rechtschreibung vor der Rechtschreibreform vor der Rechtschreibreform (1901 und 1996, wir hatten tatsächlich 2 in 100 Jahren) basiert. Dementsprechend werden einige Worte noch deutlich anders geschrieben, wie Hausthür, giebt, dictiren, Document, thätigen, Muth, Theil, Locomotive, ettiketirt, ' Auch werden einige veraltete Begriffe wie Scharteke oder Kamaschen verwendet.
Leider hat man anders als bei den anderen auf der Zeno Ausgabe beruhenden Kindle Ausgaben die Bilder nicht übernommen. Wer also die Illustrationen betrachten will, muss diese direkt auf Zeno.org anschauen.
Dieses Ebook ist DRM frei und kann auch auf anderen Geräten als dem Kindle gelesen werden.
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Reise zum Mittelpunkt der Erde: Roman
Reise zum Mittelpunkt der Erde: Roman von Jules Verne (Taschenbuch - 1. Juni 2010)
EUR 8,90
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