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5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön!
Das Buch ist gerade in der Einfachheit der Handlung und der Leichtigkeit mit der diese beschrieben wird ideal, um den Alltag hinter sich zu lassen und für ein paar Stunden dahin zu träumen. Die Liebesgeschichte zwischen einem Schüler und seiner Lehrerin; eigentlich kein großer, anspruchsvoller Stoff und genau den macht Lenz auch nicht daraus, sondern...
Veröffentlicht am 10. März 2010 von M. Cordes

versus
29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppend wie ein Spaziergang durch weiche Sanddünen
Es ist bemerkenswert, in welch krassem Gegensatz Lenz zu anderen Altstars der Literaturszene steht: Während Grass weiterhin in eitlen Egotrips seine eigene Vergangenheit beschwört, während Martin Walser zuletzt reihenweise libidinöse Altherren-Affären abgearbeitet hat und auch ein Kempowski seinen Sowtschick eigenwillige Alters-Amouren erleben...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2010 von film-o-meter


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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppend wie ein Spaziergang durch weiche Sanddünen, 28. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Es ist bemerkenswert, in welch krassem Gegensatz Lenz zu anderen Altstars der Literaturszene steht: Während Grass weiterhin in eitlen Egotrips seine eigene Vergangenheit beschwört, während Martin Walser zuletzt reihenweise libidinöse Altherren-Affären abgearbeitet hat und auch ein Kempowski seinen Sowtschick eigenwillige Alters-Amouren erleben ließ, die nicht frei waren von peinlichen Ergüssen, erweist sich der Erzähler Siegfried Lenz (82 Lenze jung), der sich freilich mit seiner Handlung ein paar Jahrzehnte in die deutsche Vergangenheit begibt, mit der Wahl seiner Hauptfigur und des Ambientes als jugendlich-frisch wie eine Nordseebrise.

Worum geht es? In der Aula eines Gymnasiums an der norddeutschen Küste nehmen Schüler und Lehrer Abschied von der Englischlehrerin Stella Petersen, die auf tragische Weise bei einem Bootsunglück tödlich verletzt wurde. Die Gedanken des 18-jährigen Christian, der als Ich-Erzähler fungiert, schweifen ab. Der Sohn eines Steinfischers hatte nämlich während der zurückliegenden Sommerferien eine Affäre mit seiner Lehrerin.

Die Novelle von Siegfried Lenz nimmt schleppend wie ein Spaziergang durch weiche Sanddünen ihren Lauf. Die Geschichte gerät zwischen den unterschiedlichen Erzählebenen, Rahmenhandlung, Rückblenden und Rückblenden in der Rückblende, immer wieder ins Schlingern. Nur mühsam verdichten sich die einzelnen kurzen Szenen zu einem bewegenden Alltagsdrama. Das liegt vor allem an dem Schifffahrtsjargon, den Lenz ausufernd bemüht, und daran, dass er Namen, etwa die einzelner Klassenkameraden des Ich-Erzählers, auf die Leserschaft loslässt, ohne dass diese zuvor Kontur annehmen konnten. So treibt der Leser oft hilflos durch die Erzählung wie eine Barke, die in Seenot geraten ist. Als Rettungsanker dient der Novelle vor allem Lenz' Einfühlungsvermögen in seine Hauptfigur. Durch den inneren Monolog des jugendlichen Helden wird eine Figur lebendig, mit der der Leser mitfühlen und das traurige Schicksal früher, unglücklicher Liebe teilen kann. Altmodisch mag manchem diese bittersüße "Love-Story" erscheinen, weil sie diskret bleibt, wo andere auf den Putz hauen würden, aber gerade dadurch strahlt sie eine Erhabenheit aus, die man in der deutschen Literatur der Gegenwart selten findet.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön!, 10. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Das Buch ist gerade in der Einfachheit der Handlung und der Leichtigkeit mit der diese beschrieben wird ideal, um den Alltag hinter sich zu lassen und für ein paar Stunden dahin zu träumen. Die Liebesgeschichte zwischen einem Schüler und seiner Lehrerin; eigentlich kein großer, anspruchsvoller Stoff und genau den macht Lenz auch nicht daraus, sondern erzählt auf wunderbar poetische Weise die Liebesgeschichte aus Sicht des Schülers (Ich-Erzähler). Die Gedanken der Lehrerin bleiben dem Leser dadurch größtenteils verschlossen, was einen zu Vermutungen anregt und auch gespannt auf den Fortgang der Geschichte macht.

