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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die poetische Parabel vom Glück und seiner Unerreichbarkeit"
Alessandro Baricco "Seide"

Inhalt:

1861: Der französische Seidenhändler Hervé Joncour ist glücklich mit Hélène verheiratet und in wenigen Monaten des Jahres damit beschäftigt in der Welt herumzureisen und gesunde Seidenraupeneier nach Frankreich zu bringen. Da die Nosemaseuche auch nach Afrika gelangt ist, ist...
Veröffentlicht am 27. September 2006 von Leviathan

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mein Einkaufszettel ist länger
Man kann eine Geschichte mit Details erzählen, sie kann dann langatmig und langweilig werden, doch dieses war eine Kurzgeschichte. Die Idee, toll! Aber ein Kapitel auf einer Seite, sorry für mich zu kurz. Schade, denn die Geschichte an sich ist sehr gut. Aber mit den Karakteren kann sich nicht anfreunden, da sie so gut wie nicht beschrieben werden. Soooooo...
Veröffentlicht am 16. Mai 2008 von melly1970


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die poetische Parabel vom Glück und seiner Unerreichbarkeit", 27. September 2006
Alessandro Baricco "Seide"

Inhalt:

1861: Der französische Seidenhändler Hervé Joncour ist glücklich mit Hélène verheiratet und in wenigen Monaten des Jahres damit beschäftigt in der Welt herumzureisen und gesunde Seidenraupeneier nach Frankreich zu bringen. Da die Nosemaseuche auch nach Afrika gelangt ist, ist er gezwungen sich auf eine waghalsige Reise nach Japan zu begeben. Die Geschäfte mit dem reichen japanischen Händler Hara Kei laufen, trotz anfänglicher Skepsis und Misstrauen, gut. Und dann passiert, was die Geschichte und das Leben des Hervé Joncour fortan bestimmen soll: er blickt in die Augen einer jungen Frau, die zuvor zu Füßen Hara Keis lag. Hervé Joncour muss zurückreisen, um die Raupeneier heil nach Lavilledieu zu bringen, einen Teil seines Herzens lässt er jedoch in Japan. Zwar liebt er seine Frau, doch ist die Sehnsucht nach der Unbekannten (nie hat er ihre Stimme hören können) so groß, dass er wieder und wieder nach Japan aufbricht....

