Kundenrezensionen


17 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragende Hörbuchversion
Endlich als Hörbuch: "Novecento" von Alessandro Baricco Alessandro Baricco hat als Autor die einzigartige Gabe, seine Leser / Hörer von Anfang an in seinen Bann zu ziehen. Seine weltweit riesige, sich ständig vergrößernde Fangemeinde ist der beste Beweis für sein erzählerisches Talent. Mit "Novecento. Die Legende vom...
Am 23. August 2000 veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Novecento - Die Geschichte eines landkranken Pianisten
Novecento - eine bezaubernde Geschichte von einem Kind auf hoher See, das sich so an seine Umgebung anpasst, dass es eher landkrank als seekrank wird - und daran zugrunde geht. Barrico beschreibt in Monologform den Werdegang vom Ozeanpianisten, einem Tastengenie, dem nicht einmal die großen Meister des Pianojazz das Wasser reichen können. Wie schon in 'Seide'...
Veröffentlicht am 13. August 2001 von Thomas-Maurer@Gmx.net


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragende Hörbuchversion, 23. August 2000
Von Ein Kunde
Endlich als Hörbuch: "Novecento" von Alessandro Baricco Alessandro Baricco hat als Autor die einzigartige Gabe, seine Leser / Hörer von Anfang an in seinen Bann zu ziehen. Seine weltweit riesige, sich ständig vergrößernde Fangemeinde ist der beste Beweis für sein erzählerisches Talent. Mit "Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten" (als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher) ist ihm eine unglaublich elegante, mitreißende Novelle gelungen, die - mittlerweile auch verfilmt - in einen eigenen, geschlossenen Mikrokosmos entführt: auf einen luxuriösen Atlantik-Ozeandampfer. Man schreibt das Jahr 1900. Matrosen finden auf dem Luxusliner ein ausgesetztes Baby und sie geben ihm den Namen seines Geburtsjahres: Novecento. Nie wird er "sein" Schiff verlassen und ganz selbstverständlich pendelt er mit dem Ozeanriesen zwischen Neuer und Alter Welt. Trotzdem bringt er es zu Berühmtheit über die Grenzen des Schiffes hinaus, denn sein Klavierspiel verzaubert die Menschen: Auf der Reise durch die Geschichte unseres letzten Jahrhunderts, swingt und jazzt es an Bord des Dampfers in nie gehörten Tonfolgen: Die Geschichte von "Novecento" klingt wie das Lied von der Reise ohne Ankunft und wie Freundschaftsmelodien mit melancholischem Unterton. Gelesen von Friedrich Schoenfelder wird die Audio-Version zu einem vollkommenen Hörgenuss: Die Sprache knistert leidenschaftlich und der Übergang von Prosa zu Poesie scheint fließend.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oberflächen- und Tiefenstruktur, 14. Juli 2007
Die italienische Zahl novecento heißt 1900, das weiß man ja. Aber aus der Kunstgeschichte wissen wir auch, was z.B. cinquecento heißt: 16. Jahrhundert. Wenn man parallel dazu Novecento als 20. Jahrhundert versteht, wird so manches klar, was sonst keine noch so kluge Interpretation erklären kann. Das Baby, dem der Matrose in seiner Hilflosigkeit den Namen Novecento gibt, hat keine Eltern; es verdankt sein Entstehen keinem Zeugungsakt, sondern ist einfach da - eben das neue Jahrhundert. Der junge Novecento lernt nichts und kennt trotzdem nicht nur die Welt, ohne das Schiff, den Ablauf der Zeit, zu verlassen, sondern kann auch ohne Unterricht und ohne Üben perfekt alle Melodien der Welt spielen: Das neue Jahrhundert berechtigte zu Beginn zu den allergrößten Hoffnungen. Der Pianist Novecento wird dann übermütig, er rauscht mit seinem Piano durch den Saal und kann gerade noch zum Stehen kommen, bevor alles zu Bruch gegangen ist, aber einen großen Scherbenhaufen hinterlässt er doch. Das war der Erste Weltkrieg. Und so lassen sich viele weitere kleinere und größere Rätsel dieses Buches lösen, wenn man den Ozeanpianisten als literarische Verschlüsselung des 20. Jahrhunderts erkennt.
