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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grausame Realität, einfühlsam nahegebracht
Nichts ist seit den Höhlenzeichnungen der Steinzeitmenschen so bewegend wie diese Bücher sterbender Eltern für ihre Kinder! So charakterisiert Elke Heidenreich diesen erschütternden Band - und wie Recht sie damit hat!
Dieses Werk des schwedischen Henning Mankell ist leider keiner seiner Krimis, sondern brutale, grausame Realität. Eine...
Veröffentlicht am 11. November 2004 von Wolfgang Gonsch

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Roman im eigentlichen Sinn
Henning Mankells "Ich sterbe, aber die Erinnering bleibt" ist kein Roman im herkömmlichen Sinn. Es ist ein autobiographisches, charikatives Buch, in dem Mankell probiert Verständnis und Hilfe für Aids zu bekommen. Aus dem Buch sprechen tiefe Liebe und Verständnis für den afrikanischen Kontinent. Neuigkeitswert für mich persönlich hatte...
Veröffentlicht am 27. August 2006 von Mirka


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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grausame Realität, einfühlsam nahegebracht, 11. November 2004
Von 
Wolfgang Gonsch (Passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nichts ist seit den Höhlenzeichnungen der Steinzeitmenschen so bewegend wie diese Bücher sterbender Eltern für ihre Kinder! So charakterisiert Elke Heidenreich diesen erschütternden Band - und wie Recht sie damit hat!
Dieses Werk des schwedischen Henning Mankell ist leider keiner seiner Krimis, sondern brutale, grausame Realität. Eine Bewertung dieses Buches nach literarischen Gesichtspunkten wie Schreibstil oder Spannungsbogen ist deshalb schlichtweg unmöglich.
Der Autor beschreibt eindrucksvoll und in knappen Worten eine der größten humanitären Katastrophen der Menschheit - HIV und Aids. Hilfsorganisationen schätzen dass in einigen Jahren 40 Millionen Kinder in Afrika und Asien ohne Eltern leben und ohne deren Erfahrungen und Hilfe aufwachsen müssen - das ganze Gesellschaftsgefüge könnte kollabieren, das Wissen und die Erfahrung ganzer Generationen kann unwiederbringlich verloren gehen!
Henning Mankell plädiert sehr eindringlich für mehr Toleranz und richtet den Blick des Lesers auf die sog. Memory-Books bzw. Livres de Mémoires, mit deren Hilfe sterbende Eltern versuchen ihren Nachkommen ein Stück Erinnerung zu bewahren und sie auf ein Leben nach dem eigenen Tod vorzubereiten. Er bezeichnet diese berührenden Erinnerungsbücher als wichtige Dokumente unserer gegenwärtigen Zeit und würde sogar die Bibliothek von Alexandria damit füllen.
Mankell versteht es das Leiden zu personifizieren, denn nur anhand eines Einzelschicksals kann man die ganze Tragweite dieser Tragödie erahnen - begreifen kann man diese nicht!
Und so steht dieses Buch, das Memory-Book von Christine Aguga - in das sie Fotos klebt, in dem sie Ratschläge erteilt, Geschichten von sich und ihren Eltern erzählt und Lebensweisheiten festhält - verfasst am 27.01.2000 für ihre 10jährige Tochter Everlyn, stellvertretend für Millionen von todgeweihten Menschen, deren Hoffnungen und Leiden.
Dieses Buch spricht für sich selbst und die Problematik die es behandelt; nach der Lektüre betrachtet man das Leben wieder von einer ganz anderen Seite. Vor allem in diesen hektischen vorweihnachtlichen Tagen die wieder vor der Tür stehen, sollte man sich ein altes afrikanisches Sprichwort zu Herzen nehmen, das Christine Aguga zu ihrem Lebensmotto auserkoren hat:
Eile ist ein menschlicher Irrtum!
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternde "Todes-Abschiedsbriefe", 18. Oktober 2004
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Wir kennen Hennig Mankell als den Mann, der die vielen Wallander Romane geschrieben hat, neben seinen Afrika Romanen aber auch Theaterstücke. Der gebürtige Schwede verbringt die Hälfte des Jahres in seiner zweiten Heimat in Mosambik. Und dort erlebt er hautnah das brutale Schicksal der Millionen an Aids erkrankten Menschen. Er sieht die Kinder, die unbehütet als Vollweisen aufwachsen. Und das sind mehr als dreißig Millionen solcher Kinder, die ein Leben unter verkehrten Vorzeichen beginnen. Ihnen fehlen die Wurzeln ihrer Familie, sie wachsen auf und wissen von ihren Eltern nichts, denn die können ihnen nichts mehr erzählen. Kinder die füreinander sorgen, Kinder die einander die toten Eltern ersetzten.
Und Mankell hat auf seinen Reisen immer wieder mit diesen an Aids erkrankten und vom Tode gezeichneten Menschen gesprochen. Er hat erkannt, dass es sich hier nicht nur um ein medizinisches, humanitäres sondern auch um ein kulturelles Problem handelt. Um hier endlich helfen zu können, hat der Autor mit der Organisation Plan International e. V. ein Projekt ins Leben gerufen, die „Memory Books". In diesen Büchern schreiben sterbende Eltern, für ihre Kinder, die Familiengeschichte auf, fügen Bilder und Fotos bei, geben ihnen so einen Einblick. Die Fotos erlauben es den Kindern, später Augenkontakt mit ihren verstorbenen Eltern zu halten. Das trifft alles herzzerreißend tief.
In seinem Buch „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt", hat der Autor in einem umfangreichen Essay, eindrucksvoll, frei von jeglichem Pathos, von der erschütternden Wirklichkeit in Afrika berichtetet, von seiner Enttäuschung über das Verhalten der westlichen Welt, und von der sich aufdrängenden Frage, was man selbst tun kann. „Diese Menschen sind auf die Solidarität von uns allen angewiesen", das sagt Mankell u. a. in seinem Schlusswort.
Und dann kommt in diesem Buch, eines dieser Erinnerungsbücher, das von der todkranken Mutter Christine Aguga. Sie schreibt es für ihre Tochter Everlyn Akoth. Als Lehrerin kann sie sich gut ausdrücken. Sie erzählt ihrer Tochter die Familiengeschichte, sie erzählt von ihrer eigenen Kindheit, von ihrer Ausbildung zur Lehrerin, von der Liebe zu ihrem auch an Aids erkrankten Mann und Vater Everlyns. Sie schreibt von der Entdeckung der Krankheit und deren schrecklichem Verlauf. Sie erzählt von ihrem Monatslohn, mit dem sie eine vielköpfige( 16 Personen) Großfamilie ernähren konnte, der aber nicht reichte, um die vorhandenen Medikamente zur Lebensverlängerung und Linderung ihrer Leiden zu bezahlen. „Das Geld reichte nicht um mich vor dem Tod zu schützen". Sie starb mit 35 Jahren. Das einzige was Everlyn von ihren Eltern geblieben ist, ist dieses Erinnerungsbuch, ein „autobiographisches „Überbleibsel".
Und wenn man diesen Bericht einer Betroffenen liest, dann kann man sich die ganze Tragödie der von Mankell beschriebenen Welt erst richtig vorstellen. Diese Schriften im „Angesicht des Todes", werden einst als die wichtigsten Dokumente unserer Zeit gelten, und sie werden späteren Generationen von der großen Plage unserer Tage berichten.

Dann sollten wir uns fragen, wie wir helfen können, - darüber sollten wir unbedingt nachdenken-, und Mankell fordert auch all seine Leser dazu auf. Es ist sicherlich wenig, was wir tun können, um diesen Kindern zu helfen, aber wenn wir dieses Buch kaufen und lesen, dann leisten wir einen kleinen Beitrag, denn der Nettogewinn aus dem Verkauf des Buches geht an die Aidshilfe von Plan International e. V..
Und das eigentliche Ziele dieser Erinnerungsbücher muss es einfach sein, dass sie eines Tages nicht mehr gebraucht werden.
In einem Nachwort fordert auch die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherheit, Ulla Schmidt, unser Engagement.
Also, unbedingt kaufen und lesen!!!!!!!!!!!!!!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erschütternd und nachhaltig, 27. Februar 2007
Von 
Wolfgang Gonsch (Passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt (Taschenbuch)
Nichts ist seit den Höhlenzeichnungen der Steinzeitmenschen so bewegend wie diese Bücher sterbender Eltern für ihre Kinder! So charakterisiert Elke Heidenreich diesen erschütternden Band - und wie Recht sie damit hat!

Dieses Werk des schwedischen Henning Mankell ist leider keiner seiner Krimis, sondern brutale, grausame Realität. Eine Bewertung dieses Buches nach literarischen Gesichtspunkten wie Schreibstil oder Spannungsbogen ist deshalb schlichtweg unmöglich.

Der Autor beschreibt eindrucksvoll und in knappen Worten eine der größten humanitären Katastrophen der Menschheit - HIV und Aids. Hilfsorganisationen schätzen dass in einigen Jahren 40 Millionen Kinder in Afrika und Asien ohne Eltern leben und ohne deren Erfahrungen und Hilfe aufwachsen müssen - das ganze Gesellschaftsgefüge könnte kollabieren, das Wissen und die Erfahrung ganzer Generationen kann unwiederbringlich verloren gehen!

Henning Mankell plädiert sehr eindringlich für mehr Toleranz und richtet den Blick des Lesers auf die sog. Memory-Books bzw. Livres de Mémoires, mit deren Hilfe sterbende Eltern versuchen ihren Nachkommen ein Stück Erinnerung zu bewahren und sie auf ein Leben nach dem eigenen Tod vorzubereiten. Er bezeichnet diese berührenden Erinnerungsbücher als wichtige Dokumente unserer gegenwärtigen Zeit und würde sogar die Bibliothek von Alexandria damit füllen.

Mankell versteht es das Leiden zu personifizieren, denn nur anhand eines Einzelschicksals kann man die ganze Tragweite dieser Tragödie erahnen - begreifen kann man diese nicht!

Und so steht dieses Buch, das Memory-Book von Christine Aguga - in das sie Fotos klebt, in dem sie Ratschläge erteilt, Geschichten von sich und ihren Eltern erzählt und Lebensweisheiten festhält - verfasst am 27.01.2000 für ihre 10jährige Tochter Everlyn, stellvertretend für Millionen von todgeweihten Menschen, deren Hoffnungen und Leiden.

Dieses Buch spricht für sich selbst und die Problematik die es behandelt; nach der Lektüre betrachtet man das Leben wieder von einer ganz anderen Seite. Vor allem in diesen hektischen vorweihnachtlichen Tagen die wieder vor der Tür stehen, sollte man sich ein altes afrikanisches Sprichwort zu Herzen nehmen, das Christine Aguga zu ihrem Lebensmotto auserkoren hat:

Eile ist ein menschlicher Irrtum!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wichtiges Buch, 4. Januar 2005
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Anhand der exemplarischen autobiografischen Erzählung "Die Mangopflanze" und persönlicher Begegnungen stellt Mankell das Projekt "Memory-Book" vor: Aidskranke afrikanische Eltern, die das Aufwachsen ihrer Kinder nicht mehr erleben werden, schreiben sogenannte Memory-Books, d.h. ein Stück Erinnerung für die Kinder. Die Eltern erzählen über die Familie, die Umgebung, in die sie hineingeboren wurden, ihren Werdegang, aber auch über das, was ihnen im Leben wichtig ist, woran sie glauben und was sie ihren Kindern auf den Weg geben wollen.
Eines dieser Memory-Books ist neben Mankells Erzählung und der Vorstellung des Projektes sowie eines überflüssigen Anhangs der derzeit amtierenden deutschen Gesundheitsministerin Schmidt, in diesem Band aufgenommen.
Eine literarische Wertung des Buches vorzunehmen, ist unmöglich und auch unpassend; die 5 Sterne habe ich für die Wichtigkeit vergeben. Die tausende und abertausende von Aidskranken werden in unsern Nachrichten zwar erwähnt, aber dieses Buch gibt einigen von ihnen ein Gesicht, und man empfindet mit Mankell den Zorn gegen die Ungerechtigkeit, der sich vor allem gegen die Pharmariesen richtet, die eine Behandlung oder zumindest Linderung der Krankheit u.a. aus Profitgier verhindern. Des weiteren wird klar, warum westliche Aufklärungskampagnen bisher wenig fruchteten, und das westliche Unverständnis (Ruf nach sexueller Einschränkung / Verwendung von Kondomen) auf Überheblichkeit und/oder Unwissenheit über afrikanische Lebensweise und Traditionen beruht.
Ob das Buch an dem großen Problem "Afrika und Aids" tatsächlich etwas ändern kann, kann man nur hoffen; was es aber bestimmt ist: Ein Mittel gegen Dummheit, Ignoranz und Blindheit. Aus diesem Grund sollte es gelesen werden. Unbedingt.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen !, 19. September 2004
Von 
Dieses Buch ist all denen zu empfehlen, die über ihren eigenen, westeuropäischen Tellerrand hinaussehen wollen.
Die Welt ist voller Probleme, Henning Mankell versteht es bildhaft zu schreiben. Der Abdruck eines Memory-Book`s, dies macht die Hälfte des Buches aus, läßt einen über die eigentlichen Werte des Lebens nachdenken. Und wer diese Werte für sich selber noch nicht festgemacht hat, bekommt hier Anregungen in vielfältiger Form.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen und helfen!, 19. November 2004
Henning Mankell schafft es, uns mit diesem Buch wachzurütteln. Es ist ruhig geworden um das Thema AIDS. Bei uns! Wie schnell haben wir vergessen welch furchtbare Krankheit uns in den 80ern heimsuchte, wieviele Menschen ihr zum Opfer fielen. Scheint der Schrecken bei uns Dank wirksamer Medikamente gebannt, sterben täglich noch immer viele Menschen, weil sie sich die Medikamente nicht leisten können. Verlieren Menschen ihre Schwestern, Brüder, Kinder, Freunde...verlieren täglich Kinder ihre Mütter und Väter.
Gibt es etwas Alarmierenderes als die niedergeschriebenen Gefühle einer infizierten Mutter, die ihre Kinder allein in einer ungewissen Zukunft zurücklassen muß?
Marianne M. Raven von Plan International Deutschland e.V. schreibt in ihrem Nachwort: "Wenn nichts Entscheidendes getan wird, um die Ausbreitung von HIV/Aids zu verhindern, werden im Jahr 2010 bis zu 40 Millionen Kinder keine Eltern mehr haben."
Mit dem Kauf des Buches leisten Sie einen Beitrag für Plans Arbeit mit HIV/Aids-betroffenen Familien in Uganda und lernen Aida und ihre Mutter Christine kennen, eine Frau, die stark ist, die ihren Kindern Erinenrungsbücher schreibt und die doch sterben muß - weil sie arm ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen selten etwas Bewegenderes gelesen, 10. September 2009
Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen und es hat mich sehr, sehr berührt. Die ganze Grausamkeit, die die Menschen dort ertragen und ihre Waisen ohne Rituale und Erinnerungen zurück lassen würden, wenn sie nicht alles aufschreiben würden. Wir können uns das garnicht vorstellen und genau das ist das Erschütternde! Absolut lesenswert!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Roman im eigentlichen Sinn, 27. August 2006
Von 
Mirka (Rotterdam, Niederlande) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt (Taschenbuch)
Henning Mankells "Ich sterbe, aber die Erinnering bleibt" ist kein Roman im herkömmlichen Sinn. Es ist ein autobiographisches, charikatives Buch, in dem Mankell probiert Verständnis und Hilfe für Aids zu bekommen. Aus dem Buch sprechen tiefe Liebe und Verständnis für den afrikanischen Kontinent. Neuigkeitswert für mich persönlich hatte das Element der sogenannten "memory books", in denen Menschen, deren Sterbezeitpunkt sich nähert, eine bleibende Erinnerung für ihr Nachgeschlecht hinterlassen. Mankells sprachlicher Stil - faktlich, ohne viel Pathos - ist dem Thema durchaus angemessen. Touching!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Bericht!, 30. Mai 2005
Von 
Franziska Ullmann "dolphin-zissi" (Emmerthal, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eine Freundin machte mich auf das Buch "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell aufmerksam, in dem es um Aids in Afrika geht und um die Menschen, die täglich mit dieser Krankheit leben müssen.
Ich war sofort interessiert und als ich mit dem Lesen anfing, konnte ich nicht mehr aufhören und las das Buch an einem Tag durch. Es ist sehr interessant mal etwas zu erfahren, was nicht mit "unserer" Welt zu vergleichen ist.
Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, von welchem jedes das Lesen wert ist. Angefangen von dem ausführlichen Bericht, den Henning Mankell über Uganda verfasst hat, dann über Informationen über das Plan Memory Book Project, ein Memory Book von einer Mutter an ihre Tochter und ein interessantes Nachwort von Ulla Schmidt, der Bundesministerin für Gesundheit.
Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, da es uns der Realität ein Stück näher bringt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von der Würde des Menschen, 19. September 2010
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Inhalt:
Henning Mankell ist nach Uganda gefahren, um Menschen zu treffen, die sich auf den Tod vorbereiten, indem sie für ihre Kinder Erinnerungsbücher schreiben. Diese kleinen Hefte enthalten Gedanken und Gefühle über das Leben und über den Tod im Angesicht des nahenden Todes. Henning Mankell berichtet nicht nur von Einzelschicksalen, sondern erzählt zudem von der Verantwortungslosigkeit der Pharmaindustrie, von der Geschichte von HIV/AIDS, von Ängsten, von Mythen und von Möglichkeiten der Hilfe.

Mein Eindruck:
'Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt' ist sehr bewegend und informativ und stellt damit einen sehr guten Einstieg ins Thema 'HIV und AIDS in Afrika' dar. Man spürt Mankells Liebe und Respekt für den afrikanischen Kontinent und seine Bewohner - und kann seinen Einsatz für seinen Kampf gegen AIDS in Afrika nur bewundern!
Großartig: Der Reingewinn aus dem Verkauf des Buches geht an das AIDS-Projekt von Plan International.

Mein Resümee:
Sehr gut!

'Alle Statistiken vom afrikanischen Kontinent sprechen dieselbe Sprache: Diejenigen, die lesen und schreiben können, sind am besten vor der Ansteckung geschützt.'
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Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt von Henning Mankell (Taschenbuch - 1. August 2006)
EUR 7,50
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