Zwar finde ich, dass die Bezeichnung Roman für dieses Büchlein nicht die richtige ist, jedoch ist dies für mich kein Bewertungskriterium, wenn ich solch einen, feinen Inhalt vor mir habe. Man liest nicht gerade lange (etwas über eine Stunde) in und an diesem Büchlein, aber doch eine längere Zeit noch in sich selbst. Das ist das Schöne an Parabeln. Und an Liebesgeschichten. Die Gedankenbilder- verharzenden und zerstörenden Kitsch habe ich für mich nicht entdecken können. Ich empfand die Geschichte als sehr tiefgreifend, harmonisch, feinklingend, etwas traurig und sehr schön. In keiner Weise habe ich durch die Lektüre etwas verloren wie z.B. Zeit
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brückner liest kongenial Baricco, 6. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Seide. Roman. 2 CDs (Audio CD)
Vordergründig eine Geschichte über Frankreich, Japan und die Seide, dann aber eine Geschichte übers Unterwegssein, innerlich wie äußerlich, eine Geschichte über die vielen Facetten von Liebe: Leidenschaft, Treue, Geborgenheit, aber auch Moral, Ausbruch, Flucht und die Kämpfe mit all diesen Gefühlen.
Die Sprache ist sehr reduziert und klar. An diese kleine Novelle die Ansprüche eines großen, epischen Romans anzulegen wäre unfair. Die Figuren bleiben Figuren, beinahe Allegorien, und werden vom Autor kaum zu komplexen Charakteren ausgemalt. Die Brüche in den Seelen der Protagonisten bleiben dem Leser ähnlich schwer zugänglich wie den Protagonisten selbst. Bariccos Stilmittel der Wiederholung ganzer Textpassagen verstärkt den Eindruck von vorgezeichneten Lebenswegen, die die Besitzer dieser Leben so gerne verlassen würden und es doch bis zum Ende nicht schaffen.
Hier entfaltet das Hörbuch, gelesen von Christian Brückner, seine ganze Stärke. Er verleiht dem Text die Endringlichkeit und Struktur, die einem phantasielosen Leser vielleicht sonst verborgen bliebe. Brückner liest engagiert und leidenschaftlich, mit traumwandlerischer Sicherheit für Tempo und Pausen, und seine "brüchige" Stimme passt bestens zu der Geschichte, die ja im Grunde auch von Brüchen in einer heilen Welt handelt.
Auch auf CD große, manchmal ein wenig altmodisch anmutende Erzähkunst, aufs Nötigste reduziert.
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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Kürze liegt die Würze, 6. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seide (Taschenbuch)
Ich habe "Seide" bei einem Glas Rotwein, Käse und Brot in einem Rutsch durchgelesen, was gerade mal zwei Stunden gedauert hat, und habe das Buch mit einem hörbaren Seufzer und dem Gefühl zugeschlagen, Zeuge einer wundervollen Geschichte geworden zu sein. Es ist faszinierend, wie Barrico es schafft, auf so wenigen (und zudem nicht gerade ausfüllend bedruckten) Seiten eine weltumspannende Geschichte von schlichter Schönheit zu entfalten. Dabei kann er es sich sogar leisten, im Laufe des Buches ganze Passagen gleich mehrfach mit nur geringen Abwandlungen zu wiederholen. Es gelingt ihm immer wieder, in einzelnen nüchternen und knappen Sätzen Dinge auszudrücken, für die andere Autoren ganze Seiten brauchen. Besonders schön war die überraschende Wende kurz vor Schluss... Ein Buch für die Seele. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 15. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Seide: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Hauptfigur Hervé Joncour lebt im Jahr 1861, in einem Ort Lavilledieu zusammmen mit seiner Frau Hélène irrgendwo in Südfrankreich. Er kauft und verkauft Seidenraupen. Einmal im Jahr fährt er für mehrere Monate nach Syrien und Ägypten um die Eier zu erwerben, den Rest des Jahres ruht er sich aus.
Hervé Jouncour gehört eher zu den Menschen die dem Leben lieber beiwohnen, während sie jegliches Bestreben, es zu leben, für ungebracht halten. Und hätte man ihn gefragt, so hätte er geantwortet das sein Leben immer so weitergehen würde.
Nachdem sich jedoch sämtliche Eier über Europa bis nach Afrika und Indien mit einem Virus infizierten, wurde es immer schwieriger an gute Ware zu kommen.
Zur selben Zeit öffnete sich die Insel Japan für Ausländer und es gab Gerüchte das dort die schönste Seide der Welt hergestellt wird. Noch im selben Jahr reist er in dieses fremde Land und trifft Hara Kei, dem uneinnehmbarsten Mann Japans und Besitzer all dessen, was die Welt von dieser Insel fortragen konnte. Und er trifft eine Frau an Hara Keis Seite, die er seit dieser ersten Begegnung nicht mehr vergessen kann. Von nun an reist Hervé Joncour mindestens einmal im Jahr nach Japan um Seidenraupen zu kaufen, Hara Kei zu treffen und das geheimnisvolle Mädchen wiederzusehen.
Doch am Ende kommt alles anders, als man es denken würde.
Alessandro Baricco ist in Italien schon seit Jahren ein gefeierter Literaturstar. Sein Schreibstil ist witzig, direkt und poetisch.
Dieses Buch ist ein kleines Kunstwerk über die Senhsucht und die Liebe. Wirklich wunderschön und sehr zu empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harmonie von Buch und Sprecher, 27. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Seide. Roman. 2 CDs (Audio CD)
Seide ist eines der wenigen Hörbücher, das ein gewisses Kräuseln auf der Seele hinterlassen hat. Nicht zuletzt, da der Sprecher einfach großartig ist... Abtauchen und Seele damit salben...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die poetische Parabel vom Glück und seiner Unerreichbarkeit...", 27. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Seide: Roman (Taschenbuch)
Alessandro Baricco "Seide" dtv 127 Seiten

