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Kundenrezensionen

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am 23. Januar 2009
Die 24 kleinen Geschichten von Irene Dische, zu lesen jeweils in etwa 10, manchmal auch 20 Minuten, kommen mir vor wie eine Musik-Doppel-CD mit jeweils 12 Titeln auf jeder Seite. Da gibt es die 12 Titel mit den Sad-Endings und die 12 mit den Happy-Endings, ein Intermezzo und einen Epilog. Es fällt mir schwer zu sagen, welche mir besser gefallen: die "schönen" Geschichten mit dem bitterbösen Ende oder die bitterbösen Geschichten, die gut ausgehen.

Irene Dische hat auf jeden Fall eine blühende Fantasie und eine erstaunliche Beobachtungsgabe, die sie geschickt und wortgewandt und immer mit leichter Boshaftigkeit zum Ausdruck bringt. Offensichtlich hat Frau Dische einen Hang zu blinden Passagieren, denn dieses Thema tritt mehrfach auf, eine Affinität zu überheblichen Männern, die von ihr rigoros bloßgestellt werden, eine große Tierliebe, denn auch ein Kaninchen und ein Hund sind Hauptpersonen ... nur fragt man sich schon gelegentlich: was hat das nun alles mit Liebe zu tun?

Es sind Alltagsgeschichten, die aber doch nicht ganz alltäglich sind. Bitte keine Liebesgeschichten im klassischen Sinne erwarten, sondern das Thema "Liebe" auf allen möglichen Ebenen beleuchtet: unglückliche Liebe, Liebe zur Musik, Vaterlandsliebe, "Ahnenliebe" (eine meiner favorits!), körperliche Liebe, Liebe zu den Eltern, Selbstverliebtheit u.v.m..

Manche der Geschichten haben keinen besonders nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen, andere, wie "Die Ballade vom unbekannten Jungen", "Ihr Lieben", "Heiße Luft" oder auch "Ahnenliebe" bleiben haften, weil sie berühren und auch witzig sind. Die Punktebewertung fällt mir bei diesem Buch recht schwer, ich schwanke zwischen drei und vier Punkten, also dreieinhalb, weil das Buch teilweise eher sperrig ist. Die "Großmama" fand ich deutlich besser.
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am 16. Dezember 2008
Angel ist wahrhaftig ein Engel und "eine Jungfrau in New York". Beschützt von ihrem Vater und ihren Brüdern bewahrt sie sich ihre Schönheit und ihre Unschuld. Bis das Brahmanin in einem Fastfood-Restaurant einen jungen Sikh kennen und lieben lernt. Warum diese Geschichte kein Happy End hat, gehört zu den vielen Fragen und Antworten zum Thema "Lieben", die Irene Dische in ihrem Buch zu bieten hat.

Irene Dische kehrt mit diesen Erzählungen sozusagen zu den Anfängen ihrer schriftstellerischen Karriere zurück. "Fromme Lügen" erzählte die amerikanische Autorin, die seit einiger Zeit in Deutschland lebt, - und brachte einen neuen Ton in die Literatur. Sie erwies sich als Meisterin der short story und als blendende Erzählerin. Mit Einschränkung gilt dies nun auch für den Erzählband "Lieben", in dem fünfundzwanzig Variationen zum Thema erzählt werden: Liebesgeschichten aus dem Alltag mit unerwarteten Wendungen und oft überraschendem Ende.

Wie die Geschichte von der Brahmanin Angel, einer "Jungfrau in New York"; oder die Geschichte von Anton, der seinen Stallhasen so liebt, dass er lieber seinen rechten Arm opfert, als zuzulassen, dass sein Hase als Weihnachtsbraten endet. Seozeres, der sich für Humphrey Bogart hält, liebt am meisten sich selbst - und wird am Ende die Rolle seines Lebens als Gemüsehändler finden. Die Geschichten finden mal ein glückliches Ende, mal enden sie tragisch - wie immer im Leben. Sie sind mal frech und saftig, mal sehr zart und nachdenklich. Weniger gelungen die Zehn-Minuten-Oper in drei Akten "Zum Lügen ist es nie zu spät". Es ist wirklich ein gereimter "süßer Stuss", der auch nicht dadurch besser wird, dass Hans Magnus Enzensberger ihn übersetzt hat.

Alles in allem aber: Mit Witz und Zärtlichkeit zeigt Irene Dische uns Innen- und Außenansichten ihrer Protagonisten in den unterschiedlichsten Varianten von Liebe, die immer eine Ausnahmesituation darstellt. Und solche Ausnahmesituationen hat die Autorin kunstvoll-einfach zu Literatur werden lassen.
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am 2. November 2009
Eins vorweg: Wer Liebesgeschichten erwartet, sollte dieses Buch nicht kaufen.
Ich finde den Titel komplett irreführend. Das ist eigentlich schade, denn das Buch hat durchaus seine Qualitäten.
Irene Dische-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Sie schreibt in gewohnter Manier kurz, prägnant, ironisch und lakonisch von verschiedenen Begebenheiten, die entweder gut ausgehen, oder eben nicht.
Es geht darum, was Menschen so umtreibt.
Da sind einige echte Perlen dabei, andere Geschichten sind dagegen eher belanglos.
Eins aber findet man, wie im Klappentext versprochen, in diesen Geschichten auf jeden Fall: den literarisch gekonnten Gestus unbekümmerter Frechheit.
Das kann vielleicht niemand besser als Irene Dische.
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am 22. Juni 2009
melodischer reigen von geschichten, die alle eine raffinierte wendung nehmen. die sprache ist schoen und klar, dennoch poetisch und ich habe das gesamte buch fast nicht aus der hand legen koennen.
kluge und scharfsichtige beobachtungen aus dem alltag, kleine liebesbeweise und satirische spitzfindigkeiten. viele geschichten enden ziemlich dramatisch und obwohl man immer auf den schluss jeder geschichte brennt, bleibt die erinnerung an die episoden noch lang anhaltend.
fast ein wenig wie die geschichten von roald dahl aber nicht ganz so humorig.
bin sehr gespannt auf die anderen werke von irene dische und kann diesen band sehr empfehlen.
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am 30. März 2011
Kein Zweifel, viele dieser Geschichten nehmen kuriose Wendungen. Doch wer diese Kurzgeschichten liest, um dort die Irene Dische von "Großmama packt aus" wieder zu treffen, der wird enttäuscht sein. Der Charme und die Kraft dieses Romans, die Mühelosigkeit der Figurencharakterisierung fehlen bei den Kurzgeschichten völlig. Oft hat man sogar das Gefühl, hier werden Kurzmeldungen aus der Zeitung mit etwas Fantasie aufgeblasen und umfabuliert. Schade.
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am 29. Januar 2009
Hm... Natürlich sind Geschichten immer Geschmacksache. Deshalb nur so viel: nach "Fräulein Smillas Gespühr für Schnee" ist das hier das zweite Buch, welches ich mitten drin abgebrochen habe. Fazit für mich: sehr enttäuschend! Mag vielleicht daran liegen, dass der Titel nicht glücklich gewählt ist. Ich habe Geschichten über die Liebe erwartet, diese aber nicht darin gefunden...
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