Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos Learn More Indefectible Sculpt Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen15
4,3 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
6
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

In einer kalten Winternacht taucht ein mysteriöser Fremder in dem englischen Gasthaus des Ehepaares Hall auf. Vollkommen vermummt, mit dichtem Bart, dunkler Brille und Hut verlangt er Essen und ein Zimmer. Standhaft weigert er sich seine Kleidung abzulegen und behält sogar den Mantel an. Am nächsten Tag werden seine Habseligkeiten geliefert. Eine große Bücherkiste und viele merkwürdige Apparaturen, die eher in ein Labor gehören, als in ein Gästezimmer. Mit der Zeit argwöhnen Mrs. und Mr. Hall, sowie die Dorfbewohner, dass mit diesem Fremden etwas nicht stimmt. Zudem häufen sich merkwürdige Einbrüche, bei denen Geisterspuk im Spiel zu sein scheint. Als das Ehepaar eines Abends seltsame Geräusche aus dem Raum ihres Gastes vernehmen und eindringen rast ihnen ein Stuhl entgegen, der frei in der Luft zu schweben scheint. Doch es sind keine Geister, die ihr Unwesen treiben, sondern ein Wissenschaftler, der das Geheimnis der Unsichtbarkeit für sich entdeckt hat. Vereinsamung und die Erkenntnis ungeheurer Macht machen den Unsichtbaren zu einer soziopathischen Persönlichkeit, welche die Menschheit unter seine Knute zwingen will'

Ein großartiger Roman des berühmten Schriftstellers H.G. Wells wurde hier als Hörbuch adaptiert. 'Der Unsichtbare' ist ein echter Klassiker der Science-Fiction-Literatur und wurde erstmals 1933, mit Claude Rains in der Hauptrolle, von Universal verfilmt. Unglaublich differenziert schildert Wells in seinem Roman Fluch und Segen dieses uralten Menschheitstraums. Die physikalischen Erklärungen sind dabei nicht an den Haaren herbeigezogen und man merkt dem Text deutlich an, dass sein Verfasser vor seiner schriftstellerischen Karriere ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen absolvierte. Das Hörbuch erscheint in einer leicht überarbeiteten Version von Carsten Kaiser und wird von dem Schauspieler und Sprecher Bodo Primus gelesen. Dieser spielt sämtliche Facetten seines Könnens aus und spricht jeden Charakter mit unterschiedlicher Stimmlage und Akzent. Dank der Inszenierung mit Geräuschen und Musik macht Primus aus der Lesung ein Einmann-Hörspiel der Superlative. Auf drei CDs mit knapp vier Stunden Spielzeit verteilt sich die klassische Geschichte vom Unsichtbaren und ist an keiner Stelle langweilig oder dröge. Die Geschichte setzt sich durchaus ernsthaft mit der Thematik auseinander, beinhaltet aber auch eine gewisse Situationskomik, welche Bodo Primus kongenial in Szene zu setzen versteht. Die Musik ist niemals unpassend oder störend, sondern passt hervorragend zur jeweiligen Situation. Ebenso verhält es sich mit den Effekten; angefangen vom Schneegestöber, über das Knurren eines bissigen Hundes, bis hin zum Gejohle einer wütenden Menschenmenge ist alles dabei. Eine gefällige Trackeinteilung lässt beim Hörer keine Wünsche offen.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 1999
Der Traum der Menschheit - die Unsichtbarkeit - wird Realität. Dem Chemiker Griffin gelingt, woran Hunderte von Forschern vor ihm gescheitert sind. Er entlockt der Welt das Geheimnis der Unsichtbarkeit. H. G. Wells bekannter Roman "Der Unsichtbare" zeigt die negativen Aspekte der Entdeckung: "Die Faust die man nicht kommen sieht - Macht über andere." In dem Roman des weltberühmten Science Fiction Autoren wird all das zur grauenvollen Realität. Spannend erzählt, mit Gruseleffekten angereichert, macht dieses Werk des Engländers H. G. Wells (u.a. "Der Krieg der Welten" und "Die Zeitmaschine") all das aus, was ihn berühmt gemacht hat. Science Fiction Literatur als Studie über die Abgründe der menschlichen Seele. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2010
"Ich hatte keine Zuflucht, keine Hilfe, kein menschliches Wesen auf der ganzen Welt, welchem ich vertrauen konnte. Hätte ich mein Geheimnis verraten, hätte ich mich selbst zugrunde gerichtet - wäre zu einer bloßen Sehenswürdigkeit, einem Naturwunder herabgesunken." (Seite 159) Herbert George Wells hat in seinem Leben um die hundert Bücher geschrieben; sein bekanntestes ist der Unsichtbare. Dieses wurde in einem wunderbaren Schreibstil verfasst, der den Leser zum Weiterlesen zwingt. Wells philosophiert hierbei nicht nur über die Angst der Menschheit vor dem Unbekannten, sondern zeigt auch wie die Technik bzw die Wissenschaft eines Tages den Menschen ersetzen oder zumindest überholen könnte. Dabei spielt er gekonnt mit den Gefühlen seiner Charaktere, egal ob es der ängstliche Mr Marvel ist, der bis zu seinem Lebensende Angst vor einer Rückkehr des Unsichtbaren hat oder auch der Unsichtbare selbst, der von einem Ausgestoßenen zu einem brutalen und skrupellosen Monster wird. Aus der Sicht von vielen verschiedenen Erzählern erfahren wir von den Anfängen des Unsichtbaren, seinem Rachefeldzug und zuletzt seinem tragischen Ende. Diese Ende hat es übrigens in sich und ist meiner Meinung nach eines der schönsten und traurigsten Buchabschlüsse, die ich je gelesen habe. Abschließend lässt sich sagen, dass Wells mit der Unsichtbare ein wahres Meisterwerk gelungen ist, das jeder, der Schauerliteratur mag, gelesen haben sollte. Von mir gibt es fünf Sterne!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2010
Eine merkwürdige Gestalt nistet sich, mit zahlreichen experimentellen Gerätschaften, im Gasthaus von Mrs. Hall ein. Und obwohl Anfang Februar der Winter schon langsam ausklingt, versteckt sich der Fremde ständig hinter Seidentüchern, Handschuhen und einer Sonnenbrille. Auch im warmen legt er seine alles bedeckenden Kleidungsstücke nicht ab und löst dadurch Aufmerksamkeit bei der Gastgeberin und anderen Ortsansässigen aus.
Nach einigen seltsamen Begebenheiten und Nachforschungen kommt schier unglaubliches zutage, der forschende Unbekannte ist unsichtbar. Entlarvt ergreift er die Flucht, lässt seinen Ärger an jedem aus, der ihm über den Weg läuft und kommt schließlich bei Dr. Kemp unter, dem er sogar seine Geschichte in jeder Einzelheit anvertraut.

Abgesehen von einigen veraltet wirkenden Satzformulierungen fällt einem gar nicht auf, das "Der Unsichtbare" schon kurz vor dem Ende des 19. Jahrhundert verfasst wurde. Denn die eingängigen Beschreibungen des Unsichtbaren und den Eindrücken derjenigen die auf ihn treffen, lassen im Kopf Bilder entstehen, die genauso gut einem modernen Science-Fiction-Film entsprungen sein könnten.

Und obwohl H. G. Wells zwischen der Sichtweise des "Fremden" und den, für diese kurze Geschichte, recht zahlreichen Charaktere hin und her springt, verliert man kaum den Faden, da er verständlich und ohne langes Drumherumgerede die Geschichte, des auf Machtversessenen Unsichtbaren schildert.

Die Möglichkeit vollkommen frei zu handeln und nicht mit Bestrafung rechnen zu müssen, ist sicher besonders attraktiv. Doch so schön sich der "farblos" gewordene Wissenschaftler genau das auch vorher ausgemalt hatte, so schnell erkennt er die Nachteile seiner Abgrenzung von allen anderen Menschen und entwickelt sich zu einem Wesen, welchem gar nicht mehr richtig bewusst ist, wie verantwortungslos und menschenunwürdig es handelt.

Warum mich dieser Roman aber nicht gänzlich überzeugt, liegt möglicherweise daran, das wir (ich) heute, von den unzähligen Geschichten solchen Formates, schon zu sehr gesättigt sind. Das die Menschen vor über 100 Jahren davon jedoch so fasziniert waren, lässt sich heute noch spielend nachvollziehen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 9. Februar 2016
Was würdest du tun, wenn du unsichtbar wärst?
Würdest du dann damit Gutes oder Böses tun?
Genau diese Fragen thematisiert der Autor H. G. Wells (1866-1946) in seinem 1897 erschienenen Roman.

Im Gasthof eines englischen Dorfes quartiert sich ein Fremder mit grotesk bandagierten Gesicht und dunkler Brille ein.
Zunächst glauben die Menschen, dass der Mann aufgrund schwerer Verbrennungen bandagiert ist.
Doch dann stellen die Bewohner die erschreckende Wahrheit fest, der Mann ist nicht schwer entstellt, sondern unsichtbar.
Bei dem Mann handelt es sich um den Wissenschaftler Griffin, dem es mittels eines Serums gelungen ist unsichtbar zu werden.
Griffin wird durch seine Unsichtbarkeit zum Schrecken der Menschen und keiner weiß wie man ihn stoppen kann.

H. G. Wells schafft es sehr gut das Thema Unsichtbarkeit, das man schon aus Mythen, Märchen und Sagen kennt, als Segen und Fluch für die Menschheit zu beschreiben.
Unsichtbarkeit hat durchaus was verführerisches, aber hat nun mal auch seine Schattenseiten.
1933 wurde der Roman erfolgreich verfilmt, mit Claude Rains (1889-1967) in der Hauptrolle.
Das Thema Unsichtbarkeit ging somit in die Geschichte des Fantasy- und des Horrorfilms ein.

Dieser Roman ist eine Freude für alle Fans von klassischer Science-Fiction-Literatur.

Wer schon die Werke "Die Zeitmaschine", "Der Krieg der Welten" und "Die Insel des Dr. Moreau" kennt, der darf sich auf keinen Fall "Der Unsichtbare" entgehen lassen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2014
H. G. Wells beschreibt hier die Geschichte des Chemikers Griffin. Nach einigen Experimenten ist es ihm gelungen, sich selbst unsichtbar zu machen. Doch was er zunächst als großen Vorteil sieht, wird ihm schnell zum Verhängnis. Die Menschen haben Angst vor ihm, denn sie können sich dieses Phänomenen nicht erklären.
Griffin selbst ist auch kein einfacher Zeitgenosse. Er wird oft von Zornesanfällen übermannt und ist ansonsten auch sehr impulsiv veranlagt.
Der Autor erschafft hier einen mehr als unsympathischen Protagonisten, den der Leser zwar versteht und ihm dennoch kein Mitgefühl entgegenbringen kann. Trotz dieses Antihelden ist man gefesselt von der eingängigen Erzählweise und der Geschichte.

H. G. Wells zeigt hier auf, dass der Traum von der Unsichtbarkeit nicht immer ein positiver sein muss. Denn was die Menschen nicht verstehen, macht ihnen Angst und was ihnen Angst macht, das jagen sie.
Ein wirklich empfehlenswerter und kurzweiliger Roman von einem großartigen Autor.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2011
Der Traum vom unsichtbar sein. Ist das überhaupt ein Traum? Möchtest Du wirklich unsichtbar sein? Das sind so die Kernfragen die ich mir nach diesem Buch vom Autor H.G. Wells stelle.

Man könne meinen, das unsichtbar sein beinhaltet nur Vorteile und ist lustig, aber mit diesem Gedanken räumt Wells in dem Buch 'Der Unsichtbare' auf. Er schreibt auch über die Schattenseiten, beispielsweise kann man trotz Vermummung nicht in der Öffentlichkeit essen, weil man dafür das Gesicht entmummen müsste. Alles also nicht so einfach stellt sich heraus.

In dem Roman geht es in feinster Wells Manier heiß her und es wird zum Ende auch wie gewohnt sehr actionreich. Hochspannung und im letzten Viertel des Buches für mich eine Wende.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Januar 2013
Die Geschichte des Unsichtbaren gehört für mich zu den Geschichten die mich auch nach dem Ende noch beschäftigt haben. Vom Lesegenuß ist mir der Unsichtbare nicht ganz so gelegen. Die Zeitmaschine lag mir von der Sprache besser. Daher vergebe ich lediglich 4 Sterne. Aber über Geschmack kann man ja nicht streiten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2014
Nach Krieg der Welten das zweite Buch,das ich von H.G.Wells gelesen habe.Eine tolle und spannende und gruselige Geschichte in der auch die Abgründe der menschlichen Psyche ausgeleuchtet werden.Ich werde auf jeden Fall weitere Romane von ihm lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2011
Dieses Buch war sehr nett zu lesen, teilweise auch etwas belustigend. Ich kann es nur empfehlen, deshalb gibt es von mir auch gleich 5 Sterne! Und weil alles so schön war, habe ich mir auch gleich den Roman "Der Unsichtbare" geholt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden