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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packende Lebensgeschichte eines Halbwaisen
Wilbur hat keinen einfachen Start ins Leben. "Als er geboren wurde, starb seine Mutter. Es hatte sie ihre ganze Kraft gekostet, ihn sieben Monate und elf Tage in ihrem Bauch zu tragen. Ihn aus sich herauszupressen brachte sie um." Sein Vater ist darüber vor Gram und Unsicherheit gleich ganz aus dem Krankenhaus und aus Wilburs Leben verschwunden. Der Säugling...
Veröffentlicht am 18. Juli 2010 von Bella Bleep

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschichte eines Außenseiters........
Zunächst einmal ein großes Lob an den wunderbaren Erzählstil von Rolf Lappert; es macht wirklich Spaß, sich seinen Worten anzunehmen.
Zur Geschichte: Nun gut, ich mag Lebensgeschichten von Außenseitern oder Menschen, die es im Leben nicht leicht haben, doch Wilburs Werdegang ist für meinen Geschmack ein wenig zu lang geraten. Es mag...
Veröffentlicht am 14. März 2012 von Benjamin Bremer


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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packende Lebensgeschichte eines Halbwaisen, 18. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Wilbur hat keinen einfachen Start ins Leben. "Als er geboren wurde, starb seine Mutter. Es hatte sie ihre ganze Kraft gekostet, ihn sieben Monate und elf Tage in ihrem Bauch zu tragen. Ihn aus sich herauszupressen brachte sie um." Sein Vater ist darüber vor Gram und Unsicherheit gleich ganz aus dem Krankenhaus und aus Wilburs Leben verschwunden. Der Säugling kommt in einen Brutkasten - sein Leben hängt am seidenen Faden.

Schon auf den ersten Buchseiten wird man als Leser reingesogen in eine Lebensgeschichte, bei der man ständig wissen will, wie es mit Wilbur weitergeht, ob als Säugling, als Junge, als Heranwachsender und schließlich als Mann. Wie richtet er sich in der Welt ein, wie findet er ein Zuhause? Man begleitet ihn wie er durchs Leben geht, stolpert, fällt, wieder aufsteht, lacht, weint, liebt... und schwimmt.

Bücher über Jungs, die sich zu Männern entwickeln, gibt es viele. Und es gibt auch viele, die vor irisch-amerikanischem Hintergrund geschrieben sind. Das Interessante an dem Buch hier ist, dass es präzise und packend in einem geschrieben ist. Schwierige Lebenssituationen werden heiter, leicht, bis hin zu ironisch und trotzdem in ihrem ganzen Ernst darstellt. Das ist eine hohe Kunst, am ehesten vielleicht mit Irving-Büchern vergleichbar, wobei "Nach Hause schwimmen" nochmal anders ist: 'hintergründiger' vielleicht? Anderer Sprachwitz vielleicht? Ich weiß es nicht. Muss man auch gar nicht entscheiden. Beide Autoren sind klasse.

Die Geschichte von Wilbur lässt sich jedenfalls wunderbar in einem Fluss lesen. Ich habe das Buch während des Urlaubs in drei Tagen verschlungen und war traurig, dass es nicht noch weitere 600 Seiten gab.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewegendes Leben - dramatische Ereignisse - Berührend, 7. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Das dramatisches Leben eines Kindes, das nur hinnehmen und einstecken kann. Gescheiterte Gesellschaft, die nicht in der Lage ist genauer hinzusehen. Man wird nicht müde, diesem armen Kind immer wieder hoffend nachzulesen. Alles geht schief. Nichts ist selbstverständlich. Um so erstaunlicher, dass dieses Kind,dieser junge Mann immer noch am Leben hängt. Verluste die sich durch sein Leben ziehen und Mißverständnisse lassen ihn verzweifeln, aber stärken ihn dann immer wieder. Ein packendes Stück Geschichte, dass einen nicht mehr los läßt. Der Leser wird nach allen Widrigkeiten dann doch durch ein wohlwollendes Ende belohnt. Gott sei Dank!
Dieses Buch ist nichts für Leser die leicht unterhalten werden wollen. Wer die Menschen in all ihren Fazetten mag und kennenlernen will, der sich interessiert auch für die Schwere des Lebens, der wird dieses Buch zu schätzen wissen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschichte eines Außenseiters........, 14. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Zunächst einmal ein großes Lob an den wunderbaren Erzählstil von Rolf Lappert; es macht wirklich Spaß, sich seinen Worten anzunehmen.
Zur Geschichte: Nun gut, ich mag Lebensgeschichten von Außenseitern oder Menschen, die es im Leben nicht leicht haben, doch Wilburs Werdegang ist für meinen Geschmack ein wenig zu lang geraten. Es mag auch daran liegen, dass dieses Buch nicht unbedingt die geeignetste Strandlektüre ist, aber einige Schilderungen hätten durchaus einer Kürzung unterzogen werden können.
Ergreifend und emotional ist die Geschichte allemal, aber 100%ig gepackt hat sie mich nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beinahe am Vergleich gescheitert, 27. Juli 2012
Von 
Th. Leibfried "TL" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Auch mir drängte sich zu Beginn der Lektüre von Rolf Lapperts "Nach Hause schwimmen" der Vergleich zu John Irvings genialem Roman "Owen Meany" auf. Zu ähnlich sind die beiden Protagonisten, eben Owen Meany dort, Wilbur McDermott bzw. Sandberg hier. Und beinahe wäre Lapperts Werk an diesem Vergleich gescheitert. Ist es aber nicht am Ende. Zum einen weil der Roman auf mich seine Faszination hauptsächlich, nein überwiegend in der zweiten Hälfte entfaltete. Und zum anderen, weil die Gegenüberstellung mit Andauern der Lektüre in den Hintergrund trat.

Wilburs Mutter stirbt bei seiner Geburt, sein Vater macht sich aus dem Staub. So verbringt er die erste Zeit seines Lebens in einem Waisenhaus in den Vereinigten Staaten, in dem sich die Frau des Direktors seiner annimmt und tief enttäuscht ist, als sein Großvater aus Irland anreist und den kleinen Wilbur mitnimmt auf die grüne Insel in Europa. Dort wächst Wilbur auf, allerdings langsamer als seine Altersgenossen. Und verliert früh seine geliebte Großmutter und seinen besten Freund. Es folgen Taten, die den kleinwüchsigen, aber hochbegabten Jungen in eine Jugendanstalt bringen. Es geht irgendwann zurück in die Vereinigten Staaten, wo er sich auf die Suche nach seinem Vater macht, den er nie gesehen hat.

Das Buch ist geprägt von einer insgesamt düsteren, weitgehend pessimistischen Grundstimmung. Kein Wunder bei einer Hauptfigur, die schon in Kindheitstagen des Lebens überdrüssig ist. Dennoch durchzieht den Text ein feiner Humor, der ein wenig Licht ins Dunkel des Wilburschen Lebens bringt. Ein charakteristisches Zitat: "Glück ist dein Lieblingssong aus dem Radio eines Autos, das an die vorbeirast und in einen Abgrund stürzt." Sympathische, überwiegend skurrile Charaktere in großer Zahl tauchen auf und verschwinden wieder und brachten mich als Leser immer wieder zu der Frage: "Wer war das gleich nochmal?" Aber nie war das störend, sondern eher eine Herausforderung, ohne eine entsprechende Mitschrift den Überblick nicht zu verlieren.

Interessant sind sicherlich noch ein paar Sätze zur Erzählweise. Der Roman ist in Kapitel gegliedert, in denen sich zwei Zeitebenen abwechseln. Im Rückblick auf Wilburs Geburt, sein Heranwachsen in Irland, sein späterer Umzug nach New York, haben wir es mit einem auktorialen Erzähler zu tun, der über Wilbur in der dritten Person berichtet. In den Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, erzählt Wilbur selbst in der Ich-Form. Offen gestanden ist mir das erst nach ein paar Kapiteln aufgefallen, es ist aber eine interessante Konstruktionsform. Die Kapitel in der Vergangenheit tragen übrigens Titel von Bruce Willis-Filmen, mit dessen Charakteren (vor allem in "Die Hard") sich Wilbur stark identifiziert.

Ein großer Roman des in Zürich geborenen und in Irland lebenden Autors, der es mit diesem Werk auf die Short List des deutschen Buchpreises im Jahre 2008 geschafft hat. Vollkommen verdient aus meiner Sicht. Wegen der zweiten Hälfte des Buches fünf Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über das Loslassen und das Weiterleben,, 24. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
auch wenn man nicht mehr weiß, für wen oder was. Darum geht es in diesem Roman.

Schlechte Startbedingungen für Wilbur: Als er als Frühchen in Amerika geboren wird, stirbt die irische Mutter und der schwedische Vater verschwindet. Wilburs erstes zuhause, dem noch viele weitere folgen werden, ist der Brutkasten.

Wilbur ist anders als andere: er ist hochintelligent, er ist klein und schmächtig, er hat Angst vor Wasser, das geht so weit, dass er seinen Kaffee nicht trinkt, sondern löffelt. Er ist der geborene Außenseiter.

Die Erzählung verläuft in zwei Strängen, einmal in der Vergangenheit in der dritten Person erzählt und einmal in der Gegenwart, in der Ich-Form erzählt, wobei beide Stränge sich annähern.

Rolf Lappert nimmt den Leser in eine Erzählung voller Irrungen und verrückter Schicksalsschläge, die sich auf mehrere Generationen auswirken, mit.

In einem unaufgeregtem Schreibstil wird die Geschichte von Wilbur durch den Autor mit Leben gefüllt. Die Protagonisten und Szenen sind einfühlsam und ausführlich gezeichnet. Die Charaktere werden durch verschiedene Eigenarten sehr lebendig. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Manchmal wurde es mir etwas zu unübersichtlich wegen der schwer überschaubaren Zahl von Personen.

Etwas weniger Schicksalswindungen hätten auch gereicht, um die unschuldige Lebensmelancholie zu vermitteln. Aber da der Autor den Weg so üppig bebildert beschreibt, konnte ich mich trotzdem ganz gut damit arrangieren.

Ein tragikomischer Roman, der den Leser abwechselnd zum Weinen und zum Lachen bringt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zähfließend, 29. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Ich kann mich den positiven Rezensionen nicht anschließen.

Obwohl ich wirklich versucht habe, mich mit dem Buch antzufreunden, ist es mir nicht gelungen und irgendwann musste ich mich quälen weiterzulesen und nicht das nächste Buch auf dem Nachttisch in die Hand zu nehmen. Gegen Ende habe ich dann vermehrt quer gelesen und war froh als es vorbei war. Da ist zunächst die Handlung, die doch sehr stark an John Irving erinnert, und das nicht nur, weil der Held kleinwüchsig ist. Es fehlte eigentlich nur das Ringen oder eine andere Sportart, aber dafür hatte Wilbur sein Cello. Die Übertreibungen und Schicksalsfügungen waren doch sehr Garp oder Hotel New Hampshire. Mein Problem was aber nicht in erster Linie die Nähe zu Irving (die man aber auch beim besten Willen nicht leugnen kann), sondern eher, dass das Buch an die späten Romane Irvings erinnert, die ich eher langatmig fand (the Fourth Hand oder Until I find you). Insbesondere als die Familiengeschichte auserzählt war und Wilbur in Amerika lebte, hat sich die Handlung auch hier nur sehr zähflüssig bewegt. Es hat mich eigentlich nie interessiert, wie es mit dem Roman weitergeht und einzig die Geschichte der Großeltern und die Zeit in der psychiatrischen Einrichtung fand ich leidlich spannend und interessant. Der Rest plätscherte so dahin, alle haben Wilbur lieb, er spielt toll Cello, er lebt in einem abstrusen Hotel und verlegt dort Böden, und dann habe ich auch schon wieder vergessen wie es weiterging, und die Lektüre ist erst eine Woche her.

Einige Anachronismen haben mich auch gestört. Zumindest hatte ich die ganze Zeit das Gefühl die Zeitlinie stimmt nicht. Der Hinweis darauf, dass das Haus das einzige in der Gegend mit Elektrizität war - das passt vom Alter der handelnden Personen nicht. Ebenso des Grossvaters Reise zu den Goldrevieren in den USA in Postkutschen. Wilbur ist 1980 geboren, der Grossvater wegen mir 1930. Dann sind wir bei 1950 - nicht 1849. Gleiches was Autos und Kommunikation angeht, alles immer etwas zu alt, obwohl die Kapitel nach Bruce Willis Filmen datiert sind. Gut, Irland war lange etwas fernab, aber nicht mehr Mitte der 90er, da war es der Celtic Tiger.

Problematisch war für mich auch der Stil. Ich hatte ich über das ganze Buch hinweg das Gefühl, eine Übersetzung zu lesen. Das spricht nicht gerade für den Autor, aber er macht es sich auch schwer, indem er eine irisch-amerikanische Geschichte auf Deutsch erzählt. Es klingt zu sehr nach einem synchronisierten Bruce Willis Film (den Bruce WIllis aspekt fand ich ganz gelungen). Einige Bilder waren mir auch zu schwülstig, aber gut, das ist Geschmackssache. (Schön fand ich auch: "ich sitzte" statt "ich saß", aber gut, das ist nur eine Kleinigkeit.)

Von der Shortlist des deutschen Buchpreises 2008 fand ich Tellkamps Turm, Treffen sich zwei sowie Adam und Evelyn empfehlenswertere Lektüre, wobei ich keines der in diesem Jahr in die Shortlist aufgenommenen Bücher vorbehaltlos empfehlen würde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend!, 23. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Da ich normalerweise nur Thriller und Krimis lese, war ich zuerst ganz enttäuscht, als meine Tochter mir dieses Buch geschenkt hat. Es lag Monate neben meinem Bett, ohne dass ich die Motivation hatte, einen Anfang darin zu starten. Gut, dass mir eines Tages der Lesestoff ausging. Schon nach der ersten Seite war ich begeistert über den wunderbaren Erzählstil, die Sprache und den Ausdruck der Gedanken der einzelnen Personen. Ein gelungenes, wunderbares Buch, auf das man als Autor stolz sein kann! Ich habe es schon mehrfach weiterempfohlen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach Hause schwimmen- ein irischer Owen Meany ?, 25. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Rolf Lapperts dritter Roman handelt von dem kleinwüchsigen Wilbur, der in seinem Leben wirklich vom Pech verfolgt ist. Er hat das Leben eigentlich schon aufgeben, als die hübsche Aimee in sein Leben eindringt und ihm beibringt endlich zu leben.
Rolf Lapperts Roman über das Leben von Wilbur hat mich sehr bewegt und mitgerissen. Lappert schreibt spannend, komisch und mitfülend. Er beschreibt wunderbar die Gefühle und Gedanken der Personen und lässt eine tolle Atmosphäre entstehen. Anrührend, nicht kitschig, wird diese tragisch-komische Geschichte eines außergewöhnlichen Jungen, der erst zum Schluss lernt das Leben zu schätzen, erzählt. Die Handlung wird immer wieder durch Wilburs Lebensgeschichte unterbrochen, das nimmt keinesfalls die Spannung weg, es erhöht sie eigentlich nur noch, weil man wissen will, wie es in beiden Teilen weitergeht und lässt eine tolle Atmosphäre entstehen.
Natürlich liegt ein Vergleich mit Irvings "Owen Meany" nah, da es teils wirklich Ähnlichkeiten gibt (Erzählstil,Größe der Hauptperson), trotzdem finde ich, dass sich die Romane doch sehr unterscheiden, denn Lappert beschreibt hier meisterlich das Leben die Liebe und deren Kraft, zwar nicht so auf euphorische Art und Weise aber sehr lebensnah.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Roman über das Erwachsenwerden, 11. April 2012
Von 
Bienchen (das schönste Bundesland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
Nach zuletzt gelesenen Thrillern und Krimis mußte ich mich auf dieses ruhige Buch erst einlassen. Anfangs vermisste ich die Action und ein Pageturner ist es ja auch nicht. Aber langsam, langsam kam ich auf den Geschmack und die Geschichte von Wilbur zog mich immer mehr in ihren Bann.
Die Idee hier mit zwei Erzählsträngen zu schreiben, finde ich gut und durch den Wechsel von der 3.Person in die Ich-Form weiß man auch immer, wo man sich in der Geschichte befindet, vor oder nach dem Tag X. Mir persönlich gefiel die Geschichte in der Ich-Form besser, da auch humoristischer.
Insgesamt ein sehr einfühlsamer Roman , alle vorkommenden Personen werden sehr schön beschrieben und gezeichnet, der Humor kommt nicht zu kurz und am Ende ist man mit Wilbur froh, dass er seinen Platz im Leben gefunden hat. Die Art zu schreiben von Rolf Lappert erinnert mich an John Irving, und der Roman hat mich an " Gottes Werk und Teufels Beitrag" erinnert . Empfehlenswert
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...schade, dass jedes Buch ein Ende hat, auch dieses..., 27. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Nach Hause schwimmen (Taschenbuch)
über den Inhalt ist ja schon alles gesagt. Daher fasse ich mich kurz. Ich lese gerne, viel und vielseitig und ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist eine rührende Geschichte, wundervoll geschrieben, auch wenn man nicht zum in-einem-rutsch-Lesen dazukommt, findet man wieder Anschluss und ich hab gerne eine Stunde Schlaf geopfert um zu erfahren, was aus dem kleinen Wilbur wird. Schade, dass es irgendwann "fertig" war.
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Nach Hause schwimmen
Nach Hause schwimmen von Rolf Lappert (Taschenbuch - 1. Dezember 2009)
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