Das Geniale an diesem Roman ist es, wie der Schriftsteller (besser: der Dichter) dieser Tiefenstruktur eine Oberflächenstruktur verleiht, die dazu verführt, in Novecento nur die reale Person zu sehen, ein Baby geheimnisvoller Herkunft, das zu einem genialen Musiker heranwächst. Tatsächlich findet jeder Leser, der sich mit dieser Oberflächenstruktur begnügt, genug Stoff und genug Gründe dafür. Auch jener Rezensent, der diesen in der deutschen Übersetzung so genannten Ozeanpianisten als Metapher für die Lebensreise und Heimatlosigkeit des modernen Menschen deutet, hat keineswegs Unrecht. Mit der Sichtweise des selben Rezensenten, der Text zeichne vor allem ein poetisches Bild des Künstlers in seiner Weltangst, ist allerdings der tiefere Sinn wohl nicht getroffen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Novecento - Die Geschichte eines landkranken Pianisten, 13. August 2001
Novecento - eine bezaubernde Geschichte von einem Kind auf hoher See, das sich so an seine Umgebung anpasst, dass es eher landkrank als seekrank wird - und daran zugrunde geht. Barrico beschreibt in Monologform den Werdegang vom Ozeanpianisten, einem Tastengenie, dem nicht einmal die großen Meister des Pianojazz das Wasser reichen können. Wie schon in 'Seide' lässt der Autor mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit die Geschichte von Anfang bis zum Ende fließen - obgleich man meinen könnte, der Dialog fehle bei einem alleinigen Geschichteerzähler, ist es genau umgekehrt - durch die Erinnerung des Erzählers erstrahlt der Bericht in neuem Glanz und man könnte glauben, es wäre erst gestern gewesen, als Novecento mit seinem Klavier die Wellen bespielt. Die Handlung ist schnell erzählt und lädt doch zum immer wieder lesen ein: Ein Kind wird auf einem Schiff ausgesetzt, von einem Heizer auf einem Kreuzfahrtschiff gefunden und wächst von da an dort auf - da der neue Vater fürchtet, man nehme ihm das Kind weg, sollte man herausfinden, daß es nicht ihm gehört, lässt er es von da an auf dem Schiff und somit bekommt Novecento (ital. für 1900 - das Jahr der Geburt des Kindes) Zeit seines Lebens keinen festen Boden mehr unter seine Füße. Die Abenteuer, die darauf folgen, werden von einem Musiker, der sich für lange Zeit an Bord befindet, wiedererzählt und aus seiner Perspektive in eine packende Geschichte verwandelt. Durch die einfühlsame Erzählung und die Form des inneren Monologes auf einer Theaterbühne hat Alessandro Barrico ein Werk geschaffen, welches einem träumen lässt und zugleich zu denken gibt: Die Welt in die wir hineingeboren werden, ist uns doch ein Leben lang am vertrautesten, und die Akzeptanz für Neues sinkt mit fortschreitendem Alter - sei es jetzt eine Stadt, ein Dorf - oder ein Schiff.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Federleicht zu lesen, sehr vielfältig zu interpretieren, 2. November 2009
Von 
Christian Bleis (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten (Taschenbuch)
Ein kleines Wunder, dieses Büchlein, das nicht mal ganze 70, recht kleine Seiten umfasst. Baricco selbst konnte sich nicht entscheiden, was es eigentlich ist. Er schwankte zwischen einem Bühnenstück (es gibt auch kleine Regieanweisungen das Bühnenbild bzw. die Schauspieler betreffend) und einer laut zu lesenden Erzählung.

