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16
3,1 von 5 Sternen
Die letzte Delikatesse: Roman
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2009
In der heutigen schnelllebigen Welt nehmen sich viele Menschen immer weniger Zeit für ein entspanntes und genussvolles Essen. Hat man Hunger, so wird schnell irgendetwas in sich hineingestopft und das muss dann reichen.

Für Pierre ist so etwas unvorstellbar. Er liegt im Sterben und lässt noch mal sein ganzes Leben Revue passieren. Unter Leben versteht er jedoch vordergründig sein kulinarisches Leben. So begibt er sich auf eine gedankliche Suche nach der besonderen und einzigartigen Delikatesse seines bisherigen Lebens. Beim Nachdenken kommt er natürlich ganz unweigerlich auf seine Familie zu sprechen. Seine familiäre Situation ist schon eine delikate Angelegenheit. Wichtiger als Beziehungen zu Menschen scheinen ihm schon immer Geschmäcker, Gerüche und der Genuss gewesen zu sein. Zeitweise wirkt seine Suche nahezu krank- bzw. zwanghaft. Selbst Liebe für seine Kinder konnte und kann er nicht aufbringen.

"Die letzte Delikatesse" ist in der Erstausgabe bereits 2001 erschienen. Nach Muriel Barberys verdientem Erfolg mit "Die Eleganz des Igels" 2008 wurde nun auch dieses Buch erneut und mit passendem Cover aufgelegt. Teilweise trifft man dort sogar Figuren und Orte wieder, die man aus "Die Eleganz des Igels" bereits kennt oder dort später weiterverfolgen kann - je nachdem in welcher Reihenfolge man die Bücher liest. Letztendlich kann man mit beiden Büchern beginnen, wobei ich "Die letzte Delikatesse" als Zusatzlektüre lieber hinterher lesen würde.

Muriel Barberys Schlagfertigkeit und Scharfsinnigkeit überzeugen in diesem Roman erneut und jede Seite macht hungrig auf mehr. Beim Lesen bekommt man ein Gefühl, als hätte man ein Dinner mit etlichen Gängen vor sich und einer ist köstlicher als der andere. Es gelingt der Autorin, Geschmäcker derart gekonnt zu beschreiben, dass man sie selbst beinahe auf der Zunge spüren kann. "Die letzte Delikatesse" ist definitiv eines der wenigen Bücher, das man auch als Gaumenfreude bezeichnen kann. Poetisch, bildhaft und sinnlich beschreibt Barbery die Gedanken von Pierre und man versinkt förmlich darin.

Ein sprachlicher Genuss für literarische Gourmets!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 16. Februar 2013
In diesem Roman geht es, wie der Titel ahnen lässt, um Geschmäcker, Gerüche und Empfindungen. Barbery gelingt es aufs Vortrefflichste, diese in wunderbarer Sprache lebendig zu beschreiben. So las ich manches Kapitel mehrfach und ließ mir die Worte auf der Zunge zergehen. So beispielweise das Kapitel über den Küchengarten. Barbery schildert hier eine verlotterte derbe Frau, die in feinfühliger, ja geradezu künstlerischer Weise ihren Garten pflegt. Die Gegensätze könnten nicht deutlicher sein. So trat mir beim Lesen gerade vor dem Hintergrund des Grobschlächtigen die Schönheit der Farben und Düfte sinnlich entgegen. Wunderbar auch, wie Barbery in diesem Kapitel z.B. das Verzehren einer frisch vom Strauch gepflückten Tomate schildert. Der Text über das Brot regte mich an, selbst einmal eine Scheibe bewusst zu essen und den Sinneseindrücken nachzuspüren. Das ist eine interessante Erfahrung, die im Alltag untergeht. Es sind also gerade die einfachen Speisen, die der Protagonist des Romans in seinem Geiste vorüberziehen lässt, da er, bedeutendster Feinschmecker Frankreichs, im Strebebett liegt und nach der letztendlich gültigen Wahrheit sucht. Seine Erkenntnis ist überraschend. So kann ich jedem nur empfehlen, sich mit Barbery und ihrem Hauptdarsteller auf die Suche zu begeben und den Worten, Geschmäckern und Genüssen dieser Welt nachzufühlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hochphilosophisch beschäftigt sich die Autorin auch diesmal mit dem Protagonisten, hier einem sterbenden Restaurantkritiker, dem verblassenden Mega-Stern am Pariser Gourmethimmel. Es trieft vor philosophisch schweren Gedanken, wechselnd zart und zäher Geschmackspoesie.

Er selber ist auf der Suche nach dem einzig wahren Geschmack, der letzten Delikatesse, die sich doch irgendwo im Fundus seiner jahrzehntelangen Erfahrungen finden muss. Worin gipfelt seine ewige Suche? In seiner Verzweiflung ist es das letzte, das ihn noch vom Sterben abhält. Eigentlich ein sehr schöner Gedanke.

Auch charmant ist die wechselnde Betrachtung, die Barbery in ihrem Folgeroman beibehält. Es erzählen immer wieder andere von dem sterbenden Gourmet. Seine Kinder, seine verschmähte Frau, seine unerfüllte Geliebte. Die zwiegespaltene Concierge, der träge Kater. Und jeder einzelne hat ein anderes Bild von ihm, das sich am Ende zu einem ganzen zusammenfügt.

Das Buch hinterlässt einen angenehmen Geschmack, wie eine hervorragend zubereitete Speise. Ein "Gôut", der jedoch auch nach einiger Zeit entschwindet und nur noch eine blasse Erinnerung zurücklässt. Alles in allem ein feines Amuse-Gueule für alle Sprach-Gourmets, das Appetit auf mehr Barbery macht, aber noch nicht ihre ganze Sprachgewalt zeigt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2012
Essenspsychologie und -philosophie
Pierre Arthens liebt ihm sterben. Ein Restaurantkritiker, der seine Frau Kinder nicht geliebt, seine Frau nur zweckmäßig und seinem Leben nur einer Sache gewidmet hat: Das Essen. Doch auf seinem Sterbebett sucht er ihn, den absoluten Geschmack, dass Gericht, welches unter all den Speisen, das Göttliche in sich trägt. Dabei lässt er seine kulinarischen Reisen Revue passieren, von seinen Beginn bis zu dem sprachlichen Kritikgenie, was er schlussendlich war. Die Reise eines Gourments beginnt von Küchen, Alkohol, Gerüchen und Geschmäckern, in deren Höhepunkt die Speise seines Lebens steht.

In diesem Roman bekommt man Lust, die Lust am Essen. Denn das Essen ist wie ein sexueller Akt und gilt jede Sekunde mit derselben Raffinesse und der Leidenschaft genossen zu werden bis zum kulinarischen Höhepunkt in dem alles im Kopf zu explodieren scheint. So macht es uns der Roman fast schon auf eine erotische Art deutlich und lässt Essen zu einem Genussakt werden.
Mit einer bildgewaltigen Sprache, einen Feinsinn für Wortwahl und Schachtelsätze, versucht Muriel Barbery das Essen zu huldigen: geruch-, gefühls-, essenstechnisch, gar psychologisch und philosophisch. Auf allen Ebenen macht man eine Reise zwischen Buffets und Häppchen, Haute Cuisine und Landfrauenküche, zwischen der Patisserie und der Bäckereien, bei der einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Zwischen einfachen Gerichten bis ganzen Gewürzstürmen und geschmacklicher Grenzenlosigkeit. Essen war noch nie so lebendig wie in diesem Buch. Eine Poesie des Essens, in psychologische und physischer Sicht.
Von verschiedenen Perspektiven wird Pierre Arthens beleuchtet, mal geliebt, mal gehasst, mal neutral und dann wieder ehrwürdig. Alle sprechen sie über den Kritiker, nebst der gedanklichen Suche von Pierre selbst, auf seiner Suche nach dem perfekten Geschmack. Diese äußere und innere Sicht lässt den Kritiker auferstehen, mit all seinen Facetten, Macken und Unstimmigkeiten.
Doch dort hört das Positive auf und beginnt das Negative, die Miskomposition des Gerichts, was auf einer ganz eigenen Ebene neutral ist. Auf jeder Persönlichkeitsschicht auf der man sich Butter, Schokocreme oder gar Exotisches wünscht, wird nur Einheitsbrei geboten, der sich weder sprachlich noch vom inneren Charakter unterscheidet. Allein über die Überschriften wird klar, welche Person gerade über den Kritiker spricht und nie wird der Stil angepasst, weder ob jemand Altes, Erfahrenes oder Junges spricht oder gar woher die Personen kommen. Durchgehend haben alle die literarische Stimme, die auch Pierre anstimmt. So kann man zu keiner der anderen Charaktere eine Bindung aufbauen oder überhaupt begreifen, wieso sie ihn so empfanden wie sie ihn empfanden. Man ist auf Distanz, aber so weit entfernt, dass man es nicht begreifen kann und will.
Diese Problematik wirkt sich auch auf die eigentliche Handlung wieder, die des Restaurantkritiker auf der Suche nach dem Gericht, was er am meisten geliebt hat. Durch diese Blässe, ohne jegliche Raffinesse und individueller Kruste, wirkt auch der Kritiker seltsam eindimensional und eintönig. Es entwickelt sich kein vielschichtiger Charakter, sondern nur ein Genießer des Essens in all seinen Formen. Es ist eine Obsession, an der er sich opulent ergötzt und die ihn nur zu kümmern scheint. Aber dieser Effekt und die Erkenntnis lebt allein durch die Sprache, nicht aber durch das Aufleben einer wirklichen Persönlichkeit.
Die einzige Überraschung bietet das Ende, denn das, was er in seinen Gedanken, in seiner olfaktorischen und kulinarischen Welt zum Abgang haben möchte, bevor er stirbt, ist wahrlich ungewöhnlich und verblüfft.

Fazit
Ein sprachliches Meisterwerk und eine Hommage an das Essen, bei der der Appetit mit jeder Zeile wächst, dessen Würze aber an seinen geschmacklosen Charakteren leidet.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2009
Das Buch war der logische Folgekauf nachdem ich "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery gelesen habe. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass die Charaktere nicht so lebendig sind wie in der "Eleganz des Igels". Sie sind z.T. etwas verhaltener, nicht so präsent, aber nach kurzem Einlesen konnte ich dann abtauchen! Muriel Barbery beweist auch hier ihren exzellenten Sprachstil, facettenreich, emotional und gehoben zugleich führt sie den Leser durch die Abgünde und Leidenschaften, die Schwächen und rebellierenden Kämpfernaturen ihrer Charaktere. Und alle Sinne werden angerührt, wenn Pierre Arthèns sich in den Erinnerungen an die verschiedenen Speisen, die sein Leben so erfüllten, schwelgt. So schafft er es z.B.,drei Seiten über die Einzigartigkeit des Genusses von Brot zu sinnieren- und viele andere Speisen, die wir vermutlich als selbsverständlich konsumieren, hebt er einzeln auf den Thron der tiefen Wertschätzung und Verehrung. Ein Roman über einen Menschen, der scheinbar lebendigere Emotionen über seien Gaumen, als über die Nähe seiner engsten Lebensbegleiter/innen verspürt.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2010
Habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen.
Ein egozentrischer Gourmet liegt im Sterben und denkt eigentlich wieder nur ans Essen. Personen, zu denen er, ohne Reue, keine wirklichen Beiehungen hat (das schließt Familie, Mitarbeiter, Geliebte ein), dienen nur als gedankliches Aufhängsel, um zu dem zu kommen, was ihn angesichts seines Todes quält: er hat den letzten, eigentlich den ersten, den wichtigesten Geschmack in seinem Leben vergessen und begibt sich auf die geistige Suche. Zum einen geht er in seinen Kapiteln jeweils einem besonderen Genuß nach, kommt aber immer zu dem Fazit: das war's nicht. Zum anderen schildern ihn Personen aus seinem Leben aus ihrer Sicht, fast durchweg als Schweinehund. Kein Mensch zum Mögen. Und das Ende, tja, das fällt dann leider ganz ab, man ahnt etwas in der Richtung, ist aber ob der Art dann doch enttäuscht (hier gibt's auch den meisten Punkteabzug).

Die Sprache ist wirklich fantastisch, v.a. wenn man des öfteren mal Gourmetkritiken gelesen hat, da bleibt Muriel Barberry keinem etwas schuldig. Allerdings trieft es hier und dort dann doch etwas sehr und der Inhalt geht vor lauter Maniriertheit unter - alledings entspricht dies voll und ganz dem Eindruck, den auch so manche Restaurantkritik hinterläßt.

Fazit: würde ich nur bedingt empfehlen, denn man hat eine unsympatische Hauptfigur, eher blasse Nebenakteure (aber so war's ja wohl auch), und eine z.T. überladene Sprache. Und wer sich nicht für's Essen interessiert, ist hier nicht gut aufgehoben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2012
Bekannt wurde Muriel Barbery vor allem durch ihren Roman 'Die Eleganz des Igels', aber auch dieses Erstlingswerk von ihr ist ein nettes, wenn auch nicht allzu gehaltvolles Leseerlebnis.

Die eine Hälfte der Kapitel beschreibt den im Sterben liegenden Gourmet, der in seinen Erinnerungen verzweifelt nach dem absoluten Geschmack sucht, mit ihnen im Wechsel steht der Rest der Kapitel, in denen Bekannte des Gourmets ihre Meinung zu ebendiesem verlauten lassen. Und diese zweite Hälfte hätte man meiner Meinung nach getrost weglassen können: während in den Erinnerungen des Gourmets die tatsächlich appetitlichen Beschreibungen der verschiedenen Speisen und seine Gedanken dazu zu gefallen wissen, sind die Figuren der anderen Kapitel platt, eindimensional und nervig und es wird, was die Emotionen betrifft, viel zu dick aufgetragen.
Das Buch ist zwar nur 160 Seiten kurz, noch weniger wäre meines Erachtens jedoch mehr gewesen.

Barberys 'Die letzte Delikatesse' ist zwar keine, aber immerhin ein kurzer, ganz schmackhafter Leseimbiss für zwischendurch.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2009
Das neue Buch von Muriel Barbery ist etwas völlig anderes als der letzte Roman, den ich von ihr gelesen habe (das war DIE ELEGANZ DES IGELS). Der Wiedererkennungswert liegt hauptssächlich an ihrer Sprache, die man fast mit Heinrich von Kleist vergleichen kann. Man braucht eine gewisse Konzentration für ihre teilweise langen verschachtelten Sätze, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut.
Mir hat die relativ kurze Geschichte über einen Restauranttester, der sich auf dem Sterbebett an so manches Zurückliegende erinnert, sehr gefallen. Ich habe tatsächlich mit Spannung auf das gewartet, was der Todkranke in seinen letzten Stunden sucht, nämlich die Erkenntnis, welche Speise ihm in seinem Leben am meisten bedeutet hat. Ein mehr als merkwürdiges letztes Ziel, aber der Weg dorthin ist verwoben mit wunderbaren Erinnerungen, in denen Geschmacksnuancen, Kräuter, Düfte, Farben und natürlich auch Menschen eine Rolle spielen und ich wurde beim Lesen in die heimelige Küche meiner Großmutter zurück versetzt, in der sie meinen Kindergaumen verwöhnt hat und das allein lohnte schon, das Buch gelesen zu haben.
Ich wage zu behaupten, dass jeder Gourmet seine Freude an diesem ungewöhnlichen Roman haben wird und ziemlich sicher auch die, die eine ganz einfache Küche schätzen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2012
Nachdem ich die Eleganz des Igels gelesen habe, dachte ich, dass dieses Buch auch so geistreich sein könnte. Weit gefehlt!
Lange, unnötige, übertriebene Satzkonstruktionen und eine bis zum Schluss fade Geschichte haben mich sehr enttäuscht.
Schade um die Zeit.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. November 2009
Bei diesem kleinen Buch handelt es sich um keine Delikatesse, sondern um klebriges Fastfood. Es trieft dabei von einem pompösen Sprach-Pathos, wie man es manchmal in der Sorte französischer Bücher findet, die zwar durchtränkt sind von bürgerlicher Bildung doch mangels Originalität trotzdem nicht recht munden wollen. Ein ehemaliger Groß-Gastrokritiker liegt im Sterben und will noch eine letzte Delikatesse, muss sich aber erst mal daran erinnern ,welche es denn sein soll. Man merkt dann sehr schnell, in welche Richtung der falsche Hase läuft. Der ständige Perspektivenwechsel, bei dem Freund und Feind ihre Meinung zum moribunden Genie abliefern, macht das Lesen des eh schon kurzen Buches zwar noch kurzweiliger, schürft aber ob dieser Knappheit nur an der Oberfläche. Ein Büchlein, dem jede Tiefe fehlt und das zum Schluss einen genauso pappig süßen Geschmack im Mund hinterlässt wie die "letzte Delikatesse" .
Es scheint ein bisschen, als habe die Autorin versucht, Amélie Nothomb nachzuahmen. Damit ist sie aber grandios gescheitert
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