Für mich eine erotischer Ausschnitt (nur genau ein Sommer) aus dem Leben zweier Menschen, der auf unnötige Sexualität bewußt verzichtet und so eine Sinnlichkeit aufbringt, die in dieser teilweise reizüberfluteten Zeit gut tut und einfach nur Schön ist!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hat mich berührt, 10. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
man kann sich durchaus fragen, warum ein achzigjähriger ein kleines buch schreibt über eine liebe zwischen einem achzehnjährigen und seiner lehrerin. wenn er das aber so großartig macht, wie siegfried lenz, dann ist die frage nach dem warum eigentlich überflüssig. hier geht es nicht um sexuelle altmännerfantasie, sondern um eine zarte romanze zwischen zwei menschen vor der kulisse des unendlichen meeres mit all seinen unwägbarkeiten, die schließlich auch zur zerstörung des jungen glücks führen. eine wunderbare poetische sprache begleitet und erzählt das geschehen aus der sicht des letztlich übrig gebliebenen, sehr gekonnt, mit zeitsprüngen und rückblenden zwar, die aber fast unbemerkt ineinander übergehen.
kann ich nur empfehlen. gute deutsche gegenwartsliteratur ohne sinnlose attitüden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 29. Mai 2013
Von 
Franz Maier "sandmann1956" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Während des Lesens habe ich immerzu Bilder vor mir gesehen. Das Buch hat mich sehr angesprochen und in gewisser Weise verzaubert. Ich habe mit Spannung gelesen und gleichzeitig am Geschehen Anteil nehmen können. Mir hat die "Schweigeminute" von Siegfried Lenz besonders gut gefallen. Für mich ist es ein Buch, das ich öfters lesen kann.

Ein sehr sehr gutes Buch!!!

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Maier
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schweigeminute, 4. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Ein schlichtes Buch über die Liebe. Gefühlvoll geschrieben.Siegfried Lenz ist ein begnadeter Autor und guter Beobachter. Ich wünschte, ich hätte was, von seinem Schreibstil.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Liebe in sanfter, fein erotischer, aber immer großen Erzählprosa., 31. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Siegfried Lenz schafft es wiederum einmal mehr, mit seiner zarten und detaillreichen Sprache in die sensiblen psychischen Welten seiner Protagonisten einzusteigen, sich in sie einzufühlen und diese zu Gestalten einer wunderbar erzählten Prosa werden zu lassen.

Siegfried Lenz erzählt die Geschichte des Gymnasiasten Christian, der sich in seine Englischlehrerin Stella Peterson verliebt und der darin beide in zweierlei Perspektiven stürzt und sie in seinem Ton und seiner Diktion in wenigen, ingeniös gezeichneten Strichen aufscheinen lässt: als Schüler und Geliebter, als Lehrerin und Geliebte, die er in einer fast nur en passant angedeuteten Erotik zusammenfinden lässt.

Aber auch die wunderbar gezeichneten Charaktere der Menschen am Meer, in einem kleinen Fischerort irgendwo an der Ostsee, die feinsinnig sprachliche Typologie, die Siegfried Lenz in wenigen Federstrichen gelingt, hat mich sehr beeindruckt. Man sieht darin, dass große Erzähler weder mit monströsen Gegebenheiten noch mit klotzigen Geschehnissen daherkommen müssen, um Großes zu leisten.

