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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die verlorene Sache der Poesie
Insgesamt ergeben die in drei Teilen zusammengefassten Erzählungen so etwas wie eine Autobiographie des Bruno Schulz und seine Auseinandersetzung mit dem Industriezeitalter. In "Die Zimtläden" von 1934 geht es um die Kindheit des Autors, der sich hier Józef nennt, im galizischen Shtetl und besonders um seinen Vater Jakub. Der erscheint in den Texten als...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2008 von Diethelm Thom

versus
17 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen vielleicht fehlt's mir ja am Intellekt?
Bei allem Respekt vor dem Autor; ich konnte das Buch leider nicht lesen, da ich keinerlei Zugang gefunden habe. Es gehört daher zu den wenigen Büchern, die ich nicht zu Ende lesen konnte. Leider bricht es dabei noch den Rekord, dass ich es schon nach wenigen Seiten weggelegt habe. Vielleicht ein Fehler, vielleicht wäre der Zugang noch gekommen. Die Sprache...
Veröffentlicht am 26. Mai 2010 von Carolin Dietel


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die verlorene Sache der Poesie, 31. Oktober 2008
Von 
Diethelm Thom - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Broschiert)
Insgesamt ergeben die in drei Teilen zusammengefassten Erzählungen so etwas wie eine Autobiographie des Bruno Schulz und seine Auseinandersetzung mit dem Industriezeitalter. In "Die Zimtläden" von 1934 geht es um die Kindheit des Autors, der sich hier Józef nennt, im galizischen Shtetl und besonders um seinen Vater Jakub. Der erscheint in den Texten als ein schwer nervöser, reizbarer Mensch, der in seinem Textiliengeschäft und in der Realität nur mit größter Mühe bestehen kann und sich lieber in seine eigene Welt verkriecht. Allerdings muss man hier gleich sagen, dass Schulz den wirklichen Sachverhalt in der fantastischsten Weise übertrieben, assoziativ darstellt. So lebt Jakub etwa wie ein Verrückter in der Gesellschaft von Vögeln, denen er sein Haus zur Verfügung stellt, bis die Hausgehilfin Adela den ganzen Spuk vertreibt, wobei Adela den Vater mit ihren erotischen Reizen quält, was er ohnmächtig über sich ergehen lässt. Dieser Jakub entwickelt gegenüber den Näherinnen, die in seinem Haus arbeiten, die verstiegensten ästhetischen Theorien, die gleichzeitig die Theorien des Autors selbst zu sein scheinen. Er spricht von der "phantastischen Gärung der Materie", ihrer "Skala der Morphologie" (54), die besonders in "fest umrissenen Milieus erscheint. Diese Milieus sind alte Wohnungen, gesättigt mit Emanationen vieler Leben und Geschehnisse. Auf solchem Grund gedieh jene Pseudovegetation sehr rasch und oberflächlich, wucherte reichlich und ephemer, trieb kurzlebige Generationen, die rapide und glänzend aufblühten, um bald wieder zu erlöschen und zu verwelken." (55). Und so haben wir durchgehend das Mittel der Synästhesie bei Bruno Schulz, d.h. das Ineinander und Durcheinanderwirbeln aller Sinneseindrücke. Die Milieus, die Natur, die Dinge werden ständig verlebendigt, sie wandeln immerzu ihre Formen, die Realität wuchert unablässig ins Traumhafte. Das erinnert an Kafka, den Schulz gelesen hat, was sich z.B. zeigt, wenn er einmal den Vater in eine Küchenschabe verwandelt, die dann von Adela mit Schaufel und Besen aufgekehrt wird. Aber anders als bei Kafka geht es bei Schulz immer um seine persönlichen Erinnerungen, die er ins Groteske, Ungeheuerliche, Fantastische übertreibt, um deutlich zu machen, wie er die Dinge als Kind erlebte bzw. wie er die neue Zeit sieht.
Der zweite Band "Das Sanatorium zur Todesanzeige" von 1937 kann als eine Fortführung der Autobiografie gelesen werden, indem es hier um die Jahre der späten Kindheit und der Jugend bzw. der Erwachsenenjahre geht. Wieder handelt es sich um einzelne Erzählungen, von denen die erste, "Der Frühling" ungewöhnlich lang ist. In ihr wird, zunehmend sehr komisch und stilistisch kühn, eine erste unglückliche Liebe bewältigt. Die übrigen, kürzeren Erzählungen geben dann das Bild eines sehr einsamen Menschen, der seinen Platz in der Wirklichkeit nicht findet. Im 3.Teil, der nur aus einer Erzählung aus dem Nachlass - "Der Komet" - besteht, findet sich eine thematische Steigerung des Prinzips der unendlichen Verwandlung und Entfesselung der Materie ins Universale und Abstrakte - bei aller Mehrdeutigkeit doch auch sehr komisch. - Vieles an dem Stil mutet zeitbedingt an, z.B. die euphorischen, expressionistischen Schilderungen der Jahreszeiten oder Landschaften, er wirkt auch manchmal zu theoretisch befrachtet und abstrakt und leider gibt es in den zusammengefassten Erzählungen keinen stringenten Zusammenhang, aber insgesamt bleibt ein Eindruck von einem genialischen Geist, der den Alltag in einer entfesselten, brillanten Prosa in lebendige Poesie verwandeln konnte, wie Jakub, von dem der Sprecher sagt: "Heute erst verstehe ich das einsame Heldentum, mit dem er mutterseelenallein dem grenzenlosen Element der stumpfen Langeweile den Krieg erklärte. Jeglicher Unterstützung beraubt, ohne Anerkennung unsererseits, verteidigte dieser wundervolle Mann die verlorene Sache der Poesie." (36).
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Galizien, ungeheuerliche Erzählweise, 26. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Gebundene Ausgabe)
Sie haben noch nie so ein Buch gelesen! Wie durch einen schmutzigen Schleier sieht man in das Galizien um 1900. Eine Momentaufnahme. Mit einer wortgewaltigen Vielfalt werden geheimnisvolle Episoden aus der Familie eines jüdischen Schuljungen erzählt. Der Vater wird dem Schwachsinn preisgegeben, die anderen Familienmitglieder leben im staubigen Spätsommer so vor sich hin. Es gibt keine richtige Geschichte, keinen Anfang und kein Ende. Die Texte sind verwoben wie ein Traum. Wissende Leser werden aufgenommen in die Bande der Andeutungen. Es öffnen sich Türen und dahinter entsteht eine neue Welt, die aber nicht entdeckt wird. Denn allzeit streunt man im Schlepptau des Jungen durch seine Heimatstadt und der Junge will weiter, denn er muss nach Hause...

Das Buch weckt Sehnsüchte nach einer Zeitreise in die kleinstädtisch mystische Kulturwelt eines vergangenen Osteuropas. Interessantes Nachwort der Übersetzerin mit Verständnis erhellenden Hintergrundinformationen. Nicht zu vergessen: Die zur Geschichte gehörenden Illustrationen des Autors.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruno Schulz über das Leiden der Schöpfung, "die Gott nicht geschrieben hat", 1. Februar 2013
Von 
Dr. Ilona Banet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Taschenbuch)
Bruno Schulz über das Leiden der Schöpfung, "die Gott nicht geschrieben hat"

Bruno Schulz (12.7.1892), der polnische Schriftsteller der jüdischen Abstammung, gehört zweifelsohne zu den bedeutendsten Vertretern der Literatur des 20. Jahrhunderts. Trotzdem sind seine Werke dem breiten Publikum eher unbekannt. Weil sie vielen Kritikern zu pessimistisch, (zu) apolitisch, zu eskapistisch waren? Oder weil seine in der jüdischen Mystik verwurzelte Weltsicht, seine jedem seiner Worte innewohnende Sehnsucht nach dem Messias, der die durch das Einwirken des Satans sündhaft gewordene Schöpfung in einem zweiten Schöpfungsakt in ihrer ursprünglichen Reinheit wieder herstellen sollte, den auf ihren Geist ach so stolzen Menschen des 20. Jahrhunderts nicht geheuer war, weil sie ihre eigenen Leistungen in Frage stellte? Satt von den Früchten des Baumes der Erkenntnis, trunken von der Vorstellung, "wie Gott" geworden zu sein, sahen sie nämlich das, was Schulz sah, nicht - dass ihre eigenen Schöpfungen grotesk waren... (Wird der Mensch des 21. Jahrhunderts es einsehen können?)

Eine der in Deutschland erschienenen Ausgaben der Erzählungen von Schulz erschien unter dem Titel "Die Mannequins", obwohl die polnischen Originalausgaben andere Titel trugen. Ich finde das treffend, denn gerade diese Erzählung enthält die Idee der "vom Geist gefesselten", "geknechteten Materie", die man als den Schlüssel zum Verständnis des gesamten Werkes von Schulz betrachten kann. "Die Materie kennt keine Scherze", sagt der Vater - die Hauptfigur vieler Erzählungen, um den herum sich das Geschehen konzentriert - im "Traktat über die Mannequins". Seine Worte sind eine Mahnung: "Wer wagt zu denken, dass man mit Materie spielen kann, dass man sie zum Spaß formen kann. Dass der Spaß nicht in sie hineinwächst, sich nicht sofort wie das Schicksal, wie eine Bestimmung in sie hineinfrisst?" (Wohlgemerkt: damals kannte man noch keine Gentechnik!) Und er fragt: "Spürt ihr den Schmerz, das dumpfe Dulden, das nicht befreite, das in die Materie eingeschmiedete Leiden der Puppe, die nicht weiß, wer sie ist und was sie ist und warum sie in dieser gewaltsam aufgezwungenen Form verharren muss?" Und dann der Schlüsselsatz: "Weint...über euer eigenes Schicksal, wenn ihr die Not der geknechteten Materie seht."

Ein Mannequin als Parodie des Menschen? Ja. Denn wie ein Mannequin, der in einer "ihm gewaltsam aufgezwungenen Form verharren muss", reduziert auf einen einzigen Ausdruck, über den er nicht hinauswachsen kann, auf eine einzige Geste, die ihm durch die "tyrannische Willkür" des menschlichen Geistes "ein für allemal verliehen wurde" - so verwirklicht auch der Mensch durch sich, durch sein Schicksal, durch seine Kunst, durch seine Werke, durch sein Leben nur einen einzigen Aspekt des alles umfassenden Ganzen. Die durch den menschlichen Geist geknechtete Materie ist für Schulz deshalb beides - das Symbol der sündhaft gewordenen Schöpfung und die Chiffre der menschlichen Existenz, des stummen Leidens des Menschen angesichts der Einsicht in seine eigene Bruchstückhaftigkeit -der Folge der Erbsünde, die er übrigens nicht der Frau, die für ihn immer "ganz" ist, sondern dem Mann zu Lasten legt. Nicht, weil er Männer für "minderwertig(er)" halten würde, sondern weil der Mann für ihn das Symbol des menschlichen Geistes ist, der Welten nicht gebären, sondern "nur" erschaffen kann, und zwar nach seinem eigenen Ebenbild! Und das heißt - da er selbst unvollkommen ist - als unvollkommen, bruchstückhaft und in ihrer Bruchstückhaftigkeit tragisch.

Hält Schulz nun den Mann für das Symbol des unvollkommenen menschlichen Geistes, der ihm vor dem Hintergrund der Vollkommenheit des Schöpfers als eine "Parodie" erscheint, die lediglich Groteskes erschaffen kann, so ist für ihn die Frau - das Weibliche - "ganz". In der Bilderwelt von Schulz ist das Weibliche der Urwald, der Urgrund aller Dinge, das Unbewusste, die Heimat des Lebens, die Matrix, die Quelle, die ungeteilte Welt, die Finsternis, wo alles anfängt, in der alle Möglichkeiten schlummern und die den Keim für alles enthält und wo die ganze Vielfalt des Lebens darauf wartet, geboren zu werden - das dunkle Fundament der Schöpfung: "das Reich der Mütter". In einem gewissen Sinne ist für ihn die Frau - die Eva, was übersetzt "das Leben" bedeutet - eine "Stammzelle der Schöpfung", das Alphabet, aus dem die Worte zusammengestellt wurden, mit denen Gott einst die Welt geschrieben hat, sie ist das Ganze, aus dem die Schöpfung entlassen wurde ud wird.

Im Gegensatz zum Männlichen, das die Verantwortung für seine Werke trägt und für ihre Unvollkommenheit stehen muss, sei das Weibliche laut Schulz, obwohl "lichtfern", ohne Schuld. Sein Schicksal - sein Programm - ist ja nicht das (bewusste) geistige Schöpfertum, sondern die naturgegebene Fruchtbarkeit, für die Schopenhauer den Begriff der generatio aequivoca" (Urzeugung, Abiogenese) geprägt hat, jene Kraft, die sich in dem blinden Drang zum Leben manifestiert. Die weibliche Fruchtbarkeit ist die Fruchtbarkeit der Materie, die in sich selbst ruht, passiv darauf wartend, durch den Geist befruchtet zu werden und die unter Umständen nicht mal das Männliche braucht, um sich fortzupflanzen. Sie ist die Mutter und des Lebens, das keinem Plan folgt, das aus sich heraus immer wieder neu entsteht und in seiner unerschöpflichen Potentalität immer ein Ganzes ist, bereit und fähig, nicht nur menschliche, sondern auch Gottes Kinder zu gebären. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, warum die von Schulz gezeichneten Frauen alle beziehungslos sind - eins mit sich selbst, in sich ruhend, brauchen sie nichts und niemanden, um sich vollkommen zu fühlen und können das verzweifelte Streben des Mannes nach der Vereinigung und Ganzwerdung weder spüren, noch erwidern. So charakterisiert Schulz auch seine Bianca in der Erzählung Frühling": Ich weiß nur, dass sie jederzeit wunderbar mit sich selbst übereinstimmt und das sie ihr Programm restlos erfüllt." Übrigens, so sind auch die Frauengestalten bei Anouilh: keinem Menschen verpflichtet und nur sich selbst treu.

Diese Idee drücken auch die bildnerischen Arbeiten von Schulz aus. Während er Frauen meistens als schön und erhaben zeichnet, sind seine Männergestalten verkrüppelt, hässlich, oft als halb Mensch halb Tier dargestellt, zu den Füssen der Frauen kriechend, flehend zu ihnen aufschauend, ohne dass sie von ihnen eines Blickes gewürdigt werden. Von der Forschung wurde das oft als ein masochistischer Zug von Schulz interpretiert, doch es ist falsch. Der Mann unterwirft sich auf diesen Bildern der Frau nicht, er will nicht, dass sie über ihn herrscht, sondern, nachdem er sich seiner eigenen Unfruchtbarkeit bewusst geworden ist, bettelt er sie unterwürfig und verzweifelt um ihre Aufmerksamkeit, von dem einzigen Wunsch beseelt - sie als Mutter seiner (geistigen) Kinder zu gewinnen und erlöst zu werden. Denn der Mann braucht die Frau. Der Geist braucht die Materie. Das Bewusstsein braucht das Unbewusste. In diesem Sinne schreibt Schulz über seine Eltern in der Erzählung "Die Schaben": "Sie hatte ihn nicht geliebt - dachte ich - und weil der Vater im Herzen keiner Frau verwurzelt war, konnte er in die Realität nicht hineinwachsen und schwebte ewig auf der Peripherie des Lebens, in halbwirklichen Regionen, an den Rändern der Wirklichkeit".

Fazit: Die Schöpfung der Menschen sei sündhaft, sagt Schulz, weil sie nicht in dem Ganzen, im Weiblichen, im Wirklichen ihre Quelle hat, sondern in der menschlichen Ideenwelt. Das ist der zweite Hauptgedanke, der sich wie ein roter Faden durch sein Werk hindurch zieht: Ohne im Weiblichen verwurzelt zu sein, bleibt das Männliche steril und seine "Kopfgeburten" sind und bleiben grotesk; wie all diese Frankensteins und Golems, die zu erschaffen sich der männliche Geist in seinem Wahn zur Lebensaufgabe gemacht hat, nicht erkennend, dass er, indem er wie besessen Blumen ohne Duft, virtuelle Welten und künstliche Intelligenzen ohne Seele erschaff, sich gegen die Schöpfung vergeht, die einst "Gott geschrieben hat" als rein und heilig.

Ilona Banet
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruno Schulz der Vergessenheit entreissen, 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Taschenbuch)
Ein wunderbares Buch von einem wunderbaren Dichter!
An dieser Stelle sei an ein Lied der österreichischen Rockband "Nebenjob" verwiesen, die Bruno Schulz mit ihrem Song "Wer erschoss Bruno Schulz ein kleines Denkmal errichten wollte.

Das Lied befindet sich auf YouTube und ist unter den Stichworten: "Wer erschoss Bruno Schulz" zu finden

Auszug aus dem Refrain des Songs:
"in den Städten die's schon so lange nicht mehr gibt
wartet die Erinnerung wie eine Schlange
auf den Mörder der seit langem nicht mehr lebt

und in den Läden an der Straße
roch es im Sommer so stark nach Zimt
und ich hoffe dass der Mörder
diesen Geruch mit nach Hause nimmt"
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17 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen vielleicht fehlt's mir ja am Intellekt?, 26. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Taschenbuch)
Bei allem Respekt vor dem Autor; ich konnte das Buch leider nicht lesen, da ich keinerlei Zugang gefunden habe. Es gehört daher zu den wenigen Büchern, die ich nicht zu Ende lesen konnte. Leider bricht es dabei noch den Rekord, dass ich es schon nach wenigen Seiten weggelegt habe. Vielleicht ein Fehler, vielleicht wäre der Zugang noch gekommen. Die Sprache ist ja durchaus schön, aber leider konnte ich dem Inhalt nicht folgen und fand die Lektüre äusserst anstrengend.
Intention für den Kauf war eigentlich, mal wieder etwas Anspruchsvolles zu lesen. Leider überstieg dies wohl meinen Intellekt..
Fazit: Wer wirklich hohe Ansprüche an Literatur stellt, wird in diesem Buch vielleicht finden, was mir verwehrt blieb. Nur Mut.
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3.0 von 5 Sternen Die Zimtläden, 17. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Taschenbuch)
War sehr gut besprochen, hat mich aber nicht angesprochen. Wer es lesen mag, sollte es vorher einmal durchblättern! Vielleicht ist es dann besser zugänglich!
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0 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwere Kost, 23. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Taschenbuch)
Die Zimtläden sind ein Roman in Kurzgeschichten. Das ist die gute Nachricht. Doch selbst die Kürze rettete mich vor dem Ermüden nicht. Die Geschichten haben meist eine winzige Fabel, die in lang(weilig)e Beschreibungen und Vergleiche eingebettet sind. Es ist sinnvoll, Schulzes Lebenslauf zu kennen. Die Verliebtheit in Einzelheiten ist sicher das Ergebnis seines eigentlichen Kunstverständnisses: Er war Maler und Zeichner. Auf diesem Gebiet war er gut. Mit seinem literarischen Stil, den ungewöhnlichen Ausdrucksweisen, Wortschöpfungen und Häufungen von Fremdwörtern wollte er wohl geistreich erscheinen. Mich hat er ermüdet und gelangweilt. Und ein bedeutender Schriftsteller ist er mit seinen paar Erzählungen und Briefen nun wirklich nicht.
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2.0 von 5 Sternen Naja..., 23. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zimtläden (Taschenbuch)
Für Kenner sicher interessant, ich fand es super langweilig. Nie wieder. Ganz komisch zu lesen. Aber empfehlenswert: die Umwandlung des Buches als Bühnenstück am Zittauer Theater.
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Die Zimtläden
Die Zimtläden von Bruno Schulz (Taschenbuch - 1. Dezember 2009)
EUR 9,90
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