Sei es wie es sei. Es ist auf jeden Fall eine schöne Geschichte, die innerhalb von zwei Stunden gelesen ist, aber über deren Sätze und Interpretation man noch lange nachdenken kann. Beispielsweise gelingt es Baricco auf 2 Seiten (S.55 f. "Rums") wunderbar den Bruch im Leben sehr amüsant als Zwiegespräch zwischen Bild und Nagel zu beschreiben. ("Rums" ist ähnlich zu sehen, wie der von Roger Willemsen in einem ganzen Buch beschriebene "Knacks").

Ein stilistisch sehr schön geschriebenes Märchen vom späteren Autor des Weltbestsellers Seide".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mut zur Melancholie, 24. Februar 2009
Mehr unbewusst habe ich mir das Hörbuch von Alessandro Bariccos "Novecento" als Bettlektüre vorgenommen und anfangs hatte ich die Schwierigkeit, dass ich sofort eingeschlafen bin, da die Stimmung auf dem Hörbuch meines Erachtens sehr ruhig gestaltet ist - passend zur Vorlage. Der anfängliche Verdacht, dass Langeweile aufkommen könnte, hat sich jedoch beim zweiten Versuch und beim bewussten Hören nicht eingestellt.
Ich denke, man muss generell in der Stimmung sein, um Baricco zu lesen, den seine unterschwellige Melancholie die ich in jedem seiner Bücher empfinde passt zumindest bei mir nicht zu jeder Tagesform.
Ansonsten finde ich die Adaption in Hörbuch-Format gut gelungen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Auch mal neue Autoren ausprobieren, 13. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten (Taschenbuch)
Mit diesem Buch machten wir ein Projekt mit unserem Deutschleistungskurs. Jeder Schüler sollte in einer Szene Regie führen und in mehreren Szenen spielen. Ich muss sagen zuerst wusste ich nicht, ob dieses Buch für so etwas geeignet ist, aber es hat fabelhaft geklappt!
"Novecento" ist ein wirklich beeindruckendes Buch. Ich lese sonst andere Genre oder Bücher mit anderen Themen. Aber ich muss sagen dieses Buch hat mich überzeugt. Gerade für Schüler ist es sehr interessant denn es dient auch der eigenen Identifikation, der eigenen Selbstfindung.
Warum zwingt uns das Kultusministerium nicht einmal solche Bücher wie "Novecento" zu lesen? ich denke viele Schüler wären motivierter...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Streicheln der Töne, 12. Mai 2007
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
1900 liegt ein schreiendes Neugeborenes in einer Bananenschachtel im Ballsaal der ersten Klasse der Virginian auf dem Weg nach New York - Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento. Niemals wird er sein Schiff verlassen, niemals das Meer von Seiten der Küste aus betrachten und niemals soll er unglücklich sein. Als weltbester Pianist wird er bald zur schwimmenden Legende ....

Eine wundersame Geschichte über die Menschen, die Amerika zuerst erblicken, über die Musik, "nach der Gott tanzen würde, wäre er ein Schwarzer" und über einen Menschen, der in seiner Musik lebt und sanft ihre Töne streichelt.

Vermutlich allerdings ein Buch das man ausgelesen hat, bevor der gleichnamige Film zu Ende ist (der in diesem Fall beinahe schöner und beeindruckender ist als das Buch, da ihm auch genügend Zeit eingeräumt wird, sich um Details zu kümmern und Szenen deutlich auszuschmücken.) Sehr gelungen finde ich den Beginn und auch das Ende des Buches, den Stil eines Bühnenstückes mit sehr wenigen Darstellern. Etwas getrübt wurde mein Lesevergnügen durch die eingepflegten Ausdrücke wie "Scheiße oder Rießenverarschung", die in dieser ästhetischen Geschichte meiner Ansicht nach Fehl am Platz sind und womöglich auch zu modern fürs beginnenden 20. Jahrhundert sind.

Mein Tipp: Zuerst lesen und dann den Film genießen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief und romantisch, 31. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten (Taschenbuch)
So kurz ist das Buch, so lang sind die Gedanken die beim Lesen kommen. Es hat mir sehr sehr und noch sehr gefallen. Die Hauptfigur ist romantisch und klug, voller Gefuehl. Es ist eine Freude, an der Geschichte teilzunehmen. Mit dem Rhythmus der Musik und der Worten gehen wir in die Seele von Novecento - toller Name dieser.. - und beobachten unser Leben mit seinen reinen Augen. Ich habe lustig gefunden, dass ich unter einem neuen Licht an manche Ereignisse meines Lebens gedacht habe. An allen Leuten, die Wunsch nach etwas Tiefes und Sauberes haben, empfehle ich herzlich den Meisterwerk von Alessandro Baricco.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Mikrokosmos für einen Virtuosen, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten (Taschenbuch)
Novecento" ist eine originelle, sehr tiefgehende Geschichte mit sehr vielen Ansätzen zum Nachdenken und Philosophieren. Es geht um Lebensinhalte und persönliche Entscheidungen. Das Duell mit dem Pianisten erinnert etwas an die "Schachnovelle" von Zweig. Einige Passagen des sehr dünnen Buches (82 Seiten) muss man zweimal lesen, um die Worte richtig zu verinnerlichen. Obschon in der Erzählweise sehr bedacht und ruhig, haben einige Passagen auch etwas flapsiges. Entscheidend jedoch ist, wie sich Novecento am Ende entscheidet, das Schiff nicht zu verlassen, sondern seine Sehnsüchte schrittweise zu durchleben und dann damit abzuschließen. Nur so ist es ihm am Ende möglich, der Sprengung des Schiffes ohne Angst entgegen zu gehen. Er ist dabei so zielgerichtet und so bescheiden, auch so wissend, dass man dieses Buch durchaus jedem Menschen empfehlen kann, der sein Leben nicht nur drauflos leben möchte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Seit langem mein Lieblingsbuch!, 20. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten (Taschenbuch)
Tolle Story, schön geschrieben. Einfach eine schöne Geschichte die zum Nachdenken über das Leben anregt und ein Buch dass glücklich macht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten
Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten von Alessandro Baricco (Taschenbuch - 1. Mai 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 8,47
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen