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am 29. März 2009
Diese Taschenbuchausgabe beinhaltet eine kleine, feine Auswahl der schönsten Essais und ist für Menschen, die sich noch nicht mit Montaigne befasst haben, ein sehr guter Einstieg.

Es sind keine revolutionären Texte, sondern die Reflexionen eines kritischen, weltlichen Geistes, eines Mannes aus dem Frankreich des 16. Jahrhunderts, der seine Gedanken in einem unkomplizierten, leicht lesbaren Stil, aufs Papier brachte.
Durch die Niederschrift der Essais, wollte Montaigne sich selbst besser kennenlernen und fand es wichtig, neben dem Zitieren von römischen Dichtern, auch über seine höchstpersönlichen Befindlichkeiten, wie z.B. seine Blähungen, die ihn in der Nacht überkamen, zu berichten.
Was dieses Werk so besonders und zeitlos macht, sind die kleinen, alltäglichen Dinge, ist das Menschliche, welches beschrieben wird, an das kein 'moderner' Philosoph des 19./20. Jhd. Gedanken verschwendet hat. Genau diese Dinge machen aber unser Leben aus.

Montaignes Essais begleiten mich seit meinem 17. Lebensjahr auf meinem Lebensweg, in den verschiedensten Herausgaben, auch auf allen meinen Reisen (Taschenbuch).
Sie üben eine meditative Wirkung auf mich aus.

TIP: Die elegante, gebundene Ausgabe ist für alle, die Montaignes Werk kennen, das non plus ultra.
Eine Kostbarkeit und Bereicherung für jede Bibliothek und daher auch ein ideales Geschenk für besondere Menschen.

Die Übersetzung von Hans Stilett (Taschenbuch u. gebundenes Buch) ist allen anderen, auf dem Markt befindlichen Ausgaben, eindeutig vorzuziehen, da sie sich in einer sehr lebendigen Weise 'entstaubt' liest.

Das Meisterstück eines Menschen, auf das er besonders stolz sein kann, ist, sinnvoll zu leben; alles übrige, wie regieren, Schätze sammeln, Bauten errichten, sind Nebensachen. (Essais III: "Über die Erfahrung")
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"Mit Lust auf der Erde leben! Wenn ich tanze, tanze ich und wenn ich schlafe, schlafe ich." Dieses bewusste Leben fordert Michel de Montaigne (1533-1592) von jedem Menschen! Er gehört zu den bedeutenden Philosophen des Späthumanismus in Frankreich. Aus seinen Essais wurden die treffendsten ausgewählt, um dieses Buch "Von der Kunst das Leben zu lieben" zu schreiben.
Themen in diesem Buch:
Lachend die Wahrheit sagen; Lesen; Lieben;Pflege von Freundschaft und Geselligkeit;
Reisen; Essen und Trinken; Tanzen; Mode und Luxus; Geld; Praxisbezogen philosophieren; der eigenen Erfahrung vertrauen; Schlafen und Träumen; Kultur und Kunstsinn der Wilden bewundern; dem Lehrmeister Tier folgen; die Krankheiten höflich behandeln; den Tod nicht fürchten.

Fazit: Eine Bereicherung! Seine Gedanken sind frisch, frech und treffend. Er war Vorbild für Lichtenberg, Schopenhauer und Nietzsche.

Zitate aus dem Buch:

"Ich habe bisher kein ausgeprägteres Monster und Mirakel gesehen als mich selbst."

"Der Lehre Epikurs bediente ich mich, der zufolge man die Gedanken von den unerfreulichen auf die erfreulichen lenken solle."

"Gibt man mir Kontra erregt das meine Aufmerksamkeit nicht meinen Zorn. Dem, der mir widerspricht, öffne ich mich: Ich lerne ja von ihm. Wir wollen beide die Wahrheit suchen."
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am 20. Februar 2006
Dieses Buch enthält in liebevoller, edler Aufmachung (Schuber, Lesebändchen !) eine Auswahl von Montaignes Texten über die Freude am Leben in Bezug auf verschiedenste Situationen (von Essen und Trinken über Reisen, Lesen bis zu Gedanken über den Tod).
Die Texte sind meines Erachtens hochmodern, obwohl schon ein paar Jahrhunderte alt.
Absolut lesenswert und auch ein schönes, stilvolles Geschenk.
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am 11. Februar 2012
Montaigne, Michael de - Von der Kunst, das Leben zu lieben

Montaigne, 1533 geboren, soll man das wirklich lesen, wenn man nicht gerade Philosoph studiert oder sonstwie beruflich damit befasst ist?
Man sollte unbedingt. Beim Rezensenten dieser Zeilen, einem naturwissenschaftlich orientierten philosophischem Laien, lag das Taschenbuch monatelang unbeachtet auf einem Bücherstapel, zumal das Umschlagsbild eher einschläfernd und verstaubt wirkt, erworben nur, weil einige zeitgenössische französische Philosophen es immer wieder zitierten.
Beim Lesen dieser "Essais" wird der Leser gepackt. Es sind einzelne Kapitel zu verschiedenen Themen des Lebens, die den Leser immer wieder berühren und in ihrer Klarheit, Klugheit und Allgemeingültigkeit auch für unser Leben heute gelten.
Nach über 400 Jahren haben sich die Probleme und Themen kaum geändert. Das ist nicht neu, aber die Art und Weise dieser Darstellung, sie ist erfrischend, witzig, klug. Jeder Leser wird ohne Zweifel etwas für sich ganz persönlich mitnehmen, seien es nur ein Gedanke, ein Satz, eine Zeile.

"...Außerdem gibt es wahrhaftig keine größre und verbohrtere Dummheit, als sich über die Dummheit der Welt zu ärgern und zu empören--und nichts Widersinnigeres, bringt dieser Ärger uns doch vor allem gegen uns selbst auf......
Kurz, man muss mit den Lebenden leben und das Wasser unter der Brücke hin fließen lassen, ohne sich darum zu kümmern--oder zumindestens, ohne deswegen den Kopf zu verlieren"

Das haben andere Philosophen schon gesagt, trotzdem tut es gerade heute gut, in einer Welt wie immer voller Krisen und Katastrophen, es so klar und pragmatisch zu hören: Nicht die Augen verschließen, aber sich nicht vollständig vereinnahmen lassen.

"Das deutlichste Zeichen der Weisheit ist ein stetes Vergnügtsein"

Es gibt Kapitel über das Lachen, das Lesen, die Liebe, Freundschaft, Reisen, Luxus, Geld, Tierschutz, die eigene Erfahrung, der man zuallererst vertrauen sollte und natürlich auch über das Sterben.
Insgesamt eine kurzweilige,sehr empfehlenswerte Lektüre.

Gelesen wurde die wunderbare Übersetzung von Hans Stilett.
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am 31. Oktober 2010
Lesenswert, vergnüglich und klug ausgedacht sind die beherzten Montaigne-Übersetzungen von Stilett. Aber es lohnt sich, auch die früheren Ausgaben und Übersetzer zu studieren - man erfährt dann sehr viel über den kulturellen Augenblick und Standpunkt, in dem übersetzt wurde. Anders gesagt: man erfährt viel - als Distanz, Fremdwahrnehmung - über sich selbst, den eigenen Standpunkt; ein schöner Zugewinn. Die Franzosen haben ja den Ärger oder das zweifelhafte Vergnügen - wie die Briten mit Shakespeare, die Deutschen mit Luther - dass sie das vierhundertjahrealte oder ältere Französisch lesen müssen, aufs Original verpflichtet sind - wie auf ein authenticum, kulturelles Heiligtum. Wer als Deutscher die heutige französiche Sprache einigermaßen beherrscht, kann den originalen Montaigne-Text trotz seiner eigentümlich veralteten Schreibweise ganz gut entschlüsseln. Aber um Orthographie, einfache Entschlüsselung geht es nicht, denn noch die 'treueste' Übersetzung eines historischen Textes ist Interpretation. In dieser Hinsicht sind Stiletts Montaigne-Übersetzungen Großtaten. Aber die Übersetzungen zuvor sind nicht nichts!
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am 5. März 2013
Wer schöne Bücher mag und die Gelegenheit hat, noch ein Exemplar der im Betreff genannten gebundenen Ausgabe zu bekommen, sollte genau hier zugreifen:

Was die bei amazon eingestellten Fotos gar nicht zeigen:

Das Büchlein ist in schönes rotes Leinen gebunden. Die Deckel mit vertieften Prägungen. Handliches Format 19 x 12 x 3 cm. Lesebändchen dabei.

Der abgelichtete blaue "Schuber" ist eher eine etwas festere Banderole. Steht dem Büchlein allerdings sehr schön.

= Allein optisch und haptisch ein bibliophiles Kleinod, das auf dem Tisch liegen zu haben Freude bereitet. Das handliche Format tut ein übriges, auch gern darin zu blättern.

Weit bin ich diesbezüglich noch nicht vorgedrungen. Allerdings bescherete mir bereits das ausführliche und informative Vorwort Momente des Nachdenkens und praxistauglichen Erkenntnisgewinn:

Die dunklen Phasen des Lebens nutzen, um die hellen noch zu kontrastieren und damit mehr Leuchtkraft zu verleihen... Welche eine Alternative zum abgegriffenen "Postivien Denken". ;-)
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am 3. Juli 2014
Mir gefallen die übersetzten Ausführungen sehr gut, die ein Autor um 1500 verfasst hat. Es liest sich als ob man heute in der Zeit wäre, auch wenn einige Passagen an diese sehr lange vergangene Zeit erinnern. Sehr kurzweilig zu lesen und sehr amüsant mit herrlichen Abbildungen.
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am 7. November 2015
die Übersetzung von Hans Stillett ist wirklich gut (kurzer, nicht all zu intensiver Vergleich mit älterer Übersetzung). Da ich nicht alle Texte von Montaigne kenne kann ich nur die Auswahl der hier präsentierten Texte beurteilen aber was in dem kleinen Büchlein steht ist wirklich großartig. Ohne ein philosophisches Konzept bietet Montaigne eine Einstellung zum und Einsicht ins Leben die zeitlos, optimistisch und klug ist. Wer weiß, vielleicht lohnt es sich sogar die Gesamtausgabe zu lesen. Auf jeden Fall kann dieses Büchlein für jeden der es liest eine Bereicherung sein.
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am 7. April 2015
Der Übersetzer und Herausgeber macht diese Texte aus einer fernen Zeit leicht zugänglich. Die Lektüre regt zum Nachdenken über das eigene Leben an. Was haben wir gewonnen? Was verloren?
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am 25. Dezember 2011
Montaigne hat in seinem Turmzimmer, über sich die in die Deckenbalken eingebrannten Weisheiten der Alten, für Dich und für mich geschrieben. Seine Gedanken, aus dem Französisch des 16. Jahrhunderts für uns übersetzt, kommen im Plauderton eines alten guten Freundes daher. Wir schmunzeln gemeinsam...Beim Lesen berührt uns ein Mann, ein Edelmann!
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