Ich habe diese Novelle sehr gerne gelesen und war fast schon enttäuscht, dass sie auf Seite 127 bereits zu Ende gehen will. Denn die Schweigeminute ist nur ein Einschnitt, der Übergang von der Liebe im Leben zur Liebe als tragische Faszination, die einen ein ganzes Leben lang begleiten kann: wodurch Stella von einer fast schon zu ideal gezeichneten Frau in die Transzendenz einer zukünftigen Heroine transponiert wird.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend; 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne, literarisch tiefsinnige Novelle - aber unpassend zum Hauptcharakter der Erzählung, 7. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Den Roman hat Siegfried Lenz aktuell geschrieben, aber er spielt in den 60er Jahren und er liest sich auch so, als wäre er in den 60er Jahren geschrieben worden, als lese man eine klassiche Novelle jener großen Autoren von damals: Hesse, Mann, Salinger ...

An und für sich nicht schlecht, es muss auch Retro-Literatur geben.

Doch eine Sache will mir nicht gefallen, mit der ich mich nicht anfreunden kann: Die Handlung erzählt die feine, subtile Liebesgeschichte zwischen der älteren Lehrerin Stella Petersen zu ihrem jungen Schüler Christian, ihrer Romanze an der Ostsee und schließlich von Stellas Unfall und ihrem Tod.
Die Novelle beginnt mit einer Schweigeminute zu Stellas Tod in der Aula der Schule, der Rest sind Rückblenden.

Für einen jungen Schüler, der die Novelle erzählt, wirkt mir der Erzählton zu erwachsen, zu ausgereift, zu "alt".

Siegfrid Lenz ist es meiner Meinung nach nicht gelungen, sich in die Gedankenwelt und Sprechweise eines Teenagers der 60er Jahre hineinzuversetzen. Es wirkt vielmehr wie die Erinnerung eines alten Mannes an seine Jugend - aber das ist inhaltlich nicht der Fall.

Salingers Fänger im Roggen ist hier deutlich besser.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebe für einen Sommer., 15. August 2010
Von 
Chaostante - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Länge:: 1:29 Minuten

Stella, ohne Zweifel die beliebteste Lehrerin des Lessing Gymnasiums. Anerkennung und Respekt bekommt sie gleichermaßen von Kollegen, wie auch von ihren Schülern.

Wir setzen und mit Tränen nieder, so beginnt Siegfried Lenz sein 119 Seiten starkes Werk. Er zeichnet die Liebe eines Sommers. Eine verbotene Liebe, die Liebe zwischen Schüler und Lehrerin.
Lenz erzählt durch den 18 jährigen Christian, in Ich - Form diese Novelle eines viel zu kurzen Sommers. An dessen Ende der Tod der Lehrerin steht. Christian reflektiert auf der Gedenkfeier für Stella - ihre Liebe. Völlig naiv hatte er sich schon ihre gemeinsame Zukunft ausgemalt, als Stella sich schon längst von ihm zurück zog und auf Distanz ging. Ein letzter Brief von Stella den sie kurz vor dem Unfall geschrieben hatte - enthielt nur einen Satz: Love, Christian, is a warm bearing wave."

Über das gesamte Werk legt sich eine düstere Stimmung, sie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Seiten des Buches. Weiß man doch von Beginn an um den Verlust, das tragische Ende. Er wechselt oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart und so ist und wird man ständig hin und her gerissen. Siegfried Lenz erzählt stimmig und voller Tragik einen authentischen Sommer.

Ein still anmutendes Buch, darüber muss man sich im klaren sein. Wer Aktion will und eine heiße Liebesgeschichte zwischen Schüler und Lehrerin, der ist falsch bei diesem Buch. Querverweise zu den im Buch aufgelisteten Büchern müssen wiederum auch verstanden werden.
Ich mag diesen Stil, er ist wunderbar.

Eine unmögliche Liebe, die nur einen Sommer dauerte.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders!, 21. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Ich bin grundsätzlich erstmal anderer Meinung als die anderen beiden Vorschreiber/Kritiker.

Defacto bin ich sehr wohl der Meinung, dass das Werk von Herrn Lenz durchweg erotisch ist. Zugegeben; es ist auf eine andere Weise erotisch. Im Zeitalter von diversen Büchern und Margarinewerbung mit blanker Haut, ist dieses Buch viel subtiler.
Und gerade das macht den gewissen Reiz aus.
Erotik ist natürlich mannigfach und endlos debattierbar. Wo für den einen die Erotik beginnt, endet sie für den nächsten schon!

Herr Lenz schildert die Liebe. Der Junge ist scheinbar mehr als die Frau angetan. Wirklich? Durch das (endliche) Ereignis nimmt Herr Lenz jegliches Anzeichen seitens der Frau weg.

Was sie wirklich selbst empfindet, lässt er dadurch offen, dass er aus der Sicht des jugendlichen Liebhabers schreibt.

Diesmal passt auch das Cover zum (geschriebenen) Inhalt. Für mich war es der Aufhänger, stehen zubleiben und das Werk anzulesen und es sogleich zukaufen.

Ein Buch, welches über den Tod hinausgeht. Welches naiv erscheint, aber voller Liebe ist.
Was schmerzlich endet und nicht mit glücklichem Ausgang, ähnlich wie das Leben nun mal so ist.

Viel Spaß beim Lesen.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwärmerei ist keine Liebe, 13. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Schweigeminute: Novelle (Taschenbuch)
Schweigeminute: Novelle

Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch und natürlich habe ich Respekt vor einem 87 jährigen Autor, der noch so gut schreiben kann - aber sein schönstes Buch?

Ich habe mich gelangweilt. Sah mich in den quengelnden Quartanern in der Gedenkminute widergespiegelt, dachte 127 Seiten sind nicht viel, das schaffst Du.
Siegfried Lenz beschreibt mit einfachen Worten viel über die Küste und ihre Menschen, aber ich erwartete eine Liebesgeschichte und fand nur einen verliebten Pennäler, der seine hübsche junge Lehrerein verehrt, wie viele seiner Mitschüler und auf der anderen Seite eine lebenslustige Frau, die gern hofiert und umflirtet wird. Dies ist keinesfalls verwerflich, sie ist auch eine ausgesprochen loyale Person, die strukturiert und verantwortungsbewusst denkt und lenkt. Wo man hierin aber die große Liebe erkennen soll, bleibt schleierhaft. Nicht mal ein Kuss kommt konkret vor, geschweige denn Konflikte, die sich bei dieser Konstellation doch ergeben müssten.
Ein gemeinsames Kopfkissen, der Busen, der an seinem Rücken liegt, sicher ein tolles Erlebnis für den jungen Christian und auch Stella genießt den jungen Burschen, aber Liebe?
Am meisten ließ sich das noch bei den Ausrufen von Christians Mutter zu dem Foto von ihm und Stella erkennen. "Ihr habt Gefallen aneinander, auch das sieht man." Wobei das Wort Liebe wohl auch hier zu hoch gegriffen wäre.

Gelungen fand ich die Auseinandersetzung Christians zwischen seiner Situation als Schüler, der seiner Lehrerin gehorcht und als Geliebter, der seine Geliebte beschützt. Faszinierend wie schnell er seine Gefühle, seine Denkweise innerhalb eines Satzes, innerhalb einer Minute ändert.
Und wenn ich hier und dort das Buch aufschlage und einfach die Sprache auf mich wirken lasse, bin ich doch beeindruckt und ergriffen. Die Story kann allerdings wohl nur einem älteren Herrn, der sich in seine Jugendzeit zurückversetzen will, einfallen.
Schweigeminute: NovelleSchweigeminute: Novelle
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Schweigeminute: Novelle
Schweigeminute: Novelle von Siegfried Lenz (Taschenbuch - 1. November 2009)
EUR 7,90
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