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55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine poetisch reizvolle Liebesgeschichte aus Japan
Hiromi Kawakami Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß Hanser ISBN 3446209999

Eine der schönsten Liebesgeschichten des Frühjahrs 2008 auf dem Büchermarkt kommt aus Japan.
Mit Leichtigkeit, Humor und unwiderstehlicher Neugier treffen sich Tsukiko und ihr ehemaliger Japanischlehrer zufällig nach langen Jahren in einer Kneipe...
Veröffentlicht am 16. Februar 2008 von cl.borries

versus
21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Matt glänzend
Nach vielen entzückten Rezensionen war ich neugierig, kann aber nach der Lektüre gar nicht so richtig nachvollziehen, was darüber gesagt wird. Tsukiko selbstbewusst oder gar Karrierefrau? So benimmt sie sich nicht, und ich kann das aus dem Text auch nicht entnehmen. Immerhin hat sie genug Selbsterkenntnis zu wissen, dass sie nicht wirklich erwachsen...
Veröffentlicht am 9. August 2008 von cdf


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss - eine Liebesgeschichte, 14. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte (Taschenbuch)
... und zwar eine recht ungewoehnliche. Es dauert lange, bis aus zufaelligen Begegnungen, die durchaus nicht immer harmonisch verlaufen, auf der Seite der Protagonistin etwas Tieferes erwacht, obwohl sie sich dessen zuerst gar nicht bewusst ist. Wann beim Protagonisten Gefuehle fuer die wesentliche juengere Frau entstehen, ist schwer zu sagen. Er ist sehr enigmatisch, so wie man sich einen abgeklaerten, weisen Lehrer, bewandert in japanischer Literatur, vorstellen wuerde. Obwohl er mit intellektuellen Ausspruechen und Faktenwissen glaenzen kann, ist er auf persoenlicher Ebene sehr zurueckhaltend und ausgesprochen schuechtern. Es macht Spass, den beiden Hauptakteuren zuzuschauen, auf ihrem Weg, manchmal in Sackgassen, wie sie zueinander finden. Manchmal moechte man sie ein wenig anschubsen, aber wirklich nur manchmal! Vieles wird nicht ausgesprochen und bleibt daher der Phantasie des Lesers ueberlassen. So fragt man sich staendig, was es denn nun genau ist, das die beiden so miteinander verbindet. Aber dieses Unausgesprochene macht gerade den Zauber dieses Buches aus.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Matt glänzend, 9. August 2008
Nach vielen entzückten Rezensionen war ich neugierig, kann aber nach der Lektüre gar nicht so richtig nachvollziehen, was darüber gesagt wird. Tsukiko selbstbewusst oder gar Karrierefrau? So benimmt sie sich nicht, und ich kann das aus dem Text auch nicht entnehmen. Immerhin hat sie genug Selbsterkenntnis zu wissen, dass sie nicht wirklich erwachsen geworden ist. Dementsprechend ist die sogenannte Liebesgeschichte (für mich) auch gar keine, denn dazu braucht es zwei Erwachsene. Aus der Episode mit ihrem Schulfreund Takashi kann genau deshalb auch keine Liebesgeschichte werden. Ja, Tsukiko hält sich zu Recht für die Liebe ungeeignet.

Ich lese in diesem Buch nur, wie ein oft trotziges Mädchen Nähe bei einem väterlichen Freund sucht und schließlich sogar findet. Dabei bleibt er für sie die ganze Zeit über der "Lehrer" oder "Meister" (sensei), auch, als dann doch noch eine sexuelle Komponente dazu kommt.

Trotzdem ist das Buch ganz nett zu lesen; es ist ein "kleiner", meist unprätentiöser Text, sozusagen matt glänzend (oder, für die weniger visuell Orientierten: in Moll). Er vermag einen wirklich in eine fremde Welt zu entführen. Deutschen Leser/innen mag diese ja wegen der japanischen Speisen und Interieurs exotisch vorkommen, aber das ist sie keineswegs: sie ist, ganz im Gegenteil, sehr alltäglich. Was mich wirklich genervt hat, ist die ganze Sauferei. Auf jeder zweiten Seite wird in großen Mengen Sake und/oder Bier getrunken - wahrscheinlich bekommen die Beteiligten gar nicht richtig mit, was mit ihnen passiert.

