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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muss es mögen...
Dieses Buch ist wirklich seltsam.
Einer meiner Vorredner hat recht, es wirkt fast ein bisschen wie einfach mal so hingeschrieben und man kann aus diesem Buch nichts für sich selbst ziehen... Was wirklich das Thema ist, ob Persönlichkeitsentwicklung, überraschende Selbstfindung in einer anderen Kultur oder tatsächlich Liebe, ist auch weitgehend...
Veröffentlicht am 17. September 2005 von ein Fan

versus
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3.0 von 5 Sternen eigenartig
Tja, ehrlich gesagt habe ich mehr erwartet.
Obwohl ein kurzes Büchlein, hatte es für mich so einige Längen. Die Handlung hat mich auch bis zum Schluss nicht wirklich gepackt. Ich liebe eigentlich schnörkellose, schlichte Schreibstile, der hier war jedoch mehr als schlicht, für mich also eher fad und flach. Und die ganze Geschichte ist...
Veröffentlicht am 22. April 2011 von Matoaka


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muss es mögen..., 17. September 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Glaubst du, daß es Liebe war?: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist wirklich seltsam.
Einer meiner Vorredner hat recht, es wirkt fast ein bisschen wie einfach mal so hingeschrieben und man kann aus diesem Buch nichts für sich selbst ziehen... Was wirklich das Thema ist, ob Persönlichkeitsentwicklung, überraschende Selbstfindung in einer anderen Kultur oder tatsächlich Liebe, ist auch weitgehend unklar.
Und trotzdem hat mir dieses Buch einfach gut gefallen!
Ich habe zuvor nie von Alex Capus gehört oder gelesen und habe dieses Buch auch nur aus dem Regal genommen, weil ein Aufkleber 'Lesetipp' draufklebte und, ich gestehe, wegen des Titels: Durch 'Glaubst Du, dass es Liebe war' rechnete ich mit einer schönen, melancholischen Liebesgeschichte, eine, die ich an diesem tristen Tag gesucht hatte... Aber es war tatsächlich ein Buch mit einem unglaublich intelligenten, durchdachten und realen Stil, anders kann man es nicht bezeichnen. Mir gefällt Capus' Stil unheimlich gut, er trifft die Wortwahl super und die dadurch ausgelöste Stimmung macht diese, eigentlich nichtssagende, Thematik dann doch interessant, sehr interessant sogar. Also: Einfach ein seltsames Buch. Aber ich las es gerne und nehme es seither immer mal wieder zur Hand und schlage es einfach irgendwo auf und genieße die Erzählweise von Capus.... Der Kauf lohnt sich also, wenn man diesen Stil mag. Einzig den Titel finde ich SEHR irreführend und unpassend, wenn man das Gesamtwerk betrachtet. Von Liebe ist da gar nix zu merken, das Kennenlernen der Protagonisten wird nur in ein ein paar Sätzen erwähnt... einzig die Gefühle des Protagonisten lassen dann auf Liebe schließen, die aber in Frage gestellt wird - daher eben der Titel.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schätze schon, dass es Liebe war ..., 13. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Glaubst du, daß es Liebe war?: Roman (Taschenbuch)
... wenn sich Harry auch ein bisschen schwer tut. Das eigentlich Schöne an diesem Buch ist die unterschwellige Coolness, mit der Harry liebt und von der er selbst nichts merkt. An sich ist die Story recht simpel, Mann haut von zu Hause ab, erlebt einiges in der weiten Welt und kehrt mehr oder weniger gerne wieder in die Heimat zurück. Das Strickmuster gab schon Kishon bei Theobald dem Tiefseeschwamm vor. Die Frage ist eben, wie man strickt; und Capus kann verd ... gut stricken. In seiner Geschichte ist die Liebe so zart und sachte zwischen den Zeilen versteckt, wie bei diesem Klotzkopf Harry es so braucht, bis er sie auch in seinen Hirnwindungen, seinem Bauch, vielleicht sogar in seinen Füßen findet. Das irre ist, daß er sie überhaupt findet und wie er sie findet. Das macht das Buch, die Geschichte, zu etwas Besonderem.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgzeichnet: Der neue Capus, 3. August 2003
Harry Widmer junior - Fahrradmechaniker und nicht unbedingt das, wovon angehende Schwiegermütter träumen - schlägt sich auf Kosten seiner Mitmenschen durchs Leben. Der alter Herr und die Frauen werden schamlos ausgenutzt, betrogen wird an allen Ecken und Enden - frei nach dem Motto: Man muss ein Schwein sein in dieser Welt... Doch dann taucht die exotisch-schöne Nancy mit ihren Mandelaugen in der verschlafenen Schweizer Kleinstadt auf und verdreht Harry den Kopf. Als sie sich allerdings mit verdächtiger Regelmäßigkeit des Morgens übergeben muss und die Gläubiger endgültig die Schnauze voll haben steigt Harry ohne mit der Wimper zu zucken in den nächsten Flieger nach Mexico City. Horaldo el Suizo liegt in der Hängematte in einem kleinen Dorf am Pazifik, lauscht der Brandung und genießt ein Corona nach dem anderen, bis ihm das Geld ausgeht. Er eröffnet einen Surfbrettverleih, kann bald davon leben und mit der Zeit mag ihn kaum einer mehr von einem glutäugigen Mexikaner unterscheiden. Als ihn plötzlich das Gewissen packt, nimmt er Thai-Unterricht bei der Frau seines Freundes Angelito und bricht von Heimweh geplagt auf in die Schweiz. Zurück daheim, sein Vater gestorben, sein Sohn im Heranwachsen begriffen, spricht er sich mit Nancy aus und ihre Mandelaugen funkeln und über ihre Lippen huscht zart: "Glaubst du, dass es Liebe war?"
Capus' Protagonisten muss man einfach gern haben, auch wenn ich ungeniert zugebe, ihnen in Wahrheit nicht begegnen zu wollen. Überhaupt malt der Schweizer Schriftsteller ein ungemein positives Bild dieser Welt, eine Pseudo-Realität, in der man gerne untertauchen möchte. Zudem ist er ein ungemein begabter Erzähler, alles fließt, rasend schnell dekodieren die Augen die Zeilen und Seiten und Kapitel und strahlen ab und an...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geschichte kenne ich, 18. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Glaubst du, daß es Liebe war?: Roman (Taschenbuch)
Ich fand dieses Buch sehr amuesant und es gehoert bestimmt zu den besseren Buechern, die mir in den letzten Jahren unter die Finger gekommen sind. Andere Leser fanden die Geschichte nicht seltsam genug, der Autor haette farblose Figuren entworfen, der Geschichte fehle die Leichtigkeit.
Dies empfand ich nicht so. Solche "Figuren" gibt es zu Hauf, man trifft sie auf der ganzen Welt. Das Kaff aus dem Harry kommt, die Sauhunde - das ist keine Fiktion, sondern knallharte Realsatire. Ich kenne da so einige sueddeutsche Doerfer.... Capus hat einfach die Geschichte zusammengeschrieben, die man so hoert, wenn man in einem abgelegenen philippinischen Fischerdoerfchen mit ein paar halbseidenen Typen ein Bier trinkt.
Der Roman ist sehr leicht und genauso oberflaechlich und gedankenlos, wie die zahlosen Harrys in dieser Welt ihr Leben leben. Losgerissene Bojen auf hoher See.
Das die "eigentliche" Frage nicht beantwortet wurde, ist nur folgerichtig - so ist das Leben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Geschichte, wie sie passieren (könnte)..., 5. August 2004
Mit ganz leichter Hand hingeworfene Geschichte, als würde es keine Mühe machen so etwas zu schreiben. Die Figuren agieren wie selbstverständlich, als bräuchten sie keinen Erzähler, der erst am Ende droht etwas abzudriften, sich aber immer gerade noch fängt. Wie der kleine Bruder von „100 Jahre Einsamkeit", schaffen die Figuren alles, was man ihnen auch sofort zutraut, machen die Sachen die sie machen müssen und man weiß, dass sie zwar in ökonomischer Hinsicht sinnlos sind, aber ohne sie würde diese Geschichte nicht leben. Wenn man in einem Jahr Thai lernt, von den Wellen des Pazifiks zerschlagen wird oder auch nur als Aushilfe in einem Nachtlokal arbeitet, bei Capus ist man auf jeden Fall in der richtigen Geschichte.
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3.0 von 5 Sternen eigenartig, 22. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Glaubst du, daß es Liebe war?: Roman (Taschenbuch)
Tja, ehrlich gesagt habe ich mehr erwartet.
Obwohl ein kurzes Büchlein, hatte es für mich so einige Längen. Die Handlung hat mich auch bis zum Schluss nicht wirklich gepackt. Ich liebe eigentlich schnörkellose, schlichte Schreibstile, der hier war jedoch mehr als schlicht, für mich also eher fad und flach. Und die ganze Geschichte ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
Der Schluss dann immerhin berührt ein wenig und regt zum Nachdenken an. Was will dieses Buch sagen? Was bedeutet das Ende, das (zu) viel offen lässt?
Alles in allem ein eigenartiges Buch, nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht so meisterhaft wie sonst..., 4. September 2003
Von Ein Kunde
Alex Capus ist einer meiner Lieblingsautoren. Seine besondere Qualität besteht darin, dass er seine Figuren und skurrilen Ideen in eine sehr leichte, menschelnde Sprache verpackt. Ich kenne keinen anderen Autor, der so witzig und gleichzeitig unaufdringlich erzählt. Mit seinem neuen Roman ist ihm das leider nicht so gut gelungen wie z.B. bei "Mein Studium ferner Welten". Die ganzen Einfälle kommen diesmal nicht so selbstverständlich daher, wie ich es sonst an Capus' Romanen schätze und damit wirkt die Geschichte teilweise arg konstruiert und unstimmig. Ein unrühmliches Beispiel ist die "Jack oder Joe"-Episode, die nett beginnt und total bescheuert endet. Mein Fazit: Der Roman liest sich wieder einmal fantastisch, die gewohnte Faszination stellt sich diesmal bei mir nicht ein.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alex Capus' schwächstes Buch, 22. August 2004
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Glaubst du, daß es Liebe war?: Roman (Taschenbuch)
Alex Capus ist ein begnadeter Erzähler, aber mit "Glaubst du, dass es Liebe war?" liefert er leider einen äusserst schwachen Roman ab. Die Geschichte ist uninteressant, die Figuren völlig farb- und seelenlos. Alles ist sehr oberflächlich und es fehlt überhaupt der Esprit. Das kann mich als Leser emotional nicht berühren. Auch sprachlich vermag das Buch nicht zu überzeugen; die charmante Leichtigkeit von früheren Büchern fehlt völlig.
Es geht um den Fahrradmechaniker Harry Widmer junior, einem Tagträumer und Loser, der das väterliche Geschäft in die Pleite führt und vor seiner grossen Liebe nach Mexiko flüchtet. Es geht um verpasste Chancen, die nachträglich nicht mehr nachgeholt werden können. Die Geschichte ist sprunghaft, schnell hingeschrieben, unausgereift und etwas unglaubhaft. Vieles wird nicht genauer erläutert, wie z.B. warum die Mutter Suizid machte, so dass vieles offen und unklar bleibt. Statt die Geschichte und Hauptfiguren wirklich deutlicher zu entwickeln, hält sich Capus zu stark mit Nebengeschichten (Jack/Joe) auf. Bezeichnend ist auch, dass die Frage nach der Liebe schliesslich offen bleibt. Dieser Roman zeigt schliesslich, dass Alex Capus die stärksten Bücher schreibt, wenn er sich auf einen konkreten historischen Stoff beziehen kann.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu konstruiert und unausgereift, 3. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Kamen die bisherigen Romane Alex Capus' sehr leichtfuessig und mit charmanten, selbstverstaendlichen Witz daher, so tut sich diesmal der Autor wesentlich schwerer. Alles wirkt konstruierter und die Geschichte Harrys kann man auf so wenigen Seiten einfach nicht befriedigend erzaehlen. Nach Mexiko und zurueck, im Eiltempo. Das ist nicht gutgegangen. Den Stoff haette der Autor gruendlicher aufarbeiten sollen. So schlagen ein paar herbe Patzer, wie z.B. die total verunglueckte Episode mit dem Amerikaner, viel staerker zu Buche. Schade. Was bleibt, ist Capus Talent zu erzaehlen.
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Glaubst du, daß es Liebe war?: Roman
Glaubst du, daß es Liebe war?: Roman von Alex Capus (Taschenbuch - 1. Februar 2005)
EUR 8,90
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