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5.0 von 5 Sternen Herbert Rosendorfer : Deutsche Geschichte
Wunderbar!! Endlich eine deutsche Geschichte, die wieder lesenswert und nicht akademisch trocken ist. Die deutschen Historiker der Gegenwart scheinen vergessen zu haben, daß Theodor Mommsen den Nobelpreis für Literatur (!) erhielt!
Herbert Rosendorfer bietet uns eine spritzige, anscheinend mit leichter Feder geschriebene Abhandlung der deutschen...
Veröffentlicht am 29. März 2004 von reinhardjonas

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3.0 von 5 Sternen Irreführender Titel
In diesem Buch geht es nicht allein um den Dreißigjährigen Krieg. Bei ca. 150 Seiten Text kommen die Kriegshandlungen von 1618 - 1648 erst ab Seite 100 zur Sprache. Wie das? Ganz einfach. Rosendorfer schreibt nicht allein eine politische Geschichte, sondern vielmehr eine Kulturgeschichte des 16. und 17. Jahrhunderts. Das heißt der Autor erzählt von...
Veröffentlicht am 27. September 2012 von [:m]


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37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herbert Rosendorfer : Deutsche Geschichte, 29. März 2004
Wunderbar!! Endlich eine deutsche Geschichte, die wieder lesenswert und nicht akademisch trocken ist. Die deutschen Historiker der Gegenwart scheinen vergessen zu haben, daß Theodor Mommsen den Nobelpreis für Literatur (!) erhielt!
Herbert Rosendorfer bietet uns eine spritzige, anscheinend mit leichter Feder geschriebene Abhandlung der deutschen Geschichte seit der Römerzeit. Recht bald bemerkt man, welch profundes Wissens und Einfühlungsvermögen der Autor hat. Immer wieder stößt uns Herbert Rosendorfer auf die grotesken, skurrilen aber auch die tragischen Aspekte der Geschichte. Die Ausflüge in die Kunstgeschichte und in die Sozialgeschichte runden das Buch zu einer wahrhaft "modernen" deutschen Geschichte ab. Ein Werk prall gefüllt mit Allgemeinbildung im besten Sinne. Man fragt sich unverhofft, wann der Autor dies alles gelesen hat.
Ich habe selten ein Geschichtsbuch mit solchem Vergnügen gelesen und es praktisch nicht aus der Hand legen können. Die Bände 2, 3 und 4 waren rasch nachgekauft und sind nun
( leider?) jetzt auch schon gelesen . Der Autor hat angekündigt, die Geschichte bis wenigstens ins 19. Jahrhundert fortzuschreiben. Man kann ihm und uns nur wünschen, daß ihm dies gelingen möge.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Band 4: kein Geschichtsbuch, 1. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Geschichte Ein Versuch: Der Dreißigjährige Krieg (Taschenbuch)
im klassischen Sinne. Das muss man wissen, aber eine gute Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des 30 jährigen Krieges, aus Sicht des Autors gewertet.
Angenehm zu lesen,keine schwere Kost,sondern auch etwas für zwischendurch,zb für eine lange Zugreise.
Geschichte wird spannend beschrieben und in "etwas grössere" Zusammenhänge eingestellt,gerade das macht es lesenswert und erinnert in vielem an die aktuellen Fragestellungen der Zeit. Es entfällt das klassiche "sie zogen von hierhin nach dorthin,verwüsteten die Landschaft und schlugen sich...und als Gewinner stand fest...".
Ich persönlich mag auch den Autor, da ich schon einiges von ihm gelesen habe. Für Freunde anderer Blickwinkel ein lesenswertes Buch
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irreführender Titel, 27. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Geschichte Ein Versuch: Der Dreißigjährige Krieg (Taschenbuch)
In diesem Buch geht es nicht allein um den Dreißigjährigen Krieg. Bei ca. 150 Seiten Text kommen die Kriegshandlungen von 1618 - 1648 erst ab Seite 100 zur Sprache. Wie das? Ganz einfach. Rosendorfer schreibt nicht allein eine politische Geschichte, sondern vielmehr eine Kulturgeschichte des 16. und 17. Jahrhunderts. Das heißt der Autor erzählt von den (kulturellen) Vorbedingungen des Krieges (die Reformation) bis zum Westfälischen Frieden. Das macht er ganz ordentlich und nicht allzu akademisch, sodass das gebildete und interessierte Laie auch was davon hat.

Wirklich empfehlenswert ist das ganze aber wohl nur, wenn man die gesamte "Deutsche Geschichte"-Reihe Rosendorfers liest. Bei einem solchen Projekt bleibt es nunmal nicht aus immer wieder zwischen den Zeiten (und den Bänden) hin und her zu verweisen. Mich hat das etwas enttäuscht, da ich eine "reine" Geschichte des Dreißigjährigen Krieges lesen wollte. Die Jahre 1618 - 1648 werden jedoch im Wesentlichen auf 40 Seiten abgehandelt. Figuren wie Wallenstein, Tilly oder Gustav Adolf auf bedeutend weniger.
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1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend, 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Geschichte Ein Versuch: Der Dreißigjährige Krieg (Taschenbuch)
Der Autor ist in seiner intellektuellen Selbstgenügsamkeit und seinem moralischen Hochmut recht schwer zu ertragen. Abgesehen davon, daß Titel und Inhalt des Buches konfligieren, ist das schlingerhaft Kursorische wenig kontexterhellend wie das plauderhaft Zudringliche selten bis gar nicht geschichtliche Momente anekdotisch aufblitzen läßt. Statt sich verstehend in Geschichte einzudenken, verfällt der Autor in eine anmaßend urteilende Gegenwartspose. Es ist wenig fruchtbar, zwischen wahrheitsblinden beharrenden Kräften und progressiven Wahrheitssuchern aufzuteilen und aus diesem Gegeneinander ein gleichsam geschichtliches Bewegungsgesetz als Hintergrundmuster zu zimmern. Beispielsweise ein Verständnis der Bedeutung dafür, daß das Enstehen moderner empirischer Wissenschaft von einem Mißtrauen des Augenscheins mit Nachdrücklichkeiten für alle Erfahrungsbereiche aus anhebt (abstrakte Universalien und konkrete Erfahrung werden sukzessive nicht mehr in Hierarchien gedacht, sondern in Gleichungen mit definierten Geltungszielen, aus einem theologische Weltganzen werden dissonante Fragmente), also Erklärungsreichweitenzweifel dem Gewohnten und Alltäglichen gegenüber, seinerzeit handwerklichem und nicht technischem, ist bis heute nur bedingt in das Alltagswissen eingedrungen, wie unsere in den Mustern des gegenständlich Wahrnehmbaren verhaftete Anschauung moderner Literatur und Kunst zeigt (also kein Grund der Heutigen zur Überheblichkeit), gestattet sich der Autor nicht: Kein Bogen von Heute zu Damals und mit dieser Fremderfahrung wieder zurück, sondern nur ein Heute zu Heute mit Damals als Kulisse. Geradezu beifallheischend werden einige als dumm oder machtgierig, jedenfalls den Fortschritt hemmend dargestellt, während andere die Wahrheitsfackel durch die Geschichte tragen, deren Staffelträger der meinungsdogmatische Autor selbst an keiner Stelle ist. Wer kein Verstehens-Interesse an Historie hat, seine Vorstellungen von der Welt nochmal geschichtlich bebildert zu sehen verlangt, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.
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5.0 von 5 Sternen Die Alte Zeit ersteht lebendig!, 19. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Geschichte Ein Versuch: Der Dreißigjährige Krieg (Taschenbuch)
Leider konnten viele idiotische Geschichtsprofessoren, durchaus mit Nazileidenschaft imGemüt, mir Geschichte nie vermitteln.
Es ging immer nur um Jahreszahlen, Eckdaten, Schlachten, Namen.
Das war nicht zu begreifen. Nur Frust und schlechte Noten und Wissenstrümmer sind übriggeblieben.

Mehr aus Misslaune über das Schulversagen (nicht Schülerversagen!) kaufte ich Geschichte von Rosendorfer,
der leider schon nicht mehr unter uns ist. Er vermittelt uns Deutsche Geschichte en detail so, als lebte man in dieser Zeit.
Figuren beginnen zu leben und bekommen ein Profil. Gesellschaftsleben der fernen Jahre wird lebendig und es macht Spass sich darin zu versenken...

Rosendorfer, ein ewiger Emigrant aus dem schönen Südtirol vom Schicksal in das menschlich nasskalte Bayern geworfen, und auch von daher mit geschärftem Blick ausgestattet, hätte noch mehr Zeit gebraucht um sein Werk zu vollenden. Das war uns nicht vergönnt. Er würde das humorvoller ausdrücken...
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Deutsche Geschichte  Ein Versuch: Der Dreißigjährige Krieg
Deutsche Geschichte Ein Versuch: Der Dreißigjährige Krieg von Herbert Rosendorfer (Taschenbuch - 1. August 2006)
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