In den späten Kapiteln wird das Buch sogar ein bisschen komisch: die unfreiwillige Haiku-Dichterei ist sehr amüsant, ebenso die Szene im Park. Wozu die Autorin allerdings das Kapitel mit dem Traum behalten hat und warum auch kein Lektor es gestrichen hat, ist mir unklar.

Fazit: nicht zuviel erwarten, dann ist es eine nette kleine Lektüre für zwischendurch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ungewöhnlich, anspruchsvoll, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte (Taschenbuch)
Bei diesem Roman handelt es sich um eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Tsukiko ist Ende dreißig, japanische Singlefrau, und trifft in ihrer Stammkneipe ihren ehemaligen Lehrer, der etwa 30 Jahre älter als sie ist. Bei vielen Besuchen kommen sie einander näher, aber der Weg dorthin ist nicht nur für die beiden, sondern auch für den Leser strapaziös. Alles andere als ein leseleichtes Buch, und vielleicht liegt es an der japanischen Kultur, aber manchmal hat es mich beim lesen schon genervt, dass die beiden sich ihre Liebe nicht einfach gestehen und "normal" miteinander umgehen. So ist für mich der Funke nicht wirklich rüber gesprungen.
Für einmaliges Lesen und einen kleinen Einblick in japanische Verhaltensweisen okay. Ein zweites Mal würde ich es nciht lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe kennt keine (Alters)grenzen, 9. Mai 2008
Ein wunderschöner Roman über die Annäherung der Erzählerin Tsukiko und ihrem ehemaligen Japanisch-Lehrer. Sie ist 38 Jahre alt, allein stehend, für die Liebe nicht geeignet. Schicksalhafte Liebe? Die könne sie nie treffen meint sie.
Bis sie ihrem alten Sensei in ihrem Lieblingslokal begegnet. Viele gemeinsame Abende, an denen sie viel, viel Sake zusprechen folgen. Auch erste gemeinsame Ausflüge werden unternommen. Ein betrunkener Gast in der Kneipe bemerkt es sofort: "wie ihr euch anhimmelt und herumflirtet" lallt er ihnen zu. Selber gestehen sie sich ihre Gefühle jedoch (noch) nicht ein. Darf man das denn überhaupt? Bei einem 30-jährigen Altersunterschied?
Dieser Roman erzählt eine Liebesgeschichte - jedoch eigentlich viel mehr von der Zeit davor. Das Kennenlernen, das Entdecken der Gefühle für den anderen, die Versuche des "Ausbrechens" die doch nur wieder zurück auf den schicksalhaft vorgegeben Weg führen - und in einer Liebesbeziehung enden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Himmel ist blau und die Erde weiß, 2. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte (Taschenbuch)
Sehr nett geschrieben, aber zu langatmig im Inhalt. War eine Empfehlung des Lesekreises, würde lieber etwas mit mehr Inhalt lesen.
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4.0 von 5 Sternen Zarte Liebesgeschichte zweier Einzelgänger, 29. Februar 2012
Zart und anrührend erzählt Hiromi Kawakami die Geschichte dieser beiden altersmäßig so ungleichen Liebenden. Dabei ist der kleine Roman wie das Journal einer Annäherung konzipiert. Auf spektakuläre Handlungsstränge wird man dabei vergeblich warten. Das bedeutet jedoch nicht, dass beim Lesen Langeweile aufkommt. Ohne auch nur annähernd in jegliche plumpen Klischees der Marke "Alter Mann begehrt junge Frau" zu verfallen, zieht das Buch seine Leser unausweichlich in seine Geschichte hinein.
Die Gespräche, die zwischen den beiden Protagonisten stattfinden, kommen dabei ohne große wortreiche Dialoge aus. Eher sind sie einem japanischen Haiku vergleichbar, der Lieblingsgedichtform des Sensei, kurz und sparsam in ihrem Ausdruck. In einer kraftvollen Sprache und mit teilweise unvergleichlichen Bildern ("Der Wirt steckte den Kopf zu uns herüber wie eine Vogelmutter, die ihre Jungen füttert") führt Kawakami den Leser durch ihre Erzählung.
Erwähnenswert ist auch, dass man beim Lesen dieses Buches keinen "Kulturschock" erlebt, wie es manchmal bei einem Buch aus einem anderen Kulturraum der Fall sein kann. Man hat ganz im Gegenteil das Empfinden, diese Geschichte könnte überall angesiedelt sein, in jedem Land und zu fast jeder Zeit.
Dieses schnelle Lesevergnügen - das Buch hat nur 192 Seiten - ist die perfekte Lektüre für eine längere Zugfahrt oder jede andere Gelegenheit, in der man für ein oder zwei Stunden abtauchen möchte in eine Geschichte aus dem Fernen Osten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leise, sanfte, reizende japanische Liebesgeschichte, 20. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte (Taschenbuch)
Die 38- jährige, alleinstehende Tsukiko trifft zufällig in einer Kneipe einen älteren Herrn - Ihren ehemaligen Japanischlehrer.
Völlig ungezwungen entdecken beide, dass sie die Vorliebe für Saki, dieselben Speisen, dasselbe Bier teilen.
Daraus entwickeln sich zufällige Treffen, immer wieder in der Kneipe, mit witzigen, ernsten, teilweise sehr philosophischen Gesprächen. Trotz den Vorlieben beider bleibt die respsektvolle Schüler- Lehrer- Distanz beibehalten. Im Verlauf entwickelt sich jedoch eine zunächst nicht fassbare, aber immer deutlicher werdende Annäherung, welche zuletzt in einer sehr klaren und reinen Liebesbeziehung endet.
Eine leise Liebesgeschichte ohne aufwühlende Sexszenen, gefühlvoll und unbedingt lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß, 14. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte (Taschenbuch)
Tsukiko; 37 Jahre alt, alleinstehend und selbstbewusst; trifft an einem Abend ihren ehemaligen Lehrer in einer Kneipe. Beide unterhalten sich über banales ohne dabei persönlich zu werden. Aus dem einem zufälligen Treffen werden mehr zufällige und gewollte Treffen. Biede wollen sich näher kommen, halten sich aber immer auf Distanz, denn er ist älter, wie er sagt, und hat erst seine Frau verloren. Aber Beide kommen in einen Zustand, wo es nicht mehr anders geht und die Treffen immer heimischer werden. Langsam bröselt die Distanz und beide werden glücklich.

Kawakami schreibt wundervoll und voller „Magie“. Dieses Buch war mein erstes von ihr und ich war sehr aufgewühlt danach. Man spürt den Menschen in sich, um den es im Buch geht. Man hofft mit beiden mit, denn spürt die Liebe, die zwischen den beiden schwebt. Es ist schwer zu beschreiben, was man beim Lesen fühlt, so sehr nimmt einen die Geschichte mit.

Es ist kein Buch für Zwischendurch, es ist ein Buch, was man genießen muss mit jedem Satz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voller Menschlichkeit, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte (Taschenbuch)
Eine wundervolle Geschichte voller Menschlichkeit, die ein romantisches Lebensgefühl in Japan's Großstädten spürbar macht.

Für mich auch eine Einstimmung auf Japan wie sei kein Reiseführer vermitteln kann.
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4.0 von 5 Sternen In der Kürze liegt die Würze bzw. Intensität, 12. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte (Taschenbuch)
Für mich eine sehr reizvolle, schöne Liebesgeschichte, die auch ohne viele Ausschmückungen auskommt. Es wird nur das nötigste gesagt und oft werden nur Ausschnitte einer Begegnung der beiden Figuren beschrieben. Doch gerade das erzeugt eine sehr intensive Stimmung, zumindest habe ich persönlich das so empfunden. Vielleicht, weil diese Zurückhaltung sehr viel Freiraum für eigene Interpretationen und Gedanken zulässt.
Einen Stern Abzug gibt es nur, weil mich besonders am Anfang die moderne Sprache etwas gestört hat. Hat für mich anfangs nicht ganz ins Bild der sittsamen und traditionellen Umgangsformen Japans gepasst, aber vielleicht bin ich auch nur mit falschen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Habe es dennoch sehr gerne gelesen.
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Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte
Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte von Hiromi Kawakami (Taschenbuch - 1. März 2010)
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