Inhalt: 1861: Eine Epidemie in der Seidenraupenzucht bedroht die Existenz vieler Seidenhändler (Die Nosemaseuche macht Seidenraupeneier unbrauchbar). Auch im französischen Lavilledieu macht man sich Gedanken, wie man die Seuche überstehen kann. Der Seidenhändler Hervé Joncour, glücklich mit Hélène verheiratet, wird auserkoren sich auf eine waghalsige Reise nach Japan (weil derat abgelegen von den Erregern) zu begeben. Die Geschäfte mit dem reichen japanischen Händler Hara Kei laufen, trotz anfänglicher Skepsis und Misstrauen, gut. Und dann passiert, was die Geschichte und das Leben des Hervé Joncour fortan bestimmen soll: er blickt in die Augen einer jungen Frau, die zuvor zu Füßen Hara Keis lag. Hervé Joncour muss zurückreisen, um die Raupeneier heil nach Lavilledieu zu bringen, einen Teil seines Herzens lässt er jedoch in Japan. Zwar liebt er seine Frau, doch ist die Sehnsucht nach der Unbekannten (nie hat er ihre Stimme hören können) so groß, dass er wieder und wieder nach Japan aufbricht....

Zwar finde auch ich, dass die Bezeichnung Roman für dieses Büchlein nicht die richtige ist, jedoch ist dies für mich kein Bewertungskriterium, wenn ich solch einen feinen Inhalt vor mir habe. Man liest nicht gerade lange (etwas über eine Stunde) in und an diesem Büchlein, aber doch eine längere Zeit noch in sich selbst. Das ist das Schöne an Parabeln. Und an Liebesgeschichten. Die Gedankenbilder- verharzenden und zerstörenden Kitsch habe ich für mich nicht entdecken können. Ich empfand die Geschichte als sehr tiefgreifend, harmonisch, feinklingend, etwas traurig und sehr schön. In keiner Weise habe ich durch die Lektüre etwas verloren wie z.B. Zeit.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reich wird man erst durch Dinge die man nicht begehrt. 'Ghandi', 21. Februar 2010
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Seide: Roman (Taschenbuch)
1861, Hervé Joncour, verheiratet mit Helène, reist zum ersten Mal nach Japan um dort Seidenraupeneier zu kaufen. Dort verfällt er regelrecht der Gefährtin seines Geschäftspartners Hara Kei, einer jungen ätherischen Erscheinung, ohne jedoch ein Wort mit ihr zu wechseln. Bei seiner zweiten Reise wird er am letzten Abend von ihr gewaschen, doch ohne dass er sie zu Gesicht bekommt und ein Wort gewechselt wird. Auf einem Stück Papier das sie ihm zusteckt, steht: 'Kommen Sie zurück oder ich sterbe'. Als er ein drittes Mal nach Japan aufbricht, lässt sie ihm eine Geliebte zukommen als wäre diese eine Art Ersatz. Statt, wie man meinen könnte, dass all diese Erlebnisse ihn von seiner Frau entfernen, tritt das Gegenteil ein: Ihre Stimme macht ihn glücklich, er macht zum ersten Mal gemeinsam mit ihr eine Reise, gesteht ihr seine Liebe.

Man könnte es nur als eine schlichte, jedoch wunderschöne und poetische Liebesgeschichte lesen. Doch zuviel im Text weist daraufhin, dass hier auch beschrieben wird, wie zum einen eines der größten Hindernisse in der buddhistischen Lehre überwunden wird: das Verlangen, Begehren. Und wie zum andern die fortgesetzte, vollständige und bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments erreicht wird, eines der Ziele im Zen-Buddhismus.
- Beispielsweise die immerwiederkehrenden fast wortwörtlichen Wiederholungen seiner An- und Abreise, das sich Anblicken der Beiden - Wiederholungen sind eine Übungsweise der Zen-Meditation um den Kopf freizubekommen. Den Kopf, der stets denkt und ein neues Ziel im Blick hat, dass es zu erlangen gilt und dabei das Wesentliche übersieht.
- Auch der Kauf der 30 Morgen Land und die anschließende Umwandlung in einen Park ist ein Weg des Zen: Zengarten, die Kunst der Gartengestaltung.
- Als Hervé seiner Frau Helène erklärt, was eine Volière ist - Vögel hineinzusetzen um sie anschließend fliegen zu lassen: das Aufgeben des Begehrens.
- Die Langsamkeit, die Aufmerksamkeit, die Stille, von denen seine Aufenthalte in Japan stets geprägt sind. All dies sind Merkmale der Zen-Praxis.

Ein kleines Buch, das neben einer wunderschönen Liebesgeschichte noch einiges mehr zu bieten hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön geschrieben, 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Seide. Roman (Gebundene Ausgabe)
Worum geht es?

Es geht um Hervé Joncour, der 1861 mit seiner Frau Hélène im südfranzösischen Städtchen Lavilledieu lebt. Er lebt davon, mit Seidenrauben zu handeln, die er in Ägypten und Kleinasien einkauft. Eines Tages sind die Seidenrauben aus diesen Ländern jedoch von einer Seuche befallen und jemand rät ihm, Seidenraupen in Japan zu kaufen, da diese angeblich von der Seuche verschont blieben ' was dann auch stimmt. Er gelangt an den Hof des Edelmannes Hara Kei in dessen Gesellschaft sich oft ein schönes junges Mädchen befindet, das nie spricht und ihm zum Abschied einen Zettel, der mit paar japanischen Zeichen beschrieben ist, zusteckt. Von da an freut er sich jedes Mal sehr auf das Mädchen, wenn er nach Japan reist, bis das Land auf seiner letzten Reise vom Krieg völlig zerstört und das Mädchen weg ist. Als er wieder zu Hause ist, bekommt er einen langen japanischen Brief, den er sich irgendwann übersetzen lässt. Es handelt sich dabei um einen Liebesbrief, der ihn erkennen lässt, wem sein wahres Verlangen immer gegolten hat.

Rezeption

Ich hätte nicht erwartet, dass in einem so dünnen Buch soviel stecken kann. Den Titel 'Seide' kann man nicht nur auf die Geschichte des Buches beziehen, sondern auch auf die Art in der es geschrieben ist. Die meisten Sätze sind recht kurz, es gibt 65 Kapitel welche jeweils maximal 3 Seiten lang sind und in fast jedem Satz befindet sich der Name des Protagonisten, Hervé Joncour. Außerdem wiederholen sich teilweise ganze Sätze, wie z. B. dass das Mädchen aus Japan normal geschnittene Augen hat und sehr jung ist ' somit erkennt man, dass es dem Protagonisten im Gedächtnis bleibt.

Fazit:

Worte so leicht, wie der Kuss eines Schmetterlings ' wunderschön.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Einblick in das Leben eines Reisenden um 1900, 23. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seide (Taschenbuch)
Alessandro Barrico nennt sein etwa 130 Seiten füllendes Buch "Seide" einen Roman. Die Art der Erzählung und der Gegenstand könnten allersdings auch als "Novelle" betitelt werden. Barrico gelingt es, einen Einblick in das Leben des Seidenhändlers Hervé Joncour zu schildern, der 1861 seine erste beschwerliche Reise nach Japan unternimmt, um dort begehrte Seidenraupen zu erstehen. Die Hauptfigur wird nicht in ihrer Vergangenheit beschrieben, sondern einzig in der Reisetätigkeit und seiner Beziehung zu Hélène, seiner Ehefrau in Frankreich und einer unbekannten Japanerin, die eine unstillbare sinnliche Leidenschaft in ihm weckt. So wie auch die japanische Seide leicht, hauchzart und kostbar ist - so wird Hervés Sehnsucht nach etwas Vergleichbarem im Leben beschrieben. Der Schluß hält eine unerwartete Wendung bereit, die hier nicht verraten werden soll. Barrico gelingt es sehr gut, unwesentliche Details zu eliminieren, so daß es transparent und beinahe wie Seide selbst ganz leicht und sinnlich zu lesen wird. Vielleicht dachte der studierte Philosph und Musiker an eine Komposition von Mozart, die ebenso in ihrer Transparenz das Wesentliche zu sagen vermag? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Glück, 5. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seide (Taschenbuch)
Immer, wenn ich ein besonders wertvolles Buch lese, empfinde ich Glück. Und freue mich dann immer, das Glück so relativ leicht zu finden ist. Diese Buch hat mir eineinhalb Stunden Leseglück beschert und ein Quäntchen davon hallt auch jetzt noch in meinem Herzen nach.
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Seide: Roman
Seide: Roman von Alessandro Baricco (Taschenbuch - 1. Mai 2005)
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